News-Archiv

11vor11 GOTTESDIENST

"Licht aus"

«Licht aus!» Diesen Satz kennen viele von uns wahrscheinlich noch aus den verzweifelten Mündern unserer Eltern. Dabei ist das Buch doch gerade so spannend, die Gespenster unter dem Bett sind so «gfürchig», die Legosteine so verlockend…

«Licht aus!», heisst es auch in diesem Jahr – nur diesmal vom Bundesrat. Was ruft es heute in mir hervor? Angst vor der Dunkelheit und dem, was sich hinter den Schatten verbirgt? Gespannte Vorfreude auf romantische Candlelight-Dinner oder Blind Dates? Unsicherheit darüber, was noch alles kommen mag?

Was geschieht, wenn das Licht ausgeht… dem wollen wir in unserem nächsten 11vor11-Gottesdienst etwas nachgehen. Und so heisst es am 29. Januar «Licht aus – Vorhang auf!» zu unserem ersten 11vor11 im neuen Jahr. Alle sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst, Kinderprogramm und anschliessenden Mittagessen!

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 29. Januar, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Link zum Flyer

Autor: Leandra Zeller|Datum: 20.12.2022

ALLIANZGOTTESDIENST

Damit meine Freude sie ganz erfüllt

Erfüllt sein mit Freude ist erstrebenswert und ein zentrales Thema unserer heutigen Gesellschaft. Für Gott ist dies ein grosses Anliegen, er will uns erfüllen mit seiner Freude. Ist es möglich, mit Freude erfüllt zu sein trotz des Leids, das wir sehen und miterleben?

Zu Gast ist Reto Sigrist, welcher mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Rothenburg lebt. Er liebt es Gefässe zu schaffen, wo Menschen angenommen sind und ihr Potenzial entfalten können. 2013 hat er mit Freunden den Verein Windrad gegründet, welcher sich für Menschen einsetzt, die in Luzern am Rande stehen. Als ehemals Selbstbetroffener (Drogensucht) liegen ihm diese Menschen am Herzen.

Sonntag, 8. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern. Parallel dazu Gottesdienst für Kinder von 6 bis 12 Jahren und Kinderhort für Kinder von ca. 1 bis 5 Jahren. Anschliessend Suppenzmittag für alle.

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Link: http://allianz-luzern.ch/allianz-gottesdienst/

Autor: Esther Stirnimann|Datum: 20.12.2022

Basteln, spielen, lachen, geniessen...

Rückblick Kindertag 8. Dezember

Das Wichtigste an Weihnachten ist... da haben wir doch gleich ganz viele Ideen! So auch die Tiere in der Geschichte, die dem Kindertag den Rahmen gab. Von Süssigkeiten und Braten über Pennen und Saufen bis hin zu Schmuck und Kleider ging die Palette. Bis der Esel dann die Frage nach dem Kind stellte. Das Kind, ja genau, das Kind!

Am Morgen des 8. Dezember strömten 50 gut gelaunte und erwartungsfrohe Kinder in die Kirche und durften in verschiedenen Ateliers Weihnachtsgeschenke basteln. Auch Spiele und ein Outdoorprogramm vom CEVI sorgten für Abwechslung und eine tolle Stimmung!

Ein Teil der Kinder probte ein ad hoc Theater und musikalische Beiträge für die abendliche Feier mit den Eltern. Ein Tagesrückblicks- Clip und einige Lieder und Gedanken bereicherten diese Feier.

Viele Menschen, die sich freiwillig engagierten, haben den Kindertag möglich gemacht: die Konfirmanden und Konfirmandinnen, die die Kindergruppen begleitet haben, der CEVI, die kreativen Köpfe, die die Ateliers geleitet haben, die fleissigen Damen, die den Kindern beim Geschenkeeinpacken zur Hand gingen, die Crew in der Küche, die uns ein superfeines Zmittag gekocht hat... Euch allen gilt unser grosser Dank!

Und weil es so schön war, planen wir bereits den nächsten Kindertag:

Tragt euch den Osterkindertag am 1. April 2023 in der Agenda ein!

Autor: Sandra Wey|Datum: 20.12.2022

LADIES GO WELL - MOVIE

Film: "FIREPROOF - GIB DEINEN PARTNER NICHT AUF"

Ladies go well - movie, Samstag, 14. Januar 2023, 20 Uhr, im Kirchgemeindehaus der reformierten Kirche Horw

 

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PDF Jahresflyer

Autor: Elke Damm|Datum: 20.12.2022

KIRCHENSPLITTER

Eigenverantwortung nonstop

„Wie feiern wir Advent- und Weihnachten in Zeiten der Energieknappheit?!“ Diese Frage wird zurzeit nicht nur in den Häusern und Familien hitzig diskutiert, sondern auch bei uns in der Kirche. Auf die grosse Lichterdeko wird in diesem Jahr verzichtet und auch beim Heizen der Räumlichkeiten wird Energie gespart, soviel ist im Gespräch unter den Mitarbeitern schnell mal klar. Aber wie weit soll der Verzicht gehen und was ist überhaupt umsetzbar? Die Vorschläge sind vielfältig, gehen sehr weit, ja sogar die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes steht zur Debatte. „Aber das Lichterfest in Luzern findet dann trotzdem statt?“, wendet jemand achselzuckend ein. „Ja, aber die Gemeinde verzichtet auf die Strassenbeleuchtung!“ wird umgehend reagiert.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wird quasi nonstop an unsere Eigenverantwortung appel-liert, sei dies nun in Bezug auf die Umsetzung der Schutzmassnahmen oder das Energiespa-ren. Diese Appelle sind wichtig und richtig - und doch mit der Zeit auch ermüdend. Es wird schnell verglichen und dadurch wird eine Empörungskultur genährt, welche uns schadet. Eine Gegenkultur dazu beschreibt Paulus im Brief an die Galater: „Helft einander Lasten zu tragen. Wenn jemand meint, er sei etwas Besonderes, dann macht er sich etwas vor. Statt sich zu vergleichen, sollte jeder das eigene Tun überprüfen.“ Diese Perspektive gefällt mir: Eigenver-antwortung, welche sich aus der Verantwortung füreinander nährt. Es wird nicht verglichen, nicht verurteilt, sondern jeder überlegt sich: „Wie kann ich dazu beitragen, diese gesellschaftliche Last zu tragen? Was kann mein Beitrag zur Bewältigung der Energieknappheit sein?“

Zurück zur Adventsbeleuchtung der Kirche: Der Weihnachtsbaum wird natürlich auch in die-sem Jahr beleuchtet und auch die Laternen werden wieder auf dem Vorplatz stehen. Aber – dies zur Beruhigung für alle, die das Vergleichen nicht sein lassen können – unser Weihnachtsbaum lässt sich Ein- und Ausschalten und die Laternen brauchen zusammen pro Nacht weniger Strom, als wenn jemand sein Smartphone auflädt ?!

Autor: Jonas Oesch, Pfarrer|Datum: 02.12.2022

CHINDERFIIR

Weihnachts-Chinderfiir, Mittwoch, 14. Dezember, 16 Uhr

Nachdenklich schaut der alte Mann in die Nacht hinaus…Draussen blinken in allen Farben Werbetafeln, die Menschen besorgen noch rasch ihre Einkäufe und sind noch gar nicht in Weihnachtsstimmung. Plötzlich wird es still, der Strom ist weg. Es geht nichts mehr. Die Menschen bleiben ängstlich in ihren Wohnungen. Währenddessen bastelt der alte Mann wie jedes Jahr seine Sterne und trägt diese in die dunkle Nacht hinaus.

Wir freuen uns, gemeinsam mit euch Weihnachten zu feiern, gemütlich am Feuer zu sitzen und zu verweilen.

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Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 01.12.2022

Offene Weihnachtsfeier

Zäme Wiehnacht fiire

Möchten Sie als Familie oder Einzelperson „zäme Wiehnacht fiire“? Die Gemeinde Horw, die katholische und die reformierte Kirchgemeinde Horw laden Sie herzlich am Samstag, 24. Dezember von 12.00 – 15.00 Uhr zu einer offenen, ökumenischen Weihnachtsfeier im Kreiseltreff der Spitex Horw an der Allmendstrasse 8 ein. Einige freiwillig engagierte Menschen werden die Gäste liebevoll mit einem feinen Dreigang-Menü bewirten. Dazu gibt es eine musikalische Umrahmung, die Weihnachtsgeschichte und ein paar kleine Überraschungen. Diese Weihnachtsfeier ist generationenübergreifend und für alle Menschen.

Wir freuen uns auf ein gemütliches Zusammensein!

-> Infozeile: Anmeldung bis 16. Dezember an Kath. Pfarramt, Horw - 041 349 00 60 oder info@kathhorw.ch.Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie ein vegetarisches Menu wünschen oder einen Fahrdienst benötigen.

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Autor: Elke Damm|Datum: 01.12.2022

Weihnachtsspiel

So ein Kamel

Wer sagt denn, dass damals alle freudig dem Stern von Bethlehem gefolgt sind?

Das widerspenstige Kamel der drei Weisen jedenfalls hat überhaupt keine Lust, sich auf Wanderschaft zu begeben. Erst recht nicht durch trockene Wüsten und über hohe Berge. Nur widerwillig und ständig maulend kommt es mit - und verpasst so beinahe das grösste Wunder. Aber nur beinahe...

Das diesjährige Krippenspiel stammt aus der Feder von Andrew Bond und erzählt die Weih-nachtsgeschichte aus der Sicht des störrischen Kamels der drei Weisen. Irene Gantert und ihre Kinderschar freuen sich über zahlreiche Zuschauer!

Sonntag, 18. Dezember, 14 Uhr, Ref. Kirche Horw

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Autor: Irene Gantert|Datum: 01.12.2022

Fondation Beyeler, Riehen

Kunstausflug, Freitag, 25. November

Tagesausflug ins Beyeler Museum nach Riehen mit Führung.
Freuen wir uns auf die Jubiläumsausstellung SPECIAL GUEST DUANE HANSON sowie die Installation «Palimpsest» von Doris Salcedo. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und gute Gemeinschaft.

Abfahrt um 8:38 Uhr ab BHF Horw, Gleis 1. Rückkehr: 17:18 Uhr BHF Horw, Gleis 2.
Kosten: Fahrtkosten mit ÖV, Eintritt Fr. 25.- und Mittagessen individuell. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Anmelden kann man sich bis 3. November bei Elke Damm: elke.damm@reflu.ch oder per Telefon: 041 340 76 22.

 

Autor: Elke Damm|Datum: 25.11.2022

Basteln, spielen, lachen, geniessen...

Kindertag 8. Dezember, 9 - 16.30 Uhr

Was ist das Wichtigste an Weihnachten? So viele schöne Dinge kommen uns in den Sinn! Gemeinsam stimmen wir uns auf dieses Fest ein und geben unserer Kreativität Raum, lassen unsere Stimmen erklingen und freuen uns an dieser besonderen Zeit und aneinander!

Alle Kinder im Primarschulalter sind herzlich eingeladen. Den Kindertag betrachten wir als eine Einheit und nehmen nur Anmeldungen für den ganzen Tag entgegen. Anmeldeschluss ist der 27. November 2022. Die Platzzahl ist beschränkt. Bitte direkt über das Onlineformular anmelden.

Die Eltern sind um 16:00-16:30 Uhr herzlich zum Tagesrückblick eingeladen. Theater- bzw. musikbegeisterte Kinder können bei der Abschlussfeier eine kleine Rolle übernehmen oder etwas auf ihrem Instrument beitragen.

Mitnehmen: Kleider anziehen, die schmutzig werden dürfen und Fr. 15.- Unkostenbeitrag pro Kind (beim Check-In bar oder Twint)

Bei Fragen oder Anregungen bitte bei Sandra Wey melden: sandra.wey@reflu.ch/ 079 531 22 30

Flyer

Online-Anmeldeformular

Autor: Sandra Wey|Datum: 03.11.2022

KIRCHENSPLITTER

Löcher in der Wand

Die erste eigene Wohnung. Erinnern Sie sich noch daran? An das Gefühl, als Sie zum ersten Mal selbst den Schlüssel im Schloss umdrehten? Als Sie durch die leeren Räume schritten, sich ausmalten, was Sie wo hinstellen möchten? – Oder gehören Sie zu denen, die noch davon träumen, von der ersten eigenen Wohnung? Davon, wie Sie sie einrichten werden? Wie Sie zum ersten Mal übernachten werden in Ihren eigenen vier Wänden?

Ja, so in etwa stellte ich mir das auch vor. – Und dann stand ich da, vor diesen grossen weissen Wänden. Vor diesen leeren Flächen und perfekt gestrichenen Türrahmen. Und vor meinem inneren Auge blieb die Vorstellung – leer. Nein, schlimmer noch: Als ich mit den ersten Bildern davorstand und mit aufgeklebten Zeitungsausschnitten ihren perfekten Platz zu eruieren versuchte, hatte ich Visionen von herausgerissenen Nägeln, falsch platzierten Bohrlöchern und heruntergefallenen, zerbrochenen Spiegeln. Und zum ersten Mal erschlugen mich die Möglichkeiten, erschlug mich die Leere.

Wie nur schaffte es Gott, aus dem Nichts alles zu schaffen? Aus den unbegrenzten Möglichkeiten genau diese Welt auszusuchen, dich und mich, und sie so zu gestalten, wie sie heute ist? Wie nur wagte er das Experiment Leben, bei dem so viel mehr in die Brüche gehen konnte als nur ein Spiegel und eine frisch gestrichene Wand?

Und ich stehe vor der Wand, staune, und rücke das letzte Bild gerade, das jemand anderes für mich aufgehängt hat.

Autor: Leandra Zeller|Datum: 28.10.2022

Maturaarbeit von Samuel Kuhn

Eine Solaranlage auf dem Kirchendach?

Im Sommer 2021 wurde ein Antrag mit folgendem Titel an den Kirchenvorstand gerichtet: Prüfung zur Finanzierung und Umsetzung einer Photovoltaikanlage. Einfach mal eine Idee in den Raum, bzw. vor den Kirchenvorstand „werfen“, ja dies ist möglich und sogar erwünscht. Darauf folgen eingehende Diskussionen im Rat und erste Vorabklärungen werden getroffen. Ende 2021 dann der Glücksfall: Wir kommen ins Gespräch mit Samuel Kuhn, welcher plant, seine Maturaarbeit im Bereich erneuerbare Energie zu schreiben. Kurz darauf setzen wir uns zusammen und stellen einen Katalog von Fragen zusammen: „Welches sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?“ „Wie gross müsste, bzw. könnte eine Anlage geplant werden?“ „Mit welchen kurz- bis längerfristigen Kosten wäre zu rechnen?“ usw. Samuel Kuhn macht sich an die Arbeit, sucht Informationen zusammen, spricht mit den unterschiedlichsten Akteuren, stellt detaillierte Berechnungen an, macht Vorschläge und wägt Pro- und Kontraargumente gegeneinander ab. An der Kirchgemeindeversammlung vom 6. November wird er uns seine Ergebnisse präsentieren. Alle sind herzlich eingeladen Rückfragen zu stellen, mitzudiskutieren und ihre Meinung zu äussern. Wann und ob eine Anlage realisiert wird, ist noch nicht entschieden, aber die Grundlagen für weitere Schritte sind auf dem Tisch.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 06.10.2022

ÖKUM. CHINDERFIIR

Latärndlifiir

Herzliche Einladung zur ökumenischen Latärndlifiir am Samstag,
19. November, 17.30 Uhr auf dem Hofmattschulhausplatz!

« Es wird schon dunkel», sagt Papa Hase. «Gut, dass wir unsere Laterne dabeihaben.»


So beginnt unsere spannende Geschichte, die wir an der diesjährigen Latärndlifiir zusammen hören werden.

Wir freuen uns auf jede einzelne kleine und grosse Hand, welche uns mit seiner/ihrer Laterne hilft, die Nacht etwas zu erhellen. Zusammen ziehen wir mit unseren Laternen durch die Strassen des Quartiers und verteilen so für all jene etwas Licht, welche in dieser Zeit etwas Helligkeit und Wärme gebrauchen können auf ihren Wegen.

Im Anschluss sind alle herzlich zu Punch und feinem Lebkuchen sowie geselligem Beisammensein eingeladen (eigene Becher sind willkommen).

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 06.10.2022

ÖKUM. FRAUE ZNÜNI

Das Hospiz, ein Haus an der Schwelle, voller Leben.

Karin Klemm, Hospizseelsorgerin im Hospiz Zentralschweiz, wird uns von ihrer Arbeit erzählen. Das vielfältige Hospiz-Team engagiert sich mit Freude und Herzblut für die Patienten und ihre Angehörigen, damit sie sich im Hospiz wohlfühlen. Freuen wir uns auf einen regen Austausch ihr.

 

Ökumenischer Fraue Znüni. Mittwoch, 2. November, 9 Uhr, im Gemeindesaal der reformierten Kirche Horw

Autor: Elke Damm|Datum: 06.10.2022

KIRCHENSPLITTER

Zwiesprache mit Gott

Kürzlich habe ich für einen Bekannten beten dürfen. Nach dem Gebet meinte er: «Vielen Dank für das Gebet. Ich bin zwar kein Kirchengänger, aber heute Abend möchte ich mir Zeit nehmen, um einmal zu Gott zu beten.» Er wusste nicht viel über das Gebet, und vielleicht war das sein grosser Vorteil. 

Im Matthäus Evangelium lehrt uns Jesus über das Beten, dass es nicht um eine Show gehe, sondern um ein aufrichtiges Herz. Mich berührt, dass Jesus uns sogar eine Idee gibt, in welchem Setting das Gebet gut funktioniere: «Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür, und dann bete zu deinem Vater, der auch im Verborgenen gegenwärtig ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich belohnen.» (Mt 6,6).

Gott hört mich, wenn ich bete. Er sieht mich. Er weiss, was mir auf dem Herzen liegt. Ich muss keine grossen Worte machen, nicht an meinen Sätzen feilen. In einer Zeit der Selbstinszenierung, wo es darum geht zu zeigen, dass man das eigene Leben im Griff hat und immer erfolgreich ist, spricht Jesus: «Geh in dein Zimmer, schließ die Tür, und dann bete zu deinem Vater, der auch im Verborgenen gegenwärtig ist». Ich möchte euch ermutigen, dies einmal ganz alleine auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass sich da im Kleinen und im Verborgenen zwischen Geschöpf und Schöpfer die wirklich grossen Dinge der Weltgeschichte abspielen!

Autor: Claude Reifler, Vikar|Datum: 05.10.2022

Herzliche Einladung

Kirchgemeindeversammlung, Sonntag, 6. November

11.15 Uhr, im Saal der Ref. Kirche Horw, im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst

Traktanden:

 

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 20.03.2022
  4. Rückblick und Jahresausblick
  5. Informationen zum Aufgaben- und Finanzplan 2023-2026
  6. Genehmigung Budget 2023
  7. Information zum Projekt Photovoltaikanlage
  8. Verschiedenes / Mitteilungen

Aufgaben- und Finanzplan 2023-2026 und Budget 2023

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 29.09.2022

Walk for freedom 15. Oktober

Gemeinsam ein Zeichen gegen Menschenhandel setzen

Der Walk for Freedom findet am Samstag, 15. Oktober 2022 in über 500 Städten und 50 Ländern der Welt statt und ist ein Tag des globalen Bewusstseins und der lokalen Aktion im Kampf gegen den Menschenhandel.
Sei dabei, wenn wir in Luzern auf die Strassen gehen, um in einer stillen Einerkolonne für Gerechtigkeit und Freiheit einzustehen und so auf die Millionen Männer, Frauen und Kinder aufmerksam zu machen, die heutzutage von Menschenhandel betroffen sind.

Start: 14:00 Uhr an der Rössliwiese am Carl-Splitter-Quai (Dresscode: Schwarze Kleidung)

Ende: ca. 16 Uhr am Helvetiaplatz Luzern mit Musik und Speeches zum Thema

Anmeldung erwünscht (über Eventfrog)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 28.09.2022

LADIES GO WELL - SOUL

Sich und andere stärken

Frauen sind wunderbar: als Mutter, als Partnerin, aber auch als Freundin, Kollegin am Arbeitsplatz oder Nachbarin. Glauben wir das auch? Um zu dieser Überzeugung zu kommen, ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig ermutigen und stärken. Noch wichtiger ist allerdings, dass wir uns selbst schätzen und lieben lernen und mit unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten im Einklang stehen. Wie gelingt das?
Referat & Austausch mit Ladina Spiess

Ladies go well - soul, Montag, 24. Oktober 2022, 20 Uhr, im Kirchgemeindesaal

PDF Flyer zum Drucken

Autor: Elke Damm|Datum: 07.09.2022

11vor11 GOTTESDIENST

"Flower Power"

Mal ganz ehrlich, beim Wort "Flower Power" kommt Ihnen sicher auch Woodstock, Freiheit, Frieden und der Hippie-Bus in den Sinn. Würde man es aber eins zu eins übersetzen, bedeutet es «Blumenkraft» oder «Die Kraft der Blumen». Blumen können ein Zeichen der Freude, der Freundschaft, der Dankbarkeit, der Liebe sein. Aber auch ein Zeichen der Trauer, des Trostes, der Vergänglichkeit. Sie sind farbenprächtig, eigentlich passiv, denn sie entwickeln ihre Kraft aus ihrem Dasein. Sie können nicht ohne Licht wachsen. Wie faszinierend, dass die Sonnenblume sich nachts nach Osten wendet, um am Morgen die ersten Sonnenstrahlen zu erhaschen. In Psalm 103,15 heisst es, dass der Mensch wie eine Blume auf dem Feld blüht. Eines haben wir gemeinsam, auch wir können nicht ohne Licht (Gottes) wachsen. Herzlich willkommen! Wir laden Sie zum nächsten 11vor11 Gottesdienst mit anschliessendem Mittagessen ein.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 25. September, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 18.08.2022

VORGESTELLT

Unsere neue Katechetin Renate Maurer

„Wenn du ein Kind siehst, hast Du Gott auf frischer Tat ertappt“ - Martin Luther
Mein Name ist Renate Maurer und ich freue mich sehr, in der reformierten Kirche Horw im Religionsunterricht mitzuarbeiten. Ich wohne seit über 30 Jahren in Kriens / Obernau. Wir haben 3 erwachsene Kinder, die selbständig ihren Weg gehen. Ich singe auch seit vielen Jahren im Kirchenchor in Kriens, arbeitete viele Jahre in der Spitex Kriens und in 2 Pflegewohngruppen als Pflegefachfrau. Dies hat mir immer viel Freude bereitet. Vor allem der Kontakt zu Menschen und einem Team war mir immer sehr wichtig und hat mich inspiriert. Durch einen glücklichen Zufall darf ich nun nach den Sommerferien zusammen mit Sandra Wey, der hauptverantwortliche Katechetin, die 3. Klasse begleiten. Da ich auf diesem Fachgebiet noch keine Erfahrung habe, bin ich freudig gespannt, diese neue Aufgabe in Angriff zu nehmen. Ich fühle mich getragen und sehr wertgeschätzt von einem fröhlichen Team. „Die Erzählungen der Bibel sind zuerst für Erwachsene aufgeschrieben worden. Dass sie auch Kindern gefallen und guttun, sind eine glückliche Beigabe“ - Eberhard Dietrich.
In diesem Sinne freue ich mich sehr, neue Kinder mit ihren Familien kennenlernen und begleiten zu dürfen.

Autor: Renate Maurer|Datum: 18.08.2022

ÖKUM. CHINDERFIIR

Herbschtfiir

Von Herzen laden wir dich zur Herbstfeier ein. Wir erzählen dir eine Geschichte über vier Freunde. Die Freunde Maus, Schnecke, Frosch und Spatz treffen sich am Weiher. Sie organisieren einen Wettkampf, um zu sehen, wer der Mutigste von ihnen ist. Wer wird diesen Wettkampf gewinnen?
Nach der Geschichte darfst du dich auch an eine Mutprobe wagen und anschliessend ein feines Z`Nüni geniessen. Wir freuen uns auf dich und deine Familie.

Ökum. Herbscht-Chinderfiir, Donnerstag, 15. September, 16 Uhr, in der Zentrumskapelle

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 18.08.2022

ALLIANZGOTTESDIENST

Über den Tellerrand hinauswirken

Wie wir als Christen der Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft begegnen. - Zu Beginn seines Wirkens erläuterte Jesus seinen persönlichen Auftrag: "Der Herr hat mich gesandt, den Armen das Evangelium zu verkünden, den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, den Blinden, dass sie sehen werden und die Unterdrückten in die Freiheit zu entlassen." (Lukas 4,18). Wie können wir als Christen diesen Auftrag noch heute praktisch umsetzen? Oftmals geraten gesellschaftliche Fragen und Nöte angesichts der Betriebsamkeit unseres Christ- und Gemeindeseins in den Hintergrund. Doch der Blick über den persönlichen Glaubens- und Kirchenrand hinaus lohnt sich. Als Christen sind wir dazu aufgerufen, Gottes Hoffnung und seine Sehnsucht nach Gerechtigkeit in die Gesellschaft zu tragen und uns einzusetzen für diejenigen, welche "arm dran" sind. Erheben wir unsere Stimme für die Ausgebeuteten unserer Zeit!

Allianzgottesdienst, Sonntag, 11. September, um 9 Uhr & 11 Uhr, Christliches Zentrum Zollhaus Reussbühl

PDF Flyer

Link: http://allianz-luzern.ch/allianz-gottesdienst/

Autor: Esther Stirnimann|Datum: 16.08.2022

ÖKUM. BETTAGSGOTTESDIENST

Frieden ist...

Krieg in Europa – das Wort Frieden hat seit dem 24. Februar, dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine, völlig neue Aktualität gewonnen. Jedoch hungern weltweit die Menschen nach Frieden; in Dutzenden von Ländern drangsalieren Terror- und Rebellengruppen oder Diktatoren die Bevölkerung.  «Frieden als einer der wichtigsten Werte, nicht nur der Religionen, ist das Fundament guten und gelingenden Zusammenlebens», schreiben in ihrem Aufruf zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag der Regierungsrat des Kantons Luzern sowie die Vertretungen der drei Landeskirchen und die Israelische Gemeinde Luzern. Seit 1848 wird dieser Tag im Nachgang zum Sonderbundskrieg in allen Kantonen gefeiert mit dem Ziel, politische und konfessionelle Spaltung zu überwinden. Die ökumenische Feier lädt uns ein, über den Frieden als Voraussetzung für ein friedliches Miteinander nachzudenken, aber auch für ein friedvolles Zusammenleben zu danken. Wir heissen Sie herzlich willkommen.

Ökumen. Bettagsgottesdienst am Sonntag, 18. Sept. 10.30 Uhr, Kath. Kirche

Mit Pfarrer Jonas Oesch und Pfarreiseelsorger Peter Müller-Herger
Mitwirkung von kath. Kirchenchor

Autor: Esther Stirnimann|Datum: 16.08.2022

KIRCHENSPLITTER

Sich auf neue Wege wagen – Raus aus der Komfortzone

Kennen Sie dieses Gefühl, liebe Lesenden, das Gefühl, etwas im Leben verändern zu müssen, obwohl sich ja alles gut und richtig anfühlt? Hatten Sie dieses Gefühl auch schon, dass Gott Sie aus Ihrer Komfortzone locken möchte, Sie sich aber innerlich sträuben, weil Sie überhaupt keinen Sinn darin sehen? Und doch lässt Sie der Gedanke nicht los, neue Pfade zu begehen und Ihren bequemen Konkon zu verlassen. Die Komfortzone kann gefährlich verlockend sein. Sie gibt Sicherheit und Geborgenheit, ist eben komfortabel. Im Job sind dies Aufgaben, die Sie routiniert erledigen können, die Ihnen leicht von der Hand gehen.

Keine Angst, Gott stösst uns nicht in eine Panikzone, aber Gott ist Meister darin, uns aus unserem angenehmen Trott zu locken. So tut er dies in verschiedenen Bereichen unseres Lebens: „Sprich mit dieser Person, auch wenn du sie nicht so magst und bring ihr Wertschätzung entgegen!“ oder „Du hast eine Begabung und ich möchte, dass du sie sinnvoll einsetzten kannst.“ Ist es nicht dieses Urvertrauen, das wir Christen haben, dass Gott uns leiten und begleiten wird in unseren Auf- und Umbrüchen des Lebens? Sie sind verbunden mit Vorfreude und Wehmut, mit loslassen und vertrauen.

Neue Wege haben etwas mit Mut zu tun, aber auch mit Vertrauen. Beides müssen wir aufbringen. Als Christen dürfen wir das Vertrauen haben, dass Gott diese neuen Wege mit uns geht. Auch wenn wir manchmal zweifeln, ob es der richtige ist, den wir eingeschlagen haben, wissen wir, dass wir auf diesem Pfad nicht allein sind. Welch ein Geschenk!

Leben bedeutet unterwegs sein, vorwärts gehen auf dem Lebensweg – auf unserem Lebensweg! Und Gott ist unser Wegweiser, weil er an unserer Seite ist auf all unseren Wegen.

Autor: Isabel Béboux|Datum: 11.08.2022

MEN GO WILD

Action in der Urner-Bergwelt

Die diesjährige Tour ist etwas für Langschläfer und Buiräbähnli-Fans. Dazu gibt‘s atemberaubende Aussichten auf den Uri Rotstock und den Urnersee! Die Idee bleibt dabei dieselbe: Männer aus unserer Gemeinde und ihre Freunde verbringen einen genialen Tag in der Natur, voller Inspiration und guter Gemeinschaft. PROGRAMM: Wir lassen unsere Autos beim Urnersee stehen und nehmen den Bus nach Isenthal. Von dort wandern wir das malerische Chlital hoch. Mit dem Büiräbähnli gehts rauf zur Gitisflue und von dort weiter zum höchsten Punkt, dem Schartihöreli (1692m). Nach dem Abstieg über den schönen Bergkamm runter zum Bergbauernhof Bodmi haben wir uns die Älplermagronen der Bäuerin verdient. Nach dem Essen bringt uns ein weiteres Buiräbähnli zurück zu den Autos. Kosten: Fr. 30.- für Essen & Buiräbähnli. Das Busbillett bezahlt jeder selbst.

Anmeldung

Autor: Jonas Oesch|Datum: 11.08.2022

Ordination zur Pfarrerin

Leandra Zeller: «Feuer und Leidenschaft gehören zum Beruf»

Im Kurzzeitgymnasium ist die heute 26-jährige Leandra Zeller auf die Vielfalt des Pfarrberufs aufmerksam geworden. Der Auftrag damals war, sich fiktiv auf ein Stelleninserat zu bewerben. Sie wählte die Stelle als Pfarrerin. Nach der Matura studierte sie Theologie und im August 2022 wird sie ordiniert.

Leandra Zeller, Sie werden am 27. August 2022 von der Reformierten Kirche Kanton Luzern zur Pfarrerin ordiniert. Welchen Bezug haben Sie zur Region Luzern?  Ich bin in Adligenswil aufgewachsen und habe meine Familie sowie viele Freunde hier. Nach dem Theologiestudium an der Universität Basel und meinem Vikariat im Kanton Aargau freut es mich natürlich sehr, dass ich ab August als Pfarrerin mit Schwerpunkt Jugend und junge Erwachsene bei der Reformierten Kirche Horw starte und so wieder im Kanton Luzern bin.

Hatten Sie schon früh einen Bezug zur Reformierten Kirche? Ich wurde reformiert getauft und konfirmiert – übrigens beides in Meggen. Jedoch beschränkten sich unsere familiären Kirchenbesuche auf Weihnachten.

Gibt es Schlüsselerlebnisse, dass Sie Pfarrerin werden oder wie hat sich Ihre berufliche Laufbahn entwickelt? Es gibt – unter anderen – vermutlich zwei solcher Schlüsselerlebnisse, welche meine Laufbahn beeinflusst haben. Eines war, dass ich nach der obligatorischen Schulzeit im Auslandjahr in England und Frankreich war. In Frankreich habe ich eine Kirche besucht, in welcher Menschen unterschiedlichen Alters, sozialer und ethischer Herkunft zusammen Gottesdienst feierten. Dort erlebte ich, dass Kirche ein verbindender Ort ist, an welchem auch Emotionen von Glück bis Leid Platz haben. Das zweite war, dass wir im Kurzzeitgymnasium eine fiktive Stellenbewerbung erstellen mussten und ich dort auf ein Inserat als Pfarrerin gestossen bin.  

Was war die Charakteristik des Berufs oder dieses Stelleninserats? Kurz zusammengefasst: Mit Menschen unterwegs zu sein und gemeinsam auf Entdeckungsreise mit Gott zu gehen. In diesem Inserat waren damals noch die kommunikativen Fähigkeiten, das Zuhören, die Seelsorge und auch eine Portion Leidenschaft sowie Feuer gefragt. Darin habe ich mich wiedergefunden.

Während Ihres Studiums absolvierten Sie ein Praxissemester in Horw. Deckten sich Ihre Erfahrungen mit den Vorstellungen, die Sie vom Pfarramt hatten? Jein. Kurz, nachdem das praktische Semester begann, kam es aufgrund der Coronapandemie zum nationalen Lockdown. Klassische pfarramtliche Tätigkeiten konnten kaum mehr im gewohnten Rahmen ausgeübt werden. Dafür durfte ich miterleben, wie vielseitig das Pfarramt ist, wie flexibel die Kirche in Notsituationen sein kann und wie Seelsorge, der gemeinsame Glaube und Kirchesein auch ganz anders und kreativ gelebt werden können.

Im Kurzzeitgymnasium war es noch eine fiktive Bewerbung und jetzt treten Sie die erste Stelle an. Was war Ihnen besonders wichtig für den Start und auch die Stellenwahl? Das Feuer und die Leidenschaft für Gott und die Menschen zu teilen, macht Freude. Mir war es deshalb besonders wichtig, dass dies auch beim Kirchenvorstand und im Team verankert ist und ich zu Beginn auf Unterstützung zählen kann. Der Pfarrberuf ist sehr vielfältig und ab der ersten Stunde werde ich sicher nicht in allen Bereichen eine «gute» Pfarrerin sein. Es braucht deshalb eine Fehlerkultur und ein Team, um wachsen zu können. In der Reformierten Kirche Horw spürte ich die Leidenschaft, die Kultur, den Mut für Neues und die Dynamik während des Praxissemesters im Studium. Zudem ist es eine neue Stelle mit Schwerpunkt Jugend und junge Erwachsene.

Was macht die Jugendlichen besonders spannend? Sie sind sehr direkt – ob bei Kritik, Enttäuschungen oder Unlust als auch bei positiven Erlebnissen, mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und Leidenschaft. Diese Unmittelbarkeit und auch Ehrlichkeit schätze ich sehr und mag es, situativ und spontan reagieren zu können.

Hat die Planung bereits begonnen für August und die Folgemonate? Ja, ich bin an den Elternabenden rund um den Religions- sowie Konfirmationsunterricht dabei und stelle mich vor. Weiter wird vieles bereits vom Team organisiert und ich kann mich inhaltlich einbringen. Beispielsweise organisieren wir ein Herbstlager und weitere Aktivitäten für Jugendliche. Und ich habe viele weitere Ideen, welche dann ab August direkt einfliessen werden (lacht).  

Öffentliche Ordination
Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern lädt zur Feier mit Gelübde ein am:
Samstag, 27. August 2022, 14 Uhr
Reformierte Kirche Meggen, Adligenswilerstrasse 10, 6045 Meggen

Einsetzungsfeier in der Kirchgemeinde
Die Aufnahme in den Dienst mit versammelter Gemeinde und der Amtseinsetzung findet statt am:
Sonntag, 28. August 2022, 10 Uhr
Reformierte Kirche Horw, Schöneggstrasse 10, 6048 Horw

Autor: |Datum: 30.06.2022

DAS ETWAS ANDERE INTERVIEW

Wie unsere „Neuen“ so ticken

Im August treten gleich drei neue Mitarbeiter*innen ihre Stelle bei uns an. Zwei Gesichter sind bereits bekannt: Leandra Zeller (LZ), welche das Jugendpfarramt antreten wird, hat im Coronajahr 2020 bereits ein sechsmonatiges Praktikum bei uns absolviert. Auch unsere neue Sekretärin Esther Stirnimann (ES) kennt die Abläufe in unserer Gemeinde bereits bestens. Seit 2017 hat sie Einsitz im Kirchenvorstand und ist dort für das Ressort Unterricht zuständig. Aus Basel pendelt Claude Reifler (CR) während seines einjährigen Vikariats jeweils zu uns. Damit wir den Dreien bereits etwas auf den Puls fühlen können, haben sie sich einem kleinen Kurzinterview gestellt:

Wie verbringst du einen freien Tag in Horw?

LZ: Mit einem Sprung in den See - je nach Wetter euphorisch oder schlotternd ;)

ES: Ich packe gerne mein Bike und fahre Richtung Pilatus. Dann geniesse ich auf der Fräcki ein feines Mittagessen und lasse einfach mal die Seele «la bambele».

Drei Adjektive, welche unsere Kirchgemeinde beschreiben:

CR: frisch, bunt und offenherzig

LZ: vielfältig, lebendig und gnadendurchdrungen

Das würde ich nie auf eine einsame Insel mitnehmen:

ES: Mein Handy, Abendkleid und Skischuhe.

CR: Keine Truthähne...die schreien so laut J

Mein Glaube ist...

LZ: ...das tragende Fundament in meinem Leben und mein Kompass.

CR: ...einerseits etwas, das von mir kommt, andererseits aber auch total von Gott abhängig ist. Durch seine Gnade lebt er immer wieder auf. Durch seine Liebe ist er tiefgründig. Und durch seine Kraft ist er abenteuerlich. Und was mir wichtig ist: Auch Schwäche gehört zu meinem Glauben dazu.

Das ist für mich typisch reformiert:

ES: Keine kirchlichen Zwänge und Rituale. Zusammen den Lebensweg mit Gott und Jesus Christus gehen.

LZ: Dass jede*r befähigt wird, selbst zu denken und selbst zu glauben.

Das macht mich einzigartig:

ES: Ich bin sehr gerne fröhlich und helfe gerne anderen Menschen. Ich bin gerne kreativ, sei es im Haus oder im Garten. Jedoch kann ich pingelige Arbeiten gar nicht leiden.

LZ: Dass mir immer die komischsten Sachen passieren...niemand weiss warum?!

CR: Ich bin ein Fischer, grilliere gerne und bete, dass Jesus auch heute noch konkrete Veränderungen bewirken mag.

Mein Lieblingsbuch oder -charakter in der Bibel?

LZ: Kohelet - viel Weisheit und viel Wein ;)

CR: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Johannes 15,5)

Darauf freue ich mich in meiner neuen Aufgabe besonders:

CR: Darauf, euch kennen zu lernen! Ich bin gespannt, was Gott in diesem Jahr vor hat, und was er uns allen auf diesen gemeinsamen Weg zeigen wird.

ES: Auf die grosse Vielseitigkeit und die vielen Gestaltungsmöglichkeiten! Auf die lieben Menschen, die mich bei meiner neuen Aufgabe begleiten werden.

LZ: Lager, Lagerfeuer, tiefe Gespräche, gute Storys und leidenschaftliches Worshippen.

 

(Eine ausführliche Vorstellung von Pfrn. Leandra Zeller findet sich unter „Kantonales“.)  

 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 23.06.2022

Verabschiedung

Isabel Béboux

Liebe Isabel, es ist für uns nicht einfach - und auch für Dich nicht - nach 15 Jahren wunderbarer Zusammenarbeit Abschied zu nehmen. Schon jetzt freuen wir uns, dass Du uns als engagiertes Kirchenmitglied erhalten bleibst, und wir Dich „nur“ aus dem Angestelltenverhältnis verabschieden müssen. Am 15. Februar 2007 hast Du bei uns in einem 35% Pensum angefangen. Dein Büro war im alten Sigristenhaus und das Pflichtenheft war noch recht übersichtlich. Mehr und mehr entwickelte sich Deine Aufgabe zu einem vielschichtigen und überaus breit gefächerten Management. Oft ging es zu wie an einer Réception, wo alle gleichzeitig etwas wollen. Du warst unsere erste Instanz, wenn Menschen sich an die Kirche wandten. Deine ausgeglichene Persönlichkeit und Dein optimistisches, fröhliches Wesen haben viel zur guten Stimmung im Team beigetragen. Unser Pfarrer hat Dich auch schon als Seelsorgerin bezeichnet, weil Du Dich liebevoll um die Anliegen des Gegenübers und insbesondere auch der Mitarbeitenden gekümmert hast. Alle Aufgaben innerhalb des Jahresverlaufs hattest Du voll im Griff: Es galt Planungen vorzunehmen, telefonische Auskünfte zu erteilen, Raum-Reservationen entgegenzunehmen, Texte einzufordern, usw. usw., und das alles immer rechtzeitig. Dein persönliches Engagement über das Pflichtenheft hinaus war beeindruckend. Du hast gesagt, es sei eine Traumstelle gewesen - und für uns ein riesiges Geschenk, dass Du diese so viele Jahre ausgefüllt hast. Wir danken Dir für Deine immense, sehr wertvolle und engagierte Arbeit auf dem Sekretariat unserer Gemeinde!
Wir lassen Dich in grosser Dankbarkeit ziehen. 

Autor: Der Kirchenvorstand|Datum: 23.06.2022

Kirchensplitter

Ich und mein Garten...

...keine gute Kombo. Eine sich wiederholende Geschichte in 4 Akten: 1: ich pflanze. 2: Schnecken fressen alles. 3: ich bin desillusioniert. 4: ich gebe auf. JEDES JAHR AUFS NEUE. Mein grüner Daumen ist braun. Jahr für Jahr nehme ich mir wieder vor, es besser zu machen. Dranzubleiben... Aber Jahr für Jahr kommen Schnecken und fressen über Nacht alles weg. Ich resigniere.

In diesem Jahr habe ich in einem Akt von "euch allen zeige ich es!" (damit sind hauptsächlich alle Schnecken und meine Familie gemeint), wieder unseren Garten umgestochen. Sorgfältig Setzlinge gepflanzt (diese Dinger selbst zu ziehen ist leider noch einige Levels über meinen Kompetenzen).

Mein Leben weist manchmal unschöne Parallelen zu meinem Garten auf. Wie oft bin ich auch da resigniert und ungeduldig. Nehme mir nicht Zeit, um meine Seele zu pflegen. Möchte Wachstum beschleunigen, aber vergesse dabei, dass auch Gärtnerarbeiten am Herzen Zeit und Ausdauer brauchen, damit gesunde Früchte zum Vorschein kommen. Dieses Wachstum habe ich nicht in der Hand und kann es nicht beschleunigen. Aber ich kann guten Boden schaffen und die Bedingungen begünstigen. Denn ich habe auch in meinem «Herzensgarten» eine Verantwortung, damit gesundes Wachstum gelingt. Das bedeutet jedoch knallharte Arbeit. Immer wieder aufs Neue.

Jesus spricht der Frau am Brunnen in Samaria zu: Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. (Johannes 4,14) Wer wäre also als Herzens-Gärtner besser geeignet, als der, der Wasser gibt, das mich nicht mehr dürsten lässt? Ich möchte mich immer wieder bewusst dem auszusetzen, was Jesus sagt. Mich von ihm prägen lassen. Und hoffen, dass das, was in mir wächst, wieder dazu gebraucht werden kann, andere zu nähren.

(Den ganzen Text kann man auf www.letsflourish.ch nachlesen.)

Autor: Janine Oesch|Datum: 23.06.2022

Verabschiedung

Dave Zurbuchen

Lieber Dave
2016 haben wir uns für Dich, den jüngsten Bewerber, entschieden. Ein Junger für unsere Jungen. Erstmals wurde die Jugendarbeit mit einem 50% Pensum ausgestattet. Gleichzeitig hast Du die Ausbildung zum Sozialdiakon am Theologisch Diakonischen Seminar Aarau gestartet. So warst Du viel unterwegs, zwischen dem Herkunftsort Ittigen, Aarau und Horw. Es galt, alles unter einen Hut zu bringen. Anfänglich hast Du unsere Gemeinde kennengelernt und in den verschiedenen Gefässen mitgewirkt. Immer mehr konntest Du selbst Verantwortung übernehmen und eigene Projekte gestalten. Unzählige Unterrichts- und Konfirmandenstunden hast Du geprägt, Weekends und Lager geleitet und einen regelmässigen Jugendgottesdienst aufgebaut. Mit vielen jungen Leuten aus unserer Gemeinde durftest Du einen Weg gehen. Sie liebten die Diskussionen mit Dir und das gemeinsame Suchen nach Sinn und Aufgabe im Leben. Deine unaufgeregte Art und Dein persönlicher Glaube war für viele Vorbild. Immer wieder waren auch Deine speziellen musikalischen Fähigkeiten gefragt. Mit Deinem Interesse an technischen Belangen hast Du uns in verschiedenen Bereichen unterstützt. So hast Du viel zur Aktualität der Homepage beigetragen und während Corona die Liveübertragungen von Gottesdiensten organisiert. Deine Hilfsbereitschaft haben wir sehr geschätzt. Herzlichen Dank für Dein Engagement bei uns! Unterdessen konntest Du die theoretische und praktische Ausbildung abschliessen. Nun ist es Zeit, den „Lehrbetrieb“ zu verlassen. Du hast in Jegenstorf/BE, wiederum als Jugendarbeiter, einen neuen Platz gefunden, wo Du Deine Erfahrungen einbringen kannst. Wir wünschen Dir viele „hungrige“ Jugendliche, alles Gute und Gottes Segen auch für Deine private Zukunft!
Der Kirchenvorstand

Am Sonntag, 3. Juli wird Dave innerhalb des Gottesdienstes verabschiedet.  

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 08.06.2022

NEUES FAMILIENANGEBOT

Offenes Eltern-Kind-Singen

Nach den Sommerferien starten wir ein neues Programm in unserer Kirche. Mit einem offenen Eltern-Kind-Singen möchten wir Familien mit Kindern in und um Horw die Möglichkeit bieten, neue und alte Melodien, Versli, Rhythmen und Klänge kennen zu lernen. Spielerisch werden die Inhalte umgesetzt und viel Wert auf Spontanität und Freude gelegt. Den Kindern wird der Raum geboten, zu partizipieren oder zu beobachten. Jedes Kind darf in seiner Art mitmachen. Beim anschliessenden Znüni mit Spielmöglichkeiten für die Kinder bietet sich den Eltern und Bezugspersonen bei einem Kaffee oder Tee noch eine Gelegenheit zum Plaudern. Das offene Singen findet ohne Anmeldung und ohne Platzbeschränkung statt. Die aktuellen Daten finden Sie auf den Flyer in unserer Kirche oder auf unserer Homepage. Ich freue mich auf einen bunten und fröhlichen Morgen!
Sandra Wey-Barth

ELKI Singen, ab Donnerstag, 25. August, 14-täglich donnerstags von 9.30 bis 10.15 Uhr, Znüni bis 11 Uhr, im Kirchgemeindesaal

PDF Flyer zum Drucken

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 08.06.2022

Kirchensplitter

Subtil

Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heissen. Matthäus 5,9

Viel kreisen in diesen Tagen die Gedanken um den Krieg in der Ukraine, um das Grauen, das die Menschen dort erleben, um die Not der Bevölkerung und der Geflüchteten. Viele Informationen prasseln auf uns ein. Plötzlich kennen wir den Unterschied von einem Schützenpanzer und einem Kampfpanzer und Pazifisten werden zu Befürwortern von Waffenlieferungen. Unsere Werte werden auf den Kopf gestellt und Orientierung fällt schwer.

Wie kann Frieden einkehren in einer solchen Situation, was könnte Frieden stiften?

-Gedankensprung –

Der wissenschaftliche Name der Sommerlinde ist Tilia platyphyllos. Im Mittelalter wurden Gerichtsverhamdlungen oft unter Bäumen abgehalten, so auch unter Linden oder Eichen.  Kein einziges Todesurteil wurde je unter einer Linde gesprochen, es wurde «linder» gerichtet. «Judicum sub tilia» (Gegeben unter der Linde), zeichnete Kurfürst August von Sachsen seine Erlasse. 

Was hat den Fürsten und seinesgleichen wohl zu ihrem «subtilen» Urteil bewogen? Der liebliche Duft der Blüten, die schöne Gestalt des Baumes, das zarte Grün, der angenehme Schatten?

Wie definieren wir subtil heute? Differenziert? Abwägend? Im Wörterbuch ist nachzulesen, und das gefällt mir besonders gut: Fein strukturiert und daher schwer zu durchschauen, mit Sorgfalt, mit Feingefühl.

In diesem Juni möchte ich, wenn der Duft der Blüten mir schon von weither ankündigt, dass hier irgendwo eine Linde stehen muss, tief durchatmen und an diejenigen Menschen denken, die ich nicht so mag, die ich zu schnell verurteile oder aburteile; denen ich nicht sorgfältig begegnet bin; die ich meine, einfach zu durchschauen oder denen ich aus dem Weg gehe.

Ich möchte meine Gedanken etwas subtiler ordnen. Vielleicht schliessen Sie sich mir in diesem Vorhaben an?

Den grossen Krieg werden wir nicht beenden können mit solchen Gedanken, aber vielleicht einen kleinen Frieden stiften.

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 24.05.2022

Sommer-Chinderfiir

En Fründschaft voller Abendtüür

Die diesjährige Sommerfeier steht ganz im Zeichen von Freundschaft, Zusammenhalt und grossen Abenteuern. Zu dritt meistern Johnny Mauser, Franz von Hahn und der dicke Waldemar alle Höhen und Tiefen des Lebens, denn richtige Freunde sind nicht zu bremsen! Nebst der Geschichte dürfen natürlich tolle Lieder, ein feiner Zvieri und gemeinsames Rumtollen im Anschluss nicht fehlen.
Wir freuen uns sehr auf euch!

Ökumenische Sommer-Chinderfiir, Dienstag 7. Juni, 16 Uhr, Reformierte Kirche Horw im Aussenbereich

PDF Flyer zum Drucken

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 18.05.2022

11VOR11 GOTTESDIENST

Rosinen picken

Heute haben wir Zugang zu allem auf der Welt. Es existiert eine riesige Auswahl, ich nehme mir das Beste heraus. Entscheide mich kurzfristig, denn es könnte ja noch etwas Besseres oder Spannenderes kommen. Auf der ewigen Suche nach dem Optimum, nach dem absolut Perfekten, am besten keine Verpflichtungen oder Verbindlichkeiten eingehen, keine Entscheidungen fällen, keine Verantwortung tragen müssen. Ganz schön egoistisch, tönt nach #me first#, oder? Sollte ich nicht auf einer gemeinschaftlichen Ebene unterwegs sein, wo ich nicht nur für mich schaue, sondern auch Rücksicht nehme und mich für das Wohl anderer einsetze? Ist es nicht wünschenswert, mir meine Perlen zwar zu suchen und trotzdem bewusst und achtsam mit mir und meinen Mitmenschen durchs Leben zu gehen? Zum Leben gehört das ganze Paket. Wer nur Rosinen pickt, wird nie Fruchtsalat essen...

Wir laden Sie herzlich zum nächsten 11vor11 Gottesdienst mit anschliessendem Mittagessen ein. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 12. Juni, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 09.05.2022

ÖKUM. FRAUE ZNÜNI

„Weshalb entrümpeln glücklich macht“

Wer loslässt, hat die Hände frei. Die zertifizierte Aufräumcoachin Michelle Schmidig aus Kriens zeigt Ihnen in einem inspirierenden Vortrag mit praktischen Beispielen, wie Sie durch Entrümpeln und Aufräumen gleichzeitig Klarheit und Ordnung in Ihrer Seele schaffen.

Ökum. Fraue Znüni, Mittwoch, 1. Juni, 9 Uhr, im Gemeindesaal der ref. Kirche Horw

Autor: Elke Damm|Datum: 09.05.2022

Benefizkonzert

Jugend Brass Band del Ecuador

"Fundraising-Tour 2022". Fünf der talentiertesten und engagiertesten Schüler der Musikschule “Brass Band del Ecuador” in Quito werden auf eine Tournee kommen, um Geld zu sammeln, damit noch mehr Kinder und Jugendliche in Ecuador ihr musikalisches Potential ausschöpfen können und noch mehr Menschen mit den musikalischen Programmen und Projekten erreicht werden können. Konzertbeginn ist um 16.30 Uhr mit anschliessendem Apero.

Benefizkonzert, Sonntag, 19. Juni, 16.30 Uhr, reformierte Kirche in Horw

Autor: Daniel Mumenthaler|Datum: 09.05.2022

Ein eindrückliches Zeichen der Solidarität

Grosszüge Spenden beim Benefizkonzert «Solidarität mit der Ukraine» in Horw

Das Benefizkonzert «Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine», das am vergangenen Samstag, 9.4.22 in der Pfarrkirche St. Katharina stattgefunden hat, kann als grosser Erfolg gewertet werden. Rund 400 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, welche die Kunst- und Kulturkommission Horw zusammen mit der katholischen und reformierten Kirchgemeinde lanciert hatte.

Die Kollekte anlässlich des Benefizkonzertes ergab den stolzen Betrag von 8'620 Franken. Dieser geht vollumfänglich an das Hilfswerk Caritas, das wichtige humanitäre Hilfe für die Menschen aus der Ukraine leistet. «Es ist beeindruckend, dass es trotz der Kurzfristigkeit gelungen ist, so viele Horwer Kulturschaffende für das Konzert zu gewinnen und ein so vielseitiges Programm zu realisieren», bilanziert der Horwer Organist Martin Heini. Und Benno Bühlmann, Präsident der Kunst- und Kulturkommission Horw doppelt nach: «Es war ein sehr bewegender Moment, als zehn ukrainische Flüchtlingskinder in der vollen Kirche ein Volkslied aus ihrer Heimat sangen und damit ihre Sehnsucht nach Geborgenheit und Frieden zum Ausdruck brachten.»

Die Mitwirkenden des Benefizkonzertes wollten mit der Veranstaltung der Sprachlosigkeit angesichts des grossen Leidens mit Musik begegnen. Die in Horw lebende Elena Kholodova aus Kiew trug am Samstag zusammen mit ihrem Partner Alexei Kholodov ukrainische Lieder und lyrische Texte in Ukrainisch und in Deutsch vor. Weitere Mitwirkende waren der Jugendchor Nha Fala, der Kirchenchor Kastanienbaum, die Streetdance-Gruppe Roundabout, Ursula Gernet, die Organisten Martin Heini und Wolfgang Sieber, die Sopranistin Madelaine Wibom, der Trompeter Paul Muff und viele mehr.

Autor: |Datum: 21.04.2022

Kirchensplitter

Sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem Herrn

Diese Worte aus Esra 3,11 beschreiben unser erstes Aprilwochenende. Für 61 Personen wurde diese Zeit zu einem Erlebnis der besonderen Art - unser Gospelworkshop! Wir lobten Gott mit Liedern, die wir zusammen einstudierten, genossen die Gemeinschaft, erzählten uns, was wir mit Gott erlebt hatten, erfuhren vom lebendigen Glauben unserer Songwriter Hanjo Gäbler und Miriam Schäfer. Besonders die Entstehung des Liedes «All Good Things» von Mirjam faszinierte mich. Ihr Erleben in der Unsicherheit des 1. Lockdowns fasste sie in folgende Worte: «In mir ist ein Frieden, vollkommener Friede und Harmonie. Ein solcher Friede, den ich nicht erklären kann. Aber ich glaube, er kommt von dir.»

Genau von diesem Frieden spricht die Bibel, wenn sie davon redet, dass er höher als unsere menschliche Vernunft ist. In meinem persönlichen Erleben bin ich immer wieder fasziniert, diesen Frieden zu spüren, er kommt, ist da, unverdient, in verschiedensten Situationen. Umhüllt, eingehüllt in diesen Frieden, darin badend, kommt mein Herz zur Ruhe, schöpft Kraft, tankt Freude in meinem Herrn und Gott. Es ist, als ob mir Gott eine bewusste persönliche Exklusivzeit mit sich selbst schenkt. Das kann auch im Trubel des Alltages geschehen. „Beschenkt bin ich in jedem Augenblick, denn du, Jesus, bist bei mir alle Tage bis an der Welt Ende. Geschenkte Zeit. Zeit, die mich dir näherbringt, Herr. Zeit, die mich stärkt und mein Herz mit deiner Freude füllt. Ich liebe diese Zeit. Danke Herr.“

Der Höhepunkt unseres Wochenendes war die Aufführung der Gospelsongs im 11vor11 Gottesdienst. Hier schwappte unsere Begeisterung auf die Anwesenden über und spätestens beim Medley gab es für den einen oder anderen kein Halten mehr. Im gemeinsamen Singen lobten und dankten wir Gott mit unserer Stimme, unseren Bewegungen, in unserer Einheit. War das schon einen Vorgeschmack auf den Himmel? Es fühlte sich wie ein heiliger Moment an, eine heilige Zeit, eine Zeit der Freude, eine Zeit der Kraft, eine Zeit des Friedens.

Ich wünsche uns allen, dass wir immer wieder diesen tiefen Frieden von Gott persönlich erleben dürfen, uns getragen, geborgen und gehalten wissen in allem, was kommt und diesen Frieden dankbar annehmen.

Autor: Elke Damm|Datum: 21.04.2022

Janines Blog

Das Leben feiern

Bereits im Herbst haben wir im Mitarbeiterteam der Kirche entschieden, dass das Jahresmotto 2022 «Das Leben feiern» heissen soll.

In unserer Kirchgemeinde setzen wir jedes Jahr unter ein Motto. Dieses begleitet uns durch Predigtserien und das gesamte Kirchenjahr. Ausserdem gibt es dazu passend einen Jahresvers aus der Bibel, der gross vorne in der Kirche angebracht wird. Wer nun also immer unsere Kirche betritt, kommt nicht am daran vorbei.

Es schien an der Zeit, den Fokus bewusst wieder auf das Gute im Leben zu setzen. Untermauert wird diese Haltung mit dem Lob von David:

„Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle. Deine Hand hält ewiges Glück für mich bereit.“ (Psalm 16,11)  

Ja, das ist jetzt zugegebenermassen nicht gerade das, was ich in den letzten Monaten verinnerlicht hatte. Einige mögen sich vielleicht an meinen Dezember erinnern («O du Fröhliche»)… Ich geb’s gleich zu: Mein Start ins neue Jahr verlief nicht viel anders als mein Dezember. Ich zelebrierte für mich ein bisschen Selbstmitleid und Resignation…

Meine Geduld mit mir, meinen Mitmenschen und auch (sorry) mit Gott, hing an einem gefährlich dünnen Faden, der bei der nächsten Belastung zu reissen drohte.

Und doch wusste ich innerlich mit Bestimmtheit: das kann es nicht sein! Ich diene weder mir, noch meinem nahen und fernen Umfeld, wenn ich zynisch und schlecht gelaunt durch Haus und Strasse marschiere und dabei alles klitz und klein motze.

Aber kann man denn das Leben feiern, auch wenn die Umstände nicht einfach sind? Kommt dies nicht einem Hohn gleich, für all die Menschen, die sich innerlich nicht an diesem Punkt befinden?

Feiern als Anker

Ich war als junge Frau mit einer Freundin auf Reisen in einem Land, wo Christen aktiv verfolgt werden. Durch Kontakte aus der Schweiz trafen wir uns dort mit lokalen Christen und besuchten einen Gottesdienst von ihnen. Im Untergrund. Rückblickend waren wir total naiv. Uns war in keinster Weise bewusst, was diese Menschen für uns riskierten. Dies dämmerte uns erst so langsam, als wir frühmorgens, getrennt voneinander, mit verschiedenen Fahrzeugen, an einen geheimen Ort gebracht wurden. Dazwischen mussten wir beide mal das Fahrzeug und den Fahrer wechseln. Wir kamen uns vor, wie in einem James Bond Film. Nur betraf dieses Setting das echte Leben. Echte Menschen. Dieser Gottesdienstbesuch (bei dem ich kein Wort verstand) hat mein Leben bis heute geprägt.

Denn an diesem Morgen wurden einige junge Männer mit Bibeln ausgerüstet, in einen anderen Teil des Landes ausgesandt. Der Pastor erklärte uns, dass sie damit rechneten, die Hälfte dieser Männer nicht wieder zu sehen. Zu gefährlich ihre Mission.

Der gesamte Gottesdienst ist mir noch sehr emotional in Erinnerung. Es wurde gefeiert, gesungen und getanzt. Gebetet und geweint. Aber diese jungen Männer strahlten keine Angst aus. Sondern eine tiefe Zufriedenheit und innere Ruhe. An einem Punkt im Gottesdienst wurden meine Freundin und ich aufgefordert, ein Lied aus der Schweiz vorzusingen. Selten habe ich mich so fehl am Platz gefühlt. Ich kam mir vor wie eine Heuchlerin. Ich hinterfragte meinen eigenen Glauben an Gott. Der mir plötzlich so oberflächlich und emotionslos schien. So fokussiert auf mein eigenes Wohlergehen. Gefüllt mit Tradition – aber ohne Leben. Da standen Männer in meinem Alter vor mir. Die alles für Gott riskierten. Und dabei mehr Lebensfreude an den Tag legten, als ich aus dem Westen, die materiell alles hatte.

Eine Hoffnung über das Leben hinaus

In diesem Gottesdienst wurde das Leben gefeiert. Im Bewusstsein, dass es schon morgen vorbei sein könnte. Wie geht das?

Eine mögliche Erklärung dafür gibt es gleich in unserem Jahresvers selbst:

«dort wo du (Gott) bist, gibt es Freude in Fülle.»

 David, der diesen Vers geschrieben hat, dürfte ihn auch nicht gerade in einem Wellnesshotel bei einer Ganzkörpermassage verfasst haben. Schliesslich beginnt er mit:

«Bewahre mich, Gott, denn bei dir finde ich Zuflucht!» (Psalm 16,1)

David kannte Situationen, in denen er mit dem Leben bedroht wurde, nur zu gut. Da war nicht alles happy clappy. Im Gegenteil. Offensichtlich befand er sich beim Verfassen dieses Psalms in Gefahr.

Gott verspricht uns nicht, uns vor Schwierigem zu bewahren. Aber er gibt uns ein Fundament, das standhält. Und eine Hoffnung, über den Tod hinaus. David durfte dies erfahren und leben:

«Ich habe den HERRN stets vor Augen. Weil er mir zur Seite steht, werde ich nicht zu Fall kommen. Deshalb ist mein Herz voll Freude, und ich kann aus tiefster Seele jubeln. Egal was kommt. Er gibt uns eine Hoffnung über den Tod hinaus.» (Psalm 16, 8-9)

Ich habe keine Ahnung, was aus dieser Kirche und diesen Männern, die ich damals besucht habe, geworden ist. Aber ich habe gesehen, dass man das Leben feiern kann, den Umständen zu trotz. Auch sie jubelten. Weil sie diese lebendige Hoffnung über den Tod hinaus hatten. Die in diesem kleinen Raum, wo menschlich gesehen Angst hätte herrschen sollen, greifbar war.

So möchte ich mich in diesem Jahr wieder neu entscheiden, das Leben zu feiern. Dabei weniger darauf achten, was mir persönlich gerade fehlt. Was noch sein sollte. Sondern dankbar sein für alles, was ich heute habe und bin.

„Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle. Deine Hand hält ewiges Glück für mich bereit.“ (Psalm 16,11)

Mehr zu lesen von Janine Oesch unter www.letsflourish.ch

Autor: Janine Oesch|Datum: 21.04.2022

Gästegottesdienst mit "Rings of Hope"

Witwen voller Hoffnung

Der Norden Nigerias wird seit über zehn Jahren von Boko Haram terrorisiert. Die islamistische Sekte hat es systematisch auf Christen abgesehen sowie auf die Mehrzahl der Muslime, die den Terror nicht unterstützen. Dazu kommen gewaltsame Landkonflikte zwischen Hirtenvölkern und sesshaften Landwirten. Zurück bleiben Tausende von Witwen und ihre Kinder, die in extremer Armut leben. 2017 haben diese Witwen begonnen, sich in einer Bewegung zusammen zu schliessen, die kontinuierlich wächst. Obwohl ihre Männer umgebracht wurden und viele von ihnen auf der Flucht vor Gewalt ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, geben sie die Hoffnung für sich und ihre Kinder nicht auf. Sie treffen sich wöchentlich in Gruppen, unterstützen einander und fassen Mut, ihre Zukunft zu gestalten.

Eine Gruppe von jungen Frauen aus der Schweiz hat die Hoffnungsbewegung "Rings of Hope" initiiert und begleitet die Witwen seither auf persönliche und ganzheitliche Art und Weise. Visionäre Leiterinnen und Leiter werden im Aufbau von Initiativen unterstützt, für die Kinder wird Musikunterricht angeboten und auch die spirituellen Ressourcen der Frauen werden gestärkt. Wir freuen uns auf den Einblick in ihre Arbeit und den inspirierenden Austausch!

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 15. Mai, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.04.2022

Konfirmation

Sweet Jesus

Am Auffahrtsdonnerstag, 26. Mai dürfen wir mit 11 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde die Konfirmation feiern. Der Gottesdienst bildet den Höhepunkt und Abschluss eines genialen Konfjahres. Wir vom Konfteam sind zutiefst dankbar für die Beziehungen, welche in den vergangenen Jahren zu diesen kostbaren jungen Menschen wachsen durften. Es ist ein grosses Privileg, Leben und Glauben mit ihnen zu teilen und mitzuerleben, wie der Ruf in die Nachfolge sie berührt und verändert. „Sweet Jesus“ lautet das diesjährige Motto der Konffeier, welche grösstenteils von den Konfirmanden selbst gestaltet wird. Herzlich möchten wir Sie alle einladen, dieses grosse Fest mit unseren Konfirmanden zu feiern!

Konfirmiert werden: Mika Heer, Sonnsyterain 13, Horw; Elia Hunziker, Oberrütistrasse 1, Horw; Sebastian Kämpfer, Pilatusring 11, Horw; Hannah Kuhn, Rigiblickstrasse 25, Horw; Lisa Salzone, Kleinwilhöhe 7, Horw; Jan Santschi, Grisigenstrasse 38, Horw; Yael Stäubli, Rigiblickstrasse 30, Horw; Timo Stirnimann, Underschwändlistrasse 4, Horw; Saskia Tellenbach, Grisigenstrasse 34, Horw; Tobias Wagner, St. Niklausenstrasse 49, St. Niklausen; Anja Zimmermann, Oberwil 1, Horw.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.04.2022

Hoffnungsvolle Erwartung

Wachen & beten am Feuer

Wir  "wachen & beten" wie die Jünger im Garten Getsemane, allein und doch gemeinsam. Auf dem Kirchenvorplatz wird von Ostersamstag 17 Uhr bis Ostersonntag 10 Uhr ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Osternachts-Erlebnis!  Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich über den Link auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat.

Hier bitte anmelden für "Wachen & beten am Feuer"

Autor: Jonas Oesch|Datum: 06.04.2022

Ladies go well - action

Besuch in der Rosenlaui Schlucht

Es ist wieder Zeit für ein «Ladies go well – Action»! Am 21. Mai zieht es uns Frauen auf einen gemeinsamen Ausflug in die imposante Rosenlaui Schlucht. Wir werden gemeinsam spazieren, die Umgebung geniessen und die Schlucht bestaunen. Auf dem Weg einen Song erlernen, Apéro geniessen, zVieri essen, schwatzen, Gemeinschaft pflegen und zum Abschluss noch ein gemeinsames Nachtessen geniessen. Mehr Informationen sind auf unserer Homepage zu entnehmen.

Anmelden kann man sich bei Elke Damm: elke.damm@reflu.ch

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und gute Gemeinschaft.

Ladies go well – Action, Samstag, 21. Mai, 13 Uhr, Treffpunkt ref. Kirche Horw

PDF Flyer

Autor: Janine Oesch|Datum: 06.04.2022

Ökum. Fraue Znüni

EAWAG-Besichtigung

Die Eawag, das Wasserforschungsinstitut auf der Horwer Halbinsel, stellt sich vor und bietet Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Gerne können Sie Ihre Fragen rund um das Thema Wasser stellen. Treffpunkt: 10 Uhr, Seestrasse 79, Kastanienbaum

Anreise mit ÖV, Velo oder mittels Fahrgemeinschaft empfohlen (nur wenige Parkplätze vorhanden) mit Anmeldung bis 30. April an Elke Damm: elke.damm@reflu.ch / 041 340 76 22 (bitte auf den Telefonbeantworter sprechen)

Ökum. Fraue Znüni, Mittwoch, 4. Mai, 10 Uhr, Treffpunkt 10 Uhr, EAWAG Kastanienbaum

PDF Jahresflyer zum Drucken

Autor: Elke Damm|Datum: 05.04.2022

Rückblick

Osterchinderfiir

Das schönste Ei der Welt

Die 3 Hühner, Stäckli, Federli und Tüpfli stritten sich, wer die Schönste von ihnen sei. Der König machte ihnen klar, dass es auf die inneren Werte ankommt. Er sagte zu ihnen: "Wer das schönste Ei legt, der gewinnt und wird zur Prinzessin gekrönt!" Die 3 Hühner legten verschiedene Eier. Tüpfli legte ein schneeweisses Ei, Stäckli ein grosses Ei und Federli ein viereckiges Ei. Alle Eier waren phänomenal, perfekt und vollkommen, so dass der König entschied, alle 3 Hühner zu Prinzessinnen zu krönen.

In diesem Sinne bitten wir Gott, dass wir die inneren Werte eines jeden Menschen erkennen. 

Autor: Team ökum. Chinderfiir|Datum: 04.04.2022

Benefizkonzert für die Ukraine

Mit Musik gegen die Sprachlosigkeit

Am Samstag, 9. April findet in Horw ein Benefizkonzert für die Menschen in der Ukraine statt. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler gestalten einen Abend im Zeichen von Frieden und Solidarität.

Die Horwer Kunst- und Kulturkommission organisiert in Zusammenarbeit mit der katholischen und der reformierten Kirche ein Benefizkonzert für die Ukraine. Die Kollekte des Konzerts geht vollumfänglich an das Hilfswerk Caritas, das humanitäre Hilfe für die Menschen aus der Ukraine leistet.

Die Mitwirkenden möchten der Sprachlosigkeit angesichts des grossen Leidens mit Musik begegnen. Geflüchtete Menschen aus der Ukraine gestalten das Konzert mit, sie machen Musik und lesen Texte in Ukrainisch und in Deutsch vor. Die in Horw lebende Elena Kholodova aus Kiew wird ukrainische Lieder und lyrische Texte vortragen. Weitere Mitwirkende sind der Jugendchor Nha Fala, der Kirchenchor Kastanienbaum, die Streetdance-Gruppe Roundabout, Ursula Gernet, die Organisten Martin Heini und Wolfgang Sieber, die Sopranistin Madelaine Wibom, der Trompeter Paul Muff und viele mehr. Mehr Informationen finden sich auf dem untenstehenden Flyer.

Samstag, 9. April, 19 Uhr, Pfarrkirche St. Katharina, eine Anmeldung ist nicht nötig

PDF Flyer zum Drucken

Autor: |Datum: 31.03.2022

Kirchensplitter

Anschalten – und abschalten

Etwas, was wir täglich hunderte Male machen und uns darüber gar nicht weiter den Kopf zerbrechen. Das Handy, die Kaffeemaschine, das Licht, den Backofen, die Dusche, den Kochherd, den Fernseher. Manches davon schalten wir gezielt an – den Backofen zum Beispiel – anderes wie unser Handy, oder der Fernseher wird vielleicht gar nicht abgeschaltet, oder immer erst am Ende des Tages. Mit dem Anschalten der Kaffeemaschine beginnt für mich der Tag, mit dem Abschalten meines Handys endet er häufig.

Für mich hat sich in den vergangenen Jahren die Fastenzeit immer wieder als hervorragendes Übungsfeld erwiesen. In einem zeitlich abgesteckten Rahmen einmal ausprobieren, wie leicht es mir fällt, ganz auf Süssigkeiten zu verzichten oder als Fleischliebhaber vegetarisch zu leben. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass ich diese festen Bestandteile meines Alltags gar nicht so sehr vermisste, wie ich vorher angenommen hatte.

Verzicht auf Fleisch, Zucker oder Koffein - schön und gut, aber in letzter Zeit verspürte ich den Bedarf eines bewussten Verzichts nicht mehr so sehr beim Essen. Abschalten. Das war es, was ich wollte! Mir wurde bewusst: In den letzten Jahren gab es sehr wahrscheinlich keinen einzigen Tag, an dem ich mein Handy nicht angeschaltet hatte! Keinen Tag ohne E-Mail, WhatsApp oder Push-Nachrichten – eigentlich echt verrückt.

Ich habe mich also entschlossen, während der Fastenzeit ein Experiment zu machen und jeweils für einen Tag pro Woche mein Handy auszuschalten. Einfach mal abschalten.

Jesus hatte sich zu seiner Zeit in die Wüste zurückgezogen, um zu Gott, seinem Vater zu beten und bei ihm Zeit zu verbringen und neue Kraft zu tanken. Rückzug in die Stille, die Einsamkeit – fern von allen Ablenkungen. Was für Jesus ein physischer Schritt weg von seinen Freunden war, ist für mich oft nur einen Knopfdruck entfernt, das durfte ich bereits nach dem ersten «handyfreien Tag» erleben. Abschalten, um wieder einmal den Kopf zu leeren von alldem, mit was man den ganzen Tag berieselt wird. Abschalten, um vor Gott zu kommen und mich wieder neu ausrüsten zu lassen. Nicht nur während 40 Tagen, sondern weit darüber hinaus.

Autor: David Zurbuchen|Datum: 22.03.2022

Vielfältige Aktivitäten in der Karwoche

Hoffnungsvoll auf Ostern zu

In der Karwoche widerspiegelt sich unser Leben in allen Schattierungen. Wir werden mitgenommen auf dem Weg vom Dunkel ins Licht, von der blanken Verzweiflung zur auferstandenen Hoffnung. Karfreitag und Ostern sind nicht in Worte zu fassen, deshalb versuchen wir, die Ereignisse dieser Tage erfahrbar zu machen:

Von Mittwoch bis Freitag (16 bis 19 Uhr) sind Gross und Klein herzlich eingeladen, ihre persönliche Osterkerze zu ziehen, welche dann am Ostersonntag als Symbol der auferstandenen Hoffnung entzündet werden kann. Den Karfreitag begehen wir bewusst traditionell und besinnlich. Die Kirchenglocken schweigen im Gedenken an den Tod Jesu und das Dunkel in dieser Welt. Und wir schweigen mit ihnen. Am Samstag wartet auf die Kinder am Osterkindertag ein geniales Programm. Im Anschluss wird das Osterfeuer auf dem Kirchenvorplatz entzündet. Alle sind eingeladen, in der Nacht während einer Stunde um das Feuer zu wachen und zu beten. Eintragen kann man sich über auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Am Sonntagmorgen feiern wir einen freudigen Auferstehungsgottesdienst. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Zum Abschluss dürfen wir drei Kinder im Primarschulalter auf dem Kirchenvorplatz taufen.   

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 22.03.2022

11VOR11 GOTTESDIENST

You’ll never walk alone

Wir sind nicht mehr allein! Mit der Aufhebung der meisten Corona-Massnahmen fühlen wir uns weniger distanziert, abgeschottet, allein. Optimistisch wurde anfangs Februar entschieden, den Gospelworkshop durchzuführen. Wie bereits vor drei Jahren dürfen wir wieder zusammen singen und der Freude daran im Gottesdienst vom 3. April Ausdruck geben. 

Die Zusage des Titels You’ll never walk alone (Du wirst auf deinem Weg nie alleine sein) trifft die meisten Menschen direkt ins Herz. Wir möchten nicht allein durch unser Leben gehen. Sind wir nicht sogar angewiesen auf unsere Mitmenschen? Auf der anderen Seite verstehen wir uns als sehr selbständige Wesen, denn das meiste können wir selbst entscheiden, tun und verantworten.  Die Bibel sagt: «Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.» Trotzdem werden in der Schweiz über 50% der Haushalte durch Singles bewohnt. Wir unterstreichen gerne unsere Autonomie und Selbstwirksamkeit. Das ist wichtig und gut, aber der Individualismus hat eine Einsamkeitskomponente.

Auf jeden Fall sind Sie an diesem 11vor11-Gottesdienst nicht allein! Der Gospel-Projektchor wird mit seinen begeisternden Songs einen besonderen Akzent setzen. Wir freuen uns, wieder miteinander zu feiern und anschliessend noch zum Mittagessen zusammen zu sitzen. Auch für die Kinder ist ein interessantes Programm bereit und die Kleinen werden gehütet. 

11vor11-Gottesdeinst, Sonntag, 3. April, 10.49 Uhr, Ref. Kirche Horw

Autor: Martin Schelker|Datum: 09.03.2022

PRAY LOZÄRN

Allianz-Gebetswoche – we pray night and day

In dieser Zeit sind wir mit Vielem konfrontiert, und wir stehen in Gefahr, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. In Jesaja lesen wir:

Denkt nicht an das, was früher war, achtet nicht auf das Vergangene! Seht, ich wirke Neues! Es wächst schon auf. Merkt ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste, lege Ströme in der Einöde an. Schakale und Strausse, die Wüstentiere ehren mich, weil ich der Wüste Wasser gab und Ströme in der Öde fliessen liess, damit mein auserwähltes Volk zu trinken hat. Dieses Volk, das ich mir schuf, soll erzählen, was ich tat. Jesaja 43:18–21

Wir werden aufgefordert, auf das zu sehen, was Gott am Tun ist. Mit diesen Gebetstagen wollen wir uns als Christen bewusst auf Gott schauen und das Wahrnehmen, was er bereits am Wirken ist.

BAG Richtlinien: Die Richtlinien können schnell ändern. Wir werden zur gegebenen Zeit informieren. Der Gebetsraum befindet sich wie in den vergangenen Jahren im Dachstock der Markuskirche. Die gemeinsamen Lobpreiszeiten finden im Saal statt.

24-7-Gebet der Evangelischen Allianz Luzern, 27. Februar bis 6. März, Markuskirche, Haldenstrasse 31, 6006 Luzern, Kontakt: aaron.stutz@glowchurch.ch / 079 475 27 54, Gebetszeit eintragen: allianz-luzern.ch

Flyer

Autor: Aaron Stutz|Datum: 24.02.2022