News-Archiv

MISSIONSSONNTAG

FAIRPLAY-ZMORGE-BASAR

Mit der ganzen Familie fein Zmorge essen!
Direkte Erfahrungen aus den Regionen der Welt hören, die auf unser Fairplay angewiesen sind.
Etwas dazu beitragen, dass die Welt fairer wird.
Alles das können Sie am Fairplay-Zmorge mit anschliessendem Gottesdienst und Basar       

Ab 9 Uhr Zmorge-Buffet für alle
Für Unterhaltung der kleineren Kinder wird gesorgt.         
Um 10 Uhr Gottesdienst
Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Christian Weber, der 6 Jahre im Kongo für mission21 im Einsatz war, und die 6. Klasse. Mitwirkung des Nha Fala Chores
   
Im Anschluss Basar zu Gunsten von Mission 21
Wir verkaufen selbstgemachtes, Selbstgestaltetes und Neuwertiges, z.B. Selbstgemachte Konfi, Sirup, Kompott, etc.Kuchen, Backwaren, Guetzli, Blumenzwiebeln aus dem Garten, selbstgezogene Zimmerpflanzen (Orchideen…) einen Kürbis oder Äpfel, DörrfrüchteSelbstgezogene Kerzen, Strohsterne und anderen Weihnachtsschmuck, Selbstkreiertes Handwerkliches Schmuck, Dekoartikel, Gebrauchsartikel, usw. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Die Gegenstände können im Sekretariat der reformierten Kirche abgegeben und bei Nichtverkauf wieder abgeholt werden. Nicht abgeholte Ware wird gespendet. Kontakt: Sekretariat Reformierte Kirche Horw; Tel.: 041 340 76 20 oder Monika Kuhn, Rigiblickstr. 25; 6048 Horw, Tel: 041 340 47 57 Wir tun was für Fairplay auf der Welt. Machen Sie mit!

PDF Flyer

Autor: Team Fairplay | Datum: 14.11.2019

WORKSHOP

Auf gute Nachbarschaft!

Unter diesem Motto laden die katholische und reformierte Kirche sowie die Einwohnergemeinde Horw am Samstag, 23. November 2019 zu einem vergnüglichen Workshop ein. Sorgende Gemeinschaften oder auf Englisch «Caring communities» erhalten einen immer höheren Stellenwert in einer sich rasant verändernden Gesellschaft. Auch Horw wächst, die vielen Neubauten sind nicht zu übersehen. Wie können «Alteingesessenen» und «Neuzugezogenen» zusammenwirken? Was braucht es für eine «gute Nachbarschaft»? Was hat sich in einzelnen Quartieren bewährt? Diesen und weiteren Fragen möchten wir am Workshop auf kreative Art und Weise nachgehen. Moderiert wird er von Maya von Dach, «kon-sens», Hünenberg. In zwei Kurzreferaten erfahren wir, was die Lebendigkeit eines Quartiers ausmacht oder wie eine Plattform für soziale Kontakte und Vernetzung entstehen kann. Den Workshop lassen wir mit einer «Teilete» ausklingen, d.h. jede/r bringt etwas zum Essen mit. Brot, Getränke und Kaffee werden offeriert. Jetzt nur noch anmelden, am besten gleich zusammen mit der Nachbarin oder dem Nachbarn.
Anmeldung bis 15.11. an elke.damm@lu.ref.ch oder 041 340 76 22 Bitte geben Sie an, ob Sie während der Veranstaltung eine Kinderbetreuung benötigen (Alter der Kinder) und ob Sie bei der «Teilete» dabei sind (Anzahl Personen)

Workshop „Auf gute Nachbarschaft, Samstag, 23. November, um 10 Uhr im Kirchgemeindesaal der ref. Kirche Horw    

Autor: Elke Damm | Datum: 30.10.2019

Kirchensplitter

Berührt

Ich weiss, ich bin etwas sensibel. Manchmal kugeln mir einfach Tränen über die Backen. Besonders gefährdet bin ich bei eindrücklichen Lebensgeschichten von Menschen oder in anderen Momenten, die mich berühren. Was wird da berührt? Das Herz, die Seele, die Tränendrüsen?    

Mitte September war grad wieder ein solcher Moment. Ich sitze in der vollen Kirche und vorne steht ein 40-köpfiger Chor. Sie sind zusammen seit Freitagabend, üben den ganzen Samstag und sind am Sonntag auch wieder früh auf den Beinen. Nicht alle kennen sich, aber etwas verbindet. Sie haben sich entschlossen, am Gospel Workshop teilzunehmen. Den Höhepunkt bildet der Auftritt im Gottesdienst zum Thema „Good news“.   

„Open my heart and speak to me...“ Texte, mit denen man innerlich mitgehen kann, Melodien, die einen ganz erfüllen. Es ist das Gesamtpaket, das berührt: Die Sängerinnen und Sänger haben untereinander eine gute Atmosphäre. Ihre Ausstrahlung schwappt auf die Hörenden über. Der Inhalt der Songs spricht immer wieder von der grossen Sehnsucht der Menschen und ruft uns zu: „stay in touch…“ bleib in Verbindung mit Gott.  Am Schluss singen alle in der Kirche mit, bekannte Gospels, kein Text, keine Noten, einfach aus dem Gedächtnis und nach Gefühl.

Danke, ihr habt mich berührt.

Autor: Martin Schelker | Datum: 23.10.2019

11VOR11

Offen für alles

Offen für Alles ist der Titel des kommenden 11v11 Gottesdienstes. Da stellt sich sofort die Frage nach unserer eigenen Offenheit. Wie offen sind wir zu anderen Menschen und welche Offenheit erwarten wir von ihnen? Wenn wir einen Menschen als offen wahrnehmen, empfinden wir ihn als freundlich, anteilnehmend, interessiert, neugierig, zugänglich, aufmerksam und unvoreingenommen. Wenn ich selbst offen bin, so hoffe ich, dass mein Gegenüber meine Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Lauterkeit, Offenherzigkeit und Wahrheit spürt. Offenheit wird in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, immer wieder gefordert, doch ist sie nicht immer willkommen. Kann sie uns vielleicht sogar schaden? Ist Offenheit mit Toleranz gleich zu setzen oder gibt es Unterschiede? Gott ist für alle Menschen offen, so hat es uns Jesus gelehrt. Die aufrichtige Liebe ist der Schlüssel dafür. Aber fand er alles gut? Tun wir uns einen Gefallen, wenn wir «offen sind für alles»? Wir möchten Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, wieder inspirieren und uns alle im Leben und im Glauben weiterbringen und ein wenig begleiten.

Unsere Türen stehen für alle Generationen und Nationalitäten offen und wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Im Anschluss an den Gottesdienst bleibt genügend Zeit, um noch miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies, wie immer, bei einem feinen Zmittag. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 17. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 23.10.2019

Ladies go well

Die Kraft des unperfekten Lebens

Die Referentin, Yvonne Schudel, ist Psychologin (lic. phil.) und arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Coach für Persönlichkeitsentwicklung. In ihren coachings verfolgt sie immer das Ziel, dass die Menschen nicht nur ihr Potenzial erkennen, sondern ihre eigenen beruflichen sowie privaten Ziele auch erreichen. Mit ihrer inspirierenden und authentischen Art kann sie die Menschen in ihrem Alltag abholen, ihnen neue Perspektiven eröffnen und sie ermutigen, an sich zu glauben und neue Wege auszuprobieren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen am Zugersee.

Referat und Austausch mit Psychologin Yvonne Schudel
Montag, 4. November, 20 Uhr im Kirchgemeindesaal

PDF-Flyer

Autor: Janine Oesch | Datum: 17.10.2019

Vortrag & Diskussion

Klimawandel - Was bedeutet das für uns?

Wetterveränderungen werden extremer, Stürme und Hitzeperioden sind auch in Horw zu jährlichen wiederkehrenden Ereignissen geworden. Die letzten drei Jahre waren die heissesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Wissenschaft ist sich einig, dass wir in eine Zeit der abrupten Klimakrise und des ökologischen Zusammenbruchs eintreten könnten. Nicht nur zukünftige Generationen sondern wir und besonders unsere eigenen Kinder werden mit diesen Herausforderungen konfrontiert sein. In einem Vortrage präsentiert Ihnen Serge Miserez (Eltern fürs Klima) die wissenschaftlichen Fakten und den aktuellen Forschungsstand. Anschliessend ist Zeit für eine offene Diskussion und Gespräche beim Apéro. Ein betreutes Kinderprogramm wird angeboten. Der Anlass ist kostenlos.

Klimawandel - Öffentlicher Vortrag und Diskussion, Sonntag, 3. November, 17 Uhr, Saal der reformierte Kirche Horw. Referent: Serge Miserez (Eltern fürs Klima)  

PDF Flyer

Autor: Philipp Peter | Datum: 10.10.2019

Kirchensplitter

Von der Kunst der Toleranz

Spätabends lässt ein Freund die Bombe platzen: "Ich weiss nicht, ob wir nochmals als Familie bei euch zu Besuch kommen.“ Ich bin völlig irritiert, frage zurück, worauf mir mein Gegenüber eine Liste von Herausforderungen aufzählt, welche das eheliche Zusammenleben gerade schwierig machen. Viele der genannten Reibungspunkte kenne ich aus eigener Erfahrung und doch wäre es mir nie in den Sinn gekommen, deshalb die Ehe existenziell zu hinterfragen. "Aber damit lässt sich doch einen Umgang finden?", schiesst es mir durch den Kopf.  

Einige Tage später lese ich ein Zeitungsinterview mit dem höchsten Schweizer Reformierten, welcher in der aktuellen Diskussion um die Ehe für alle das Potential sieht, unsere Kirche zu spalten. "Echt jetzt?!", frage ich mich, "kann es sein, dass die Fronten in dieser Frage derart verhärtet sind, dass die Einheit unserer Kirche tatsächlich existenziell bedroht ist?" Es stimmt mich nachdenklich, dass es uns gerade in dieser Diskussion um Toleranz derart schwerfällt, andere Meinungen zu tolerieren.  

Weshalb führen unterschiedliche Ansichten, Ansprüche und Charaktereigenschaften so oft dazu, dass wir Beziehungen gleich grundsätzlich hinterfragen? Der Leitsatz von Augustinus könnte uns eine Hilfe sein, aus dieser existenziellen Enge zu finden: "Im Wesentlichen Einheit, im Zweifelhaften Freiheit, in allem aber Liebe." Ja, vielleicht müssten wir mehr darüber sprechen, was das Wesen unserer Ehe oder unserer Kirche ausmacht und einander gleichzeitig mehr Freiheit zusprechen in Dingen, die wir anders sehen. Dies würde uns wohl helfen, einander toleranter - eben in Liebe - zu begegnen.   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 24.09.2019

EINLADUNG

Kirchgemeinde-Versammlung

Herzliche Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung am
Sonntag, den 3. November 2019 um 11.15 Uhr

im Kirchgemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst.

 

Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:  

1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 14.06.2019
5.      Rückblick und Jahresausblick  
6.      Aufgaben- und Finanzplan 2020-2023
7.      Genehmigung Budget 2020
8.      Informationen Förderverein
9.      Verschiedenes  

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand  

Autor: Martin Schelker | Datum: 24.09.2019

RÜCKBLICK

Schubertiade

Drei wunderbare Tage genossen wir im Bregenzer Wald bei Musik, Kultur und Natur. Schubert-Kompositionen verwöhnten unsere Ohren: Streichquartett, Schubertlieder mit Flügelbegleitung und Klavierkonzert auf dem Flügel. Ein Rundgang in Schwarzenberg brachte uns die Geschichte des Ortes mit der Konzerthalle, seinen Bewohnern und seiner Kultur näher. Eine Führung durch die Ausstellung im Angelika Kaufmann Museum begeisterte uns für ihre Bilder. Auf einem naheliegenden Berg genossen auf einem Spaziergang den Ausblick und die schöne Fernsicht. Natürlich hatten wir eine gute Gemeinschaft und liessen uns auch kulinarisch mit österreichischen Spezialitäten verwöhnen. Auch unsere Blickrichtung auf Gott war ein grosser Gewinn für uns.  

Autor: Elke Damm | Datum: 10.09.2019

RÜCKBLICK

Ladies go well und Men go wild

Frauenpower und Monstertrottis – das geht zusammen. Wir genossen am 31. August eine schöne Zeit auf dem Hasliberg mit Kaffee und Kuchen auf der Balisalp und einem Fussmarsch zurück zum Auto vor dem grossen Regen. Regenbogen begleiteten uns auf der Rückfahrt von Meringen, wo wir noch einen Gospel in der schönen Holzkirche einstudierten und diese besichtigten, die mittlerweile das 4. Mal aufgebaut wurde. Apero und ein feines Znacht hatten wir Frauen uns verdient. Gemeinschaft, Action, Singen und viel zusammen plaudern machten den Tag zu einem reichen Erlebnis.  

In der Woche darauf machten sich die Männer dann daran, den Pilatus zu "erobern". Bis zum Zmittag auf der Fräkmüntegg bewegte sich die Männertruppe fröhlich schwatzend bergwärts. Der anschliessende Aufstieg über den "Gsässweg" hinauf zur Klimsenkapelle wurde dann allerdings eine wildere Angelegenheit. Die Besteigung wurde im Anschluss beim Gipfelbier und beim gemeinsamen Nachtessen fröhlich gefeiert.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 10.09.2019

11vor11

«Good News»

Wir haben Good News! Wir können uns am nächsten 11v11-Gottesdienst auf die Beiträge eines ad hoc Gospelchores freuen, der ab Freitag mit hochkarätigen Gospelchorleitern aus Deutschland diverse Songs einübt! Wir werden also die frohe Botschaft in Form von Liedern hören und mitsingen. Good News sind Aufsteller, positive Neuigkeiten, Jubelmeldungen. Doch sie finden viel zu selten den Weg in unseren Alltag. Die Sendung 10v10 beendet ihre Woche, jeweils am Freitag, mit dem Beitrag «Die gute Idee». Vielleicht sollten wir unseren Tag am Morgen auch mit einer guten Nachricht beginnen und am Abend ebenso beenden? Denn: Gute Nachrichten färben ab und stimmen uns positiv. Es gibt mittlerweile sogar Internetportale, die nur Good News bringen. Die wichtigsten guten Nachrichten werden gesammelt und weitergegeben; es ist ein Nachrichten Service, der optimistisch macht und neue Perspektiven aufzeigt. Uns Christen ist die frohe Botschaft, das Evangelium Jesu Christi, vertraut. Viele Beispiele in der Bibel zeigen auch, wie man aus Bad News wieder Good News machen kann. Hören wir auf die frohe Botschaft, die Gott uns geschickt hat, und leben sie: Gott liebt uns, er ist in unserer Mitte und wird uns immer unterstützen!

Wir freuen uns, mit Ihnen den Gottesdienst zu feiern. Im Anschluss können wir unsere Gedanken bei einem gemeinsamen Mittagessen austauschen. Auf die Kinder wartet ein spannendes Kinderprogramm und die Kleinsten werden während des Gottesdienstes in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 22. September, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw  

Autor: Heidrun Anliker | Datum: 27.08.2019

Kirchensplitter

(W)Orte der Stille

Stille.
In meinem Alltag ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich mich nach ihr sehne. Gedankenstille, Gefühlsstille. Oft in Zeiten, die ich mir mit vielem fülle – Musik, Social Media, Infos. Oder auch, wenn einfach um mich herum alles zu geschehen scheint, viel zu schnell, ohne dass ich es recht mitkriege. Ein Ort der Stille. In der Ferienzeit durfte ich meine letzten Zivi-Tage leisten, und zwar in Montmirail (NE), wo ich zuvor bereits 8 Monate meines Dienstes abverdient hatte. Was ich neben der Gemeinschaft, der eindrucksvollen Landschaft und dem guten Essen an Montmirail am meisten liebgewonnen habe, ist die «Chapelle» (Kapelle). Nicht die Architektur noch die Akustik, sondern was ich dort fand, zog mich Mal für Mal in den schlichten Gottesdienstraum: Einfache Stille.

Es ist schwierig zu beschreiben, welche Gefühle mich beim Betreten des Raumes erfüllten; Ehrfurcht, Freude, eine Wärme. Ein inneres Stillwerden. Ich konnte gar nicht anders als einfach hinknien und still werden vor Gott. Und ich wusste: Es ist genug. Mehr muss ich nicht – ich darf einfach hier sein, in der Gegenwart Gottes, still, mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Sorgen und Ängsten. Für mich ein Ort, der mich in die Stille führt, weg von mir und hin zu Gott. Zum Glück dürfen wir uns aber auch ganz unabhängig von solchen Räumen zu Gott und in die Stille führen lassen. So glaube ich, dass gerade die Worte der Bibel Worte sind, die uns immer wieder zum Stillwerden anregen. Wenn ich mir an einer Stelle den Kopf zerbreche und mir einfach kein Licht aufgeht, ist die Antwort vielleicht Stille. Wenn uns Worte berühren, helfen sie uns, den inneren Sturm zur Ruhe zu bringen. Manchmal stosse ich auf Verse, die mich so überwältigen, dass ich gar nicht anders kann, als kurz innezuhalten für einen Moment der Stille.

Und so wünsche ich uns für die kommenden Wochen, dass wir ab und an solche Momente für uns in Anspruch nehmen dürfen. Die Stille aushalten. Die Stille geniessen.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 27.08.2019

Sonntag 8.September, 10 Uhr

Regionaler Allianzgottesdienst

Im Christlichen Zentrum Zollhaus beim Seetalplatz. Parallel dazu Kindergottesdienst und Kinderhüte. Anschliessend Wurst und Hamburger vom Grill.

Referent: Gernot Elsner lebt mit seiner Familie in Karlsruhe. Nach seiner Ausbildung in praktischer Theologie war er mit seiner Frau in verschiedenen Ländern Südamerikas unterwegs. 2006 gründete er eine Bibel- und Missionsschule mit dem Wunsch, junge Menschen zu schulen in ihre Leidenschaft und Freude am Evangelium in die Nationen zu tragen. In den vergangenen Jahren war Elsener als gefragter Redner in über 40 Ländern tätig. 

Autor: Jonas Oesch | Datum: 17.08.2019

Vorschau & Rückblick

Chinderfiiren

In der Herbst-Chinderfiir geht es um die Geschichte vom Regenbogenfisch. Es ist der schönste Fisch im ganzen Ozean. Sein Schuppenkleid schillert und glitzert in allen Farben. Die anderen Fische im Meer hätten sehr gerne auch eine solch schillernde Schuppe. Der eitle Regenbogenfisch möchte aber nichts von seinem Reichtum verschenken. Das macht ihn zu einem einsamen Fisch. Erst als er mit den anderen Fischen teilt, erlebt er, dass Teilen glücklich macht. 
Nach der Fiir gibt es für alle ein Zvieri.  

Ab dem neuen Schuljahr heissen wir „Ökumenische Gruppe Chinderfiiren Horw“! Wir freuen uns, euch auch im neuen Schuljahr an den Fiiren begrüssen zu dürfen. Die erste Chinderfiir findet am Dienstag, 17. September 2019 um 16 Uhr in der Reformierten Kirche Horw statt.  
Wir freuen uns auf eine schöne Chinderfiir mit dir.
Das Chinderfiir Vorbereitungsteam  

PDF-Jahresflyer

Rückblick Sommer-Chrabbelfiir vom 11. Juni 2019
Der kleine Gärtner - Dank trockenem Wetter durften wir die Geschichte vom kleinen Gärtner draussen miterleben. Das Gänseblümchen hatte von der Pracht im Garten nebenan gehört und wollte unbedingt dort hin. Der kleine Gärtner erfüllte dem Gänseblümchen seinen Wunsch. Im prachtvollen und gepflegten Garten jedoch war das Gänseblümchen nicht willkommen. Nach der erfolgreichen Rückkehr in den einfachen Garten, konnte das Gänseblümchen wieder glücklich werden und war dem Gärtner für immer dankbar!  
Zur Erinnerung an die Fiir durften alle eine Blume pflanzen und somit ein Stück Garten mit nach Hause nehmen. Auch das feine Zvieri, das uns die Zvieri-Frauen vorbereiteten, passte perfekt zum Thema.  

Autor: Chinderfiir Vorbereitungsteam | Datum: 05.08.2019

Gästegottesdienst mit Peter Stadelmann

Gerechtigkeit gibt es nicht?!

„Wenn meine Schwester das bekommt, dann will ich das gleiche auch.“ „Wenn ich dieselbe Arbeit verrichte wie mein Kollege, habe ich auch den gleichen Lohn zu gute.“ Seit Kindsbeinen haben wir Menschen ein hohes Gerechtigkeitsempfinden. Ich will gleich behandelt werden. Das erspart uns weitere Probleme wie Neid, Missgunst und Minderwert. Gerechtigkeit wird weltweit als Grundnorm menschlichen Zusammenlebens betrachtet; daher berufen sich in allen Staaten Gesetzgebung und Rechtsprechung auf sie. Aber gibt es objektive Gerechtigkeit? Ist es nicht viel mehr ein Empfinden, welches bei jedem Menschen wieder anders sein kann? Habe ich als Bürger der freien Schweiz nicht einfach Glück gehabt, dass ich hier leben darf? Ist es nicht ungerecht, dass es mir so gut geht? Solchen Fragen wollen wir nachgehen im Gespräch mit Peter Stadelmann, Rechtsanwalt und Notar aus Luzern.  

Gästegottesdienst, Sonntag, 25. August, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

 PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.06.2019

Besinnungswanderung

Wanderung Glaubenberg nach Glaubenbielen

Herzlich laden wir euch zu unserer Besinnungswanderung am Samstag, 3. August ein: Wanderung Glaubenberg nach Glaubenbielen

Treffpunkt Bahnhof Horw 7:40 Uhr (Abfahrt 7:48) mit Ankunft 9:12 Uhr in Glaubenberg-Passhöhe.
Wir wandern von Glaubenberg auf einem Höhenweg nach Glaubenbielen und geniessen dabei die wunderschönen Ausblicke in die umliegenden Berge. 4,5 h, 12.8 km, 598 m Aufstieg, 574 m Abstieg, höchster Punkt 1809 müM Rückfahrt: 16:12 Uhr ab Glaubenbielen, Ankunft in Horw 17:38 Uhr
Kosten: Gruppenticket mit Halbtax 13.80 CHF
Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von Vorteil.
Nachfragen und Anmeldung bis 29. Juli, mit Information über gültiges GA oder Halbtax an elke.damm@lu.ref.ch oder unter Tel: 041 340 76 22. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Wir freuen uns auf unsere gemeinsamen Erlebnisse! Euer Wanderteam: Doris Gysin und Elke Damm.

PDF Flyer

Autor: Elke Damm | Datum: 20.06.2019

Kirchensplitter

Leben, das verbindet

Eine Seniorin berichtete mir, was sie im Ostergarten bewegt hat: Im Passionsweg von Jesus Christus sah sie Bruchteile ihres eigenen Lebensweges. Sie war fasziniert vom Passahmahl, das «Abschiedsessen Jesu», von der für sie in dem Raum spürbar gelebte Gemeinschaft und Freundschaft von damals. Als gastfreundliche und Gemeinschaft liebende Person genoss sie jedes Zusammensein mit ihren Lieben. An alle letztmaligen Zusammenkünfte erinnerte sie sich.

Sie fand auch Parallelen aus ihrem Leben zu den bedrückenderen Stationen im Ostergarten. Auch sie wurde in ihrem Leben voller Enttäuschung allein gelassen mit ihrer Angst, Mutlosigkeit und Kraftlosigkeit, wo sie nur noch ihren Herrgott hatte… auch sie erlebte Verrat, Falschheit, ertrug Ungerechtigkeit bis an die äussersten Grenzen. Sie ist dankbar für die 3 Kreuze und das eine, an dem Christus hing. Hier legte sie mit dem Stein symbolisch Vieles aus ihrer Vergangenheit ab. Dies empfand sie als einen berührenden und befreienden Moment … «Der Sohn hat alles getan, um uns Freiheit gegeben.» Den beschwerlichen und beglückenden Aufstieg aus der Dunkelheit ins Licht empfand sie erlösend: «Wenn man so ins Licht kommt, lässt man alles Schwere hinter sich.» Die Lichtstrahlen liessen sie Freude empfinden, «es war wie ein Erwachen»… ein Friede, den sie am Ende ihres Lebens mit ihrer Vergangenheit und Gott gemacht hat.

Ein Urvertrauen schaffendes Nahtod-Erlebnis liess sie dieses Jahr nochmals tiefer in Gottes Arme sinken, so dass sie sich schon heute freut, wenn sie eines Tages in der herrlichen Ewigkeit bei und mit Gott sein wird – als sein Kind, in seiner Dreieinigkeit, mit allen seinen Kindern zusammen. In der Ostergeschichte wurde ihre persönliche Geschichte lebendig. Welche persönliche Geschichte schreibt Gott mit uns?    

Autor: Elke Damm | Datum: 30.05.2019

Medienmitteilung

Parlament wählt Ruth Burgherr als Synodepräsidentin

In der Synode als Parlament der Reformierten Kirche des Kantons Luzern wurde Ruth Burgherr als amtierende Vizepräsidentin zur neuen Synodepräsidentin gewählt. Die Horwerin tritt die Nachfolge von Fritz Bösiger an, der turnusgemäss nach einer Amtszeit von zwei Jahren zurücktritt. Alexander Boerlin aus Luzern wird neuer Vizepräsident der Synode. Ruth Burgherr und Alexander Boerlin treten ihr Amt am 1. Juli 2019 an.

Bildlegende: Synodepräsident Fritz Bösiger übergibt sein Amt an Ruth Burgherr

Autor: Kanonal Kirche | Datum: 30.05.2019

Rückblick

Staunen im und über den Ostergarten

Staunen im und über den Ostergarten   Glücklich, überwältigt und zutiefst dankbar dürfen wir auf all das, was im und um den Ostergarten herum geschehen ist, zurückschauen. Ja, Gott hat uns in diesen 10 Tagen – wie es einer der Wegbegleiter passend ausdrückte – „weit über unser Bitten und Verstehen ein riesen Geschenk gemacht!“ Wir können nur staunen...

...staunen darüber, was möglich wird, wenn dutzende Freiwillige ihre Gaben, ihr Herz und ihre Zeit für ein solches Projekt hingeben. Es hat jeden Einzelnen in seiner Einzigartigkeit gebraucht, egal ob als Gastgeber/in im Café, als Dekorateur/in im Garten oder als Wegbegleiter/in. Nur gemeinsam konnten wir Horwer und Horwerinnen dieses einmalige Erlebnis ermöglichen und sie beschenken. Welch ein Ausdruck von gelebter Kirche zum Wohle der Menschen vor Ort!

...staunen über die unzähligen Besucher und wie sie auf den Garten reagiert haben. Niemals hätten wir mit diesem Ansturm gerechnet, welcher uns zeitweise an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Menschen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten durften wir durch den Garten führen und jede/r hatte danach seine eigene Erlebnisgeschichte zu erzählen: „Nie zuvor habe ich die Ostergeschichte so tief erfahren!“, schrieb eine Besucherin. „Auch für nicht sehr Gläubige zugänglich und verständlich gemacht!“, meldete eine andere. „Super Eindrücke! Einfach gesprochen, lebensnah gestaltet und alle Sinne angeregt. Danke! Freude herrscht!“, jubilierte eine dritte Person. Sogar eine Grossmutter aus Deutschland schrieb in einem Brief, wie die Enkel ihr am Telefon begeistert vom Garten erzählt hätten. Eindrücklich waren gerade auch die Führungen mit Schülern, welche gebannt zuhörten und oft spontan reagierten. Ein besonderes Erlebnis waren auch die Begehungen des Gartens mit Schwerstbehinterten. Berührend zu sehen, wie diese Ostern mit einer ganz besonderen, sinnlichen Intensität wahrnahmen.

...staunen darüber, wie das Leben von Jesus heute noch so relevant ist wie vor 2000 Jahren. Im Passions- und Ostergeschehen werden die grundlegenden Sehnsüchte und Themen des Menschseins angesprochen, deshalb hat der Garten viele Besucher auch tief bewegt. Jemand fühlte sich nach der Führung gedrängt, einen Bekannten anzurufen um ein klärendes Gespräch zu führen. Er dürfte nicht der Einzige gewesen sein, welcher im Garten eine Last ablegen durfte. Dies lässt zumindest der grosse Steinhaufen beim Kreuz vermuten. Andere berichteten von Lebens- und Glaubensfragen, welche beim Gang durch den Garten aufgeworfen wurden und sie nun gerne klären würden. Eine Besucherin wollte wissen, wo in der Bibel die Fortsetzung zu finden sei. Spannend auch, wie sich die Besucher jeweils mit unterschiedlichen Personen im Garten identifizierten: Einzelne konnten mit Petrus mitfühlen, welcher über sich selbst enttäuscht ist. Andere fanden sich selbst in Pilatus wieder, welcher sich sträubt Verantwortung zu übernehmen. Und wieder andere kamen mit strahlenden Gesichtern ins Café, weil sie wie die Frauen an Ostern erfüllt wurden von der Zuversicht, dass Jesu Freude, Kraft und Liebe in und durch sie weiterlebt.    

Bildergalerie

Autor: Jonas Oesch | Datum: 25.04.2019

Kirchensplitter

Von Wutbürgern & Mutbürgern

Es ist der ruhige Morgen nach dem grossen Wahltrubel. Ich beschliesse, meinen Pfarrsonntag mit einem gemütlichen Kaffee und der Lektüre von Reaktionen auf den Wahltag zu beginnen. Analysen, Stimmen und Artikel sind heutzutage online ja Zuhauf zu finden. Aber nicht nur Experten äussern sich da, nein, in den Kommentarzeilen kann sich auch Otto-Normalbürger spontan von der Leber schreiben, was er oder sie denkt. Bereits beim ersten Artikel einer renommierteren Zeitung in der Region traue ich meinen Augen kaum. Die Kommentarzeilen sind geflutet mit harschen Reaktionen und wütenden Emojis. „Da haben wohl einige den Ausgang der Wahlen schlecht verdaut?!“, denke ich mir – noch relativ entspannt - und gehe schnell weiter. Leider wird der Ton in den Kommentaren des nächsten Artikels nicht versöhnlicher, sondern – im Gegenteil – noch schärfer. Die wütenden Emojis werden durch Kotzende ergänzt und auch mit Kraftausdrücken wird nicht gespart. Man könnte meinen, dass Begriffe wie „grüne Hetze“, „linkes Lumpenpack“ und „rechte Rassisten“ salonfähig geworden sind. Einzelne liefern sich geradezu Wortschlachten, decken sich gegenseitig mit Beleidigungen und Anschuldigungen ein. Angesichts des tiefen Hasses, welcher mir hier entgegenschlägt, schmeckt sogar mein Kaffee plötzlich bitter. „Würden diese Menschen, wenn sie sich in echt gegenüber stehen würden, auch so miteinander sprechen?“, frage ich mich. Ernüchtert klappe ich meinen Laptop zusammen und verlasse das Schlachtfeld der Wutbürger.   

Kurz darauf blättere ich auf der Suche nach Inspiration für die nächste Predigt durch den Philipperbrief. „Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig. Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Dies ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat.“ Was für ein Kontrast zu meiner vorangehenden Lektüre! Was würde der Herrgott wohl denken, wenn er all diese Onlinekommentare lesen würde? Statt in vollkommener Freude würde er wohl in tiefer Trauer versinken. Von Liebe und Eintracht ist da wenig zu spüren, Rechthaberei und Überheblichkeit nehmen dafür den ganzen Platz ein. „Unsere Welt bräuchte weniger Wut- und dafür mehr Mutbürger!“, schiesst es mir durch den Kopf. Menschen, die den Mut haben, sich nicht über andere zu erheben, sich nicht geringschätzig über ihr Gegenüber zu äussern, auch wenn er oder sie eine andere Meinung hat. Menschen, die nicht um jeden Preis recht haben müssen, sondern unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen lassen können. Ja, dies wäre die Haltung, die Jesus uns vorgelebt hat. Dadurch würden wir seine Freude vollkommen machen!        

Autor: Jonas Oesch | Datum: 24.04.2019

11vor11 Gottesdienst

Das kann ins Auge gehen

Kennen Sie den Papa-Moll-Effekt? In den bekannten Comics erklärt er jeweils seinen Kindern sehr überzeugt, wie das Leben funktioniert oder er kritisiert Personen im Umfeld für ihr Verhalten. Wenig später geht bei ihm selbst die gleiche oder eine ähnliche Situation völlig daneben. Das Beurteilen oder sogar Verurteilen von anderen Menschen kann „ins Auge gehen.“ Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter. Wenn ein Ritter sein Helmvisier hochklappte, um seinen Gegner besser anpeilen und genauer zielen zu können, dann hatte er Glück, wenn er kein Auge ausgestochen bekam. Er setzte sich einem grossen Risiko aus.  

Irgendwie steckt in uns Menschen ein Trieb, welcher gerne die andern bewertet und dabei das Negative hervorhebt. „Ich bin sicher kein perfekter Mensch, aber so schlimm wie ... bin ich also wirklich nicht.“ Dazu hat der Volksmund auch ein Sprichwort: „Du sollst zuerst vor der eigenen Türe wischen“. Muss ich also zuerst alles bei mir in Ordnung haben, bevor ich jemand andern kritisieren darf? Kann es sein, dass es vor „meiner Türe“ gar nichts zu wischen gibt? Soll ich nichts sagen und alles erdulden? Warum sehe ich das defizitäre Verhalten schneller bei meinen Mitmenschen, als bei mir?

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes vom Sonntag, 26. Mai, 10.49 Uhr, reformierte Kirche steht die Aussage von Matthäus 7,3: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ 

PDF Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 05.04.2019

Herzliche Einladung zur

Konfirmation

Am Auffahrtsdonnerstag, 30. Mai dürfen wir mit 8 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde Konfirmation feiern.

Konfirmiert werden:
Finn Beling, Neumattweg 18, Horw; Valentin Hefti, Brändiweg 4, Horw; Louis Henkel, Stirnrütistrasse 62, Horw; Lana Markutt, Bodenmattstrasse 14, Horw; Nora Müller, Haltenrain 1, Horw; Angela Rölli, Sonnsyterain 31, Horw;Timon Spring, Kastanienbaumstrasse 51a, Horw; Mona Zimmermann, Oberwil, Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.04.2019

LADIES GO WELL

Action auf dem Hasliberg

Der Hasliberg mit seiner wunderbaren Aussicht auf die Wetterhorngruppe lockt uns Frauen am 31. August: Wer das Abenteuer mag, brettert mit dem Monstertrotti ins Tal, die Gemächlicheren können die gleiche Strecke wandernd geniessen, inkl. Stärkung mit Kaffee und Kuchen auf der idyllischen Alp Bali. Nach einem Abstecher zur sehenswerten Holzkirche in Meiringen, deren berühmte Akustik wir mit einem Lied selbst erproben wollen, fahren wir zurück nach Horw zum gemütlichen Aperölen, Grillieren, Schwatzen und Dessert geniessen. Wer am Nachmittag nicht dabei sein kann, ist auch herzlich nur zum Essen willkommen. Wir freuen uns auf Action und Spass mit Frauenpower!

PDF Flyer / Anmeldung

Autor: | Datum: 05.04.2019

Gästegottesdienst mit Christina Wüthrich

Menschenhandel in unserer Nachbarschaft?!

Bei Menschenhandel denken wir oft zuerst an Sklaverei in der Kolonialzeit oder heutzutage an Unterdrückte in der dritten Welt. Aber auch bei uns - in unmittelbarer Nachbarschaft - werden Menschen als Ware gehandelt. Vieles spielt sich dabei im Verborgenen ab, verlässliche Zahlen gibt es kaum. Doch kürzlich wurde eine Inhaberin eines Bordells in Horw verurteilt, weil vier Frauen sieben Tage die Woche, während 16 bis 24 Stunden im Etablissement arbeiten mussten, um ihre Schulden abzuzahlen.

Christina Wüthrich (27 J.) hat sich bereits während ihrer Ausbildung zur Sozialarbeiterin intensiv mit dem Thema Menschenhandel auseinandergesetzt. Heute arbeitet sie für den Verein bLOVEd Luzern, welcher Frauen und Männer in der Prostitution unterstützt und berät. Wöchentlich besucht sie mit Freiwilligen Kontaktbars, Cabarets, Studios und den Strassenstrich mit dem Ziel, das Selbstwertgefühl der Menschen im Rotlichtmilieu zu stärken, ihnen zu vermitteln, dass sie wertvoll und geliebt sind.

Die junge Powerfrau wird uns Einblicke geben in eine uns oft fremde und doch so nahe Welt und uns von ihrem Glauben erzählen, welcher sie in ihrem Dienst antreibt.

Gästegottesdienst Sonntag, 19. Mai, um 10 Uhr, im Anschluss Apéro

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

Filmabend im Kirchgemeindesaal

Reges Interesse an der Konzernverantwortungsinitiative

Am vom Lokalkomitee Horw organisierten Anlass wurde der Film „Dirty Gold War“ gezeigt, welcher eindrücklich die problematischen Aspekte des Goldgeschäfts und die Verwicklung von Schweizer Firmen darin aufzeigt. Die Initiative, welche fordert, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte auch im Ausland einhalten, wurde vorgestellt und angeregt darüber diskutiert. Noel Schemm vom Komitee zeigte sich positiv überrascht: „Wir haben uns sehr über das grosse Interesse gefreut. Es ist wichtig, dass wir uns auch hier in Horw mit diesem wichtigen Anliegen befassen.“ Die Initiative kommt voraussichtlich im Frühjahr 2020 zur Abstimmung.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

Vater & Kind Abenteuer

Seeüberquerung & Campen am Fusse des Bürgenstock

Einmal aus dem Alltagstrott aussteigen und einfach Zeit haben für die Kinder. Diese zwei Tage voller Abenteuer, guter Gemeinschaft und Spass machen es möglich! Wir paddeln über den See bis zum wunderschönen Campingplatz direkt unterhalb des Bürgenstock. Ein Ort wie geschaffen zum Baden, Spielen, Grillieren und Geniessen. Am nächsten Tag geht’s weiter dem See entlang zum idyllischen Gasthaus Obermatt, bevor wir dann zur Horwer Halbinsel zurückkehren.

Donnerstag 20. bis Freitag 21.Juni (Fronleichnam)

Weitere Infos & Anmeldung

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Saal der ref. Kirche Horw           

Traktanden:
1.         Begrüssung
2.         Wahl der Stimmenzähler
3.         Genehmigung der Traktandenliste
4.         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 04.11.18
5.         Jahresbericht 2018
6.         Erfolgsrechnung 2018             
            - Präsentation der Erfolgsrechnung PDF und Bilanz PDF          
            - Beschluss über Verwendung des Überschusses            
            - Bericht der Rechnungskommission            
            - Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand
7.         Informationen aus dem Förderverein 
8.         Verschiedenes / Mitteilungen  

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Der Kirchenvorstand     

Autor: Martin Schelker | Datum: 04.04.2019

Besinnungswanderung

Seleger Moor

Herzlich laden wir zu unserer Besinnungswanderungen am Samstag, 18. Mai ein.
Wanderung Seleger Moor nach Affoltern am Albis
Treffpunkt: Bahnhof Horw 6:45 Uhr (Abfahrt 6:53)

Zuerst werden wir mit einer Führung die blühenden Rhododendren im Seleger Moor bestaunen. Es bleibt noch etwas Zeit, danach noch schöne Fotos zu machen. Dann starten wir auf unsere Wanderung über die hügelige liebliche Landschaft vorbei am Türlersee nach Affoltern am Albis. (3,5 Std., 12.3 km, 245 m Aufstieg, 351 m Abstieg, höchster Punkt 771 m ü. M.)

Rückfahrt: 17:08 Uhr ab Affoltern, Ankunft in Horw 18:03 Uhr

Kosten: Eintritt Seleger Moor: Fr. 12,- pro Person zuzüglich Kosten Gruppenführung je nach Teilnehmerzahl / Gruppenticket mit Halbtax Fr. 18.60

Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von Vorteil.

Nachfragen und Anmeldung bis 30. April, mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm, elke.damm@lu.ref.ch oder unter Tel: 041 340 76 22.
Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.
Wir freuen uns auf unsere gemeinsamen Erlebnisse!

Euer Wanderteam: Doris Sidler und Elke Damm.

Save the Date: 2. Besinnungswanderung findet am 3. August statt, Wanderung Glaubenberg nach Glaubenbielen.

PDF Flyer

 

 

Autor: Elke Damm | Datum: 01.04.2019

Samstag 13. April

Osterkindertag

 Wir erleben gemeinsam Ostern:
… hören eine spannende Ostergeschichte                
… ziehen eine Osterkerze, bemalen Eier, backen Teigtauben und -osterhasen
… gehen auf eine Oster-Schnitzeljagd                
… basteln, spielen, singen, lachen und essen Kuchen & Hotdogs                

+ ab der 4. Klasse mit Möglichkeit zur Übernachtung:               
… verbringen ein cooles Abendprogramm u.a. mit Chilekino & Popcorn                
… übernachten, frühstücken gemeinsam in den Räumlichkeiten der Kirche (bis ca. 10 Uhr)      

Eingeladen sind Kids und ihre Freunde ab 7 Jahren. Den Kindertag betrachten wir als eine Einheit und nehmen nur Anmeldungen für die ganze Zeit entgegen. Anmeldungen bis 31. März (Achtung: beschränkte Platzzahl!!) via Homepage oder yvonne.mumenthaler@lu.ref.ch. Du bzw. deine Eltern erhalten eine Bestätigung per Mail. Eltern, bitte reserviert euch 19 – 19.30 Uhr für den Abschluss (Tagesrückblick mit Clip & Gedankenanstoss zu Ostern).  

Mitnehmen
Malschürze/altes Hemd (sowie Kleider anziehen, die schmutzig werden dürfen)
Fr. 10.- Unkostenbeitrag pro Kind
für Übernachtende: Schlafsack, ev. Kissen, Mätteli, Taschenlampe & Hygieneartikel  

Wir freuen uns auf dein Kommen!  

Das Vorbereitungsteam der ref. Kirche Horw

Anmeldung online

PDF Flyer

Autor: Yvonne Mumentahler | Datum: 21.02.2019

GEBET VERÄNDERT DICH – MICH – DIE WELT!

NIGHT AND DAY WE PRAY

PRAY 19: DAS 24-7-GEBET DER EVANGELISCHEN ALLIANZ LUZERN

Wenn wir Eins sind, wird die Welt Jesus als Erlöser erkennen – so betet Jesus (Johannes 17, 20-25) für uns heute. In dem Sinne wollen wir Christen von Luzern uns Zeit nehmen und für unsere Stadt beten. Ununterbochen – während 24 Stunden pro Tag eine ganze Woche lang – werden wir gemeinsam in Fürbitte und Anbetung «unser Stadt Bestes suchen» (Jeremia 29,7).

Werde ein Teil dieser Einheit! Motiviere deine Freunde, deine Familie, deinen Hauskreis, … einen Teil dieser Woche zu übernehmen (eine oder mehrere Stunden). Engagiere dich als Einzelperson oder als Gruppe, in unserem speziell eingerichteten Gebetsraum unsere Stadt vor Gott zu bringen, und entdecke dabei die Tiefe, Kraft und Schönheit des Gebetes.

Wir sind dabei nicht allein! Denn: Die Schweiz betet ein ganzes Jahr – ohne Pause. Das ist PRAY 19. Alle Generationen stehen schweizweit zusammen und beten gemeinsam für unser Land und die Menschen in der Schweiz. Übernehmen wir unseren Teil bei uns, im Herzen der Schweiz!

3.-10. März 2019 in der Markuskirche, Haldenstrasse 31, 6006 Luzern

REGISTRIEREN: WWW.PRAY19.CH

Kontakt: AARON.STUTZ@GLOWCHURCH.CH, 079 475 27 54

An folgenden Terminen wird eine organisierte Worshipzeit sein. Du bist herzlich Willkommen.

So 3. März 18:00 – 20:00
Di 5. März 20:00 – 22:00
Fr 8. März 20:00 – 22:00
So 10. März 17:00 – 18:00  

PDF-Flyer

Autor: EVANGELISCHEN ALLIANZ LUZERN | Datum: 31.01.2019

11vor11 Gottesdienst

"Ja, aber..."

Diese alltägliche und oft benutzte Phrase ist das Thema unseres nächsten 11v11 Gottesdienstes. Alle Menschen benutzen sie, mehr oder weniger häufig. Es werden Bedenken gewälzt, lange Überlegungen angestellt und Entscheidungen somit hinausgezögert. »Ja, aber…» ist aber auch eine weit verbreitete Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung, Stillstand oder sogar Rückschritt. Es wird auch als Rechtfertigung benutzt, etwas nicht zu tun. Ein Beispiel: Wir sollten dringen etwas gegen die Luftverschmutzung tun. Viele Menschen sind der gleichen Meinung und sagen: «Ja, da hast du recht, aber wenn die Anderen nicht mitmachen, nützt es ja doch nichts». Oder: «Der neue Kollege ist sehr nett, aber…» Somit verliert alles, was vor einen aber steht, seine Bedeutung.

Bei Matthäus finden wir den Satz: »Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.» Es soll also gelten, was wir sagen und nicht: Ja, aber, vielleicht oder jein bedeuten. Verbindlichkeit ist gefragt!  Gott ist uns gegenüber stets verbindlich. Er nimmt uns ohne Einschränkung an und ist verlässlich. 

Das Vorbereitungsteam hat sich noch viel mehr Gedanken zu diesem «Ja, aber…» gemacht und möchte Sie einladen, daran teil zu nehmen. Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und die älteren Kinder haben ihr eigenes Programm. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.   Das 11v11 Team Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen friedvollen Jahreswechsel und freut sich, Sie im Jahr 2019 wieder begrüssen zu dürfen! Und zwar ohne «wenn» und «aber».  

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 27. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  

Autor: 11vor11 Vorbereitungsteam | Datum: 01.01.2019

GÄSTEGOTTESDIENST MIT LIDIA & MANUELA

Ein Café für die Nachbarschaft

Vor vier Jahren hatten zwei Frauen aus dem Zürcher Unterland eine Vision – ein Café für Menschen aus der Nachbarschaft in verschiedenen Lebenssituationen, für Jung und Alt, insbesondere für diejenigen, die oft alleine sind und ein offenes Ohr schätzen. Ebenso sollte sich jeder einen Kaffee oder ein Gebäck leisten können, auch diejenigen mit einem kleinen Budget. Dank Unterstützung von zahlreichen Helfern wurde diese Vision Realität. Die Atmosphäre im „Café mit Herz“ ist warm und herzlich und dies liegt nicht allein nur am frisch gemahlenen Kaffee, dem offenfrischen Hausgebäck oder der reizenden Dekoration, sondern vor allem an der Herzlichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Was diese antreibt ist ihre Leidenschaft für Mitmenschen, welche in ihrem Glauben wurzelt. Das Angebot entspricht offensichtlich einem Bedürfnis. Mittlerweile wurde im Nachbardorf ebenfalls ein „Café mit Herz“ gegründet, und das ursprüngliche Café zügelt bald an einen neuen, grösseren Standort, da es aus allen Nähten platzt. Wir freuen uns, dürfen wir Lidia Witkovsky und Manuela Siegle vom Vorstand des Cafés bei uns im Gottesdienst begrüssen und von ihnen mehr erfahren über ihre Arbeit im Café und was sie dabei erleben.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 01.01.2019

SCHWARZENBERG/BREGENZER WALD

Musikreise zur Schubertiade 26.-28. August 2019

Das bedeutendste Schubert-Festival weltweit werden wir in der idyllischen Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald besuchen, die seit dem Umbau des Angelika-Kauffmann-Saals 2001 Hauptschauplatz der Schubertiade ist. Ein Festival für Franz Schubert – ihm den gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen, war Idee und Zielsetzung der ersten Schubertiade, die 1976 von Hermann Prey in Hohenems ins Leben gerufen wurde. Schnell avancierte das kleine Städtchen im österreichischen Vorarlberg zu einem der bekanntesten Festspielorte und beliebten Treffpunkt für ein internationales Publikum, welches die Begegnung mit hervorragenden Künstlern in überschaubarem Rahmen sucht und anstelle eines beliebig austauschbaren Festivalprogramms klare Definitionen vorfindet: Das kompromisslose Bekenntnis zu Franz Schubert. Heute ist die Schubertiade mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nirgendwo sonst steht innerhalb kurzer Zeit eine derart große Anzahl von Liederabenden mit den besten Interpreten der Welt auf dem Programm. Kammerkonzerte und Klavierabende bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Orchesterkonzerte, Lesungen und Vorträge sowie Meisterkurse bedeutender Künstlerpersönlichkeiten. Fernab des üblichen Festspielrummels ist es wesentliches Anliegen der Schubertiade, den intimen Charakter zu wahren und alle Energie auf musikalische Darbietungen in höchster Qualität zu konzentrieren. Diesen Anspruch widerspiegelnd, gleicht die Liste der Künstler, die bis heute bei der Schubertiade zu Gast waren, einem „Who-is-Who“ der Lied- und Kammermusikwelt. Daneben bietet die Schubertiade auch jungen Künstlern die Möglichkeit, sich einem gleichermaßen kundigen wie begeisterungsfähigen Publikum vorzustellen. 2012 wurde die Reihe „Referenzen“ ins Programm aufgenommen, in deren Rahmen aufstrebende Sänger und Instrumentalisten aus der Region sowie Schüler etablierter Schubertiade-Künstler auftreten.

Programm
Montag, 26.8.19: Treffpunkt: 13 Uhr Reformierte Kirche Fahrt mit Privatautos nach Schwarzenberg Hotel «Im Kloster Bezau» Konzert 20 Uhr: Schumann Quartett/ Kit Amstrong /Schubert/Franck
Dienstag, 27.8.19: «Umgang Schwarzenberg» Architekturspaziergang Konzert 20 Uhr: Schubert «Die schöne Müllerin» Mittwoch, 28.8.19: Optional kleine Wanderung Konzert 16 Uhr: Francesco Piemontesi/Klavier / Schubert Rückreise ca. 18 Uhr Kosten
Hotel: 2 Nächte Hotel «Im Kloster Bezau» in Bezau / EZ/HP 216 € / DZ/HP 207 € /
Konzertkarten total: 161 €
Fahrt: Ca. 30 € direkt an den Fahrer, zusätzlich Kosten für Mittagessen und Getränke. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Anmeldung bis 30.04.2019 an: Reformierte Kirche Horw, Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw / elke.damm@lu.ref.ch / Telefon: 041 340 76 22 Sonderwünsche wie z.B. Vegetarier, Allergien bitte angeben. Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Eingang bearbeitet. PDF-Flyer

Foto: Schubertiade GmbH

Autor: Elke Damm & Beate Körner | Datum: 01.01.2019

Kirchensplitter

Das hätte ich mir anders vorgestellt

Die Zeichen von Weihnachten sind: Dreck, Gestank, Schweiss, Windeln, Flucht und Stress.  Seit es Menschen gibt haben sie versucht, zu Gott zu gelangen, ihn gut zu stimmen, oder so zu tun als wären sie Gott. Diesem unmöglichen Ansinnen hat der Allerhöchste ein Ende gesetzt. Der allmächtige Gott hat es sich geleistet, diesen ungeduldigen Geschöpfen entgegenzukommen. Als Mensch hat er diese Erde besucht, nicht mit goldener Kutsche, gepanzerter Limousine und Bodygards, sondern als verletzliches Kind in Windeln gewickelt. Die Eltern waren nicht willkommen, die Wartelisten der Unterkünfte lang wie ihre Gesichter. Eine Notschlafstelle half zur Überbrückung für eine Frau in Erwartung. Nach der Geburt des Kindes sind Ochs und Esel nicht hinters Haus gegangen, um ihre Notdurft zu verrichten. Die ersten Audienzen waren einfache Hirten direkt vom Feld. Sie kamen verschwitzt und hatten bestimmt noch Dreck am Stecken.

Das hätte ich mir anders vorgestellt. Der Schöpfer dieser Welt, der ein reichhaltiges Oekosystem entwickelt hat, hätte eine andere Ankunft verdient: roter Teppich, Ehrentribühne, Apèro riche, usw.  Ich nehme es als Zeichen, dass er auch in meinen Dreck und Stress hineinkommen will. Er braucht nicht mein lächelndes Gesicht, das so tut, als hätte ich das Leben zu jeder Zeit im Griff. Als Staunender will ich zur Krippe gehen und sagen: Es ist nicht schön, wie du gekommen bist, aber dass du herunter gekommen bist.  Darum wünsche ich Ihnen ganz schöne Weihnachten.  

Autor: Martin Schelker | Datum: 06.12.2018

Wir suchen dich

Helfer Ostergarten 2019

Spielst du gerne Theater, hast du handwerkliches Geschick, liebst du dekorieren oder Gastgeber sein?

Wann? Startschuss-Treffen Samstag, 19. Januar 9 – 12 Uhr, individuelle Vorbereitungs-arbeiten, 6./7. April Aufbau, 10. – 21. April Ostergarten-Führungen. Die Präsenzzeit ist unterschiedlich, je nach Einsatzbereich und persönlicher Verfügbarkeit. Was? Ein Reisebegleiter und Zeitgenosse Jesu führt durch inszenierte Räume und nimmt die Besucher mit hinein in die Ostergeschichte. Für Besucher von ca. 6 – 99 Jahren.

Bei Interesse melde dich doch im Sekretariat oder bei Yvonne Mumenthaler (yvonne.mumenthaler@lu.ref.ch)  

Autor: Yvonne Mumenthaler | Datum: 06.12.2018

Kirchensplitter

Den Nachbarn nahe sein...

Das diesjährige Jahresmotto unserer Kirchgemeinde ist ein Wortspiel: „Na(c)hbar“. Wir möchten uns Gedanken dazu machen, was es heisst, als Christen und Kirche unseren Mitmenschen nahe zu sein. Nachbarschaft beginnt ja bekanntlich dort, wo unser Territorium endet, also an der Grenze unseres Grundstücks oder an unserer Haustüre. Wie sieht es diesbezüglich bei Ihnen aus? Steht zwischen Ihrem Grundstück und dem Nächsten ein Zaun oder ist der Grenzverlauf von aussen gar nicht sichtbar? Steht an Ihrer Haustüre „Herzlich willkommen“ geschrieben oder wäre ein „Achtung wachsamer Nachbar“-Schild eher passend?

Wenige Monate nach unserem Umzug nach Horw fällten wir eine der Tannen vor dem Haus, um Platz für ein Trampolin zu schaffen. Nach wenigen Wochen fiel mir auf, dass ich nun häufiger als zuvor mit Nachbarn und vorbeiziehenden Passanten ins Gespräch kam. „Eigentlich ein schöner Nebeneffekt“, dachte ich mir, und bis heute geniesse ich den kurzen Schwatz von unserer Terrasse aus. Etwa in derselben Zeit beobachtete ich eines Morgens, wie ein Mädchen aus der Nachbarschaft über die Mauer zwischen ihrem und unserem Grundstück kletterte. Um ihr den Weg zu erleichtern, stellte ich ihr zunächst eine Holzkiste hin, als diese brach, wurde sie durch eine alte, wackelige Leiter ersetzt. Diese verrichtete ihren Dienst, bis im vergangenen Frühjahr eine ganze Familie darauf spätabends versuchte, die Mauer zu überqueren. „Doofe Mauer, warum steht die eigentlich dort?!“, nervte ich mich und errichtete trotzig stabilere Leitern, und zwar gleich auf beiden Seiten der Mauer. Als die Nachbarn von der oberen Strasse mit Chips und Getränken unter den Armen im Sommer über diese Leitern stiegen, um mit uns die Schweizer WM-Spiele im Garten zu schauen, jubilierte ich innerlich.

Wie kommen sie eigentlich zustande, diese Abgrenzungen, welche wir zwischen uns und unsere Nachbarn setzen? Und ich spreche jetzt nicht nur von physischen Mauern, Zäunen und Bäumen, sondern auch von zwischenmenschlichen Abgrenzungen? Wie wichtig ist uns unsere Privatsphäre? Inwieweit sind wir bereit unseren Nachbarn Einblicke in unser Leben zu ermöglichen? Ja, interessieren wir uns überhaupt füreinander? Klar, gewisse Abgrenzungen sind wichtig und hilfreich. So bin ich z.B. dankbar um den Zaun, welcher die Nachbarshunde daran hindert, ihr Geschäft bei uns im Garten zu verrichten. Und doch frage ich mich: Gibt es nicht auch Abgrenzungen, welche eigentlich unnötig sind und leicht überwunden werden könnten? Weshalb z.B. nicht die Mauer der Anonymität überwinden, indem man den unbekannten Nachbarn zum Nachtessen einlädt und erleben, wie schnell ein Fremder (zum) Na(c)hbar werden kann?!  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.12.2018

Rück- und Ausblick

Besinnungswanderungen

Liebe Besinnungswanderer, am Freitag, dem 18. Januar um 19 Uhr laden wir alle Interessierten und alle bisher Aktiven herzlich ein. Euch erwarten gleich zwei Köstlichkeiten:
1.  Ein bebilderter Rück- und Ausblick auf gemeinsame Besinnungswanderungen.
2.  Ein feines Dessertbuffet: Bringt einfach ein Dessert in eurer eigenen Verzehrmenge mit. Lasst euch überraschen von Impressionen der vergangenen Wanderungen und inspirieren und motivieren für kommende Touren! Geniesst die Dessert-Vielfalt, auch wenn ihr kein Dessert gebracht habt, hat es genug. Das Atelier 1 der reformierten Kirche ist bereit. Seid herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch.
Euer Wanderteam Doris Sidler, Elke Damm.  

«Save the Date: Auf den Spuren von Franz Schubert: Faszination und Realität. Eine Musikreise nach Schwarzenberg im Bregenzer Wald am 26. - 28. August 2019.»      

Autor: Elke Damm | Datum: 05.12.2018

Allianzgottesdienst

Gemeinsam ein Segen vor Ort sein

Seit über 150 Jahren setzt sich die Schweizerische Evangelische Allianz für ein glaubwürdiges Miteinander der Christen ein. Nur gemeinsam können Christen für ihren Ort ein Segen sein. Unser Referent Ruedi Beck, katholische Priester der Hofkirche Luzern, versucht in seinem Wirken Räume zu schaffen, wo verschiedenste Menschen sich begegnen können, und wo Gott sich als Vater seiner so unterschiedlichen Kinder erweisen kann. Darin sieht er die grosse - und vielleicht einzig realistische - Hoffnung für die Zukunft lokal und global. 

Sonntag, 13. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern. Parallel dazu Gottesdienst für Kinder von 6 bis 12 Jahren und Kinderhort für Kinder von ca. 1 bis 5 Jahren.  

Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.12.2018

Einladung

Zäme Wiehnacht fiire

Möchten Sie als Familie oder Einzelperson „zäme Wiehnacht fiire“?

Wir laden Sie herzlich zu einer gemütlichen Feier im Saal Egli ein. Ab 12 Uhr verwöhnen wir Sie mit einem feinen Essen in besinnlicher Atmosphäre. Wir werden zusammen singen und die biblische Weihnachtsgeschichte hören. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich. „Zäme Wiehnacht fiire“ wird in gemeinsamer Trägerschaft von Gemeinde, kath. und ref. Kirche Horw durchgeführt.  

Anmeldung bis 14. Dezember an: Elke Damm
Mail: elke.damm@lu.ref.ch, Tel. 041 340 76 22
Falls Sie ein vegetarisches Menu wünschen, bitte bei der Anmeldung angeben. 
Bei Bedarf wird ein Fahrdienst organisiert.

Zäme Wiehnacht fiire, Montag, 24. Dezember, 12 bis ca. 15.30 Uhr, im Saal Egli, Gemeindehausplatz 26, Horw

Flyer

Autor: Elke Damm | Datum: 08.11.2018

11vor11 Gottesdienst

Bliib dra!

Bleibt dran, haltet durch, lasst euer Ziel nicht aus den Augen, gebt die Hoffnung nicht auf! Oder: Haltet euch fest, haltet die Verbindung, lasst sie nicht abreissen! Beide Seiten dieser Aufforderung kommen in der Bibel mehrfach vor: Die erste zum Beispiel bei Paulus, der uns auffordert, für den Siegespreis am Schluss unseres Lebens-«Rennens» unsere ganze Kraft und Geschicklichkeit einzusetzen und unseren Willen nur darauf auszurichten. Und die zweite immer wieder: Lass die Verbindung zu Gott nicht abreissen! In den Psalmen, beim Gleichnis vom Weinstock und der Rebe…Wie sollen wir herausfinden, für welche möglichen Ziele in unserem Leben es sich lohnt, dran zu bleiben? Was hilft uns auf dem Weg zum Ziel? Wie können wir mit Rückschlägen umgehen? Was gibt uns die Kraft, uns festzuhalten? Zu diesen und anderen Fragen hat sich das grosse 11vor11-Team Gedanken gemacht und lädt Sie ganz herzlich ein, am 18.November und 11vor11 zusammen an diesem Thema dran zu bleiben! Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und für die Älteren ein spannendes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst können wir bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Gedanken austauschen.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 18. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw

Fyler

Autor: Ruth Burgherr | Datum: 08.11.2018

Kirchensplitter

Sturm

Mein Kalenderblatt zeigt ein Schiff bei Sonnenuntergang, welches mit einer Neigung von 45 Grad auf ruhigem Wasser liegt, der hintere Teil ist abgebrochen und im Vordergrund befinden sich Felsen an der Küste. Darunter steht: «Lass dich bei einem Sturm nicht aus der Ruhe bringen. Jesus selbst hat dabei geschlafen. Es war Ausdruck und Zeichen seines Vertrauens«.

Nach unserem letzten 11vor11-Gottesdienst zum Thema «Angst» startete ich zu einer langen Autofahrt auf der Autobahn. In der Zielregion waren orkanartige Böen, Starkregen und umherfliegende Teile angesagt. Das letzte bereitete mir Angst. Eben hatte ich gehört, wie ich der Angst begegnen kann: 1. durchbeissen, 2. verdrängen, 3. ausreden, 4. sich der Angst stellen und beten. Ich entschied mich für die 4. Option. Die ersten 4 Stunden Fahrt verliefen wie am Schnürchen bei Sonne und Wolken. Einige Blätter von den umstehenden Bäumen wirbelten herum. Ich informierte mich via Verkehrsfunk immer wieder, wie sich die aktuelle Wettersituation in Richtung Ziel entwickelte. Mit einem Mal war ich mitten im Geschehen. Der Himmel verdunkelte sich. Die Wolken öffneten sich. Es regnete sprichwörtlich, wie wenn Kübel ausgeleert würden. Blitz und Donner folgten …

Da erinnerte ich mich an den Kalenderspruch. Jesus hatte so starkes Vertrauen in seinen Vater, dass er beim Sturm auf dem See schlief, obwohl sich das Boot schon mit Wasser füllte. Schlafen wollte ich nicht. Höchst konzentriert fuhr ich weiter und sprach: «Jesus, ich vertraue Dir.» Weder die Böen noch das Aquaplaning, noch die schlechte Sicht bei Maximaleinstellung des Scheibenwischers konnten mich die folgenden drei Stunden daran hindern. Ich war voller Ruhe und Frieden. Die vorhergesagten umherfliegenden Teile waren nur Blätter und kleine Äste. Ich hatte mit viel grösseren Geschossen gerechnet. So kam ich wohlbehalten und voller Dankbarkeit im Herzen am Ziel an.

In unseren persönlichen Stürmen haben wir Angst vor Dingen, die sich oftmals nicht bewahrheiten oder ausserhalb unserer Kontrolle liegen. Wir malen uns in unseren Gedanken die schlimmsten Szenarien aus, anstatt, wie es Jesus Christus selbst tat, auf unseren Vater im Himmel zu vertrauen und ihm alles Weitere zu überlassen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns in unseren Ängsten, Nöten, Zweifeln und Stürmen mit aller Kraft unserem Herrgott entgegenstrecken - als Zeichen unseres Vertrauens in ihn – und Ruhe finden.  

Autor: Elke Damm | Datum: 11.10.2018

Rückblick & Vorschau

Chrabbelfiiren

Herbstchrabbelfiir 
Zum Projekt "Heb Sorg“ liessen sich an der Herbstchrabbelfiir viele Besucher von der Geschichte „Mats und die Wundersteine“ verzaubern. Im Theater wurde durch viele kleine und grosse Spieler aufgezeigt, was mit der Umwelt passiert, wenn wir keine Sorge zu ihr tragen, und wie es ausgehen kann, wenn wir es besser machen. Nach dem Dankesritual und Gebet von Roland Wermuth konnten die Kinder einen selbst gestalteten Stein an die Umwelt zurückgeben. Es war wieder einmal ein gemütlicher, gelungener Anlass!

Diejenigen, welche Lust und Zeit haben, in unserer Gruppe mit dabei zu sein, können sich jederzeit melden unter: corinnewe@sunrise.ch. Neumitglieder sind in der Chrabbelfiir-Gruppe herzlich willkommen!   

Härzlech Willkomme zur Latärnlifiir 2018
Wie jedes Jahr im November feiern wir am Sonntag, 11. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche Horw «d`Latärnlifiir». Wir erzählen dir dort von einem Jungen, der eine eigene Laterne bastelt und damit mit anderen Kindern durch die Strassen geht. Wenn du hören möchtest, was er dabei erlebt, dann komm doch am 11. November zur «Latärnlifiir» und bring wie der Junge aus der Geschichte deine Laterne mit. Wir werden nämlich nach der Feier miteinander einen kleinen Laternenumzug machen und schliessen den Abend auf dem Schulhausplatz Hofmatt mit Lebkuchen und Punsch ab. Wir freuen uns über viele Kinder mit ihren Laternen, die zusammen mit ihren Eltern zur Feier kommen.

Autor: Chrabbelfiir Team | Datum: 11.10.2018

Der Ehe-Kurs

Schenkt euch Zeit!

Ehe heisst: gemeinsam Probleme lösen, die man allein nicht hätte.
Geniessen Sie sieben Abende mit ihrem Partner. Wir starten jeweils mit einem Essen bei Kerzenlicht. Im Laufe des Abends hören Sie interessante, humorvolle Inputs und vertiefen die Anregungen im Gespräch unter vier Augen. Egal wie lange sie zusammen sind, ob Sie eine starke Beziehung leben oder gerade anspruchsvolle Zeiten durch machen. Dieser Kurs kann Sie unterstützen auf dem Weg zu einer starken und glücklichen Beziehung.

Ort:                 Saal der Ref. Kirche Horw     
Zeit:                11. + 25. Januar, 8. + 22. Februar, 8. + 22. März und 5. April ; jeweils 18.45-22:00 Uhr.
Kosten:          pro Paar Fr. 300.- inkl. Essen und Kursunterlagen.
Anmeldung:  Doris und Martin Schelker, Tel. 041 280 57 32
E-Mail:            schelker-lauth@bluewin.ch    

Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 11.10.2018

Einladung

Kirchgemeinde-Versammlung


Herzliche Einladung zur Kirchgemeinde-Versammlung am
Sonntag, den 4. November 2018 um 11.15 Uhr

im Kirchgemeindesaal, im Anschluss an den Gottesdienst.
Wir legen Ihnen folgende Traktanden vor:

1.      Begrüssung
2.      Wahl der Stimmenzähler
3.      Genehmigung der Traktandenliste
4.      Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 8.06.2018
5.      Rückblick und Jahresausblick  
6.      Erläuterungen zum Budget 2019, Genehmigung
7.      Aufgaben und Finanzplan 2020-2023
8.      Wahl der UrnenbüroMitglieder
9.      Informationen Förderverein
10.  Information zur Abstimmung Personalgesetz vom 9. Dez. 2018
11.  Verschiedenes

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme.
Der Kirchenvorstand

Autor: Kirchenvorstand | Datum: 20.09.2018

Gesucht!

Sänger/Innen für Weihnachtschor

Am 29. November startet der Ad-hoc Chor mit den Proben für den Heiligabend-Gottesdienst. Unter der Leitung von Michael Kahlert und Cornelia Biedermann singen wir weihnächtliche Lieder und Gesänge und gestalten zusammen mit einem Streichtrio die Heiligabendfeier am 24. Dezember. Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die gerne singen und sich freuen, die Adventszeit gemeinsam musikalisch zu erleben.

Daten: 29.11./6.12./13.12./20.12. jeweils 19.30 Uhr in der Kirche (19.30- 21.30 Uhr) 24.12. Heiligabendfeier um 17 Uhr  

Anmeldung bis 19. November an Cornelia Biedermann, cornelia.biedermann@gmx.ch oder 079 464 23 80

Flyer

Autor: Cornelia Biedermann | Datum: 20.09.2018

Kirchensplitter

„human being“ oder „human doing“?!

Die Aufforderung ist mir vor kurzem irgendwo im Wirrwarr der sozialen Medien begegnet: „Remind yourself: you’re a human being, not a human doing“. Auf Deutsch lässt sich das Wortspiel nicht 1 zu 1 übersetzen, aber „Erinnere dich daran: Du bist ein menschliches Wesen, kein menschlicher Macher“ gibt den Inhalt einigermassen wieder.

Ja, sind wir, was wir sind, oder was wir tun? Nachdem ich bereits einige Tage an dieser zunächst theoretischen Frage herum denke, komme ich mit einem Mann ins Gespräch. Aus Gewohnheit frage ihn, was man bei uns halt so fragt, wenn man jemandem zum ersten Mal begegnet: „Und wer bist du und was tust du so im Leben?“ Der Mann stutzt, überlegt kurz und antwortet dann ehrlich: „Hm, eigentlich bin ich zurzeit einfach.“ Ich bin etwas verwirrt, aber im weiteren Verlauf des Gesprächs wird deutlicher, was der Mann damit meint. Er habe kürzlich eine herausfordernde Anstellung mit viel Verantwortung gekündigt und bringe nun vorübergehend mit einem einfachen Job seine Frau und die vier Kinder über die Runden. „Puh, eine sechsköpfige Familie, da hat man Einiges um die Ohren“, schiesst es mir durch den Kopf und so frage ich zurück: „Ist denn „einfach sein“, manchmal nicht einfach genug?“ Daraus entwickelt sich ein spannendes Gespräch über unser „doing“, darüber wie Arbeit, Leistung und Erfolg unsere Identität und unseren Selbstwert bestimmen. Wie schnell passiert es uns doch im Alltag, dass wir einander mit gegenseitigen Erwartungen eindecken, die Qualität der Beziehung anhand der geleisteten Arbeit bemessen - und dabei wünschten wir uns doch alle einfach als Menschen, unabhängig von Leistung, angenommen und geliebt zu werden. Am Ende der Begegnung wirkt der Mann gelöst, ja beinahe befreit. Und ich frage mich, ob wir einander nicht des Öfteren zusprechen sollten, dass es in Ordnung ist, „einfach zu sein“.

„Ich wär so gerne einfach Christ“, singt ein Komiker Duo in einem Lied, in dem sie sich fragen, wie sich denn nun ein richtiger Christ zu verhalten habe. Ja, kann es sein, dass wir den Fokus auch in der Kirche (zu) oft auf dem „Christian doing“, dem christlichen Handeln haben, statt uns zuerst zu fragen, worin Christsein, „Christian being“ besteht? Wie kommt es, dass so viele Mitmenschen, wenn sie an Kirche und Christen denken, zuerst einen moralischen Verhaltenskodex vor Augen haben und nicht einen liebenden Schöpfer? Wenn Christsein zuerst darin besteht, immer mehr zu erkennen, wer dieser Christus ist und wie er über uns denkt, dann kommen wir durch ihn auch unserer eigenen Bestimmung auf die Spur. Und haben wir unseren Fokus auf unsere Identität in ihm gerichtet, dann ist unser Handeln doch nicht mehr als die natürliche Antwort darauf. Es ist in Ordnung, „einfach zu sein“. Wirklich! You’re a human being, not a human doing J!   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Begabungen entwickeln & einsetzen

Entdecke dein Potential

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche einzigartigen Fähigkeiten sie besitzen - und dass sie mit diesen Fähigkeiten die Welt positiv verändern können. „Entdecke dein Potenzial“ ist ein motivierender Gaben-Kurs, der Ihnen hilft herauszufinden, was in Ihnen steckt und Ihnen zeigt, wie Sie diese Begabungen erfolgreich in die Tat umsetzen. Gönnen Sie sich diese vier Abende, denn sowohl das Entfalten der eigenen Persönlichkeit als auch das Engagement für die Gemeinschaft gehört zu den wesentlichen Kennzeichen eines erfüllten Lebens.

Zeit & Ort: Montag 29. Oktober / 5., 12. & 19. November, 19.30 – 21.30 Uhr, Ref. Kirchgemeindehaus
Unkosten: 20 CHF (Kursbuch & Material)
Teilnehmerzahl: 4 – 8 Personen
Anmeldung: Bis 22. Oktober an das Sekretariat der Ref. Kirche Horw  

Flyer

Autor: Jonas Oesch | Datum: 20.09.2018

Gästegottesdienst

Bischof Jeremiah auf Mission in Europa

Am 26. August um 10 Uhr dürfen wir hohen Besuch aus Sheffield (GB) bei uns in Horw im Gottesdienst willkommen heissen: Jeremiah Gomado ist eine eindrückliche Persönlichkeit mit einer bewegten Lebensgeschichte. Die Art und Weise, wie er seinen Glauben lebt und dabei nach Gottes Willen für sein Leben fragt, ist inspirierend, gerade für uns – oftmals eher nüchternen – Europäer.  Aufgewachsen ist Jeremiah in einer katholischen Familie in Togo und Ghana. In seiner Jugend entdeckte er die Kostbarkeit des Gebets und der Bibel und wurde Pastor bei Adonai international ministries. Vor 10 Jahren wurde er nach England ausgesandt, um gemeinsam mit seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau in Europa Kirchen zu gründen. Mit viel Herzblut und grosser Hingabe hat es sich Jeremiah zu Lebensaufgabe gemacht, Mitmenschen in ihrem Glauben herauszufordern und aufzubauen. Seine Kirche, welche vor allem aus afrikanischen Migranten besteht, hat mittlerweile drei Standorte und in der dazugehörigen Bibelschule werden Pastoren für ihren Dienst in Europa ausgebildet. Was treibt diesen Mann an? Welchen Blick hat er auf das Christentum in Europa? Was können europäische von afrikanischen Christen lernen und umgekehrt? Diese und weitere spannende Fragen dürfen wir dem vor drei Jahren zum Bischof ernannten Jeremiah im Gottesdienst stellen.   

Autor: Jonas Oesch | Datum: 13.08.2018

Jubiläum

20 Jahre gemeinsam unterwegs

Gemeinsam statt einsam - mit diesen Worten hat Martha Enderli am 25. August 1998 alleinstehende Frauen zu geselligen Stunden eingeladen. Während 10 Jahren koordinierte und organisierte sie die Treffen, unterstützt von Helferinnen. Katy Bohl und Rita Widmer, zwei Frauen der ersten Stunde, sind immer noch in dieser Gruppe aktiv! Andere Personen sind neu dazugekommen oder weggezogen. Gertrud Wenger kam an Stelle von Martha Enderli ins Team, Elke Damm ersetzte Sylvia Moser, Maria Jasch übernahm von Trudi Portner die Arbeit als Kuchenbäckerin und Kaffeeköchin und Giovanna Zimmerli brachte viel jugendlichen Schwung und gute Ideen ins Vorbereitungsteam.

Seit einigen Jahren sind wir nun gemeinsam unterwegs. Der Name und die Akteurinnen haben gewechselt, doch das Anliegen ist immer noch dasselbe: Seniorinnen und Senioren sollen sich treffen können. Dabei kann man über Wichtiges und Unwichtiges miteinander plaudern und dazu einen feinen Z'Vieri geniessen. Immer gestalten wir einen speziellen Input, z.B. singen wir mit der musikalischen Unterstützung eines speziellen Gastes, wir hören Geschichten oder lassen uns auf eine Reise  mittels Fotografien entführen. Katy Bohl schreibt den Besucherinnen und Besuchern persönliche Geburtstagsgrüsse. Dies führt immer wieder zu erfreuten Rückmeldungen und zu anregenden Gesprächen.
Eine gute Idee feiert Geburtstag: herzliche Gratulation zum Jubiläum und vielen Dank allen engagierten Helferinnen und den treuen BesucherInnen!

Autor: Gertrud Wenger | Datum: 13.08.2018

Kirchensplitter

Erfrischung

Sommerzeit. 30° Celsius im Schatten - wenn denn da welcher zu finden wäre – und jeder Schritt zur Bushaltestelle oder zur Kaffeemaschine scheint eine Qual, jede vermeidbare Bewegung wird möglichst umgangen und trotzdem scheint mich die Hitze schier hinzuraffen. Eine unromantische Umschreibung der warmen und sonnigen Jahreszeit! Wer jedoch, wie ich, dazu neigt, eher zu schnell zu warm zu haben, rasch einmal ins Schwitzen gerät, kennt vielleicht dieses konstante Bedürfnis nach Erfrischung. Eine Dusche am Morgen reicht nicht mehr, auch das kurze Verweilen im Schatten tut‘s nicht. Da muss mehr her! Eine erfrischende Dusche am Nachmittag, stets ein kühles Getränk in Griffnähe, Ventilatoren im Büro… und wenn es denn der Herr Petrus so will, rettet ein kurzes aber heftiges Frühabendgewitter vor der sonst drückenden Abendhitze und verschafft (für einen Moment) die ersehnte Abkühlung. So sehr dieser «Kampf» gegen die Sommerhitze für mich real und alltäglich ist, sehne ich mich, speziell in der Ferienzeit, auch nach einer anderen Art von Erfrischung. Ob in einem 4-Sterne Hotel auf den Malediven oder einer SAC-Hütte im Berner Oberland, mit der Grossfamilie oder alleine: Zeit zum Ausspannen und geniessen. Geschenkte Zeit. Ich möchte mich auch von Gott immer wieder neu erfrischen lassen, durch sein Wort, aber gerade in der Ferienzeit in seiner und durch seine wundervolle Schöpfung: Die traumhaften Strände, gewaltigen Berge, saftigen Wiesen und die Menschen, mit welchen wir all dies geniessen und teilen dürfen! Und so ist dann auch die Hitze für uns Wärmemuffel (ein bisschen) erträglicher.    

Autor: David Zurbuchen | Datum: 13.08.2018