News-Archiv

Unsere Adventsdekoration ist bis zum 6. Januar zu bestaunen

Autor: |Datum: 01.12.2020

Kirchensplitter

Weihnachten 2020…

…hat viel gemeinsam mit der ersten "Ausgabe" des Festes. Wie komme ich darauf?

Was Maria und Josef in Bewegung gesetzt hat, war eine staatlich verordnete Volkszählung. 2020 Jahre später zählen auch wir auf Geheiss des Staates das Volk, welches an unseren kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen möchte. Fünfzig Besucher dürfen es pro Anlass sein, und diese Einschränkung bringt auch uns als Kirchgemeinde gehörig in Bewegung. Aber wir haben uns auf den Weg gemacht und aus der Not einige tolle Ideen geboren. Für Josef und Maria war der Stall damals ja auch nicht die "erste" Wahl für die Geburt, sondern eine spontane Notlösung. Diese Flexibilität und Bereitschaft, das Beste aus der Situation zu machen, benötigen auch wir heute.  

Unser Wunsch: Trotz der Einschränkungen soll niemand vom Weihnachtsfest ausgeschlossen werden. Alle sind eingeladen, Jung und Alt, alleinstehend oder mit Familie. Um sicher zu stellen, dass auch die „randständigen“ Hirten mitfeiern können, hat Gott damals einen Engelschor zu diesen auf das Feld geschickt. Ob er diesen Aufwand heute auch noch betreiben würde? Und sowieso, Chöre dürfen zurzeit ja eh nicht auftreten. Er könnte doch auch einfach eine SMS auf die Smartphones der Hirten schicken und sie einladen, per Livestream mit dabei zu sein?! Auch wir werden in dieser Advents- und Weihnachtszeit versuchen, das Internet und die sozialen Medien dazu zu nutzen, Menschen miteinander zu vernetzen und sehen darin eine Chance, wie wir trotz Social Distancing gemeinsam feiern können. Und doch ersetzt der digitale Kontakt nicht das reale Zusammensein. Niemand soll am 24.Dezember allein feiern müssen. Aus diesem Anliegen heraus haben wir die Aktion "Wiehnacht i de Stube" gestartet. Möchten auch sie jemanden in ihre Stube einladen oder sich einladen lassen?

Die Geburt von Jesus fiel mitten in eine Zeit der grossen Unsicherheit. Die Menschen waren zermürbt durch die jahrelange Besetzung der Römer und die immer neuen Regeln, welche diese ihnen auferlegt haben. Und ja, auch wir sind mittlerweile müde, sind dieser Pandemie und der Einschränkungen, welche sie mit sich bringt, überdrüssig. Aber mitten in dieser Unsicherheit feiern wir auch in diesem Jahr die Geburt dieses Kindes, welches uns in unserer Ohnmacht begegnet und uns neue Hoffnung schenkt.    

Autor: Jonas Oesch|Datum: 23.11.2020

Corona macht kreativ

Heiligabend Zuhause oder in der Kirche mitfeiern

Kaum eine Feier ist uns Reformierten so heilig wie der Heiligabend. Jung und Alt singen gemeinsam die Weihnachtsklassiker, bestaunen den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und lauschen im Kerzenlicht der Weihnachtsgeschichte. Doch 2020 ist vieles anders. An eine vollgestopfte Kirche ist in Coronazeiten nicht zu denken. Deshalb haben wir einen Weg gesucht, wie wir trotzdem zusammen Heiligabend feiern können mit allem, was uns lieb ist. So ist die Idee einer interaktiven Weihnachtsfeier per Video entstanden, welche im kleineren, persönlichen Rahmen gefeiert werden kann, eine ca. 30-minütige Feier zum Mitsingen und Staunen. Lassen sie sich überraschen!

Wie soll das vor sich gehen?! Jeder kann frei wählen, ob er in diesem Jahr im Familienkreis oder wie gewohnt in der Kirche mitfeiern möchte. Wer von Zuhause aus dabei sein möchte, kann es sich vor der Bescherung auf dem Sofa gemütlich machen und über unsere Homepage die Feier am eigenen Computer abspielen, am besten gleich mit Beamer und Soundanlage. Wenn ihr Zuhause mitfeiert, empfiehlt es sich, eine Kerze zur Hand zu haben. Link zum Video

Ihr könnt aber auch nach dem Festtagsschmaus einen Verdauungsspaziergang in unsere weihnachtlich dekorierte Kirche machen. Dort werdet ihr zwischen 14 und 23 Uhr immer zur vollen Stunde persönlich willkommen geheissen und könnt den Gottesdienst, wenn auch digital, so zumindest vor Ort mitfeiern.

Der Gottesdienst am Weihnachtsmorgen 25. Dezember wird in gewohnter Form um 10 Uhr (mit Kinderhüte) und für alle, die gerne länger schlafen, um 11.15 Uhr (ohne Kinderhüte) gefeiert. Meldet euch für diese zwei Gottesdienste vorgängig über das Anmeldeformular auf der Homepage an.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.11.2020

Aktuelle Infos

Schutzmassnahmen & Veranstaltungen

Am vergangenen Mittwoch, 28. Oktober, hat der Bundesrat eine Reihe von Massnahmen beschlossen, um die aktuell stark steigende Zahl von Infektionen einzudämmen. Für das Gemeindeleben in unserer Kirchgemeinde ergeben sich aus den neuen Schutzmassnahmen eine ganze Reihe von Fragen, die nun zu klären sind. Am Donnerstag 29.Oktober hat das Mitarbeiterteam und der Kirchenvorstand eine erste Auslegeordnung vorgenommen. Priorität hat die strickte Einhaltung der Vorgaben  des Bundesamt für Gesundheit (BAG). Gleichzeitig ist es uns wichtig gerade in diesen unruhigen Zeiten grösstmögliche "Normalität" und die Pflege von "realen" Kontakten zu ermöglichen. Wir werden deshalb unser Gemeindeleben nicht - wie während des Lockdowns – komplett in den digitalen Raum verlegen, auch wenn wir das digitale Angebot (Livestreams, Predigten zum Nachhören, usw.) ausbauen werden.

Veranstaltungen

Neu gilt für öffentliche Anlässe in unserer Kirchgemeinde eine Obergrenze von 50 Besuchern. Mitwirkende sind darin nicht eingeschlossen. Um die Einhaltung dieser Obergrenze zu garantieren, sind wir darauf angewiesen, dass alle Besucher unserer Anlässe sich über die entsprechende Reservationsseite auf unserer Homepage oder telefonisch beim Sekretariat anmelden. Auf der Reservationsseite ist ersichtlich, wie viele Plätze pro Anlass noch zur Verfügung stehen. Je nach Entwicklung werden wir kürzere, dafür mehrere Gottesdienste durchführen, um möglichst allen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Maskenpflicht & Abstand

In und um die kirchlichen Räumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Ausgenommen sind Mitarbeitende, wenn sie sich alleine im Büro aufhalten. Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als 15 Personen versammeln. Dies gilt auch rund um unsere Kirche. Der Abstand von 1.5m ist auch mit Maske einzuhalten.

Kirchlicher Unterricht & Chinderchile

Die Durchführung von Angeboten im Kinderbereich orientiert sich am Schutzkonzept und den geltenden Regeln an den Schulen in Horw. Kinder bis 12 Jahren müssen – ausser beim Singen – keine Maske tragen, Betreuungspersonen hingegen schon.

Weiteres Vorgehen & Information

In den kommenden Tagen werden wir entscheiden, welche Anlässe in welcher Form durchgeführt werden können. Gerade im Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit ist Einfallsreichtum und Flexibilität gefragt. Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 29.10.2020

Podiumsdiskussion

Konzernverantwortungs-Initiative

Vier Jahre ist es bereits her, seit die Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Menschen und Umwelt" – kurz: Konzernverantwortungs-Initiative – eingereicht wurde. Das Parlament hat sich offensichtlich schwer damit getan: Ein Kompromiss, welcher dem Anliegen der Initiative Rechnung getragen hätte, stand kurz vor der Verabschiedung, letztlich ist es ein Gegenvorschlag geworden.  Am Podium vom 2. November möchten wir über die Initiative informieren, Personen mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort und miteinander ins Gespräch kommen lassen und so den Besuchern des Anlasses eine Orientierungshilfe bieten. Bei der Zusammenstellung des Podiums war es uns wichtig, der kommenden Generation eine Stimme zu geben. Maline Zimmermann (Vorstand Junge Grüne Luzern) tritt für die Initiative ein, Kim Rast (Präsidentin Jungfreisinnige Luzern) dagegen. Darüber hinaus konnten wir mit Prof. Dr. Peter Kirchschläger, dem Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern, einen absoluten Experten auf dem Gebiet gewinnen. Er wird in einem Kurzreferat die Initiative aus christlich-ethischer Perspektive beleuchten. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Abend eingeladen. Es werden auch Fragen aus dem Publikum aufgenommen.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite. Zudem werden wir den Anlass per Livestream übertragen. 

 Montag 2. November, 20 Uhr, Reformierte Kirche Horw

(Foto: Prof. Dr. Peter Kirchschläger, Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern)

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 15.10.2020

11vor11 Gottesdienst

Kartenhaus

7.71 Meter hoch, 131 Stockwerke, 91'800 Karten… So hoch war das grösste Kartenhaus der Welt, Weltrekord von 1999. Eine kaum vorstellbare Höhe! Wenn ich im 3. Stock unseres Hauses stehe, erreiche ich mit meinen Füssen erst 6.36 Meter…

Wie haben wir es als Kinder geliebt, ganz still und konzentriert eine Jasskarte nach der anderen fein säuberlich aufeinander zu stapeln. Zuerst Häuschen um Häuschen, dann mit einer Karte quer zwei Häuschen verbinden, dann auf die abgedeckten Häuschen weiter aufbauen. Wenn man Glück hatte, schaffte man noch ein drittes oder sogar viertes Stockwerk. Spätestens dann eine Unachtsamkeit, ein kleiner Windstoss, eine zittrige Hand… und das kleine Kunstwerk war nur noch ein Kartenhaufen.

Auch in der Realität kann ein furchtbarer Schicksalsschlag unser Kartenhaus des Lebens innert Sekunden einstürzen lassen. Verlust vom Arbeitsplatz, Beziehung in die Brüche gegangen, erschütternde Krankheitsdiagnose, Naturkatastrophen, Todesfall…  In einem einzigen Moment ist nichts mehr so, wie es einmal war und es reisst einem den Boden unter den Füssen weg. Wieder von vorne anfangen? Vielleicht die Bauart ändern? Auf Felsen statt auf Sand? Mit anderem Material? Seien wir ehrlich! Eigentlich wissen wir im Voraus schon, dass ein Kartenhaus einstürzen wird. Aber merken wir überhaupt, dass wir eins gebaut haben? Wichtig ist, dass wir den Mut nicht verlieren und trotzdem weiter an der Zukunft bauen.

Wir sind gespannt, welche Gedanken sich die verschiedenen 11vor11 Teams zu diesem Thema gemacht haben. Sie sind herzlich zu unserem Gottesdienst eingeladen! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

Infolge der Abstandsregeln verzichten wir auf das gemeinsame Mittagessen. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage (www.refhorw.ch) angesehen werden.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 15. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  Horw

Autor: Carmen Caviezel (11vor11 Band)|Datum: 15.10.2020

Freie Stelle per 1.1.2021

Kinder- und Familienarbeit (30%)

Wir suchen eine Person aus Horw, welche mit Herzlichkeit auf Menschen zugeht und im christlichen Glauben verankert ist. Eine offene Kommunikation, Eigeninitiative und organisatorisches Geschick sind Fähigkeiten, welche für diese vielfältige Aufgabe wichtig sind.

Aufgaben: Inhaltliche und organisatorische Gestaltung von Anlässen und Projekten / Einsatzplanung und Mithilfe Chinderchile / Freiwillige motivieren, begleiten und fördern / Koordination, Vernetzung und Weiterentwicklung der ganzen Gemeindearbeit.

Chancen: Flexible Arbeitszeitgestaltung, Teil eines dynamischen und fröhlichen Teams, Unterstützung, um eigene Ideen umzusetzen, Besoldung nach kant. Reglement.
Für Fragen steht ihnen unser Pfarrer Jonas Oesch zu Verfügung.

Bewerbungen an Martin Schelker, KG-Präsident, Hubelstrasse 3, 6048 Horw, martin.schelker@reflu.ch

Autor: Martin Schelker|Datum: 15.10.2020

Traditionelle Latärndlifiir 2020 abgesagt

Alternativprogramm angesagt!

Am 15.November um 17.00 Uhr hätte die Latärndlifiir stattfinden sollen.

Leider müssen wir diesen traditionellen Anlass dieses Jahr aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen absagen.

Es wäre unglaublich toll und stimmungsvoll, wenn trotz allem viele kleine Laternenumzüge am Sonntag, 15.November zwischen 17.30 und 18.30 Uhr durch die Quartiere ziehen würden.

Machen Sie doch alle mit und ermöglichen Sie den Horwer Kindern in dieser schwierigen Zeit ein tolles Erlebnis! Stellen Sie Lichter ans Fenster, auf den Balkon und in den Garten, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen.

Ideen für eine Latärndlifiir mit der Familie

  • Laternen von der Spielgruppe/vom Kindergarten bereitstellen (allenfalls basteln).
  • Eine Laternen-Geschichte heraussuchen (z.B. in der Bibliothek)
  • Zimmer – oder eine andere Wohnecke gemütlich einrichten. Abdunkeln. Kerze anzünden.

Variante: ein Feuer draussen machen

  • Die Geschichte erzählen.
  • Einander Licht & Wärme schenken, indem alle Laternen angezündet werden.
  • Gemeinsam ein Lied singen.               
  • Warm anziehen und mit den Laternen einen kleinen Umzug im Quartier machen.
  • Um den stimmungsvollen Abend abzuschliessen, eignen sich ein feiner Punsch oder Glühwein.

Autor: Rita Roos|Datum: 15.10.2020

Kirchensplitter

Warum nicht?

«Ihr seht Dinge und fragt: Warum? Aber ich träume von Dingen, die es niemals gab und frage: Warum nicht?» Dieses Zitat vom Iren John Bernard Shaw aus dem 19. Jahrhundert will ich als Inspiration an den Anfang dieses Textes setzen. Er war ein Mann, der sich nicht nur auf das Reden über seine klaren Ansichten beschränkt hat, sondern in seinem Leben durch seine Taten gezeigt hat, dass er auch vielerlei mutig umsetzte. Seine Einstellung, an etwas zu glauben - zu Träumen, was noch nicht ist - spricht etwas in mir an und ich frage mich: Wie sieht es bei mir mit Visionen aus? Wage ich zu träumen? Mich damit zu beschäftigen, wäre wohl wertvoll.

Manchmal können uns Umstände ängstigen, welche das grosse Bild trüben. Zum Beispiel die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Schicksalsschläge, Krankheiten oder schwierige Beziehungen bringen Heraus -und Überforderungen und können uns mehr als gewünscht in Beschlag nehmen. Ich selbst durchlaufe eine Phase, wo ich mir so grosse Sorgen mache, dass Mut und Gottvertrauen angefochten sind. Ich ertappe mich dabei, wie ich die Umstände so gross werden lasse, dass ich den Blick über meine eigenen Möglichkeiten hinaus verliere. Schnell passieren mehr Fehler, als einem lieb ist – Zweifel wollen sich einnisten. Verdrängen hilft da genau so wenig wie Schönreden, weder krampfhaft gesteigertes Engagement noch resigniertes Kleinreden meiner Fähigkeiten machen es besser, auch wenn sich diese Ausflüchte geradezu anbieten. Aber was hilft, wenn wir das grössere Bild kaum sehen? Was, wenn ich mir schmerzlich bewusst werde, dass ich mich verlaufen habe?

In den Psalmen der Bibel können wir das hemmungslose Ausschütten des Herzens und das schonungslose Beschreiben von Gefühlen und Gedanken über die vorherrschenden Lebensumstände lernen. Darauf folgt ein Innehalten, wo der Schreiber innehält, aufschaut, einen erweiterten Blick bekommt und schliesslich Hoffnung schöpft. Er erkennt: Da ist mehr! Mit offenem, mutigem Herzen sich dem Gott anzuvertrauen, welcher uns eine Perspektive über unsere menschlichen Möglichkeiten hinaus bietet, ist unsere Herausforderung. Zu sehen, was grösser als die äusseren Zwänge und die selbsterschaffene Realität ist, kann in uns Hoffnung kreieren, Vertrauen erwecken, zu Schritten ermutigen. Ich wünsche uns allen den Mut und das Vertrauen, uns ein grösseres Bild schenken zu lassen und neue Schritte zu wagen! Warum auch nicht.

 

Autor: Simon Tschirren|Datum: 23.09.2020

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 1. November, 11:15 Uhr im Kirchgemeindesaal

Dieses Jahr ist vieles anders. Die Frühlings-Kirchgemeindeversammlung musste abgesagt werden.  Darum hat es diesmal einige Traktanden mehr. Der Jahresbericht 2019 liegt diesem Kirchenboten bei.    

Traktanden:

1)         Begrüssung

2)         Wahl der Stimmenzähler

3)         Genehmigung der Traktandenliste

4)         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 3.11.2019

5)         Jahresbericht 2019 (Beilage Kirchenbote Okt. 2020)  

6)         Jahresrechnung 2019

           Erfolgsrechnung und Bilanz

            Beschluss über die Verwendung des Überschusses

            Bericht der Rechnungskommission

            Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand

7)         Aufgaben und Finanzplan 2021-2024

8)         Genehmigung Budget 2021

9)         Informationen Förderverein

10)       Verschiedenes / Mitteilungen

Die Unterlagen können ab 7. Oktober auf dieser Seite oder im Sekretariat eingesehen werden. Es freut uns sehr, wenn wir viele Mitglieder begrüssen dürfen. Wir werden dafür sorgen, dass unsere Mägen nicht allzu fest zum Knurren kommen.

Martin Schelker, Präsident

Autor: Martin Schelker|Datum: 23.09.2020

GÄSTE-GOTTESDIENST

Rassismus – woher kommst er?

Rassismus – viel diskutiert, häufig missverstanden. 2020 wurde nicht nur durch das Corona-Virus durchgeschüttelt. Auch die Debatte über Rassismus wurde durch den Tod von Georg Floyd angefacht und verbreitete sich wie ein Lauffeuer um die ganze Welt. Wie äussert sich Rassismus in der Schweiz? Die Debatte spaltet die Gemüter. Es lohnt sich aber, unsere blinden Flecken anzuschauen. Was können wir tun, um uns zu sensibilisieren und Rassismus auf kleinster Ebene zu bekämpfen?

Unser Gast, Estefania Zollinger, hat eine dominikanische Mutter und einen Schweizer Vater und begegnet als Sozialarbeiterin und Beiständin immer wieder Vorbehalten aufgrund der Herkunft von Menschen. Sie hat ein grosses Herz für die Kirche und dafür, wie verschiedenste Menschen in ihr Heimat finden können.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 18. Oktober, 10 Uhr, Vorstellung Konfirmanden, Mitwirkung Jugendchor Nha Fala

PDF Flyer

Autor: Beni Manig|Datum: 10.09.2020

LADIES GO WELL – SOUL

RAISE YOUR VOICE - Referat und Austausch

Bedürfnisse, Grenzen, Träume - steh für dich ein! Halte dich nicht zurück mit deinen Begabungen, Beiträgen, Meinungen - damit die Welt davon profitiert. Manchmal ist das nicht ganz einfach. Doch innere und äussere Hürden können überwunden werden. Wir Frauen wollen uns gemeinsam dazu ermutigen lassen und anschliessend beim Dessert darüber austauschen.

Unsere Referentin Susanne Fürbringer ist Psychologin, Paartherapeutin, Coach, Erwachsenenbildnerin und Mitarbeiterin bei Campus für Christus. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit ihr!

Ladies go well – SOUL, Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr im Kirchgemeindesaal (Keine Anmeldung erforderlich)

 

Autor: Team Ladies go well|Datum: 10.09.2020

HERBSCHT-CHINDERFIIR

Die Geschichte vom kleinen Lalu

Endlich dürfen wir mit dir zusammen wieder eine Chinderfiir feiern. Diesmal erzählen wir dir die Geschichte von Lalu. Der kleine Lalu ist ein einsames Kind. Doch eines Nachts steigt der Mondprinz auf die Erde. Er nimmt Lalu in seine Arme und zeigt ihm so: Ich habe dich gern, genauso, wie du bist! Jetzt lacht in seinem Herzen die Sonne. Lalu findet einen Freund und ist glücklich.

Du darfst dich von den schönen Bildern und den Liedern verzaubern lassen. Wir freuen uns auf eine schöne Chinderfiir mit dir.

Das Chinderfiir-Vorbereitunsteam

Herbscht-Chinderfiir, Dienstag, 15. September, 16 Uhr, in der ref. Kirche Horw

PDF Flyer

 

 

Autor: Chinderfiir Team|Datum: 19.08.2020

Kirchensplitter

Reformiert? Katholisch? Freikirchlich?

Als Tochter eines Katholiken und einer Reformierten bin ich von Geburt an ein Glaubens-Mischling. Reformiert geprägt wurde ich durch Sonntagsschule, Religionsunterricht, Krippenspiele und Sommerlager, währenddessen ich mit meiner katholischen Grossmutter die Messe kennenlernte. In meinem Elternhaus und meinem Alltag spielte Religion kaum eine Rolle, und so verabschiedete ich mich nach der Konfirmation von der Kirche. Als ich 10 Jahre später meinem Mann begegnete, ebenfalls reformiert, nahm er gerade an einem Alphalive-Glaubenskurs in einer Freikirche teil. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum für ihn Gott so wichtig war, ausserdem waren mir Freikirchen fremd. Mehr wegen dem Interesse an diesem Mann als des Glaubens wegen, machte ich mich auf die Suche nach dem Lebenssinn, diskutierte mit ihm, fand u.a. in seinem Büchergestell das Buch der «Fall Jesus» und auch eine Bibel. Eine Weile später nahm ich eine Stelle in einem Hotel der Pfingstgemeinde an, wo Landes- und Freikirchen zur Gästegruppe gehörten. Für mich war es ein grosser Gewinn, dass ich in der Freizeit bei verschiedenen Denominationen reinschnuppern und dabei meine christlichen Wurzeln neu entdecken konnte. Als junge Familie besuchten wir eine Freikirche, bevor dann der Wunsch aufkam, eine Kirchgemeinde an unserem Wohnort zu finden. Die 11vor11-Gottesdienste und die gelebte Gemeinschaft gefielen uns, und so wurden wir von passiven zu aktiven reformierten Horwer.

Ich persönlich habe die Einblicke in die Landes- sowie Freikirchen als Bereicherung erlebt und sehe die Vielfalt als Chance, die unterschiedlichen Bedürfnisse von uns Menschen abzudecken. Ich wünsche mir, dass es uns als Christen vermehrt gelingt zusammenzustehen, uns auf die vielen Gemeinsamkeiten und das Verbindende zu fokussieren. In der Ökumene ist ja bereits schon so viel Schönes geschehen. Nehmen wir doch die Gelegenheit wahr, andere Denominationen besser kennen zu lernen: Der Gottesdienst der Evangelischen Allianz am 13. September wurde wegen Corona leider abgesagt (hoffentlich kann er dann im Januar 2021 stattfinden), aber eine Woche darauf am 20. September, findet der ökumenische Bettagsgottesdienst statt. Lassen wir uns davon inspirieren, wie Christen verschiedener Couleur ihren Glauben leben und feiern, und vielleicht stöbern wir ja dabei etwas auf, was unser eigenes Christsein bereichert!

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 19.08.2020

Vorgestellt

Unser neuer Vikar

Mein Name ist Beni Manig, ich bin 26 Jahre alt und freue mich sehr, dass ich ab August für ein Jahr in der ref. Kirchgemeinde Horw mein Vikariat absolvieren kann. Ich bin der erste Vikar in Jonas Oeschs Pfarrkarriere und der erste Vikar in der ref. Kirchgemeinde Horw überhaupt!

Wer Pfarrer*in werden will, muss nach dem Theologiestudium das Vikariat absolvieren. Es ist quasi das „Pfarrer-Lehrjahr“. In diesem Rahmen werden Sie mich verschiedentlich antreffen; in Gottesdiensten und im Konfirmationsunterricht, bei Seelsorgebesuchen und anderen Pfarrtätigkeiten.

Vor allem freue ich mich auf die persönlichen Begegnungen mit Ihnen. Für dieses Jahr bin ich ins Pfarrhaus der Familie Oesch eingezogen. Vor Ort zu wohnen ermöglicht es mir, umfassender ins Gemeindeleben einzutauchen. Es reizt mich, eine lebendige und vielfältige Dorfgemeinde kennen zu lernen, die in einem katholischen Kanton als Minderheit lebt.

Ich bin im Thurgau und in Zürich als Pfarrerssohn aufgewachsen und habe dann in Zürich Germanistik und Theologie studiert. Nachdem ich in der Pubertät dem Glauben an Jesus wenig Beachtung geschenkt hatte, entdeckte ich ihn durch persönliche Erlebnisse in der Jugendarbeit als sinnstiftend und wahr. Während des Studiums arbeitete ich vier Jahre lang als Jugendarbeiter in einer reformierten Kirchgemeinde und entdeckte dabei meine Leidenschaft, mit Menschen unterwegs zu sein und sie auf ihrem Glaubensweg zu begleiten.

In meiner Freizeit mache ich viel Musik: Ich spiele in der Folk Rock-Band „Adam’s Wedding“ Schlagzeug. Ansonsten geniesse ich es, in den Bergen zu sein, allein oder mit meiner Freundin; zu wandern, zu klettern oder neuerdings auch zu biken. Horw bietet diesbezüglich wunderbare Möglichkeiten!

 

Autor: Beni Manig|Datum: 06.08.2020

11vor11 Gottesdienst

Seelenheil

Ist meine Seele heil? Was ist sie überhaupt? Wann geht es ihr gut?

Wir tun uns immer wieder schwer mit der Frage, was denn diese Seele wirklich ist. Ist es irgendetwas Verborgenes tief in uns, Bereiche in unserem Leben, die nicht definierbar sind? Auch die Psyche ist nicht so recht fassbar und doch verstehen wir es eher, wenn jemand sagt, es gehe ihm psychisch gerade nicht so gut.  

Wenn man einem Namen ein „selig“ hinzufügt (z.B. Hans selig) drückt man damit aus, dass er verstorben ist. Sozusagen das Gegenteil bedeutet, wenn wir sagen: „Da war ich selig“. Damit beschreibe ich ein Lebensgefühl in einem ausserordentlich glücklichen Moment. Während den Ferien konnten wir vielleicht die Seele baumeln lassen, insbesondere wenn wir andere gute Seelen um uns hatten. Manchmal brauchen wir die Hilfe eines Seelsorgers oder geben der Seele einen Auftrag wie der Psalmbeter David: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Beschreibt das Wort einen Zustand, wo alles gut ist in meinem Leben, wo alles gut ist zwischen mir und den Menschen, mit denen ich lebe und wo alles gut ist zwischen mir und meinem Gott? Wir wissen um Verletzungen und Defizite in unserem Leben. Daraus verspüren wir eine Sehnsucht nach Glückseligkeit oder wenigsten solch «seligen» Momenten.    

In sehr alten Zeiten konnte man das Seelenheil käuflich erwerben. Wenn das so einfach wäre, würden wir dies vielleicht heute noch tun?! Es bleibt wohl ein tiefer Wunsch in uns, zu diesem Seelenheil zu gelangen.

Infolge der Abstandsregeln verzichten wir auf das gemeinsame Mittagessen.

 

Autor: Martin Schelker|Datum: 06.08.2020

Rangverkündigung

Pfingstrallye 2020

Unsere digitale Pfingstrallye 2020 ist Geschichte. 

Herzlichen Dank den rund 80-90 Teilnehmern, die zwischen dem 29. Mai und 14. Juni sich dieser Challenge gestellt haben.


Mit Freude dürfen wir euch unsere Rallye-Champion sowie die Rangierung der besten fünf Teams bekanntgeben:

1. Platz: Merle & Jette
2. Platz: Tamara & Jacqueline
3. Platz: Tatjana
4. Platz: Familie Koch
5. Platz: DieCooleGruppe2.0

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 06.08.2020

Der legendäre Anlass nur für Männer

Zu Fuss und mit Fatbikes in die Berge

Nach genialen Touren entlang der Rätikon und auf den Pilatus geht es am "Men go wild" am 19. September auf eine atemberaubende Vier-Seen-Wanderung. Zum Abschluss fahren wir mit Fatbikes rasant ins Tal zurück, bevor wir den Tag beim gemütlichen Znacht ausklingen lassen. Die Idee bleibt dabei dieselbe: Männer aus unserer Gemeinde und ihre Freunde verbringen einen genialen Tag voller Action, Inspiration & guter Gemeinschaft. Mehr Informationen zum Anlass finden sich auf dem Flyer. Meldet euch bist zum 13. September an, am Besten gleich über das Anmeldeformular!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 30.07.2020

Besinnungswanderung

Beim Ägerisee

PROGRAMM
Südlich des Ägerisees machen wir eine Rundwanderung. Ab Unterägeri geht es zuerst durch die Ebene, bis wir ennet dem See zum bewaldeten Hügel kommen. Nach stetigem Aufstieg werden wir mit schöner Aussicht belohnt. Im Schatten des Waldes wandern wir danach hinunter zum Ägerisee. Ab der Naas laufen wir in Seeufernähe zurück nach Unterägeri.

Wanderzeit 4 h 30 min, 14,1 km, Auf-/Abstieg 387 m, höchster Punkt 1045 m ü.M.

Hinfahrt: Zug ab Horw 6:53 Uhr/Luzern 7:10 Uhr,
Ankunft Unterägeri Zentrum 8:00 Uhr

Rückfahrt: ab Unterägeri Zentrum 16.56,
Ankunft Luzern 17:49 Uhr/Horw 18:03 Uhr

KOSTEN
Kosten: Gruppenticket mit Halbtax 13,80 CHF

AUSRÜSTUNG
Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von Vorteil

ANMELDUNG
Nachfragen und Anmeldung bis 12. August,
mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm: elke.damm@reflu.ch oder Tel: 041 340 76 22 Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

 

Autor: Elke Damm|Datum: 01.07.2020

Kleingruppen-Luft schnuppern

Austausch über die Grundfragen des Lebens

Zwischen Anfang Mai und Fronleichnam haben sich gegen 70 Personen aus unserer Kirchgemeinde auf eine aussergewöhnliche Entdeckungsreise gemacht und gemeinsam das Buch "Expedition zum Ich" des reformierten Theologen Klaus Douglass durchgelesen. Einerseits setzten wir uns dabei mit unserer Persönlichkeit, unseren Fragen, Hoffnungen und Sehnsüchten auseinander und andererseits befassten wir uns mit 40 zentralen Bibelstellen, welche die existenziellen Grundfragen unseres Lebens und Glaubens thematisieren.

Die Feedbacks der Teilnehmenden waren begeistert, allerdings wurde die Möglichkeit zum Austausch vermisst. Dies brachte uns auf die Idee, zwischen Anfang September und Anfang Dezember Expeditions-Gruppen auf die Beine zu stellen. An jedem der sieben Abende wird jeweils über eine Woche der Expedition ausgetauscht. Die Treffen finden - mit einer Pause in den Herbstferien - alle zwei Wochen statt und bieten eine geniale Möglichkeit, "Kleingruppen-Luft" zu schnuppern. Natürlich kann das Buch - welches für 10 Fr. in der Kirche bezogen werden kann - auch über die Sommerferien oder abschnittsweise vor den Treffen gelesen werden. Es würde uns freuen, wenn möglichst viele solche Expeditions-Gruppen entstehen dürften. Interessiert?! Anmelden kann man sich über das entsprechende Anmeldeformular auf auf der Homepage oder das Sekretariat. Die Einteilung der Gruppen erfolgt aufgrund des Wochentags, an welchen eine Teilnahme möglich ist. Unmittelbar nach den Sommerferien folgen weitere Informationen (Daten, Zeit, Starttreffen, usw.)

Daten der Treffen: 

1.Abend: KW 37 (7-13.9.)
2.Abend: KW 39 (21.-25.9.)
3.Abend: KW 42 (12.-16.10.)
4.Abend: KW 44 (26.-30.10.)
5.Abend: KW 46 (9.-13.11.)
6.Abend: KW 48 (23.-27.11.)
7.Abend: KW 50 (7.-11.12.)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.06.2020

Kirchensplitter

Rückblick auf ein etwas anderes Praktikum

Anfang Februar startete ich voller Enthusiasmus in mein Praktikum in der reformierten Kirche Horw. Die Lernziele standen, erste Gottesdiensteinsätze waren geplant und die bereits geschnupperte «Kirchenluft» im Konflager im Herbst hatte mich das Praktikum sehnsüchtig herbeiwünschen lassen. Und dann kam Corona…

Aber ganz so dramatisch, wie dies jetzt vielleicht klingen mag, war es nicht: Eine Mischung aus Coronakrise und einem Praktikumsumfeld, in welchem eine Kultur herrscht, die es erlaubt, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen und auch einmal über sich selbst zu lachen, bugsierten mich in ganz neue Gefilde. Ich tat Dinge, die ich sonst nie tue. So überwand ich beispielsweise im Eiltempo meine unsicher-vermeidende Haltung gegenüber Filmschneidprogrammen am Computer, stellte mich der Herausforderung einer Bowlingpartie oder griff nach jahrelangem einsamem Spielen wieder einmal in Gesellschaft in die Knöpfe meines Akkordeons, um gemeinsam am Osterfeuer zu musizieren.

All dies mag banal klingen, aber für mich waren es nicht bloss gemeisterte Herausforderungen, sondern die ganze Erfahrung hier in Horw ist für mich allem voran Ausdruck von gelebter Gnade. Ich fühle mich unglaublich privilegiert, dass ich an einem Ort mein Praktikum absolvieren durfte, an welchem christliche Prinzipien nicht einfach Wörter sind und Floskeln bleiben, sondern wo sie gelebt, wo sie fass- und erfahrbar werden. Ich darf auf eine sehr bewegte, ereignisreiche und ungewöhnliche Praktikumszeit zurückblicken, in welcher ich vielen inspirierenden Menschen begegnen durfte und in welcher ich mithineingenommen wurde in eine sehr liebevolle Art des Kircheseins. Es erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit, während meines Praktikums Teil dieser aussergewöhnlichen Kirchgemeinde gewesen sein zu dürfen. Danke!  

Autor: Leandra Zeller|Datum: 09.06.2020

WIR SIND DANN MAL WEG….

....denn wir pilgern

Hüttentour
Vom Freitag 7. August bis Sonntag 9. August (Achtung: Datum hat sich geändert!)

Wir machen uns auf, einen Teil des vier-Quellen-Weges zu erwandern. Wir starten am Oberalppass und werden in drei Etappen zur Rheinquelle und über den Gotthardpass zur Reussquelle pilgern. Die Wanderung beinhaltet Teilstrecken für anspruchsvolles Bergwandern und setzt eine gute körperliche Verfassung und Fitness voraus. Interessiert? 
Wir freuen uns auf euch.
Für mehr Informationen und Auskunft: Elke Damm T: 041 340 76 22 E: elke.damm@reflu.ch  

Besinnungswanderung Ägerisee
Samstag, 15. August

Südlich des Ägerisees machen wir eine Rundwanderung. Ab Unterägeri geht es zuerst durch die Ebene, bis wir ennet dem See zum bewaldeten Hügel kommen. Nach stetigem Aufstieg werden wir mit schöner Aussicht belohnt. Im Schatten des Waldes wandern wir danach hinunter zum Ägerisee. Ab der Naas laufen wir in Seeufernähe zurück nach Unterägeri. Wanderzeit 4 h 30 min, 14,1 km, Auf-/Abstieg 387 m, höchster Punkt 1045 m ü.M. Hinfahrt: Zug ab Horw 6:53 Uhr/Luzern 7:10 Uhr, Ankunft Unterägeri Zentrum 8:00 Uhr Rückfahrt: ab Unterägeri Zentrum 16.56, Ankunft Luzern 17:49 Uhr/Horw 18:03 Uhr
Anmeldungen bitte an Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw, Tel: 041/340 76 22, Mail: elke.damm@reflu.ch /Anmeldeschluss: 12. August  

Autor: Irene Gantert & Elke Damm|Datum: 09.06.2020

Samstag 1. August, 10.30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum 1. August

Auf die traditionelle Bundesfeier in der Horwerhalle müssen wir in diesem Jahr "coronabedingt" leider verzichten. Und doch ist es uns wichtig, unseren Nationalfeiertag gemeinsam zu begehen und für unser Land zu beten. Gemeinsam mit der kath. Geschwistergemeinde haben wir daher kurzerhand einen ökumenischen Gottesdienst auf die Beine gestellt. Gerade in den vergangenen Monaten sind wir uns bewusst geworden, welches Vorrecht es ist, in der Schweiz leben zu dürfen, d.h. wir möchten in dieser Feier auch unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Gestaltet wird die Feier von Pfr. Benedikt Wey (kath) und Diakon Martin Schelker (ref).
 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.06.2020

Aktion

Ladies go well

Es ist wieder Frauen-Action angesagt! Die grünen Höger und schroffen Fluhen des Entlebuchs, darin eine lauschige Schlucht mit einem malerischen Wasserfall – wir nehmen am Nachmittag die kurze Wanderung von Flühli ins Chessiloch unter die Füsse und kühlen uns diese nachher in der schönen Kneippanlage in Flühli. Am Abend verwöhnen wir uns mit einem gemütlichen Apéro und Nachtessen in unseren Kirchenräumen in Horw – und geniessen natürlich die tolle Gemeinschaft unter tollen Frauen. Wir freuen uns auf dich!

Treffpunkt 13.00 Uhr bei der reformierten Kirche Horw, Apéro und Nachtessen 18.30 Uhr.

Anmeldung bis am 20.8.2020 an Elke Damm, elke.damm@reflu.ch, Tel 041 340 76 22
Weitere Details erhälst du nach der Anmeldung.    

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 09.06.2020

Sommer

Kirchenagenda

Liebe Mitglieder unserer Kirchgemeinde
Die einen freuen sich gar nicht so recht an den Lockerungen der Corona-Massnahmen: Es war so ruhig, man hatte viel mehr Zeit, da und dort konnte man mehr geniessen, als den Terminen nachzurennen, usw. Vermutlich werden wir schon bald wieder in der „normalen“ Welt ankommen und Gas geben. Vielleicht gelingt es, das eine oder andere Wertvolle und Wohltuende aus der Krisen-Zeit hinüber zu retten.

Als Kirche tasten wir uns langsam an die gegeben Möglichkeiten heran. Das Wertvolle an unserer Gemeinde ist genau das, was man nach wie vor distanziert oder gar nicht machen sollte: Gemeinschaft pflegen, zusammen diskutieren, lachen, singen, essen und dabei erleben, ich bin nicht allein. Dass unsere Kirche aber auch schnell umschalten kann und neue Formen der Zusammengehörigkeit (er)findet, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Vielen Dank allen Mitarbeitenden und Freiwilligen, die sich dafür enorm engagiert haben!        

Sommer-Kirchenagenda zum Drucken

Autor: Martin Schelker|Datum: 04.06.2020

Gottesdienste

Wir dürfen wieder gemeinsam feiern!

Die Vorfreude ist gross: Ab dem 6. Juni hat der Bundesrat Veranstaltungen bis 300 Personen grundsätzlich wieder erlaubt, d.h. auch in unserer Kirchgemeinde dürfen ab diesem Zeitpunkt – unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen – wieder Anlässe durchgeführt werden. Nein, unser Gemeindeleben ist während der Coronazeit nicht zum Erliegen gekommen. Ganz im Gegenteil: Viele kreative Ideen sind während des Lockdowns entstanden! Wer hätte gedacht, dass wir mal vor Ostern 62 Stunden um ein Feuer auf dem Vorplatz der Kirche "wachen & beten" oder an Pfingsten eine digitale Ralley für Familien veranstalten würden?! Auch die Kirche blieb in dieser Zeit nicht einfach leer. Die ständig wechselnde Dekoration lud zum Verweilen, Beten und Mitmachen ein und sorgte dafür, dass wohl noch selten so viele Personen unter der Woche unsere Kirche besuchten. Und doch haben wir die Gemeinschaft, das Zusammenkommen schmerzlich vermisst!

Bei der Umsetzung der Lockerungsschritte möchten wir behutsam vorgehen. Für vereinzelte Gottesdienste (11vor11, Konfgottesdienste, Berggottesdienst) sind wir dankbar um eine Anmeldung (per Anmeldeformular oder über das Sekretariat). Einzelne geplante Anlässe wie die Sommer-Chinderfiir oder die Gemeindeferien in Moscia mussten wir vorsorglich absagen. Auch die geplante Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni wird nicht durchgeführt, sondern mit derjenigen vom 1. November zusammengelegt.   

Schutzkonzept für Gottedienste
Die Kantonalkirche hat ein Schutzkonzept erstellt, welches wir entsprechend der Voraussetzungen vor Ort angepasst haben. Hier die wichtigsten Eckpunkte:
Hygiene: Wir bitten alle Teilnehmenden, sich an die allgemeinen Verhaltensregeln des BAG (Händewaschen, kein Körperkontakt, usw.) zu halten. Unsere Sigristen reinigen die Kirche vor und nach jedem Gottesdienst. Beim Eingang besteht die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren und es stehen auch Schutzmasken zur Verfügung. Auf den Gemeindegesang und das gemeinsame Abendmahl müssen wir vorläufig verzichten, ebenso auf Apéros. 
Gestaffelter Einlass: Um den Einlass zu koordinieren, bitten wir die Teilnehmer, sich 10 bis 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Vorplatz einzufinden. Nach dem Gottesdienst wird die Kirche reihenweise verlassen.  
Präsenzliste: Damit die Nachverfolgung von Personenkontakten möglich ist, führen wir in jedem Gottesdienst eine Präsenzliste aller Teilnehmenden. Die Angaben werden zwei Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Eine vorgängige Anmeldung ist aber nur vereinzelt (11vor11, Konfirmationen, Berggottesdienst) nötig.  
Abstand: Grundsätzlich gilt weiterhin der 2 Meter Abstand. Sitzend gilt ab 6.Juni - ähnlich wie im Theater - die Regel, dass ein Platz zwischen Personen/Gruppen, welche im Alltag keinen näheren Kontakt miteinander haben, freigelassen werden muss. Auf der Empore werden wir einzelne Stühle im Abstand von 2 Meter aufstellen für Einzelpersonen, welche mehr Abstand wünschen.  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.06.2020

Der 11vor11-Gottedienst vom 28. Juni

Fahrtwind

LIVE MIT DABEI: Bitte über das Anmeldeformular einen Platz in der Kirche reservieren!

VON ZUHAUSE AUS MITFEIERN: Livestream (auf Link klicken und los gehts!)

Erinnern Sie sich an früher, als man noch die Zugfenster öffnen konnte, wie sich das anfühlte, wenn Sie den Kopf zum Fenster raushielten? Die Haare flatterten wild, der Luftwiderstand riss am Kopf, und der Fahrtwind trieb die Tränen in die Augen – und doch: Dieses Glücksgefühl! Auf dem Töff, im Cabrio, mit dem Velo den Pass runter, «Pfeife machen» auf den Skis, so erleben wir dieses Wind-in-den-Haaren- Gefühl und wähnen uns der grossen Freiheit ein Stück näher.

Woher kommt das? Wir bewegen uns (je schneller desto mehr Wind), wir spüren Widerstand (denn der Fahrtwind kommt immer von vorn!) und überwinden ihn, wir fühlen uns lebendig, unser Hirn wird durchgepustet (also nicht wirklich, natürlich, aber im übertragenen Sinn), wir spüren Kräfte der Natur und sind Teil davon. Nur wer sich bewegt, spürt Fahrtwind, kommt an einen neuen Ort. In der Bibel wird der Heilige Geist mit dem Wind verglichen: Ist es nicht oft so, dass wir uns mal auf den Weg machen müssen, bevor wir die Wirkung des Geistes spüren?

«Fahrtwind» ist das Thema des nächsten 11vor11-Gottesdienstes, und das Team hat sich nicht nur Gedanken gemacht, wie es Ihnen dieses mit Deko, Musik, Theater und Predigt näherbringen kann, sondern auch, wie wir trotz der Coronavirus-Pandemie wieder einmal gemeinsam feiern können. Die genauen Vorgaben des Bundes werden erst Ende Mai bekannt sein, wir gehen aber davon aus, dass nur eine beschränkte Anzahl Gottesdienstbesucher vor Ort zugelassen sein werden. Falls Sie gerne zu diesen gehören möchten, melden Sie sich bitte über das Anmeldeformular auf der Homepage oder das Sekretariat an. Alle, die gerne von daheim aus dabei sein wollen, können den Gottesdienst per Livestream miterleben. Wer das noch nie gemacht hat oder nicht weiss, welche technischen Mittel es dazu braucht, kann sich ebenfalls auf dem Sekretariat melden, wir vermitteln Ihnen technischen Support. Es ist nicht so schwierig, probieren Sie es aus! Die Kinder gehen von Anfang an ins Kinderprogramm. Das gemeinsame Mittagessen ist unter diesen Umständen leider nicht möglich. Auf unserer Webseite www.refhorw.ch finden Sie die aktuellsten Informationen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, sei es vor Ort oder in Ihrer Stube!

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 12.05.2020

Konfirmationsgottesdienst

Breaking into Freedom

Wir alle hatten uns darauf gefreut, wie gewohnt am Auffahrtsdonnerstag mit 13 Jugendlichen unserer Kirchgemeinde die Konfirmation, den Höhepunkt und Abschluss des Konfjahres zu feiern. Doch das Virus hat auch diesem Anlass einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um den motivierten Konfirmanden trotzdem eine würdige Feier zu ermöglichen haben wir einen Plan "geschmiedet": Statt einem Gottesdienst feiern wir nun am Samstag 20.Juni grad zwei! Der Erste beginnt um 9.30 Uhr, der Zweite um 11 Uhr. So halbiert sich die Zahl der Mitfeiernden und wir können – so hoffen wir – die Abstandsregeln des BAG bedenkenlos einhalten. Ob wir den Anlass auf den Familienkreis beschränken müssen oder doch öffentlich abhalten können, wird von den aktuellen Bestimmungen des Bundesrats abhängen. Wir werden dazu zeitnah auf unserer Homepage informieren.      

Das diesjährige Motto der Feier lautet "Breaking into Freedom" (in die Freiheit durchdringen). Die Wahl der Konfirmanden dürfte wohl auch mit der aktuellen Situation zusammenhängen und ihre Sehnsucht ausdrücken. Konfirmiert werden: …  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 12.05.2020

Kirchensplitter

Zurück in die Zukunft?

Langsam, aber Woche für Woche etwas mehr, beginnt sich für viele Menschen das Leben wieder in Richtung Normalität zu bewegen. Fachläden öffnen, an Schulen wird mit unterrichten begonnen, gewisse Freizeitaktivitäten werden wieder möglich. Ich will hier nicht werten, ob das jetzt gut oder schlecht, zu früh, zu spät, oder anders, als gut wäre, gemacht wurde, sondern einen Blick nach vorne werfen: Wo hat die Corona-Krise Fragen an meine Lebensweise gestellt, die ich angehen möchte und kann?

Über viele Kanäle erlebe ich momentan die Haltung «möglichst schnell back to normal», zurück zum Gewohnten, zum Alten. Öffnungszeiten, Fahrpläne, Arbeit, Dienstleistungen. Dieses Gewohnte ist ja nicht per se schlecht, wir sind extrem beschenkt, deshalb erstaunt der Drang zurück zur Normalität auch überhaupt nicht. Ich glaube aber, dass jede Krise eine Zäsur ist, bei der es sich lohnt zu fragen: Was behalten, was verwerfen, was neu hinzutun? Welche Aspekte der Normalität, die wieder einkehren wird, sind gut – für mich und für andere? Welche Werte haben mir in dieser Zeit geholfen, mich getragen, welche waren für die Katz? Gibt es Dinge, die ich neu für mich schätzen gelernt habe – koche ich plötzlich gerne lecker, da ich auf Restaurants verzichten musste, verbringe ich mehr Zeit mit meinen Lieben, da ich im Homeoffice nicht «lange im Büro bleiben» kann?

Ich möchte uns alle ermutigen, an den Dingen festzuhalten, die uns in den letzten Monaten neu wichtig geworden sind. Dinge zu vertiefen, neu zu entdecken, und mutig die Dinge loszulassen, von denen wir gemerkt haben, dass wir gut ohne sie auskommen, sie uns vielleicht sogar schaden oder uns davon abhalten, etwas anderes zu tun oder zu sein, für uns und für unsere Nächsten!

Autor: David Zurbuchen|Datum: 12.05.2020

Ausblick

Mai & Juni

  Wir sind dankbar für den Bundesrat, welcher bei der Lockerung der Corona-Massnahmen schrittweise vorgeht, auch wenn dies die Planung für uns nicht einfach macht. Das Versammlungsverbot für mehr als 5 Personen bleibt bis zum 8. Juni bestehen, d.h. bis dahin werden wir keine Anlässe anbieten können. Für einzelne Anlässe haben wir digitale Alternativen gefunden. Statt live im "Gemeinsam unterwegs" sind die Märchen von Inge Hauenschild nun per Videobotschaft auf der Homepage zu hören. Auch der geplante Jugendgottesdienst wird online gestaltet. Mitte Mai wäre der Filmer und Fotograf René Wethli bei uns im Gottesdienst zu Gast gewesen. Er wird nun online über sein Leben berichten und faszinierende Naturbilder von seinen Abenteuerreisen zeigen.

Welche Anlässe im Juni in welcher Form durchgeführt werden können ist schwer abschätzbar und wird vom ausgearbeiteten Sicherheitskonzept abhängen, welches spätestens Ende Mai erläutert wird. Bzgl. der geplanten Gemeindeferien im Tessin sind wir im Austausch mit dem Ferienzentrum in Moscia. Die Konfirmationsfeier wurde auf den 20. Juni verschoben und auch der 11vor11-Gottesdienst vom 28. Juni ist bereits in Planung.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020

Pfingstaktionen

Gemeinschaftsgarten

Im Verlauf der nächsten Tage kommen auch einige Beete auf den Platz vor unserer Kirche, in welchen wir gemeinsam einen Garten anlegen werden. Kommen Sie mit Schaufel, Spritzkanne, Blumenzwiebeln oder Setzlingen vorbei, bepflanzen Sie eine kleine Ecke und schreiben Sie sie mit einem kleinen Schild an, damit wir wissen, worauf wir uns freuen dürfen. Wir sind gespannt, was alles spriessen wird!    

Unsere Kirche ist offen - und immer wieder anders
Auf die speziellen Dekorationen zu Karfreitag und Ostern in unserer Kirche kamen so viele begeisterte Echos, dass das Erlebnis nun fortgeführt wird: Vom 3.5.-8.6. könnt ihr in unserer Kirche, die durch den Tag offen ist, in die sich immer wieder wandelnde Atmosphäre eintauchen, die nacheinander durch 4 Themengebiete führt: Zurück lassen, was bedrückt und ärgert; das Gute in der Krise erkennen und mitnehmen; von der Hoffnung ermutigt werden; und, an Pfingsten, sich vom Heiligen Geist entfachen lassen und dieses Feuer in den Alltag tragen. Durch die Spuren, die jede und jeder in der Kirche hinterlässt, wird Gemeinschaft spürbar, auch wenn wir nicht alle gleichzeitig dort sind. Auch die Hochbeete auf dem Kirchenvorplatz sind ein gemeinsames Projekt: Da wird Buntes neben Gesundem und Schönem spriessen, ganz so, wie ihr es pflanzt. Kommt vorbei, staunt und erlebt, wie Neues entsteht!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 07.05.2020

News, Inspiration & Ermutigung per Video

Wochenendmagazin "Chile Dehei"

In Zeiten der Corona-Pandemie sind wir zwar räumlich getrennt, aber doch verbunden. In unserem Wochenendmagazin "Chile Dehei" versuchen wir einander zu ermutigen, auf dem Laufenden zu halten und so zumindest "digital" Gemeinschaft zu pflegen. Wir sind dankbar um Rückmeldungen und Gestaltungsvorschläge. Wer möchte, kann auch eine kurze Videobotschaft (10-15 Sekunden) aufnehmen und uns diese zusenden, damit wir diese in der nächsten Ausgabe aufnehmen können.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.05.2020

Märchenstunde mit Inge Hauenschild

Märli für Jung und Alt

Ursprünglich wollten wir im April einen Märlinachmittag mit unserer Seniorengruppe «Gemeinsam unterwegs» geniessen. Corona stellt ja bekanntlich alles auf den Kopf. Doch Corona öffnet auch neue Türen. Inge Hauenschild hat drei Märli aufgenommen, welche wir nun generationenübergreifend via Internet geniessen können, vielleicht bei einem feinen Zvieri. Lasst Euch überraschen und viel Freude mit: «Der Ring des Königs» / «Der tanzende Kranich» / «Die zweite Chance»

Autor: Elke Damm|Datum: 28.04.2020

Ich biete Unterstützung

Oberstufen-Schülerin im Einsatz

Ich bin gerne mit Menschen in Kontakt und freue mich, helfen zu können. Deshalb habe ich mich auch auf der Online-Plattform eingetragen. Kurz danach bekam ich einen Anruf, erhielt alle notwendigen Informationen und rief die Seniorin an. Als ich zu ihr ging, gab sie mir Geld, eine Einkaufstasche und eine Einkaufsliste. Ich war jetzt schon mehrmals bei ihr. Sie schreibt immer alles sehr genau auf und ich bin froh darum, weil ich immer etwas länger brauche, um alles zu finden. Ich rufe auch regelmässig bei ihr an und frage nach, ob sie etwas braucht.  

Autor: Bianca|Datum: 14.04.2020

Dankbar um Unterstützung

Die Risiko-Gruppen-WG

Plötzlich sind auch wir in unserer Alters-WG zur Risikogruppe geworden. Umso glücklicher sind wir, dass unsere Kirche in Horw so schnell und unbürokratisch eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut hat. Seraina, die hilfsbereite Studentin aus dem Engadin, die in unserem Quartier wohnt, besorgt seitdem unsere Einkäufe. Wir hätten sie ohne diese Krise nie kennenlernen und sogar auf romanisch begrüssen können. Und ausgerechnet in dieser Coronazeit erhielten wir mit Verspätung unseren bestellten Hometrainer, doch unsere technisch begabten Freunde sitzen ebenfalls im Risikomodus! Sogar mit diesem Problem konnten wir auf die Nachbarschaftshilfe zählen: Noch am gleichen Tag kam Beat aus unserer Nachbarschaft und setzte unseren Hometrainer im Treppenhaus mit dem verordneten Abstand professionell zusammen. Wow, wir kamen nicht aus dem Staunen heraus. Ein sehr grosszügiges Angebot ist auch der Mahlzeitendienst. Wir staunen über die vielfältig und lecker zubereiteten Mahlzeiten, die uns mit einem Lächeln überbracht werden. Ganz herzlichen Dank an Seraina, Beat und an den Mahlzeitendienst! Sicher werden wir diese tolle Solidarität nicht mehr vergessen.  

Autor: Katharina & Betty|Datum: 14.04.2020

Kirchensplitter

Gelebte Nächstenliebe in der Nachbarschaft

 Nebst viel Leid und Verzicht hat der Corona-Lockdown auch viel Schönes ans Tageslicht gebracht. Es wurden in diesen Tagen wunderschöne Geschichten der nachbarschaftlichen Nächstenlieben geschrieben. Gemeinsam mit der politischen Gemeinde und der katholischen Pfarrei konnten wir innerhalb von zwei Wochen ein Netzwerk von gegen 100 Freiwilligen ins Leben rufen, welche sich für Hilfseinsätze in der Nachbarschaft zur Verfügung stellten. Diese Bereitschaft und was daraus entstanden ist hat mich tief bewegt. Wenn ich das Telefon zur Hand nahm, um jemanden aus der Freiwilligenliste anzurufen, dann hiess es oft: "Wow, so genial, ihr habt einen Auftrag für mich, endlich!" In dieser Mai-Ausgabe möchten wir Helfende und diejenigen, welche Unterstützung empfangen haben, gleichermassen zu Wort kommen lassen. Und ich möchte euch einige wunderschöne Geschichten, welche in der Corona-Zeit geschrieben wurden, erzählen:

Eine Frau rief an und erzählte, dass sie 3mal in der Woche zur Dialyse ins Spital müsse. Diejenige Person, welche sie sonst gefahren habe, falle nun aus, da sie zur Risikogruppe gehöre. "Uff, wer ist bereit, drei Nachmittage in der Woche zu opfern?!", dachte ich mir, "das könnte schwierig werden." Doch nur zwei Telefonate später war die Lösung gefunden. Zwei Frauen in der Nachbarschaft erklärten sich bereit, den Fahrdienst untereinander aufzuteilen.

Auch auf der Suche nach einem neuen Ausliefer-Team für den Mahlzeitendienst rief ich zwei Personen an, welche unmittelbar nebeneinander wohnten. Die Beiden kannten sich zuvor nicht, zwischen ihnen liegen 20 Lebensjahre, und unter anderen Umständen wären sie wohl kaum miteinander in Kontakt gekommen. Als ich nach der ersten Tour spitzbübisch nachfragte, ob sie es miteinander aushalten würden, meinten sie: "Das passt, wir sind ein super Team. Ihr könnt uns grad weiter miteinander einteilen."

Ein Risikopatient rief an und fragte, ob wir jemanden kennen würden, welcher in einer Apotheke am anderen Ende der Stadt seine Medikamente abholen könnte. Über unsere Homepage hatte sich eine Freiwillige eingetragen, welche im selben Block wohnte. "Ich habe zwar kein Auto, aber ich frag mal im Haus, ob wir gemeinsam helfen könnten. Ich bin zwar erst kürzlich eingezogen und kenne noch nicht viele Leute, aber das kriegen wir schon hin." Ja, dieses Virus hat auch dazu geführt, dass Nachbarn sich kennenlernen und füreinander Verantwortung übernehmen!

"Meine Frau ist im Spital, ich bin allein mit zwei Kleinkindern und ich sollte daneben noch mein Geschäft über Wasser halten. Könnt ihr mir irgendwie weiterhelfen?" Mit diesem Hilferuf wandte sich ein verzweifelter Vater an uns. Nach Rücksprache mit der Gemeinde und einem Anruf bei einer Frau, welche sich bereit erklärte, die Kinder unter der Woche am Vormittag zu hüten, meldete ich mich am nächsten Tag wieder bei dem Mann. "Ich habe unterdessen eine Lösung gefunden, aber zu merken, dass ich nicht alleine bin, Sie sich derart bemühen, da kriege ich grad Gänsehaut!", antwortete er tief bewegt. Diese Geschichten der gelebten, christlichen Nächstenliebe sind ein Lichtblick in dunklen Zeiten und ich hoffe, dass viele dieser Geschichte über die Corona- Zeit hinaus weitergeschrieben werden.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 14.04.2020

Wachet & betet

Das Osterfeuer brannte 62 Stunden

Ostern wurde nicht abgesagt. Rund 150 Personen kamen zur Kirche. Nicht miteinander, sondern nacheinander, begab man sich zur Feuerschale auf dem Kirchenvorplatz. Unter dem Motto „wachet und betet“ konnten sich alle für eine Stunde zwischen den Glockenläuten vom Gründonnerstagabend und dem Ostersonntag in eine Liste eintragen. Dies ergab 62 Stunden, Tag und Nacht. Die ganze Zeit konnte ohne Unterbruch abgedeckt werden. Es kamen Einzelpersonen, ganze Familien, Ehepaare und WG-Gspändli, um einfach eine Stunde beim Feuer zu sein. Da war die Familie, die ihren Kindern die Ostergeschichte aus der Bibel vorgelesen hatte. Da wurde still ins Feuer geschaut. Plötzlich waren Lieder- und Instrumentenklänge zu hören. Kinder bemalten mit Kreide den Kirchenturm. Dazwischen galt es immer wieder mal ein Holzscheit anzulegen, damit das Feuer bis am Ostermorgen durchhält. So bunt wie unsere Gemeinde ist, so unterschiedlich waren die Zeiten am Feuer. Mal frohe Diskussionen (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes), mal stille Gebete, dann tiefe Gespräche über den Auferstandenen oder Austausch der neusten Erkenntnisse zum Virus. 

Eindrücklich waren die Nachtstunden, in denen das Feuer eine andere Wirkung zeigte. Die Stille war wohltuend und vor dem Sonnenaufgang stimmten die Vögel ihre Loblieder an, im Wechselgesang von Hausdach zu Hausdach. Es war auch möglich, dazwischen in der Kirche einen Besuch abzustatten: Da konnte man eine eindrücklich dunkle Karfreitagsdekoration und am Sonntag eine österlich helle mit viel Blumen auf sich wirken lassen. Draussen standen Blumentöpfli zum Mitnehmen. Eine Frau holte ein Gesteck und erklärte unter Tränen, dass sie dieses auf das Grab ihres verstorbenen Mannes bringe. Irgendwie kam ein Gefühl der Zugehörigkeit auf: Eine Stunde wachen und beten, dann wieder den Nächsten die Aufgabe übergeben. Bei der Wachtablösung konnten noch, aus sicherer Entfernung, ein paar Worte gewechselt werden. Für alle und im Besonderen für Menschen, welche in diesen Tagen viel allein sind, war es eine wohltuende Erfahrung. Danke allen, die das Licht des Osterfeuers am Leben erhalten haben!

Autor: Martin Schelker|Datum: 14.04.2020

Koordination Mahlzeitendienst

Plötzlich Projektleiterin

Als ich angefragt wurde, ob ich vielleicht beim Mahlzeitendienst mithelfen könnte, wusste ich noch nicht, dass ich die Projektleitung übernehmen sollte und so mit allen Schnittstellen in Kontakt treten würde. Ich konnte gut eingespielte Fahrerteams übernehmen, welche die Mahlzeiten ausliefern. Weitere Adressen und Telefonnummern waren ebenso vorhanden. So bin ich schnell an weitere Mithelfer gekommen. Zu meiner Aufgabe zählt der Kontakt zum Sekretariat, welches Bestellungen entgegennimmt und kurzfristige An- oder Abmeldungen zu mir leitet, zum Gamers Point-Team, welches die Routenplanung erstellt, und natürlich mit den beiden Restaurants, welche die Essen an den abgemachten Tagen zubereiten. Es ist schön, dass ich mit meiner Tätigkeit die beiden Pfarrer entlasten kann. Es ist eine wunderbare Stimmung entstanden. Die freiwilligen Helfer und die Verantwortlichen der beiden Restaurants sind einfach grossartig. Da ich selbst noch nicht so lange hier in Horw lebe, hat mir dieses Projekt innert kürzester Zeit Horw nochmals nähergebracht. Durch die vielen neuen Kontakte konnte ich viele herzensgute Menschen kennenlernen. Von christlicher Nächstenliebe wird nicht nur gesprochen oder geschrieben, sondern sie wird wirklich gelebt. Egal wie alt man ist, ob Kind, Teenager oder älter, alle spannen zusammen und wir helfen uns gegenseitig.

Autor: Eliane|Datum: 12.04.2020

Ausharren & hoffen am Feuer

Wachet und betet

Wie die Jünger im Garten Getsemane "wachen & beten" wir, allein und doch gemeinsam, 64 Stunden am Stück. Auf dem Kirchenvorplatz wird Tag und Nacht ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Erlebnis! Wir beginnen am Gründonnerstag mit dem Glockengeläut um 20.00 Uhr und enden am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich telefonisch über das Sekretariat oder gleich direkt über folgenden Link: "Wachet & betet"WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten! 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Blumentöpfchen zum Mitnehmen

Ostergruss

Falls Ihr Weg Sie zwischen Karfreitag und Ostersonntag bei unserer Kirche vorbeiführt, dürfen Sie gerne ein dort bereitgestelltes Frühlingsblumen-Töpfchen mitnehmen. Sehr gerne bringen wir Ihnen unseren kleinen Ostergruss auch direkt nach Hause (Bestellung unter yvonne.mumenthaler@reflu.ch, 079 542 68 30). 
WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten!   

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 02.04.2020

Unsere Kirche ist geöffnet

Passions- und Osterdekoration

Sehnen Sie sich in dieser bewegten Zeit nach einem Moment der Besinnung, einem Lichtblick? Unsere Kirchentüre steht für Sie offen für einen individuellen Besuch und eine Begegnung mit den Geschehnissen rund um Ostern. Wir laden Sie ein, die Stille in der österlich dekorierten Kirche zu geniessen, beim Gebet Kraft zu tanken und sich von der frohen und hoffnungsvollen Osterbotschaft anstecken zu lassen. Bitte beachten Sie dabei die Vorsichts- und Hygienemassnahmen des BAG; aufgrund des aktuellen Versammlungsverbots dürfen sich nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten. Durch unser Wochenendmagazin «Chile dehei» auf unserer Webseite könne Sie auch von zu Hause aus daran teilhaben.
WICHTIG: Max. 5 Personen auf dem Vorplatz und in der Kirche. Abstand (mind. 2 Meter) einhalten!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Gelebte Nächstenliebe

Nachbarschaftshilfe und Mahlzeitendienst

Wunderschöne und berührende Geschichten der Nachbarschaftshilfe werden in diesen Tagen in Horw geschrieben. Gegen 100 Personen haben bereits ihre Hilfe angeboten und über die Hälfte konnte bereits einen praktischen Einsatz leisten. Auch der Mahlzeitendienst läuft auf Hochtouren: Unter der Woche werden zwischen 60 und 80 Mahlzeiten an Mitglieder der Risikogruppe verteilt, an den Wochenenden waren es auch bereits über 100 Mahlzeiten. Bitte beachten: Der Anmeldeschluss für die Ostertage (9.-13.April) ist am Mittwoch 8. April, 12 Uhr.                    

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Ökumenische Aktionen

Osterläuten und Osterlicht

Schweizweit läuten am Gründonnerstag (20 Uhr) und am Ostersonntag (10 Uhr) die Kirchenglocken für 15 Minuten. Damit kommt die gegenseitige Sorge füreinander zum Ausdruck sowie der Wunsch, trotz Trennung gemeinsam unterwegs zu sein. Am Gründonnerstag und Ostersamstag sind zudem alle eingeladen, um 20 Uhr Kerzen eine brennende Kerze (am Besten in einem Glas / einer Laterne) vor ihr Fenster zu stellen als Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung. Wir beten in dieser Zeit speziell für am Virus erkrankte Menschen, ihre Angehörige, für alle im Gesundheitswesen Tätigen und für alle Einsamen und Notleidenden.                        

Autor: Jonas Oesch|Datum: 02.04.2020

Wir trauern um unsere Synodalratspräsidentin

Ursula Stämmer-Horst ist am 21.3. ihrem Krebsleiden erlegen.

Wir haben eine humorvolle, in ihrer zupackenden Schaffenskraft mitreissende Führungspersönlichkeit verloren. In ihrer Zeit als Synodepräsidentin seit 2016 steuerte sie in einer im Gefolge der Verfassungsrevision turbulenten Zeit mit Zusatzarbeiten an der Gesetzgebung und Umstrukturierung der Landeskirchlichen Organisation nicht nur das Kirchenschiff umsichtig, sondern schuf auch eine Atmosphäre der gegenseitigen Achtung, der Wertschätzung des «wir ziehen an einem Strang». Wir vermissen sie und wollen diesen «Spirit» weitertragen!

Autor: Ruth Burgherr|Datum: 01.04.2020

Am Sonntag 29.März kein Gottesdienst in Horw

Gottesdienst Zuhause

Zurzeit können wir aufgrund der Corona-Situation keine Gottesdienste in Horw durchführen. Doch es gibt Alternativen: In unserem Predigtarchiv finden sich zahlreiche Predigten, welche in den vergangenen Monaten in unserer Kirchgemeinde gehalten wurden. Wetten, dass Sie noch nicht alle kennen? Daneben gibt es verschiedene Möglichkeiten Gottesdienste zu streamen, d.h. live direkt am Computer/Smartphone mitzufeiern:

Tipp unserer Sigristin Carmen Caviezel: Wohnzimmer Gottesdienst der Creative Kirche Deutschland, Sonntag 11 Uhr, mit Miriam Schäfer (genau das ist die, welche bei uns den Gospelworkshop geleitet hat). Hier der Link dazu: Gottesdienst Creative Kirche Deutschland

Tipp von Pfarrer Jonas Oesch: Gottesdienste der Reformierten Gellertkirche Basel oder der Reformierten Kirche Bischofszell

Daneben finden sich auch im Archiv des Schweizer Fernsehens Gottesdienste und auch die Evangelische Allianz hat eine Übersicht über Livestreams von Gottesdiensten zusammen gestellt.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 28.03.2020

Besinnen, beten, zur Ruhe kommen

Unsere Kirche ist geöffnet

Während wir all unsere Veranstaltung absagen mussten und auch viele Geschäfte geschlossen sind, möchten wir versuchen, dass unsere Kirche so lange wie möglich offen bleibt. Wir bitten Sie beim Besuch der Kirche alle Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Halten Sie Abstand zu anderen Besuchern. Reinigen Sie beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel. Öffnen Sie nach Möglichkeit die Türe nicht mit den Händen. Kirchen sind ein bewährter Ort, um in diesen bewegten Tagen Ruhe zu finden, sich zu besinnen und zu beten für unsere Liebsten, unsere Nachbarn, unser Dorf und unsere Welt. Ja, das Gebet ist der "Atem der Christen" (Oswald Chambers) und "der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt" (Karl Barth).
Auf dem Abendmahls-Tisch sind Bibelvers-Karten verteilt. Besucher sind eingeladen eine Karte zu ziehen und ein Wort für den Tag als Verheissung für den Alltag mitzunehmen.

Öffnungszeiten: Die Kirche ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.   

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2020

Kirchenvorstand beschliesst wegen Corona:

Alle kirchlichen Veranstaltungen abgesagt

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 15. März hat der Kirchenvorstand beschlossen alle Gottesdienste, Veranstaltungen und den kirchlichen Unterricht bis zum 26. April abzusagen. Die gute Nachricht ist: Kirche- & Christsein geht auch ohne Anlässe ;) Wir legen unseren Fokus nun auf die Unterstützung der nachbarschaftlichen Hilfe und die Seelsorge. Zudem suchen wir kreative und flexible Möglichkeiten, wie wir das Internet für unser Gemeindeleben nutzen können. Das Pfarramt und die Diakonie sind weiterhin für Sie da! Wir möchten respektieren, dass wir alle dazu aufgerufen sind, körperliche Distanz zu wahren. Daher bitten wir sie uns, wenn immer möglich, telefonisch oder per Email zu kontaktieren.      

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Wer braucht & bietet Unterstützung?

Nachbarschaftshilfe

Brauchen Sie in Zeiten von Corona Unterstützung? Gehören Sie zur Risikogruppe und können den Einkauf nicht mehr selbst bewältigen? Brauchen Sie einen Fahrdienst zu einem Termin? Sind Sie eine arbeitstätige Mutter, welche auf der Suche ist nach einer Person, welche die Kinder hüten könnte? Stecken Sie alleine in Ihrer Wohnung fest und würden sich freuen, wenn sich regelmässig jemand bei ihnen meldet um nachzufragen? Melden Sie sich bitte ungeniert bei uns. Wir versuchen Unterstützung zu koordinieren und können Ihnen hoffentlich helfen. Gleichzeitig bitten wir diejenigen, welche gesund sind, Zeit haben und sich vorstellen können in Ihrer Nachbarschaft Hilfsdienste zu übernehmen, sich ebenfalls bei uns zu melden.
Weitere Informationen & Kontaktformular

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Wir haben ein offenes Ohr für Sie

Telefonseelsorge

Um besonders unsere Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen, dürfen Mitarbeiter und Freiwillige zurzeit nicht in die Heime oder auf Hausbesuch. Gerade in dieser existenziellen Situation ist es aber umso wichtiger, dass wir Mitmenschen seelsorgerlich begleiten. Viele stellen sich zurzeit grundlegende Fragen und wir nehmen uns gerne Zeit sich mit Ihnen darüber auszutauschen. Auf Wunsch können wir auch gemeinsam beten, neue Kraft und Ruhe schöpfen. Das Telefon birgt keine Ansteckungsgefahr. Diakonie und Pfarramt sind erreichbar und nehmen sich gerne Zeit für Sie!  

Kontakt: Diakonin Elke Damm (079 885 52 67) & Pfarrer Jonas Oesch (078 893 52 52)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 17.03.2020

Alle Veranstaltungen bis 26. April abgesagt

Informationen betreffend Coronavirus (15. März)

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 15. März hat der Kirchenvorstand beschlossen alle Gottesdienste, Veranstaltungen und den kirchlichen Unterricht bis zum 26. April abzusagen. Wir bleiben aber erreichbar und versuchen uns in der Nachbarschaftshilfe zu engagieren.    

Uns alle beschäftigt die momentane Corona-Pandemie. Wir nehmen dieses Virus ernst, richten uns an die von den Behörden vorgegebenen Vorsichtsmassnahmen und bitten alle, diese Weisungen strikte zu befolgen. Es geht dabei nicht zuerst um uns selbst, sondern um den Schutz von Risikogruppen wie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Senioren. Verhalten wir uns als Christen solidarisch mit unseren gefährdeten Mitmenschen! Halten wir in der Nachbarschaft proaktiv Ausschau nach Personen, welche unsere Hilfe benötigen, z.B. Senioren, welche den Lebensmitteleinkauf nicht mehr tätigen können oder Alleinerziehende, welche nun wegen der Schliessung der Schulen und Krippen in einem Dilemma stecken.

Koordination Nachbarschafts-Hilfe & Telefonseelsorge, anstelle von Anlässen & Unterricht

Wie leben wir als christliche Gemeinde in Zeiten des "Social Distancing"? Wie können wir unseren Mitmenschen Nahe sein, wenn Distanz das Gebot der Stunde ist? Was können wir ausser beten in unseren Häusern tun, um uns Einzusetzen für unsere Nachbarn und unser Dorf? Dies sind Fragen, welche uns zurzeit beschäftigen. Wir möchten unseren Fokus in den kommenden Wochen darauf legen ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen zu haben und unsere Ressourcen dazu nutzen die nachbarschaftliche Hilfe (Hüte- und Fahrdienste, Einkaufen, usw.) in Horw bestmöglich zu unterstützen. Benötigen Sie Hilfe oder möchten Sie helfen? Dann schreiben Sie eine Email an netzwerkhorw@gmail.com oder melden Sie sich telefonisch bei uns (078 893 52 52). Das Mitarbeiterteam wird sich am Dienstag treffen, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Alle sind eingeladen tatkräftig mitzuhelfen und Ideen einzubringen.

Der Jahresvers, welchen wir im vergangenen Herbst festgelegt haben, kommt nun plötzlich in unerwarteter Weise zum tragen: "Ich vertraue dir, mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen." (Psalm 31) Ja, wir wollen uns in dieser herausfordernden Zeit im Vertrauen üben - gegenüber unseren Mitmenschen, den Behörden ebenso wie gegenüber unserem Schöpfer. Unser Leben und unsere Zeit steht in seinen Händen und darin finden wir Ruhe. "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (2.Timotheus 1,7). 

Bund, Kanton und Kantonalkirche passen ihre Handhabung laufend an. Über allfällige weitere Entwicklungen und unser Gemeindeleben in Zeiten von Corona werden wir euch auf unsere Homepage auf dem Laufenden halten.

Herzlichen Dank für euer Verständnis und Mittragen!

Autor: Mitarbeiterteam & Kirchenvorstand|Datum: 15.03.2020