News-Archiv

11vor11 Gottesdienst

Bliib dra!

Bleibt dran, haltet durch, lasst euer Ziel nicht aus den Augen, gebt die Hoffnung nicht auf! Oder: Haltet euch fest, haltet die Verbindung, lasst sie nicht abreissen! Beide Seiten dieser Aufforderung kommen in der Bibel mehrfach vor: Die erste zum Beispiel bei Paulus, der uns auffordert, für den Siegespreis am Schluss unseres Lebens-«Rennens» unsere ganze Kraft und Geschicklichkeit einzusetzen und unseren Willen nur darauf auszurichten. Und die zweite immer wieder: Lass die Verbindung zu Gott nicht abreissen! In den Psalmen, beim Gleichnis vom Weinstock und der Rebe…Wie sollen wir herausfinden, für welche möglichen Ziele in unserem Leben es sich lohnt, dran zu bleiben? Was hilft uns auf dem Weg zum Ziel? Wie können wir mit Rückschlägen umgehen? Was gibt uns die Kraft, uns festzuhalten? Zu diesen und anderen Fragen hat sich das grosse 11vor11-Team Gedanken gemacht und lädt Sie ganz herzlich ein, am 18.November und 11vor11 zusammen an diesem Thema dran zu bleiben! Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die Älteren ein spannendes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Gedanken austauschen.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 18. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Fyler

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 08.11.2018

Kirchensplitter

Sturm

Mein Kalenderblatt zeigt ein Schiff bei Sonnenuntergang, welches mit einer Neigung von 45 Grad auf ruhigem Wasser liegt, der hintere Teil ist abgebrochen und im Vordergrund befinden sich Felsen an der Küste. Darunter steht: «Lass dich bei einem Sturm nicht aus der Ruhe bringen. Jesus selbst hat dabei geschlafen. Es war Ausdruck und Zeichen seines Vertrauens«.

Nach unserem letzten 11vor11-Gottesdienst zum Thema «Angst» startete ich zu einer langen Autofahrt auf der Autobahn. In der Zielregion waren orkanartige Böen, Starkregen und umherfliegende Teile angesagt. Das letzte bereitete mir Angst. Eben hatte ich gehört, wie ich der Angst begegnen kann: 1. durchbeissen, 2. verdrängen, 3. ausreden, 4. sich der Angst stellen und beten. Ich entschied mich für die 4. Option. Die ersten 4 Stunden Fahrt verliefen wie am Schnürchen bei Sonne und Wolken. Einige Blätter von den umstehenden Bäumen wirbelten herum. Ich informierte mich via Verkehrsfunk immer wieder, wie sich die aktuelle Wettersituation in Richtung Ziel entwickelte. Mit einem Mal war ich mitten im Geschehen. Der Himmel verdunkelte sich. Die Wolken öffneten sich. Es regnete sprichwörtlich, wie wenn Kübel ausgeleert würden. Blitz und Donner folgten …

Da erinnerte ich mich an den Kalenderspruch. Jesus hatte so starkes Vertrauen in seinen Vater, dass er beim Sturm auf dem See schlief, obwohl sich das Boot schon mit Wasser füllte. Schlafen wollte ich nicht. Höchst konzentriert fuhr ich weiter und sprach: «Jesus, ich vertraue Dir.» Weder die Böen noch das Aquaplaning, noch die schlechte Sicht bei Maximaleinstellung des Scheibenwischers konnten mich die folgenden drei Stunden daran hindern. Ich war voller Ruhe und Frieden. Die vorhergesagten umherfliegenden Teile waren nur Blätter und kleine Äste. Ich hatte mit viel grösseren Geschossen gerechnet. So kam ich wohlbehalten und voller Dankbarkeit im Herzen am Ziel an.

In unseren persönlichen Stürmen haben wir Angst vor Dingen, die sich oftmals nicht bewahrheiten oder ausserhalb unserer Kontrolle liegen. Wir malen uns in unseren Gedanken die schlimmsten Szenarien aus, anstatt, wie es Jesus Christus selbst tat, auf unseren Vater im Himmel zu vertrauen und ihm alles Weitere zu überlassen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns in unseren Ängsten, Nöten, Zweifeln und Stürmen mit aller Kraft unserem Herrgott entgegenstrecken - als Zeichen unseres Vertrauens in ihn – und Ruhe finden.  

Autor: Elke Damm | Datum: 11.10.2018

Rückblick & Vorschau

Chrabbelfiiren

Herbstchrabbelfiir 
Zum Projekt "Heb Sorg“ liessen sich an der Herbstchrabbelfiir viele Besucher von der Geschichte „Mats und die Wundersteine“ verzaubern. Im Theater wurde durch viele kleine und grosse Spieler aufgezeigt, was mit der Umwelt passiert, wenn wir keine Sorge zu ihr tragen, und wie es ausgehen kann, wenn wir es besser machen. Nach dem Dankesritual und Gebet von Roland Wermuth konnten die Kinder einen selbst gestalteten Stein an die Umwelt zurückgeben. Es war wieder einmal ein gemütlicher, gelungener Anlass!

Diejenigen, welche Lust und Zeit haben, in unserer Gruppe mit dabei zu sein, können sich jederzeit melden unter: corinnewe@sunrise.ch. Neumitglieder sind in der Chrabbelfiir-Gruppe herzlich willkommen!   

Härzlech Willkomme zur Latärnlifiir 2018
Wie jedes Jahr im November feiern wir am Sonntag, 11. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche Horw «d`Latärnlifiir». Wir erzählen dir dort von einem Jungen, der eine eigene Laterne bastelt und damit mit anderen Kindern durch die Strassen geht. Wenn du hören möchtest, was er dabei erlebt, dann komm doch am 11. November zur «Latärnlifiir» und bring wie der Junge aus der Geschichte deine Laterne mit. Wir werden nämlich nach der Feier miteinander einen kleinen Laternenumzug machen und schliessen den Abend auf dem Schulhausplatz Hofmatt mit Lebkuchen und Punsch ab. Wir freuen uns über viele Kinder mit ihren Laternen, die zusammen mit ihren Eltern zur Feier kommen.

Autor: Chrabbelfiir Team | Datum: 11.10.2018

Einladung

Kirchgemeinde-Versammlung


Herzliche Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung am
Sonntag, den 4. November 2018 um 11.15 Uhr

im Kirchgemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst.
Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:

1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 8.06.2018
5.      Rückblick und Jahresausblick  
6.      Erläuterungen zum Budget 2019, Genehmigung
7.      Aufgaben und Finanzplan 2020-2023
8.      Wahl der UrnenbüroMitglieder
9.      Informationen Förderverein
10.  Information zur Abstimmung Personalgesetz vom 9. Dez. 2018
11.  Verschiedenes

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand

Autor: Kirchenvorstand | Datum: 20.09.2018

Gesucht!

Sänger/Innen für Weihnachtschor

Am 29. November startet der Ad-hoc Chor mit den Proben für den Heiligabend-Gottesdienst. Unter der Leitung von Michael Kahlert und Cornelia Biedermann singen wir weihnächtliche Lieder und Gesänge und gestalten zusammen mit einem Streichtrio die Heiligabendfeier am 24. Dezember. Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die gerne singen und sich freuen, die Adventszeit gemeinsam musikalisch zu erleben.

Daten: 29.11./6.12./13.12./20.12. jeweils 19.30 Uhr in der Kirche (19.30- 21.30 Uhr) 24.12. Heiligabendfeier um 17 Uhr  

Anmeldung bis 19. November an Cornelia Biedermann, cornelia.biedermann@gmx.ch oder 079 464 23 80

Flyer

Autor: Cornelia Biedermann | Datum: 20.09.2018

Kirchensplitter

„human being“ oder „human doing“?!

Die Aufforderung ist mir vor kurzem irgendwo im Wirrwarr der sozialen Medien begegnet: „Remind yourself: you’re a human being, not a human doing“. Auf Deutsch lässt sich das Wortspiel nicht 1 zu 1 übersetzen, aber „Erinnere dich daran: Du bist ein menschliches Wesen, kein menschlicher Macher“ gibt den Inhalt einigermassen wieder.

Ja, sind wir, was wir sind, oder was wir tun? Nachdem ich bereits einige Tage an dieser zunächst theoretischen Frage herum denke, komme ich mit einem Mann ins Gespräch. Aus Gewohnheit frage ihn, was man bei uns halt so fragt, wenn man jemandem zum ersten Mal begegnet: „Und wer bist du und was tust du so im Leben?“ Der Mann stutzt, überlegt kurz und antwortet dann ehrlich: „Hm, eigentlich bin ich zurzeit einfach.“ Ich bin etwas verwirrt, aber im weiteren Verlauf des Gesprächs wird deutlicher, was der Mann damit meint. Er habe kürzlich eine herausfordernde Anstellung mit viel Verantwortung gekündigt und bringe nun vorübergehend mit einem einfachen Job seine Frau und die vier Kinder über die Runden. „Puh, eine sechsköpfige Familie, da hat man Einiges um die Ohren“, schiesst es mir durch den Kopf und so frage ich zurück: „Ist denn „einfach sein“, manchmal nicht einfach genug?“ Daraus entwickelt sich ein spannendes Gespräch über unser „doing“, darüber wie Arbeit, Leistung und Erfolg unsere Identität und unseren Selbstwert bestimmen. Wie schnell passiert es uns doch im Alltag, dass wir einander mit gegenseitigen Erwartungen eindecken, die Qualität der Beziehung anhand der geleisteten Arbeit bemessen - und dabei wünschten wir uns doch alle einfach als Menschen, unabhängig von Leistung, angenommen und geliebt zu werden. Am Ende der Begegnung wirkt der Mann gelöst, ja beinahe befreit. Und ich frage mich, ob wir einander nicht des Öfteren zusprechen sollten, dass es in Ordnung ist, „einfach zu sein“.

„Ich wär so gerne einfach Christ“, singt ein Komiker Duo in einem Lied, in dem sie sich fragen, wie sich denn nun ein richtiger Christ zu verhalten habe. Ja, kann es sein, dass wir den Fokus auch in der Kirche (zu) oft auf dem „Christian doing“, dem christlichen Handeln haben, statt uns zuerst zu fragen, worin Christsein, „Christian being“ besteht? Wie kommt es, dass so viele Mitmenschen, wenn sie an Kirche und Christen denken, zuerst einen moralischen Verhaltenskodex vor Augen haben und nicht einen liebenden Schöpfer? Wenn Christsein zuerst darin besteht, immer mehr zu erkennen, wer dieser Christus ist und wie er über uns denkt, dann kommen wir durch ihn auch unserer eigenen Bestimmung auf die Spur. Und haben wir unseren Fokus auf unsere Identität in ihm gerichtet, dann ist unser Handeln doch nicht mehr als die natürliche Antwort darauf. Es ist in Ordnung, „einfach zu sein“. Wirklich! You’re a human being, not a human doing J!   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Begabungen entwickeln & einsetzen

Entdecke dein Potential

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche einzigartigen Fähigkeiten sie besitzen - und dass sie mit diesen Fähigkeiten die Welt positiv verändern können. „Entdecke dein Potenzial“ ist ein motivierender Gaben-Kurs, der Ihnen hilft herauszufinden, was in Ihnen steckt und Ihnen zeigt, wie Sie diese Begabungen erfolgreich in die Tat umsetzen. Gönnen Sie sich diese vier Abende, denn sowohl das Entfalten der eigenen Persönlichkeit als auch das Engagement für die Gemeinschaft gehört zu den wesentlichen Kennzeichen eines erfüllten Lebens.

Zeit & Ort: Montag 29. Oktober / 5., 12. & 19. November, 19.30 – 21.30 Uhr, Ref. Kirchgemeindehaus
Unkosten: 20 CHF (Kursbuch & Material)
Teilnehmerzahl: 4 – 8 Personen
Anmeldung: Bis 22. Oktober an das Sekretariat der Ref. Kirche Horw  

Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Gästegottesdienst

Bischof Jeremiah auf Mission in Europa

Am 26. August um 10 Uhr dürfen wir hohen Besuch aus Sheffield (GB) bei uns in Horw im Gottesdienst willkommen heissen: Jeremiah Gomado ist eine eindrückliche Persönlichkeit mit einer bewegten Lebensgeschichte. Die Art und Weise, wie er seinen Glauben lebt und dabei nach Gottes Willen für sein Leben fragt, ist inspirierend, gerade für uns – oftmals eher nüchternen – Europäer.  Aufgewachsen ist Jeremiah in einer katholischen Familie in Togo und Ghana. In seiner Jugend entdeckte er die Kostbarkeit des Gebets und der Bibel und wurde Pastor bei Adonai international ministries. Vor 10 Jahren wurde er nach England ausgesandt, um gemeinsam mit seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau in Europa Kirchen zu gründen. Mit viel Herzblut und grosser Hingabe hat es sich Jeremiah zu Lebensaufgabe gemacht, Mitmenschen in ihrem Glauben herauszufordern und aufzubauen. Seine Kirche, welche vor allem aus afrikanischen Migranten besteht, hat mittlerweile drei Standorte und in der dazugehörigen Bibelschule werden Pastoren für ihren Dienst in Europa ausgebildet. Was treibt diesen Mann an? Welchen Blick hat er auf das Christentum in Europa? Was können europäische von afrikanischen Christen lernen und umgekehrt? Diese und weitere spannende Fragen dürfen wir dem vor drei Jahren zum Bischof ernannten Jeremiah im Gottesdienst stellen.   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Jubiläum

20 Jahre gemeinsam unterwegs

Gemeinsam statt einsam - mit diesen Worten hat Martha Enderli am 25. August 1998 alleinstehende Frauen zu geselligen Stunden eingeladen. Während 10 Jahren koordinierte und organisierte sie die Treffen, unterstützt von Helferinnen. Katy Bohl und Rita Widmer, zwei Frauen der ersten Stunde, sind immer noch in dieser Gruppe aktiv! Andere Personen sind neu dazugekommen oder weggezogen. Gertrud Wenger kam an Stelle von Martha Enderli ins Team, Elke Damm ersetzte Sylvia Moser, Maria Jasch übernahm von Trudi Portner die Arbeit als Kuchenbäckerin und Kaffeeköchin und Giovanna Zimmerli brachte viel jugendlichen Schwung und gute Ideen ins Vorbereitungsteam.

Seit einigen Jahren sind wir nun gemeinsam unterwegs. Der Name und die Akteurinnen haben gewechselt, doch das Anliegen ist immer noch dasselbe: Seniorinnen und Senioren sollen sich treffen können. Dabei kann man über Wichtiges und Unwichtiges miteinander plaudern und dazu einen feinen Z'Vieri geniessen. Immer gestalten wir einen speziellen Input, z.B. singen wir mit der musikalischen Unterstützung eines speziellen Gastes, wir hören Geschichten oder lassen uns auf eine Reise  mittels Fotografien entführen. Katy Bohl schreibt den Besucherinnen und Besuchern persönliche Geburtstagsgrüsse. Dies führt immer wieder zu erfreuten Rückmeldungen und zu anregenden Gesprächen.
Eine gute Idee feiert Geburtstag: herzliche Gratulation zum Jubiläum und vielen Dank allen engagierten Helferinnen und den treuen BesucherInnen!

Autor: Gertrud Wenger | Datum: 13.08.2018

Kirchensplitter

Erfrischung

Sommerzeit. 30° Celsius im Schatten - wenn denn da welcher zu finden wäre – und jeder Schritt zur Bushaltestelle oder zur Kaffeemaschine scheint eine Qual, jede vermeidbare Bewegung wird möglichst umgangen und trotzdem scheint mich die Hitze schier hinzuraffen. Eine unromantische Umschreibung der warmen und sonnigen Jahreszeit! Wer jedoch, wie ich, dazu neigt, eher zu schnell zu warm zu haben, rasch einmal ins Schwitzen gerät, kennt vielleicht dieses konstante Bedürfnis nach Erfrischung. Eine Dusche am Morgen reicht nicht mehr, auch das kurze Verweilen im Schatten tut‘s nicht. Da muss mehr her! Eine erfrischende Dusche am Nachmittag, stets ein kühles Getränk in Griffnähe, Ventilatoren im Büro… und wenn es denn der Herr Petrus so will, rettet ein kurzes aber heftiges Frühabendgewitter vor der sonst drückenden Abendhitze und verschafft (für einen Moment) die ersehnte Abkühlung. So sehr dieser «Kampf» gegen die Sommerhitze für mich real und alltäglich ist, sehne ich mich, speziell in der Ferienzeit, auch nach einer anderen Art von Erfrischung. Ob in einem 4-Sterne Hotel auf den Malediven oder einer SAC-Hütte im Berner Oberland, mit der Grossfamilie oder alleine: Zeit zum Ausspannen und geniessen. Geschenkte Zeit. Ich möchte mich auch von Gott immer wieder neu erfrischen lassen, durch sein Wort, aber gerade in der Ferienzeit in seiner und durch seine wundervolle Schöpfung: Die traumhaften Strände, gewaltigen Berge, saftigen Wiesen und die Menschen, mit welchen wir all dies geniessen und teilen dürfen! Und so ist dann auch die Hitze für uns Wärmemuffel (ein bisschen) erträglicher.    

Autor: David Zurbuchen | Datum: 13.08.2018

11vor11 Gottesdienst

Angst

«Fürchte dich nicht!» Dieser Zuspruch ist uns allen bekannt und wir finden ihn 365 Mal in der Bibel. Wir hören ihn von Gott, den Engeln und auch Jesus zu den unterschiedlichsten Situationen. Sie merken-Angst ist das Thema unseres nächsten 11v11 Gottesdienstes. Jeder und jede von uns weiss, wie es ist, Angst zu haben. Doch warum haben wir Angst? Und wie gehen wir mit ihr um?
Wir können vor Angst gelähmt sein oder die Angst treibt uns vorwärts. Sie ist konkret, wenn wir z.B. in einem Land leben, in dem Krieg herrscht. Dann ist es Todesangst. Sie ist diffus, wenn wir Angst haben, dass wir verlassen werden, ohne dass es wirklich Anzeichen dafür gibt. Es gibt Flugangst, Versagensangst, Angst vor geschlossenen Räumen, vor dem Alleinsein, vor Krankheiten, vor Überforderung, vor Spinnen und, und, und…. Manche Menschen benutzen Angst, um andere zu beeinflussen. Wir finden dies in der Politik, aber auch am Arbeitsplatz oder in Literatur und Film.
Wenn Gott sagt, «Fürchte dich nicht!», dann möchte er uns stärken. Wir sollen uns der Angst bewusstwerden und uns ihr stellen. Erst dann können wir sie bekämpfen. Sie sind herzlich eingeladen! Kommen und hören und sehen Sie, was sich unser 11vor11-Team zu diesem Thema überlegt hat.
Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die Älteren ein spannendes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Gedanken austauschen.
Herzlich grüsst das 11v11 Team

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 23. September, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw 

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 13.08.2018

Heb Sorg

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 16. September
Ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Längacher  
Gemeinsam mit unseren katholischen Geschwistern feiern wir am Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettag um 10.30 Uhr einen ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Hof Bättig bei der Längacherkapelle. Im Anschluss gibt es einen reichhaltigen Apéro. Wir sind dankbar, wenn sich alle, welche gerne am Apéro teilnehmen möchten bis spätestens 7.September auf unserem Sekretariat anmelden (Anzahl Erwachsene & Kinder).

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Der Gottesdienst findet im Rahmen der katholischen Aktionswochen zum Thema „Heb sorg“ statt. Natürlich sind auch reformierte Horwer herzlich zu den Anlässen dieses Projekts eingeladen. (Infos: www.kathhorw.ch/de/hebsorg)

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Allianz-Gottesdienst

Bewegt durch den Herzschlag Gottes

Sonntag, 9. September, 10 Uhr, im Christlichen Zentrum Zollhaus, in Luzern.
Parallel dazu Kindergottesdienst, anschliessend Wurst und Hamburger vom Grilll.  

Mehr erfahren...

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Lagies go well

Line dance und Fischknusperli

Wir Frauen gehen tanzen - alle zusammen und ohne Männer (DIE Gelegenheit für alle Frauen, die vergebens versuchen, ihren Partner auf eine Tanzfläche zu schleppen….)! Wer hat sich nicht schon mal in einem im ländlichen Amerika spielenden Film gefragt, wie die vielen Leute da auf dem Tanzboden alle wissen, welche Schritte jetzt dran sind? Nach dem 8. September können wir das dann auch! Und wenn’s auch mal einen Knopf in die Beine geben sollte – wir werden es bestimmt lustig haben zusammen!
Wen das Tanzen nicht locken kann, der kann auch erst auf’s Znacht mit feinen Fischknusperli und zwangslosem Zusammensein unter Frauen ins Seehuisli in Ennetbürgen kommen. 

Anmelden bis  31.8. bei Elke Damm, 041 340 76 22 / elke.damm@lu.ref.ch 

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 13.08.2018

Kirchensplitter

Von schädlichen Erwartungen und langweiligen Monokulturen

Im Vorfeld unserer Gemeindeferien im Tessin fragte ich drei Teilnehmer an, ob sie bereit wären, uns während diesen Tagen ihre persönliche Glaubensgeschichte zu erzählen. Angestossen hatte diese Anfrage unser Jahresthema „zämewachse – zäme wachse“. Ja, wie wächst eigentlich Glaube heran? Wie wurde er gepflanzt? Welche Schlüsselpersonen haben zum Gedeihen beigetragen? An welchen Erfahrungen und Erkenntnissen bin ich als Christ gewachsen? Und an welchen Früchten des Glaubens darf ich mich heute erfreuen?  

Mit all diesen Fragen löcherte ich die drei Teilnehmer und wartete gespannt auf ihre Reaktionen. Alle erklärten sich bereit, ihre Geschichte zu erzählen, doch äusserten sie auch ihre Bedenken: „Bist du sicher, dass du das möchtest, Jonas? Ich habe wahrscheinlich einige Ansichten, welche zu Diskussionen führen könnten!“ meldete eine Person zurück. Und eine andere: „Ich bin jetzt nicht DER Christ und lebe meinen Glauben wahrscheinlich nicht so, wie viele es erwarten würden.“  

Dass diese Befürchtungen ihren Grund in ihren Erfahrungen hatten, zeigte sich dann, als die drei offen ihre Geschichten erzählten. Da war von kontroversen Ansichten die Rede, welche zu Ablehnung geführt hatten; von Erwartungen und Druck von aussen, welche schlechte Entscheidungen provoziert hatten und noch heute ihr Bild vom Christsein prägen.

Die drei Glaubensgeschichten haben mich ins Grübeln gebracht. Woher kommt dieses – oft enge - Bild, welches wir von christlicher Nachfolge haben? Weshalb wird das Evangelium so oft zunächst als Anspruch und nicht als Zuspruch verstanden? Warum fällt es uns oft schwer, Mitchristen, welche aufgrund ihrer Erfahrungen und Geschichte andere Glaubensüberzeugungen haben als wir, einfach stehen zu lassen und in ihrer Andersartigkeit anzunehmen? Dabei wäre doch genau das eine grosse Chance, wenn wir sagen würden: „Ich sehe das anders, aber ich schätze dich und will mich von dir hinterfragen lassen.“  

Beim Abschlussgottesdienst im Tessin liess mich ein Gedanke nicht mehr los: Monokulturen sind langweilig! Dies gilt für die Pflanzenwelt, ebenso wie für die christliche Gemeinde. Ich bin dankbar, dass sich in unserer Kirchgemeinde Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Glaubensüberzeugungen versammeln. Wir brauchen einander. Wir wachsen aneinander, gerade auch dann, wenn unser Gegenüber sein Christsein anders versteht als wir, wir dies annehmen und miteinander ins Gespräch kommen können. Wir sind alle eingepflanzt in denselben Topf, unser Glaube wird genährt aus demselben Wort, von demselben Schöpfer. Doch wächst aus diesem Topf eine bunte Vielfalt von Glaubenspflanzen. Und zusammen zeigt dieser bunte Blumenstrauss von Gläubigen etwas von der Schönheit Christi auf dieser Erde.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 28.06.2018

Sonntag, 8. Juli um 11.15 Uhr

Berggottesdienst auf der Fräkmüntegg

Wie jedes Jahr feiern wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit der reformierten Kirchgemeinde Kriens einen Berggottesdienst in der Kapelle auf der Fräkmüntegg. Die wanderfreudigen Besucher treffen sich um 8 Uhr bei der Bushaltestelle Spitz und machen sich mit Proviant und wetterfester Kleidung im Rucksack gemeinsam auf den Weg. Wer es gemütlicher angehen möchte, kann natürlich ab Krienseregg oder der Talstation auch die Bahn nehmen. Oben feiern wir gemeinsam einen vielfältigen Gottesdienst, welcher von Pfr. Jonas Oesch gemeinsam mit Ruedi Arpagaus und seinen Ländlerfreunden gestaltet wird. Im Anschluss sind alle herzlich zu einem feinen Apéro eingeladen.  

Bei schönem Wetter organisieren wir parallel dazu ein Kinderprogramm mit der Geschichte vom "Ritter Knitter". Vorher oder nacher besteht die Möglickeit zu rodeln, kletter etc., anschliessend bräteln wir gemeinsam und wandern zum Krienseregg-Spielplatz.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 28.06.2018

11vor11 Gottesdienst

Jubilate Deo!

Singen, tanzen, hüpfen, klatschen, laut jubeln...oder still und andächtig Gottes Grösse bestaunen - wenn wir Menschen unseren Gott loben, kann das ganz verschieden aussehen, jeder hat seine eigene Ausdrucksform, Gott zu sagen, wie grossartig er ihn findet! In der Bibel finden wir viele Beispiele, wie Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen Gott gelobt haben: Zum Beispiel die Israeliten, nachdem Gott sie trockenen Fusses durch das Schilfmeer geführt hatte, um sie vor dem Pharao zu retten; da kann man gut verstehen, dass sie danach ein grosses Fest feierten, um Gott anzubeten und zu loben. Schon schwieriger: David, der Gott um Errettung von seinen Feinden anfleht, am Schluss des Psalms aber Gott schon loben kann, bevor die Hilfe wirklich eingetroffen ist. Und dann gibt es da auch noch Paulus, der sogar im Gefängnis seinem Gott Loblieder singt. Und Gott sprengt seine Ketten und seinen Kerker und lässt uns erahnen, wie «wunderbar» im wahrsten Sinne Gott loben  wirklich sein kann! Dann gibt es aber auch Fragen rund ums Loben: Gott freut sich an unserem Lob-braucht er es? Und: Verändert das Loben auch den Lobenden?

Wieder hat sich ein grosses Team in dieses Thema vertieft und beschenkt uns mit einem lebendigen, vielfältigen 11-vor11-Gottesdienst mit einstimmender Dekoration, Band, Theater, Kinderprogramm in verschiedenen Altersstufen und anschliessendem Grillieren mit Salatbuffet. Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie kommen und mitfeiern und mitloben!

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 21.06.2018

Rückblick Gemeindeferien in Moscia

Vier Tage Gemeinschaft und Sonnenschein

Unsere Gemeindeferien in der wunderschönen Casa Moscia, direkt am Lago Maggiore gelegen, waren ein tolles Erlebnis, die Gemeinschaft und die Stimmung einfach super. Neben den gemeinschaftlichen Zeiten blieb viel Zeit für das individuelle und gemeinsame Geniessen: Das schöne Wetter lud zum „Sünele“ und Baden im See ein. Die Biker machten sich auf, die Tessiner Hügel und Grotti zu erkunden, während die Wanderfreudigen den Pizzo Leone erklommen und die wunderbare Aussicht genossen. Die jüngste Teilnehmerin war noch keine 10 Monate alt, während die Älteste 76 Jahre Lebenserfahrung mitbrachte und die Kinder (und die Erwachsenen!) jeweils vor dem Ins-Bett-Gehen mit einer Gutenachtgeschichte beschenkte. Beim Kaffee auf der gemütlichen Piazza, dem Grillabend am See oder dem Ping-Pong-Mätschli bot sich Gelegenheit, auszutauschen und einander besser kennenzulernen. So wurden diese Tage für unser Miteinander zum grossen Segen.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.06.2018

Freiwillige gesucht

Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen Horw

(Nicht zu verwechseln mit Sterbehilfe/Exit)
Kam Ihnen vielleicht schon der Gedanke, dass Sie, wenn Sie etwas freie Zeit aufbringen können, diese gerne einem Mitmenschen schenken möchten? Haben Sie sich auch schon überlegt, dass es Menschen gibt, die in den letzten Stunden ihres Lebens nicht gerne alleine sind? Unsere Gruppe schrumpft und doch möchten wir die Dienstleistung für schwerkranke und sterbende Menschen in Horw weiterhin anbieten können. Darum suchen wir Frauen und Männer, die interessiert sind, Mitmenschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. DASEIN, im weitesten Sinne im „Hebammendienst“ für Sterbende.

Haben Sie Freude daran, Menschen zu begleiten? Oder haben Sie Interesse daran, Begleitende in der Administration und Koordination zu unterstützen? www.sterbebegleitung-horw.ch / 079/931 88 72

Bei Fragen wenden Sie sich an die folgenden Personen: Sandra Durrer (Tel. 041 340 78 71); Christa Scheiwiller (Tel. 041/ 340 14 66); Alice Grossmann Wobmann (Tel. 041 /360 82 81) (Bei Platzmangel können sie den gelben Abschnitt weglassen!)

Autor: Sandra Durrer | Datum: 21.06.2018

Kirchensplitter

Taxi genommen, Engel getroffen

Zugegeben, ich hab‘s eigentlich nicht so mit Engeln. Nicht, dass ich grundsätzlich an deren Existenz zweifeln würde, aber in meinem täglichen Christsein spielen sie keine grosse Rolle. Weder pflege ich eine besonders innige Beziehung zu „meinem“ Schutzengel, noch habe ich jemals eines dieser populären Bücher über Engel gelesen. Aber letzthin bin ich einem begegnet...also, es könnte sein...:  

Victor empfing mich mit einem herzlichen „Buenos dias Jonas“ in seinem Uber-Taxi, welches ich für die kurze Fahrt zum Flughafen bestellt hatte. Gespräche sind im Uber-Preis nicht eingeschlossen, und so beschränken sich viele Fahrer auf das Notwendigste. Nicht so Victor! Sein Interesse an meinem Leben war überschäumend. Er bombardierte mich geradezu mit Fragen. „Für den bin ich wohl nicht einfach bloss ein Kunde?!“, schoss es mir durch den Kopf. Während der viertelstündigen Fahrt lachten wir viel. Victor erzählte mir seine Geschichte als kolumbianischer Einwanderer und wir schwelgten in gemeinsamen Erinnerungen an Carlos Valderrama, den verrückten kolumbianischen Fussballspieler der 90er. Am Flughafen angekommen, wurde Viktor ernst. Er schaute mir in die Augen, legte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Du hast vier Kinder und eine Frau - viel Verantwortung, mein Sohn. Jesus sei mit dir und segne dein Leben.“  

Etwas perplex verabschiedete ich mich von Victor. Nein, wir hatten zuvor weder über unseren Glauben noch meinen Beruf ausgetauscht. Trotzdem war es ihm offensichtlich ein Anliegen, mich zu segnen. Und ja, ich fühlte mich nach dieser Begegnung tatsächlich beschenkt. „War das gerade ein Engel?“, fragte ich mich auf dem Weg zum Gate. „Warum eigentlich nicht?“ Die Wörter, welche in der Bibel für „Engel“ stehen, bedeuten „Bote“ oder „Gesandter“, und schon damals wurden auch ganz gewöhnliche Menschen als Engel bezeichnet, nicht bloss himmlischen Lichtgestalten.  

Ich wünsch Ihnen allen einen gesegneten Sommer...und vielleicht begegnet ja auch Ihnen einmal ein Alltagsengel?     

Autor: Jonas Oesch | Datum: 22.05.2018

Verabschiedung & Vorgestellt

Unsere Sigristinnen

Unsere Sigristin Daniela Lang, welche als Gastgeberin seit 2014 bei uns wirkte, hat im Sinn, Horw zu verlassen und die Vorpensionierungszeit konkret zu starten. Liebe Daniela, wir danken dir ganz herzlich für deinen ausserordentlich grandiosen Einsatz. Mit viel Herzblut hast du diese Aufgabe ausgefüllt. Es galt Menschen zu empfangen, Räumlichkeiten vorzubereiten, im Gottesdienst die Lautstärke zu steuern, Böden zu reinigen, um nur ein paar sichtbare Tätigkeiten zu nennen. Du hattest einen hohen Anspruch an die Qualität deiner Arbeit und das hat man gespürt. Mit deiner Weit-, Über- und Rundum-Sicht hattest du den Laden jeder Zeit im Griff. Dazwischen galt es auch für Ruhe und Ordnung zu sorgen, wenn sich Besuchende mehr als zu Hause fühlten. Wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen auf deinem neuen Lebensabschnitt und danken dir ganz herzlich.

Unsere neuen Sigristinnen
Mein Name ist Carmen Caviezel und ich bin ein echtes "Bündner-Maitli". Aufgewachsen bin ich in Chur, 1994 hat es mich jedoch in die Innerschweiz verschlagen. Mit meinem Lebenspartner und unserem 10-jährigen Sohn wohne ich nun in Rothenburg. In meinem Beruf als Kaufm. Angestellte und Krankenversicherungsexpertin habe ich mehr als 20 Jahre gearbeitet. Vor 2 Jahren habe ich die Ausbildung zur Arztsekretärin abgeschlossen und war bis jetzt in einem Spital tätig. Seit vielen Jahren engagiere ich mich als Freiwillige in der Reformierten Kirche in Horw als Sängerin in den 11vor11- und Gästegottesdiensten, im Vorbereitungsteam vom Weltgebetstag und den "Ladies Go Well"-Anlässen. In meiner Freizeit singe ich mit viel Begeisterung im Gospelchor Feel the Spirit, besuche gerne Gospelworkshops, stricke und häkle Mützen und Schals, lese spannende Bücher oder treffe mich mit Freunden. Unser grosses Familienhobby ist das Campieren mit unserem VW-Bus. Die nordischen Länder, aber auch Korsika und Elba haben es uns besonders angetan. Ich freue mich sehr auf meine neuen vielfältigen Aufgaben und all die Begegnungen und Gespräche mit den vielen liebenswürdigen und tollen Menschen. Dabei unterstützt mich Daniela Röösli weiterhin in einem 10% Pensum. Auch sie ist ein langjähriges und engagiertes Mitglied unserer Kirchgemeinde. Sie kommt ursprünglich ebenfalls aus Chur. Pfarrer Jonas Oesch bekommt mit uns zwei Frauen nun massive Bündner-Verstärkung!

Autor: Martin Schelker & Carmen Caviezel | Datum: 22.05.2018

Gästegottesdienst

Leben mit Depression

Jede fünfte Person in unserem Land ringt im Verlaufe ihres Lebens mit einer Depression, wobei die Dunkelziffer hoch ist. Experten bezeichnen Depressionen zwar als „Volkskrankheit Nr.1“, doch in der Gesellschaft wird das Thema weiterhin grösstenteils tabuisiert. Betroffene fühlen sich dadurch schnell auf sich alleine gestellt und schweigen (zu) oft. Hilf- und Machtlosigkeit macht sich dadurch breit, gerade auch bei Angehörigen, welche nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Im Gottesdienst möchten wir Betroffene zu Wort kommen lassen. Sie werden uns ihre Geschichte erzählen, uns davon berichten, wie es ist mit dieser Krankheit zu leben, und was ihnen auf ihrem Weg geholfen hat. Welchen Reaktionen in ihrem Umfeld sind sie begegnet? Und wie hat sich die Krankheit auf ihren Glauben, ihre Gottesbeziehung ausgewirkt und umgekehrt? Ja was sagt eigentlich die Bibel zum Thema? Oder ist das Christsein eh nur etwas für die Glücklichen unter uns?

Gästegottesdienst, Sonntag, 27. Mai, 10 Uhr, reformierte Kirche Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 02.05.2018

Kirchensplitter

Wüste (n) - Zeit

Wenn wir das Wort W Ü S T E lesen, kann das verschiedene Assoziationen wecken: Einerseits die Wüsten unseres Planeten: Der Wüsten- und Halbwüsten-Anteil an der festen Erdoberfläche beträgt 33%, also fast ein Drittel! Bezogen auf die gesamte Erdoberfläche sind es immer noch 10%. In einem Wüstengebiet hat es weniger als 5% Vegetation. Es gibt verschiedene Wüstentypen: Sandwüsten mit oder ohne Dünen, Kies- und Steinwüsten, Salzwüsten, Trockenwüsten, Eiswüsten. Seit jeher üben Wüsten eine Faszination auf die Menschen aus: Es ist eine lebensfeindliche Welt. Nur sehr stark angepasste Lebewesen können bei den starken Temperaturschwankungen, dem Wasser- oder Wärmemangel überleben. Diese haben sich im Laufe ihres Daseins den Extremen angepasst.  

Andererseits kommt uns vielleicht der Gedanke: «Ich befinde mich selbst gerade in einer Wüste.» Vielleicht sind es die kurzen, kalten und trüben Tage des vergangen Winters, oder die Zeit, die wir gerade durchmachen, ist schwer – Momente des Mangels und Verzichts, der Gottesferne, der Nichterfüllung unserer Vorstellungen, Träume und Wünsche, Krisenzeiten mit Verlusten – ob gesundheitlich, finanziell, arbeitstechnisch, wohnmässig, familiär, zwischenmenschlich, … Nichts ist mehr, wie es war, und wir sind mit einem Mal tief unten angekommen. Wir erleben eine wüste Zeit – eine Wüstenzeit.

Wir wünschen uns meist keine solchen Wüsten in unserem Leben, und dennoch – sind wir mittendrin, ist diese Einöde unsere momentane Realität. Wir können uns dagegen sträuben, mit Gott und unserem Schicksal hadern bis hin zur Verbitterung. Oder wir können uns dieser Wüste stellen. Ich wünsche uns den Mut, die neue Herausforderung anzunehmen und an unserem Herrgott festzuhalten, denn er verspricht uns: «Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.» Jes 43,19

Sind wir einmal hindurchgewandert, können wir im Rückblick in der Kargheit, der Beschränktheit auf das Wesentliche die Schönheit, Klarheit und Faszination solcher Wüsten entdecken. Diese Zeiten rütteln uns wach und zeigen uns, was wirklich wichtig ist im Leben; sie ermöglichen uns einen Perspektivenwechsel, einen Neuanfang und -hoffentlich- auch tiefe Dankbarkeit im Herzen.

Autor: Elke Damm | Datum: 30.04.2018

Einladung

Kirchgemeindeversammlung

Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Freitag, 8. Juni, um 19.00 Uhr im Kirchgemeindesaal. Mit den offiziellen Traktanden wollen wir auf das erste Jahr als selbständige Kirchgemeinde zurückblicken. Als Zugabe sehen wir Bilder von den Gemeindeferientagen im Tessin und auch ein Imbiss wird nicht fehlen. Der gedruckte Jahresbericht liegt in der Kirche auf.  

Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:
1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 26.11.17
5.      Jahresbericht 2017
6.      Erfolgsrechnung 2017 
- Präsentation der Erfolgsrechnung und Bilanz
- Beschluss über Verwendung des Überschusses
- Bericht der Rechnungskommission
- Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand
7.      Informationen aus dem Förderverein 
8.      Verschiedenes / Mitteilungen

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand    

Autor: Martin Schelker | Datum: 30.04.2018

Konfirmationsgottesdienst

Black and white

Am Auffahrtsdonnerstag, 10. Mai dürfen wir mit 9 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde die Konfirmation feiern. Der Gottesdienst bildet den Höhepunkt und bedauerlicherweise auch den Abschluss eines genialen Konfjahres. Wir vom Konfteam sind zutiefst dankbar für die Beziehungen, welche in den vergangenen Jahren zu diesen kostbaren, jungen Menschen und ihren Eltern wachsen durften. Es ist für uns ein grosses Privileg miterleben zu dürfen, wie junge Menschen durch den Konfunterricht erfahren, dass ihr Schöpfer ein persönliches Interesse an ihnen hat und mitzuerleben, wie dieser Ruf in die Nachfolge sie berührt und verändert. „Black And White“ (engl. für schwarzweiss, schwarz und weiss) lautet das diesjährige Motto der Konffeier, welche grösstenteils von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst gestaltet wird. Herzlich möchten wir Sie alle einladen, dieses grosse Fest mit unseren "Könfis" zu feiern!

Konfirmiert werden:
Fabia Abel, Stirnrütistrasse 6. Horw; Joël Béboux, Felmisallee 8, Horw; Edina Bider, Langensandhöhe 13, St. Niklausen; Lara Emmenegger, Gemeindehausplatz 20, Horw; Mike Hildebrandt, Schöneggstrasse 7, Horw; Regina Jokiel, Stirnrütistrasse 31, Horw; Joël Lindegger, Stirnrütistrasse 49, Horw; Jeremiah Muli, Schöngrundstrasse 7, Horw; Noemi Müller, Dormenweg 5, Horw

Autor: David Zurbuchen | Datum: 11.04.2018

Es werde Licht

Osternachtsfeier

Statt eines Ostergottesdienstes am Sonntagmorgen feiern wir in diesem Jahr wiederum einen stimmungsvollen Osternachtsgottesdienst am Samstagabend. Wie die Jünger nach der Kreuzigung harren wir in der dunklen Kirche auf die Auferstehung unseres Herrn, erwarten, dass sich sein Licht von neuem in unserer Kirche und unserem Leben ausbreitet. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Bereits in den ersten christlichen Gemeinden wurde in der Osternacht getauft und noch heute gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt, um uns an unsere eigene Taufe zurückzuerinnern. Weil uns im Angesicht der Auferstehung unseres Herrn das neue Leben, zu welchem er uns erweckt hat, bewusst wird. Herzlich möchte ich Sie zu diesem gemeinsamen Osternachtserlebnis einladen, welches musikalisch von Yuriko Irisawa (Violoncello) und unserer Organistin Cornelia Biedermann mitgestaltet wird. Auch Kinder sind herzlich willkommen mitzufeiern, auch wenn kein spezielles Kinderprogramm angeboten wird. 

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.03.2018

Kirchensplitter

Nach em Stärbe chunnt's Läbe

Ich liebe diese Jahreszeit, in der es überall spriesst und die Frühlingsblumen wieder Farbe auf den Boden zaubern. Der Natur zeitlich voraus hatten wir in Gottesdiensten mit den Kindern Blumenzwiebeln eingetopft und konnten in den darauffolgenden Tagen bestaunen, wie daraus wunderschöne und himmlisch duftende Hyazinthen wuchsen. Kürzlich schaute ich mit meiner kleinen Tochter einen Kurzfilm an, wie sich eine Raupe in eine leblos scheinende Puppe und dann in einen wundervollen Schmetterling verwandelt. Ein Geheimnis unseres genialen Schöpfers, dass auch hier verlässlich neues Leben entsteht. Diese und weitere Naturwunder scheinen mir ein Wink Gottes mit dem Zaunpfahl: «Schau doch, es ist wahr, auf den Tod folgt das Leben.»

Zum bevorstehenden Osterfest gehört Leiden, Dunkelheit, Tod, Trauer, Verlassen sein, aber ebenso Hoffnung, Freude, Licht, Auferstehung, Erlösung, Freiheit und Ewiges Leben. Ostern ist ein Schlüsselereignis Gottes mit uns Menschen: Gottes einziger Sohn leidet und stirbt freiwillig am Kreuz, um uns wieder mit Gott zu versöhnen und von der Sünde zu befreien. Jesus aufersteht und besiegt den Tod, die Beziehung zu Gott ist wieder hergestellt, die Himmelstür zum Ewigen Leben weit geöffnet – so das Happyend vom Ostersonntag. Auch das ein Geheimnis, wie Jesus an Ostern werden auch wir Menschen  dereinst den Tod überwinden und neues Leben empfangen dürfen.

Nichtsdestotrotz sehne ich mich nicht nach dieser Metamorphose. Ja, ich fürchte mich vor dem Karfreitag in meinem Leben und dem meiner Liebsten. Geht es Ihnen auch so? Ich wünsche mir einen Perspektivenwechsel und Gottvertrauen, um meinen Fokus auf unseren Ostersonntag legen zu können. Um nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen freudig zu erfassen, dass nach unserem Tod verlässlich ein neues, unbeschreiblich schönes Leben folgt. Wir dürfen uns an den Verheissungen in der Bibel festhalten und auch an der Zusage von Jesus: «Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.» Frohe Ostern!

Autor: Yvonne Mumenthalter | Datum: 21.03.2018

Besinnungswanderung 2018

Surselva

Herzliche Einladung zu unserer dreitägigen Besinnungswanderung:
Freitag – Sonntag, 14. – 16. September in die Surselva
Tourenverlauf: Tschamut-Andermatt-Realp-Oberwald-Ulrichen
Programm und Anmeldung 

Autor: Elke Damm | Datum: 21.03.2018

11vor11 Gottesdienst

Ganz normal

Ein Dach über dem Kopf, Kleidung für jede Jahreszeit; eine Arbeitsstelle; ein funktionierender ÖV; Hilfe, wenn wir krank sind; Wasser, das immer zur Verfügung steht; ein funktionierender Staat; Freunde… Das ist normal für uns hier in der Schweiz, und die Liste lässt sich beliebig verlängern.

Doch ist es wirklich für alle normal? Und was ist überhaupt «normal»? Die Definition sagt: »Normal ist, was 60% der Bevölkerung tut». Also wird Normalität berechnet, Abweichungen werden festgestellt und kommentiert. Wie gehen wir mit dem «Abnormalen» um? Ist es gut oder schlecht? Bewundernswert, mutig, verrückt oder….?  Ich habe ein paar Freunde zu dem Thema befragt und sofort die Gegenfragen: »Meinst du, was normal für mich ist?» , »bei was?»  und «früher oder heute?» bekommen. Wir sehen also, dass Normalität sich ändert und auch von Kulturkreis zu Kulturkreis unterschiedlich ist. Was früher normal war, wird heute vielleicht belächelt und /oder abqualifiziert. Jesus war nicht normal, da er eine andere Lebensphilosophie hatte und diese auch lebte. Und doch irgendwie ganz normal, nämlich als Mensch geboren, einen Beruf erlernt, gegessen und getrunken. Und sein Wirken? War es normal oder abnormal?

Sie sehen, geschätzte Leserinnen und Leser, ein spannendes Thema erwartet Sie beim nächsten 11vor11 Gottesdienst. Wir heissen alle herzlich willkommen und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir noch bei einem gemeinsamen Mittagessen Gedanken austauschen. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm und eine Kinderhüeti.
Ihr Vorbereitungsteam 

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 29. April, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw  

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 21.03.2018

Rückblick

2 Jahre Förderverein

Mit grosser Dankbarkeit und Freude schauen wir auf das zweijährige Bestehen unseres Fördervereins zurück. Die Bereitschaft, das Anliegen des Vereins in Gebeten, ermutigenden Statements und auch durch Spenden mitzutragen, ist eine grosse Motivation für uns. Nebst treuen Unterstützern kommen auch immer wieder Personen, welche nicht in unserer Kirchgemeinde beheimatet sind, auf uns zu und zeigen sich überrascht und begeistert von der Idee des Vereins. Die Mittel, welche der Verein zusammenträgt, erlauben es uns, David Zurbuchen als Jugendarbeiter in unserer Kirchgemeinde anzustellen. Hier sein persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr:

Das Jahr startete mit Filmaufnahmen in eisiger Kälte. Mit einer Gruppe von Teenagern ging es auf die Strasse, wo Passanten zum Thema Reformation befragt wurden. Daraus entstand ein Kurzclip, welcher an der Kirchgemeindeversammlung vielen Interessierten gezeigt werden konnte.
Im März folgte mit dem Snowweekend mein erstes grösseres Projekt. Die Unkompliziertheit seitens des Teams und der Kirchgemeinde sowie die motivierten Jugendlichen trugen einen wesentlichen Teil zum Gelingen bei.
Eine Woche vor der Konfirmation fuhren wir mit den Konfirmanden für ein Wochenende ins Tessin nach Moscia, um den Unterricht gemeinsam abzuschliessen und den Gottesdienst vorzubereiten. Solche Wochenenden sind eine geniale Möglichkeit, vertrauensvolle Beziehungen zu den Jugendlichen aufzubauen und vertiefte Gespräche zu führen. Der Herbst startete mit unserer Konf-Wiedersehens-Party „Reunion“, an welcher wir einige Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den letzten Jahren wiedersehen durften. Mit ein paar begeisterten Kids wurde eine Theatergruppe gestartet, welche bereits zu einem Einsatz im 11vor11 vom September kam.
Zweifellos das Highlight des vergangenen Jahres war das Konflager in Südfrankreich! Sieben actiongeladene, spassige Tage am Meer mit Gemeinschaft und guten Gesprächen; die Woche wird uns allen noch lange in guter Erinnerung bleiben! Im November schliesslich ging‘s mit einer Gruppe Ex-Konfirmanden ans Jugendfestival „Reformaction“ in Genf, eine eindrückliche Erfahrung für alle.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 08.03.2018

Oster-Chrabbelfiir

Gackitas Ei

Es war einmal ein Huhn…
Das konnte kein einziges Ei legen. Doch diese Schande will Huhn Gackita nicht auf sich sitzen lassen. Kurzerhand brütet sie ein Ei aus, das sie am Flussufer gefunden hat. Was da nun ausschlüpft, stellt den ganzen Hühnerhof auf den Kopf und das Schicksal nimmt seinen Lauf…
Wenn auch du neugierig geworden bist, dann komm doch zur Oster-Chrabbelfiir vorbei!
Im Anschluss sind alle herzlich zum Zvieri eingeladen.

Dienstag, 13. März 2018, 16.00 Uhr Ref. Kirche Horw

Autor: Vorbereitungsteam Chrabbelfiir | Datum: 08.03.2018

Kirchensplitter

Kamera läuft

Mit Kameras, Stativen, Mikrofon und Notizblock ausgerüstet, machte es sich am 27. und 28. Januar eine Handvoll Jugendlicher zur Aufgabe, hinter die Kulissen des 11vor11-Gottesdienstes zu schauen. Im Wahlkurs «make a movie» (Mach einen Film), sammelten sie während den Vorbereitungen und dem Gottesdienst selbst Aussagen von Mitwirkenden, filmten Bandproben, Theater und letzte Absprachen. Dabei bekamen sie einen Einblick in das, was für einen solchen Gottesdienst alles an verschiedenen Aufgaben im Hinter- und Vordergrund erledigt werden muss und wie am Sonntag all das zusammenfliesst und zu einem Ganzen wird.

Dieses Projekt, welches nun mit dem Zusammenschneiden des Filmmaterials abgeschlossen wird, ist für mich mehr als «nur» ein Kreativprojekt für unsere Oberstüfler. Neben der Möglichkeit, sich mit Filmequipment und Schneidprogrammen vertraut zu machen, soll gerade das Endprodukt – ein Clip von 3 – 5 Minuten – auch aufzeigen, wie viele verschiedene Menschen sich, ohne im Rampenlicht zu stehen, Mal für Mal engagieren, um einen vielfältigen und lebendigen Gottesdienst zu ermöglichen! Und wenn der entstandene Clip im nächsten 11vor11 gezeigt oder auf der Website aufgeschaltet wird, signalisieren wir den Jugendlichen gleichzeitig, dass wir ihren Beiträgen Raum geben möchten und sie etwas zur Vielfalt in unserer Gemeinde hinzufügen können und dürfen.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 21.02.2018

Weltgebetstag 2018

Ökum. Gottesdienst

Weltgebetstag 2018 "Surinam"

Surinam! Wer hat schon einmal von dem kleinsten Land Südamerikas gehört? Es ist selten in den Schlagzeilen und somit wissen viele von uns nicht einmal, auf welchem Kontinent es liegt. Viermal so gross wie die Schweiz, aber nur drei Einwohner pro Quadratkilometer, vereint das Land afrikanische, niederländische, kreolische, indische sowie chinesische und javanische Einflüsse. Die Frauen aus Surinam haben dieses Jahr die Liturgie zum Weltgebetstag gestaltet. «Gottes Schöpfung ist sehr gut!» ist der Titel der Liturgie surinamischer Christinnen. Diese Liturgie wird in über 120 Ländern weltweit am 1. Freitag im März gefeiert. Sie zeigen uns auf, wie wichtig es ist, dass wir alle zu unserem Planeten Sorge tragen sollen, damit wir noch lange die Schätze der Natur nutzen und geniessen können. Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. Wir werden versuchen Ihnen, geschätzte Besucherinnen und Besucher, Surinam mit einer Landesvorstellung näher zu bringen. In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen wollen wir mit unserer Kollekte Projekte unterstützen, die Frauen in Surinam helfen sollen, mit den Problemen ihres Landes fertig zu werden. So möchten wir alle am 2. März um 19.30 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst in der reformierten Kirche Horw herzlich einladen. Im Anschluss können wir bei einem gemütlichen Höck zusammensitzen und uns austauschen. Wir freuen uns auf Sie.
PDF-Flyer

Autor: WGT Vorbereitungsteam | Datum: 01.02.2018

Gästegottesdienst ref. Kirche Horw

Gästegottesdienst mit Natasha & Andreas Hausammann

Es tagt

Glaubwürdig schlicht, tiefgehend und stärkend, Balsam für Ohr und Gemüt - so wird ihre Musik gerne beschrieben. Das St. Galler Musikerehepaar Natasha & Andreas Hausammann macht Musik nie nur um der Kunst willen, sondern möchte die Zuhörer mit ihrem Gesang und Klavierspiel beschenken, ermutigen und zum Nachdenken anregen. Die Lieder auf ihrem neusten Album „Es tagt“ erzählen von der erwartungsvollen Zeit zwischen Nacht und anbrechendem Tag, von Warten, Scheitern und Neubeginnen. Sie stammen aus ihrer eigenen Feder und entspringen persönlichen Erfahrungen. Wir freuen uns, dürfen wir diese beiden begnadeten Musiker bei uns im Gottesdienst als Gäste begrüssen. Sie werden uns Einblick in ihr musikalisches Schaffen geben und uns von Glaubens- und Lebenserfahrungen berichten, welche ihre Musik inspiriert.

Gästegottesdienst, Sonntag, 18. März, 10 Uhr, reformierte Kirche Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 01.02.2018

Gesucht

Sigristin oder Sigrist 40-60%

Wir wünschen uns einen Gastgeber oder eine Gastgeberin für die Betreuung unserer Besucher, Gebäude und Einrichtungen. Die Hauptaufgaben umfassen die Bereitstellung der Räumlichkeiten, Präsenz während Gottesdiensten, Abdankungen und Veranstaltungen, Übergabe bei Vermietungen sowie Reinigungsarbeiten und Pflege des Aussenbereichs. Interessierte, welche die Aufgaben mit Herzblut, ab Mitte Mai oder nach Vereinbarung, angehen wollen, senden Ihre Bewerbungsunterlagen bis 4. März an: Reformierte Kirche Horw, Präsidium Kirchenvorstand, Schöneggstrasse 10, 6048 Horw. Für weitere Fragen steht Ihnen Martin Schelker, Präsident Kirchenvorstand (041 280 57 32)  oder die jetzige Stelleninhaberin, Frau Daniela Lang (076 513 77 29) gerne zur Verfügung.

Autor: Martin Schelker | Datum: 01.02.2018

11vor11 Gottesdienst Horw

11vor11 Gottesdienst

Optimist, Pessimist - alles Mist?

Wir vom 11vor11 Vorbereitungsteam wünschen Ihnen für’s neue Jahr viel Optimismus und positive Energie für alles, was Sie sich vorgenommen haben. Und schon sind wir mitten im Thema unseres kommenden 11vor11 Gottesdienstes!

Jeder von uns kennt Menschen, von denen gesagt wird: „ Der ist ein geborener Optimist“ oder: „Der ist ein ewiger Pessimist“. Dies scheint auch mit der Persönlichkeit des Einzelnen zusammen zu hängen: Der eine hat eine positive und lebensbejahende Grundeinstellung, ist flexibel und behält in schwierigen Situationen seine Ruhe. Er versucht aus allem das Beste zu machen und auch Rückschläge lassen ihn nicht grundsätzlich mit dem Leben hadern. Der andere sieht überall Probleme. Auch wenn es ihm gut geht, kann er sein Leben nicht geniessen. Er wartet scheinbar immer darauf, dass etwas Schlechtes passieren wird.

Jesus hat uns vorgelebt, wie man ein Optimist sein kann: Auch wenn er oft in Schwierigkeiten war, so hat er nie aufgehört,  auf Gott zu vertrauen und den Menschen mit seinem Tun und Handeln stets gezeigt, dass Probleme zu bewältigen sind. Immer wieder musste er auch seine pessimistischen, ängstlichen und hadernden Jünger überzeugen und ihnen Mut machen.

Und wie gehen wir heute mit unseren verschiedenen Lebenssituationen um? Ist der Optimist vielleicht ein Träumer, weit weg von der Realität, und der Pessimist derjenige, der mit beiden Beinen im Leben steht und es so sieht, wie es wirklich ist? Gibt es Möglichkeiten und Wege, ein Optimist zu werden? Wir laden Sie herzlich ein zu sehen und zu hören, welche Gedanken sich das Vorbereitungsteam gemacht hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist wie immer die Gelegenheit, beim  gemeinsamen Mittagessen Gedanken auszutauschen. Selbstverständlich gibt es auch ein Kinderprogramm und eine Kinderhüeti.
Wir freuen uns auf Sie!

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 28. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 23.01.2018

Kirchensplitter

Bin ich Teil des Wandels?

 „Das einzig Beständige ist die Veränderung.“ Diesen Satz höre ich schon seit einigen Jahren und erlebe täglich seine Richtigkeit. Alles ändert sich in einem rasanten Tempo. Kaum hat man sich an etwas Neues gewöhnt, wird uns schon die nächste Veränderung angekündigt. Wer mag da noch mithalten?   

Mit dem Slogan wir sind Teil des Wandels will die ökumenische Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer dieses Jahr uns alle einbinden und zum aktiven Mitgestalten bzw. Verändern einladen. Der Wandel geschieht  ja ohnehin, ob ich es angenehm finde oder nicht.  

Es gibt Menschen, welche es lieben, immer wieder Veränderungen zu erleben. Andere bevorzugen Beständigkeit. Aber wir können uns den Herausforderungen der sich wandelnden Gesellschaft nicht entziehen: Es passiert, entweder mit oder ohne uns. Geht es um Veränderungen der Umwelt und des Klimas, kann es auch schon mal bedrohlich werden und Angst machen. Einfluss nehmen können wir ohnehin nicht auf alles. Aber da, wo es möglich ist, lasst es uns tun! Anstatt passiv auszuhalten und zu erdulden  lieber unseren Beitrag leisten und mitdenken, mitreden, mitgestalten.   

Sich passiv von den Umständen treiben lassen ist die eine Möglichkeit: Sie gibt uns aber das Gefühl, von aussen gesteuert zu werden. Ich fühle mich dann eher als Opfer der Umstände. Angenehmer ist es tätig zu sein: Ich tue etwas. Vielleicht im kleinen Rahmen, aber ich kann  etwas beitragen. Mir geht es besser, wenn ich handeln kann, sogar dann, wenn ich vielleicht sagen muss, wegen mir wird die Situation nicht generell besser.       

Im Moment mindestens kann ich mich täglich entscheiden mit der Frage: Will ich Teil des Wandels sein?    

Autor: Martin Schelker | Datum: 23.01.2018

Ökumenische Aktion zur Fastenzeit

Werde Teil des Wandels!

«Es schlägt fünf vor zwölf», hiess es vor dem Klimagipfel in Paris. Und seither ist es höchstens heisser geworden. Es gibt ihn nicht, den einen Moment, um das Steuer herumzureissen. Vielmehr wird es eine Lebensaufgabe sein, womöglich für Generationen. Wenn wir weiter wirtschaften wie bisher, wird unser Planet bald an seine Grenze stossen. Das hat Konsequenzen: Hungersnöte in Afrika, Fluten in  Asien oder Trockenheit in  Lateinamerika. Die Kontinente sind dabei austauschbar. Und alle diese Auswirkungen zeigen sich auch in Europa. Deshalb widmet sich die Ökumenische Kampagne 2018 von „Fastenopfer“, „Brot für alle“ und „Partner sein“ dem Wandel. Ein Wandel ist nötig, sonst beraubt sich die Menschheit ihrer Lebensgrundlage. Zum Wandel können wir alle beitragen.

«Werde Teil des Wandels!», frisch und fröhlich wollen wir das tun. Für Christenmenschen ist sie ja nicht neu, die Umkehr. Aber immer wieder aktuell und jederzeit geboten. Bilder und Berichte finden Sie auf www.sehen-und-handeln.ch

Aktionen in Horw
Eröffnung der Fastenzeit mit ökumenischen Gottesdiensten > siehe Agenda   Am Samstag, 10. März findet die „Rosenaktion“ auf dem Gemeindehausplatz statt. Freiwillige verkaufen Rosen zum Preis von Fr. 5.-.  

Viermal ökumenisches Fastenzmittag
Wiederum laden die katholische Pfarrei und die reformierte Kirchgemeinde  viermal zum  Fastenzmittag im Saal des Pfarreizentrums ein. Der Reinerlös kommt den beiden Hilfswerken „Fastenopfer“ und „Brot für alle“ zu. Wir offerieren Ihnen von 11. 45 Uhr bis 13.15 Uhr eine einfache, schmackhafte Mahlzeit. Die Daten sind jeweils Freitag, 2./9./16. und 23. März.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bis Mittwoch für das Fastenzmittag am Freitag anzumelden. Tel. 041 340 76 20; e-mail: horw@lu.ref.ch  

Ökumenisches Angebot für Kinder der 1.- 6. Klassen, die am Fastenzmittag teilnehmen.   FAST – INPUT 12.30 – 13.00 Uhr in den Räumen des Pfarreizentrums. Mit Spielen, Rätseln, Filmen und kreativen Elementen setzen wir uns mit dem Thema 2018 von Fastenopfer/ Brot für alle auseinander. Katechetinnen und Katecheten laden die Kinder ein, im gemeinsamen Tun über Solidarität und gerechtes Handeln nachzudenken. Es gibt 2 Gruppen: 1.-3. Klasse und 4.-6. Klasse.

Autor: Martin Schelker | Datum: 23.01.2018

Abschied

Der Kirchenchor sagt Adieu

Der evangelisch- reformierte Kirchenchor Horw hat sich aufgelöst. Das Alter seiner  Sängerinnen und Sänger hat langsam, aber unaufhaltsam zu und ihre Anzahl abgenommen. So wurde es immer schwieriger, grössere, anspruchsvolle Werke einzuüben und aufzuführen. Deshalb hat sich die ordentliche Auflösung des Chors leider aufgedrängt. Mit dem liturgischen Gottesdienst  vom 17. Dezember konnte der Chor, unterstützt von Instrumentalisten und Gastsängern, einen schönen musikalischen Schlusspunkt gestalten.  

Natürlich stimmt es traurig, wenn eine über 60-jährige Tradition zu Ende geht. Eine Kirchgemeinde sei wie ein Haus mit vielen Zimmern, so sagt unser Pfarrer. Wenn eines leer wird, so sei dies traurig. Der Kirchenchor war eines dieser Zimmer: Gut eingerichtet und gemütlich. Wir Sängerinnen und Sänger erinnern uns mit Freude an viele schöne Gottesdienste und Konzerte, an das gemeinsame Singen mit den Chören der katholischen Kirchen Kastanienbaum  und St. Katharina, traditionell  jeweils am Bettag und im Januar. Wir hatten es mitmenschlich gut und harmonisch und freuten uns über den alljährlichen gemeinsamen Ausflug und andere gesellige Anlässe. Wir wollen dies alles dankbar in Erinnerung behalten!  

Aber wer weiss, vielleicht entsteht auch etwas Neues? Mit anderer, moderner Musik vielleicht. Initiiert von einigen Jungen, Begeisterten, die sich ein neues Zimmer einrichten, zu ihrer Freude und der der Gemeindemitglieder. Als finanziellen Grundstock und Startkapital  für solch neues Unterfangen hat der Kirchenchor sein Vereinsvermögen der Kirchgemeinde übergeben. Die ehemaligen Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors werden sich als Zuhörer und Fans der jungen Musiker herzlich über Neues freuen! Darum: Adieu – zu Deutsch: Mit Gott!

Autor: Ueli Pistor | Datum: 23.01.2018

Jonas Oesch

Kirchsplitter

Abschied & Neuanfänge

Am 17.Dezember gab der Reformierte Kirchenchor an seinem Abschiedskonzert in unserer Kirche nochmals sein Bestes: Werke aus Peter Roths „Toggenburger-Messe“ waren dabei ebenso zu hören wie traditionelle Weihnachtslieder und Psalmgesänge von Mendelssohn. Kaum vorstellbar, dass der Chor nun nach 67jährigem Prägen und Mitgestalten unseres Gemeindelebens plötzlich verstummt. Auch wenn die Zahl der Sänger/innen in den vergangenen Jahren stetig abgenommen hat und die Frage, wie es weitergehen sollte, seit Längerem im Raum stand, so ist es doch ein schmerzhafter Abschied. Gerade bei Hausbesuchen fällt mir immer wieder auf, wie sehr der Chor Teil der Identität dieser Gemeinde ist. Da wird erzählt von eindrücklichen Konzerten, lustigen Ausflügen und der Grossmutter, welche jahrelang treu die Noten sortiert hat. Was mich zuversichtlich stimmt ist zu wissen, dass die Mitglieder des Chores sich auch in Zukunft regelmässig treffen werden. Von jeher wurde im Kirchenchor nicht nur der Gesang, sondern auch die Gemeinschaft gross geschrieben. Es freut mich, dass dieser Ort der Beheimatung in unserer Kirchgemeinde bestehen bleiben wird.

Und wie geht es „musikalisch“ weiter? Wie füllen wir die Lücke, welche der Chor hinterlässt? Aristoteles soll einmal gesagt haben: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ In diesem Sinne möchten wir versuchen, auf die sich wechselnden Gewohnheiten und Vorlieben in der Gesellschaft einzugehen und auch musikalisch die Segel neu setzen. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir mit zahlreichen lokale Ensembles & Chören Gottesdienste gestaltet. Diese Zusammenarbeit möchten wir weiter verstärken. Auch Neues möchten wir ausprobieren: So ist ein Coaching für unsere Musiker in Planung, ein Besuch von zwei begnadeten Musikern im Gästegottesdienst und Ende Jahr ist ein Ad-hoc-Weihnachtschor geplant, welcher sich vor dem Gottesdienst am Heiligabend 4mal treffen wird, um Weihnachtslieder einzuüben.   Mit freundlichen Grüssen

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Allianzgottesdienst Januar 2018

Allianzgottesdienst

Neuland: Als Pilger und Fremde unterwegs

Als Christen sind wir Pilger und Fremde in dieser Welt. Wir vertrauen darauf, dass unsere Heimat und unser Ziel bei Gott sind. Gleichzeitig bleiben wir mit beiden Füssen auf dem Boden und versuchen diese Welt Jesus-mässig zu prägen. Diesem Anliegen ist unser interessanter Gast gefolgt: Kurz vor seinem 60. Geburtstag gab Bernhard Jungen nach über drei Jahrzehnten als Gemeindepfarrer seine Stelle auf, um einen Traum zu verwirklichen. Mit der «Unfassbar», einer Bar auf drei Rädern, geht er nun dorthin, wo das Leben stattfindet – an Quartierfeste, Dorfanlässe und Sportveranstaltungen – und teilt mit den Menschen, denen er begegnet, das «Pfaff-Bier» und den Glauben.

Sonntag, 14. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Kindertag 2017

Rückblick Kindertag

Gänd das Liecht wiiter

...lautete das diesjährige Motto des Kindertags. Die Geschichte des Hirten Simon und seiner vier Lichter wurde gemeinsam eingeübt und angereichert durch Lieder und Instrumentenbeiträgen einzelner Kinder am Abend den Eltern vorgeführt. Fröhlich war die Stimmung auch tagsüber während des Bastelns, Essens und gemeinsamen Spielens. Herzlichen Dank den über 20 freiwilligen Helfern, welche diesen Tag erst möglich gemacht haben!

Hinweis: Leider war der Kindertag wiederum mehrere Wochen vor Beginn ausgebucht. Daher werden wir im am Mittwoch vor Ostern einen zweiten Oster-Kindertag auf die Beine stellen.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Besinnungswanderungen 2018

Rück- und Ausblick

Besinnungswanderungsabend

Am Freitag, 19. Januar, 19 Uhr laden wir alle Interessierten und alle bisher Aktiven herzlich ein zu einem Rück- und Ausblick auf gemeinsame Besinnungswanderungen. Lasst euch überraschen von Impressionen der vergangenen Wanderungen. Natürlich lassen wir auch dieses Mal den Abend wieder mit einem gemütlichen Beisammensein und einem feinen Dessertbuffet ausklingen. Bringt einfach ein Dessert in Eurer eigenen Verzehrmenge mit. Lasst euch inspirieren und motivieren für kommende Touren! Der Jugendraum der reformierten Kirche ist bereit: Seid herzlich Willkommen!
Wir freuen uns auf Euch.

Euer Wanderteam

Autor: Elke Damm | Datum: 21.12.2017

Kirchengezwitscher

Eine Messe - viele Kirchen

Es geht was hinsichtlich der Ökumene in Luzern. Dies hat auch Robert Knobel, Leiter des Ressorts "Stadt/Region" bei der Neuen Luzerner Zeitung, mitbekommen und einen interessanten und informativen Artikel darüber verfasst.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 19.11.2017

Ref. Kirchenchor Horw

Musikalisch-liturgisches Adventskonzert

Abschiedskonzert des Kirchenchores

Seit 1950 lässt der Kirchenchor Lieder und musikalische Werke erklingen. Das sind 67 Jahre ununterbrochener Proben und Auftritte. Nun allerdings treten wir am 17. Dezember, um 17:00 Uhr zum letzten Mal als Chor auf. Das ist zwar etwas traurig, aber Trübsal blasen wollen wir nicht, sondern nochmals fröhlich und laut singen. Wir freuen uns sehr auf Peter Roths Toggenburger Messe „Juchzed und singed“ für Chor, mit Hackbrett, Klarinetten, Streich-Ensemble und Orgel. Die volksmusikähnlichen Melodien haben richtig Ohrwurm-Charakter. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Zusammen mit Ihnen singen wir zudem bekannte Advents- und Weihnachtslieder. Anschliessend Apéro und gemütliches Beisammensein. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Mit herzlichen Grüssen
Chor, Vorstand, Dirigentin und Pfarramt

Sonntag, 17. Dezember, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Horw

Programm

Autor: Werner Bachmann | Datum: 16.11.2017

Kirchensplitter

Lichter der Versöhnung

Die Lichterstadt Luzern wird am frühen Silvesterabend aus verschiedenen Richtungen mit Licht durchflutet. Etwa 3000 bis 5000 Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen und Regionen der Schweiz werden gemeinsam mit Lichtern zur Reuss ziehen und sich dort auf und zwischen der See- und Kappelbrücke zu einer schlichten Feier versammeln. Es werden ruhige Lieder gesungen, Gebete gesprochen und kurze Voten von Vertretern der unterschiedlichen Konfessionen zu hören sein. Christen aus der Region schlagen Brücken zu Christen aus anderen Landesteilen, welche anlässlich der Explo-Konferenz in der Stadt weilen. Reformierte und Katholiken stehen zusammen mit Gläubigen aus Freikirchen und setzen ein Zeichen der Einheit in Christus, dem Licht der Welt. Ein wichtiges Zeichen - wie mir scheint -  einerseits im Blick zurück, aber auch auf die heutige Zeit.  

Bei aller Dankbarkeit für die Reformation, welche gerade auch anlässlich des diesjährigen 500 Jahre Jubiläums zum Ausdruck kommt, die Tatsache, dass sich die Kirche damals gespalten hat, ist sicherlich kein Grund zum Feiern. Ganz im Gegenteil: Der Schmerz über die Trennung ist heute noch spürbar. Als Reformierte haben wir uns damals nicht nur von den katholischen Mitchristen losgesagt, sondern auch von den Täufern, den ideellen Vorfahren vieler Freikirchen. Deren Anführer wurden vor 500 Jahren wegen ihrer Ansichten von unseren reformierten Vorfahren in der Limmat ersäuft, im Emmental startete geradezu eine Hetzjagd auf die Täufer, welche enteignet wurden und fliehen mussten. Wenn an Silvester katholische, reformierte und freikirchliche Christen zusammenstehen, ist dies ein wichtiges Zeichen der Versöhnung.  

Ich erhoffe mir, dass die Lichterfeier aber auch gegen aussen, in unsere Umwelt scheinen darf. Ja, der Ton ist in den vergangenen Jahren rauer geworden, in der Politik ebenso wie in der Gesellschaft und Nachbarschaft. Konflikte über unterschiedliche Ansichten werden zunehmend härter ausgetragen und damit eine verstärkte Polarisierung in Kauf genommen oder gar bewusst gesucht. Wenn wir als Christen unterschiedlichster Couleur an Silvester zusammenstehen, dann setzen wir auch ein Zeichen gegen diese Polarisierung, indem wir sagen: „Wir mögen aus unterschiedlichen Kirchen kommen, unterschiedliche theologische Überzeugungen haben, uns unterscheiden in der Art und Weise, wie wir unser Christsein leben, Gottesdienste feiern, beten, die Bibel interpretieren. Aber wir sprechen einander das Christsein nicht ab. Mein Christus ist auch dein Christus und dieser Christus ist die Hoffnung der Welt.“   

Herzlich lade ich Sie alle ein, an dieser Lichterfeier teilzunehmen. Wir treffen uns am 31.12. um 16.30 Uhr vor der reformierten Kirche in Horw und ziehen gemeinsam zum Reussbecken. Die Feier endet um 18.30 Uhr.  
Mit freundlichen Grüssen  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 16.11.2017

Ref. Kirche Horw Weihnachts-Chrabbelfiir 2017

Weihnachts-Chrabbelfiir

Der allerkleinste Tannenbaum

Es war kurz vor Weihnachten. Alle Tannenbäume wurden zum Weihnachtsfest in die Stadt abgeholt. Nur der kleine Tannenbaum wurde stehen gelassen. Er war traurig und fühlte sich sehr einsam. Wenn du wissen willst, ob es doch noch ein schönes Fest für den allerkleinsten Tannenbaum gibt, dann komm doch zur Weihnachts-Chrabbelfiir! Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Zvieri eingeladen.
Vorbereitungsteam Chrabbelfiir

Donnerstag, 14. Dezember, um 15.00 und um 16.00 Uhr in der kath. Zentrumskapelle Horw

Autor: Chrabbelfiir-Team | Datum: 16.11.2017

Ref. Kirche Horw Fairplaly Zmorge 2017

Missionssonntag

Fairplay-Zmorge-Gottesdienst

Mit der ganzen Familie fein Zmorge essen!
Direkte Erfahrungen aus den Regionen der Welt hören, die auf unser Fairplay angewiesen sind. Etwas dazu beitragen, dass die Welt fairer wird. Alles das können Sie am Fairplay-Zmorge mit anschliessendem Gottesdienst im Gemeindesaal:         

  • Ab 9 Uhr Zmorge
  • Um 10 Uhr Gottesdienst, diesen gestalten Pfarrer Christian Weber, der 6 Jahre im Kongo für mission21 im Einsatz war und die 6. Klasse. Für die kleineren Kinder gibt es den Kinderhort.
  • Konfirmanden verkaufen selbstgebackenen Kuchen fürs Dessert zu Hause
  • Verkaufsstand zu Gunsten Mission 21

Verkaufen wollen wir:
Selbstgemachtes, Selbstgestaltetes und Neuwertiges, z.B. selbstgemachte Konfi, Sirup, Kompott, Quittenkonfekt etc.
Blumenzwiebeln aus dem Garten, selbstgezogene Zimmerpflanzen (Orchideen…)einen Kürbis oder Äpfel, selbstgezogene Kerzen, Strohsterne und anderen Weihnachtsschmuck
Fotokarten oder andere gestaltete Karten, Fotokalender
Guetzli

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Die Gegenstände können im Sekretariat der reformierten Kirche abgegeben und bei Nichtverkauf wieder abgeholt werden. Nicht abgeholte Ware wird gespendet.
Kontakt: Sekretariat Reformierte Kirche Horw; Tel.: 041 340 76 20 oder Monika Kuhn, Rigiblickstr. 25; 6048 Horw, Tel: 041 340 47 57 Wir tun was für Fairplay auf der Welt. Machen Sie mit!

FAIRPLAY-ZMORGE, Sonntag, 3. Dezember, 9 Uhr im Kirchgemeindesaal  

Autor: Martin Schelker | Datum: 16.11.2017

Kirchengezwitscher

95 Gründe, warum bis heute keiner Martin Luther entkommt

Spannender Artikel von Matthias Heine über die Auswirkungen von Martin Luthers Wirken bis heute: Artikel auf welt.de

Autor: Jonas Oesch | Datum: 09.11.2017

11vor11 Gottesdienst

Ist Geiz geil?

„Geiz ist geil“ ist mittlerweile ein geflügeltes Wort, das wir alle kennen. Es ist ein Werbespruch, der 2002 durch die  Firma Saturn (Elektronikgeräte) bekannt wurde. Die Kampagne benutzte den Begriff positiv, damit Menschen billig einkaufen: „Bei uns kauft sogar der Geizhals!“
Im kommenden 11vor11 Gottesdienst wollen wir uns nun mit dem Thema „Ist Geiz (wirklich) geil?“ beschäftigen. Was ist Geiz? Warum gibt es Menschen, die geizig sind? Wo finden wir Geiz in der heutigen Zeit? Wie wirkt sich Geiz auf Beziehungen aus? Wie wird in der Bibel mit dem Begriff Geiz umgegangen? Wie verhält sich Geiz zu den Werten der Kirche und sozialen Marktwirtschaft?  Geiz ist ein Begriff, über den nachzudenken sich lohnt.
So möchten wir Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, herzlich zu unserem Spezialgottesdienst einladen. Band, Theater, Moderation und Predigt geben wieder unterschiedliche Inputs.
Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen gemütlich beisammen sitzen und unsere Gedanken austauschen. Selbstverständlich gibt es wieder ein Kinderprogramm und eine Kinderhüeti. Wir freuen uns auf Sie!

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 25.10.2017