News-Archiv

WIR SIND DANN MAL WEG….

....denn wir pilgern

Hüttentour
Vom Freitag 7. August bis Sonntag 9. August (Achtung: Datum hat sich geändert!)

Wir machen uns auf, einen Teil des vier-Quellen-Weges zu erwandern. Wir starten am Oberalppass und werden in drei Etappen zur Rheinquelle und über den Gotthardpass zur Reussquelle pilgern. Die Wanderung beinhaltet Teilstrecken für anspruchsvolles Bergwandern und setzt eine gute körperliche Verfassung und Fitness voraus. Interessiert? 
Wir freuen uns auf euch.
Für mehr Informationen und Auskunft: Elke Damm T: 041 340 76 22 E: elke.damm@reflu.ch  

Besinnungswanderung Ägerisee
Samstag, 15. August

Südlich des Ägerisees machen wir eine Rundwanderung. Ab Unterägeri geht es zuerst durch die Ebene, bis wir ennet dem See zum bewaldeten Hügel kommen. Nach stetigem Aufstieg werden wir mit schöner Aussicht belohnt. Im Schatten des Waldes wandern wir danach hinunter zum Ägerisee. Ab der Naas laufen wir in Seeufernähe zurück nach Unterägeri. Wanderzeit 4 h 30 min, 14,1 km, Auf-/Abstieg 387 m, höchster Punkt 1045 m ü.M. Hinfahrt: Zug ab Horw 6:53 Uhr/Luzern 7:10 Uhr, Ankunft Unterägeri Zentrum 8:00 Uhr Rückfahrt: ab Unterägeri Zentrum 16.56, Ankunft Luzern 17:49 Uhr/Horw 18:03 Uhr
Anmeldungen bitte an Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw, Tel: 041/340 76 22, Mail: elke.damm@reflu.ch /Anmeldeschluss: 12. August  

Autor: Irene Gantert & Elke Damm|Datum: 09.06.2020

Sommer

Kirchenagenda

Liebe Mitglieder unserer Kirchgemeinde
Die einen freuen sich gar nicht so recht an den Lockerungen der Corona-Massnahmen: Es war so ruhig, man hatte viel mehr Zeit, da und dort konnte man mehr geniessen, als den Terminen nachzurennen, usw. Vermutlich werden wir schon bald wieder in der „normalen“ Welt ankommen und Gas geben. Vielleicht gelingt es, das eine oder andere Wertvolle und Wohltuende aus der Krisen-Zeit hinüber zu retten.

Als Kirche tasten wir uns langsam an die gegeben Möglichkeiten heran. Das Wertvolle an unserer Gemeinde ist genau das, was man nach wie vor distanziert oder gar nicht machen sollte: Gemeinschaft pflegen, zusammen diskutieren, lachen, singen, essen und dabei erleben, ich bin nicht allein. Dass unsere Kirche aber auch schnell umschalten kann und neue Formen der Zusammengehörigkeit (er)findet, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Vielen Dank allen Mitarbeitenden und Freiwilligen, die sich dafür enorm engagiert haben!        

Sommer-Kirchenagenda zum Drucken

Autor: Martin Schelker|Datum: 04.06.2020

Gottesdienste

Wir dürfen wieder gemeinsam feiern!

Die Vorfreude ist gross: Ab dem 6. Juni hat der Bundesrat Veranstaltungen bis 300 Personen grundsätzlich wieder erlaubt, d.h. auch in unserer Kirchgemeinde dürfen ab diesem Zeitpunkt – unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen – wieder Anlässe durchgeführt werden. Nein, unser Gemeindeleben ist während der Coronazeit nicht zum Erliegen gekommen. Ganz im Gegenteil: Viele kreative Ideen sind während des Lockdowns entstanden! Wer hätte gedacht, dass wir mal vor Ostern 62 Stunden um ein Feuer auf dem Vorplatz der Kirche "wachen & beten" oder an Pfingsten eine digitale Ralley für Familien veranstalten würden?! Auch die Kirche blieb in dieser Zeit nicht einfach leer. Die ständig wechselnde Dekoration lud zum Verweilen, Beten und Mitmachen ein und sorgte dafür, dass wohl noch selten so viele Personen unter der Woche unsere Kirche besuchten. Und doch haben wir die Gemeinschaft, das Zusammenkommen schmerzlich vermisst!

Bei der Umsetzung der Lockerungsschritte möchten wir behutsam vorgehen. Für vereinzelte Gottesdienste (11vor11, Konfgottesdienste, Berggottesdienst) sind wir dankbar um eine Anmeldung (per Anmeldeformular oder über das Sekretariat). Einzelne geplante Anlässe wie die Sommer-Chinderfiir oder die Gemeindeferien in Moscia mussten wir vorsorglich absagen. Auch die geplante Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni wird nicht durchgeführt, sondern mit derjenigen vom 1. November zusammengelegt.   

Schutzkonzept für Gottedienste
Die Kantonalkirche hat ein Schutzkonzept erstellt, welches wir entsprechend der Voraussetzungen vor Ort angepasst haben. Hier die wichtigsten Eckpunkte:
Hygiene: Wir bitten alle Teilnehmenden, sich an die allgemeinen Verhaltensregeln des BAG (Händewaschen, kein Körperkontakt, usw.) zu halten. Unsere Sigristen reinigen die Kirche vor und nach jedem Gottesdienst. Beim Eingang besteht die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren und es stehen auch Schutzmasken zur Verfügung. Auf den Gemeindegesang und das gemeinsame Abendmahl müssen wir vorläufig verzichten, ebenso auf Apéros. 
Gestaffelter Einlass: Um den Einlass zu koordinieren, bitten wir die Teilnehmer, sich 10 bis 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Vorplatz einzufinden. Nach dem Gottesdienst wird die Kirche reihenweise verlassen.  
Präsenzliste: Damit die Nachverfolgung von Personenkontakten möglich ist, führen wir in jedem Gottesdienst eine Präsenzliste aller Teilnehmenden. Die Angaben werden zwei Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Eine vorgängige Anmeldung ist aber nur vereinzelt (11vor11, Konfirmationen, Berggottesdienst) nötig.  
Abstand: Grundsätzlich gilt weiterhin der 2 Meter Abstand. Sitzend gilt ab 6.Juni - ähnlich wie im Theater - die Regel, dass ein Platz zwischen Personen/Gruppen, welche im Alltag keinen näheren Kontakt miteinander haben, freigelassen werden muss. Auf der Empore werden wir einzelne Stühle im Abstand von 2 Meter aufstellen für Einzelpersonen, welche mehr Abstand wünschen.  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.06.2020

Der 11vor11-Gottedienst vom 28. Juni

Fahrtwind

LIVE MIT DABEI: Bitte über das Anmeldeformular einen Platz in der Kirche reservieren!

VON ZUHAUSE AUS MITFEIERN: Livestream (auf Link klicken und los gehts!)

Erinnern Sie sich an früher, als man noch die Zugfenster öffnen konnte, wie sich das anfühlte, wenn Sie den Kopf zum Fenster raushielten? Die Haare flatterten wild, der Luftwiderstand riss am Kopf, und der Fahrtwind trieb die Tränen in die Augen – und doch: Dieses Glücksgefühl! Auf dem Töff, im Cabrio, mit dem Velo den Pass runter, «Pfeife machen» auf den Skis, so erleben wir dieses Wind-in-den-Haaren- Gefühl und wähnen uns der grossen Freiheit ein Stück näher.

Woher kommt das? Wir bewegen uns (je schneller desto mehr Wind), wir spüren Widerstand (denn der Fahrtwind kommt immer von vorn!) und überwinden ihn, wir fühlen uns lebendig, unser Hirn wird durchgepustet (also nicht wirklich, natürlich, aber im übertragenen Sinn), wir spüren Kräfte der Natur und sind Teil davon. Nur wer sich bewegt, spürt Fahrtwind, kommt an einen neuen Ort. In der Bibel wird der Heilige Geist mit dem Wind verglichen: Ist es nicht oft so, dass wir uns mal auf den Weg machen müssen, bevor wir die Wirkung des Geistes spüren?

«Fahrtwind» ist das Thema des nächsten 11vor11-Gottesdienstes, und das Team hat sich nicht nur Gedanken gemacht, wie es Ihnen dieses mit Deko, Musik, Theater und Predigt näherbringen kann, sondern auch, wie wir trotz der Coronavirus-Pandemie wieder einmal gemeinsam feiern können. Die genauen Vorgaben des Bundes werden erst Ende Mai bekannt sein, wir gehen aber davon aus, dass nur eine beschränkte Anzahl Gottesdienstbesucher vor Ort zugelassen sein werden. Falls Sie gerne zu diesen gehören möchten, melden Sie sich bitte über das Anmeldeformular auf der Homepage oder das Sekretariat an. Alle, die gerne von daheim aus dabei sein wollen, können den Gottesdienst per Livestream miterleben. Wer das noch nie gemacht hat oder nicht weiss, welche technischen Mittel es dazu braucht, kann sich ebenfalls auf dem Sekretariat melden, wir vermitteln Ihnen technischen Support. Es ist nicht so schwierig, probieren Sie es aus! Die Kinder gehen von Anfang an ins Kinderprogramm. Das gemeinsame Mittagessen ist unter diesen Umständen leider nicht möglich. Auf unserer Webseite www.refhorw.ch finden Sie die aktuellsten Informationen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, sei es vor Ort oder in Ihrer Stube!

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 12.05.2020

Konfirmationsgottesdienst

Breaking into Freedom

Wir alle hatten uns darauf gefreut, wie gewohnt am Auffahrtsdonnerstag mit 13 Jugendlichen unserer Kirchgemeinde die Konfirmation, den Höhepunkt und Abschluss des Konfjahres zu feiern. Doch das Virus hat auch diesem Anlass einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um den motivierten Konfirmanden trotzdem eine würdige Feier zu ermöglichen haben wir einen Plan "geschmiedet": Statt einem Gottesdienst feiern wir nun am Samstag 20.Juni grad zwei! Der Erste beginnt um 9.30 Uhr, der Zweite um 11 Uhr. So halbiert sich die Zahl der Mitfeiernden und wir können – so hoffen wir – die Abstandsregeln des BAG bedenkenlos einhalten. Ob wir den Anlass auf den Familienkreis beschränken müssen oder doch öffentlich abhalten können, wird von den aktuellen Bestimmungen des Bundesrats abhängen. Wir werden dazu zeitnah auf unserer Homepage informieren.      

Das diesjährige Motto der Feier lautet "Breaking into Freedom" (in die Freiheit durchdringen). Die Wahl der Konfirmanden dürfte wohl auch mit der aktuellen Situation zusammenhängen und ihre Sehnsucht ausdrücken. Konfirmiert werden: …  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 12.05.2020

Kirchensplitter

Zurück in die Zukunft?

Langsam, aber Woche für Woche etwas mehr, beginnt sich für viele Menschen das Leben wieder in Richtung Normalität zu bewegen. Fachläden öffnen, an Schulen wird mit unterrichten begonnen, gewisse Freizeitaktivitäten werden wieder möglich. Ich will hier nicht werten, ob das jetzt gut oder schlecht, zu früh, zu spät, oder anders, als gut wäre, gemacht wurde, sondern einen Blick nach vorne werfen: Wo hat die Corona-Krise Fragen an meine Lebensweise gestellt, die ich angehen möchte und kann?

Über viele Kanäle erlebe ich momentan die Haltung «möglichst schnell back to normal», zurück zum Gewohnten, zum Alten. Öffnungszeiten, Fahrpläne, Arbeit, Dienstleistungen. Dieses Gewohnte ist ja nicht per se schlecht, wir sind extrem beschenkt, deshalb erstaunt der Drang zurück zur Normalität auch überhaupt nicht. Ich glaube aber, dass jede Krise eine Zäsur ist, bei der es sich lohnt zu fragen: Was behalten, was verwerfen, was neu hinzutun? Welche Aspekte der Normalität, die wieder einkehren wird, sind gut – für mich und für andere? Welche Werte haben mir in dieser Zeit geholfen, mich getragen, welche waren für die Katz? Gibt es Dinge, die ich neu für mich schätzen gelernt habe – koche ich plötzlich gerne lecker, da ich auf Restaurants verzichten musste, verbringe ich mehr Zeit mit meinen Lieben, da ich im Homeoffice nicht «lange im Büro bleiben» kann?

Ich möchte uns alle ermutigen, an den Dingen festzuhalten, die uns in den letzten Monaten neu wichtig geworden sind. Dinge zu vertiefen, neu zu entdecken, und mutig die Dinge loszulassen, von denen wir gemerkt haben, dass wir gut ohne sie auskommen, sie uns vielleicht sogar schaden oder uns davon abhalten, etwas anderes zu tun oder zu sein, für uns und für unsere Nächsten!

Autor: David Zurbuchen|Datum: 12.05.2020

Ausblick

Mai & Juni

  Wir sind dankbar für den Bundesrat, welcher bei der Lockerung der Corona-Massnahmen schrittweise vorgeht, auch wenn dies die Planung für uns nicht einfach macht. Das Versammlungsverbot für mehr als 5 Personen bleibt bis zum 8. Juni bestehen, d.h. bis dahin werden wir keine Anlässe anbieten können. Für einzelne Anlässe haben wir digitale Alternativen gefunden. Statt live im "Gemeinsam unterwegs" sind die Märchen von Inge Hauenschild nun per Videobotschaft auf der Homepage zu hören. Auch der geplante Jugendgottesdienst wird online gestaltet. Mitte Mai wäre der Filmer und Fotograf René Wethli bei uns im Gottesdienst zu Gast gewesen. Er wird nun online über sein Leben berichten und faszinierende Naturbilder von seinen Abenteuerreisen zeigen.

Welche Anlässe im Juni in welcher Form durchgeführt werden können ist schwer abschätzbar und wird vom ausgearbeiteten Sicherheitskonzept abhängen, welches spätestens Ende Mai erläutert wird. Bzgl. der geplanten Gemeindeferien im Tessin sind wir im Austausch mit dem Ferienzentrum in Moscia. Die Konfirmationsfeier wurde auf den 20. Juni verschoben und auch der 11vor11-Gottesdienst vom 28. Juni ist bereits in Planung.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020

Pfingstaktionen

Gemeinschaftsgarten

Im Verlauf der nächsten Tage kommen auch einige Beete auf den Platz vor unserer Kirche, in welchen wir gemeinsam einen Garten anlegen werden. Kommen Sie mit Schaufel, Spritzkanne, Blumenzwiebeln oder Setzlingen vorbei, bepflanzen Sie eine kleine Ecke und schreiben Sie sie mit einem kleinen Schild an, damit wir wissen, worauf wir uns freuen dürfen. Wir sind gespannt, was alles spriessen wird!    

Unsere Kirche ist offen - und immer wieder anders
Auf die speziellen Dekorationen zu Karfreitag und Ostern in unserer Kirche kamen so viele begeisterte Echos, dass das Erlebnis nun fortgeführt wird: Vom 3.5.-8.6. könnt ihr in unserer Kirche, die durch den Tag offen ist, in die sich immer wieder wandelnde Atmosphäre eintauchen, die nacheinander durch 4 Themengebiete führt: Zurück lassen, was bedrückt und ärgert; das Gute in der Krise erkennen und mitnehmen; von der Hoffnung ermutigt werden; und, an Pfingsten, sich vom Heiligen Geist entfachen lassen und dieses Feuer in den Alltag tragen. Durch die Spuren, die jede und jeder in der Kirche hinterlässt, wird Gemeinschaft spürbar, auch wenn wir nicht alle gleichzeitig dort sind. Auch die Hochbeete auf dem Kirchenvorplatz sind ein gemeinsames Projekt: Da wird Buntes neben Gesundem und Schönem spriessen, ganz so, wie ihr es pflanzt. Kommt vorbei, staunt und erlebt, wie Neues entsteht!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020

News, Inspiration & Ermutigung per Video

Wochenendmagazin "Chile Dehei"

In Zeiten der Corona-Pandemie sind wir zwar räumlich getrennt, aber doch verbunden. In unserem Wochenendmagazin "Chile Dehei" versuchen wir einander zu ermutigen, auf dem Laufenden zu halten und so zumindest "digital" Gemeinschaft zu pflegen. Wir sind dankbar um Rückmeldungen und Gestaltungsvorschläge. Wer möchte, kann auch eine kurze Videobotschaft (10-15 Sekunden) aufnehmen und uns diese zusenden, damit wir diese in der nächsten Ausgabe aufnehmen können.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.05.2020

Märchenstunde mit Inge Hauenschild

Märli für Jung und Alt

Ursprünglich wollten wir im April einen Märlinachmittag mit unserer Seniorengruppe «Gemeinsam unterwegs» geniessen. Corona stellt ja bekanntlich alles auf den Kopf. Doch Corona öffnet auch neue Türen. Inge Hauenschild hat drei Märli aufgenommen, welche wir nun generationenübergreifend via Internet geniessen können, vielleicht bei einem feinen Zvieri. Lasst Euch überraschen und viel Freude mit: «Der Ring des Königs» / «Der tanzende Kranich» / «Die zweite Chance»

Autor: Elke Damm|Datum: 28.04.2020

Ich biete Unterstützung

Oberstufen-Schülerin im Einsatz

Ich bin gerne mit Menschen in Kontakt und freue mich, helfen zu können. Deshalb habe ich mich auch auf der Online-Plattform eingetragen. Kurz danach bekam ich einen Anruf, erhielt alle notwendigen Informationen und rief die Seniorin an. Als ich zu ihr ging, gab sie mir Geld, eine Einkaufstasche und eine Einkaufsliste. Ich war jetzt schon mehrmals bei ihr. Sie schreibt immer alles sehr genau auf und ich bin froh darum, weil ich immer etwas länger brauche, um alles zu finden. Ich rufe auch regelmässig bei ihr an und frage nach, ob sie etwas braucht.  

Autor: Bianca|Datum: 14.04.2020

Dankbar um Unterstützung

Die Risiko-Gruppen-WG

Plötzlich sind auch wir in unserer Alters-WG zur Risikogruppe geworden. Umso glücklicher sind wir, dass unsere Kirche in Horw so schnell und unbürokratisch eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut hat. Seraina, die hilfsbereite Studentin aus dem Engadin, die in unserem Quartier wohnt, besorgt seitdem unsere Einkäufe. Wir hätten sie ohne diese Krise nie kennenlernen und sogar auf romanisch begrüssen können. Und ausgerechnet in dieser Coronazeit erhielten wir mit Verspätung unseren bestellten Hometrainer, doch unsere technisch begabten Freunde sitzen ebenfalls im Risikomodus! Sogar mit diesem Problem konnten wir auf die Nachbarschaftshilfe zählen: Noch am gleichen Tag kam Beat aus unserer Nachbarschaft und setzte unseren Hometrainer im Treppenhaus mit dem verordneten Abstand professionell zusammen. Wow, wir kamen nicht aus dem Staunen heraus. Ein sehr grosszügiges Angebot ist auch der Mahlzeitendienst. Wir staunen über die vielfältig und lecker zubereiteten Mahlzeiten, die uns mit einem Lächeln überbracht werden. Ganz herzlichen Dank an Seraina, Beat und an den Mahlzeitendienst! Sicher werden wir diese tolle Solidarität nicht mehr vergessen.  

Autor: Katharina & Betty|Datum: 14.04.2020

Kirchensplitter

Gelebte Nächstenliebe in der Nachbarschaft

 Nebst viel Leid und Verzicht hat der Corona-Lockdown auch viel Schönes ans Tageslicht gebracht. Es wurden in diesen Tagen wunderschöne Geschichten der nachbarschaftlichen Nächstenlieben geschrieben. Gemeinsam mit der politischen Gemeinde und der katholischen Pfarrei konnten wir innerhalb von zwei Wochen ein Netzwerk von gegen 100 Freiwilligen ins Leben rufen, welche sich für Hilfseinsätze in der Nachbarschaft zur Verfügung stellten. Diese Bereitschaft und was daraus entstanden ist hat mich tief bewegt. Wenn ich das Telefon zur Hand nahm, um jemanden aus der Freiwilligenliste anzurufen, dann hiess es oft: "Wow, so genial, ihr habt einen Auftrag für mich, endlich!" In dieser Mai-Ausgabe möchten wir Helfende und diejenigen, welche Unterstützung empfangen haben, gleichermassen zu Wort kommen lassen. Und ich möchte euch einige wunderschöne Geschichten, welche in der Corona-Zeit geschrieben wurden, erzählen:

Eine Frau rief an und erzählte, dass sie 3mal in der Woche zur Dialyse ins Spital müsse. Diejenige Person, welche sie sonst gefahren habe, falle nun aus, da sie zur Risikogruppe gehöre. "Uff, wer ist bereit, drei Nachmittage in der Woche zu opfern?!", dachte ich mir, "das könnte schwierig werden." Doch nur zwei Telefonate später war die Lösung gefunden. Zwei Frauen in der Nachbarschaft erklärten sich bereit, den Fahrdienst untereinander aufzuteilen.

Auch auf der Suche nach einem neuen Ausliefer-Team für den Mahlzeitendienst rief ich zwei Personen an, welche unmittelbar nebeneinander wohnten. Die Beiden kannten sich zuvor nicht, zwischen ihnen liegen 20 Lebensjahre, und unter anderen Umständen wären sie wohl kaum miteinander in Kontakt gekommen. Als ich nach der ersten Tour spitzbübisch nachfragte, ob sie es miteinander aushalten würden, meinten sie: "Das passt, wir sind ein super Team. Ihr könnt uns grad weiter miteinander einteilen."

Ein Risikopatient rief an und fragte, ob wir jemanden kennen würden, welcher in einer Apotheke am anderen Ende der Stadt seine Medikamente abholen könnte. Über unsere Homepage hatte sich eine Freiwillige eingetragen, welche im selben Block wohnte. "Ich habe zwar kein Auto, aber ich frag mal im Haus, ob wir gemeinsam helfen könnten. Ich bin zwar erst kürzlich eingezogen und kenne noch nicht viele Leute, aber das kriegen wir schon hin." Ja, dieses Virus hat auch dazu geführt, dass Nachbarn sich kennenlernen und füreinander Verantwortung übernehmen!

"Meine Frau ist im Spital, ich bin allein mit zwei Kleinkindern und ich sollte daneben noch mein Geschäft über Wasser halten. Könnt ihr mir irgendwie weiterhelfen?" Mit diesem Hilferuf wandte sich ein verzweifelter Vater an uns. Nach Rücksprache mit der Gemeinde und einem Anruf bei einer Frau, welche sich bereit erklärte, die Kinder unter der Woche am Vormittag zu hüten, meldete ich mich am nächsten Tag wieder bei dem Mann. "Ich habe unterdessen eine Lösung gefunden, aber zu merken, dass ich nicht alleine bin, Sie sich derart bemühen, da kriege ich grad Gänsehaut!", antwortete er tief bewegt. Diese Geschichten der gelebten, christlichen Nächstenliebe sind ein Lichtblick in dunklen Zeiten und ich hoffe, dass viele dieser Geschichte über die Corona- Zeit hinaus weitergeschrieben werden.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 14.04.2020

Wachet & betet

Das Osterfeuer brannte 62 Stunden

Ostern wurde nicht abgesagt. Rund 150 Personen kamen zur Kirche. Nicht miteinander, sondern nacheinander, begab man sich zur Feuerschale auf dem Kirchenvorplatz. Unter dem Motto „wachet und betet“ konnten sich alle für eine Stunde zwischen den Glockenläuten vom Gründonnerstagabend und dem Ostersonntag in eine Liste eintragen. Dies ergab 62 Stunden, Tag und Nacht. Die ganze Zeit konnte ohne Unterbruch abgedeckt werden. Es kamen Einzelpersonen, ganze Familien, Ehepaare und WG-Gspändli, um einfach eine Stunde beim Feuer zu sein. Da war die Familie, die ihren Kindern die Ostergeschichte aus der Bibel vorgelesen hatte. Da wurde still ins Feuer geschaut. Plötzlich waren Lieder- und Instrumentenklänge zu hören. Kinder bemalten mit Kreide den Kirchenturm. Dazwischen galt es immer wieder mal ein Holzscheit anzulegen, damit das Feuer bis am Ostermorgen durchhält. So bunt wie unsere Gemeinde ist, so unterschiedlich waren die Zeiten am Feuer. Mal frohe Diskussionen (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes), mal stille Gebete, dann tiefe Gespräche über den Auferstandenen oder Austausch der neusten Erkenntnisse zum Virus. 

Eindrücklich waren die Nachtstunden, in denen das Feuer eine andere Wirkung zeigte. Die Stille war wohltuend und vor dem Sonnenaufgang stimmten die Vögel ihre Loblieder an, im Wechselgesang von Hausdach zu Hausdach. Es war auch möglich, dazwischen in der Kirche einen Besuch abzustatten: Da konnte man eine eindrücklich dunkle Karfreitagsdekoration und am Sonntag eine österlich helle mit viel Blumen auf sich wirken lassen. Draussen standen Blumentöpfli zum Mitnehmen. Eine Frau holte ein Gesteck und erklärte unter Tränen, dass sie dieses auf das Grab ihres verstorbenen Mannes bringe. Irgendwie kam ein Gefühl der Zugehörigkeit auf: Eine Stunde wachen und beten, dann wieder den Nächsten die Aufgabe übergeben. Bei der Wachtablösung konnten noch, aus sicherer Entfernung, ein paar Worte gewechselt werden. Für alle und im Besonderen für Menschen, welche in diesen Tagen viel allein sind, war es eine wohltuende Erfahrung. Danke allen, die das Licht des Osterfeuers am Leben erhalten haben!

Autor: Martin Schelker|Datum: 14.04.2020

Koordination Mahlzeitendienst

Plötzlich Projektleiterin

Als ich angefragt wurde, ob ich vielleicht beim Mahlzeitendienst mithelfen könnte, wusste ich noch nicht, dass ich die Projektleitung übernehmen sollte und so mit allen Schnittstellen in Kontakt treten würde. Ich konnte gut eingespielte Fahrerteams übernehmen, welche die Mahlzeiten ausliefern. Weitere Adressen und Telefonnummern waren ebenso vorhanden. So bin ich schnell an weitere Mithelfer gekommen. Zu meiner Aufgabe zählt der Kontakt zum Sekretariat, welches Bestellungen entgegennimmt und kurzfristige An- oder Abmeldungen zu mir leitet, zum Gamers Point-Team, welches die Routenplanung erstellt, und natürlich mit den beiden Restaurants, welche die Essen an den abgemachten Tagen zubereiten. Es ist schön, dass ich mit meiner Tätigkeit die beiden Pfarrer entlasten kann. Es ist eine wunderbare Stimmung entstanden. Die freiwilligen Helfer und die Verantwortlichen der beiden Restaurants sind einfach grossartig. Da ich selbst noch nicht so lange hier in Horw lebe, hat mir dieses Projekt innert kürzester Zeit Horw nochmals nähergebracht. Durch die vielen neuen Kontakte konnte ich viele herzensgute Menschen kennenlernen. Von christlicher Nächstenliebe wird nicht nur gesprochen oder geschrieben, sondern sie wird wirklich gelebt. Egal wie alt man ist, ob Kind, Teenager oder älter, alle spannen zusammen und wir helfen uns gegenseitig.

Autor: Eliane|Datum: 12.04.2020

Ausharren & hoffen am Feuer

Wachet und betet

Wie die Jünger im Garten Getsemane "wachen & beten" wir, allein und doch gemeinsam, 64 Stunden am Stück. Auf dem Kirchenvorplatz wird Tag und Nacht ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Erlebnis! Wir beginnen am Gründonnerstag mit dem Glockengeläut um 20.00 Uhr und enden am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich telefonisch über das Sekretariat oder gleich direkt über folgenden Link: "Wachet & betet"WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten! 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Blumentöpfchen zum Mitnehmen

Ostergruss

Falls Ihr Weg Sie zwischen Karfreitag und Ostersonntag bei unserer Kirche vorbeiführt, dürfen Sie gerne ein dort bereitgestelltes Frühlingsblumen-Töpfchen mitnehmen. Sehr gerne bringen wir Ihnen unseren kleinen Ostergruss auch direkt nach Hause (Bestellung unter yvonne.mumenthaler@reflu.ch, 079 542 68 30). 
WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten!   

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 02.04.2020

Unsere Kirche ist geöffnet

Passions- und Osterdekoration

Sehnen Sie sich in dieser bewegten Zeit nach einem Moment der Besinnung, einem Lichtblick? Unsere Kirchentüre steht für Sie offen für einen individuellen Besuch und eine Begegnung mit den Geschehnissen rund um Ostern. Wir laden Sie ein, die Stille in der österlich dekorierten Kirche zu geniessen, beim Gebet Kraft zu tanken und sich von der frohen und hoffnungsvollen Osterbotschaft anstecken zu lassen. Bitte beachten Sie dabei die Vorsichts- und Hygienemassnahmen des BAG; aufgrund des aktuellen Versammlungsverbots dürfen sich nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten. Durch unser Wochenendmagazin «Chile dehei» auf unserer Webseite könne Sie auch von zu Hause aus daran teilhaben.
WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Gelebte Nächstenliebe

Nachbarschaftshilfe und Mahlzeitendienst

Wunderschöne und berührende Geschichten der Nachbarschaftshilfe werden in diesen Tagen in Horw geschrieben. Gegen 100 Personen haben bereits ihre Hilfe angeboten und über die Hälfte konnte bereits einen praktischen Einsatz leisten. Auch der Mahlzeitendienst läuft auf Hochtouren: Unter der Woche werden zwischen 60 und 80 Mahlzeiten an Mitglieder der Risikogruppe verteilt, an den Wochenenden waren es auch bereits über 100 Mahlzeiten. Bitte beachten: Der Anmeldeschluss für die Ostertage (9.-13.April) ist am Mittwoch 8. April, 12 Uhr.                    

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Ökumenische Aktionen

Osterläuten und Osterlicht

Schweizweit läuten am Gründonnerstag (20 Uhr) und am Ostersonntag (10 Uhr) die Kirchenglocken für 15 Minuten. Damit kommt die gegenseitige Sorge füreinander zum Ausdruck sowie der Wunsch, trotz Trennung gemeinsam unterwegs zu sein. Am Gründonnerstag und Ostersamstag sind zudem alle eingeladen, um 20 Uhr Kerzen eine brennende Kerze (am Besten in einem Glas / einer Laterne) vor ihr Fenster zu stellen als Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung. Wir beten in dieser Zeit speziell für am Virus erkrankte Menschen, ihre Angehörige, für alle im Gesundheitswesen Tätigen und für alle Einsamen und Notleidenden.                        

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Wir trauern um unsere Synodalratspräsidentin

Ursula Stämmer-Horst ist am 21.3. ihrem Krebsleiden erlegen.

Wir haben eine humorvolle, in ihrer zupackenden Schaffenskraft mitreissende Führungspersönlichkeit verloren. In ihrer Zeit als Synodepräsidentin seit 2016 steuerte sie in einer im Gefolge der Verfassungsrevision turbulenten Zeit mit Zusatzarbeiten an der Gesetzgebung und Umstrukturierung der Landeskirchlichen Organisation nicht nur das Kirchenschiff umsichtig, sondern schuf auch eine Atmosphäre der gegenseitigen Achtung, der Wertschätzung des «wir ziehen an einem Strang». Wir vermissen sie und wollen diesen «Spirit» weitertragen!

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 01.04.2020

Am Sonntag 29.März kein Gottesdienst in Horw

Gottesdienst Zuhause

Zurzeit können wir aufgrund der Corona-Situation keine Gottesdienste in Horw durchführen. Doch es gibt Alternativen: In unserem Predigtarchiv finden sich zahlreiche Predigten, welche in den vergangenen Monaten in unserer Kirchgemeinde gehalten wurden. Wetten, dass Sie noch nicht alle kennen? Daneben gibt es verschiedene Möglichkeiten Gottesdienste zu streamen, d.h. live direkt am Computer/Smartphone mitzufeiern:

Tipp unserer Sigristin Carmen Caviezel: Wohnzimmer Gottesdienst der Creative Kirche Deutschland, Sonntag 11 Uhr, mit Miriam Schäfer (genau das ist die, welche bei uns den Gospelworkshop geleitet hat). Hier der Link dazu: Gottesdienst Creative Kirche Deutschland

Tipp von Pfarrer Jonas Oesch: Gottesdienste der Reformierten Gellertkirche Basel oder der Reformierten Kirche Bischofszell

Daneben finden sich auch im Archiv des Schweizer Fernsehens Gottesdienste und auch die Evangelische Allianz hat eine Übersicht über Livestreams von Gottesdiensten zusammen gestellt.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 28.03.2020

Besinnen, beten, zur Ruhe kommen

Unsere Kirche ist geöffnet

Während wir all unsere Veranstaltung absagen mussten und auch viele Geschäfte geschlossen sind, möchten wir versuchen, dass unsere Kirche so lange wie möglich offen bleibt. Wir bitten Sie beim Besuch der Kirche alle Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Halten Sie Abstand zu anderen Besuchern. Reinigen Sie beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel. Öffnen Sie nach Möglichkeit die Türe nicht mit den Händen. Kirchen sind ein bewährter Ort, um in diesen bewegten Tagen Ruhe zu finden, sich zu besinnen und zu beten für unsere Liebsten, unsere Nachbarn, unser Dorf und unsere Welt. Ja, das Gebet ist der "Atem der Christen" (Oswald Chambers) und "der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt" (Karl Barth).
Auf dem Abendmahls-Tisch sind Bibelvers-Karten verteilt. Besucher sind eingeladen eine Karte zu ziehen und ein Wort für den Tag als Verheissung für den Alltag mitzunehmen.

Öffnungszeiten: Die Kirche ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.   

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2020

Kirchenvorstand beschliesst wegen Corona:

Alle kirchlichen Veranstaltungen abgesagt

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 15. März hat der Kirchenvorstand beschlossen alle Gottesdienste, Veranstaltungen und den kirchlichen Unterricht bis zum 26. April abzusagen. Die gute Nachricht ist: Kirche- & Christsein geht auch ohne Anlässe ;) Wir legen unseren Fokus nun auf die Unterstützung der nachbarschaftlichen Hilfe und die Seelsorge. Zudem suchen wir kreative und flexible Möglichkeiten, wie wir das Internet für unser Gemeindeleben nutzen können. Das Pfarramt und die Diakonie sind weiterhin für Sie da! Wir möchten respektieren, dass wir alle dazu aufgerufen sind, körperliche Distanz zu wahren. Daher bitten wir sie uns, wenn immer möglich, telefonisch oder per Email zu kontaktieren.      

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Wer braucht & bietet Unterstützung?

Nachbarschaftshilfe

Brauchen Sie in Zeiten von Corona Unterstützung? Gehören Sie zur Risikogruppe und können den Einkauf nicht mehr selbst bewältigen? Brauchen Sie einen Fahrdienst zu einem Termin? Sind Sie eine arbeitstätige Mutter, welche auf der Suche ist nach einer Person, welche die Kinder hüten könnte? Stecken Sie alleine in Ihrer Wohnung fest und würden sich freuen, wenn sich regelmässig jemand bei ihnen meldet um nachzufragen? Melden Sie sich bitte ungeniert bei uns. Wir versuchen Unterstützung zu koordinieren und können Ihnen hoffentlich helfen. Gleichzeitig bitten wir diejenigen, welche gesund sind, Zeit haben und sich vorstellen können in Ihrer Nachbarschaft Hilfsdienste zu übernehmen, sich ebenfalls bei uns zu melden.
Weitere Informationen & Kontaktformular

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Wir haben ein offenes Ohr für Sie

Telefonseelsorge

Um besonders unsere Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen, dürfen Mitarbeiter und Freiwillige zurzeit nicht in die Heime oder auf Hausbesuch. Gerade in dieser existenziellen Situation ist es aber umso wichtiger, dass wir Mitmenschen seelsorgerlich begleiten. Viele stellen sich zurzeit grundlegende Fragen und wir nehmen uns gerne Zeit sich mit Ihnen darüber auszutauschen. Auf Wunsch können wir auch gemeinsam beten, neue Kraft und Ruhe schöpfen. Das Telefon birgt keine Ansteckungsgefahr. Diakonie und Pfarramt sind erreichbar und nehmen sich gerne Zeit für Sie!  

Kontakt: Diakonin Elke Damm (079 885 52 67) & Pfarrer Jonas Oesch (078 893 52 52)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Alle Veranstaltungen bis 26. April abgesagt

Informationen betreffend Coronavirus (15. März)

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 15. März hat der Kirchenvorstand beschlossen alle Gottesdienste, Veranstaltungen und den kirchlichen Unterricht bis zum 26. April abzusagen. Wir bleiben aber erreichbar und versuchen uns in der Nachbarschaftshilfe zu engagieren.    

Uns alle beschäftigt die momentane Corona-Pandemie. Wir nehmen dieses Virus ernst, richten uns an die von den Behörden vorgegebenen Vorsichtsmassnahmen und bitten alle, diese Weisungen strikte zu befolgen. Es geht dabei nicht zuerst um uns selbst, sondern um den Schutz von Risikogruppen wie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Senioren. Verhalten wir uns als Christen solidarisch mit unseren gefährdeten Mitmenschen! Halten wir in der Nachbarschaft proaktiv Ausschau nach Personen, welche unsere Hilfe benötigen, z.B. Senioren, welche den Lebensmitteleinkauf nicht mehr tätigen können oder Alleinerziehende, welche nun wegen der Schliessung der Schulen und Krippen in einem Dilemma stecken.

Koordination Nachbarschafts-Hilfe & Telefonseelsorge, anstelle von Anlässen & Unterricht

Wie leben wir als christliche Gemeinde in Zeiten des "Social Distancing"? Wie können wir unseren Mitmenschen Nahe sein, wenn Distanz das Gebot der Stunde ist? Was können wir ausser beten in unseren Häusern tun, um uns Einzusetzen für unsere Nachbarn und unser Dorf? Dies sind Fragen, welche uns zurzeit beschäftigen. Wir möchten unseren Fokus in den kommenden Wochen darauf legen ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen zu haben und unsere Ressourcen dazu nutzen die nachbarschaftliche Hilfe (Hüte- und Fahrdienste, Einkaufen, usw.) in Horw bestmöglich zu unterstützen. Benötigen Sie Hilfe oder möchten Sie helfen? Dann schreiben Sie eine Email an netzwerkhorw@gmail.com oder melden Sie sich telefonisch bei uns (078 893 52 52). Das Mitarbeiterteam wird sich am Dienstag treffen, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Alle sind eingeladen tatkräftig mitzuhelfen und Ideen einzubringen.

Der Jahresvers, welchen wir im vergangenen Herbst festgelegt haben, kommt nun plötzlich in unerwarteter Weise zum tragen: "Ich vertraue dir, mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen." (Psalm 31) Ja, wir wollen uns in dieser herausfordernden Zeit im Vertrauen üben - gegenüber unseren Mitmenschen, den Behörden ebenso wie gegenüber unserem Schöpfer. Unser Leben und unsere Zeit steht in seinen Händen und darin finden wir Ruhe. "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (2.Timotheus 1,7). 

Bund, Kanton und Kantonalkirche passen ihre Handhabung laufend an. Über allfällige weitere Entwicklungen und unser Gemeindeleben in Zeiten von Corona werden wir euch auf unsere Homepage auf dem Laufenden halten.

Herzlichen Dank für euer Verständnis und Mittragen!

Autor: Mitarbeiterteam & Kirchenvorstand|Datum: 15.03.2020

Mittwoch, 8. April

Osterkindertag

Abgesagt!

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 05.03.2020

Kirchensplitter

Faszination Gebet

Haben Sie das auch schon erlebt? Sie kommen in einen Raum und dort herrscht «dicke Luft» … oder, im Gegensatz dazu, Sie spüren «Frieden pur», Frieden und noch viel mehr: Geborgenheit, Annahme, Liebe, Freude und Ruhe. So, wie wir kommen, sind wir willkommen, egal, ob wir traurig oder voller Freude, müde oder munter, unruhig oder ausgeglichen, schwach oder kraftvoll, krank oder gesund sind.

Mir geht das so, wenn ich in den Gebetsraum unserer Allianz-Gebetswoche «Pray Luzern» komme. Gottes Gegenwart ist spürbar da, denn da wird seit Sonntag, 23. Februar, 24 Stunden durchgehend am Tag und in der Nacht gebetet und das 7 Tage in der Woche. Ich empfinde es als ein grosses Privileg, dort Zeit mit Gott zu verbringen. Urban Camenzind sagte: «Gebet ist nicht zuerst ein Tun, sondern ein Sein, ein Zusammensein mit Gott.» Und genau dieses Zusammensein mit Gott geniesse ich so sehr. Oft sitze ich, wie vor 2000 Jahren Maria, zu Jesu Füssen und lasse mich beschenken und tanke auf in Gottes Gegenwart, in der Stille, Bibel lesend, singend, zeichnend, auch mal stehend oder in Bewegung. Ich staune immer wieder, wie Gott in meinem Leben und in dem meiner Mitmenschen eingreift, Gebete erhört. Da fliesst mein Herz vor Jubel über und ich kann meinem Herrn nur danken. Lob und Anbetung kommen aus meinem Munde, wie wir in dem Kirchenlied singen: «Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in Dir. Halleluja.»

Doch ist das Leben nicht immer einfach und voller Sonnenschein. Gebetserhörungen wollen auch erbeten sein. Darum bringe ich Gott mit einem bittenden und flehenden Herz verschiedene Anliegen und Bitten vor sein Vaterherz, wo wir auf Gottes Erbarmen und Eingreifen angewiesen sind.

Ich persönlich bin immer wieder fasziniert, wie vielfältig und kreativ Stunde um Stunde Gebetszeit vergeht, wir dabei Gottes Leitung erfahren und wie wir mit unseren Gebeten dazu beitragen können, dass sich in unserer kleinen und grossen Welt Vieles bewegt.

Kommt und staunt bis zum 1. März: 2020-09a.24-7ch.ch

Autor: Elke Damm|Datum: 20.02.2020

Osternachts-Projektchor

Abgesagt!

Autor: |Datum: 19.02.2020

Weltgebetstag 2020

Zimbabwe - Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!

Zimbabwe befindet sich im südöstlichen Afrika. Da die Regenzeit infolge des Klimawandels nicht mehr zuverlässig Niederschlag bringt, kommt es zu Dürreperioden. Die Frauen müssen für die Grundbedürfnisse der Familie hart arbeiten. Der Weltgebetstag ist eine weltweite Solidaritätsbewegung von Frauen für Frauen und unterstützt mit der Kollekte verschiedene Projekte, die Frauen stärken. Die Frauen aus Zimbabwe erzählen in der Liturgie von ihrem Leben mit Freuden und Sorgen. Mit dem Titel der Liturgie zeigen sie uns, dass sie nicht resignieren, sondern voller Hoffnung und Mut «aufstehen, ihre Matte nehmen und ihren Weg gehen» wollen. Wir freuen uns, diese starken Gedanken aufzunehmen und weiterzugeben im Sinne der Frauen von Zimbabwe für alle Menschen rund um den Erdball:

Freitag, 6. März 2020, 19.00, ökum. Gottesdienst in der Kapelle des kath. Pfarreizentrums

Wir freuen uns auf Ihr Mitfeiern!       

Autor: Das Vorbereitungsteam|Datum: 11.02.2020

11vor11 Gottesdienst

Sonntag, 29. März

Abgesagt!

Autor: |Datum: 11.02.2020

Gäste-Gottesdienst

Spiritualität mit Dr. Felix Ruther im Jahr 2020

Spiritualität liegt im Jahr 2020 voll im Trend! Leistung, Wohlstand und Unterhaltung führen nicht zwangsläufig zu einem erfüllten Dasein. Was oft bleibt, ist eine Sehnsucht nach Lebenssinn, Transzendenz, innerer Ruhe und das Bedürfnis sich als Teil eines grösseren Ganzen zu erleben.

Während moderne Menschen in Westeuropa Religionen oftmals kritisch gegenüber stehen, boomen esoterische Angebote und ostasiatische Spiritualität. Auf diesem Lifestyle-Markt den Überblick zu behalten, fällt nicht leicht und nicht überall wo Spiritualität draufsteht, steckt auch wirklich Spiritualität drin.

Unser Gast, Dr. Felix Ruther, ist leidenschaftlicher Christ, durchdachter Beobachter unserer Gesellschaft und ein inspirierender Redner. Menschen unserer Zeit einen Zugang zum Schatz der christlichen Spiritualität zu ermöglichen, ist ihm ein Herzensanliegen.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 8. März, 10 Uhr, Ref. Kirche Horw, mit Band, Kinderprogramm und Apéro

Autor: Jonas Oesch|Datum: 06.02.2020

24-7-Gebet Evangelische Allianz Luzern

Gebet verändert dich, mich und die Welt!

Als Christen von Luzern wollen wir uns Zeit nehmen für unsere Stadt zu beten. Ununterbrochen - während 24 Stunden pro Tag eine ganze Woche lang - werden wir gemeinsam in Fürbitte und Anbetung "unserer Stadt Bestes suchen". Werde Teil dieser Einheit im Gebet und übernimm alleine oder in der Gruppe ein oder mehrere Stunden. Trage dich dazu auf dem Link auf der Homepage ein und entdecke die Tiefe und Schönheit des Gebets im speziell eingerichteten Gebetsraum in der Markuskirche. PDF Flyer
Anmeldung

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.01.2020

RÜCK- UND AUSBLICK

Besinnungswanderungen

Liebe Besinnungswanderer, am Freitag, den 17. Januar um 19 Uhr laden wir alle Interessierten und alle bisher Aktiven herzlich ein. Euch erwarten gleich zwei Köstlichkeiten:
1.  Ein bebilderter Rück- und Ausblick auf gemeinsame Besinnungswanderungen.
2.  Ein feines Dessertbuffet: Bringt einfach ein Dessert in eurer eigenen Verzehrmenge mit.

Lasst euch überraschen von Impressionen der vergangenen Wanderungen und inspirieren und motivieren für kommende Touren! Geniesst die Dessert-Vielfalt; auch wenn ihr kein Dessert gebracht habt, hat es genug. Das Atelier 1 der reformierten Kirche ist bereit. Seid herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Euch.

Euer Wanderteam Doris Gysin und Elke Damm  

Autor: Elke Damm|Datum: 17.12.2019

Rückblick Kindertag

Strahlende Kinderaugen…

...und dankbare Eltern. So lässt sich der Kindertag zusammenfassen. Die Geschichte von Simon, welcher königlichen Besuch erwartet, diesen dann aber nicht erkennt, wurde gemeinsam eingeübt und, angereichert durch Lieder und Instrumentenbeiträge einzelner Kinder, am Abend den Eltern vorgeführt. Fröhlich war die Stimmung auch tagsüber während des Bastelns, Essens und gemeinsamen Spielens. Herzlichen Dank den zahlreichen freiwilligen Helfern, welche diesen Tag möglich gemacht haben!

Hinweis: Die Kinder dürfen sich auch im nächsten Jahr wiederum auf einen zweiten Kindertag an Ostern freuen. Tragt euch den 8. April doch schon fett in der Familienagenda ein!  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.12.2019

11vor11 Gottesdienst

Influencer

Jesus – Influencer Nr. 1?? Einige von Ihnen werden denken: Nein, Jesus war doch kein Influencer! Keiner von diesen, die dafür kassieren, dass sie Selbstdarstellung betreiben und für etwas werben. Stimmt: Er hat kein Geld bekommen und doch war er wahrscheinlich der erste weltbekannte Influencer auf dieser Welt. Er hatte einfach noch keine digitalen Medien zur Verfügung und war als Wanderprediger unterwegs. Seine Followers kamen direkt zu ihm, hörten ihm zu und teilten seine Gedanken, indem sie sie weitererzählten. Und dann unterscheidet ihn noch etwas von den heutigen Influencern: Es widerstrebte ihm, über seine Wunder zu reden. Er hat uns authentisch vorgelebt, wie wir unser Leben in Liebe und Frieden mit unseren Mitmenschen führen können. Keine andere Person der Weltgeschichte hat die Geschichte so sehr beeinflusst und so viele Impulse gegeben, ohne dominant zu sein, zum Wohl der Menschen. Kann er heute noch mithalten mit den anderen Influencern, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen? Hat seine Message immer noch Wirkung? Was heisst es, ein Follower zu sein?  

Wir laden alle ein, zu hören und zu sehen, was sich das 11v11 Vorbereitungsteam zum Thema überlegt hat. Die Kinder von 4- 12 Jahren haben ihr eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es, bei einem gemeinsamen Mittagessen, wieder Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Das 11v11 Team wünscht einen guten Jahreswechsel und viel Freude und Energie für das Jahr 2020.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche Horw  

Autor: Heidrun Anliker|Datum: 17.12.2019

Rückblick

Weihnachts-Chinderfiir

Viele kleine und grosse Besucher fanden sich in der Zentrumskapelle ein, um der Geschichte „Die Glitzersternchen und ein Weihnachtswunsch“ zu folgen: Kleine Tiere und verzweifelte Kinder bekamen von Lena einen Glitzerstern geschenkt, so dass am Schluss alle fröhlich Weihnachten feiern konnten. Die stimmungsvolle Feier wurde mit bekannten Liedern und passenden Gedanken abgerundet. Im Anschluss durften alle im Foyer des Pfarreizentrums ein feines Zvieri geniessen. Das Chinderfiir-Team wünscht Ihnen für das begonnene Jahr viel Freude und Glück, Gesundheit und Zufriedenheit und freut sich auf viele Besucher auch im neuen Jahr.

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 11.12.2019

Allianzgottesdienst

Shalom

Das diesjährige Thema der Allianzgebetswoche erinnert uns Christinnen und Christen an den Kern unseres Auftrags: Frieden und Versöhnung in die Welt zu tragen als Botschafterinnen und Botschafter Christi. Dabei stellt sich aber immer wieder die Frage: Erleben uns die Menschen, die uns begegnen, als «Befriedete» und «Versöhnte»? Sind wir Kirchen, Gemeinden und Gruppierungen Vorbilder im friedlichen und versöhnlichen Umgang miteinander? Christus sendet uns je mit unseren Gaben zu den Menschen und in die Welt. Er braucht uns alle, einzeln und gemeinsam.  PDF Flyer

Sonntag, 12. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern. Parallel dazu Gottesdienst für Kinder von 6 bis 12 Jahren und Kinderhort für Kinder von ca. 1 bis 5 Jahren.  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 05.12.2019

Kirchensplitter

Weihnachten, das Fest der Liebe

Bald zeigen uns die Türchen der Adventskalender wieder an, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Diese Wartezeit habe ich als Kind immer als sehr lang empfunden. Jedoch wuchs meine Vorfreude Tag für Tag mit dem Öffnen jedes weiteren Türchens im Adventskalender. Ich freute mich auf Weihnachten: Da gab es meist Schnee auf dem Berg hinter dem Haus zum Skifahren, rodeln, Schneemann bauen und für ausgiebige Schneeballschlachten. Natürlich waren es Ferientage mit viel Freiraum und Exklusivzeit in der Familie.

Ich wuchs mit erzgebirgischen Traditionen auf und so erhellten Schwibbögen in den Fenstern die langen dunklen Abende in der Advents- und Weihnachtszeit. Räuchermänner, Engel und Bergmann, die Krippe mit Maria, Josef und Jesus, vielen Tieren, Hirten, den Weisen aus dem Morgenland, alles aus Holz geschnitzte Figuren im Kerzenlicht, kündigten Weihnachten an. Auch der Duft von feinen Guetzlis, Christstollen und der Weihnachtsgans gehörte dazu. Wir sangen Weihnachtslieder und natürlich gab es Geschenke. Ich erlebte diese Zeit als etwas ganz besonders.

Heute wird mir mit jeder Weihnacht bewusster, dass wir den Geburtstag von Jesus Christus feiern – einem Menschen, der nach 2000 Jahren noch so viel Popularität hat, dass seine Geburt sogar ein Feiertag ist. Er ist nicht nur Mensch, sondern gleichzeitig Gottes Sohn. Mit Seiner Geburt kann Licht und die von Gott geschenkte Liebe in unsere Leben kommen. Jesus will uns noch immer, nach 2000 Jahren, begegnen und uns mit Gott versöhnen. Er wünscht sich, dass wir in all dem Trubel um uns herum zu Ihm kommen, mit Ihm Gemeinschaft haben, Ruhe und Frieden finden in unseren Seelen.

Ich freue mich, dass wir hier in Horw dieses Fest zusammen feiern. Jeder ist zu unserer ökumenischen Weihnachtsfeier am Mittag des 24.12. im Saal Egli eingeladen. Meldet Euch an. Kommt dazu. Seht und staunt… Frohe Weihnachten!

Autor: Diakonin Elke Damm|Datum: 26.11.2019

Vorschau & Rückblick

Ökum. Chinderfiiren

Weihnachts-Chinderfiir - Die Glitzersternchen und ein Weihnachtswunder
Lena findet einen Korb voller Glitzersternchen. Soll sie diese für sich behalten? Es kommt aber anders: Auf dem Weg begegnet sie Kindern und Tieren, denen sie damit eine Freude bereiten kann. Komm doch zur Chrabbelfiir und erfahre, was mit den Glitzersternchen alles passiert. Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Zvieri eingeladen. Vorbereitungsteam Chrabbelfiir
Ökumenische Chinderfiir,  Donnerstag, 11. Dezember, 16 Uhr, Wiehnachtsfirr in der Zentrumskapelle

Chinderfiir – Rückblick Latärndlifiir 
Stimmungsvolles Sternen- und Laternenlicht - In der Sternengeschichte haben wir gehört, dass die Sternen vor lauter Lichtquellen auf der Erde nicht mehr zur Geltung kommen und traurig sind. Aber das Singen vom Sternenlied und dass so viele Kinder mit tollen selbstgebastelten Laternen durch die Strassen gezogen sind, hat uns allen das Herz erleuchtet und der warme Punsch mit Lebkuchen anschliessend die Hände erwärmt. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen der tollen Feier beigetragen haben, sei es mit Laternen basteln, Mitwirken, Musizieren, Fenster dekorieren, Kuchen backen und Punsch servieren und natürlich allen, die eine Laterne durch die finstere Nacht getragen haben.  

Autor: Team ökum. Chinderfiiren|Datum: 26.11.2019

MISSIONSSONNTAG

FAIRPLAY-ZMORGE-BASAR

Mit der ganzen Familie fein Zmorge essen!
Direkte Erfahrungen aus den Regionen der Welt hören, die auf unser Fairplay angewiesen sind.
Etwas dazu beitragen, dass die Welt fairer wird.
Alles das können Sie am Fairplay-Zmorge mit anschliessendem Gottesdienst und Basar       

Ab 9 Uhr Zmorge-Buffet für alle
Für Unterhaltung der kleineren Kinder wird gesorgt.         
Um 10 Uhr Gottesdienst
Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Christian Weber, der 6 Jahre im Kongo für mission21 im Einsatz war, und die 6. Klasse. Mitwirkung des Nha Fala Chores
   
Im Anschluss Basar zu Gunsten von Mission 21
Wir verkaufen selbstgemachtes, Selbstgestaltetes und Neuwertiges, z.B. Selbstgemachte Konfi, Sirup, Kompott, etc.Kuchen, Backwaren, Guetzli, Blumenzwiebeln aus dem Garten, selbstgezogene Zimmerpflanzen (Orchideen…) einen Kürbis oder Äpfel, DörrfrüchteSelbstgezogene Kerzen, Strohsterne und anderen Weihnachtsschmuck, Selbstkreiertes Handwerkliches Schmuck, Dekoartikel, Gebrauchsartikel, usw. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Die Gegenstände können im Sekretariat der reformierten Kirche abgegeben und bei Nichtverkauf wieder abgeholt werden. Nicht abgeholte Ware wird gespendet. Kontakt: Sekretariat Reformierte Kirche Horw; Tel.: 041 340 76 20 oder Monika Kuhn, Rigiblickstr. 25; 6048 Horw, Tel: 041 340 47 57 Wir tun was für Fairplay auf der Welt. Machen Sie mit!

PDF Flyer

Autor: Team Fairplay|Datum: 14.11.2019

Offene Weihnachtsfeier

Zäme Wiehnacht fiire

Möchten Sie als Familie oder Einzelperson „zäme Wiehnacht fiire“? Die reformierte und die katholische Kirchgemeinde laden zusammen mit der politischen Gemeinde Horw am Dienstag, 24. Dezember von 12.00 – 15.30 Uhr zu einer offenen, ökumenischen Weihnachtsfeier im Saal Egli ein. Eine Gruppe von freiwillig engagierten Frauen hilft tatkräftig mit, um die Gäste zu bewirten. Dieser Anlass ist generationenübergreifend und offen für Menschen, die Weihnachten gerne mit vielen anderen Menschen zusammen feiern. Eine Kinderbetreuung ist organisiert. Es wird ein feines Dreigang-Menü serviert. Dazu gibt es eine musikalische Umrahmung und ein paar kleine Überraschungen.

Wir freuen uns auf ein gemütliches Zusammensein und bitten um eine Anmeldung bis am 13.12.2019 an Kath. Pfarramt, 6048 Horw, 041 349 00 60 oder heidi.odermatt@kathhorw.ch oder Reformierte Kirche, 041 340 76 22 oder elke.damm@lu.ref.ch.
Bitte bei der Anmeldung angeben, falls Sie ein vegetarisches Menu wünschen, einen Fahrdienst oder Kinderbetreuung benötigen.  

Offene Weihnachtsfeier am Dienstag, 24. Dezember für Horwer und Horwerinnen im Saal Egli

PDF Flyer

Autor: Elke Damm|Datum: 14.11.2019

WORKSHOP

Auf gute Nachbarschaft!

Unter diesem Motto laden die katholische und reformierte Kirche sowie die Einwohnergemeinde Horw am Samstag, 23. November 2019 zu einem vergnüglichen Workshop ein. Sorgende Gemeinschaften oder auf Englisch «Caring communities» erhalten einen immer höheren Stellenwert in einer sich rasant verändernden Gesellschaft. Auch Horw wächst, die vielen Neubauten sind nicht zu übersehen. Wie können «Alteingesessenen» und «Neuzugezogenen» zusammenwirken? Was braucht es für eine «gute Nachbarschaft»? Was hat sich in einzelnen Quartieren bewährt? Diesen und weiteren Fragen möchten wir am Workshop auf kreative Art und Weise nachgehen. Moderiert wird er von Maya von Dach, «kon-sens», Hünenberg. In zwei Kurzreferaten erfahren wir, was die Lebendigkeit eines Quartiers ausmacht oder wie eine Plattform für soziale Kontakte und Vernetzung entstehen kann. Den Workshop lassen wir mit einer «Teilete» ausklingen, d.h. jede/r bringt etwas zum Essen mit. Brot, Getränke und Kaffee werden offeriert. Jetzt nur noch anmelden, am besten gleich zusammen mit der Nachbarin oder dem Nachbarn.
Anmeldung bis 15.11. an elke.damm@lu.ref.ch oder 041 340 76 22 Bitte geben Sie an, ob Sie während der Veranstaltung eine Kinderbetreuung benötigen (Alter der Kinder) und ob Sie bei der «Teilete» dabei sind (Anzahl Personen)

Workshop „Auf gute Nachbarschaft, Samstag, 23. November, um 10 Uhr im Kirchgemeindesaal der ref. Kirche Horw    

Autor: Elke Damm|Datum: 30.10.2019

Kirchensplitter

Berührt

Ich weiss, ich bin etwas sensibel. Manchmal kugeln mir einfach Tränen über die Backen. Besonders gefährdet bin ich bei eindrücklichen Lebensgeschichten von Menschen oder in anderen Momenten, die mich berühren. Was wird da berührt? Das Herz, die Seele, die Tränendrüsen?    

Mitte September war grad wieder ein solcher Moment. Ich sitze in der vollen Kirche und vorne steht ein 40-köpfiger Chor. Sie sind zusammen seit Freitagabend, üben den ganzen Samstag und sind am Sonntag auch wieder früh auf den Beinen. Nicht alle kennen sich, aber etwas verbindet. Sie haben sich entschlossen, am Gospel Workshop teilzunehmen. Den Höhepunkt bildet der Auftritt im Gottesdienst zum Thema „Good news“.   

„Open my heart and speak to me...“ Texte, mit denen man innerlich mitgehen kann, Melodien, die einen ganz erfüllen. Es ist das Gesamtpaket, das berührt: Die Sängerinnen und Sänger haben untereinander eine gute Atmosphäre. Ihre Ausstrahlung schwappt auf die Hörenden über. Der Inhalt der Songs spricht immer wieder von der grossen Sehnsucht der Menschen und ruft uns zu: „stay in touch…“ bleib in Verbindung mit Gott.  Am Schluss singen alle in der Kirche mit, bekannte Gospels, kein Text, keine Noten, einfach aus dem Gedächtnis und nach Gefühl.

Danke, ihr habt mich berührt.

Autor: Martin Schelker|Datum: 23.10.2019

11VOR11

Offen für alles

Offen für Alles ist der Titel des kommenden 11v11 Gottesdienstes. Da stellt sich sofort die Frage nach unserer eigenen Offenheit. Wie offen sind wir zu anderen Menschen und welche Offenheit erwarten wir von ihnen? Wenn wir einen Menschen als offen wahrnehmen, empfinden wir ihn als freundlich, anteilnehmend, interessiert, neugierig, zugänglich, aufmerksam und unvoreingenommen. Wenn ich selbst offen bin, so hoffe ich, dass mein Gegenüber meine Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Lauterkeit, Offenherzigkeit und Wahrheit spürt. Offenheit wird in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, immer wieder gefordert, doch ist sie nicht immer willkommen. Kann sie uns vielleicht sogar schaden? Ist Offenheit mit Toleranz gleich zu setzen oder gibt es Unterschiede? Gott ist für alle Menschen offen, so hat es uns Jesus gelehrt. Die aufrichtige Liebe ist der Schlüssel dafür. Aber fand er alles gut? Tun wir uns einen Gefallen, wenn wir «offen sind für alles»? Wir möchten Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, wieder inspirieren und uns alle im Leben und im Glauben weiterbringen und ein wenig begleiten.

Unsere Türen stehen für alle Generationen und Nationalitäten offen und wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Im Anschluss an den Gottesdienst bleibt genügend Zeit, um noch miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies, wie immer, bei einem feinen Zmittag. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 17. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  

Autor: Heidrun Anliker|Datum: 23.10.2019

Ladies go well

Die Kraft des unperfekten Lebens

Die Referentin, Yvonne Schudel, ist Psychologin (lic. phil.) und arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Coach für Persönlichkeitsentwicklung. In ihren coachings verfolgt sie immer das Ziel, dass die Menschen nicht nur ihr Potenzial erkennen, sondern ihre eigenen beruflichen sowie privaten Ziele auch erreichen. Mit ihrer inspirierenden und authentischen Art kann sie die Menschen in ihrem Alltag abholen, ihnen neue Perspektiven eröffnen und sie ermutigen, an sich zu glauben und neue Wege auszuprobieren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen am Zugersee.

Referat und Austausch mit Psychologin Yvonne Schudel
Montag, 4. November, 20 Uhr im Kirchgemeindesaal

PDF-Flyer

Autor: Janine Oesch|Datum: 17.10.2019

Ehekurs 2020

Schenkt euch Zeit!

Was mal mit Begeisterung und Enthusiasmus begonnen hat, wird mit den Jahren normal und gewöhnlich. Vielen Paaren gelingt es, ihre Beziehung lebendig zu erhalten, andere knorzen regelmässig an den gleichen Themen. Der Ehekurs (auch für Nicht-Verheiratete) bietet an sieben Abenden Gelegenheit, eine Standortbestimmung zu machen, Themen als Paar zu besprechen und frischen Wind in der Beziehung wehen zu lassen.

Freitagabend, Start am 10. Januar, 18.45 – 22.00 Uhr, alle 14-Tage bis 3. April 2020. Jeweils Nachtessen, Impulse von Referenten, Erfahrungsberichte und Zeit zu zweit. Kosten Fr. 320.- pro Paar alles inklusive. Flyer unter www.refhorw.ch; Anmeldung: schelker-lauth@buewin.ch

PDF Flyer

Autor: Martin Schleker|Datum: 10.10.2019

Vortrag & Diskussion

Klimawandel - Was bedeutet das für uns?

Wetterveränderungen werden extremer, Stürme und Hitzeperioden sind auch in Horw zu jährlichen wiederkehrenden Ereignissen geworden. Die letzten drei Jahre waren die heissesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Wissenschaft ist sich einig, dass wir in eine Zeit der abrupten Klimakrise und des ökologischen Zusammenbruchs eintreten könnten. Nicht nur zukünftige Generationen sondern wir und besonders unsere eigenen Kinder werden mit diesen Herausforderungen konfrontiert sein. In einem Vortrage präsentiert Ihnen Serge Miserez (Eltern fürs Klima) die wissenschaftlichen Fakten und den aktuellen Forschungsstand. Anschliessend ist Zeit für eine offene Diskussion und Gespräche beim Apéro. Ein betreutes Kinderprogramm wird angeboten. Der Anlass ist kostenlos.

Klimawandel - Öffentlicher Vortrag und Diskussion, Sonntag, 3. November, 17 Uhr, Saal der reformierte Kirche Horw. Referent: Serge Miserez (Eltern fürs Klima)  

PDF Flyer

Autor: Philipp Peter|Datum: 10.10.2019

Kirchensplitter

Von der Kunst der Toleranz

Spätabends lässt ein Freund die Bombe platzen: "Ich weiss nicht, ob wir nochmals als Familie bei euch zu Besuch kommen.“ Ich bin völlig irritiert, frage zurück, worauf mir mein Gegenüber eine Liste von Herausforderungen aufzählt, welche das eheliche Zusammenleben gerade schwierig machen. Viele der genannten Reibungspunkte kenne ich aus eigener Erfahrung und doch wäre es mir nie in den Sinn gekommen, deshalb die Ehe existenziell zu hinterfragen. "Aber damit lässt sich doch einen Umgang finden?", schiesst es mir durch den Kopf.  

Einige Tage später lese ich ein Zeitungsinterview mit dem höchsten Schweizer Reformierten, welcher in der aktuellen Diskussion um die Ehe für alle das Potential sieht, unsere Kirche zu spalten. "Echt jetzt?!", frage ich mich, "kann es sein, dass die Fronten in dieser Frage derart verhärtet sind, dass die Einheit unserer Kirche tatsächlich existenziell bedroht ist?" Es stimmt mich nachdenklich, dass es uns gerade in dieser Diskussion um Toleranz derart schwerfällt, andere Meinungen zu tolerieren.  

Weshalb führen unterschiedliche Ansichten, Ansprüche und Charaktereigenschaften so oft dazu, dass wir Beziehungen gleich grundsätzlich hinterfragen? Der Leitsatz von Augustinus könnte uns eine Hilfe sein, aus dieser existenziellen Enge zu finden: "Im Wesentlichen Einheit, im Zweifelhaften Freiheit, in allem aber Liebe." Ja, vielleicht müssten wir mehr darüber sprechen, was das Wesen unserer Ehe oder unserer Kirche ausmacht und einander gleichzeitig mehr Freiheit zusprechen in Dingen, die wir anders sehen. Dies würde uns wohl helfen, einander toleranter - eben in Liebe - zu begegnen.   

Autor: Jonas Oesch|Datum: 24.09.2019