News-Archiv

Rückblick

Staunen im und über den Ostergarten

Staunen im und über den Ostergarten   Glücklich, überwältigt und zutiefst dankbar dürfen wir auf all das, was im und um den Ostergarten herum geschehen ist, zurückschauen. Ja, Gott hat uns in diesen 10 Tagen – wie es einer der Wegbegleiter passend ausdrückte – „weit über unser Bitten und Verstehen ein riesen Geschenk gemacht!“ Wir können nur staunen...

...staunen darüber, was möglich wird, wenn dutzende Freiwillige ihre Gaben, ihr Herz und ihre Zeit für ein solches Projekt hingeben. Es hat jeden Einzelnen in seiner Einzigartigkeit gebraucht, egal ob als Gastgeber/in im Café, als Dekorateur/in im Garten oder als Wegbegleiter/in. Nur gemeinsam konnten wir Horwer und Horwerinnen dieses einmalige Erlebnis ermöglichen und sie beschenken. Welch ein Ausdruck von gelebter Kirche zum Wohle der Menschen vor Ort!

...staunen über die unzähligen Besucher und wie sie auf den Garten reagiert haben. Niemals hätten wir mit diesem Ansturm gerechnet, welcher uns zeitweise an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Menschen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten durften wir durch den Garten führen und jede/r hatte danach seine eigene Erlebnisgeschichte zu erzählen: „Nie zuvor habe ich die Ostergeschichte so tief erfahren!“, schrieb eine Besucherin. „Auch für nicht sehr Gläubige zugänglich und verständlich gemacht!“, meldete eine andere. „Super Eindrücke! Einfach gesprochen, lebensnah gestaltet und alle Sinne angeregt. Danke! Freude herrscht!“, jubilierte eine dritte Person. Sogar eine Grossmutter aus Deutschland schrieb in einem Brief, wie die Enkel ihr am Telefon begeistert vom Garten erzählt hätten. Eindrücklich waren gerade auch die Führungen mit Schülern, welche gebannt zuhörten und oft spontan reagierten. Ein besonderes Erlebnis waren auch die Begehungen des Gartens mit Schwerstbehinterten. Berührend zu sehen, wie diese Ostern mit einer ganz besonderen, sinnlichen Intensität wahrnahmen.

...staunen darüber, wie das Leben von Jesus heute noch so relevant ist wie vor 2000 Jahren. Im Passions- und Ostergeschehen werden die grundlegenden Sehnsüchte und Themen des Menschseins angesprochen, deshalb hat der Garten viele Besucher auch tief bewegt. Jemand fühlte sich nach der Führung gedrängt, einen Bekannten anzurufen um ein klärendes Gespräch zu führen. Er dürfte nicht der Einzige gewesen sein, welcher im Garten eine Last ablegen durfte. Dies lässt zumindest der grosse Steinhaufen beim Kreuz vermuten. Andere berichteten von Lebens- und Glaubensfragen, welche beim Gang durch den Garten aufgeworfen wurden und sie nun gerne klären würden. Eine Besucherin wollte wissen, wo in der Bibel die Fortsetzung zu finden sei. Spannend auch, wie sich die Besucher jeweils mit unterschiedlichen Personen im Garten identifizierten: Einzelne konnten mit Petrus mitfühlen, welcher über sich selbst enttäuscht ist. Andere fanden sich selbst in Pilatus wieder, welcher sich sträubt Verantwortung zu übernehmen. Und wieder andere kamen mit strahlenden Gesichtern ins Café, weil sie wie die Frauen an Ostern erfüllt wurden von der Zuversicht, dass Jesu Freude, Kraft und Liebe in und durch sie weiterlebt.    

Bildergalerie

Autor: Jonas Oesch | Datum: 25.04.2019

Kirchensplitter

Von Wutbürgern & Mutbürgern

Es ist der ruhige Morgen nach dem grossen Wahltrubel. Ich beschliesse, meinen Pfarrsonntag mit einem gemütlichen Kaffee und der Lektüre von Reaktionen auf den Wahltag zu beginnen. Analysen, Stimmen und Artikel sind heutzutage online ja Zuhauf zu finden. Aber nicht nur Experten äussern sich da, nein, in den Kommentarzeilen kann sich auch Otto-Normalbürger spontan von der Leber schreiben, was er oder sie denkt. Bereits beim ersten Artikel einer renommierteren Zeitung in der Region traue ich meinen Augen kaum. Die Kommentarzeilen sind geflutet mit harschen Reaktionen und wütenden Emojis. „Da haben wohl einige den Ausgang der Wahlen schlecht verdaut?!“, denke ich mir – noch relativ entspannt - und gehe schnell weiter. Leider wird der Ton in den Kommentaren des nächsten Artikels nicht versöhnlicher, sondern – im Gegenteil – noch schärfer. Die wütenden Emojis werden durch Kotzende ergänzt und auch mit Kraftausdrücken wird nicht gespart. Man könnte meinen, dass Begriffe wie „grüne Hetze“, „linkes Lumpenpack“ und „rechte Rassisten“ salonfähig geworden sind. Einzelne liefern sich geradezu Wortschlachten, decken sich gegenseitig mit Beleidigungen und Anschuldigungen ein. Angesichts des tiefen Hasses, welcher mir hier entgegenschlägt, schmeckt sogar mein Kaffee plötzlich bitter. „Würden diese Menschen, wenn sie sich in echt gegenüber stehen würden, auch so miteinander sprechen?“, frage ich mich. Ernüchtert klappe ich meinen Laptop zusammen und verlasse das Schlachtfeld der Wutbürger.   

Kurz darauf blättere ich auf der Suche nach Inspiration für die nächste Predigt durch den Philipperbrief. „Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig. Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Dies ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat.“ Was für ein Kontrast zu meiner vorangehenden Lektüre! Was würde der Herrgott wohl denken, wenn er all diese Onlinekommentare lesen würde? Statt in vollkommener Freude würde er wohl in tiefer Trauer versinken. Von Liebe und Eintracht ist da wenig zu spüren, Rechthaberei und Überheblichkeit nehmen dafür den ganzen Platz ein. „Unsere Welt bräuchte weniger Wut- und dafür mehr Mutbürger!“, schiesst es mir durch den Kopf. Menschen, die den Mut haben, sich nicht über andere zu erheben, sich nicht geringschätzig über ihr Gegenüber zu äussern, auch wenn er oder sie eine andere Meinung hat. Menschen, die nicht um jeden Preis recht haben müssen, sondern unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen lassen können. Ja, dies wäre die Haltung, die Jesus uns vorgelebt hat. Dadurch würden wir seine Freude vollkommen machen!        

Autor: Jonas Oesch | Datum: 24.04.2019

11vor11 Gottesdienst

Das kann ins Auge gehen

Kennen Sie den Papa-Moll-Effekt? In den bekannten Comics erklärt er jeweils seinen Kindern sehr überzeugt, wie das Leben funktioniert oder er kritisiert Personen im Umfeld für ihr Verhalten. Wenig später geht bei ihm selbst die gleiche oder eine ähnliche Situation völlig daneben. Das Beurteilen oder sogar Verurteilen von anderen Menschen kann „ins Auge gehen.“ Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter. Wenn ein Ritter sein Helmvisier hochklappte, um seinen Gegner besser anpeilen und genauer zielen zu können, dann hatte er Glück, wenn er kein Auge ausgestochen bekam. Er setzte sich einem grossen Risiko aus.  

Irgendwie steckt in uns Menschen ein Trieb, welcher gerne die andern bewertet und dabei das Negative hervorhebt. „Ich bin sicher kein perfekter Mensch, aber so schlimm wie ... bin ich also wirklich nicht.“ Dazu hat der Volksmund auch ein Sprichwort: „Du sollst zuerst vor der eigenen Türe wischen“. Muss ich also zuerst alles bei mir in Ordnung haben, bevor ich jemand andern kritisieren darf? Kann es sein, dass es vor „meiner Türe“ gar nichts zu wischen gibt? Soll ich nichts sagen und alles erdulden? Warum sehe ich das defizitäre Verhalten schneller bei meinen Mitmenschen, als bei mir?

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes vom Sonntag, 26. Mai, 10.49 Uhr, reformierte Kirche steht die Aussage von Matthäus 7,3: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ 

PDF Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 05.04.2019

Herzliche Einladung zur

Konfirmation

Am Auffahrtsdonnerstag, 30. Mai dürfen wir mit 8 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde Konfirmation feiern.

Konfirmiert werden:
Finn Beling, Neumattweg 18, Horw; Valentin Hefti, Brändiweg 4, Horw; Louis Henkel, Stirnrütistrasse 62, Horw; Lana Markutt, Bodenmattstrasse 14, Horw; Nora Müller, Haltenrain 1, Horw; Angela Rölli, Sonnsyterain 31, Horw;Timon Spring, Kastanienbaumstrasse 51a, Horw; Mona Zimmermann, Oberwil, Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.04.2019

Gästegottesdienst mit Christina Wüthrich

Menschenhandel in unserer Nachbarschaft?!

Bei Menschenhandel denken wir oft zuerst an Sklaverei in der Kolonialzeit oder heutzutage an Unterdrückte in der dritten Welt. Aber auch bei uns - in unmittelbarer Nachbarschaft - werden Menschen als Ware gehandelt. Vieles spielt sich dabei im Verborgenen ab, verlässliche Zahlen gibt es kaum. Doch kürzlich wurde eine Inhaberin eines Bordells in Horw verurteilt, weil vier Frauen sieben Tage die Woche, während 16 bis 24 Stunden im Etablissement arbeiten mussten, um ihre Schulden abzuzahlen.

Christina Wüthrich (27 J.) hat sich bereits während ihrer Ausbildung zur Sozialarbeiterin intensiv mit dem Thema Menschenhandel auseinandergesetzt. Heute arbeitet sie für den Verein bLOVEd Luzern, welcher Frauen und Männer in der Prostitution unterstützt und berät. Wöchentlich besucht sie mit Freiwilligen Kontaktbars, Cabarets, Studios und den Strassenstrich mit dem Ziel, das Selbstwertgefühl der Menschen im Rotlichtmilieu zu stärken, ihnen zu vermitteln, dass sie wertvoll und geliebt sind.

Die junge Powerfrau wird uns Einblicke geben in eine uns oft fremde und doch so nahe Welt und uns von ihrem Glauben erzählen, welcher sie in ihrem Dienst antreibt.

Gästegottesdienst Sonntag, 19. Mai, um 10 Uhr, im Anschluss Apéro

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

Filmabend im Kirchgemeindesaal

Reges Interesse an der Konzernverantwortungsinitiative

Am vom Lokalkomitee Horw organisierten Anlass wurde der Film „Dirty Gold War“ gezeigt, welcher eindrücklich die problematischen Aspekte des Goldgeschäfts und die Verwicklung von Schweizer Firmen darin aufzeigt. Die Initiative, welche fordert, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte auch im Ausland einhalten, wurde vorgestellt und angeregt darüber diskutiert. Noel Schemm vom Komitee zeigte sich positiv überrascht: „Wir haben uns sehr über das grosse Interesse gefreut. Es ist wichtig, dass wir uns auch hier in Horw mit diesem wichtigen Anliegen befassen.“ Die Initiative kommt voraussichtlich im Frühjahr 2020 zur Abstimmung.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Saal der ref. Kirche Horw           

Traktanden:
1.         Begrüssung
2.         Wahl der Stimmenzähler
3.         Genehmigung der Traktandenliste
4.         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 04.11.18
5.         Jahresbericht 2018
6.         Erfolgsrechnung 2018             
            - Präsentation der Erfolgsrechnung PDF und Bilanz PDF          
            - Beschluss über Verwendung des Überschusses            
            - Bericht der Rechnungskommission            
            - Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand
7.         Informationen aus dem Förderverein 
8.         Verschiedenes / Mitteilungen  

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Der Kirchenvorstand     

Autor: Martin Schelker | Datum: 04.04.2019

Besinnungswanderung

Seleger Moor

Herzlich laden wir zu unserer Besinnungswanderungen am Samstag, 18. Mai ein.
Wanderung Seleger Moor nach Affoltern am Albis
Treffpunkt: Bahnhof Horw 6:45 Uhr (Abfahrt 6:53)

Zuerst werden wir mit einer Führung die blühenden Rhododendren im Seleger Moor bestaunen. Es bleibt noch etwas Zeit, danach noch schöne Fotos zu machen. Dann starten wir auf unsere Wanderung über die hügelige liebliche Landschaft vorbei am Türlersee nach Affoltern am Albis. (3,5 Std., 12.3 km, 245 m Aufstieg, 351 m Abstieg, höchster Punkt 771 m ü. M.)

Rückfahrt: 17:08 Uhr ab Affoltern, Ankunft in Horw 18:03 Uhr

Kosten: Eintritt Seleger Moor: Fr. 12,- pro Person zuzüglich Kosten Gruppenführung je nach Teilnehmerzahl / Gruppenticket mit Halbtax Fr. 18.60

Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von Vorteil.

Nachfragen und Anmeldung bis 30. April, mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm, elke.damm@lu.ref.ch oder unter Tel: 041 340 76 22.
Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.
Wir freuen uns auf unsere gemeinsamen Erlebnisse!

Euer Wanderteam: Doris Sidler und Elke Damm.

Save the Date: 2. Besinnungswanderung findet am 3. August statt, Wanderung Glaubenberg nach Glaubenbielen.

PDF Flyer

 

 

Autor: Elke Damm | Datum: 01.04.2019

Samstag 13. April

Osterkindertag

 Wir erleben gemeinsam Ostern:
… hören eine spannende Ostergeschichte                
… ziehen eine Osterkerze, bemalen Eier, backen Teigtauben und -osterhasen
… gehen auf eine Oster-Schnitzeljagd                
… basteln, spielen, singen, lachen und essen Kuchen & Hotdogs                

+ ab der 4. Klasse mit Möglichkeit zur Übernachtung:               
… verbringen ein cooles Abendprogramm u.a. mit Chilekino & Popcorn                
… übernachten, frühstücken gemeinsam in den Räumlichkeiten der Kirche (bis ca. 10 Uhr)      

Eingeladen sind Kids und ihre Freunde ab 7 Jahren. Den Kindertag betrachten wir als eine Einheit und nehmen nur Anmeldungen für die ganze Zeit entgegen. Anmeldungen bis 31. März (Achtung: beschränkte Platzzahl!!) via Homepage oder yvonne.mumenthaler@lu.ref.ch. Du bzw. deine Eltern erhalten eine Bestätigung per Mail. Eltern, bitte reserviert euch 19 – 19.30 Uhr für den Abschluss (Tagesrückblick mit Clip & Gedankenanstoss zu Ostern).  

Mitnehmen
Malschürze/altes Hemd (sowie Kleider anziehen, die schmutzig werden dürfen)
Fr. 10.- Unkostenbeitrag pro Kind
für Übernachtende: Schlafsack, ev. Kissen, Mätteli, Taschenlampe & Hygieneartikel  

Wir freuen uns auf dein Kommen!  

Das Vorbereitungsteam der ref. Kirche Horw

Anmeldung online

PDF Flyer

Autor: Yvonne Mumentahler | Datum: 21.02.2019

GEBET VERÄNDERT DICH – MICH – DIE WELT!

NIGHT AND DAY WE PRAY

PRAY 19: DAS 24-7-GEBET DER EVANGELISCHEN ALLIANZ LUZERN

Wenn wir Eins sind, wird die Welt Jesus als Erlöser erkennen – so betet Jesus (Johannes 17, 20-25) für uns heute. In dem Sinne wollen wir Christen von Luzern uns Zeit nehmen und für unsere Stadt beten. Ununterbochen – während 24 Stunden pro Tag eine ganze Woche lang – werden wir gemeinsam in Fürbitte und Anbetung «unser Stadt Bestes suchen» (Jeremia 29,7).

Werde ein Teil dieser Einheit! Motiviere deine Freunde, deine Familie, deinen Hauskreis, … einen Teil dieser Woche zu übernehmen (eine oder mehrere Stunden). Engagiere dich als Einzelperson oder als Gruppe, in unserem speziell eingerichteten Gebetsraum unsere Stadt vor Gott zu bringen, und entdecke dabei die Tiefe, Kraft und Schönheit des Gebetes.

Wir sind dabei nicht allein! Denn: Die Schweiz betet ein ganzes Jahr – ohne Pause. Das ist PRAY 19. Alle Generationen stehen schweizweit zusammen und beten gemeinsam für unser Land und die Menschen in der Schweiz. Übernehmen wir unseren Teil bei uns, im Herzen der Schweiz!

3.-10. März 2019 in der Markuskirche, Haldenstrasse 31, 6006 Luzern

REGISTRIEREN: WWW.PRAY19.CH

Kontakt: AARON.STUTZ@GLOWCHURCH.CH, 079 475 27 54

An folgenden Terminen wird eine organisierte Worshipzeit sein. Du bist herzlich Willkommen.

So 3. März 18:00 – 20:00
Di 5. März 20:00 – 22:00
Fr 8. März 20:00 – 22:00
So 10. März 17:00 – 18:00  

PDF-Flyer

Autor: EVANGELISCHEN ALLIANZ LUZERN | Datum: 31.01.2019

11vor11 Gottesdienst

"Ja, aber..."

Diese alltägliche und oft benutzte Phrase ist das Thema unseres nächsten 11v11 Gottesdienstes. Alle Menschen benutzen sie, mehr oder weniger häufig. Es werden Bedenken gewälzt, lange Überlegungen angestellt und Entscheidungen somit hinausgezögert. »Ja, aber…» ist aber auch eine weit verbreitete Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung, Stillstand oder sogar Rückschritt. Es wird auch als Rechtfertigung benutzt, etwas nicht zu tun. Ein Beispiel: Wir sollten dringen etwas gegen die Luftverschmutzung tun. Viele Menschen sind der gleichen Meinung und sagen: «Ja, da hast du recht, aber wenn die Anderen nicht mitmachen, nützt es ja doch nichts». Oder: «Der neue Kollege ist sehr nett, aber…» Somit verliert alles, was vor einen aber steht, seine Bedeutung.

Bei Matthäus finden wir den Satz: »Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.» Es soll also gelten, was wir sagen und nicht: Ja, aber, vielleicht oder jein bedeuten. Verbindlichkeit ist gefragt!  Gott ist uns gegenüber stets verbindlich. Er nimmt uns ohne Einschränkung an und ist verlässlich. 

Das Vorbereitungsteam hat sich noch viel mehr Gedanken zu diesem «Ja, aber…» gemacht und möchte Sie einladen, daran teil zu nehmen. Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und die älteren Kinder haben ihr eigenes Programm. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.   Das 11v11 Team Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen friedvollen Jahreswechsel und freut sich, Sie im Jahr 2019 wieder begrüssen zu dürfen! Und zwar ohne «wenn» und «aber».  

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 27. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  

Autor: 11vor11 Vorbereitungsteam | Datum: 01.01.2019

GÄSTEGOTTESDIENST MIT LIDIA & MANUELA

Ein Café für die Nachbarschaft

Vor vier Jahren hatten zwei Frauen aus dem Zürcher Unterland eine Vision – ein Café für Menschen aus der Nachbarschaft in verschiedenen Lebenssituationen, für Jung und Alt, insbesondere für diejenigen, die oft alleine sind und ein offenes Ohr schätzen. Ebenso sollte sich jeder einen Kaffee oder ein Gebäck leisten können, auch diejenigen mit einem kleinen Budget. Dank Unterstützung von zahlreichen Helfern wurde diese Vision Realität. Die Atmosphäre im „Café mit Herz“ ist warm und herzlich und dies liegt nicht allein nur am frisch gemahlenen Kaffee, dem offenfrischen Hausgebäck oder der reizenden Dekoration, sondern vor allem an der Herzlichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Was diese antreibt ist ihre Leidenschaft für Mitmenschen, welche in ihrem Glauben wurzelt. Das Angebot entspricht offensichtlich einem Bedürfnis. Mittlerweile wurde im Nachbardorf ebenfalls ein „Café mit Herz“ gegründet, und das ursprüngliche Café zügelt bald an einen neuen, grösseren Standort, da es aus allen Nähten platzt. Wir freuen uns, dürfen wir Lidia Witkovsky und Manuela Siegle vom Vorstand des Cafés bei uns im Gottesdienst begrüssen und von ihnen mehr erfahren über ihre Arbeit im Café und was sie dabei erleben.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 01.01.2019

SCHWARZENBERG/BREGENZER WALD

Musikreise zur Schubertiade 26.-28. August 2019

Das bedeutendste Schubert-Festival weltweit werden wir in der idyllischen Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald besuchen, die seit dem Umbau des Angelika-Kauffmann-Saals 2001 Hauptschauplatz der Schubertiade ist. Ein Festival für Franz Schubert – ihm den gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen, war Idee und Zielsetzung der ersten Schubertiade, die 1976 von Hermann Prey in Hohenems ins Leben gerufen wurde. Schnell avancierte das kleine Städtchen im österreichischen Vorarlberg zu einem der bekanntesten Festspielorte und beliebten Treffpunkt für ein internationales Publikum, welches die Begegnung mit hervorragenden Künstlern in überschaubarem Rahmen sucht und anstelle eines beliebig austauschbaren Festivalprogramms klare Definitionen vorfindet: Das kompromisslose Bekenntnis zu Franz Schubert. Heute ist die Schubertiade mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nirgendwo sonst steht innerhalb kurzer Zeit eine derart große Anzahl von Liederabenden mit den besten Interpreten der Welt auf dem Programm. Kammerkonzerte und Klavierabende bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Orchesterkonzerte, Lesungen und Vorträge sowie Meisterkurse bedeutender Künstlerpersönlichkeiten. Fernab des üblichen Festspielrummels ist es wesentliches Anliegen der Schubertiade, den intimen Charakter zu wahren und alle Energie auf musikalische Darbietungen in höchster Qualität zu konzentrieren. Diesen Anspruch widerspiegelnd, gleicht die Liste der Künstler, die bis heute bei der Schubertiade zu Gast waren, einem „Who-is-Who“ der Lied- und Kammermusikwelt. Daneben bietet die Schubertiade auch jungen Künstlern die Möglichkeit, sich einem gleichermaßen kundigen wie begeisterungsfähigen Publikum vorzustellen. 2012 wurde die Reihe „Referenzen“ ins Programm aufgenommen, in deren Rahmen aufstrebende Sänger und Instrumentalisten aus der Region sowie Schüler etablierter Schubertiade-Künstler auftreten.

Programm
Montag, 26.8.19: Treffpunkt: 13 Uhr Reformierte Kirche Fahrt mit Privatautos nach Schwarzenberg Hotel «Im Kloster Bezau» Konzert 20 Uhr: Schumann Quartett/ Kit Amstrong /Schubert/Franck
Dienstag, 27.8.19: «Umgang Schwarzenberg» Architekturspaziergang Konzert 20 Uhr: Schubert «Die schöne Müllerin» Mittwoch, 28.8.19: Optional kleine Wanderung Konzert 16 Uhr: Francesco Piemontesi/Klavier / Schubert Rückreise ca. 18 Uhr Kosten
Hotel: 2 Nächte Hotel «Im Kloster Bezau» in Bezau / EZ/HP 216 € / DZ/HP 207 € /
Konzertkarten total: 161 €
Fahrt: Ca. 30 € direkt an den Fahrer, zusätzlich Kosten für Mittagessen und Getränke. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Anmeldung bis 30.04.2019 an: Reformierte Kirche Horw, Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw / elke.damm@lu.ref.ch / Telefon: 041 340 76 22 Sonderwünsche wie z.B. Vegetarier, Allergien bitte angeben. Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Eingang bearbeitet. PDF-Flyer

Foto: Schubertiade GmbH

Autor: Elke Damm & Beate Körner | Datum: 01.01.2019

Kirchensplitter

Das hätte ich mir anders vorgestellt

Die Zeichen von Weihnachten sind: Dreck, Gestank, Schweiss, Windeln, Flucht und Stress.  Seit es Menschen gibt haben sie versucht, zu Gott zu gelangen, ihn gut zu stimmen, oder so zu tun als wären sie Gott. Diesem unmöglichen Ansinnen hat der Allerhöchste ein Ende gesetzt. Der allmächtige Gott hat es sich geleistet, diesen ungeduldigen Geschöpfen entgegenzukommen. Als Mensch hat er diese Erde besucht, nicht mit goldener Kutsche, gepanzerter Limousine und Bodygards, sondern als verletzliches Kind in Windeln gewickelt. Die Eltern waren nicht willkommen, die Wartelisten der Unterkünfte lang wie ihre Gesichter. Eine Notschlafstelle half zur Überbrückung für eine Frau in Erwartung. Nach der Geburt des Kindes sind Ochs und Esel nicht hinters Haus gegangen, um ihre Notdurft zu verrichten. Die ersten Audienzen waren einfache Hirten direkt vom Feld. Sie kamen verschwitzt und hatten bestimmt noch Dreck am Stecken.

Das hätte ich mir anders vorgestellt. Der Schöpfer dieser Welt, der ein reichhaltiges Oekosystem entwickelt hat, hätte eine andere Ankunft verdient: roter Teppich, Ehrentribühne, Apèro riche, usw.  Ich nehme es als Zeichen, dass er auch in meinen Dreck und Stress hineinkommen will. Er braucht nicht mein lächelndes Gesicht, das so tut, als hätte ich das Leben zu jeder Zeit im Griff. Als Staunender will ich zur Krippe gehen und sagen: Es ist nicht schön, wie du gekommen bist, aber dass du herunter gekommen bist.  Darum wünsche ich Ihnen ganz schöne Weihnachten.  

Autor: Martin Schelker | Datum: 06.12.2018

Wir suchen dich

Helfer Ostergarten 2019

Spielst du gerne Theater, hast du handwerkliches Geschick, liebst du dekorieren oder Gastgeber sein?

Wann? Startschuss-Treffen Samstag, 19. Januar 9 – 12 Uhr, individuelle Vorbereitungs-arbeiten, 6./7. April Aufbau, 10. – 21. April Ostergarten-Führungen. Die Präsenzzeit ist unterschiedlich, je nach Einsatzbereich und persönlicher Verfügbarkeit. Was? Ein Reisebegleiter und Zeitgenosse Jesu führt durch inszenierte Räume und nimmt die Besucher mit hinein in die Ostergeschichte. Für Besucher von ca. 6 – 99 Jahren.

Bei Interesse melde dich doch im Sekretariat oder bei Yvonne Mumenthaler (yvonne.mumenthaler@lu.ref.ch)  

Autor: Yvonne Mumenthaler | Datum: 06.12.2018

Kirchensplitter

Den Nachbarn nahe sein...

Das diesjährige Jahresmotto unserer Kirchgemeinde ist ein Wortspiel: „Na(c)hbar“. Wir möchten uns Gedanken dazu machen, was es heisst, als Christen und Kirche unseren Mitmenschen nahe zu sein. Nachbarschaft beginnt ja bekanntlich dort, wo unser Territorium endet, also an der Grenze unseres Grundstücks oder an unserer Haustüre. Wie sieht es diesbezüglich bei Ihnen aus? Steht zwischen Ihrem Grundstück und dem Nächsten ein Zaun oder ist der Grenzverlauf von aussen gar nicht sichtbar? Steht an Ihrer Haustüre „Herzlich willkommen“ geschrieben oder wäre ein „Achtung wachsamer Nachbar“-Schild eher passend?

Wenige Monate nach unserem Umzug nach Horw fällten wir eine der Tannen vor dem Haus, um Platz für ein Trampolin zu schaffen. Nach wenigen Wochen fiel mir auf, dass ich nun häufiger als zuvor mit Nachbarn und vorbeiziehenden Passanten ins Gespräch kam. „Eigentlich ein schöner Nebeneffekt“, dachte ich mir, und bis heute geniesse ich den kurzen Schwatz von unserer Terrasse aus. Etwa in derselben Zeit beobachtete ich eines Morgens, wie ein Mädchen aus der Nachbarschaft über die Mauer zwischen ihrem und unserem Grundstück kletterte. Um ihr den Weg zu erleichtern, stellte ich ihr zunächst eine Holzkiste hin, als diese brach, wurde sie durch eine alte, wackelige Leiter ersetzt. Diese verrichtete ihren Dienst, bis im vergangenen Frühjahr eine ganze Familie darauf spätabends versuchte, die Mauer zu überqueren. „Doofe Mauer, warum steht die eigentlich dort?!“, nervte ich mich und errichtete trotzig stabilere Leitern, und zwar gleich auf beiden Seiten der Mauer. Als die Nachbarn von der oberen Strasse mit Chips und Getränken unter den Armen im Sommer über diese Leitern stiegen, um mit uns die Schweizer WM-Spiele im Garten zu schauen, jubilierte ich innerlich.

Wie kommen sie eigentlich zustande, diese Abgrenzungen, welche wir zwischen uns und unsere Nachbarn setzen? Und ich spreche jetzt nicht nur von physischen Mauern, Zäunen und Bäumen, sondern auch von zwischenmenschlichen Abgrenzungen? Wie wichtig ist uns unsere Privatsphäre? Inwieweit sind wir bereit unseren Nachbarn Einblicke in unser Leben zu ermöglichen? Ja, interessieren wir uns überhaupt füreinander? Klar, gewisse Abgrenzungen sind wichtig und hilfreich. So bin ich z.B. dankbar um den Zaun, welcher die Nachbarshunde daran hindert, ihr Geschäft bei uns im Garten zu verrichten. Und doch frage ich mich: Gibt es nicht auch Abgrenzungen, welche eigentlich unnötig sind und leicht überwunden werden könnten? Weshalb z.B. nicht die Mauer der Anonymität überwinden, indem man den unbekannten Nachbarn zum Nachtessen einlädt und erleben, wie schnell ein Fremder (zum) Na(c)hbar werden kann?!  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.12.2018

Rück- und Ausblick

Besinnungswanderungen

Liebe Besinnungswanderer, am Freitag, dem 18. Januar um 19 Uhr laden wir alle Interessierten und alle bisher Aktiven herzlich ein. Euch erwarten gleich zwei Köstlichkeiten:
1.  Ein bebilderter Rück- und Ausblick auf gemeinsame Besinnungswanderungen.
2.  Ein feines Dessertbuffet: Bringt einfach ein Dessert in eurer eigenen Verzehrmenge mit. Lasst euch überraschen von Impressionen der vergangenen Wanderungen und inspirieren und motivieren für kommende Touren! Geniesst die Dessert-Vielfalt, auch wenn ihr kein Dessert gebracht habt, hat es genug. Das Atelier 1 der reformierten Kirche ist bereit. Seid herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch.
Euer Wanderteam Doris Sidler, Elke Damm.  

«Save the Date: Auf den Spuren von Franz Schubert: Faszination und Realität. Eine Musikreise nach Schwarzenberg im Bregenzer Wald am 26. - 28. August 2019.»      

Autor: Elke Damm | Datum: 05.12.2018

Allianzgottesdienst

Gemeinsam ein Segen vor Ort sein

Seit über 150 Jahren setzt sich die Schweizerische Evangelische Allianz für ein glaubwürdiges Miteinander der Christen ein. Nur gemeinsam können Christen für ihren Ort ein Segen sein. Unser Referent Ruedi Beck, katholische Priester der Hofkirche Luzern, versucht in seinem Wirken Räume zu schaffen, wo verschiedenste Menschen sich begegnen können, und wo Gott sich als Vater seiner so unterschiedlichen Kinder erweisen kann. Darin sieht er die grosse - und vielleicht einzig realistische - Hoffnung für die Zukunft lokal und global. 

Sonntag, 13. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern. Parallel dazu Gottesdienst für Kinder von 6 bis 12 Jahren und Kinderhort für Kinder von ca. 1 bis 5 Jahren.  

Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.12.2018

Einladung

Zäme Wiehnacht fiire

Möchten Sie als Familie oder Einzelperson „zäme Wiehnacht fiire“?

Wir laden Sie herzlich zu einer gemütlichen Feier im Saal Egli ein. Ab 12 Uhr verwöhnen wir Sie mit einem feinen Essen in besinnlicher Atmosphäre. Wir werden zusammen singen und die biblische Weihnachtsgeschichte hören. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich. „Zäme Wiehnacht fiire“ wird in gemeinsamer Trägerschaft von Gemeinde, kath. und ref. Kirche Horw durchgeführt.  

Anmeldung bis 14. Dezember an: Elke Damm
Mail: elke.damm@lu.ref.ch, Tel. 041 340 76 22
Falls Sie ein vegetarisches Menu wünschen, bitte bei der Anmeldung angeben. 
Bei Bedarf wird ein Fahrdienst organisiert.

Zäme Wiehnacht fiire, Montag, 24. Dezember, 12 bis ca. 15.30 Uhr, im Saal Egli, Gemeindehausplatz 26, Horw

Flyer

Autor: Elke Damm | Datum: 08.11.2018

11vor11 Gottesdienst

Bliib dra!

Bleibt dran, haltet durch, lasst euer Ziel nicht aus den Augen, gebt die Hoffnung nicht auf! Oder: Haltet euch fest, haltet die Verbindung, lasst sie nicht abreissen! Beide Seiten dieser Aufforderung kommen in der Bibel mehrfach vor: Die erste zum Beispiel bei Paulus, der uns auffordert, für den Siegespreis am Schluss unseres Lebens-«Rennens» unsere ganze Kraft und Geschicklichkeit einzusetzen und unseren Willen nur darauf auszurichten. Und die zweite immer wieder: Lass die Verbindung zu Gott nicht abreissen! In den Psalmen, beim Gleichnis vom Weinstock und der Rebe…Wie sollen wir herausfinden, für welche möglichen Ziele in unserem Leben es sich lohnt, dran zu bleiben? Was hilft uns auf dem Weg zum Ziel? Wie können wir mit Rückschlägen umgehen? Was gibt uns die Kraft, uns festzuhalten? Zu diesen und anderen Fragen hat sich das grosse 11vor11-Team Gedanken gemacht und lädt Sie ganz herzlich ein, am 18.November und 11vor11 zusammen an diesem Thema dran zu bleiben! Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die Älteren ein spannendes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Gedanken austauschen.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 18. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Fyler

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 08.11.2018

Kirchensplitter

Sturm

Mein Kalenderblatt zeigt ein Schiff bei Sonnenuntergang, welches mit einer Neigung von 45 Grad auf ruhigem Wasser liegt, der hintere Teil ist abgebrochen und im Vordergrund befinden sich Felsen an der Küste. Darunter steht: «Lass dich bei einem Sturm nicht aus der Ruhe bringen. Jesus selbst hat dabei geschlafen. Es war Ausdruck und Zeichen seines Vertrauens«.

Nach unserem letzten 11vor11-Gottesdienst zum Thema «Angst» startete ich zu einer langen Autofahrt auf der Autobahn. In der Zielregion waren orkanartige Böen, Starkregen und umherfliegende Teile angesagt. Das letzte bereitete mir Angst. Eben hatte ich gehört, wie ich der Angst begegnen kann: 1. durchbeissen, 2. verdrängen, 3. ausreden, 4. sich der Angst stellen und beten. Ich entschied mich für die 4. Option. Die ersten 4 Stunden Fahrt verliefen wie am Schnürchen bei Sonne und Wolken. Einige Blätter von den umstehenden Bäumen wirbelten herum. Ich informierte mich via Verkehrsfunk immer wieder, wie sich die aktuelle Wettersituation in Richtung Ziel entwickelte. Mit einem Mal war ich mitten im Geschehen. Der Himmel verdunkelte sich. Die Wolken öffneten sich. Es regnete sprichwörtlich, wie wenn Kübel ausgeleert würden. Blitz und Donner folgten …

Da erinnerte ich mich an den Kalenderspruch. Jesus hatte so starkes Vertrauen in seinen Vater, dass er beim Sturm auf dem See schlief, obwohl sich das Boot schon mit Wasser füllte. Schlafen wollte ich nicht. Höchst konzentriert fuhr ich weiter und sprach: «Jesus, ich vertraue Dir.» Weder die Böen noch das Aquaplaning, noch die schlechte Sicht bei Maximaleinstellung des Scheibenwischers konnten mich die folgenden drei Stunden daran hindern. Ich war voller Ruhe und Frieden. Die vorhergesagten umherfliegenden Teile waren nur Blätter und kleine Äste. Ich hatte mit viel grösseren Geschossen gerechnet. So kam ich wohlbehalten und voller Dankbarkeit im Herzen am Ziel an.

In unseren persönlichen Stürmen haben wir Angst vor Dingen, die sich oftmals nicht bewahrheiten oder ausserhalb unserer Kontrolle liegen. Wir malen uns in unseren Gedanken die schlimmsten Szenarien aus, anstatt, wie es Jesus Christus selbst tat, auf unseren Vater im Himmel zu vertrauen und ihm alles Weitere zu überlassen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns in unseren Ängsten, Nöten, Zweifeln und Stürmen mit aller Kraft unserem Herrgott entgegenstrecken - als Zeichen unseres Vertrauens in ihn – und Ruhe finden.  

Autor: Elke Damm | Datum: 11.10.2018

Rückblick & Vorschau

Chrabbelfiiren

Herbstchrabbelfiir 
Zum Projekt "Heb Sorg“ liessen sich an der Herbstchrabbelfiir viele Besucher von der Geschichte „Mats und die Wundersteine“ verzaubern. Im Theater wurde durch viele kleine und grosse Spieler aufgezeigt, was mit der Umwelt passiert, wenn wir keine Sorge zu ihr tragen, und wie es ausgehen kann, wenn wir es besser machen. Nach dem Dankesritual und Gebet von Roland Wermuth konnten die Kinder einen selbst gestalteten Stein an die Umwelt zurückgeben. Es war wieder einmal ein gemütlicher, gelungener Anlass!

Diejenigen, welche Lust und Zeit haben, in unserer Gruppe mit dabei zu sein, können sich jederzeit melden unter: corinnewe@sunrise.ch. Neumitglieder sind in der Chrabbelfiir-Gruppe herzlich willkommen!   

Härzlech Willkomme zur Latärnlifiir 2018
Wie jedes Jahr im November feiern wir am Sonntag, 11. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche Horw «d`Latärnlifiir». Wir erzählen dir dort von einem Jungen, der eine eigene Laterne bastelt und damit mit anderen Kindern durch die Strassen geht. Wenn du hören möchtest, was er dabei erlebt, dann komm doch am 11. November zur «Latärnlifiir» und bring wie der Junge aus der Geschichte deine Laterne mit. Wir werden nämlich nach der Feier miteinander einen kleinen Laternenumzug machen und schliessen den Abend auf dem Schulhausplatz Hofmatt mit Lebkuchen und Punsch ab. Wir freuen uns über viele Kinder mit ihren Laternen, die zusammen mit ihren Eltern zur Feier kommen.

Autor: Chrabbelfiir Team | Datum: 11.10.2018

Der Ehe-Kurs

Schenkt euch Zeit!

Ehe heisst: gemeinsam Probleme lösen, die man allein nicht hätte.
Geniessen Sie sieben Abende mit ihrem Partner. Wir starten jeweils mit einem Essen bei Kerzenlicht. Im Laufe des Abends hören Sie interessante, humorvolle Inputs und vertiefen die Anregungen im Gespräch unter vier Augen. Egal wie lange sie zusammen sind, ob Sie eine starke Beziehung leben oder gerade anspruchsvolle Zeiten durch machen. Dieser Kurs kann Sie unterstützen auf dem Weg zu einer starken und glücklichen Beziehung.

Ort:                 Saal der Ref. Kirche Horw     
Zeit:                11. + 25. Januar, 8. + 22. Februar, 8. + 22. März und 5. April ; jeweils 18.45-22:00 Uhr.
Kosten:          pro Paar Fr. 300.- inkl. Essen und Kursunterlagen.
Anmeldung:  Doris und Martin Schelker, Tel. 041 280 57 32
E-Mail:            schelker-lauth@bluewin.ch    

Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 11.10.2018

Einladung

Kirchgemeinde-Versammlung


Herzliche Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung am
Sonntag, den 4. November 2018 um 11.15 Uhr

im Kirchgemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst.
Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:

1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 8.06.2018
5.      Rückblick und Jahresausblick  
6.      Erläuterungen zum Budget 2019, Genehmigung
7.      Aufgaben und Finanzplan 2020-2023
8.      Wahl der UrnenbüroMitglieder
9.      Informationen Förderverein
10.  Information zur Abstimmung Personalgesetz vom 9. Dez. 2018
11.  Verschiedenes

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand

Autor: Kirchenvorstand | Datum: 20.09.2018

Gesucht!

Sänger/Innen für Weihnachtschor

Am 29. November startet der Ad-hoc Chor mit den Proben für den Heiligabend-Gottesdienst. Unter der Leitung von Michael Kahlert und Cornelia Biedermann singen wir weihnächtliche Lieder und Gesänge und gestalten zusammen mit einem Streichtrio die Heiligabendfeier am 24. Dezember. Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die gerne singen und sich freuen, die Adventszeit gemeinsam musikalisch zu erleben.

Daten: 29.11./6.12./13.12./20.12. jeweils 19.30 Uhr in der Kirche (19.30- 21.30 Uhr) 24.12. Heiligabendfeier um 17 Uhr  

Anmeldung bis 19. November an Cornelia Biedermann, cornelia.biedermann@gmx.ch oder 079 464 23 80

Flyer

Autor: Cornelia Biedermann | Datum: 20.09.2018

Kirchensplitter

„human being“ oder „human doing“?!

Die Aufforderung ist mir vor kurzem irgendwo im Wirrwarr der sozialen Medien begegnet: „Remind yourself: you’re a human being, not a human doing“. Auf Deutsch lässt sich das Wortspiel nicht 1 zu 1 übersetzen, aber „Erinnere dich daran: Du bist ein menschliches Wesen, kein menschlicher Macher“ gibt den Inhalt einigermassen wieder.

Ja, sind wir, was wir sind, oder was wir tun? Nachdem ich bereits einige Tage an dieser zunächst theoretischen Frage herum denke, komme ich mit einem Mann ins Gespräch. Aus Gewohnheit frage ihn, was man bei uns halt so fragt, wenn man jemandem zum ersten Mal begegnet: „Und wer bist du und was tust du so im Leben?“ Der Mann stutzt, überlegt kurz und antwortet dann ehrlich: „Hm, eigentlich bin ich zurzeit einfach.“ Ich bin etwas verwirrt, aber im weiteren Verlauf des Gesprächs wird deutlicher, was der Mann damit meint. Er habe kürzlich eine herausfordernde Anstellung mit viel Verantwortung gekündigt und bringe nun vorübergehend mit einem einfachen Job seine Frau und die vier Kinder über die Runden. „Puh, eine sechsköpfige Familie, da hat man Einiges um die Ohren“, schiesst es mir durch den Kopf und so frage ich zurück: „Ist denn „einfach sein“, manchmal nicht einfach genug?“ Daraus entwickelt sich ein spannendes Gespräch über unser „doing“, darüber wie Arbeit, Leistung und Erfolg unsere Identität und unseren Selbstwert bestimmen. Wie schnell passiert es uns doch im Alltag, dass wir einander mit gegenseitigen Erwartungen eindecken, die Qualität der Beziehung anhand der geleisteten Arbeit bemessen - und dabei wünschten wir uns doch alle einfach als Menschen, unabhängig von Leistung, angenommen und geliebt zu werden. Am Ende der Begegnung wirkt der Mann gelöst, ja beinahe befreit. Und ich frage mich, ob wir einander nicht des Öfteren zusprechen sollten, dass es in Ordnung ist, „einfach zu sein“.

„Ich wär so gerne einfach Christ“, singt ein Komiker Duo in einem Lied, in dem sie sich fragen, wie sich denn nun ein richtiger Christ zu verhalten habe. Ja, kann es sein, dass wir den Fokus auch in der Kirche (zu) oft auf dem „Christian doing“, dem christlichen Handeln haben, statt uns zuerst zu fragen, worin Christsein, „Christian being“ besteht? Wie kommt es, dass so viele Mitmenschen, wenn sie an Kirche und Christen denken, zuerst einen moralischen Verhaltenskodex vor Augen haben und nicht einen liebenden Schöpfer? Wenn Christsein zuerst darin besteht, immer mehr zu erkennen, wer dieser Christus ist und wie er über uns denkt, dann kommen wir durch ihn auch unserer eigenen Bestimmung auf die Spur. Und haben wir unseren Fokus auf unsere Identität in ihm gerichtet, dann ist unser Handeln doch nicht mehr als die natürliche Antwort darauf. Es ist in Ordnung, „einfach zu sein“. Wirklich! You’re a human being, not a human doing J!   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Begabungen entwickeln & einsetzen

Entdecke dein Potential

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche einzigartigen Fähigkeiten sie besitzen - und dass sie mit diesen Fähigkeiten die Welt positiv verändern können. „Entdecke dein Potenzial“ ist ein motivierender Gaben-Kurs, der Ihnen hilft herauszufinden, was in Ihnen steckt und Ihnen zeigt, wie Sie diese Begabungen erfolgreich in die Tat umsetzen. Gönnen Sie sich diese vier Abende, denn sowohl das Entfalten der eigenen Persönlichkeit als auch das Engagement für die Gemeinschaft gehört zu den wesentlichen Kennzeichen eines erfüllten Lebens.

Zeit & Ort: Montag 29. Oktober / 5., 12. & 19. November, 19.30 – 21.30 Uhr, Ref. Kirchgemeindehaus
Unkosten: 20 CHF (Kursbuch & Material)
Teilnehmerzahl: 4 – 8 Personen
Anmeldung: Bis 22. Oktober an das Sekretariat der Ref. Kirche Horw  

Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Gästegottesdienst

Bischof Jeremiah auf Mission in Europa

Am 26. August um 10 Uhr dürfen wir hohen Besuch aus Sheffield (GB) bei uns in Horw im Gottesdienst willkommen heissen: Jeremiah Gomado ist eine eindrückliche Persönlichkeit mit einer bewegten Lebensgeschichte. Die Art und Weise, wie er seinen Glauben lebt und dabei nach Gottes Willen für sein Leben fragt, ist inspirierend, gerade für uns – oftmals eher nüchternen – Europäer.  Aufgewachsen ist Jeremiah in einer katholischen Familie in Togo und Ghana. In seiner Jugend entdeckte er die Kostbarkeit des Gebets und der Bibel und wurde Pastor bei Adonai international ministries. Vor 10 Jahren wurde er nach England ausgesandt, um gemeinsam mit seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau in Europa Kirchen zu gründen. Mit viel Herzblut und grosser Hingabe hat es sich Jeremiah zu Lebensaufgabe gemacht, Mitmenschen in ihrem Glauben herauszufordern und aufzubauen. Seine Kirche, welche vor allem aus afrikanischen Migranten besteht, hat mittlerweile drei Standorte und in der dazugehörigen Bibelschule werden Pastoren für ihren Dienst in Europa ausgebildet. Was treibt diesen Mann an? Welchen Blick hat er auf das Christentum in Europa? Was können europäische von afrikanischen Christen lernen und umgekehrt? Diese und weitere spannende Fragen dürfen wir dem vor drei Jahren zum Bischof ernannten Jeremiah im Gottesdienst stellen.   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Jubiläum

20 Jahre gemeinsam unterwegs

Gemeinsam statt einsam - mit diesen Worten hat Martha Enderli am 25. August 1998 alleinstehende Frauen zu geselligen Stunden eingeladen. Während 10 Jahren koordinierte und organisierte sie die Treffen, unterstützt von Helferinnen. Katy Bohl und Rita Widmer, zwei Frauen der ersten Stunde, sind immer noch in dieser Gruppe aktiv! Andere Personen sind neu dazugekommen oder weggezogen. Gertrud Wenger kam an Stelle von Martha Enderli ins Team, Elke Damm ersetzte Sylvia Moser, Maria Jasch übernahm von Trudi Portner die Arbeit als Kuchenbäckerin und Kaffeeköchin und Giovanna Zimmerli brachte viel jugendlichen Schwung und gute Ideen ins Vorbereitungsteam.

Seit einigen Jahren sind wir nun gemeinsam unterwegs. Der Name und die Akteurinnen haben gewechselt, doch das Anliegen ist immer noch dasselbe: Seniorinnen und Senioren sollen sich treffen können. Dabei kann man über Wichtiges und Unwichtiges miteinander plaudern und dazu einen feinen Z'Vieri geniessen. Immer gestalten wir einen speziellen Input, z.B. singen wir mit der musikalischen Unterstützung eines speziellen Gastes, wir hören Geschichten oder lassen uns auf eine Reise  mittels Fotografien entführen. Katy Bohl schreibt den Besucherinnen und Besuchern persönliche Geburtstagsgrüsse. Dies führt immer wieder zu erfreuten Rückmeldungen und zu anregenden Gesprächen.
Eine gute Idee feiert Geburtstag: herzliche Gratulation zum Jubiläum und vielen Dank allen engagierten Helferinnen und den treuen BesucherInnen!

Autor: Gertrud Wenger | Datum: 13.08.2018

Kirchensplitter

Erfrischung

Sommerzeit. 30° Celsius im Schatten - wenn denn da welcher zu finden wäre – und jeder Schritt zur Bushaltestelle oder zur Kaffeemaschine scheint eine Qual, jede vermeidbare Bewegung wird möglichst umgangen und trotzdem scheint mich die Hitze schier hinzuraffen. Eine unromantische Umschreibung der warmen und sonnigen Jahreszeit! Wer jedoch, wie ich, dazu neigt, eher zu schnell zu warm zu haben, rasch einmal ins Schwitzen gerät, kennt vielleicht dieses konstante Bedürfnis nach Erfrischung. Eine Dusche am Morgen reicht nicht mehr, auch das kurze Verweilen im Schatten tut‘s nicht. Da muss mehr her! Eine erfrischende Dusche am Nachmittag, stets ein kühles Getränk in Griffnähe, Ventilatoren im Büro… und wenn es denn der Herr Petrus so will, rettet ein kurzes aber heftiges Frühabendgewitter vor der sonst drückenden Abendhitze und verschafft (für einen Moment) die ersehnte Abkühlung. So sehr dieser «Kampf» gegen die Sommerhitze für mich real und alltäglich ist, sehne ich mich, speziell in der Ferienzeit, auch nach einer anderen Art von Erfrischung. Ob in einem 4-Sterne Hotel auf den Malediven oder einer SAC-Hütte im Berner Oberland, mit der Grossfamilie oder alleine: Zeit zum Ausspannen und geniessen. Geschenkte Zeit. Ich möchte mich auch von Gott immer wieder neu erfrischen lassen, durch sein Wort, aber gerade in der Ferienzeit in seiner und durch seine wundervolle Schöpfung: Die traumhaften Strände, gewaltigen Berge, saftigen Wiesen und die Menschen, mit welchen wir all dies geniessen und teilen dürfen! Und so ist dann auch die Hitze für uns Wärmemuffel (ein bisschen) erträglicher.    

Autor: David Zurbuchen | Datum: 13.08.2018

11vor11 Gottesdienst

Angst

«Fürchte dich nicht!» Dieser Zuspruch ist uns allen bekannt und wir finden ihn 365 Mal in der Bibel. Wir hören ihn von Gott, den Engeln und auch Jesus zu den unterschiedlichsten Situationen. Sie merken-Angst ist das Thema unseres nächsten 11v11 Gottesdienstes. Jeder und jede von uns weiss, wie es ist, Angst zu haben. Doch warum haben wir Angst? Und wie gehen wir mit ihr um?
Wir können vor Angst gelähmt sein oder die Angst treibt uns vorwärts. Sie ist konkret, wenn wir z.B. in einem Land leben, in dem Krieg herrscht. Dann ist es Todesangst. Sie ist diffus, wenn wir Angst haben, dass wir verlassen werden, ohne dass es wirklich Anzeichen dafür gibt. Es gibt Flugangst, Versagensangst, Angst vor geschlossenen Räumen, vor dem Alleinsein, vor Krankheiten, vor Überforderung, vor Spinnen und, und, und…. Manche Menschen benutzen Angst, um andere zu beeinflussen. Wir finden dies in der Politik, aber auch am Arbeitsplatz oder in Literatur und Film.
Wenn Gott sagt, «Fürchte dich nicht!», dann möchte er uns stärken. Wir sollen uns der Angst bewusstwerden und uns ihr stellen. Erst dann können wir sie bekämpfen. Sie sind herzlich eingeladen! Kommen und hören und sehen Sie, was sich unser 11vor11-Team zu diesem Thema überlegt hat.
Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die Älteren ein spannendes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Gedanken austauschen.
Herzlich grüsst das 11v11 Team

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 23. September, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw 

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 13.08.2018

Heb Sorg

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 16. September
Ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Längacher  
Gemeinsam mit unseren katholischen Geschwistern feiern wir am Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettag um 10.30 Uhr einen ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Hof Bättig bei der Längacherkapelle. Im Anschluss gibt es einen reichhaltigen Apéro. Wir sind dankbar, wenn sich alle, welche gerne am Apéro teilnehmen möchten bis spätestens 7.September auf unserem Sekretariat anmelden (Anzahl Erwachsene & Kinder).

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Der Gottesdienst findet im Rahmen der katholischen Aktionswochen zum Thema „Heb sorg“ statt. Natürlich sind auch reformierte Horwer herzlich zu den Anlässen dieses Projekts eingeladen. (Infos: www.kathhorw.ch/de/hebsorg)

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Allianz-Gottesdienst

Bewegt durch den Herzschlag Gottes

Sonntag, 9. September, 10 Uhr, im Christlichen Zentrum Zollhaus, in Luzern.
Parallel dazu Kindergottesdienst, anschliessend Wurst und Hamburger vom Grilll.  

Mehr erfahren...

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Lagies go well

Line dance und Fischknusperli

Wir Frauen gehen tanzen - alle zusammen und ohne Männer (DIE Gelegenheit für alle Frauen, die vergebens versuchen, ihren Partner auf eine Tanzfläche zu schleppen….)! Wer hat sich nicht schon mal in einem im ländlichen Amerika spielenden Film gefragt, wie die vielen Leute da auf dem Tanzboden alle wissen, welche Schritte jetzt dran sind? Nach dem 8. September können wir das dann auch! Und wenn’s auch mal einen Knopf in die Beine geben sollte – wir werden es bestimmt lustig haben zusammen!
Wen das Tanzen nicht locken kann, der kann auch erst auf’s Znacht mit feinen Fischknusperli und zwangslosem Zusammensein unter Frauen ins Seehuisli in Ennetbürgen kommen. 

Anmelden bis  31.8. bei Elke Damm, 041 340 76 22 / elke.damm@lu.ref.ch 

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 13.08.2018

Kirchensplitter

Von schädlichen Erwartungen und langweiligen Monokulturen

Im Vorfeld unserer Gemeindeferien im Tessin fragte ich drei Teilnehmer an, ob sie bereit wären, uns während diesen Tagen ihre persönliche Glaubensgeschichte zu erzählen. Angestossen hatte diese Anfrage unser Jahresthema „zämewachse – zäme wachse“. Ja, wie wächst eigentlich Glaube heran? Wie wurde er gepflanzt? Welche Schlüsselpersonen haben zum Gedeihen beigetragen? An welchen Erfahrungen und Erkenntnissen bin ich als Christ gewachsen? Und an welchen Früchten des Glaubens darf ich mich heute erfreuen?  

Mit all diesen Fragen löcherte ich die drei Teilnehmer und wartete gespannt auf ihre Reaktionen. Alle erklärten sich bereit, ihre Geschichte zu erzählen, doch äusserten sie auch ihre Bedenken: „Bist du sicher, dass du das möchtest, Jonas? Ich habe wahrscheinlich einige Ansichten, welche zu Diskussionen führen könnten!“ meldete eine Person zurück. Und eine andere: „Ich bin jetzt nicht DER Christ und lebe meinen Glauben wahrscheinlich nicht so, wie viele es erwarten würden.“  

Dass diese Befürchtungen ihren Grund in ihren Erfahrungen hatten, zeigte sich dann, als die drei offen ihre Geschichten erzählten. Da war von kontroversen Ansichten die Rede, welche zu Ablehnung geführt hatten; von Erwartungen und Druck von aussen, welche schlechte Entscheidungen provoziert hatten und noch heute ihr Bild vom Christsein prägen.

Die drei Glaubensgeschichten haben mich ins Grübeln gebracht. Woher kommt dieses – oft enge - Bild, welches wir von christlicher Nachfolge haben? Weshalb wird das Evangelium so oft zunächst als Anspruch und nicht als Zuspruch verstanden? Warum fällt es uns oft schwer, Mitchristen, welche aufgrund ihrer Erfahrungen und Geschichte andere Glaubensüberzeugungen haben als wir, einfach stehen zu lassen und in ihrer Andersartigkeit anzunehmen? Dabei wäre doch genau das eine grosse Chance, wenn wir sagen würden: „Ich sehe das anders, aber ich schätze dich und will mich von dir hinterfragen lassen.“  

Beim Abschlussgottesdienst im Tessin liess mich ein Gedanke nicht mehr los: Monokulturen sind langweilig! Dies gilt für die Pflanzenwelt, ebenso wie für die christliche Gemeinde. Ich bin dankbar, dass sich in unserer Kirchgemeinde Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Glaubensüberzeugungen versammeln. Wir brauchen einander. Wir wachsen aneinander, gerade auch dann, wenn unser Gegenüber sein Christsein anders versteht als wir, wir dies annehmen und miteinander ins Gespräch kommen können. Wir sind alle eingepflanzt in denselben Topf, unser Glaube wird genährt aus demselben Wort, von demselben Schöpfer. Doch wächst aus diesem Topf eine bunte Vielfalt von Glaubenspflanzen. Und zusammen zeigt dieser bunte Blumenstrauss von Gläubigen etwas von der Schönheit Christi auf dieser Erde.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 28.06.2018

Sonntag, 8. Juli um 11.15 Uhr

Berggottesdienst auf der Fräkmüntegg

Wie jedes Jahr feiern wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit der reformierten Kirchgemeinde Kriens einen Berggottesdienst in der Kapelle auf der Fräkmüntegg. Die wanderfreudigen Besucher treffen sich um 8 Uhr bei der Bushaltestelle Spitz und machen sich mit Proviant und wetterfester Kleidung im Rucksack gemeinsam auf den Weg. Wer es gemütlicher angehen möchte, kann natürlich ab Krienseregg oder der Talstation auch die Bahn nehmen. Oben feiern wir gemeinsam einen vielfältigen Gottesdienst, welcher von Pfr. Jonas Oesch gemeinsam mit Ruedi Arpagaus und seinen Ländlerfreunden gestaltet wird. Im Anschluss sind alle herzlich zu einem feinen Apéro eingeladen.  

Bei schönem Wetter organisieren wir parallel dazu ein Kinderprogramm mit der Geschichte vom "Ritter Knitter". Vorher oder nacher besteht die Möglickeit zu rodeln, kletter etc., anschliessend bräteln wir gemeinsam und wandern zum Krienseregg-Spielplatz.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 28.06.2018

11vor11 Gottesdienst

Jubilate Deo!

Singen, tanzen, hüpfen, klatschen, laut jubeln...oder still und andächtig Gottes Grösse bestaunen - wenn wir Menschen unseren Gott loben, kann das ganz verschieden aussehen, jeder hat seine eigene Ausdrucksform, Gott zu sagen, wie grossartig er ihn findet! In der Bibel finden wir viele Beispiele, wie Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen Gott gelobt haben: Zum Beispiel die Israeliten, nachdem Gott sie trockenen Fusses durch das Schilfmeer geführt hatte, um sie vor dem Pharao zu retten; da kann man gut verstehen, dass sie danach ein grosses Fest feierten, um Gott anzubeten und zu loben. Schon schwieriger: David, der Gott um Errettung von seinen Feinden anfleht, am Schluss des Psalms aber Gott schon loben kann, bevor die Hilfe wirklich eingetroffen ist. Und dann gibt es da auch noch Paulus, der sogar im Gefängnis seinem Gott Loblieder singt. Und Gott sprengt seine Ketten und seinen Kerker und lässt uns erahnen, wie «wunderbar» im wahrsten Sinne Gott loben  wirklich sein kann! Dann gibt es aber auch Fragen rund ums Loben: Gott freut sich an unserem Lob-braucht er es? Und: Verändert das Loben auch den Lobenden?

Wieder hat sich ein grosses Team in dieses Thema vertieft und beschenkt uns mit einem lebendigen, vielfältigen 11-vor11-Gottesdienst mit einstimmender Dekoration, Band, Theater, Kinderprogramm in verschiedenen Altersstufen und anschliessendem Grillieren mit Salatbuffet. Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie kommen und mitfeiern und mitloben!

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 21.06.2018

Rückblick Gemeindeferien in Moscia

Vier Tage Gemeinschaft und Sonnenschein

Unsere Gemeindeferien in der wunderschönen Casa Moscia, direkt am Lago Maggiore gelegen, waren ein tolles Erlebnis, die Gemeinschaft und die Stimmung einfach super. Neben den gemeinschaftlichen Zeiten blieb viel Zeit für das individuelle und gemeinsame Geniessen: Das schöne Wetter lud zum „Sünele“ und Baden im See ein. Die Biker machten sich auf, die Tessiner Hügel und Grotti zu erkunden, während die Wanderfreudigen den Pizzo Leone erklommen und die wunderbare Aussicht genossen. Die jüngste Teilnehmerin war noch keine 10 Monate alt, während die Älteste 76 Jahre Lebenserfahrung mitbrachte und die Kinder (und die Erwachsenen!) jeweils vor dem Ins-Bett-Gehen mit einer Gutenachtgeschichte beschenkte. Beim Kaffee auf der gemütlichen Piazza, dem Grillabend am See oder dem Ping-Pong-Mätschli bot sich Gelegenheit, auszutauschen und einander besser kennenzulernen. So wurden diese Tage für unser Miteinander zum grossen Segen.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.06.2018

Freiwillige gesucht

Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen Horw

(Nicht zu verwechseln mit Sterbehilfe/Exit)
Kam Ihnen vielleicht schon der Gedanke, dass Sie, wenn Sie etwas freie Zeit aufbringen können, diese gerne einem Mitmenschen schenken möchten? Haben Sie sich auch schon überlegt, dass es Menschen gibt, die in den letzten Stunden ihres Lebens nicht gerne alleine sind? Unsere Gruppe schrumpft und doch möchten wir die Dienstleistung für schwerkranke und sterbende Menschen in Horw weiterhin anbieten können. Darum suchen wir Frauen und Männer, die interessiert sind, Mitmenschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. DASEIN, im weitesten Sinne im „Hebammendienst“ für Sterbende.

Haben Sie Freude daran, Menschen zu begleiten? Oder haben Sie Interesse daran, Begleitende in der Administration und Koordination zu unterstützen? www.sterbebegleitung-horw.ch / 079/931 88 72

Bei Fragen wenden Sie sich an die folgenden Personen: Sandra Durrer (Tel. 041 340 78 71); Christa Scheiwiller (Tel. 041/ 340 14 66); Alice Grossmann Wobmann (Tel. 041 /360 82 81) (Bei Platzmangel können sie den gelben Abschnitt weglassen!)

Autor: Sandra Durrer | Datum: 21.06.2018

Kirchensplitter

Taxi genommen, Engel getroffen

Zugegeben, ich hab‘s eigentlich nicht so mit Engeln. Nicht, dass ich grundsätzlich an deren Existenz zweifeln würde, aber in meinem täglichen Christsein spielen sie keine grosse Rolle. Weder pflege ich eine besonders innige Beziehung zu „meinem“ Schutzengel, noch habe ich jemals eines dieser populären Bücher über Engel gelesen. Aber letzthin bin ich einem begegnet...also, es könnte sein...:  

Victor empfing mich mit einem herzlichen „Buenos dias Jonas“ in seinem Uber-Taxi, welches ich für die kurze Fahrt zum Flughafen bestellt hatte. Gespräche sind im Uber-Preis nicht eingeschlossen, und so beschränken sich viele Fahrer auf das Notwendigste. Nicht so Victor! Sein Interesse an meinem Leben war überschäumend. Er bombardierte mich geradezu mit Fragen. „Für den bin ich wohl nicht einfach bloss ein Kunde?!“, schoss es mir durch den Kopf. Während der viertelstündigen Fahrt lachten wir viel. Victor erzählte mir seine Geschichte als kolumbianischer Einwanderer und wir schwelgten in gemeinsamen Erinnerungen an Carlos Valderrama, den verrückten kolumbianischen Fussballspieler der 90er. Am Flughafen angekommen, wurde Viktor ernst. Er schaute mir in die Augen, legte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Du hast vier Kinder und eine Frau - viel Verantwortung, mein Sohn. Jesus sei mit dir und segne dein Leben.“  

Etwas perplex verabschiedete ich mich von Victor. Nein, wir hatten zuvor weder über unseren Glauben noch meinen Beruf ausgetauscht. Trotzdem war es ihm offensichtlich ein Anliegen, mich zu segnen. Und ja, ich fühlte mich nach dieser Begegnung tatsächlich beschenkt. „War das gerade ein Engel?“, fragte ich mich auf dem Weg zum Gate. „Warum eigentlich nicht?“ Die Wörter, welche in der Bibel für „Engel“ stehen, bedeuten „Bote“ oder „Gesandter“, und schon damals wurden auch ganz gewöhnliche Menschen als Engel bezeichnet, nicht bloss himmlischen Lichtgestalten.  

Ich wünsch Ihnen allen einen gesegneten Sommer...und vielleicht begegnet ja auch Ihnen einmal ein Alltagsengel?     

Autor: Jonas Oesch | Datum: 22.05.2018

Verabschiedung & Vorgestellt

Unsere Sigristinnen

Unsere Sigristin Daniela Lang, welche als Gastgeberin seit 2014 bei uns wirkte, hat im Sinn, Horw zu verlassen und die Vorpensionierungszeit konkret zu starten. Liebe Daniela, wir danken dir ganz herzlich für deinen ausserordentlich grandiosen Einsatz. Mit viel Herzblut hast du diese Aufgabe ausgefüllt. Es galt Menschen zu empfangen, Räumlichkeiten vorzubereiten, im Gottesdienst die Lautstärke zu steuern, Böden zu reinigen, um nur ein paar sichtbare Tätigkeiten zu nennen. Du hattest einen hohen Anspruch an die Qualität deiner Arbeit und das hat man gespürt. Mit deiner Weit-, Über- und Rundum-Sicht hattest du den Laden jeder Zeit im Griff. Dazwischen galt es auch für Ruhe und Ordnung zu sorgen, wenn sich Besuchende mehr als zu Hause fühlten. Wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen auf deinem neuen Lebensabschnitt und danken dir ganz herzlich.

Unsere neuen Sigristinnen
Mein Name ist Carmen Caviezel und ich bin ein echtes "Bündner-Maitli". Aufgewachsen bin ich in Chur, 1994 hat es mich jedoch in die Innerschweiz verschlagen. Mit meinem Lebenspartner und unserem 10-jährigen Sohn wohne ich nun in Rothenburg. In meinem Beruf als Kaufm. Angestellte und Krankenversicherungsexpertin habe ich mehr als 20 Jahre gearbeitet. Vor 2 Jahren habe ich die Ausbildung zur Arztsekretärin abgeschlossen und war bis jetzt in einem Spital tätig. Seit vielen Jahren engagiere ich mich als Freiwillige in der Reformierten Kirche in Horw als Sängerin in den 11vor11- und Gästegottesdiensten, im Vorbereitungsteam vom Weltgebetstag und den "Ladies Go Well"-Anlässen. In meiner Freizeit singe ich mit viel Begeisterung im Gospelchor Feel the Spirit, besuche gerne Gospelworkshops, stricke und häkle Mützen und Schals, lese spannende Bücher oder treffe mich mit Freunden. Unser grosses Familienhobby ist das Campieren mit unserem VW-Bus. Die nordischen Länder, aber auch Korsika und Elba haben es uns besonders angetan. Ich freue mich sehr auf meine neuen vielfältigen Aufgaben und all die Begegnungen und Gespräche mit den vielen liebenswürdigen und tollen Menschen. Dabei unterstützt mich Daniela Röösli weiterhin in einem 10% Pensum. Auch sie ist ein langjähriges und engagiertes Mitglied unserer Kirchgemeinde. Sie kommt ursprünglich ebenfalls aus Chur. Pfarrer Jonas Oesch bekommt mit uns zwei Frauen nun massive Bündner-Verstärkung!

Autor: Martin Schelker & Carmen Caviezel | Datum: 22.05.2018

Gästegottesdienst

Leben mit Depression

Jede fünfte Person in unserem Land ringt im Verlaufe ihres Lebens mit einer Depression, wobei die Dunkelziffer hoch ist. Experten bezeichnen Depressionen zwar als „Volkskrankheit Nr.1“, doch in der Gesellschaft wird das Thema weiterhin grösstenteils tabuisiert. Betroffene fühlen sich dadurch schnell auf sich alleine gestellt und schweigen (zu) oft. Hilf- und Machtlosigkeit macht sich dadurch breit, gerade auch bei Angehörigen, welche nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Im Gottesdienst möchten wir Betroffene zu Wort kommen lassen. Sie werden uns ihre Geschichte erzählen, uns davon berichten, wie es ist mit dieser Krankheit zu leben, und was ihnen auf ihrem Weg geholfen hat. Welchen Reaktionen in ihrem Umfeld sind sie begegnet? Und wie hat sich die Krankheit auf ihren Glauben, ihre Gottesbeziehung ausgewirkt und umgekehrt? Ja was sagt eigentlich die Bibel zum Thema? Oder ist das Christsein eh nur etwas für die Glücklichen unter uns?

Gästegottesdienst, Sonntag, 27. Mai, 10 Uhr, reformierte Kirche Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 02.05.2018

Kirchensplitter

Wüste (n) - Zeit

Wenn wir das Wort W Ü S T E lesen, kann das verschiedene Assoziationen wecken: Einerseits die Wüsten unseres Planeten: Der Wüsten- und Halbwüsten-Anteil an der festen Erdoberfläche beträgt 33%, also fast ein Drittel! Bezogen auf die gesamte Erdoberfläche sind es immer noch 10%. In einem Wüstengebiet hat es weniger als 5% Vegetation. Es gibt verschiedene Wüstentypen: Sandwüsten mit oder ohne Dünen, Kies- und Steinwüsten, Salzwüsten, Trockenwüsten, Eiswüsten. Seit jeher üben Wüsten eine Faszination auf die Menschen aus: Es ist eine lebensfeindliche Welt. Nur sehr stark angepasste Lebewesen können bei den starken Temperaturschwankungen, dem Wasser- oder Wärmemangel überleben. Diese haben sich im Laufe ihres Daseins den Extremen angepasst.  

Andererseits kommt uns vielleicht der Gedanke: «Ich befinde mich selbst gerade in einer Wüste.» Vielleicht sind es die kurzen, kalten und trüben Tage des vergangen Winters, oder die Zeit, die wir gerade durchmachen, ist schwer – Momente des Mangels und Verzichts, der Gottesferne, der Nichterfüllung unserer Vorstellungen, Träume und Wünsche, Krisenzeiten mit Verlusten – ob gesundheitlich, finanziell, arbeitstechnisch, wohnmässig, familiär, zwischenmenschlich, … Nichts ist mehr, wie es war, und wir sind mit einem Mal tief unten angekommen. Wir erleben eine wüste Zeit – eine Wüstenzeit.

Wir wünschen uns meist keine solchen Wüsten in unserem Leben, und dennoch – sind wir mittendrin, ist diese Einöde unsere momentane Realität. Wir können uns dagegen sträuben, mit Gott und unserem Schicksal hadern bis hin zur Verbitterung. Oder wir können uns dieser Wüste stellen. Ich wünsche uns den Mut, die neue Herausforderung anzunehmen und an unserem Herrgott festzuhalten, denn er verspricht uns: «Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.» Jes 43,19

Sind wir einmal hindurchgewandert, können wir im Rückblick in der Kargheit, der Beschränktheit auf das Wesentliche die Schönheit, Klarheit und Faszination solcher Wüsten entdecken. Diese Zeiten rütteln uns wach und zeigen uns, was wirklich wichtig ist im Leben; sie ermöglichen uns einen Perspektivenwechsel, einen Neuanfang und -hoffentlich- auch tiefe Dankbarkeit im Herzen.

Autor: Elke Damm | Datum: 30.04.2018

Einladung

Kirchgemeindeversammlung

Herzliche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Freitag, 8. Juni, um 19.00 Uhr im Kirchgemeindesaal. Mit den offiziellen Traktanden wollen wir auf das erste Jahr als selbständige Kirchgemeinde zurückblicken. Als Zugabe sehen wir Bilder von den Gemeindeferientagen im Tessin und auch ein Imbiss wird nicht fehlen. Der gedruckte Jahresbericht liegt in der Kirche auf.  

Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:
1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 26.11.17
5.      Jahresbericht 2017
6.      Erfolgsrechnung 2017 
- Präsentation der Erfolgsrechnung und Bilanz
- Beschluss über Verwendung des Überschusses
- Bericht der Rechnungskommission
- Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand
7.      Informationen aus dem Förderverein 
8.      Verschiedenes / Mitteilungen

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand    

Autor: Martin Schelker | Datum: 30.04.2018

Konfirmationsgottesdienst

Black and white

Am Auffahrtsdonnerstag, 10. Mai dürfen wir mit 9 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde die Konfirmation feiern. Der Gottesdienst bildet den Höhepunkt und bedauerlicherweise auch den Abschluss eines genialen Konfjahres. Wir vom Konfteam sind zutiefst dankbar für die Beziehungen, welche in den vergangenen Jahren zu diesen kostbaren, jungen Menschen und ihren Eltern wachsen durften. Es ist für uns ein grosses Privileg miterleben zu dürfen, wie junge Menschen durch den Konfunterricht erfahren, dass ihr Schöpfer ein persönliches Interesse an ihnen hat und mitzuerleben, wie dieser Ruf in die Nachfolge sie berührt und verändert. „Black And White“ (engl. für schwarzweiss, schwarz und weiss) lautet das diesjährige Motto der Konffeier, welche grösstenteils von den Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst gestaltet wird. Herzlich möchten wir Sie alle einladen, dieses grosse Fest mit unseren "Könfis" zu feiern!

Konfirmiert werden:
Fabia Abel, Stirnrütistrasse 6. Horw; Joël Béboux, Felmisallee 8, Horw; Edina Bider, Langensandhöhe 13, St. Niklausen; Lara Emmenegger, Gemeindehausplatz 20, Horw; Mike Hildebrandt, Schöneggstrasse 7, Horw; Regina Jokiel, Stirnrütistrasse 31, Horw; Joël Lindegger, Stirnrütistrasse 49, Horw; Jeremiah Muli, Schöngrundstrasse 7, Horw; Noemi Müller, Dormenweg 5, Horw

Autor: David Zurbuchen | Datum: 11.04.2018

Es werde Licht

Osternachtsfeier

Statt eines Ostergottesdienstes am Sonntagmorgen feiern wir in diesem Jahr wiederum einen stimmungsvollen Osternachtsgottesdienst am Samstagabend. Wie die Jünger nach der Kreuzigung harren wir in der dunklen Kirche auf die Auferstehung unseres Herrn, erwarten, dass sich sein Licht von neuem in unserer Kirche und unserem Leben ausbreitet. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Bereits in den ersten christlichen Gemeinden wurde in der Osternacht getauft und noch heute gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt, um uns an unsere eigene Taufe zurückzuerinnern. Weil uns im Angesicht der Auferstehung unseres Herrn das neue Leben, zu welchem er uns erweckt hat, bewusst wird. Herzlich möchte ich Sie zu diesem gemeinsamen Osternachtserlebnis einladen, welches musikalisch von Yuriko Irisawa (Violoncello) und unserer Organistin Cornelia Biedermann mitgestaltet wird. Auch Kinder sind herzlich willkommen mitzufeiern, auch wenn kein spezielles Kinderprogramm angeboten wird. 

Autor: Jonas Oesch | Datum: 21.03.2018

Kirchensplitter

Nach em Stärbe chunnt's Läbe

Ich liebe diese Jahreszeit, in der es überall spriesst und die Frühlingsblumen wieder Farbe auf den Boden zaubern. Der Natur zeitlich voraus hatten wir in Gottesdiensten mit den Kindern Blumenzwiebeln eingetopft und konnten in den darauffolgenden Tagen bestaunen, wie daraus wunderschöne und himmlisch duftende Hyazinthen wuchsen. Kürzlich schaute ich mit meiner kleinen Tochter einen Kurzfilm an, wie sich eine Raupe in eine leblos scheinende Puppe und dann in einen wundervollen Schmetterling verwandelt. Ein Geheimnis unseres genialen Schöpfers, dass auch hier verlässlich neues Leben entsteht. Diese und weitere Naturwunder scheinen mir ein Wink Gottes mit dem Zaunpfahl: «Schau doch, es ist wahr, auf den Tod folgt das Leben.»

Zum bevorstehenden Osterfest gehört Leiden, Dunkelheit, Tod, Trauer, Verlassen sein, aber ebenso Hoffnung, Freude, Licht, Auferstehung, Erlösung, Freiheit und Ewiges Leben. Ostern ist ein Schlüsselereignis Gottes mit uns Menschen: Gottes einziger Sohn leidet und stirbt freiwillig am Kreuz, um uns wieder mit Gott zu versöhnen und von der Sünde zu befreien. Jesus aufersteht und besiegt den Tod, die Beziehung zu Gott ist wieder hergestellt, die Himmelstür zum Ewigen Leben weit geöffnet – so das Happyend vom Ostersonntag. Auch das ein Geheimnis, wie Jesus an Ostern werden auch wir Menschen  dereinst den Tod überwinden und neues Leben empfangen dürfen.

Nichtsdestotrotz sehne ich mich nicht nach dieser Metamorphose. Ja, ich fürchte mich vor dem Karfreitag in meinem Leben und dem meiner Liebsten. Geht es Ihnen auch so? Ich wünsche mir einen Perspektivenwechsel und Gottvertrauen, um meinen Fokus auf unseren Ostersonntag legen zu können. Um nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen freudig zu erfassen, dass nach unserem Tod verlässlich ein neues, unbeschreiblich schönes Leben folgt. Wir dürfen uns an den Verheissungen in der Bibel festhalten und auch an der Zusage von Jesus: «Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.» Frohe Ostern!

Autor: Yvonne Mumenthalter | Datum: 21.03.2018

Besinnungswanderung 2018

Surselva

Herzliche Einladung zu unserer dreitägigen Besinnungswanderung:
Freitag – Sonntag, 14. – 16. September in die Surselva
Tourenverlauf: Tschamut-Andermatt-Realp-Oberwald-Ulrichen
Programm und Anmeldung 

Autor: Elke Damm | Datum: 21.03.2018

11vor11 Gottesdienst

Ganz normal

Ein Dach über dem Kopf, Kleidung für jede Jahreszeit; eine Arbeitsstelle; ein funktionierender ÖV; Hilfe, wenn wir krank sind; Wasser, das immer zur Verfügung steht; ein funktionierender Staat; Freunde… Das ist normal für uns hier in der Schweiz, und die Liste lässt sich beliebig verlängern.

Doch ist es wirklich für alle normal? Und was ist überhaupt «normal»? Die Definition sagt: »Normal ist, was 60% der Bevölkerung tut». Also wird Normalität berechnet, Abweichungen werden festgestellt und kommentiert. Wie gehen wir mit dem «Abnormalen» um? Ist es gut oder schlecht? Bewundernswert, mutig, verrückt oder….?  Ich habe ein paar Freunde zu dem Thema befragt und sofort die Gegenfragen: »Meinst du, was normal für mich ist?» , »bei was?»  und «früher oder heute?» bekommen. Wir sehen also, dass Normalität sich ändert und auch von Kulturkreis zu Kulturkreis unterschiedlich ist. Was früher normal war, wird heute vielleicht belächelt und /oder abqualifiziert. Jesus war nicht normal, da er eine andere Lebensphilosophie hatte und diese auch lebte. Und doch irgendwie ganz normal, nämlich als Mensch geboren, einen Beruf erlernt, gegessen und getrunken. Und sein Wirken? War es normal oder abnormal?

Sie sehen, geschätzte Leserinnen und Leser, ein spannendes Thema erwartet Sie beim nächsten 11vor11 Gottesdienst. Wir heissen alle herzlich willkommen und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir noch bei einem gemeinsamen Mittagessen Gedanken austauschen. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm und eine Kinderhüeti.
Ihr Vorbereitungsteam 

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 29. April, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw  

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 21.03.2018

Rückblick

2 Jahre Förderverein

Mit grosser Dankbarkeit und Freude schauen wir auf das zweijährige Bestehen unseres Fördervereins zurück. Die Bereitschaft, das Anliegen des Vereins in Gebeten, ermutigenden Statements und auch durch Spenden mitzutragen, ist eine grosse Motivation für uns. Nebst treuen Unterstützern kommen auch immer wieder Personen, welche nicht in unserer Kirchgemeinde beheimatet sind, auf uns zu und zeigen sich überrascht und begeistert von der Idee des Vereins. Die Mittel, welche der Verein zusammenträgt, erlauben es uns, David Zurbuchen als Jugendarbeiter in unserer Kirchgemeinde anzustellen. Hier sein persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr:

Das Jahr startete mit Filmaufnahmen in eisiger Kälte. Mit einer Gruppe von Teenagern ging es auf die Strasse, wo Passanten zum Thema Reformation befragt wurden. Daraus entstand ein Kurzclip, welcher an der Kirchgemeindeversammlung vielen Interessierten gezeigt werden konnte.
Im März folgte mit dem Snowweekend mein erstes grösseres Projekt. Die Unkompliziertheit seitens des Teams und der Kirchgemeinde sowie die motivierten Jugendlichen trugen einen wesentlichen Teil zum Gelingen bei.
Eine Woche vor der Konfirmation fuhren wir mit den Konfirmanden für ein Wochenende ins Tessin nach Moscia, um den Unterricht gemeinsam abzuschliessen und den Gottesdienst vorzubereiten. Solche Wochenenden sind eine geniale Möglichkeit, vertrauensvolle Beziehungen zu den Jugendlichen aufzubauen und vertiefte Gespräche zu führen. Der Herbst startete mit unserer Konf-Wiedersehens-Party „Reunion“, an welcher wir einige Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den letzten Jahren wiedersehen durften. Mit ein paar begeisterten Kids wurde eine Theatergruppe gestartet, welche bereits zu einem Einsatz im 11vor11 vom September kam.
Zweifellos das Highlight des vergangenen Jahres war das Konflager in Südfrankreich! Sieben actiongeladene, spassige Tage am Meer mit Gemeinschaft und guten Gesprächen; die Woche wird uns allen noch lange in guter Erinnerung bleiben! Im November schliesslich ging‘s mit einer Gruppe Ex-Konfirmanden ans Jugendfestival „Reformaction“ in Genf, eine eindrückliche Erfahrung für alle.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 08.03.2018