News-Archiv

Samstag, 5. Juni

Wanderung um den Lungernsee

mit Abkühlung im See
Ab: 8:48 Uhr Gleis 1 Bahnhof Horw
10 km, 186 m Auf- und Abstieg, Wanderzeit 2:45 h
An: Horw 17:08 Uhr


Anmeldung und Nachfragen bis 2. Juni mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm:  Tel. 041 340 76 22 oder Mail: elke.damm@reflu.ch

Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von  Vorteil.

PDF Flyer

Autor: Elke Damm|Datum: 27.05.2021

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung


Sonntag, 13. Juni, um 11.15 Uhr, in der ref. Kirche

(im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst)    

 

Traktanden:

1.         Begrüssung

2.         Wahl der Stimmenzähler

3.         Genehmigung Protokoll vom 01.11.2020

4.         Jahresbericht 2020

5.         Jahresrechnung 2020  
            - Präsentation der Erfolgsrechnung und Bilanz / PDF Erfolgsrechnung zum Drucken
            - Beschluss über Verwendung des Überschusses
            - Bericht der Rechnungskommission
            - Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand

6.         Wahlen
           - Kirchenvorstand
           - Rechnungskommission
           - Urnenbüro
PDF Liste Wahlvorschläge

7.         Informationen aus dem Förderverein 

8.         Verschiedenes / Mitteilungen

Die Akten liegen ab dem 26. Mai im Sekretariat auf oder können auf der Homepage www.refhorw.ch eingesehen werden. Bitte hier anmelden.
Wir freuen uns über Ihr Mitentscheiden, indem Sie aktiv teilnehmen.

Der Kirchenvorstand 

Autor: Martin Schelker, Pärsident Kirchenvorstand|Datum: 10.05.2021

Sommer-Chinderfiir

Hans im Glück

Hans im Glück wandert mit Stock und Hut durch die Welt und sucht sein Glück. Wenn ihr wissen wollt, wie er sein Glück findet, kommt doch zur Sommer-Chinderfiir. Wir freuen uns sehr auf euch!

Um das Schutzkonzept für die Sommerfiir einhalten zu können, ist eine Anmeldung obligatorisch: Bitte hier anmelden!

Ökumenische Sommer-Chinderfiir, Dienstag, 8. Juni, 16 Uhr, Reformierte Kirche Horw (Aussenbereich)

PDF Flyer

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 10.05.2021

LADIES GO WELL

Action – Der Berg ruft!

Am Samstag, 19. Juni heisst es endlich wieder "Ladies go well". Wir wandern gemütlich von der Alp Gschwänd zur Fräckmüntegg und geniessen dort die Aussicht auf dem Baumwipfelpfad, Abenteuerlustige sausen mit der Rodelbahn den Berg runter. Anschliessend geniessen wir ein urchiges Nachtessen auf der Alp Gschwänd. Weitere Infos auf der Homepage.

Anmelden kann man sich bis am 6. Juni: elke.damm@reflu.ch. Da mit den jetzigen Bestimmungen nur 15 Frauen teilnehmen können, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt (Warteliste).

PDF Flyer

Autor: Janine Oesch|Datum: 10.05.2021

Kirchensplitter

Kirche auf Reisen

Im Vikariatsjahr wären wir Vikarinnen und Vikare auf eine Studienreise nach Schottland gereist. Aus bekannten Gründen wurde sie abgesagt, stattdessen informierten wir uns via Internet über die dortige reformierte Kirche. Das war zwar etwas frustrierend, aber durchaus spannend.

Die Kirche in Schottland leidet an einem extremen Mitgliederschwund. Seit den 1950er Jahren verlor sie 80% ihrer Mitglieder, seit 2000 die Hälfte! Die Mitarbeitenden sind überaltert, es herrscht ein grosser Pfarrmangel. Es gilt also zu handeln, sonst gibt es bald keine Kirche mehr: Sie bewilligte 2019 als letzten Ausweg einen Radical Action Plan.

Die Säkularisierung in der Schweiz steht in der Entwicklung etwa 20 Jahre hinter Schottland. Die reformierte Kirche Schweiz hat mehrheitlich noch Geld und Mitglieder, ca. 1’500’000. Der Kurs aber ist eindeutig: Die Mitglieder nehmen stetig ab durch Austritte und Tod.

Im Kanton Luzern waren die Reformierten schon immer eine Minderheit. Wir sind uns die Minderheit gewohnt. Dass es bald eine Minderheit in einer konfessionslosen Umwelt sein wird, aber nicht.

Mir wurde vor ein paar Wochen im Vikariatskurs eröffnet, dass die Finanzierung meines Berufs maximal noch zwanzig Jahre gesichert ist – dann werde ich wohl Zeltmacher (Apg 18,3). Ist das das Ende der Reise?

Der Aktionsplan der Church of Scotland beginnt nicht verzweifelt, sondern mit einer Kirchendefinition in zwei Wörtern: Follow Me (Mk 1,17). Wir sind als Kirche und ChristInnen gerufen, Jesus nachzufolgen. Die Struktur der Kirche ist nicht Hauptsache. Gelassenheit ist angesagt und Fokus auf das Wesentliche. Es ist nicht God’s Church, die eine Mission hat, sondern God’s Mission, die eine Church hat. Lasst uns nicht für das Überleben einer Kirchenstruktur kämpfen, sondern darum, „how we can, with others, share the Good News of Jesus Christ much more effectively.“ (Radical Action Plan, 3.1.5).

Studienreisen können abgesagt, Mitgliedschaften gekündigt, Geld knapp werden. Die Gute Nachricht Jesu Christi klingt unterschiedlich in verschiedenen Zeiten – sie bleibt.

Autor: Benjamin Manig|Datum: 28.04.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Echt jetzt?!

Echt jetzt??? Echt jetzt!!! Ob als Frage oder Feststellung, es ist eine Aussage, ein Staunen, Ausdruck von Verwunderung, vielleicht Unglauben... Kann ich das glauben? Ist das wirklich wahr? Kann nicht sein! In der heutigen schnelllebigen Zeit werden wir mit vielen Informationen bombardiert. Oft muss man abwägen, ob für einem etwas wahr ist oder nicht. Jesus sagte: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben». Darf ich die Wahrheit hinterfragen? Lohnt es sich oder ist es wichtig, die Wahrheit zu suchen? Hat für Sie das Streben nach Wahrheit einen hohen Stellenwert? Um herauszufinden, was wahr bleibt, braucht es vertrauen, denn Wahrheit macht frei, oder? Was ist für Sie Wahrheit? Sind Sie echt? Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Bitte hier anmelden! Der Gottesdienst wird auch live übertragen - hier gehts zum Livestream.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 30. Mai, 10.49 Uhr, in der ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 15.04.2021

Gästegottesdienst mit Oliver Merz

Erfüllt leben trotz Krankheit und Leiden

Wie kann ich sinnerfüllt und hoffnungsvoll leben, auch wenn ich krank bin und leide? Wie gehe ich damit um, wenn Gott nicht heilt? Lohnt es sich denn, an einem Gott festzuhalten, der diese Gebete nicht erhört? Oder kann mir gerade im Leiden der Glaube zur Stütze werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser Gast Oliver Merz bereits über 30 Jahre lang, seit er im 19. Lebensjahr mit der Diagnose "Multiple Sklerose" (MS) konfrontiert wurde. Einfache Antworten auf diese Fragen sind von ihm nicht zu erwarten, aber er wird uns mitnehmen in sein Ringen und seine reichen Lebens- und Glaubenserfahrungen. Seine eigene Geschichte hat Oliver Merz veranlasst genau hinzuschauen, wie unsere Gesellschaft und unsere Kirchen mit Menschen umgehen, welche "anders" sind, sei es aufgrund einer Beeinträchtigung, ihrer sozialer Stellung oder sexueller Orientierung. Es ist ihm ein Herzensanliegen, dass diese "Randständigen" nicht nur "dabei sind", sondern "dazugehören".

Ach ja, und der Mann ist ein künstlerischer Tausendsassa, fotografiert, malt, musiziert und dichtet leidenschaftlich. So hat er während der ersten Corona-Welle innert weniger Wochen einen Gedichtband geschrieben und veröffentlicht.

Herzliche Einladung zu dieser wertvollen Begegnung mit einem spannenden Gast! PDF Flyer zum Drucken

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Der Gottesdienst wird auch live übertragen, Link Livestream via unsere Homepage.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 25. April, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw, bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2021

Hoffnungsvolle Erwartung

Wachen & beten am Feuer

Wie bereits im vergangenen Jahr "wachen & beten" wir wie die Jünger im Garten Getsemane, allein und doch gemeinsam, 64 Stunden am Stück. Auf dem Kirchenvorplatz wird Tag und Nacht ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Erlebnis! Wir beginnen am Gründonnerstag mit dem Glockengeläut um 20.00 Uhr und enden am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich über den Link auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Bitte die aktuellen Corona-Massnahmen beachten!

Hier bitte anmelden für "Wachen & beten am Feuer"

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2021

Die Ostergeschichte für Gross & Chli

Osterweg auf dem Kirchenvorplatz

Was geschah damals an Ostern vor rund 2000 Jahren und was hat das heute noch für eine Bedeutung? Auf einem halbstündigen Rundgang können Sie das Passions- und Ostergeschehen erleben. Dabei können Sie auf eine besondere Art neu entdecken, welche Hoffnung in diesen Ereignissen steckt. Auf dem Kirchenvorplatz der Reformierten Kirche Horw können Sie sich mit Jesus auf den Weg machen – vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung.  Der Osterweg ist täglich geöffnet vom 22. März bis am 5. April zwischen 9 und 17 Uhr, dienstags und freitags jeweils bis 20 Uhr, ausgenommen Karfreitag. Sie haben die Möglichkeit, mit Hilfe von QR-Codes die Geschichte mitzuhören. Für diejenigen, die kein Smartphone oder Tablet haben, liegt ein Text zum Mitlesen bereit. Der Osterweg richtet sich an Kinder und Erwachsene jeden Alters. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Beachten Sie bitte die zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Massnahmen.

Kommen Sie vorbei, staunen und sehen Sie Wir freuen uns auf Ihren Besuch! PDF-Flyer zum Drucken

Osterweg zum Nachlesen

Autor: Irene Gantert & Elke Damm|Datum: 16.03.2021

Es werde Licht

Stimmungsvolle Osternachtsfeier

Statt eines Ostergottesdienstes am Sonntagmorgen feiern wir in diesem Jahr wiederum einen besinnlichen Osternachtsgottesdienst am Samstagabend. Wie die Jünger nach der Kreuzigung harren wir in der dunklen Kirche auf die Auferstehung unseres Herrn, warten darauf, dass sich sein Licht von Neuem in unserer Kirche und unserem Leben ausbreitet. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Bereits in den ersten christlichen Gemeinden wurde in der Osternacht getauft und noch heute gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt, um uns an unsere eigene Taufe zurückzuerinnern, weil uns im Angesicht der Auferstehung unseres Herrn das neue Leben, zu welchem er uns erweckt hat, bewusst wird. Herzlich möchten wir Sie zu diesem gemeinsamen Osternachtserlebnis einladen, welches musikalisch von Cornelia Biedermann und Yuriko Irisawa (Violoncello) mitgestaltet wird. Auch Kinder im Primarschulalter sind herzlich willkommen, auch wenn kein spezielles Kinderprogramm angeboten wird. 

Osternachtsgottesdienst, Karsamstag, 3. April, 20 Uhr, in der ref. Kirche Horw, bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.03.2021

Medienmitteilung

Hinweisen zufolge fand am 3. März vor der reformierten Kirche in Horw ein aussergewöhnliches Ereignis statt:

Eine Gruppe junger Israelitinnen und Israeliten traf sich dort zu einem spontanen Essen. Zeugen bestätigten übereinstimmend eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.

Auffallend war eine Person, die immer wieder zu den Anwesenden sprach. Sie hatte etwas Anziehendes und sehr Beeindruckendes an sich. Die ZuhörerInnen nannten die Person Jesus. Aber was hatte dieser Jesus inmitten dieser Menschen verloren? Warum war er da? Was genau hatte er zu sagen, dass er die Leute so in den Bann zog? Und warum war er in DIESEM Haus zu Gast?

Falls Sie auch Antworten auf diese Fragen möchten und wissen wollen, wer sich da vor der Kirche so rumtreibt, besuchen Sie den Gottesdienst am 28. März, um10 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse wissen mehr! Bitte hier für den Gottesdienst anmelden!

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 09.03.2021

Für Gross & Chli

Oschter-Chinderfiir

Palmsonntag, Einzug in Jerusalem
Jesus wanderte von Ort zu Ort und die Menschen freuten sich über ihn und jubelten ihm zu. Macht auch ihr euch auf den Weg nach Jerusalem in die ref. Kirche?
Dort feiern wir den Einzug Jesus in Jerusalem. Wir freuen uns sehr auf euch. 

 

Oschter-Chinderfiir, Montag, 22. März, 16 Uhr, Ref. Kirche Horw,bitte hier anmelden

PDF Flyer

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 01.03.2021

Gemeindeaktion 4. März – 8. April

Hoffnung in unsicheren Zeiten

Wir leben in unsicheren Zeiten. Corona prägt unseren Alltag und konfrontiert uns mit unseren Ängsten. Dass wir Angst empfinden, ist zunächst ein Geschenk Gottes. Angst schützt uns, weil sie uns auf Gefahren hinweist und uns zum Handeln bewegt. Doch Angst kann unser Leben auch bestimmen: Wir machen uns Sorgen über die Zukunft, in Zeiten von Corona sicherlich in besonderer Weise über unsere Gesundheit, unsere Freunde und Familie, die Überlastung der Spitäler und des Pflegepersonals und die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise. Zusätzlich geschürt wird unsere Angst durch tägliche Nachrichten in der Zeitung oder den sozialen Medien. Wenn all diese negativen Botschaften und Gedanken in uns zu kreisen beginnen, können sie uns die Freude und Zuversicht rauben. Und doch lesen wir in der Bibel mehr als einhundert Mal: "Hab keine Angst!" Was steckt dahinter?

Anfang März starten wir eine 5-wöchige Gemeindeaktion zum Thema "Gegen die Angst – Hoffnung für unsichere Zeiten". Von Montag bis Samstag lesen wir gemeinsam die täglichen Impulse im entsprechenden Andachtsbuch von Adam Hamilton und auch in den Gottesdiensten am Sonntag beschäftigen wir uns mit dem Thema. Die Tageseinheiten sind kurz und knackig, es dauert nicht länger als 10 Minuten, diese durchzulesen. Anhand von 31 Geschichten aus der Bibel entdecken wir, wie Menschen auch in herausfordernden Situationen Hoffnung aus dem Glauben schöpften.

Thomas Harry, Dozent am TDS Aarau, schreibt in seiner Rezenssion: "Dieses Buch kommt genau richtig! Es ist ein gehaltvolles, tiefgründiges Kraftpaket gegen alles, was uns erschüttert und verunsichert. Es bietet in der Bibel verankerten Zuspruch für Zweifler, sich Sorgende und andere Strauchelnde. Beste Medizin für Zeiten, in denen alles wankt und unser Herz erschrickt. Meine Empfehlung: zugreifen und sich von Hoffnung anstecken lassen!"

Das Buch liegt in unserer Kirche auf. Es kostet nur 5.- und enthält auch einen übersichtlichen Leseplan für die 5 Wochen. Über das Sekretariat könnt ihr das Buch auch nach Hause bestellen. Wer gerne einmal in das Buch hineinschauen möchte, bekommt in der Leseprobe einen Vorgeschmack. Natürlich wäre es toll, in kleinen Gruppen über das Buch und unsere Erfahrungen damit auszutauschen. Aufgrund der aktuellen Schutzmassnahmen ist dies zurzeit eher schwierig, aber der Austausch zu zweit oder über digitale Kanäle ist möglich. Wer Interesse daran hat, kann sich bei uns melden.

"Hoffnungsvoll im Unglück" Gottesdienst vom 7.März (Lesung und Predigt)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 22.02.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Forever young

Ist es nicht der Traum der Menschheit, unsterblich zu sein? Möchten Sie noch einmal jung sein? Fühlt man sich nicht oft jünger als man ist, aber der Körper spielt nicht mit? Und wie alt möchten Sie werden? Haben Sie Angst vor dem Altern? Wieso boomen Botox und kosmetische Operationen zur Verjüngung? Woher kommt die Vorstellung, dass gewisse Alter ideal sind und andere nicht?

Ein Mix von körperlicher und geistiger Fitness, kombiniert mit der Gelassenheit des Alters, wäre doch das «Tüpfli auf dem i», oder? Tatsache ist, dass Altern ein lebenslanger Prozess ist, der mit der Geburt beginnt und dem Tod endet. Die Herausforderung ist nur, wie man das Leben dazwischen erfüllend gestaltet…

Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Der Gottesdienst wird auch live übertragen. Bitte hier für den Gottesdienst anmelden!

Hier gehts zur Videoübertragung.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 21. März, 10.49 Uhr, in der ref. Kirche Hor

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 22.02.2021

Kirchensplitter

Kostbare Offenbarung

Wir leben in einer Zeit der Offenbarung. Nein, ich spiele hier nicht auf die Umstände des letzten Buchs der Bibel an. Auch bin ich kein Endzeitprediger, der Corona dazu missbrauchen möchte, ein apokalyptisches Zeitalter heraufzubeschwören. Wobei das griechische Wort apokalypsis schon passt: Es bedeutet Enthüllung. Und so erlebe ich diese Tage: Vieles wird enthüllt, kommt ans Licht. Unter dem Druck der Pandemie und ihrer Folgen auf unseren Alltag wird uns vieles offenbart, was normalerweise verborgen bleibt.

Viele von uns sind zurzeit "dünnhäutiger", irgendwie sensibler als sonst. Die Routine des Alltags fehlt. Die Planungssicherheit auch. Wer weiss schon, was in zwei Wochen gilt oder ob die Frühlingsferien wie geplant stattfinden können? Ebenso fehlen uns die Möglichkeiten uns abzulenken und zu entspannen: Die Fitnessstudios sind geschlossen, Kinos, Hallenbäder und Restaurants ebenso. Auch das regelmässige Training mit den Kollegen im Verein ist bis auf weiteres abgesagt. Dieser Ausgleich fehlt uns und führt nicht selten, wie könnte es anders sein, zu Unausgeglichenheit. Gleichzeitig verbringen wir viel mehr Zeit zu Hause, sind tagtäglich um dieselben Menschen, welche wir zwar lieben, aber trotzdem fällt manch einem nach Wochen oder gar Monaten die Decke auf den Kopf. Wer kann das schon nicht verstehen?! Ja, der Druck im Dampfkochtopf, genannt Zuhause, nimmt zu. Irgendwann lässt sich nichts mehr verstecken, alles wird offenbar und nicht selten geschieht dies mit einem lauten Knall.

Ich sehe diese dünnhäutige Zeit durchaus auch als enthüllende Chance, uns selbst und unsere Liebsten besser kennenzulernen: Unseren Charakter, die Art und Weise, wie wir Beziehungen führen, was uns im Leben antreibt und wovon wir uns Sinn versprechen…all dies wird uns durch die aktuellen Umstände in einer neuen Tiefe vor Augen geführt. Klar, dies ist nicht nur angenehm, aber kostbar. Wenn wir am Ende dieser Pandemie uns selbst und einander nichts mehr vormachen müssen, stattdessen echter und damit befreiter sein, leben und lieben dürfen, ja, dann können wir gar dankbar auf diese Zeit der Offenbarung zurückschauen.      

"Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Und alles, was vom Licht erleuchtet ist, wird selbst zum Licht." Epheser 5,13-14

 

 

Autor: Joans Oesch|Datum: 22.02.2021

Aktuelle Infos

Schutzmassnahmen & Gemeindeleben

Am Mittwoch, 13. Januar hat der Bundesrat eine Reihe von Massnahmen beschlossen, um der Gefahr eines drohenden Wiederanstiegs der Infektionszahlen aufgrund der neuen Virusvarianten zu begegnen. Für uns als Kirchgemeinde hat die strikte Einhaltung der Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit (BAG) Priorität. Gleichzeitig ist es uns wichtig, gerade in diesen unruhigen Zeiten grösstmögliche "Normalität" und die Pflege von "realen" Kontakten im geschützten Rahmen zu ermöglichen. Wir wollen solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen und gleichzeitig für die Horwer Bevölkerung da sein und erreichbar bleiben.

Wie wirken sich die neuen Schutzmassnahmen im Blick auf unser Gemeindeleben aus? (Stand: 18.1.2021)

Veranstaltungen (vor Ort / Zuhause)
Wir sind dankbar, dürfen wir uns auch weiterhin zum Gottesdienst versammeln. Die Obergrenze von 50 Besuchern plus Mitwirkende bleibt bestehen. Um die Einhaltung dieser Obergrenze zu garantieren, sind wir darauf angewiesen, dass alle Besucher unserer Anlässe sich über die entsprechende Reservationsseite auf unserer Homepage oder telefonisch beim Sekretariat anmelden. Auf der Reservationsseite ist ersichtlich, wie viele Plätze noch zur Verfügung stehen. In den vergangenen Wochen haben wir zudem unser digitales Angebot ausgebaut, damit auch diejenigen, welche lieber von Zuhause aus mit dabei sein möchten, dies tun können. Einzelne Gottesdienste, wie die beliebten 11vor11- und Gäste-Gottesdienste, übertragen wir live. In den anderen Gottesdiensten zeichnen wir die Predigten auf, damit diese im Anschluss auf der Homepage angeschaut werden können.

Maskenpflicht & Abstand
In und um die kirchlichen Räumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Ausgenommen sind Mitarbeitende, wenn sie sich alleine im Büro aufhalten. Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als 5 Personen versammeln. Dies gilt auch rund um unsere kirchlichen Räumlichkeiten. Der Abstand von 1.5m ist auch mit Maske einzuhalten.

Kirchlicher Unterricht & Chinderchile
Hinsichtlich der Durchführung von Angeboten im Kinderbereich sind wir mit dem Kanton und dem Rektorat der Horwer Schulen im Kontakt und halten uns an deren Schutzkonzept und geltenden Regeln. Der kirchliche Unterricht kann weiterhin angeboten werden, ebenso die Kinderprogramme, welche parallel zum Gottesdienst stattfinden. Alle weiteren Angebote im Kinderbereich (z.B. Wunderbar, Cevi-Jungschar, usw.) müssen zurzeit pausieren. Kinder bis 12 Jahren müssen – ausser beim Singen – keine Maske tragen, ältere Kinder/Jugendliche, sowie Unterrichtende und Betreuungspersonen hingegen schon. Auf genügend Abstand wird geachtet und die Räumlichkeiten werden regelmässig gelüftet und desinfiziert.  

Mitarbeiter im Homeoffice, aber erreichbar
Ab Montag 18. Januar gilt die vom Bundesrat verordnete Homeoffice-Pflicht, überall dort wo dies aufgrund der Arbeit möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Auch unsere Mitarbeiter werden fortan vermehrt von zu Hause aus arbeiten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, ansprechbar zu bleiben. Wir sind telefonisch und per Email erreichbar und es können auch Termine im Kirchgemeindehaus vereinbart werden. Bei Gesprächen achten wir auf genügend Abstand, tragen Schutzmasken und halten uns an die Versammlungsbeschränkung von 5 Personen.

Mit Kreativität und Herz nahe bei Gott und den Menschen
Getreu unserem Gemeindemotto "Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen" werden wir auch in den kommenden Wochen kreative Wege suchen, einander im Glauben zu stärken und nahe bei den Bedürfnissen und Nöten der Menschen in Horw zu sein. Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand. Natürlich bleibt die Kirche auch weiterhin tagsüber geöffnet und lädt zum Beten, zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen ein.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.01.2021

Ökum. Aktion zur Fastenzeit

Klimagerechtigkeit – jetzt!

Der Aufruf der diesjährigen Kampagne zeigt die Dringlichkeit an. Für uns ist es zurzeit nicht lebensbedrohlich, aber die Folgen der Klimaerwärmung treffen letztlich alle, aber besonders die nachfolgenden Generationen. Aktuell bedroht sie aber wieder – wie so oft – die armen Länder. Vermehrte Stürme und Überschwemmungen, Dürren und ausfallende Ernten machen ihnen schwer zu schaffen. Klimagerechtigkeit heisst, dass nach dem Verursacherprinzip Länder, die die Hauptverantwortung an der Erderwärmung tragen, in der Verantwortung stehen, global für die Folgen und Schäden des Klimawandels einzustehen. Ein aktuelles Thema, das uns nicht kalt lassen kann. Eröffnung der Fastenzeit mit ökumenischen Gottesdiensten: Samstag, 20. Februar um 17 Uhr in der kath. Pfarrkirche in Horw und am Sonntag um 9 Uhr in der kath. Kirche in Kastanienbaum.

Sonntag, 21. Februar, 10.30 Uhr, ökumenischer Brot für alle – Gottesdienst, in der ref. Kirche Horw (mit Anmeldung)

Autor: Martin Schelker|Datum: 13.01.2021

Gäste-Gottesdienst mit Alina Ring

Furchtlos hoch hinaus

Wer im Leben hoch hinaus will, muss lernen mit Furcht und Rückschlägen umzugehen. Was hilft uns, auf den Spitzen des Erfolgs am Boden zu bleiben und gleichzeitig im Tal, wenn Träume platzen, die Hoffnung nicht zu verlieren? Wo schöpfen wir Inspiration und Kraft, wenn die Zukunft ungewiss und furchteinflössend scheint? Als Sportkletterin hat sich unser Gast Alina Ring mit diesen Fragen beschäftigt und manch furcheinflössende Wand durchklettert. In 12 Jahren Leistungssport hat sie sich 200km in die Höhe gekämpft und dabei beachtliche Erfolge gefeiert, aber auch Rückschläge erlitten. Mit gerade mal 17 Jahren kletterte sie sich in den WM Final, im Jahr darauf wurde sie Schweizermeisterin und hatte ambitionierte Ziele für die Olympischen Spiele in Tokio. Nach zahlreichen Verletzungen und Operationen kämpfte sie sich nochmals zurück, bevor sie Ende letzten Jahres den Rücktritt bekannt gab. Steter Begleiter durch die Höhen und Tiefen des Lebens ist Alinas christlicher Glaube, welcher ihr beim Klettern eine Hilfe war und sie nun im Theologiestudium vertieft. Wir freuen uns, Alina bei uns im Gottesdienst begrüssen zu dürfen und hoffen auf viele interessierte Zuhörer – live vor Ort (Bitte anmelden!) oder online via Livestream auf unserer Homepage.   PDF Flyer

Gästegottesdienst, Sonntag, 28. Februar, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw / Bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 13.01.2021

Vorgestellt & Abschied

Sandra Wey-Barth neu im Team

Mit meinem Mann wohne ich in Kriens und unsere drei jungen Erwachsenen leben in einer immer wieder etwas wechselnden Konstellation mit uns. Wir sind vor gut 20 Jahren in die Innerschweiz gezogen und fühlen uns hier sehr wohl und zuhause. Mit Horw verbinden mich unsere Veloausflüge an den See und in den Bireggwald, die Kindergruppe Buntspecht, wo ich seit Beginn mitwirken darf und unsere gelegentlichen Besuche im Gottesdienst der reformierten Kirche. Schon lange schauen wir mit grosser Begeisterung über unsere Stadtgrenze hinaus dorthin! Vor zwei Jahren bot sich mir dann die Chance, ein Teil dieser lebendigen, inspirierenden und grossherzigen Gemeinde zu werden. Als Katechetin unterrichte ich nun im Teamteaching die 3. und die 4. Klasse. Meiner neuen Aufgabe als «Diakonische Mitarbeiterin Kinder und Familien» schaue ich mit Spannung entgegen. Die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit so motivierten, begeisterten und begeisternden Menschen erfüllt mich mit Dankbarkeit und Vorfreude. Von Yvonne Mummenthaler übernehme ich eine tolle Arbeit und ich danke ihr sehr für ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen. Neben meiner Tätigkeit als Katechetin leite ich eine Waldspielgruppe in Kriens und freue mich darauf, wenn ich auch wieder ELKI-Singen geben darf, das wegen Corona seit vielen Wochen nicht mehr stattfinden kann. Ich singe gerne und viel, lese leidenschaftlich, bin naturverbunden und gerne sportlich unterwegs. Mein Glaube an Gott und Jesus, mein Erleben und auch meine Krisen mit diesem Glauben, die Auseinandersetzung mit Wissenschaft, Bibel und Gesellschaft lassen mich immer wieder neue Wege entdecken und erfahren. Ich freue mich sehr darauf, die Menschen in dieser Gemeinde kennen zu lernen! Sandra Wey-Barth

Abschied Nach 8 Jahren im Bereich Kinder/Familien (inklusive Freiwilligenarbeit) sehne ich mich nach etwas Neuem und freue mich u.a. darauf, an den modernen Gottesdiensten wieder öfters oben in der Kirche zu sein und euch dann dort zu sehen. Ich danke euch herzlich für die bereichernden Begegnungen und vielen positiven Erfahrungen, die ich in dieser Zeit machen durfte. Ich war oft auf die Unterstützung Freiwilliger aller Generationen angewiesen und habe euer Mitwirken sehr geschätzt – DANKE! Besonders in Situationen, wo mein Bestes geben nicht genügt hat, durfte ich auch erfahren, wie Gott oft trotzdem Gelingen oder einen Durchbruch geschenkt hat, grösstenteils auf ganz andere Weise als von mir geplant oder erwartet – GOTT SEI DANK! Sandra wünsche ich an ihrer neuen Arbeitsstelle Gottes Segen, viel Freude, praktische Unterstützung und gutes Gelingen. Yvonne Mumenthaler

Autor: Sandra & Yvonne|Datum: 13.01.2021

Gemeinsam verreisen

Gemeindeferien vom 3. – 6. Juni 2021 (Fronleichnam)

Geduld war angesagt - und nun endlich, ein Jahr später als geplant, soll es wieder soweit sein. Die ganze Kirchgemeinde Horw, Jung und Alt, ein ganzes Wochenende vereint: Unsere Gemeindeferien, dieses Mal auf dem sogenannten «Schäferhügel», machen es möglich. Lass dir diese wunderbare Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen nicht entgehen! Wir freuen uns auf dich! Unsere charmante Unterkunft Crêt-Bérard (www.cret-berard.ch) ist am Waldrand gelegen mit wunderbarem Alpenblick und gehört zur Gemeinde Puidoux im Weinbaugebiet Lavaux am Genfersee. Crêt-Bérard wurde im Jahr 1953 als «Haus der Kirche und der Heimat» von jungen protestantischen Waadtländern im romanischen Stil erbaut. Ein Hauspastor der reformierten Kirche Waadt leitet das alltägliche Leben vor Ort. Zusammen mit rund zwanzig Mitarbeitern sowie einem Hoteldirektor wird rund um die Uhr für das Wohlbefinden der Ferien- oder Tagungsgäste gesorgt. Alle Zimmer sind ruhig gelegen und hübsch eingerichtet, wobei die kleinen Klosterkammern einen ganz besonderen Reiz ausüben. Der blumengeschmückte Park, der Klostergarten, der Meditationsspazierweg und der hoteleigene Sportplatz laden Gross und Klein zum Verweilen ein. Weitere Informationen sowie die Anmeldung findest du auf unserer Homepage oder auf den in der Kirche aufliegenden Flyer. Anmeldeschluss ist anfangs Februar. Die Buchung kann bis einen Monat vor Reisebeginn kostenlos storniert werden.
Bitte hier anmelden

PDF Flyer

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 21.12.2020

Verabschiedung

Dank an Yvonne Mumenthaler

Liebe Yvonne, wir danken dir sehr herzlich für dein langjähriges Engagement innerhalb des Kinder- und Familienbereichs. Als freiwillige Mitarbeiterin bist du gestartet und in den letzten etwas mehr als drei Jahren bautest du die 30%-Stelle auf und aus. Wenn du etwas anpackst, dann weiss man: Es kommt gut. Du hast Übersicht und die gesteckten Ziele im Auge. Dabei bist du immer in einem guten Kontakt zu den beteiligten Kindern und Erwachsenen. Unzählige Begegnungen für Kinder und Familien hast du ermöglicht. Da gab es unvergessliche Kindertage und spannende Gruppenaktivitäten innerhalb der Chinderchile. Besonders eindrücklich in Erinnerung ist uns dein ausserordentliches Organisations- und Koordinations-Talent innerhalb des Projektes „Ostergarten 2019“. Du hattest auch eine grosse Offenheit etwas auszuprobieren und neue Wege zu beschreiten. Spürbar war dein Anliegen, ganze Familien in ansprechender Weise mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen. Immer wieder eine Herausforderung war es, für die vielfältigen Aufgaben Freiwillige zu finden. Oft bist du selbst eingesprungen, damit Kinder willkommen geheissen werden konnten.  

Nun verabschieden wir dich per Ende Januar aus diesem Anstellungsverhältnis. Es freut uns aber sehr, dich weiterhin in unserer Kirchgemeinde da und dort als Mitgestalterin zu sehen. 

Ganz herzlichen Dank und viel Freude bei deiner Ausbildung und dem Engagement im Bereich der Begleitung von Erwachsenen. Wir sind guter Hoffnung, im nächsten Kirchenboten eine Nachfolgerin vorstellen zu können.

Im Namen des Kirchenvorstandes Martin Schelker

Autor: Martin Schelker|Datum: 21.12.2020

Kirchensplitter

Wunderbar sind deine Werke

Naturschauspiele üben auf viele Menschen eine Faszination aus. Wir können sie nicht beeinflussen, uns jedoch daran erfreuen: Sonnenauf- und -untergänge sind einzigartig und verwandeln die ganze Landschaft. Manchmal ist der Himmel so wunderbar gefärbt oder unsere schneebedeckten Berge glühen im gleissenden Sonnenlicht, dass sich unmittelbar aus meinem Herzen ein Loblied über meine Lippen bahnt. Voller Freude und Dankbarkeit geniesse ich diese Augenblicke. Es ist, als hätte Gott selbst seinen Pinsel herausgeholt und sich kreativ betätigt.

Ein leuchtender Regenbogen kündigt die Sonne während oder nach einem Gewitter an. Vielleicht erinnert uns der 7-farbige Bogen auch an den Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Auch wenn Sonnenstrahlen wie Finger durch den sich lichtenden Nebel gleiten, entstehen Kunstwerke, die uns immer wieder zum Innehalten und Staunen veranlassen.

Doch was erquickt unsere Seele, wenn wir im Hochnebel feststecken und wir nicht über das Wolkenmeer kommen? Wenn weder Konzert, Theater noch Oper unsere Herzen erfreuen kann, keine Galerie geöffnet ist, keine wohltuenden Menschen um uns herum sind, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen sind? Was für Quellen tun sich für uns auf? Was tut uns wohl?

Erschliesst sich für uns ein Zugang zum lebendigen Gott in Jesus Christus? Können wir in ihm Trost, Halt und Hoffnung finden?

Meine morgendliche Tankstelle ist bei einer Tasse Tee Gottes wunderbares Wort. Immer wieder staune ich, wie Gott mit jedem Menschen persönlich seinen Weg gegangen ist und auch heute noch geht. Die vielen Verheissungen Gottes lassen mich innehalten und meine individuelle Realität über das Leben immer wieder korrigieren. Jesus Christus verspicht uns, dass er jeden Tag bei uns ist und wir zu ihm kommen dürfen mit allem, was uns Mühe und Freude macht. Ich wünsche uns den Mut, uns unserem Schöpfer zu nähern und uns überraschen zu lassen. Möge unser Blick seine wunderbaren Werke erkennen.

Autor: Elke Damm|Datum: 18.12.2020

Corona macht kreativ

Heiligabend Zuhause oder in der Kirche mitfeiern

Kaum eine Feier ist uns Reformierten so heilig wie der Heiligabend. Jung und Alt singen gemeinsam die Weihnachtsklassiker, bestaunen den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und lauschen im Kerzenlicht der Weihnachtsgeschichte. Doch 2020 ist vieles anders. An eine vollgestopfte Kirche ist in Coronazeiten nicht zu denken. Deshalb haben wir einen Weg gesucht, wie wir trotzdem zusammen Heiligabend feiern können mit allem, was uns lieb ist. So ist die Idee einer interaktiven Weihnachtsfeier per Video entstanden, welche im kleineren, persönlichen Rahmen gefeiert werden kann, eine ca. 30-minütige Feier zum Mitsingen und Staunen. Lassen sie sich überraschen!

Wie soll das vor sich gehen?! Jeder kann frei wählen, ob er in diesem Jahr im Familienkreis oder wie gewohnt in der Kirche mitfeiern möchte. Wer von Zuhause aus dabei sein möchte, kann es sich vor der Bescherung auf dem Sofa gemütlich machen und über unsere Homepage die Feier am eigenen Computer abspielen, am besten gleich mit Beamer und Soundanlage. Wenn ihr Zuhause mitfeiert, empfiehlt es sich, eine Kerze zur Hand zu haben. Link zum Video

Ihr könnt aber auch nach dem Festtagsschmaus einen Verdauungsspaziergang in unsere weihnachtlich dekorierte Kirche machen. Dort werdet ihr zwischen 14 und 23 Uhr immer zur vollen Stunde persönlich willkommen geheissen und könnt den Gottesdienst, wenn auch digital, so zumindest vor Ort mitfeiern.

Der Gottesdienst am Weihnachtsmorgen 25. Dezember wird in gewohnter Form um 10 Uhr (mit Kinderhüte) und für alle, die gerne länger schlafen, um 11.15 Uhr (ohne Kinderhüte) gefeiert. Meldet euch für diese zwei Gottesdienste vorgängig über das Anmeldeformular auf der Homepage an.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.11.2020

Podiumsdiskussion

Konzernverantwortungs-Initiative

Vier Jahre ist es bereits her, seit die Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Menschen und Umwelt" – kurz: Konzernverantwortungs-Initiative – eingereicht wurde. Das Parlament hat sich offensichtlich schwer damit getan: Ein Kompromiss, welcher dem Anliegen der Initiative Rechnung getragen hätte, stand kurz vor der Verabschiedung, letztlich ist es ein Gegenvorschlag geworden.  Am Podium vom 2. November möchten wir über die Initiative informieren, Personen mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort und miteinander ins Gespräch kommen lassen und so den Besuchern des Anlasses eine Orientierungshilfe bieten. Bei der Zusammenstellung des Podiums war es uns wichtig, der kommenden Generation eine Stimme zu geben. Maline Zimmermann (Vorstand Junge Grüne Luzern) tritt für die Initiative ein, Kim Rast (Präsidentin Jungfreisinnige Luzern) dagegen. Darüber hinaus konnten wir mit Prof. Dr. Peter Kirchschläger, dem Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern, einen absoluten Experten auf dem Gebiet gewinnen. Er wird in einem Kurzreferat die Initiative aus christlich-ethischer Perspektive beleuchten. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Abend eingeladen. Es werden auch Fragen aus dem Publikum aufgenommen.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite. Zudem werden wir den Anlass per Livestream übertragen. 

 Montag 2. November, 20 Uhr, Reformierte Kirche Horw

(Foto: Prof. Dr. Peter Kirchschläger, Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern)

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 15.10.2020

11vor11 Gottesdienst

Kartenhaus

7.71 Meter hoch, 131 Stockwerke, 91'800 Karten… So hoch war das grösste Kartenhaus der Welt, Weltrekord von 1999. Eine kaum vorstellbare Höhe! Wenn ich im 3. Stock unseres Hauses stehe, erreiche ich mit meinen Füssen erst 6.36 Meter…

Wie haben wir es als Kinder geliebt, ganz still und konzentriert eine Jasskarte nach der anderen fein säuberlich aufeinander zu stapeln. Zuerst Häuschen um Häuschen, dann mit einer Karte quer zwei Häuschen verbinden, dann auf die abgedeckten Häuschen weiter aufbauen. Wenn man Glück hatte, schaffte man noch ein drittes oder sogar viertes Stockwerk. Spätestens dann eine Unachtsamkeit, ein kleiner Windstoss, eine zittrige Hand… und das kleine Kunstwerk war nur noch ein Kartenhaufen.

Auch in der Realität kann ein furchtbarer Schicksalsschlag unser Kartenhaus des Lebens innert Sekunden einstürzen lassen. Verlust vom Arbeitsplatz, Beziehung in die Brüche gegangen, erschütternde Krankheitsdiagnose, Naturkatastrophen, Todesfall…  In einem einzigen Moment ist nichts mehr so, wie es einmal war und es reisst einem den Boden unter den Füssen weg. Wieder von vorne anfangen? Vielleicht die Bauart ändern? Auf Felsen statt auf Sand? Mit anderem Material? Seien wir ehrlich! Eigentlich wissen wir im Voraus schon, dass ein Kartenhaus einstürzen wird. Aber merken wir überhaupt, dass wir eins gebaut haben? Wichtig ist, dass wir den Mut nicht verlieren und trotzdem weiter an der Zukunft bauen.

Wir sind gespannt, welche Gedanken sich die verschiedenen 11vor11 Teams zu diesem Thema gemacht haben. Sie sind herzlich zu unserem Gottesdienst eingeladen! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

Infolge der Abstandsregeln verzichten wir auf das gemeinsame Mittagessen. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage (www.refhorw.ch) angesehen werden.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 15. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  Horw

Autor: Carmen Caviezel (11vor11 Band)|Datum: 15.10.2020

Freie Stelle per 1.1.2021

Kinder- und Familienarbeit (30%)

Wir suchen eine Person aus Horw, welche mit Herzlichkeit auf Menschen zugeht und im christlichen Glauben verankert ist. Eine offene Kommunikation, Eigeninitiative und organisatorisches Geschick sind Fähigkeiten, welche für diese vielfältige Aufgabe wichtig sind.

Aufgaben: Inhaltliche und organisatorische Gestaltung von Anlässen und Projekten / Einsatzplanung und Mithilfe Chinderchile / Freiwillige motivieren, begleiten und fördern / Koordination, Vernetzung und Weiterentwicklung der ganzen Gemeindearbeit.

Chancen: Flexible Arbeitszeitgestaltung, Teil eines dynamischen und fröhlichen Teams, Unterstützung, um eigene Ideen umzusetzen, Besoldung nach kant. Reglement.
Für Fragen steht ihnen unser Pfarrer Jonas Oesch zu Verfügung.

Bewerbungen an Martin Schelker, KG-Präsident, Hubelstrasse 3, 6048 Horw, martin.schelker@reflu.ch

Autor: Martin Schelker|Datum: 15.10.2020

Traditionelle Latärndlifiir 2020 abgesagt

Alternativprogramm angesagt!

Am 15.November um 17.00 Uhr hätte die Latärndlifiir stattfinden sollen.

Leider müssen wir diesen traditionellen Anlass dieses Jahr aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen absagen.

Es wäre unglaublich toll und stimmungsvoll, wenn trotz allem viele kleine Laternenumzüge am Sonntag, 15.November zwischen 17.30 und 18.30 Uhr durch die Quartiere ziehen würden.

Machen Sie doch alle mit und ermöglichen Sie den Horwer Kindern in dieser schwierigen Zeit ein tolles Erlebnis! Stellen Sie Lichter ans Fenster, auf den Balkon und in den Garten, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen.

Ideen für eine Latärndlifiir mit der Familie

  • Laternen von der Spielgruppe/vom Kindergarten bereitstellen (allenfalls basteln).
  • Eine Laternen-Geschichte heraussuchen (z.B. in der Bibliothek)
  • Zimmer – oder eine andere Wohnecke gemütlich einrichten. Abdunkeln. Kerze anzünden.

Variante: ein Feuer draussen machen

  • Die Geschichte erzählen.
  • Einander Licht & Wärme schenken, indem alle Laternen angezündet werden.
  • Gemeinsam ein Lied singen.               
  • Warm anziehen und mit den Laternen einen kleinen Umzug im Quartier machen.
  • Um den stimmungsvollen Abend abzuschliessen, eignen sich ein feiner Punsch oder Glühwein.

Autor: Rita Roos|Datum: 15.10.2020

Kirchensplitter

Warum nicht?

«Ihr seht Dinge und fragt: Warum? Aber ich träume von Dingen, die es niemals gab und frage: Warum nicht?» Dieses Zitat vom Iren John Bernard Shaw aus dem 19. Jahrhundert will ich als Inspiration an den Anfang dieses Textes setzen. Er war ein Mann, der sich nicht nur auf das Reden über seine klaren Ansichten beschränkt hat, sondern in seinem Leben durch seine Taten gezeigt hat, dass er auch vielerlei mutig umsetzte. Seine Einstellung, an etwas zu glauben - zu Träumen, was noch nicht ist - spricht etwas in mir an und ich frage mich: Wie sieht es bei mir mit Visionen aus? Wage ich zu träumen? Mich damit zu beschäftigen, wäre wohl wertvoll.

Manchmal können uns Umstände ängstigen, welche das grosse Bild trüben. Zum Beispiel die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Schicksalsschläge, Krankheiten oder schwierige Beziehungen bringen Heraus -und Überforderungen und können uns mehr als gewünscht in Beschlag nehmen. Ich selbst durchlaufe eine Phase, wo ich mir so grosse Sorgen mache, dass Mut und Gottvertrauen angefochten sind. Ich ertappe mich dabei, wie ich die Umstände so gross werden lasse, dass ich den Blick über meine eigenen Möglichkeiten hinaus verliere. Schnell passieren mehr Fehler, als einem lieb ist – Zweifel wollen sich einnisten. Verdrängen hilft da genau so wenig wie Schönreden, weder krampfhaft gesteigertes Engagement noch resigniertes Kleinreden meiner Fähigkeiten machen es besser, auch wenn sich diese Ausflüchte geradezu anbieten. Aber was hilft, wenn wir das grössere Bild kaum sehen? Was, wenn ich mir schmerzlich bewusst werde, dass ich mich verlaufen habe?

In den Psalmen der Bibel können wir das hemmungslose Ausschütten des Herzens und das schonungslose Beschreiben von Gefühlen und Gedanken über die vorherrschenden Lebensumstände lernen. Darauf folgt ein Innehalten, wo der Schreiber innehält, aufschaut, einen erweiterten Blick bekommt und schliesslich Hoffnung schöpft. Er erkennt: Da ist mehr! Mit offenem, mutigem Herzen sich dem Gott anzuvertrauen, welcher uns eine Perspektive über unsere menschlichen Möglichkeiten hinaus bietet, ist unsere Herausforderung. Zu sehen, was grösser als die äusseren Zwänge und die selbsterschaffene Realität ist, kann in uns Hoffnung kreieren, Vertrauen erwecken, zu Schritten ermutigen. Ich wünsche uns allen den Mut und das Vertrauen, uns ein grösseres Bild schenken zu lassen und neue Schritte zu wagen! Warum auch nicht.

 

Autor: Simon Tschirren|Datum: 23.09.2020

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 1. November, 11:15 Uhr im Kirchgemeindesaal

Dieses Jahr ist vieles anders. Die Frühlings-Kirchgemeindeversammlung musste abgesagt werden.  Darum hat es diesmal einige Traktanden mehr. Der Jahresbericht 2019 liegt diesem Kirchenboten bei.    

Traktanden:

1)         Begrüssung

2)         Wahl der Stimmenzähler

3)         Genehmigung der Traktandenliste

4)         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 3.11.2019

5)         Jahresbericht 2019 (Beilage Kirchenbote Okt. 2020)  

6)         Jahresrechnung 2019

           Erfolgsrechnung und Bilanz

            Beschluss über die Verwendung des Überschusses

            Bericht der Rechnungskommission

            Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand

7)         Aufgaben und Finanzplan 2021-2024

8)         Genehmigung Budget 2021

9)         Informationen Förderverein

10)       Verschiedenes / Mitteilungen

Die Unterlagen können ab 7. Oktober auf dieser Seite oder im Sekretariat eingesehen werden. Es freut uns sehr, wenn wir viele Mitglieder begrüssen dürfen. Wir werden dafür sorgen, dass unsere Mägen nicht allzu fest zum Knurren kommen.

Martin Schelker, Präsident

Autor: Martin Schelker|Datum: 23.09.2020

GÄSTE-GOTTESDIENST

Rassismus – woher kommst er?

Rassismus – viel diskutiert, häufig missverstanden. 2020 wurde nicht nur durch das Corona-Virus durchgeschüttelt. Auch die Debatte über Rassismus wurde durch den Tod von Georg Floyd angefacht und verbreitete sich wie ein Lauffeuer um die ganze Welt. Wie äussert sich Rassismus in der Schweiz? Die Debatte spaltet die Gemüter. Es lohnt sich aber, unsere blinden Flecken anzuschauen. Was können wir tun, um uns zu sensibilisieren und Rassismus auf kleinster Ebene zu bekämpfen?

Unser Gast, Estefania Zollinger, hat eine dominikanische Mutter und einen Schweizer Vater und begegnet als Sozialarbeiterin und Beiständin immer wieder Vorbehalten aufgrund der Herkunft von Menschen. Sie hat ein grosses Herz für die Kirche und dafür, wie verschiedenste Menschen in ihr Heimat finden können.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 18. Oktober, 10 Uhr, Vorstellung Konfirmanden, Mitwirkung Jugendchor Nha Fala

PDF Flyer

Autor: Beni Manig|Datum: 10.09.2020

LADIES GO WELL – SOUL

RAISE YOUR VOICE - Referat und Austausch

Bedürfnisse, Grenzen, Träume - steh für dich ein! Halte dich nicht zurück mit deinen Begabungen, Beiträgen, Meinungen - damit die Welt davon profitiert. Manchmal ist das nicht ganz einfach. Doch innere und äussere Hürden können überwunden werden. Wir Frauen wollen uns gemeinsam dazu ermutigen lassen und anschliessend beim Dessert darüber austauschen.

Unsere Referentin Susanne Fürbringer ist Psychologin, Paartherapeutin, Coach, Erwachsenenbildnerin und Mitarbeiterin bei Campus für Christus. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit ihr!

Ladies go well – SOUL, Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr im Kirchgemeindesaal (Keine Anmeldung erforderlich)

 

Autor: Team Ladies go well|Datum: 10.09.2020

HERBSCHT-CHINDERFIIR

Die Geschichte vom kleinen Lalu

Endlich dürfen wir mit dir zusammen wieder eine Chinderfiir feiern. Diesmal erzählen wir dir die Geschichte von Lalu. Der kleine Lalu ist ein einsames Kind. Doch eines Nachts steigt der Mondprinz auf die Erde. Er nimmt Lalu in seine Arme und zeigt ihm so: Ich habe dich gern, genauso, wie du bist! Jetzt lacht in seinem Herzen die Sonne. Lalu findet einen Freund und ist glücklich.

Du darfst dich von den schönen Bildern und den Liedern verzaubern lassen. Wir freuen uns auf eine schöne Chinderfiir mit dir.

Das Chinderfiir-Vorbereitunsteam

Herbscht-Chinderfiir, Dienstag, 15. September, 16 Uhr, in der ref. Kirche Horw

PDF Flyer

 

 

Autor: Chinderfiir Team|Datum: 19.08.2020

Kirchensplitter

Reformiert? Katholisch? Freikirchlich?

Als Tochter eines Katholiken und einer Reformierten bin ich von Geburt an ein Glaubens-Mischling. Reformiert geprägt wurde ich durch Sonntagsschule, Religionsunterricht, Krippenspiele und Sommerlager, währenddessen ich mit meiner katholischen Grossmutter die Messe kennenlernte. In meinem Elternhaus und meinem Alltag spielte Religion kaum eine Rolle, und so verabschiedete ich mich nach der Konfirmation von der Kirche. Als ich 10 Jahre später meinem Mann begegnete, ebenfalls reformiert, nahm er gerade an einem Alphalive-Glaubenskurs in einer Freikirche teil. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum für ihn Gott so wichtig war, ausserdem waren mir Freikirchen fremd. Mehr wegen dem Interesse an diesem Mann als des Glaubens wegen, machte ich mich auf die Suche nach dem Lebenssinn, diskutierte mit ihm, fand u.a. in seinem Büchergestell das Buch der «Fall Jesus» und auch eine Bibel. Eine Weile später nahm ich eine Stelle in einem Hotel der Pfingstgemeinde an, wo Landes- und Freikirchen zur Gästegruppe gehörten. Für mich war es ein grosser Gewinn, dass ich in der Freizeit bei verschiedenen Denominationen reinschnuppern und dabei meine christlichen Wurzeln neu entdecken konnte. Als junge Familie besuchten wir eine Freikirche, bevor dann der Wunsch aufkam, eine Kirchgemeinde an unserem Wohnort zu finden. Die 11vor11-Gottesdienste und die gelebte Gemeinschaft gefielen uns, und so wurden wir von passiven zu aktiven reformierten Horwer.

Ich persönlich habe die Einblicke in die Landes- sowie Freikirchen als Bereicherung erlebt und sehe die Vielfalt als Chance, die unterschiedlichen Bedürfnisse von uns Menschen abzudecken. Ich wünsche mir, dass es uns als Christen vermehrt gelingt zusammenzustehen, uns auf die vielen Gemeinsamkeiten und das Verbindende zu fokussieren. In der Ökumene ist ja bereits schon so viel Schönes geschehen. Nehmen wir doch die Gelegenheit wahr, andere Denominationen besser kennen zu lernen: Der Gottesdienst der Evangelischen Allianz am 13. September wurde wegen Corona leider abgesagt (hoffentlich kann er dann im Januar 2021 stattfinden), aber eine Woche darauf am 20. September, findet der ökumenische Bettagsgottesdienst statt. Lassen wir uns davon inspirieren, wie Christen verschiedener Couleur ihren Glauben leben und feiern, und vielleicht stöbern wir ja dabei etwas auf, was unser eigenes Christsein bereichert!

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 19.08.2020

Vorgestellt

Unser neuer Vikar

Mein Name ist Beni Manig, ich bin 26 Jahre alt und freue mich sehr, dass ich ab August für ein Jahr in der ref. Kirchgemeinde Horw mein Vikariat absolvieren kann. Ich bin der erste Vikar in Jonas Oeschs Pfarrkarriere und der erste Vikar in der ref. Kirchgemeinde Horw überhaupt!

Wer Pfarrer*in werden will, muss nach dem Theologiestudium das Vikariat absolvieren. Es ist quasi das „Pfarrer-Lehrjahr“. In diesem Rahmen werden Sie mich verschiedentlich antreffen; in Gottesdiensten und im Konfirmationsunterricht, bei Seelsorgebesuchen und anderen Pfarrtätigkeiten.

Vor allem freue ich mich auf die persönlichen Begegnungen mit Ihnen. Für dieses Jahr bin ich ins Pfarrhaus der Familie Oesch eingezogen. Vor Ort zu wohnen ermöglicht es mir, umfassender ins Gemeindeleben einzutauchen. Es reizt mich, eine lebendige und vielfältige Dorfgemeinde kennen zu lernen, die in einem katholischen Kanton als Minderheit lebt.

Ich bin im Thurgau und in Zürich als Pfarrerssohn aufgewachsen und habe dann in Zürich Germanistik und Theologie studiert. Nachdem ich in der Pubertät dem Glauben an Jesus wenig Beachtung geschenkt hatte, entdeckte ich ihn durch persönliche Erlebnisse in der Jugendarbeit als sinnstiftend und wahr. Während des Studiums arbeitete ich vier Jahre lang als Jugendarbeiter in einer reformierten Kirchgemeinde und entdeckte dabei meine Leidenschaft, mit Menschen unterwegs zu sein und sie auf ihrem Glaubensweg zu begleiten.

In meiner Freizeit mache ich viel Musik: Ich spiele in der Folk Rock-Band „Adam’s Wedding“ Schlagzeug. Ansonsten geniesse ich es, in den Bergen zu sein, allein oder mit meiner Freundin; zu wandern, zu klettern oder neuerdings auch zu biken. Horw bietet diesbezüglich wunderbare Möglichkeiten!

 

Autor: Beni Manig|Datum: 06.08.2020

11vor11 Gottesdienst

Seelenheil

Ist meine Seele heil? Was ist sie überhaupt? Wann geht es ihr gut?

Wir tun uns immer wieder schwer mit der Frage, was denn diese Seele wirklich ist. Ist es irgendetwas Verborgenes tief in uns, Bereiche in unserem Leben, die nicht definierbar sind? Auch die Psyche ist nicht so recht fassbar und doch verstehen wir es eher, wenn jemand sagt, es gehe ihm psychisch gerade nicht so gut.  

Wenn man einem Namen ein „selig“ hinzufügt (z.B. Hans selig) drückt man damit aus, dass er verstorben ist. Sozusagen das Gegenteil bedeutet, wenn wir sagen: „Da war ich selig“. Damit beschreibe ich ein Lebensgefühl in einem ausserordentlich glücklichen Moment. Während den Ferien konnten wir vielleicht die Seele baumeln lassen, insbesondere wenn wir andere gute Seelen um uns hatten. Manchmal brauchen wir die Hilfe eines Seelsorgers oder geben der Seele einen Auftrag wie der Psalmbeter David: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Beschreibt das Wort einen Zustand, wo alles gut ist in meinem Leben, wo alles gut ist zwischen mir und den Menschen, mit denen ich lebe und wo alles gut ist zwischen mir und meinem Gott? Wir wissen um Verletzungen und Defizite in unserem Leben. Daraus verspüren wir eine Sehnsucht nach Glückseligkeit oder wenigsten solch «seligen» Momenten.    

In sehr alten Zeiten konnte man das Seelenheil käuflich erwerben. Wenn das so einfach wäre, würden wir dies vielleicht heute noch tun?! Es bleibt wohl ein tiefer Wunsch in uns, zu diesem Seelenheil zu gelangen.

Infolge der Abstandsregeln verzichten wir auf das gemeinsame Mittagessen.

 

Autor: Martin Schelker|Datum: 06.08.2020

Rangverkündigung

Pfingstrallye 2020

Unsere digitale Pfingstrallye 2020 ist Geschichte. 

Herzlichen Dank den rund 80-90 Teilnehmern, die zwischen dem 29. Mai und 14. Juni sich dieser Challenge gestellt haben.


Mit Freude dürfen wir euch unsere Rallye-Champion sowie die Rangierung der besten fünf Teams bekanntgeben:

1. Platz: Merle & Jette
2. Platz: Tamara & Jacqueline
3. Platz: Tatjana
4. Platz: Familie Koch
5. Platz: DieCooleGruppe2.0

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 06.08.2020

Der legendäre Anlass nur für Männer

Zu Fuss und mit Fatbikes in die Berge

Nach genialen Touren entlang der Rätikon und auf den Pilatus geht es am "Men go wild" am 19. September auf eine atemberaubende Vier-Seen-Wanderung. Zum Abschluss fahren wir mit Fatbikes rasant ins Tal zurück, bevor wir den Tag beim gemütlichen Znacht ausklingen lassen. Die Idee bleibt dabei dieselbe: Männer aus unserer Gemeinde und ihre Freunde verbringen einen genialen Tag voller Action, Inspiration & guter Gemeinschaft. Mehr Informationen zum Anlass finden sich auf dem Flyer. Meldet euch bist zum 13. September an, am Besten gleich über das Anmeldeformular!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 30.07.2020

Besinnungswanderung

Beim Ägerisee

PROGRAMM
Südlich des Ägerisees machen wir eine Rundwanderung. Ab Unterägeri geht es zuerst durch die Ebene, bis wir ennet dem See zum bewaldeten Hügel kommen. Nach stetigem Aufstieg werden wir mit schöner Aussicht belohnt. Im Schatten des Waldes wandern wir danach hinunter zum Ägerisee. Ab der Naas laufen wir in Seeufernähe zurück nach Unterägeri.

Wanderzeit 4 h 30 min, 14,1 km, Auf-/Abstieg 387 m, höchster Punkt 1045 m ü.M.

Hinfahrt: Zug ab Horw 6:53 Uhr/Luzern 7:10 Uhr,
Ankunft Unterägeri Zentrum 8:00 Uhr

Rückfahrt: ab Unterägeri Zentrum 16.56,
Ankunft Luzern 17:49 Uhr/Horw 18:03 Uhr

KOSTEN
Kosten: Gruppenticket mit Halbtax 13,80 CHF

AUSRÜSTUNG
Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von Vorteil

ANMELDUNG
Nachfragen und Anmeldung bis 12. August,
mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm: elke.damm@reflu.ch oder Tel: 041 340 76 22 Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

 

Autor: Elke Damm|Datum: 01.07.2020

Kleingruppen-Luft schnuppern

Austausch über die Grundfragen des Lebens

Zwischen Anfang Mai und Fronleichnam haben sich gegen 70 Personen aus unserer Kirchgemeinde auf eine aussergewöhnliche Entdeckungsreise gemacht und gemeinsam das Buch "Expedition zum Ich" des reformierten Theologen Klaus Douglass durchgelesen. Einerseits setzten wir uns dabei mit unserer Persönlichkeit, unseren Fragen, Hoffnungen und Sehnsüchten auseinander und andererseits befassten wir uns mit 40 zentralen Bibelstellen, welche die existenziellen Grundfragen unseres Lebens und Glaubens thematisieren.

Die Feedbacks der Teilnehmenden waren begeistert, allerdings wurde die Möglichkeit zum Austausch vermisst. Dies brachte uns auf die Idee, zwischen Anfang September und Anfang Dezember Expeditions-Gruppen auf die Beine zu stellen. An jedem der sieben Abende wird jeweils über eine Woche der Expedition ausgetauscht. Die Treffen finden - mit einer Pause in den Herbstferien - alle zwei Wochen statt und bieten eine geniale Möglichkeit, "Kleingruppen-Luft" zu schnuppern. Natürlich kann das Buch - welches für 10 Fr. in der Kirche bezogen werden kann - auch über die Sommerferien oder abschnittsweise vor den Treffen gelesen werden. Es würde uns freuen, wenn möglichst viele solche Expeditions-Gruppen entstehen dürften. Interessiert?! Anmelden kann man sich über das entsprechende Anmeldeformular auf auf der Homepage oder das Sekretariat. Die Einteilung der Gruppen erfolgt aufgrund des Wochentags, an welchen eine Teilnahme möglich ist. Unmittelbar nach den Sommerferien folgen weitere Informationen (Daten, Zeit, Starttreffen, usw.)

Daten der Treffen: 

1.Abend: KW 37 (7-13.9.)
2.Abend: KW 39 (21.-25.9.)
3.Abend: KW 42 (12.-16.10.)
4.Abend: KW 44 (26.-30.10.)
5.Abend: KW 46 (9.-13.11.)
6.Abend: KW 48 (23.-27.11.)
7.Abend: KW 50 (7.-11.12.)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.06.2020

Kirchensplitter

Rückblick auf ein etwas anderes Praktikum

Anfang Februar startete ich voller Enthusiasmus in mein Praktikum in der reformierten Kirche Horw. Die Lernziele standen, erste Gottesdiensteinsätze waren geplant und die bereits geschnupperte «Kirchenluft» im Konflager im Herbst hatte mich das Praktikum sehnsüchtig herbeiwünschen lassen. Und dann kam Corona…

Aber ganz so dramatisch, wie dies jetzt vielleicht klingen mag, war es nicht: Eine Mischung aus Coronakrise und einem Praktikumsumfeld, in welchem eine Kultur herrscht, die es erlaubt, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen und auch einmal über sich selbst zu lachen, bugsierten mich in ganz neue Gefilde. Ich tat Dinge, die ich sonst nie tue. So überwand ich beispielsweise im Eiltempo meine unsicher-vermeidende Haltung gegenüber Filmschneidprogrammen am Computer, stellte mich der Herausforderung einer Bowlingpartie oder griff nach jahrelangem einsamem Spielen wieder einmal in Gesellschaft in die Knöpfe meines Akkordeons, um gemeinsam am Osterfeuer zu musizieren.

All dies mag banal klingen, aber für mich waren es nicht bloss gemeisterte Herausforderungen, sondern die ganze Erfahrung hier in Horw ist für mich allem voran Ausdruck von gelebter Gnade. Ich fühle mich unglaublich privilegiert, dass ich an einem Ort mein Praktikum absolvieren durfte, an welchem christliche Prinzipien nicht einfach Wörter sind und Floskeln bleiben, sondern wo sie gelebt, wo sie fass- und erfahrbar werden. Ich darf auf eine sehr bewegte, ereignisreiche und ungewöhnliche Praktikumszeit zurückblicken, in welcher ich vielen inspirierenden Menschen begegnen durfte und in welcher ich mithineingenommen wurde in eine sehr liebevolle Art des Kircheseins. Es erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit, während meines Praktikums Teil dieser aussergewöhnlichen Kirchgemeinde gewesen sein zu dürfen. Danke!  

Autor: Leandra Zeller|Datum: 09.06.2020

WIR SIND DANN MAL WEG….

....denn wir pilgern

Hüttentour
Vom Freitag 7. August bis Sonntag 9. August (Achtung: Datum hat sich geändert!)

Wir machen uns auf, einen Teil des vier-Quellen-Weges zu erwandern. Wir starten am Oberalppass und werden in drei Etappen zur Rheinquelle und über den Gotthardpass zur Reussquelle pilgern. Die Wanderung beinhaltet Teilstrecken für anspruchsvolles Bergwandern und setzt eine gute körperliche Verfassung und Fitness voraus. Interessiert? 
Wir freuen uns auf euch.
Für mehr Informationen und Auskunft: Elke Damm T: 041 340 76 22 E: elke.damm@reflu.ch  

Besinnungswanderung Ägerisee
Samstag, 15. August

Südlich des Ägerisees machen wir eine Rundwanderung. Ab Unterägeri geht es zuerst durch die Ebene, bis wir ennet dem See zum bewaldeten Hügel kommen. Nach stetigem Aufstieg werden wir mit schöner Aussicht belohnt. Im Schatten des Waldes wandern wir danach hinunter zum Ägerisee. Ab der Naas laufen wir in Seeufernähe zurück nach Unterägeri. Wanderzeit 4 h 30 min, 14,1 km, Auf-/Abstieg 387 m, höchster Punkt 1045 m ü.M. Hinfahrt: Zug ab Horw 6:53 Uhr/Luzern 7:10 Uhr, Ankunft Unterägeri Zentrum 8:00 Uhr Rückfahrt: ab Unterägeri Zentrum 16.56, Ankunft Luzern 17:49 Uhr/Horw 18:03 Uhr
Anmeldungen bitte an Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw, Tel: 041/340 76 22, Mail: elke.damm@reflu.ch /Anmeldeschluss: 12. August  

Autor: Irene Gantert & Elke Damm|Datum: 09.06.2020

Samstag 1. August, 10.30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum 1. August

Auf die traditionelle Bundesfeier in der Horwerhalle müssen wir in diesem Jahr "coronabedingt" leider verzichten. Und doch ist es uns wichtig, unseren Nationalfeiertag gemeinsam zu begehen und für unser Land zu beten. Gemeinsam mit der kath. Geschwistergemeinde haben wir daher kurzerhand einen ökumenischen Gottesdienst auf die Beine gestellt. Gerade in den vergangenen Monaten sind wir uns bewusst geworden, welches Vorrecht es ist, in der Schweiz leben zu dürfen, d.h. wir möchten in dieser Feier auch unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Gestaltet wird die Feier von Pfr. Benedikt Wey (kath) und Diakon Martin Schelker (ref).
 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.06.2020

Aktion

Ladies go well

Es ist wieder Frauen-Action angesagt! Die grünen Höger und schroffen Fluhen des Entlebuchs, darin eine lauschige Schlucht mit einem malerischen Wasserfall – wir nehmen am Nachmittag die kurze Wanderung von Flühli ins Chessiloch unter die Füsse und kühlen uns diese nachher in der schönen Kneippanlage in Flühli. Am Abend verwöhnen wir uns mit einem gemütlichen Apéro und Nachtessen in unseren Kirchenräumen in Horw – und geniessen natürlich die tolle Gemeinschaft unter tollen Frauen. Wir freuen uns auf dich!

Treffpunkt 13.00 Uhr bei der reformierten Kirche Horw, Apéro und Nachtessen 18.30 Uhr.

Anmeldung bis am 20.8.2020 an Elke Damm, elke.damm@reflu.ch, Tel 041 340 76 22
Weitere Details erhälst du nach der Anmeldung.    

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 09.06.2020

Sommer

Kirchenagenda

Liebe Mitglieder unserer Kirchgemeinde
Die einen freuen sich gar nicht so recht an den Lockerungen der Corona-Massnahmen: Es war so ruhig, man hatte viel mehr Zeit, da und dort konnte man mehr geniessen, als den Terminen nachzurennen, usw. Vermutlich werden wir schon bald wieder in der „normalen“ Welt ankommen und Gas geben. Vielleicht gelingt es, das eine oder andere Wertvolle und Wohltuende aus der Krisen-Zeit hinüber zu retten.

Als Kirche tasten wir uns langsam an die gegeben Möglichkeiten heran. Das Wertvolle an unserer Gemeinde ist genau das, was man nach wie vor distanziert oder gar nicht machen sollte: Gemeinschaft pflegen, zusammen diskutieren, lachen, singen, essen und dabei erleben, ich bin nicht allein. Dass unsere Kirche aber auch schnell umschalten kann und neue Formen der Zusammengehörigkeit (er)findet, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Vielen Dank allen Mitarbeitenden und Freiwilligen, die sich dafür enorm engagiert haben!        

Sommer-Kirchenagenda zum Drucken

Autor: Martin Schelker|Datum: 04.06.2020

Gottesdienste

Wir dürfen wieder gemeinsam feiern!

Die Vorfreude ist gross: Ab dem 6. Juni hat der Bundesrat Veranstaltungen bis 300 Personen grundsätzlich wieder erlaubt, d.h. auch in unserer Kirchgemeinde dürfen ab diesem Zeitpunkt – unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen – wieder Anlässe durchgeführt werden. Nein, unser Gemeindeleben ist während der Coronazeit nicht zum Erliegen gekommen. Ganz im Gegenteil: Viele kreative Ideen sind während des Lockdowns entstanden! Wer hätte gedacht, dass wir mal vor Ostern 62 Stunden um ein Feuer auf dem Vorplatz der Kirche "wachen & beten" oder an Pfingsten eine digitale Ralley für Familien veranstalten würden?! Auch die Kirche blieb in dieser Zeit nicht einfach leer. Die ständig wechselnde Dekoration lud zum Verweilen, Beten und Mitmachen ein und sorgte dafür, dass wohl noch selten so viele Personen unter der Woche unsere Kirche besuchten. Und doch haben wir die Gemeinschaft, das Zusammenkommen schmerzlich vermisst!

Bei der Umsetzung der Lockerungsschritte möchten wir behutsam vorgehen. Für vereinzelte Gottesdienste (11vor11, Konfgottesdienste, Berggottesdienst) sind wir dankbar um eine Anmeldung (per Anmeldeformular oder über das Sekretariat). Einzelne geplante Anlässe wie die Sommer-Chinderfiir oder die Gemeindeferien in Moscia mussten wir vorsorglich absagen. Auch die geplante Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni wird nicht durchgeführt, sondern mit derjenigen vom 1. November zusammengelegt.   

Schutzkonzept für Gottedienste
Die Kantonalkirche hat ein Schutzkonzept erstellt, welches wir entsprechend der Voraussetzungen vor Ort angepasst haben. Hier die wichtigsten Eckpunkte:
Hygiene: Wir bitten alle Teilnehmenden, sich an die allgemeinen Verhaltensregeln des BAG (Händewaschen, kein Körperkontakt, usw.) zu halten. Unsere Sigristen reinigen die Kirche vor und nach jedem Gottesdienst. Beim Eingang besteht die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren und es stehen auch Schutzmasken zur Verfügung. Auf den Gemeindegesang und das gemeinsame Abendmahl müssen wir vorläufig verzichten, ebenso auf Apéros. 
Gestaffelter Einlass: Um den Einlass zu koordinieren, bitten wir die Teilnehmer, sich 10 bis 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Vorplatz einzufinden. Nach dem Gottesdienst wird die Kirche reihenweise verlassen.  
Präsenzliste: Damit die Nachverfolgung von Personenkontakten möglich ist, führen wir in jedem Gottesdienst eine Präsenzliste aller Teilnehmenden. Die Angaben werden zwei Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Eine vorgängige Anmeldung ist aber nur vereinzelt (11vor11, Konfirmationen, Berggottesdienst) nötig.  
Abstand: Grundsätzlich gilt weiterhin der 2 Meter Abstand. Sitzend gilt ab 6.Juni - ähnlich wie im Theater - die Regel, dass ein Platz zwischen Personen/Gruppen, welche im Alltag keinen näheren Kontakt miteinander haben, freigelassen werden muss. Auf der Empore werden wir einzelne Stühle im Abstand von 2 Meter aufstellen für Einzelpersonen, welche mehr Abstand wünschen.  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.06.2020

Der 11vor11-Gottedienst vom 28. Juni

Fahrtwind

LIVE MIT DABEI: Bitte über das Anmeldeformular einen Platz in der Kirche reservieren!

VON ZUHAUSE AUS MITFEIERN: Livestream (auf Link klicken und los gehts!)

Erinnern Sie sich an früher, als man noch die Zugfenster öffnen konnte, wie sich das anfühlte, wenn Sie den Kopf zum Fenster raushielten? Die Haare flatterten wild, der Luftwiderstand riss am Kopf, und der Fahrtwind trieb die Tränen in die Augen – und doch: Dieses Glücksgefühl! Auf dem Töff, im Cabrio, mit dem Velo den Pass runter, «Pfeife machen» auf den Skis, so erleben wir dieses Wind-in-den-Haaren- Gefühl und wähnen uns der grossen Freiheit ein Stück näher.

Woher kommt das? Wir bewegen uns (je schneller desto mehr Wind), wir spüren Widerstand (denn der Fahrtwind kommt immer von vorn!) und überwinden ihn, wir fühlen uns lebendig, unser Hirn wird durchgepustet (also nicht wirklich, natürlich, aber im übertragenen Sinn), wir spüren Kräfte der Natur und sind Teil davon. Nur wer sich bewegt, spürt Fahrtwind, kommt an einen neuen Ort. In der Bibel wird der Heilige Geist mit dem Wind verglichen: Ist es nicht oft so, dass wir uns mal auf den Weg machen müssen, bevor wir die Wirkung des Geistes spüren?

«Fahrtwind» ist das Thema des nächsten 11vor11-Gottesdienstes, und das Team hat sich nicht nur Gedanken gemacht, wie es Ihnen dieses mit Deko, Musik, Theater und Predigt näherbringen kann, sondern auch, wie wir trotz der Coronavirus-Pandemie wieder einmal gemeinsam feiern können. Die genauen Vorgaben des Bundes werden erst Ende Mai bekannt sein, wir gehen aber davon aus, dass nur eine beschränkte Anzahl Gottesdienstbesucher vor Ort zugelassen sein werden. Falls Sie gerne zu diesen gehören möchten, melden Sie sich bitte über das Anmeldeformular auf der Homepage oder das Sekretariat an. Alle, die gerne von daheim aus dabei sein wollen, können den Gottesdienst per Livestream miterleben. Wer das noch nie gemacht hat oder nicht weiss, welche technischen Mittel es dazu braucht, kann sich ebenfalls auf dem Sekretariat melden, wir vermitteln Ihnen technischen Support. Es ist nicht so schwierig, probieren Sie es aus! Die Kinder gehen von Anfang an ins Kinderprogramm. Das gemeinsame Mittagessen ist unter diesen Umständen leider nicht möglich. Auf unserer Webseite www.refhorw.ch finden Sie die aktuellsten Informationen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, sei es vor Ort oder in Ihrer Stube!

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 12.05.2020

Konfirmationsgottesdienst

Breaking into Freedom

Wir alle hatten uns darauf gefreut, wie gewohnt am Auffahrtsdonnerstag mit 13 Jugendlichen unserer Kirchgemeinde die Konfirmation, den Höhepunkt und Abschluss des Konfjahres zu feiern. Doch das Virus hat auch diesem Anlass einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um den motivierten Konfirmanden trotzdem eine würdige Feier zu ermöglichen haben wir einen Plan "geschmiedet": Statt einem Gottesdienst feiern wir nun am Samstag 20.Juni grad zwei! Der Erste beginnt um 9.30 Uhr, der Zweite um 11 Uhr. So halbiert sich die Zahl der Mitfeiernden und wir können – so hoffen wir – die Abstandsregeln des BAG bedenkenlos einhalten. Ob wir den Anlass auf den Familienkreis beschränken müssen oder doch öffentlich abhalten können, wird von den aktuellen Bestimmungen des Bundesrats abhängen. Wir werden dazu zeitnah auf unserer Homepage informieren.      

Das diesjährige Motto der Feier lautet "Breaking into Freedom" (in die Freiheit durchdringen). Die Wahl der Konfirmanden dürfte wohl auch mit der aktuellen Situation zusammenhängen und ihre Sehnsucht ausdrücken. Konfirmiert werden: …  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 12.05.2020

Kirchensplitter

Zurück in die Zukunft?

Langsam, aber Woche für Woche etwas mehr, beginnt sich für viele Menschen das Leben wieder in Richtung Normalität zu bewegen. Fachläden öffnen, an Schulen wird mit unterrichten begonnen, gewisse Freizeitaktivitäten werden wieder möglich. Ich will hier nicht werten, ob das jetzt gut oder schlecht, zu früh, zu spät, oder anders, als gut wäre, gemacht wurde, sondern einen Blick nach vorne werfen: Wo hat die Corona-Krise Fragen an meine Lebensweise gestellt, die ich angehen möchte und kann?

Über viele Kanäle erlebe ich momentan die Haltung «möglichst schnell back to normal», zurück zum Gewohnten, zum Alten. Öffnungszeiten, Fahrpläne, Arbeit, Dienstleistungen. Dieses Gewohnte ist ja nicht per se schlecht, wir sind extrem beschenkt, deshalb erstaunt der Drang zurück zur Normalität auch überhaupt nicht. Ich glaube aber, dass jede Krise eine Zäsur ist, bei der es sich lohnt zu fragen: Was behalten, was verwerfen, was neu hinzutun? Welche Aspekte der Normalität, die wieder einkehren wird, sind gut – für mich und für andere? Welche Werte haben mir in dieser Zeit geholfen, mich getragen, welche waren für die Katz? Gibt es Dinge, die ich neu für mich schätzen gelernt habe – koche ich plötzlich gerne lecker, da ich auf Restaurants verzichten musste, verbringe ich mehr Zeit mit meinen Lieben, da ich im Homeoffice nicht «lange im Büro bleiben» kann?

Ich möchte uns alle ermutigen, an den Dingen festzuhalten, die uns in den letzten Monaten neu wichtig geworden sind. Dinge zu vertiefen, neu zu entdecken, und mutig die Dinge loszulassen, von denen wir gemerkt haben, dass wir gut ohne sie auskommen, sie uns vielleicht sogar schaden oder uns davon abhalten, etwas anderes zu tun oder zu sein, für uns und für unsere Nächsten!

Autor: David Zurbuchen|Datum: 12.05.2020

Ausblick

Mai & Juni

  Wir sind dankbar für den Bundesrat, welcher bei der Lockerung der Corona-Massnahmen schrittweise vorgeht, auch wenn dies die Planung für uns nicht einfach macht. Das Versammlungsverbot für mehr als 5 Personen bleibt bis zum 8. Juni bestehen, d.h. bis dahin werden wir keine Anlässe anbieten können. Für einzelne Anlässe haben wir digitale Alternativen gefunden. Statt live im "Gemeinsam unterwegs" sind die Märchen von Inge Hauenschild nun per Videobotschaft auf der Homepage zu hören. Auch der geplante Jugendgottesdienst wird online gestaltet. Mitte Mai wäre der Filmer und Fotograf René Wethli bei uns im Gottesdienst zu Gast gewesen. Er wird nun online über sein Leben berichten und faszinierende Naturbilder von seinen Abenteuerreisen zeigen.

Welche Anlässe im Juni in welcher Form durchgeführt werden können ist schwer abschätzbar und wird vom ausgearbeiteten Sicherheitskonzept abhängen, welches spätestens Ende Mai erläutert wird. Bzgl. der geplanten Gemeindeferien im Tessin sind wir im Austausch mit dem Ferienzentrum in Moscia. Die Konfirmationsfeier wurde auf den 20. Juni verschoben und auch der 11vor11-Gottesdienst vom 28. Juni ist bereits in Planung.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020

Pfingstaktionen

Gemeinschaftsgarten

Im Verlauf der nächsten Tage kommen auch einige Beete auf den Platz vor unserer Kirche, in welchen wir gemeinsam einen Garten anlegen werden. Kommen Sie mit Schaufel, Spritzkanne, Blumenzwiebeln oder Setzlingen vorbei, bepflanzen Sie eine kleine Ecke und schreiben Sie sie mit einem kleinen Schild an, damit wir wissen, worauf wir uns freuen dürfen. Wir sind gespannt, was alles spriessen wird!    

Unsere Kirche ist offen - und immer wieder anders
Auf die speziellen Dekorationen zu Karfreitag und Ostern in unserer Kirche kamen so viele begeisterte Echos, dass das Erlebnis nun fortgeführt wird: Vom 3.5.-8.6. könnt ihr in unserer Kirche, die durch den Tag offen ist, in die sich immer wieder wandelnde Atmosphäre eintauchen, die nacheinander durch 4 Themengebiete führt: Zurück lassen, was bedrückt und ärgert; das Gute in der Krise erkennen und mitnehmen; von der Hoffnung ermutigt werden; und, an Pfingsten, sich vom Heiligen Geist entfachen lassen und dieses Feuer in den Alltag tragen. Durch die Spuren, die jede und jeder in der Kirche hinterlässt, wird Gemeinschaft spürbar, auch wenn wir nicht alle gleichzeitig dort sind. Auch die Hochbeete auf dem Kirchenvorplatz sind ein gemeinsames Projekt: Da wird Buntes neben Gesundem und Schönem spriessen, ganz so, wie ihr es pflanzt. Kommt vorbei, staunt und erlebt, wie Neues entsteht!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020