News-Archiv

Abschied

Der Kirchenchor sagt Adieu

Der evangelisch- reformierte Kirchenchor Horw hat sich aufgelöst. Das Alter seiner  Sängerinnen und Sänger hat langsam, aber unaufhaltsam zu und ihre Anzahl abgenommen. So wurde es immer schwieriger, grössere, anspruchsvolle Werke einzuüben und aufzuführen. Deshalb hat sich die ordentliche Auflösung des Chors leider aufgedrängt. Mit dem liturgischen Gottesdienst  vom 17. Dezember konnte der Chor, unterstützt von Instrumentalisten und Gastsängern, einen schönen musikalischen Schlusspunkt gestalten.  

Natürlich stimmt es traurig, wenn eine über 60-jährige Tradition zu Ende geht. Eine Kirchgemeinde sei wie ein Haus mit vielen Zimmern, so sagt unser Pfarrer. Wenn eines leer wird, so sei dies traurig. Der Kirchenchor war eines dieser Zimmer: Gut eingerichtet und gemütlich. Wir Sängerinnen und Sänger erinnern uns mit Freude an viele schöne Gottesdienste und Konzerte, an das gemeinsame Singen mit den Chören der katholischen Kirchen Kastanienbaum  und St. Katharina, traditionell  jeweils am Bettag und im Januar. Wir hatten es mitmenschlich gut und harmonisch und freuten uns über den alljährlichen gemeinsamen Ausflug und andere gesellige Anlässe. Wir wollen dies alles dankbar in Erinnerung behalten!  

Aber wer weiss, vielleicht entsteht auch etwas Neues? Mit anderer, moderner Musik vielleicht. Initiiert von einigen Jungen, Begeisterten, die sich ein neues Zimmer einrichten, zu ihrer Freude und der der Gemeindemitglieder. Als finanziellen Grundstock und Startkapital  für solch neues Unterfangen hat der Kirchenchor sein Vereinsvermögen der Kirchgemeinde übergeben. Die ehemaligen Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors werden sich als Zuhörer und Fans der jungen Musiker herzlich über Neues freuen! Darum: Adieu – zu Deutsch: Mit Gott!

Autor: Ueli Pistor | Datum: 23.01.2018

Kirchensplitter

Bin ich Teil des Wandels?

 „Das einzig Beständige ist die Veränderung.“ Diesen Satz höre ich schon seit einigen Jahren und erlebe täglich seine Richtigkeit. Alles ändert sich in einem rasanten Tempo. Kaum hat man sich an etwas Neues gewöhnt, wird uns schon die nächste Veränderung angekündigt. Wer mag da noch mithalten?   

Mit dem Slogan wir sind Teil des Wandels will die ökumenische Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer dieses Jahr uns alle einbinden und zum aktiven Mitgestalten bzw. Verändern einladen. Der Wandel geschieht  ja ohnehin, ob ich es angenehm finde oder nicht.  

Es gibt Menschen, welche es lieben, immer wieder Veränderungen zu erleben. Andere bevorzugen Beständigkeit. Aber wir können uns den Herausforderungen der sich wandelnden Gesellschaft nicht entziehen: Es passiert, entweder mit oder ohne uns. Geht es um Veränderungen der Umwelt und des Klimas, kann es auch schon mal bedrohlich werden und Angst machen. Einfluss nehmen können wir ohnehin nicht auf alles. Aber da, wo es möglich ist, lasst es uns tun! Anstatt passiv auszuhalten und zu erdulden  lieber unseren Beitrag leisten und mitdenken, mitreden, mitgestalten.   

Sich passiv von den Umständen treiben lassen ist die eine Möglichkeit: Sie gibt uns aber das Gefühl, von aussen gesteuert zu werden. Ich fühle mich dann eher als Opfer der Umstände. Angenehmer ist es tätig zu sein: Ich tue etwas. Vielleicht im kleinen Rahmen, aber ich kann  etwas beitragen. Mir geht es besser, wenn ich handeln kann, sogar dann, wenn ich vielleicht sagen muss, wegen mir wird die Situation nicht generell besser.       

Im Moment mindestens kann ich mich täglich entscheiden mit der Frage: Will ich Teil des Wandels sein?    

Autor: Martin Schelker | Datum: 23.01.2018

11vor11 Gottesdienst Horw

11vor11 Gottesdienst

Optimist, Pessimist - alles Mist?

Wir vom 11vor11 Vorbereitungsteam wünschen Ihnen für’s neue Jahr viel Optimismus und positive Energie für alles, was Sie sich vorgenommen haben. Und schon sind wir mitten im Thema unseres kommenden 11vor11 Gottesdienstes!

Jeder von uns kennt Menschen, von denen gesagt wird: „ Der ist ein geborener Optimist“ oder: „Der ist ein ewiger Pessimist“. Dies scheint auch mit der Persönlichkeit des Einzelnen zusammen zu hängen: Der eine hat eine positive und lebensbejahende Grundeinstellung, ist flexibel und behält in schwierigen Situationen seine Ruhe. Er versucht aus allem das Beste zu machen und auch Rückschläge lassen ihn nicht grundsätzlich mit dem Leben hadern. Der andere sieht überall Probleme. Auch wenn es ihm gut geht, kann er sein Leben nicht geniessen. Er wartet scheinbar immer darauf, dass etwas Schlechtes passieren wird.

Jesus hat uns vorgelebt, wie man ein Optimist sein kann: Auch wenn er oft in Schwierigkeiten war, so hat er nie aufgehört,  auf Gott zu vertrauen und den Menschen mit seinem Tun und Handeln stets gezeigt, dass Probleme zu bewältigen sind. Immer wieder musste er auch seine pessimistischen, ängstlichen und hadernden Jünger überzeugen und ihnen Mut machen.

Und wie gehen wir heute mit unseren verschiedenen Lebenssituationen um? Ist der Optimist vielleicht ein Träumer, weit weg von der Realität, und der Pessimist derjenige, der mit beiden Beinen im Leben steht und es so sieht, wie es wirklich ist? Gibt es Möglichkeiten und Wege, ein Optimist zu werden? Wir laden Sie herzlich ein zu sehen und zu hören, welche Gedanken sich das Vorbereitungsteam gemacht hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist wie immer die Gelegenheit, beim  gemeinsamen Mittagessen Gedanken auszutauschen. Selbstverständlich gibt es auch ein Kinderprogramm und eine Kinderhüeti.
Wir freuen uns auf Sie!

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 28. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 23.01.2018

Besinnungswanderungen 2018

Rück- und Ausblick

Besinnungswanderungsabend

Am Freitag, 19. Januar, 19 Uhr laden wir alle Interessierten und alle bisher Aktiven herzlich ein zu einem Rück- und Ausblick auf gemeinsame Besinnungswanderungen. Lasst euch überraschen von Impressionen der vergangenen Wanderungen. Natürlich lassen wir auch dieses Mal den Abend wieder mit einem gemütlichen Beisammensein und einem feinen Dessertbuffet ausklingen. Bringt einfach ein Dessert in Eurer eigenen Verzehrmenge mit. Lasst euch inspirieren und motivieren für kommende Touren! Der Jugendraum der reformierten Kirche ist bereit: Seid herzlich Willkommen!
Wir freuen uns auf Euch.

Euer Wanderteam

Autor: Elke Damm | Datum: 21.12.2017

Kindertag 2017

Rückblick Kindertag

Gänd das Liecht wiiter

...lautete das diesjährige Motto des Kindertags. Die Geschichte des Hirten Simon und seiner vier Lichter wurde gemeinsam eingeübt und angereichert durch Lieder und Instrumentenbeiträgen einzelner Kinder am Abend den Eltern vorgeführt. Fröhlich war die Stimmung auch tagsüber während des Bastelns, Essens und gemeinsamen Spielens. Herzlichen Dank den über 20 freiwilligen Helfern, welche diesen Tag erst möglich gemacht haben!

Hinweis: Leider war der Kindertag wiederum mehrere Wochen vor Beginn ausgebucht. Daher werden wir im am Mittwoch vor Ostern einen zweiten Oster-Kindertag auf die Beine stellen.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Allianzgottesdienst Januar 2018

Allianzgottesdienst

Neuland: Als Pilger und Fremde unterwegs

Als Christen sind wir Pilger und Fremde in dieser Welt. Wir vertrauen darauf, dass unsere Heimat und unser Ziel bei Gott sind. Gleichzeitig bleiben wir mit beiden Füssen auf dem Boden und versuchen diese Welt Jesus-mässig zu prägen. Diesem Anliegen ist unser interessanter Gast gefolgt: Kurz vor seinem 60. Geburtstag gab Bernhard Jungen nach über drei Jahrzehnten als Gemeindepfarrer seine Stelle auf, um einen Traum zu verwirklichen. Mit der «Unfassbar», einer Bar auf drei Rädern, geht er nun dorthin, wo das Leben stattfindet – an Quartierfeste, Dorfanlässe und Sportveranstaltungen – und teilt mit den Menschen, denen er begegnet, das «Pfaff-Bier» und den Glauben.

Sonntag, 14. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Jonas Oesch

Kirchsplitter

Abschied & Neuanfänge

Am 17.Dezember gab der Reformierte Kirchenchor an seinem Abschiedskonzert in unserer Kirche nochmals sein Bestes: Werke aus Peter Roths „Toggenburger-Messe“ waren dabei ebenso zu hören wie traditionelle Weihnachtslieder und Psalmgesänge von Mendelssohn. Kaum vorstellbar, dass der Chor nun nach 67jährigem Prägen und Mitgestalten unseres Gemeindelebens plötzlich verstummt. Auch wenn die Zahl der Sänger/innen in den vergangenen Jahren stetig abgenommen hat und die Frage, wie es weitergehen sollte, seit Längerem im Raum stand, so ist es doch ein schmerzhafter Abschied. Gerade bei Hausbesuchen fällt mir immer wieder auf, wie sehr der Chor Teil der Identität dieser Gemeinde ist. Da wird erzählt von eindrücklichen Konzerten, lustigen Ausflügen und der Grossmutter, welche jahrelang treu die Noten sortiert hat. Was mich zuversichtlich stimmt ist zu wissen, dass die Mitglieder des Chores sich auch in Zukunft regelmässig treffen werden. Von jeher wurde im Kirchenchor nicht nur der Gesang, sondern auch die Gemeinschaft gross geschrieben. Es freut mich, dass dieser Ort der Beheimatung in unserer Kirchgemeinde bestehen bleiben wird.

Und wie geht es „musikalisch“ weiter? Wie füllen wir die Lücke, welche der Chor hinterlässt? Aristoteles soll einmal gesagt haben: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ In diesem Sinne möchten wir versuchen, auf die sich wechselnden Gewohnheiten und Vorlieben in der Gesellschaft einzugehen und auch musikalisch die Segel neu setzen. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir mit zahlreichen lokale Ensembles & Chören Gottesdienste gestaltet. Diese Zusammenarbeit möchten wir weiter verstärken. Auch Neues möchten wir ausprobieren: So ist ein Coaching für unsere Musiker in Planung, ein Besuch von zwei begnadeten Musikern im Gästegottesdienst und Ende Jahr ist ein Ad-hoc-Weihnachtschor geplant, welcher sich vor dem Gottesdienst am Heiligabend 4mal treffen wird, um Weihnachtslieder einzuüben.   Mit freundlichen Grüssen

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.12.2017

Kirchengezwitscher

Eine Messe - viele Kirchen

Es geht was hinsichtlich der Ökumene in Luzern. Dies hat auch Robert Knobel, Leiter des Ressorts "Stadt/Region" bei der Neuen Luzerner Zeitung, mitbekommen und einen interessanten und informativen Artikel darüber verfasst.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 19.11.2017

Ref. Kirche Horw Fairplaly Zmorge 2017

Missionssonntag

Fairplay-Zmorge-Gottesdienst

Mit der ganzen Familie fein Zmorge essen!
Direkte Erfahrungen aus den Regionen der Welt hören, die auf unser Fairplay angewiesen sind. Etwas dazu beitragen, dass die Welt fairer wird. Alles das können Sie am Fairplay-Zmorge mit anschliessendem Gottesdienst im Gemeindesaal:         

  • Ab 9 Uhr Zmorge
  • Um 10 Uhr Gottesdienst, diesen gestalten Pfarrer Christian Weber, der 6 Jahre im Kongo für mission21 im Einsatz war und die 6. Klasse. Für die kleineren Kinder gibt es den Kinderhort.
  • Konfirmanden verkaufen selbstgebackenen Kuchen fürs Dessert zu Hause
  • Verkaufsstand zu Gunsten Mission 21

Verkaufen wollen wir:
Selbstgemachtes, Selbstgestaltetes und Neuwertiges, z.B. selbstgemachte Konfi, Sirup, Kompott, Quittenkonfekt etc.
Blumenzwiebeln aus dem Garten, selbstgezogene Zimmerpflanzen (Orchideen…)einen Kürbis oder Äpfel, selbstgezogene Kerzen, Strohsterne und anderen Weihnachtsschmuck
Fotokarten oder andere gestaltete Karten, Fotokalender
Guetzli

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Die Gegenstände können im Sekretariat der reformierten Kirche abgegeben und bei Nichtverkauf wieder abgeholt werden. Nicht abgeholte Ware wird gespendet.
Kontakt: Sekretariat Reformierte Kirche Horw; Tel.: 041 340 76 20 oder Monika Kuhn, Rigiblickstr. 25; 6048 Horw, Tel: 041 340 47 57 Wir tun was für Fairplay auf der Welt. Machen Sie mit!

FAIRPLAY-ZMORGE, Sonntag, 3. Dezember, 9 Uhr im Kirchgemeindesaal  

Autor: Martin Schelker | Datum: 16.11.2017

Ref. Kirche Horw Weihnachts-Chrabbelfiir 2017

Weihnachts-Chrabbelfiir

Der allerkleinste Tannenbaum

Es war kurz vor Weihnachten. Alle Tannenbäume wurden zum Weihnachtsfest in die Stadt abgeholt. Nur der kleine Tannenbaum wurde stehen gelassen. Er war traurig und fühlte sich sehr einsam. Wenn du wissen willst, ob es doch noch ein schönes Fest für den allerkleinsten Tannenbaum gibt, dann komm doch zur Weihnachts-Chrabbelfiir! Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Zvieri eingeladen.
Vorbereitungsteam Chrabbelfiir

Donnerstag, 14. Dezember, um 15.00 und um 16.00 Uhr in der kath. Zentrumskapelle Horw

Autor: Chrabbelfiir-Team | Datum: 16.11.2017

Kirchensplitter

Lichter der Versöhnung

Die Lichterstadt Luzern wird am frühen Silvesterabend aus verschiedenen Richtungen mit Licht durchflutet. Etwa 3000 bis 5000 Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen und Regionen der Schweiz werden gemeinsam mit Lichtern zur Reuss ziehen und sich dort auf und zwischen der See- und Kappelbrücke zu einer schlichten Feier versammeln. Es werden ruhige Lieder gesungen, Gebete gesprochen und kurze Voten von Vertretern der unterschiedlichen Konfessionen zu hören sein. Christen aus der Region schlagen Brücken zu Christen aus anderen Landesteilen, welche anlässlich der Explo-Konferenz in der Stadt weilen. Reformierte und Katholiken stehen zusammen mit Gläubigen aus Freikirchen und setzen ein Zeichen der Einheit in Christus, dem Licht der Welt. Ein wichtiges Zeichen - wie mir scheint -  einerseits im Blick zurück, aber auch auf die heutige Zeit.  

Bei aller Dankbarkeit für die Reformation, welche gerade auch anlässlich des diesjährigen 500 Jahre Jubiläums zum Ausdruck kommt, die Tatsache, dass sich die Kirche damals gespalten hat, ist sicherlich kein Grund zum Feiern. Ganz im Gegenteil: Der Schmerz über die Trennung ist heute noch spürbar. Als Reformierte haben wir uns damals nicht nur von den katholischen Mitchristen losgesagt, sondern auch von den Täufern, den ideellen Vorfahren vieler Freikirchen. Deren Anführer wurden vor 500 Jahren wegen ihrer Ansichten von unseren reformierten Vorfahren in der Limmat ersäuft, im Emmental startete geradezu eine Hetzjagd auf die Täufer, welche enteignet wurden und fliehen mussten. Wenn an Silvester katholische, reformierte und freikirchliche Christen zusammenstehen, ist dies ein wichtiges Zeichen der Versöhnung.  

Ich erhoffe mir, dass die Lichterfeier aber auch gegen aussen, in unsere Umwelt scheinen darf. Ja, der Ton ist in den vergangenen Jahren rauer geworden, in der Politik ebenso wie in der Gesellschaft und Nachbarschaft. Konflikte über unterschiedliche Ansichten werden zunehmend härter ausgetragen und damit eine verstärkte Polarisierung in Kauf genommen oder gar bewusst gesucht. Wenn wir als Christen unterschiedlichster Couleur an Silvester zusammenstehen, dann setzen wir auch ein Zeichen gegen diese Polarisierung, indem wir sagen: „Wir mögen aus unterschiedlichen Kirchen kommen, unterschiedliche theologische Überzeugungen haben, uns unterscheiden in der Art und Weise, wie wir unser Christsein leben, Gottesdienste feiern, beten, die Bibel interpretieren. Aber wir sprechen einander das Christsein nicht ab. Mein Christus ist auch dein Christus und dieser Christus ist die Hoffnung der Welt.“   

Herzlich lade ich Sie alle ein, an dieser Lichterfeier teilzunehmen. Wir treffen uns am 31.12. um 16.30 Uhr vor der reformierten Kirche in Horw und ziehen gemeinsam zum Reussbecken. Die Feier endet um 18.30 Uhr.  
Mit freundlichen Grüssen  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 16.11.2017

Ref. Kirchenchor Horw

Musikalisch-liturgisches Adventskonzert

Abschiedskonzert des Kirchenchores

Seit 1950 lässt der Kirchenchor Lieder und musikalische Werke erklingen. Das sind 67 Jahre ununterbrochener Proben und Auftritte. Nun allerdings treten wir am 17. Dezember, um 17:00 Uhr zum letzten Mal als Chor auf. Das ist zwar etwas traurig, aber Trübsal blasen wollen wir nicht, sondern nochmals fröhlich und laut singen. Wir freuen uns sehr auf Peter Roths Toggenburger Messe „Juchzed und singed“ für Chor, mit Hackbrett, Klarinetten, Streich-Ensemble und Orgel. Die volksmusikähnlichen Melodien haben richtig Ohrwurm-Charakter. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Zusammen mit Ihnen singen wir zudem bekannte Advents- und Weihnachtslieder. Anschliessend Apéro und gemütliches Beisammensein. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Mit herzlichen Grüssen
Chor, Vorstand, Dirigentin und Pfarramt

Sonntag, 17. Dezember, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Horw

Programm

Autor: Werner Bachmann | Datum: 16.11.2017

Kirchengezwitscher

95 Gründe, warum bis heute keiner Martin Luther entkommt

Spannender Artikel von Matthias Heine über die Auswirkungen von Martin Luthers Wirken bis heute: Artikel auf welt.de

Autor: Jonas Oesch | Datum: 09.11.2017

Yvonne Mumenthaler

Personelles

Anstellung von Yvonne Mumenthaler

Die vielfältigen Gruppen im Kinder- und Familienbereich wollen wir gezielt weiter fördern und ausbauen. Zu diesem Zweck haben wir Yvonne Mumenthaler in einem Pensum von 20% angestellt. Yvonne hat sich bisher bereits sehr intensiv in unserer Gemeinde engagiert. Darum lag es auf der Hand, sie für diese Aufgabe anzufragen. Sie ist in erster Linie Ansprechperson für diese Altersgruppen und vernetzt die verschiedenen Bereiche von den Angeboten für kleine Kinder bis zum Unterricht. Die Finanzierung erfolgt mindestens in der Startphase über den Förderverein. Wir freuen uns, sie in unserem Mitarbeiter-Team begrüssen zu dürfen und wünschen ihr viel Freude in dieser Tätigkeit.  

Autor: Der Kirchenvorstand | Datum: 25.10.2017

Latärndi Chrabbelfiir

Die Geschichte vom Heiligen Martin

Es ist wieder soweit: Am Sonntag, 12. November um 17 Uhr findet unsere Laternenfeier statt!

Wir erzählen dir dort die Geschichte vom heiligen  Martin. Wenn du erfahren möchtest, was der heilige Martin so alles gemacht hat, dann komm doch zu uns an die Laternenfeier in der Pfarrkirche. Bring deine Laterne mit, denn anschliessend an die Feier machen wir einen kleinen Laternenumzug. Abschluss des Umzuges ist beim Schulhaus Hofmatt, wo alle noch zu Lebkuchen und heissem Punsch eingeladen sind.

Wir freuen uns über viele Kinder mit ihren Laternen und ihren Eltern! In den letzten beiden Jahren haben einige Anwohner unsere Umzugsroute mit einem schönen Licht vor ihren Fenstern erleuchtet. Es wäre sehr schön, wenn wir auch dieses Jahr wieder einige Lichter auf unserem Weg sehen könnten.
Herzlichen Dank! 

Autor: Vorbereitungsteam Chrabbelfiir | Datum: 25.10.2017

Elke Damm Diakonischemitarbeiterin

Kirchensplitter

Herbstreise - Eine Liebeserklärung

Goldener Herbst: Das Relief des Pilatus hebt sich klar und deutlich vor dem tiefblauen Himmel ab. Die Sonnenstrahlen lassen die grünen Wiesen frisch und saftig erscheinen. Lange Spinnenfäden von Baldachinspinnen fliegen durch die Luft. Die Laubbäume stehen in einem herrlich bunten Farbenkleid da. Altweibersommer. Die Temperaturen sind mild und einige Menschen aalen sich auf der Wiese am See in den letzten warmen Sonnenstrahlen.

Dunst: Die Tage werden kühler. Ein leichter Dunstschleier gibt den hindurchbrechenden Sonnenstrahlen auf die Umgebung einen ganz besonderen Charme.

Morgentau: Der Morgentau hält sich bis zum späten Vormittag. Regenbogenfarben leuchtende Wassertropfen verzaubern unsere Wahrnehmung. Bunte Perlen liegen auf den sich der Sonne entgegenreckenden Grashalmen, Blumen und Blättern.

Frost: In den Nächten kommen die ersten Fröste. Raureif bedeckt die Pflanzen und umhüllt sie mit kunstvollen Kreationen. Jetzt heisst es: Innehalten und die Schönheit des Augenblicks bewundern.

Blätter-Reigen: Nun verlassen die bunten Blätter die Bäume und tanzen im Wind, bis sie auf dem Boden ankommen. Ein Spaziergang durch den dichten Blätterteppich lässt uns das Rascheln der Blätter wahrnehmen.

Nebel: Eingehüllt in ein Grau, welches nur eine Nahsicht zulässt und fast jedes Geräusch verschlingt. Stille. Frieden. Keine Ablenkung. Konzentration auf das Wesentliche – das, was sich direkt um uns herum und in uns befindet. Die Nähe unseres Schöpfers.

Schnee: Bald kommt der erste Schnee und wir können jede einzelne Schneeflocke bewundern. Einzigartig ist jede Flocke gestaltet und bezaubert mit ihrer individuellen Schönheit.

Jedes charakterisierte Bild ist ein Teil von Gottes Charme, der uns immer wieder zum Staunen bringen will. Lassen wir uns beschenken von den einzigartig schönen Herbsttagen und kommen wir unserem Herrgott näher.

Autor: Elke Damm | Datum: 25.10.2017

11vor11 Gottesdienst

Ist Geiz geil?

„Geiz ist geil“ ist mittlerweile ein geflügeltes Wort, das wir alle kennen. Es ist ein Werbespruch, der 2002 durch die  Firma Saturn (Elektronikgeräte) bekannt wurde. Die Kampagne benutzte den Begriff positiv, damit Menschen billig einkaufen: „Bei uns kauft sogar der Geizhals!“
Im kommenden 11vor11 Gottesdienst wollen wir uns nun mit dem Thema „Ist Geiz (wirklich) geil?“ beschäftigen. Was ist Geiz? Warum gibt es Menschen, die geizig sind? Wo finden wir Geiz in der heutigen Zeit? Wie wirkt sich Geiz auf Beziehungen aus? Wie wird in der Bibel mit dem Begriff Geiz umgegangen? Wie verhält sich Geiz zu den Werten der Kirche und sozialen Marktwirtschaft?  Geiz ist ein Begriff, über den nachzudenken sich lohnt.
So möchten wir Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, herzlich zu unserem Spezialgottesdienst einladen. Band, Theater, Moderation und Predigt geben wieder unterschiedliche Inputs.
Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen gemütlich beisammen sitzen und unsere Gedanken austauschen. Selbstverständlich gibt es wieder ein Kinderprogramm und eine Kinderhüeti. Wir freuen uns auf Sie!

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 25.10.2017

Ehe-Kurs

Wir haben keine Zeit, darum nehmen wir sie uns

„Familie und Partnerschaft ist das Wichtigste im Leben“, sagen vielleicht auch Sie. Um das auch zu leben, schenken Sie ihrem Partner sieben gemeinsame Abende! Wir starten jeweils mit einem Essen bei  Kerzenlicht. Im Laufe des Abends hören Sie interessante, humorvolle Inputs und vertiefen die Anregungen im Gespräch unter vier Augen. Egal wie lange sie zusammen sind, ob Sie eine starke Beziehung leben oder gerade anspruchsvolle Zeiten durch machen, dieser Kurs kann Sie unterstützen auf dem Weg zu einer starken und glücklichen Beziehung
Ort: Saal der Ref. Kirche Horw      
Zeit: 12. und 26. Januar, 9. und 23. Februar, 9. und 23. März und 6. April ; jeweils 18.45-22.00 Uhr.
Kosten: pro Paar Fr. 300.- inkl. Essen und Kursunterlagen.
Anmeldung: Doris und Martin Schelker, Tel. 041 280 57 32
E-Mail: schelker-lauth@bluewin.ch
Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 17.10.2017

Traktanden

Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 26. November 2017, 11.30 Uhr im Kirchgemeindesaal  
Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst.  

Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:  

1.   Begrüssung
2.   Wahl der Stimmenzähler
3.   Genehmigung der Traktandenliste
4.   Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 11.06.2017
5.   Rückblick und Jahresausblick
6.   Erläuterungen zum Budget 2018, Genehmigung
7.   Aufgaben und Finanzplan 2019 - 2022
8.   Fonds für Bedürftige: Genehmigung der Reglemente
9.   Verabschiedungen
10. Informationen Förderverein
11. Verschiedenes  

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.  
Der Kirchenvorstand 

Autor: Martin Schelker | Datum: 26.09.2017

Kirchensplitter

Vorbild & Menschenfreund

In meiner Studienzeit in Bern wohnte ich in einer WG an der Pestalozzistrasse. Die Strasse hat Spuren bei mir hinterlassen, nicht nur wegen der Menschen, die dort wohnen, sondern auch wegen des Strassenschilds. Ist in Bern eine Strasse nach einer Person benannt, wird darunter meist kurz dessen Beruf(ung) angegeben. So stand ich jeden Morgen an der Tramhaltestelle und schaute auf das Schild vor mir: "Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), Vorbild & Menschenfreund". Es faszinierte mich, dass eine Person noch hunderte Jahre nach ihrem Ableben als Vorbild & Menschenfreund in Erinnerung bleibt. Während ich auf das Tram wartete, überlegte ich mir oft, wie es dazu gekommen ist, dass dieser Mann heute noch mit diesen Worten charakterisiert wird. Hat er besonderes Interesse am Ergehen der Menschen um ihn herum gezeigt? Liegt es an seinem Eingreifen, wenn er in seinem Umfeld Not sah? Und wer war dieser Pestalozzi nochmals? Ist das nicht der mit den Kinderdörfern?

Erst Jahre später kam mir ein Artikel in die Hände, der beleuchtete, was diesen Mann in all seinem Tun antrieb: Sein herzhafter Glaube an Jesus Christus. Pestalozzi lebte zeitlebens bewusst in Verantwortung vor Gott, erwog als junger Mann gar Pfarrer zu werden. Christus selbst wurde ihm im Leben zum Vorbild und Freund, was ihn inspirierte, selbst zu einem Vorbild und Menschenfreund zu werden: Er erlebte persönlich, wie dieser Christus sich für ihn, für seine Not aufgeopfert hatte und dies motivierte ihn, sich ebenfalls für die Notleidenden aufzuopfern. Eigentlich könnte es auf diesem Strassenschild auch heissen: "Gottes- und Menschenfreund, der sich Jesus zum Vorbild nahm und dadurch selbst zum Vorbild wurde."

Was würde auf Ihrem Strassenschild stehen? Wie möchten Sie in Erinnerung bleiben? Ich denke, für einen Christen gibt es kein schöneres Kompliment, als wenn er am Ende seines Lebens als Vorbild & Menschenfreund bezeichnet wird. Versuchen wir tagtäglich, so zu leben und zu handeln.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 26.09.2017

Gästegottesdienst 22.10.2017

Gästegottesdienst

Ab ins Kloster...

Wer lebt denn heute noch freiwillig in einem Kloster?!
Wer bei klösterlichem Leben bloss ältere Herren und Mönchskutten vor Augen hat, täuscht sich. Matthias und Rebecca Holenweg-Zimmermann, beide in Horw aufgewachsen, wagten vor drei Jahren den Schritt in die Kommunität. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern im Teenageralter schlossen sie sich der reformierten Communität Don Camillo in Montmirail an, welche 21 Erwachsene und deren Kinder umfasst. Die Mitglieder der Gemeinschaft sind gemeinsam miteinander und mit Jesus Christus unterwegs, beten zusammen und teilen auch ihr Geld.
Was motiviert Menschen in der heutigen Zeit zu einem solchen Schritt? Welche Freuden und Herausforderungen erleben Holenwegs in ihrem Alltag in der Kommunität? Wie hat sich ihr Leben und Glauben in den vergangenen Jahren verändert? Diese und weitere spannende Fragen dürfen wir Ihnen beim Besuch bei uns stellen...

Gästegottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden, Interview, Kinderprogramm & Hüti, Apéro im Anschluss, Sonntag, 22. Oktober, 10 Uhr in der reformierten Kirche Horw.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.09.2017

Rückblick

Herbst-Chrabbelfiir

Eine „mause-starke“ Darbietung durften die vielen  Besucher am Dienstag, 12. September an der Herbst-Chrabbelfiir geniessen. In einem Theater mit grossen und kleinen „ Mäusen“ zeigte uns die Maus Frederick, dass es nebst essbaren Vorräten auch andere wichtige Dinge gibt, um den Winter gemeinsam gut zu überstehen. Nämlich Wärme, Farben und Wörter. Neben dem Theater wurde auch viel gesungen und getanzt, wobei die Mäuse auf tolle Unterstützung aus dem Publikum zählen durfte. Im Anschluss verwöhnten uns die „ z`Nüni Frauen“ mit einem feinen“ Mause z`Vieri“ und nebenbei wurden wunderschöne Frederick`s gebastelt.

Es war wieder einmal ein gemütlicher und gelungener  Anlass!

Autor: Brigitte Bühler Barmet | Datum: 12.09.2017

Adonia Musical 2017

ADONIA Family-Musical

«Di vier Fründe»

von Markus Hottiger und Marcel Wittwer   
Ein fröhliches und abwechslungsreiches Musical über echte Freundschaft, Vertrauen und Mut. «Jesus kommt in unsere Stadt!» Diese Neuigkeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer und erreicht auch die vier Freunde eines gelähmten Mannes. Sie sind sich einig: Jesus kann ihren Freund heilen! Deshalb tragen sie ihn mitsamt seinem Bett zum bekannten Wanderprediger. Doch dann der herbe Rückschlag: Der Veranstaltungsraum ist überfüllt und die Zuhörer machen keine Anstalten, dem Gelähmten und seinen Freunden Platz zu machen. Sollen sie so kurz vor dem Ziel aufgeben? Kurzerhand schmieden sie einen kühnen Plan. (Weitere Infos und Trailer unter www.adonia.ch/konzerte/family). 
Als überkirchliche Organisation arbeitet Adonia mit den Landeskirchen und Freikirchen der Schweiz zusammen und veranstaltet jedes Jahr Musicalcamps mit insgesamt über 2500 Teilnehmern. 60-köpfiger Chor aus Familien, Mukis, Vakis und Singles. 100 Min.
Eintritt frei, Kollekte. 
Freitag, 13. Oktober 2017, 19.30 Uhr, im Pfarreizentrum, Horw

Autor: Yvonne Mumenthalter | Datum: 07.09.2017

Rückblick

Men Go Wild 2017

Der Männertag war bereits Wochen vor dem Start ausgebucht. Zwanzig Männer von anfangs 20ig bis Ende 50ig freuten sich auf die abenteuerliche Tour in Graubünden. Ein Wetterumsturz mit Schneefall und Windwarnungen machte dem Vorhaben – nun bereits zum dritten Mal in Folge – allerdings einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde der Männertag daher nach Drinnen verlegt. Unter fachkundiger Anleitung gabs zuerst eine Crosssfit-Einführung, an welche sich die Muskeln der Teilnehmer wohl noch Tage später erinnert haben dürften. Die übrig gebliebenen Energiereserven wurden danach beim Unihockey und Fussball verpufft.
Gegen Abend wurde beim Kirchgemeindehaus der Grill eingeheizt. Zu leckeren Burgern und kühlem Bier wurde eifrig ausgetauscht und diskutiert. Zu Reden gab im Anschluss auch die Action-Film-Biographie über Sam Childers Wandlung vom Führer einer Motorcyle Gang zum Befreiungskämpfer in Uganda. Ist der Einsatz von Gewalt legitim, um Ungerechtigkeit zu bekämpfen? Inwiefern nehmen wir als Christen Unrecht persönlich? Wo ist Betroffen angebracht, wo Abgrenzung notwendig? Nachdenklich, aber auch einfach glücklich nach einem tollen Tag, verabschiedeten sich die Männer spätabends. Bis zum nächsten Jahr: Dann hoffentlich endlich in Graubünden...so schnell geben wir nicht auf!

Autor: Jonas Oesch | Datum: 03.09.2017

11vor11 Gottesdienst

Vom Leben gelebt

„Vom Leben gelebt“ , eine Redewendung, die viele Menschen sicher kennen. Das 11v11 Team hat sie sich als Thema für den Gottesdienst vom 24. September ausgesucht. Wir leben in einer Zeit, in der (fast) alles möglich ist. Die Schweiz ist ein reiches Land, viele  Menschen können ihr Leben gestalten, wie es ihnen gefällt. Mit Hilfe der elektronischen Medien können wir uns mit einem Klick ein riesiges Angebot aus aller Welt ins Haus holen, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Unsere Freizeitgestaltung ist vielfältig und wir haben Mobilitätsmöglichkeiten wie noch nie zuvor. Und unsere Terminkalender sind voll. Doch sind wir nicht oft davon überfordert, nur noch Getriebene? Oft funktionieren wir nur noch und fühlen uns manchmal wie in einem Hamsterrad.

Könnte es sein, dass wir unseren Weg aus den Augen verlieren und einfach nur mitgerissen werden? Wir unser Leben nicht mehr bewusst gestalten, selber Prioritäten setzen können? Besteht vielleicht die Gefahr, dass unsere Seele auf der Strecke bleibt und wir die wichtigsten Grundsätze des von Gott geschenkten Lebens aus den Augen verlieren? Es gibt viele Überlegungen zu diesem Thema. Auch in der Bibel finden wir viele Bezüge.

Kommen Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, also vorbei! Hören und sehen Sie, welche Gedanken sich die Teams für Moderation, Predigt, Band und Theater gemacht haben. Selbstverständlich gibt es wieder eine Kinderhüeti  und ein Kinderprogramm. Nach dem Gottesdienst können wir beim Mittagessen miteinander plaudern und das Thema vertiefen. Sie sind herzlich eingeladen!
Wir freuen uns auf Sie.

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 25.08.2017

Pfarrer Jonas Oesch

Kirchensplitter

Wirklich wichtig?!

Zuverlässigkeit, Korrektheit und Pünktlichkeit sind uns Schweizern wichtig. Ja, wir haben wohl höhere Ansprüche an uns selbst und unsere Umwelt als viele unsere Nachbarn, gerade diejenigen im Süden. Dies ist mir in unseren Ferien in Italien neu bewusst geworden. Autofahren wird da ungewollt zum Erlebnis. Ob links oder rechts überholt wird, der Blinker dabei betätigt wird oder nicht, scheint da nicht so wichtig zu sein. Ob an der Zahlstation zehn statt fünf Kassen geöffnet sind, damit sich kein Stau bildet, scheint niemanden wirklich zu kümmern, ebenso die Schlaglöcher auf der Nebenstrasse, welche wohl seit Jahren immer tiefer werden. Ob jetzt der Zug 15 Minuten früher oder später fährt, ist eigentlich ein Detail, oder? Auch Öffnungszeiten scheinen eher Richtwerte zu sein. Wenn der Portier am Eingang des Schlosses mal eine halbe Stunde früher in die Mittagspause gehen möchte, wer kann es ihm verübeln?! Der Broteinkauf im Campinglädeli ist definitiv spannender als beim Dorfbeck Zuhause, da immer ein paar Sorten fehlen, dafür sind plötzlich neue da.

Während wir Schweizer uns intuitiv darüber nerven, wenn wir an der Zahlstation oder am Bahnhof warten müssen und uns über die verschlossene Schlosstüre oder das fehlende Brot aufregen, scheinen die Italiener irgendwie lockerer damit umzugehen. Und im Verlauf der Ferien hab ich mich gefragt: Ja, ist das alles denn eigentlich wirklich wichtig? Irgendwann und irgendwie kommt man doch auch in Italien mit dem Auto oder dem Zug am Ziel an. Und mit hungrigem Magen geht man auch in Italien nicht ins Bett, auch wenn das Chörnlibrot am Morgen nicht angeboten wird und die Pizza Hawaii am Abend nicht auf dem Speiseplan steht.

Vielleicht würde es uns nicht schaden, wenn wir uns auch in unserem Alltag in der Schweiz öfters fragen würden: Ist das wirklich wichtig? Gerade unsere zwischenmenschlichen Beziehungen würden dadurch wohl entspannter werden. Ist es wirklich wichtig, diesen Konflikt auszutragen? Ist es wichtig, dass ich meine Meinung jetzt durchsetze oder lasse ich es dem Frieden zuliebe nicht besser bleiben? Lohnt es sich,  dieses Problem anzusprechen oder kann ich eigentlich gut damit leben? Ist es wirklich weise, diesen Vorwurf jetzt zu platzieren oder warte ich nicht besser einmal ab, wie sich die Sache entwickelt? Wir würden wohl zu barmherzigeren und friedfertigeren Menschen werden, wenn wir das Wichtige sorgfältiger vom eigentlich weniger Wichtigen unterscheiden würden. Es würde uns wohl einfacher fallen, uns selbst und unsere Mitmenschen mit Schwächen, mühsamen Charaktereigenschaften und Erwartungen anzunehmen. Folgendes Gebet von Reinhold Niebuhr kann uns dabei eine Hilfe sein: Gott, gib mir... ...die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, ...den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, ...und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.      
Mit herzlichen Grüssen

Autor: Jonas Oesch | Datum: 25.08.2017

Kunstprojekt Atembälle

Kunstprojekt

Atembälle

In den vergangenen zwei Tagen haben fleissige Helfern,  unter Anleitung des Luzerner Künstlers Micha Aregger, "Atembälle" an unserem Turm und vor dem Abendmahlstisch angebracht. Die Installation ist Teil eines Kunstprojekts, welches anlässlich des Reformationsjubiläums bis November an und in verschiedenen Kirchen in Luzern und Umgebung zu sehen sein wird.

Noch bis zum 30. August kann das Kunstwerk in Horw begutachtet werden und Fragen aufwerfen: "Ja, ist das nun Schaum oder Froschlaich, welcher da aus dem Turm quillt?" "Ist das Dekoration für eine Hochzeit am Wochenende?" "Und was hat das ganze eigentlich mit Reformation zu tun?"

Im Gottesdienst zum Schulanfang vom kommenden Sonntag werden wir auf die "Atembälle", welche teilweise auch von unseren Schülern aufgeblasen wurden, eingehen und darüber sprechen, welche Idee hinter dem ganzen Projekt steht. Dazu sind alle herzlich eingeladen!

Autor: Jonas Oesch | Datum: 18.08.2017

Kirchengezwitscher

Happy Birthday Schweiz

Wunderschön und ermutigend zugleich: Das Kreuz, welches jeweils am Nationalfeiertag im Hängifeld am Pilatus entzündet wird und über Horw erstrahlt.

Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Johannes 8,12

Wir wünschen allen Horwerinnen und Horwer ein schönes 1.August-Fest und erholsame Ferien!

(Bild: Beat Schilliger)

Autor: Jonas Oesch | Datum: 02.08.2017

Gruppenbild Konfirmation

Rückblick

Konfirmation 2017

«This little light of mine, I’m gonna let it shine» (Mein kleines Licht, ich lasse es scheinen): Unter dieses Thema stellten die 8 Konfirmandinnen und Konfirmanden dieses Jahr ihre Konfirmationsfeier. Mit modernen Liedern, einem Theater mit Tiefgang und einer kreativen Moderation umrahmten die «Könfis» den Akt ihrer Konfirmation. Im Zentrum stand die Frage, was denn dieses Licht sei und wie man es scheinen lassen könne. Die Predigt, welche Pfarrer Jonas Oesch auf der Basis von Impulsen der Konfirmanden zu Bibeltexten schrieb, gab dazu viele Denkanstösse.
Wir möchten den Konfirmandinnen und Konfirmanden herzlich für das intensive und ereignisreiche Jahr danken und heissen sie herzlich in unserer Kirchgemeinde willkommen! Unser Dank geht auch an alle, die in irgendeiner  Form zum Gelingen dieses erinnerungswürdigen Anlasses beigetragen haben.    

Autor: David Zurbuchen | Datum: 09.06.2017

Kirchensplitter

Abschluss und Startschuss

Am Wochenende vor der Konfirmation zogen wir uns als Abschluss der Konfirmationszeit mit den Konfirmanden für zwei Tage in den Tessin zurück. Das Wochenende war für mich zugleich ein Abschied wie auch ein Vorgeschmack auf Neues.
Mit der Konfirmation entlassen wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Unterricht und in die Mitgliedschaft. Während einem intensiven Jahr hatten wir die Möglichkeit, ihnen unseren persönlichen Glauben vorzuleben, sie Fragen auszusetzen: Sie beschäftigten sich mit Werten und ihrer Vorstellung vom Leben, stellten sich der Frage, wer Gott für sie ist und welche Rolle er in ihrem Leben haben könnte. Durch Einsätze in Angeboten der Kirchgemeinde und Gottesdienstbesuche erhielten sie einen Einblick in das Gemeindeleben.
Der Abschluss des Unterrichts läutet einen Rollenwechsel ein; nun sind sie an der Reihe! Sie können ihre Vorstellungen von Gemeinschaft und Nachfolge, von Feiern und Gottesdienst einbringen; ihr Bild davon, wie Kirche heute sein sollte, zu verwirklichen beginnen. Das Wochenende, welches wir in Moscia (bei Ascona) verbracht haben, ist für mich nur ein Beispiel dafür, was noch entstehen kann. Ich sehe dieses darum nicht (nur) als krönender Abschluss einer genialen Konfzeit, sondern vielmehr als Vorgeschmack darauf, wie Jugendliche der reformierten Kirche Horw Gemeinschaft pflegen, chillen und sich mit dem Leben und seinen Herausforderungen auseinandersetzen.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 09.06.2017

Chrabbelfirr Ref. Kirche

Rückblick

Sommer-Chrabbelfiir "Mutig, mutig"

Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen durften wir die Sommer-Chrabbelfiir auf der Wiese vor dem Pavillon Steinmattli feiern. Zahlreiche Vorschulkinder fieberten bei der Geschichte „Mutig, mutig“ mit. Denn eine Maus, ein Frosch, eine Schnecke und ein Spatz trugen einen Wettkampf zusammen aus. Zum Abschluss der Feier gab es ein Zvieri, bei dem Gross und Klein tüchtig zulangten.

Autor: Sandra Mahler | Datum: 08.06.2017

Sonntag, 9. Juli, 11.15 Uhr

Gemeinsame Wanderung auf die Fräkmüntegg

Berggottesdienst in der Kapelle Fräkmüntegg, mit Pfarrer Jonas Oesch und Pfarrer Peter Willi, Kriens.
Wie jedes Jahr laden wir die wanderfreudigen Besucher des Berggottesdienstes zum gemeinsamen Aufstieg ein. Wir treffen uns um 7.30 Uhr vor der reformierten Kirche und machen uns mit Proviant im Rucksack und wetterfester Kleidung auf den Weg. Wer möchte kann natürlich ab Krienseregg auch die Bahn nehmen. Oben feiern wir gemeinsam mit den reformierten Kriensern einen Gottesdienst, welcher wie immer musikalisch umrahmt wird. Im Anschluss gibt es einen feinen Apéro.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 08.06.2017

Bild Konfirmation

Konfirmation

This little light of mine...

Am Auffahrtsdonnerstag 25. Mai dürfen wir mit 8 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde die Konfirmation feiern. Der Gottesdienst bildet den Höhepunkt und bedauerlicherweise auch den Abschluss, eines genialen Konfjahres. Wir vom Konfteam sind zutiefst dankbar für die Beziehungen, welche in den vergangenen Jahren zu diesen kostbaren, jungen Menschen und ihren Eltern wachsen durfte. Es ist für uns ein grosses Privileg mitverfolgen zu dürfen, wie junge Menschen durch den Konf erfahren, dass ihr Schöpfer ein persönliches Interesse an ihnen hat und mitzuerleben, wie dieser Ruf in die Nachfolge sie berührt und verändert. „Folgt am 12.April“ lautet das diesjährige Motto der Konffeier, welcher grösstenteils von den Konfirmanden selbst gestaltet wird. Herzlich möchte ich Sie alle einladen dieses grosse Fest mit unseren Konfirmanden zu feiern! Konfirmiert werden: Linus Beling, Neumattweg 18, Horw; Marvin Gantert, Felmisallee 17, Horw; Aline Kurt, Felmisallee 3, Horw; Didier Portmann, Seestrasse, 7, Horw; Simone Reinhard, Hans-Reinhard-Strasse 1, Horw; Sonja Röösli, Grisigenstrasse 36, Horw; Gian Schnellmann, Kleinwilhöhe 10, Horw; Lenja Schaffner, Dormenstrasse 18, Horw.  

Autor: Pfarrer Jonas Oesch | Datum: 25.05.2017

Surselva

Herzliche Einladung

Besinnungswanderungen

1-Tages-Tour im Lozärn-Biet: Winikon - Wauwil, Samstag, 20. Mai. Es geht über zwei Hügel mit z.T. grossartigen Ausblicken auf Landschaften und Alpen. Treff: BHF Horw 8 Uhr (Abfahrt 8:08) oder BHF Luzern um 8:20 Uhr (Abfahrt 8:30 Uhr,  Gleis 3). Rückkehr: 17:33 Uhr in Horw. Marsch: 4 Stunden. Strecke: ca. 13 km: 516 m bergauf, 511 m bergab. Kosten für Gruppenbillet Halbtax: Fr. 12.- Anmeldung bis 12. Mai an unten stehende Adresse. 3-Tages-Tour Surselva: Trun - Oberalppass, Sonntag, 10. - Dienstag, 12. September. In der oberen Hälfte der Surselva ist die Luft dünner, der weite Blick und gute Gemeinschaft garantiert, sowie die Länge der Wanderungen dank RhB meist anpassbar. Auf unserer 3-Tages-Tour wandern wir täglich zwischen 3 und 4 ¾ Stunden, 8 bis 14 km weit. Es geht jeweils 500 bis 700 m (freiwillig 930 m) bergauf und wir legen genug Pausen ein, um körperlich und geistlich aufzutanken. Wir erheben unseren Blick auch zu Gott mit Besinnung, Gesang und Gebet. Am Sonntag starten wir am BHF Horw um ca. 6 Uhr, übernachten in Disentis und Sedrun und sind am Dienstag um 19:03 Uhr wieder in Horw. Kosten: Gruppenbillet ½-tax: Fr. 50.-; Logis: ca. Fr. 200.- (+/- 20.-); Organisation: Fr. 100.- Mehr Infos: www.ref-horw.ch / Veranstaltungen/Pilgern, verbindliche Anmeldung bis 2. Juni: Ref. Kirche Horw, 041 340 76 20, elke.damm@lu.ref.ch.  

Autor: Elke Damm | Datum: 20.05.2017

Herzliche Einladung

Kirchgemeindeversammlung

Herzliche Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung am Sonntag, den 11. Juni 2017 um 11.30 Uhr im Kirchgemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst. Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:

 

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Genehmigung der Traktandenliste
  4. Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 13.1.17
  5. Jahresbericht 2016
  6. Erfolgsrechnung 2016 der Teilkirchgemeinde Horw 
    - Präsentation der Erfolgsrechnung und Bilanz
    - Beschluss über Verwendung des Überschusses
    - Bericht der Rechnungskommission
    - Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand
  7. Wahl des Kirchenvorstandes für die Amtszeit 2017-2021
    - Präsident - Kirchengutsverwalter
    - weitere Mitglieder
  8. Wahl der Rechnungskommission für die Amtszeit 2017-2021
  9. Informationen aus dem Förderverein 
  10. Verschiedenes / Mitteilungen Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
    Die Kirchenpflege

Autor: Martin Schelker | Datum: 10.05.2017

Sommer-Chrabbelfiir

Mutig, mutig...

Die Maus, die Schnecke, der Frosch und der Spatz sitzen am Ufer des Weihers.Die Maus ist da, weil sie nicht wusste, wohin sie sonst gehen sollte. Die Schnecke ist da, weil die Maus da ist. Der Frosch ist einfach auf einen Sprung vorbeigekommen und der Spatz will wissen, was die anderen hier tun. Was nun? Komm doch auch wie der Frosch auf einen Sprung vorbei und du wirst sehen, welch lustige Ideen die 4 Tierchen haben und wie mutig sie sind.
Im Anschluss an die Fiir sind alle zum gemeinsamen Zvieri eingeladen.
Wir freuen uns über Gross und Klein.
Achtung, die Fiir findet bei der Steinmattlikapelle statt!
Vorbereitungsteam Chrabbelfiir
Dienstag 13. Juni, 16 Uhr, Steinmattlikapelle, Flyer 

Autor: Chrabbelfiir-Team | Datum: 09.05.2017

Ein Tag nur für Frauen

Ladies go well!

Wir Frauen machen uns einen schönen Tag! Nach gemütlichem Kaffee/Tee und Kuchen (und Schwatz, natürlich!) im schönen Engelberg erproben die Abenteuerlustigen ihren Mut und ihre Geschicklichkeit im Seilpark, die Gemütlicheren unter uns geniessen die sensationelle Aussicht auf der Fürenalp bei einem Spaziergang. Am Abend -wieder in Horw- lassen wir uns von unserem Privatkoch kulinarisch verwöhnen und freuen uns an unserem Zusammensein. Datum und Zeit: 10.6.2017, Abfahrt mit Privatautos in Horw um 13.30 Uhr, zurück in Horw um 19.00 Uhr, open end
Kosten:
Seilpark und Nachtessen: 80 CHF                        
Bähnli Fürenalp und Nachtessen: 58 CHF                        
Nachtessen: 40 CHF
Anmeldung bis 31.5.2017 an Elke Damm, 041/340 76 20, elke.damm@lu.ref.ch
Wir freuen uns auf euch Ladies!
Das Vorbereitungsteam: Janine Oesch, Carmen Caviezel, Elke Damm, Ruth Burgherr
Flyer

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 09.05.2017

Kirchsplitter

Lebensweisheiten auf dem Weg entdecken

Wintereinbruch im Frühling. Die umliegenden Berge waren wieder in Weiss gehüllt. Bei schönstem Wetter und Sonnenschein startete ich zum Wandern auf einen Berggipfel. Um die Mittagszeit war der Schnee schon etwas sulzig, jedoch kam ich in den unteren Regionen gut voran. Im letzten steilen Anstieg nach oben folgte ich dann einer Schneeschuhspur, so sank ich mit meinen Wanderschuhen etwas weniger ein als im Tiefschnee. Dennoch rutschte ich ab und zu weg und nahm unfreiwillig Bodenkontakt mit dem feuchten Schnee auf.
An einer Tränke vorbeikommend, stärkte ich mich mit dem frischen Nass. Nach einigen weiteren Schritten leuchtete mir das Ziel entgegen – ein von der Sonne angestrahltes Metallkreuz auf dem höchsten Punkt des Berges. Ein Lied löste sich aus meinem Munde: „Lass mir das Ziel vor Augen bleiben, zu dem du mich berufen hast. Lass nicht aus deiner Spur mich treiben des Weges Länge oder Last. Bin ich versucht, auf mich zu schauen und nicht mehr auf das Ziel zu sehen, hilf mir aufs Neue im Vertrauen, auf deinem Sieg voranzugehen.…“ Frischen Mutes und mit Freude im Herzen stapfte ich weiter. Rutschte aus, fiel hin, stand auf und stapfte weiter… - bis ich das Ziel erreichte. Ich schaute mich um und sah die umliegenden Berge und den See so klar und nah. Ich war überwältigt. Meine Gedanken spazierten weiter: „Wenn wir in der Ewigkeit ankommen, werden wir wohl genauso oder noch viel mehr staunen über Gottes Schönheit und Herrlichkeit.“
Mir wurde klar: Nicht meine persönlichen Umstände, sondern Gottes ja zu mir lässt mich am Ziel ankommen.
In der Spur der Anderen zu laufen, liess mich Kräfte sparen beim Weiterlaufen. Gottes Ja zu uns lässt uns gemeinsam auf dem Weg gehen und das Ziel erreichen.
Ich blieb in der Spur, weil ich darauf vertraute, dass sie zum Ziel führt. Genauso ist Gottes Wort für mich die „Spur der Verheissung“ zum Ziel – der Ewigkeit bei Gott.
„laufen – ausrutschen – fallen – aufstehen – weiterlaufen - …“ Für kleine Kinder ist das das Normalste der Welt. Sind sie gefallen, stehen sie auf und laufen weiter. Wir Christen können sie uns zum Vorbild nehmen: Gott selbst reicht uns immer wieder seine Hand. Er hilft uns auf, damit wir weiterlaufen können – hin in seine Ewigkeit. Wollen wir seine Hand ergreifen?

Autor: Elke Damm | Datum: 09.05.2017

Hüpfkirche

11vor11 Gottesdienst

Chile bi de Lüüt

Liebe Leserinnen und Leser
Im Rahmen des Jubiläumsgottesdienstes von 11vor11 2016 hat eine Gruppe von Besucherinnen und Besuchern den Wunsch geäussert, dass wir einen Gottesdienst zum Thema „Chile bi de Lüüt“ gestalten sollen. Bei den Menschen sein, präsent sein, wo die Bevölkerung sich trifft. Das möchte die Kirche natürlich. Doch sind wir das wirklich? Wie soll die Nähe aussehen?  Was braucht es, dass die Menschen in Horw uns bemerken, zu uns kommen und das Gemeindeleben mitgestalten? Wir möchten eine offene Kirche für alle sein, eine Gemeinschaft, in der man sich wohlfühlt und Kontakte knüpfen kann. Das Evangelium bezeugt jedem Menschen, dass er, so wie er ist, von Gott angenommen wird. Die Kirche ist der Ort, dieses sichtbar zu leben. Wir freuen uns darauf  Sie, liebe Leserinnen und Leser, an  unserem etwas anderen Gottesdienst begrüssen zu dürfen. Im Anschluss können wir bei Grilladen und Salat gemütlich beisammen sitzen. Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die grösseren Kinder ein Kinderprogramm.
Herzlich grüsst Heidrun Anliker für das Vorbereitungsteam
11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 25. Juni, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 09.05.2017