News-Archiv

Gästegottesdienst mit "Rings of Hope"

Witwen voller Hoffnung

Der Norden Nigerias wird seit über zehn Jahren von Boko Haram terrorisiert. Die islamistische Sekte hat es systematisch auf Christen abgesehen sowie auf die Mehrzahl der Muslime, die den Terror nicht unterstützen. Dazu kommen gewaltsame Landkonflikte zwischen Hirtenvölkern und sesshaften Landwirten. Zurück bleiben Tausende von Witwen und ihre Kinder, die in extremer Armut leben. 2017 haben diese Witwen begonnen, sich in einer Bewegung zusammen zu schliessen, die kontinuierlich wächst. Obwohl ihre Männer umgebracht wurden und viele von ihnen auf der Flucht vor Gewalt ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, geben sie die Hoffnung für sich und ihre Kinder nicht auf. Sie treffen sich wöchentlich in Gruppen, unterstützen einander und fassen Mut, ihre Zukunft zu gestalten.

Eine Gruppe von jungen Frauen aus der Schweiz hat die Hoffnungsbewegung "Rings of Hope" initiiert und begleitet die Witwen seither auf persönliche und ganzheitliche Art und Weise. Visionäre Leiterinnen und Leiter werden im Aufbau von Initiativen unterstützt, für die Kinder wird Musikunterricht angeboten und auch die spirituellen Ressourcen der Frauen werden gestärkt. Wir freuen uns auf den Einblick in ihre Arbeit und den inspirierenden Austausch!

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 15. Mai, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.04.2022

Hoffnungsvolle Erwartung

Wachen & beten am Feuer

Wir  "wachen & beten" wie die Jünger im Garten Getsemane, allein und doch gemeinsam. Auf dem Kirchenvorplatz wird von Ostersamstag 17 Uhr bis Ostersonntag 10 Uhr ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Osternachts-Erlebnis!  Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich über den Link auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat.

Hier bitte anmelden für "Wachen & beten am Feuer"

Autor: Jonas Oesch|Datum: 06.04.2022

Ladies go well - action

Besuch in der Rosenlaui Schlucht

Es ist wieder Zeit für ein «Ladies go well – Action»! Am 21. Mai zieht es uns Frauen auf einen gemeinsamen Ausflug in die imposante Rosenlaui Schlucht. Wir werden gemeinsam spazieren, die Umgebung geniessen und die Schlucht bestaunen. Auf dem Weg einen Song erlernen, Apéro geniessen, zVieri essen, schwatzen, Gemeinschaft pflegen und zum Abschluss noch ein gemeinsames Nachtessen geniessen. Mehr Informationen sind auf unserer Homepage zu entnehmen.

Anmelden kann man sich bei Elke Damm: elke.damm@reflu.ch

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und gute Gemeinschaft.

Ladies go well – Action, Samstag, 21. Mai, 13 Uhr, Treffpunkt ref. Kirche Horw

PDF Flyer

Autor: Janine Oesch|Datum: 06.04.2022

Ökum. Fraue Znüni

EAWAG-Besichtigung

Die Eawag, das Wasserforschungsinstitut auf der Horwer Halbinsel, stellt sich vor und bietet Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Gerne können Sie Ihre Fragen rund um das Thema Wasser stellen. Treffpunkt: 10 Uhr, Seestrasse 79, Kastanienbaum

Anreise mit ÖV, Velo oder mittels Fahrgemeinschaft empfohlen (nur wenige Parkplätze vorhanden) mit Anmeldung bis 30. April an Elke Damm: elke.damm@reflu.ch / 041 340 76 22 (bitte auf den Telefonbeantworter sprechen)

Ökum. Fraue Znüni, Mittwoch, 4. Mai, 10 Uhr, Treffpunkt 10 Uhr, EAWAG Kastanienbaum

PDF Jahresflyer zum Drucken

Autor: Elke Damm|Datum: 05.04.2022

Benefizkonzert für die Ukraine

Mit Musik gegen die Sprachlosigkeit

Am Samstag, 9. April findet in Horw ein Benefizkonzert für die Menschen in der Ukraine statt. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler gestalten einen Abend im Zeichen von Frieden und Solidarität.

Die Horwer Kunst- und Kulturkommission organisiert in Zusammenarbeit mit der katholischen und der reformierten Kirche ein Benefizkonzert für die Ukraine. Die Kollekte des Konzerts geht vollumfänglich an das Hilfswerk Caritas, das humanitäre Hilfe für die Menschen aus der Ukraine leistet.

Die Mitwirkenden möchten der Sprachlosigkeit angesichts des grossen Leidens mit Musik begegnen. Geflüchtete Menschen aus der Ukraine gestalten das Konzert mit, sie machen Musik und lesen Texte in Ukrainisch und in Deutsch vor. Die in Horw lebende Elena Kholodova aus Kiew wird ukrainische Lieder und lyrische Texte vortragen. Weitere Mitwirkende sind der Jugendchor Nha Fala, der Kirchenchor Kastanienbaum, die Streetdance-Gruppe Roundabout, Ursula Gernet, die Organisten Martin Heini und Wolfgang Sieber, die Sopranistin Madelaine Wibom, der Trompeter Paul Muff und viele mehr. Mehr Informationen finden sich auf dem untenstehenden Flyer.

Samstag, 9. April, 19 Uhr, Pfarrkirche St. Katharina, eine Anmeldung ist nicht nötig

PDF Flyer zum Drucken

Autor: |Datum: 31.03.2022

Kirchensplitter

Anschalten – und abschalten

Etwas, was wir täglich hunderte Male machen und uns darüber gar nicht weiter den Kopf zerbrechen. Das Handy, die Kaffeemaschine, das Licht, den Backofen, die Dusche, den Kochherd, den Fernseher. Manches davon schalten wir gezielt an – den Backofen zum Beispiel – anderes wie unser Handy, oder der Fernseher wird vielleicht gar nicht abgeschaltet, oder immer erst am Ende des Tages. Mit dem Anschalten der Kaffeemaschine beginnt für mich der Tag, mit dem Abschalten meines Handys endet er häufig.

Für mich hat sich in den vergangenen Jahren die Fastenzeit immer wieder als hervorragendes Übungsfeld erwiesen. In einem zeitlich abgesteckten Rahmen einmal ausprobieren, wie leicht es mir fällt, ganz auf Süssigkeiten zu verzichten oder als Fleischliebhaber vegetarisch zu leben. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass ich diese festen Bestandteile meines Alltags gar nicht so sehr vermisste, wie ich vorher angenommen hatte.

Verzicht auf Fleisch, Zucker oder Koffein - schön und gut, aber in letzter Zeit verspürte ich den Bedarf eines bewussten Verzichts nicht mehr so sehr beim Essen. Abschalten. Das war es, was ich wollte! Mir wurde bewusst: In den letzten Jahren gab es sehr wahrscheinlich keinen einzigen Tag, an dem ich mein Handy nicht angeschaltet hatte! Keinen Tag ohne E-Mail, WhatsApp oder Push-Nachrichten – eigentlich echt verrückt.

Ich habe mich also entschlossen, während der Fastenzeit ein Experiment zu machen und jeweils für einen Tag pro Woche mein Handy auszuschalten. Einfach mal abschalten.

Jesus hatte sich zu seiner Zeit in die Wüste zurückgezogen, um zu Gott, seinem Vater zu beten und bei ihm Zeit zu verbringen und neue Kraft zu tanken. Rückzug in die Stille, die Einsamkeit – fern von allen Ablenkungen. Was für Jesus ein physischer Schritt weg von seinen Freunden war, ist für mich oft nur einen Knopfdruck entfernt, das durfte ich bereits nach dem ersten «handyfreien Tag» erleben. Abschalten, um wieder einmal den Kopf zu leeren von alldem, mit was man den ganzen Tag berieselt wird. Abschalten, um vor Gott zu kommen und mich wieder neu ausrüsten zu lassen. Nicht nur während 40 Tagen, sondern weit darüber hinaus.

Autor: David Zurbuchen|Datum: 22.03.2022

Vielfältige Aktivitäten in der Karwoche

Hoffnungsvoll auf Ostern zu

In der Karwoche widerspiegelt sich unser Leben in allen Schattierungen. Wir werden mitgenommen auf dem Weg vom Dunkel ins Licht, von der blanken Verzweiflung zur auferstandenen Hoffnung. Karfreitag und Ostern sind nicht in Worte zu fassen, deshalb versuchen wir, die Ereignisse dieser Tage erfahrbar zu machen:

Von Mittwoch bis Freitag (16 bis 19 Uhr) sind Gross und Klein herzlich eingeladen, ihre persönliche Osterkerze zu ziehen, welche dann am Ostersonntag als Symbol der auferstandenen Hoffnung entzündet werden kann. Den Karfreitag begehen wir bewusst traditionell und besinnlich. Die Kirchenglocken schweigen im Gedenken an den Tod Jesu und das Dunkel in dieser Welt. Und wir schweigen mit ihnen. Am Samstag wartet auf die Kinder am Osterkindertag ein geniales Programm. Im Anschluss wird das Osterfeuer auf dem Kirchenvorplatz entzündet. Alle sind eingeladen, in der Nacht während einer Stunde um das Feuer zu wachen und zu beten. Eintragen kann man sich über auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Am Sonntagmorgen feiern wir einen freudigen Auferstehungsgottesdienst. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Zum Abschluss dürfen wir drei Kinder im Primarschulalter auf dem Kirchenvorplatz taufen.   

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 22.03.2022

11VOR11 GOTTESDIENST

You’ll never walk alone

Wir sind nicht mehr allein! Mit der Aufhebung der meisten Corona-Massnahmen fühlen wir uns weniger distanziert, abgeschottet, allein. Optimistisch wurde anfangs Februar entschieden, den Gospelworkshop durchzuführen. Wie bereits vor drei Jahren dürfen wir wieder zusammen singen und der Freude daran im Gottesdienst vom 3. April Ausdruck geben. 

Die Zusage des Titels You’ll never walk alone (Du wirst auf deinem Weg nie alleine sein) trifft die meisten Menschen direkt ins Herz. Wir möchten nicht allein durch unser Leben gehen. Sind wir nicht sogar angewiesen auf unsere Mitmenschen? Auf der anderen Seite verstehen wir uns als sehr selbständige Wesen, denn das meiste können wir selbst entscheiden, tun und verantworten.  Die Bibel sagt: «Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.» Trotzdem werden in der Schweiz über 50% der Haushalte durch Singles bewohnt. Wir unterstreichen gerne unsere Autonomie und Selbstwirksamkeit. Das ist wichtig und gut, aber der Individualismus hat eine Einsamkeitskomponente.

Auf jeden Fall sind Sie an diesem 11vor11-Gottesdienst nicht allein! Der Gospel-Projektchor wird mit seinen begeisternden Songs einen besonderen Akzent setzen. Wir freuen uns, wieder miteinander zu feiern und anschliessend noch zum Mittagessen zusammen zu sitzen. Auch für die Kinder ist ein interessantes Programm bereit und die Kleinen werden gehütet. 

11vor11-Gottesdeinst, Sonntag, 3. April, 10.49 Uhr, Ref. Kirche Horw

Autor: Martin Schelker|Datum: 09.03.2022

PRAY LOZÄRN

Allianz-Gebetswoche – we pray night and day

In dieser Zeit sind wir mit Vielem konfrontiert, und wir stehen in Gefahr, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. In Jesaja lesen wir:

Denkt nicht an das, was früher war, achtet nicht auf das Vergangene! Seht, ich wirke Neues! Es wächst schon auf. Merkt ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste, lege Ströme in der Einöde an. Schakale und Strausse, die Wüstentiere ehren mich, weil ich der Wüste Wasser gab und Ströme in der Öde fliessen liess, damit mein auserwähltes Volk zu trinken hat. Dieses Volk, das ich mir schuf, soll erzählen, was ich tat. Jesaja 43:18–21

Wir werden aufgefordert, auf das zu sehen, was Gott am Tun ist. Mit diesen Gebetstagen wollen wir uns als Christen bewusst auf Gott schauen und das Wahrnehmen, was er bereits am Wirken ist.

BAG Richtlinien: Die Richtlinien können schnell ändern. Wir werden zur gegebenen Zeit informieren. Der Gebetsraum befindet sich wie in den vergangenen Jahren im Dachstock der Markuskirche. Die gemeinsamen Lobpreiszeiten finden im Saal statt.

24-7-Gebet der Evangelischen Allianz Luzern, 27. Februar bis 6. März, Markuskirche, Haldenstrasse 31, 6006 Luzern, Kontakt: aaron.stutz@glowchurch.ch / 079 475 27 54, Gebetszeit eintragen: allianz-luzern.ch

Flyer

Autor: Aaron Stutz|Datum: 24.02.2022

Kirchensplitter

"Tut um Gott's Willen etwas Tapferes!"

Dieser bekannte Satz, welcher der Reformator Huldrych Zwingli 1529 in der ersten Schlacht bei Kappel an den Rat in Zürich geschrieben hat, kommt mir oft in den Sinn, wenn ich vor Herausforderungen stehe und mich frage, wie es wohl rauskommt. Der Satz ist quasi ein urreformierter Appell, aus dem Gewohnten, dem sicheren Hafen auszubrechen und etwas zu wagen, für das es Mut und Gottvertrauen braucht.

Zwei Jahre im Pandemie-Modus haben Spuren hinterlassen. Ich bin vorsichtiger geworden, wage noch nicht recht zu hoffen, dass diese schwierige Zeit nun tatsächlich hinter uns liegt. Viele teilen zurzeit wohl diese Unsicherheit. Ja, es braucht Mut, aus der Pandemie-Deckung herauszukommen und das Leben wieder zu feiern, wie es unser Jahresmotto besagt.

Daher bin ich echt stolz auf das Vorbereitungsteam, welches beschlossen hat, den Gospel-workshop mit Miriam Schäfer und Hanjo Gäbler anfangs April aufzugleisen. Zurzeit stehen alle Zeichen auf Öffnung und die Chancen stehen gut, dass dann unbeschwertes Zusammensein und Singen wieder möglich sein wird, aber eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht. Und so geht es uns zurzeit doch bei Vielem: Es braucht Mut und Vertrauen, die Unsicherheit, welche uns noch in den Knochen steckt, loszulassen und sich unbeschwert auf den Alltag einzulassen.

Apropos Mut: Einen ganz tapferen Kerl dürfen wir am 13. März auch bei uns als Gast begrüssen. Alex Keshavarz musste sein geliebtes Heimatland 2018 fluchtartig verlassen, da er sich als Dozent an der Universität kritisch über das iranische Regime geäussert hatte. Als bekennender Christ ist eine Rückkehr in den Iran undenkbar, eine Weiterreise zu seiner Familie in Belgien scheint aber ebenso unmöglich. Er wird uns aus seinem bewegten Leben zwischen den Grenzen - voller Verzweiflung und Hoffnung - berichten.

PDF Flyer Gäste-Gottesdiest

Autor: Jonas Oesch|Datum: 23.02.2022

Gäste-Gottesdienst

Flucht aus dem Iran

Als Dozent bildet Alex Keshavarz an der Universität angehende Elektroingenieure aus. Als er es wagt das iranische Regime in seinen Vorlesungen kritisch zu hinterfragen, muss er seine geliebte Heimat von einem Tag auf den anderen verlassen. Seine Flucht, welche über die Türkei, Griechenland und den Balkan führt, ist teuer, beschwerlich und endet letztlich nicht bei seiner Familie in Belgien, sondern unverhofft in der Schweiz. Seit mittlerweile über vier Jahren steckt Alex ohne Zukunftsperspektive hier fest. Als bekennender Christ ist eine Rückkehr in den Iran undenkbar, gleichzeitig scheint aber auch eine Weiterreise unmöglich. Im Gottesdienst wird Alex uns einen Einblick in die Situation in seinem Heimatland geben und aus seinem bewegten Leben zwischen Verzweiflung und Hoffnung erzählen. Sein tiefer Glaube ist beeindruckend

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 13. März, 10 Uhr, Musik mit Band I Interview I Kinderprogramm I Apéro

PDF Flyer zum Drucken

Autor: Jonas Oesch|Datum: 23.02.2022

HERZLICHE EINLADUNG

Kirchgemeindeversammlung, Sonntag, 20. März

11.15 Uhr, Saal der Ref. Kirche Horw (im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst)    

Zu den Traktanden 6. und 7. findet am Dienstag, 8. März, um 19 Uhr eineInformationsveranstaltung statt. Neben den üblichen Traktanden stehen zwei besondere Themen (Trakt. 6 + 7) zur Beschlussfassung an. Um darüber ausführlich zu berichten und zu beraten, lädt der Kirchenvorstand zu diesem Informationsabend in den Kirchgemeindesaal ein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, es gelten die aktuellen Schutzmassnahmen.

Anstellung von Leandra Zeller als Pfarrerin. Nach 6 Jahren Mitarbeit, inkl. berufsbegleitende Ausbildung am TDS Aarau, wird uns David Zurbuchen als Jugendarbeiter im Sommer 2022 verlassen. In der Nachfolge-Diskussion kam die Idee auf, eine zweite Pfarrstelle zu schaffen. Diese soll Pfr. Jonas Oesch entlasten und einen Schwerpunkt bei der Jugend bzw. jungen Erwachsenen setzen. Leandra Zeller wurde für diese Aufgabe angefragt und sie stellte sich schnell zur Verfügung. Sie hat bei uns im Jahre 2020 das Gemeindepraktikum absolviert und wird im Sommer dieses Jahres ihre Ausbildung zur Pfarrerin abschliessen. Die Kirchgemeindeversammlung hat über die Schaffung dieser Stelle zu beschliessen.    

Beschluss über den Kauf der Liegenschaft Schöneggstrasse 15. Die ehemalige Besitzerin der Liegenschaft vis-à-vis unserer Kirche hat testamentarisch zu Gunsten der Ref. Kirche Horw ein Vorkaufsrecht verfügt. Die Erbin und Bewohnerin der einen Wohnung hat uns nun das Haus zum Kauf angeboten. Auf dem Grundstück von knapp 700m2 steht ein Gebäude aus dem Jahre 1960 mit zwei 4- und einer 2-Zimmer-Wohnung. Das Haus wurde gut unterhalten und kann ohne Renovationen weiter genutzt werden. Es soll eine Investition in die Zukunft sein und lässt verschiedene Optionen für unsere knappen räumlichen Ressourcen offen. Unsere gute finanzielle Situation lässt einen Kauf zu, ohne dass wir Leistungen in anderen Bereichen abbauen müssen. Der Kirchenvorstand hat das Angebot geprüft und ist einstimmig zum Entscheid gekommen, der Kirchgemeindeversammlung den Kauf der Liegenschaft mit 3 Wohnungen zu unterbreiten.

Autor: Martin Schelker|Datum: 09.02.2022

Weltgebetstag 2022

Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben

Die Weltgebetstagsliturgie 2022 kommt von den Frauen von den britischen Inseln. Vielleicht kennen viele von Ihnen diese Gegenden aus eigener Erfahrung? In vielerlei Hinsicht werden England, Wales und Nordirland durch die Küsten definiert, von Wasser umgeben und geformt. Der Golfstrom beschert ein feuchtes Inselklima mit Nebel, Regen und weichem Licht. Die Inseln sind grün, durchzogen von vielen Flüssen. Es gibt fruchtbares Ackerland, Seen und Gebiete von herausragender Schönheit. England, Wales und Nordirland haben ihre je eigene Kultur, doch die Menschen pflegen auch gemeinsame Traditionen: Sie geniessen den Komfort, eine Tasse guten Tee zu trinken und über das schnell wechselnde Wetter zu sprechen. Sie legen Wert auf respektvolles Verhalten und rücksichtsvolle Höflichkeit. Der selbstironische, geistreiche britische Sinn für Humor ist weltbekannt.

Die Bevölkerung der Britischen Inseln wurde über die Jahrhunderte durch Migrationswellen bereichert. Vielfalt gehört heute zur Lebensart in den Städten und Gemeinden. Es hat sich eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft gebildet. In England, Wales und Nordirland leben rund 61 Millionen Menschen, davon 14 Millionen unterhalb der Armutsgrenze! Die Verfasserinnen der diesjährigen Liturgie haben den hoffnungsvollen Vers aus dem Buch des Propheten Jeremia als Thema gewählt: „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben.“ Im Hinblick auf Freiheit, Vergebung, Gerechtigkeit und Gottes Frieden soll diese Verheissung ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen sein.

Und diese Verheissung drückt auch das Titelbild aus. Die scheinbar verschlossenen Tore der Stadt Babylon, die Ketten, in denen das Volk Israel sich fühlt, brechen auf! Und vor ihnen liegt ein Weg des Friedens, der Zukunft und der Hoffnung, erkennbar an der Friedenstaube und am Regenbogen. Die Friedenstaube weist auf das sichere Land und der Regenbogen steht für den ewigen Bund, den Gott mit uns Menschen hält! Das Titelbild ist eine Textil-Stickerei von Angie Fox, Posamenterin aus England.

Der Weltgebetstag versteht sich als weltweite Solidaritätsbewegung von Frauen für Frauen. Deshalb ist auch die Kollekte wichtig. Damit werden verschiedene Projekte, die Frauen stärken, unterstützt. Wir freuen uns auf Ihr Mitfeiern!

 Weltgebetstag 2022, Freitag, 4.März, 19.00, Zentrumskapelle Horw, "aus England, Wales & Nordirland - Ich will euch Zukunft und Hoffnung gebenben"                                                                                  

Autor: Das Vorbereitungsteam|Datum: 09.02.2022

HERZLICH WILLKOMMEN ZUM

Gospel Workshop

Nach einer schwierigen Zeit einfach das Leben und die Freude an der Musik gemeinsam feiern! Es freut uns sehr, dass wir bereits den 2. Gospel Workshop in unserer Kirchgemeinde durchführen dürfen. Drei Tage lang werden groovige Gospelsongs durch die Kirche klingen und alle mitreissen. Erneut leiten uns mit Miriam Schäfer und Hanjo Gäbler zwei begnadete Gospel Coaches mit viel Charisma, Humor, Charme und Power durch den Workshop. Beide zeigen dabei mit ihrem unverwechselbaren Stil eine ganz eigene Facette der Gospelmusik. Höhepunkt des Workshops ist die Mitwirkung im 11vor11 Gottesdienst mit Band, Theater, Kinderprogramm und anschliessendem Mittagessen. Der Workshop und der 11vor11 Gottesdienst findet in den Räumen der Reformierten Kirche in Horw statt. Eingeladen sind alle, die Gospelmusik mögen und gerne singen - egal ob mit Chorerfahrung oder nicht - und sich auf Neues einlassen und überraschen lassen möchten. Es werden die Schutzmassnahmen gelten, welche zum Zeitpunkt des Workshops gültig sind.

Sonntag, 3. April, 10.49 Uhr, 11vor11 Gottesdienst in der reformieten Kirche Horw

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Autor: Carmen Caviezel|Datum: 06.02.2022

Kirchensplitter

Offene Ohren

Zum Jahresbeginn ist es üblich, dass wir uns gegenseitig einen "guten Rutsch" wünschen. Meine Vespa hat dies an einem frostigen Neujahrsmorgen etwas zu wörtlich genommen und ist die Schöneggstrasse runtergerutscht. Natürlich ist es dabei nicht bei ein paar Kratzern geblieben. Mit der – zugegebenermassen ziemlich übel malträtierten – Vespa fahre ich ein paar Tage später beim Mechaniker vor. Dieser erhascht durch die Fensterfront seiner Werkstatt bereits einen ersten Blick auf seine neue Klientin und als ich eintrete, ruft er mir spontan entgegen: "Echt, jetzt brauche ich dann ein paar Pillen oder ich weise mich gleich selbst in St.Urban ein!" "Eine ziemlich ungewöhnliche Begrüssung", denke ich mir etwas perplex, erwidere dann aber: "Pillen habe ich keine dabei, aber ein offenes Ohr kann ich jederzeit anbieten." Dies wiederum bringt den gestressten Mechaniker zum Lachen.

Nachdem wir die Patientin gemeinsam unter die Lupe genommen haben und vereinbaren, was getan werden muss, bleiben wir noch etwas vor der Garage stehen. Eigentlich würde mein Bus gleich fahren, doch der Mechaniker beginnt zu erzählen von diesen herausfordernden Zeiten. Wie er sich vor lauter Arbeit kaum mehr retten kann, weil es immer weniger Fachpersonal gibt. Von der Kundschaft, welche immer anspruchsvoller wird. Und wie sich dies alles auf seinen Alltag auswirkt. Ich höre nur zu und frage hin und wieder zurück. Als ich das Gefühl habe, dass alles gesagt ist, was gesagt werden musste, verabschiede ich mich vom Mechaniker: "Gäll du gibst mir einen Funk, wenn du fertig bist. Aber kein Stress...es eilt nicht. Und sorry, Pillen kann ich dir wirklich nicht organisieren." "Danke, die brauche ich eigentlich auch gar nicht", reagiert mein aufgestelltes Gegenüber schmunzelnd. "Es geht mir schon besser... und bald schon ist Mittag."Gedankenversunken stehe kurz darauf bei der Bushaltestelle. Nein, ich rege mich nicht darüber auf, dass ich mittlerweile zwei Busse verpasst habe. Im Gegenteil: "Eigentlich verrückt, wie wenig es braucht," denke ich mir, "ein offenes Ohr und etwas Zeit reicht." Mir kommt die Aufforderung im Galaterbrief in den Sinn: " Einer trage des Andern Last." Gar nicht so einfach... oder etwa doch? Kann es sein, dass Zuhören ein erster Schritt dazu ist?! Auf alle Fälle nehme ich mir vor, mit offenen Ohren und Augen durch das neue Jahr zu gehen. Ja, ich möchte solche Gelegenheiten, mein Ohr, meine Zeit und meine Aufmerksamkeit zu verschenken, nicht verpassen; im Wissen, dass diese alltäglichen Zuwendungen im Kleinen oft mehr bewirken als jede Pille.   

Autor: Jonas Oesch|Datum: 25.01.2022

Neue Freiheiten

Corona-Massnahmen aufgehoben

Am letzten Mittwoch, 16. Februar 2022, hat der Bundesrat beinahe alle Schutzmassnahmen rund um die Pandemie aufgehoben. Ein Zertifikat braucht es nur noch auf Reisen und die Maskentragpflicht gilt nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen des Gesundheitswesens (Spitäler und Alters-/Pflegeheime).

Auch im Blick auf unser Gemeindeleben fallen somit alle Beschränkungen weg:

  • Es wird kein Zertifikat mehr benötigt.
  • Die Maskentragpflicht wird aufgehoben.
  • Es ist keine Anmeldung für Veranstaltungen mehr nötig.
  • Auch Apéros und gemeinsame Essen sind wieder erlaubt.     

Die Aufhebung der Massnahmen ist eine grosse Erleichterung und wir freuen uns über die neuen Freiheiten. Trotzdem ist deswegen die Pandemie (noch) nicht vorbei. Wir werden auch weiterhin darauf achten, uns an die gebotenen Hygienemassnahmen zu halten (Lüften, Desinfektion, usw.). Jede Person soll die Möglichkeit haben, sich so schützen zu können, wie es ihrer Situation entspricht. An den Eingängen stehen weiterhin Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Wir haben Personen in unserer Kirchgemeinde, die einer Risikogruppe angehören (z.B. ein geschwächtes Immunsystem haben) oder die beruflich oder privat mit solchen Personen Kontakt haben. Selbstverständlich wollen wir auf diese Personen Rücksicht nehmen und ihnen das angebrachte Verständnis entgegenbringen.

Wir danken euch allen herzlich für euer Mittragen in der vergangenen Monaten, die durch viele schmerzliche Einschränkungen begleitet waren. Wir freuen uns sehr, wieder ein grosses Stück Normalität leben zu dürfen!

Autor: Jonas Oesch|Datum: 21.01.2022

Vorschau & Rückblick

Ökum. Chinderfiiren

Vorschau Oschter-Chinderfiir, Montag, 28. März, 16 Uhr, ref. Kirche
Das schönste Ei der Welt
Die 3 Hühner Tüpfli, Stäckli und Fädeli streiten sich, wer die Schönste von ihnen sei. Welches Huhn ist wohl das Schönste? Komm zur Oster-Chinderfiir, dann erfährst du es. Wir freuen uns auf dich, Mami, Papi und Grosseltern
Das Vorbereitungsteam Chinderfiir

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Rückblick Wiehnachts-Chinderfiir
Das kleinste Schaf von Hirtin Simone lief weg. Gemeinsam machten wir uns durch den Wald auf die Suche nach dem verschwundenen Schaf. Auf diesem Weg begegneten wir einem Dieb, einem Wolf und einem Bettler. Allen schenkte Simone eine Kerze welches ihnen Licht und Wärme gab und so ihre Not etwas linderte. Mit gemeinschaftlicher Hilfe haben wir das kleine Schaf beim Jesuskind gefunden. In wundervoller Atmosphäre sangen wir zum Abschluss besinnliche Weihnachtslieder. Am Feuer wärmten wir uns bei Punsch und feinem Sternenzvieri.

So durften wir den Zauber von Weihnachten zusammen schon etwas früher erleben.

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 20.01.2022

Gottesdienstserie 2022

Das Leben feiern

Die letzten beiden Jahre standen ganz im Zeichen der Bewältigung der Pandemie. Aber das Leben gilt es ja nicht primär zu bewältigen, sondern hoffentlich können wir das Leben, welches uns geschenkt worden ist, auch immer wieder bewusst feiern und geniessen. Wie dies ganz unabhängig von den Umständen, in welchen wir uns gerade befinden, gelingen kann, ist letztlich eine Lebensaufgabe. Dahinter steckt eine Haltung, welche uns in der Bibel auf vielfältige Art vermittelt wird. In der Predigtserie, welche im Februar beginnt, machen wir uns auf die Spurensuche nach Charakterzügen dieser "das Leben feiernden" Haltung und versuchen sie alltagsnah zu umschreiben. Das Besondere an dieser Predigtserie: Für einmal wird nicht der Pfarrer die Predigten halten, sondern vier Personen aus der Gemeinde unterschiedlichen Geschlechts und Alters lassen sich auf das Predigtabenteuer ein. Dabei werden sie begleitet und unterstützen sich gegenseitig. Wir können uns auf ein vielfältiges Gesamtkunstwerk freuen und natürlich hoffen wir auf zahlreiche Hörerschaft.

6. Februar: "Grenzenlos feiern" (René Wey) -> Predigt zum Nachschauen (Video)

13. Februar: "Sorglos feiern" (Inge Hauenschild) -> Predigt zum Nachschauen (Video)

20. März: "Beschwingt feiern" (Judith Burkhardt) -> Predigt zum Nachhören (Audio)

27. März: "Befreit feiern" (Daniel Mumenthaler)-> Predigt zum Nachschauen (Video)

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Autor: Jonas Oesch|Datum: 11.01.2022

HERZLICH WILLKOMMEN AMIR

Neuer Sigrist-Stellvertreter

Seit Januar ist Amir Barfi Dariaei als zweiten Sigrist bei uns angestellt. Er übernimmt das 15%-Pensum von Carmen Caviezel. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt:

Sag uns etwas über deine Herkunft und deine Familie. Ich komme aus dem Iran. Seit gut 4 Jahren wohne ich in Kriens. Zu meiner Familie gehören meine Frau Azita und die 11-jährige Tochter Armita und Sohn Ario, welcher 2 Jahre alt ist. Warum hast du dich für diese Aufgabe beworben? Ich arbeite sehr gerne. Ich kann nicht zu Hause sitzen, da wird es mir langweilig. Im Iran war ich 14 Jahre selbständiger Lastwagenfahrer und viel im Ausland unterwegs. Bisher durfte ich hier neben den Deutschkursen verschiedene Praktika absolvieren. Nun habe ich hier in Horw meine erste „richtige“ Anstellung. Was hattest du bisher für einen Bezug zur Kirche? Wir waren schon im Iran in einer christlichen Kirche. Die Zusammenkünfte waren aber immer geprägt von der Angst, die Polizei könnte vorbeikommen, denn wir mussten uns im Geheimen treffen. Es ist richtig schön, dass man hier so frei Gottesdienste feiern kann. Was hast du sonst noch für Interessen? Früher spielte ich sehr gerne Schlagzeug. Dann war ich auch im Judo aktiv und heute ist mit Sport und Fitness sehr wichtig. Auch haushalten tue ich gerne und oft koche ich für die Familie. Wie hast du dich in der Schweiz zurechtgefunden? Etwa 50% der Kultur ist anders als im Iran. Es gefällt mir sehr gut hier, wir haben auch als Familie gute Kontakte zu Schweizern und die Nachbarschaft ist sehr wertvoll. Was hast du für einen Wunsch für die berufliche Zukunft? Ich würde gerne wieder Lastwagen fahren. Dazu muss ich aber zuerst die Schweizer Ausweispapiere erlangen. 

Autor: Martin Schelker|Datum: 11.01.2022

Unser neues Jahresthema

Das Leben feiern

Mit unserem Jahresthema drücken aus, worauf wir im kommenden Jahr unser Augenmerk legen möchten. "Meine Zeit steht in deinen Händen. Ich vertraue dir, mein Gott." lautete die Devise für 2020, und plötzlich wurde dieser Vers durch Corona sehr aktuell. Der letztjährige Jahresvers ging auf Unsicherheit und Ängste ein, welche durch die Pandemie geweckt wurden. Als Christen stehen wir dieser Furcht nicht wehrlos gegenüber, denn "Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."   

Das neue Jahresthema gibt unserer Hoffnung Ausdruck, dass wir 2022 wieder befreit feiern dürfen. Die Pandemie hat in vielen Bereichen das Leben erstickt. Ungezwungenes Zusammensein wurde durch die vielen Schutzmassnahmen stark eingeschränkt. Wir wünschen uns, dass wir wieder in neuer Leichtigkeit zusammenkommen und das Leben und unseren Glauben gemeinsam feiern dürfen. Als Christen haben wir jeden Tag Grund, das Leben zu feiern. Ganz egal wie die Lebensumstände gerade aussehen wollen, wir wollen dem Alltag mit Dankbarkeit begegnen und verstehen jeden Tag als Geschenk Gottes.

Das neue Jahresthema wird uns auch im Gottesdienst durch das Jahr begleiten. Eine Predigtserie wird das Thema von verschiedenen Seiten her beleuchten und an der Kirchenwand wird unser neuer Jahresvers angebracht: "Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle. Deine Hand hält ewiges Glück für mich bereit." Psalm 16,11  

Autor: Jonas Oesch|Datum: 01.01.2022

11VOR11 GOTTESDIENST

Frech, wild und wunderbar

Normal, brav, angepasst, durchschnittlich, bescheiden, nicht auffallen… lastet nicht ein enormer Druck auf uns, "normal" ticken zu müssen? Fühlen wir uns nicht oft unperfekt und minderwertig? Passen uns an, damit wir nicht anecken, sind aber nicht mehr uns selbst? Wie wäre es, einfach mal frech (im positiven Sinn, nicht unanständig), wild und wunderbar zu sein? Authentisch, echt und ungefiltert? Mutig sein, Fehler machen und daraus lernen können? Gottes Gebot "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst": Kann ich das, wenn ich mich selbst nicht annehmen kann, wie ich bin? Gott hat uns wunderbar gemacht, für ihn bin ich genauso, wie ich bin, okay!

Einladung zum Gottesdienst (mit Zertifikat (2G) - ohne Anmeldung) mit anschliessendem Suppen-Zmittag auf dem Kirchenvorplatz. Aufgrund der momentanen Pandemie-Situation kann es zu kurzfristigen Anpassungen kommen, bitte informieren Sie sich zeitnahe auf unserer Homepage. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage angesehen werden.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 30. Januar, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Zum Livestream

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 21.12.2021

Kirchensplitter

Bringen oder holen?

«Was bringt das neue Jahr?» fragen wir uns in diesen Tagen. Wir sind wohl allgemein etwas vorsichtiger geworden mit allzu optimistischen Erwartungen. Die letzten beiden Jahre waren zu sehr mit Unvorhergesehenem angereichert. Dafür haben wir zugelegt mit der Fähigkeit, kurzfristig zu planen, spontan zu verändern und von Tag zu Tag zu leben.

Kann mir das neue Jahr überhaupt etwas bringen? Sitze ich einfach im bequemen Sofa und warte erwartungsvoll, was sich so alles vor meinen Augen tut? Wer oder was ist denn dieses Es, welches mir etwas bringen könnte? Da gibt es Vieles, was ich gar nicht entgegennehmen will: Krankheit, Stress, Verlust und dergleichen.

Da hätte ich lieber ein Selbstbedienungs-System. Was ich brauche hole ich mir selbst, niemand muss mir etwas bringen. So kann ich die Rosinen picken und das Unnötige liegen lassen. Diese Selbstoptimierung ist im Trend, stösst aber sogleich bei wenig beeinflussbaren Faktoren wie Gesundheit, Glück und anderen grundsätzlichen Lebensthemen an seine Grenzen. Da verbirgt sich im neuen Jahr doch so viel Unbekanntes. 

Soll ich also mir bringen lassen oder selbst holen?
Soll ich geschehen lassen oder aktiv gestalten?
Soll ich hinnehmen oder Veränderungen herbeiführen?

Das neue Jahr wird mir so oder so Überraschungen bescheren. Gefragt ist ein loslassendes Gottvertrauen. Da kommt mir das alte Gebet in den Sinn: «Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»

In diesem Sinn: «Es guet’s Neus.» 

Autor: Martin Schelker|Datum: 21.12.2021

Allianzgottesdienst zum Thema Sabbat

Leben nach Gottes Rhythmus

Die unaufhaltsame Beschleunigung, die wir aus dem Berufsleben kennen, hat schon längst in unserer Freizeit und auch in unserem Glaubensleben Einzug gehalten. Die Menschen stapfen nicht mehr durchs Leben, sondern rasen. Gott möchte mit dem Ruhetag unsere Freiheit bewahren und uns helfen, ein gelingendes Leben zu leben.

Zu Gast ist Peter Schneeberger aus dem Kanton Bern. Er leitet den Dachverband freikirchen.ch und liebt es, Menschen, Kirchen und Werke miteinander zu vernetzen. Eine gut geführte Kommunikation hilft ihm, den Weg mit sehr unterschiedlichen Menschen zu teilen.

Sonntag, 9. Januar, um 10 Uhr, Allianzgottesdienst in der Lukaskirche Luzern. Parallel dazu Gottesdienst für Kinder von 6 bis 12 Jahren und Kinderhort für Kinder von ca. 1 bis 5 Jahren. Anschliessend Suppenzmittag für alle, mit Zertifikat.

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Autor: Jonas Oesch|Datum: 14.12.2021

ÖKUM. FRAUE ZNÜNI

Es gibt nichts, was es nicht gibt

Herzliche Einladung zum ökumenischen Fraue Znüni am Mittwoch, 5. Januar, um 9 Uhr, im Kirchgemeindesaal der ref. Kirche Horw, zum Thema «Es gibt nichts, was es nicht gibt» mit Rosmarie Dormann - "Es gibt keine spannendere Herausforderung als die Arbeit für und mit Menschen." Feststellung einer Sozialarbeiterin, Richterin und Nationalrätin.

Der Anlass findet mit Zertifikat statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt und weitere Auskünfte bitte an Elke Damm.

Autor: Elke Damm|Datum: 14.12.2021

Gemeinsam auf Weihnachten "einstimmen"

Adventssingen auf dem Kirchenvorplatz

Überall auf der Welt kommen im Advent Menschen auf öffentlichen Plätzen zusammen und singen gemeinsam Weihnachtslieder. Ein stimmungsvolles Erlebnis für Gross und Chli! In der halbstündigen Feier auf unserem wunderschön dekorierten Kirchenvorplatz darf natürlich auch eine kurze Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Punsch und Feuer halten uns warm und im Anschluss dürfen wir uns auf Weihnachtsgebäck freuen. 

Sonntag, 19. Dezember, 17 Uhr, Adventssingen auf dem Kirchenvorplatz, ohne Covid-Zertifikat, ohne Anmeldung - bei regnerischem Wetter findet das Adventssingen in der Kirche statt!

  • Das ursprünglich geplante Krippenspiel musste leider abgesagt werden.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 06.12.2021

Täglich inspiriert durch den Advent

24x Weihnachten neu erleben

Jeden Tag im Advent dem Sinn von Weihnachten ein bisschen näherkommen. Das ist die Idee der überkonfessionellen Aktion "24x Weihnachten neu erleben". Jeden Tag wird ein neuer, inspirierender Gedanke (Lesezeit 2 Minuten) auf unserer Homepage veröffentlicht und auf dem weihnachtlich gestalteten Vorplatz der Kirche ausgehängt, damit auch Passanten die Tiefe der Weihnachtsbotschaft neu entdecken können. Die ermutigenden Texte können auch als Adventskalender in einer kreativ gestalteten Box bei uns für 10.- bezogen werden. Darin enthalten sind 24 wunderschöne Klappkarten mit Holzklämmerchen und Schnur, fixfertig vorbereitet für die Gestaltung Zuhause. Mitte Woche wird zudem jeweils ein hoffnungsvoller Video-Impuls auf der Homepage aufgeschaltet. Alle sind herzlich eingeladen, in der für sie passenden Form an der vorweihnachtlichen Freude teilzunehmen: Sei es, indem Sie sich vom täglichen Impuls inspirieren lassen oder einfach auf dem Kirchenvorplatz die Stimmung geniessen.     

Adventskalender zum Drucken und Lesen:

Freitag, 24. Dezember   Donnerstag, 23. Dezember   Mittwoch, 22. Dezember   Dienstag, 21. Dezember

Montag, 20. Dezember      Sonntag, 19. Dezember    Samstag, 18. Dezember    Freitag, 17. Dezember

Donnerstag, 16. Dezember  Mittwoch, 15. Dezember  Dienstag, 14. Dezember      Montag, 13. Dezember

Sonntag, 12. Dezember    Samstag, 11. Dezember   Freitag, 10. Dezember            Donnerstag, 9. Dezember

Mittwoch, 8. Dezember     Dienstag, 7. Dezember    Montag, 6. Dezember             Sonntag, 5. Dezember

Samstag, 4. Dezember      Freitag, 3. Dezember       Donnerstag, 2. Dezember       Mittwoch, 1. Dezember

 

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.11.2021

15. Dezember

Weihnachts-Chinderfiir

Von Herzen laden wir euch zur Weihnachts-Chinderfiir ein. Diese Feier wollen wir mit den Kindern und den Eltern gemeinsam im Wald feiern. Am Schluss gibt es für alle ein Zvieri am Feuer. Der Hirtenjunge Simon begegnet auf der Suche nach einem verlorenen Schaf Menschen und Tieren, welche in Not und Elend leben. Er schenkt ihnen Licht und Wärme. Die letzte Kerze bringt Simon einem kleinen Kind in einem Stall. Da findet er sein Schaf wieder.

Bitte hier bis zum 9.12.2021 anmelden.  Wir werden euch nach der Anmeldung weitere Informationen zukommen lassen.

Wir freuen uns, wenn ihr euch mit Simon auf die gemeinsame Suche nach dem Schaf macht.

Das Vorbereitungsteam Chinderfiir

Mittwoch, 15. Dezember, 16 Uhr, Besammlung Parkplatz Grämlis (mit Anmeldung)

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Autor: Chinderfiir-Team|Datum: 18.11.2021

Zäme Wiehnacht fiire

Möchten Sie als Familie oder Einzelperson „zäme Wiehnacht fiire“?

Die Gemeinde Horw, die katholische und die reformierte Kirchgemeinde Horw laden Sie herzlich am Freitag, 24. Dezember von 12.00 – 15.00 Uhr zu einer offenen,

ökumenischen Weihnachtsfeier im Kreiseltreff der Spitex Horw an der Allmendstrasse 8 ein. Einige freiwillig engagierte Frauen werden die Gäste liebevoll mit einem feinen Dreigang-Menü bewirten. Dazu gibt es eine musikalische Umrahmung, die Weihnachtsgeschichte und ein paar kleine Überraschungen. Diese Weihnachtsfeier findet mit Covid-Zertifikat statt und ist generationenübergreifend und für alle Menschen. Wir freuen uns auf ein gemütliches Zusammensein und bitten um eine Anmeldung bis 17. Dezember an Kath. Pfarramt, Horw

041 349 00 60 oder info@kathhorw.ch.

Bitte bei der Anmeldung angeben, falls Sie ein vegetarisches Menu wünschen oder einen Fahrdienst benötigen. Bringen Sie bitte Ihr Covid-Zertifikat mit und beachten Sie die dann geltenden Corona-Regeln. 

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Autor: Elke Damm|Datum: 18.11.2021

Kirchensplitter

Ermutigung verschenken

Einer meiner Lieblingstage in Horw ist der Marathon-Sonntag. Man könnte ihn auch den Ermutigungs-Sonntag nennen. Ich liebe es, an diesem Tag mit der Familie an der Kantonsstrasse zu stehen und lauthals die Läufer:innen anzufeuern - bis die Stimme versagt. Andere zu ermutigen durchzuhalten, einfach immer weiter zu rennen und nicht aufzugeben... da kommt so viel zurück an Dankbarkeit! In den Blicken steht förmlich geschrieben "Genau das hab ich jetzt gebraucht!" Es entsteht Gemeinschaft mit Fremden, ein Gefühl des Füreinanders, auch wenn es nur wenige Sekunden dauert.

Ich habe mich gefragt, warum mich dieses Anfeuern derart berührt: Weil ich selbst schon als Läufer die Atmosphäre in Horw genossen habe? Oder waren es einfach zwei Stunden Unbeschwertheit inmitten der Pandemie, zwei Stunden, in denen einfach alle für alle waren in einer Zeit, in der irgendwie zu viele gegeneinander sind? Gut möglich. Aber eines ist mir neu bewusst geworden: Es ist so ermutigend zu ermutigen! Und so werde ich nächstes Jahr wieder an der Kantonsstrasse stehen und mir die Seele aus dem Leib schreien.

Nur so ein Gedanke: An Weihnachten feiern wir auch die Ankunft eines grossen Ermutigers: Jesus Christus, welcher uns auf unserem Lebensmarathon anfeuert; uns ermutigt dranzubleiben, wenn uns Herausforderungen den Atem rauben; der an uns glaubt, selbst dann, wenn wir den Glauben an uns selbst verloren haben. Es wäre sicherlich in seinem Sinne, wenn wir seine Geburt feiern, indem wir uns gegenseitig mit Ermutigung beschenken.

Autor: Pfarrer Jonas Oesch|Datum: 18.11.2021

8. DEZEMBER

Weihnachtskindertag 2021

Mittwoch, 8. Dezember
9:00 – 12:15 Uhr oder 13:30 bis 16:45 Uhr, in der reformierten Kirche Horw

Gemeinsam stimmen wir uns auf Weihnachten ein:
Wir hören eine funkelnde Weihnachtsgeschichte
Wir singen schöne Weihnachtslieder
Wir basteln tolle Weihnachtsgeschenke
Wir haben zusammen viel Spass
Am Feuer bräteln wir süsse Marshmallows

Der Kindertag ist für alle reformierten Kinder und ihre Freunde ab 6 Jahren. Auch in diesem Jahr werden wir den Tag in 2 Gruppen durchführen. An jedem Halbtag können ca. 30 Kinder teilnehmen, welche in 3 Gruppen aufgeteilt werden. Jede Gruppe wird von zwei aufgestellten Konfirmandinnen oder Konfirmanden begleitet.

Ihr könnt euch entweder für den Morgen oder für den Nachmittag anmelden. Dies gerne bis am 24. November über unsere Homepage. Allfällige Fragen oder Anregungen nehmen wir gerne unter folgender Adresse entgegen: sandra.wey@reflu.ch

Mitnehmen:
Kleider, die schmutzig werden dürfen
CHF 10 Unkostenbeitrag pro Kind

Das Vorbereitungsteam der reformierten Kirche freut sich über dein Mitmachen!

David Zurbuchen, Anja Zimmermann, Kathrin Iselin, Bernhard Kuhn, Hannah Kuhn, Mika Heer, Sebastian Kämpfer, Jan Santschi, Jonas Oesch, Beatrice Ernst, Cornelia Biedermann, Anke Groth, Yael Stäubli, Ruth Mumenthaler, Daniel Mumenthaler, Christel Gysin, René Wey, Rita Widmer, Lidia Weldeghebriel, Timo Stirnimann, Sandra Wey-Barth

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Zur Online-Anmeldung

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 06.11.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Unter Spannung

Das Leben kann manchmal ganz schön kompliziert und komplex sein. Wir sind oft angespannt, unser Akku ist leer, es ist schwierig, all diese Spannungsfelder auszuhalten. Was oder vielleicht wer ist mein Blitzableiter, wenn es kracht und knallt? Aber langweilig wollen wir es ja auch nicht haben, sondern spannend, spannungsvoll und voller Abenteuer. Wie können wir diese negative und positive Spannung aushalten und einen gesunden, entspannten Ausgleich finden? Oft erleben wir z.B. die Adventszeit unter grosser Anspannung, der Vorweihnachtsstress lässt grüssen. Es sollte aber eine Zeit der freudigen Spannung sein, das Warten auf die Geburt von Jesus.

Auch die Kirche befindet sich in einem grossen christlich-gesellschaftlichen Spannungsfeld. Wie kann die Kirche mit dieser Dynamik arbeiten, statt gegen sie anzukämpfen oder sie gar auflösen zu wollen? Wie wird sie den verschiedensten Menschen darin gerecht? Wir sind «gespannt», wie das 11vor11 Team diese Gedanken für den nächsten Gottesdienst umsetzt. Herzliche Einladung zum Gottedienst mit anschliessendem Mittagessen. Mit Covid-Zertifikat, ohne Anmeldung. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage (www.refhorw.ch) miterlebt werden.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 28. November, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Zum Livestream

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 26.10.2021

EHEKURS 2022

Wir tun uns etwas Gutes

Egal ob ganz frisch verheiratet oder seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs, ob himmelhochjauchzend oder doch eher bemüht und angestrengt – in eure Ehe könnt und dürft ihr investieren. Der Ehe-Kurs (auch für Nicht-Verheiratete) startet mit einem stimmungsvollen Essen. Spannende Referate geben Impulse für den Alltag und Anregungen zum Gespräch als Paar. Vertiefende Aufgaben für zu Hause runden das Angebot ab. Es finden keine Gruppengespräche statt.

Start am 14. Januar 2022, 18.45-22:00 Uhr; sieben Abende jeweils 14-täglich. Kosten: Fr. 320.- pro Paar alles inkl.

Anmeldung: schelker-lauth@bluewin.ch / PDF Flyer zum Drucken

Autor: Martin Schelker|Datum: 15.10.2021

Neu in unserer Kirche

Akustikanlage für Hörgeräte

In unsere Kirche wurde eine Akustikanlage integriert. Diese befindet sich auf der rechten Seite von der hintersten bis zur drittvordersten Bank. Diese Bankreihen sind ausgeschildert. Beim Hörgeräteakustiker können die meisten Hörgeräte durch eine Funktion für die Nachrichtenübermittlung mit der Akustikanlage erweitert werden. Danach braucht es in der Kirche nur noch einen manuellen Knopfdruck am Hörgerät und Sie können unsere Gottesdienste mit einem besseren Klangerlebnis erleben. Alternativ haben wir mobile Kopfhörer, wenn jemand gern den Effekt in einem Gottesdienst ausprobieren möchte. Diese können am Eingang in Empfang genommen werden.

Autor: Elke Damm|Datum: 15.10.2021

Kirchensplitter

Ertappt und ermutigt

Ich bin auf der Rückreise von einem Anlass, der so gar nicht meinem Gusto entsprach. Elitäres Gehabe und selbstverliebte Voten bringen mich innerlich zum Kochen. Um mich abzulenken, öffne ich die Social-Media-App auf meinem i-Phone. Das alldominierende Thema der vergangenen Monate ist auch hier omnipräsent: Da wird geschimpft, diffamiert, hitzig diskutiert bzw. mit Worten Schlachten ausgetragen. "Wie konnte es nur so weit kommen?" frage ich mich. Trauer und Enttäuschung mischen sich mit Wut, und ja, ich rege mich auf!

Da erhebt David Einspruch, zunächst ganz leise mit einem Gedanken. Ich lese den 37. Psalm, und die Worte treffen mich mitten ins Herz: "Reg dich nicht auf über die Unheilstifter, ereifere dich nicht über Leute, die Unrecht üben", heisst es da. "Vergiss den Zorn! Hör auf dich zu ärgern, sonst tust du Unrecht!" Phu, dieser Einwand sitzt! Ich fühle mich ertappt. Unweigerlich denke ich an zahlreiche Situationen in den vergangenen Wochen zurück, in denen ich mich aufgeregt und aus Frust heraus, im Zorn, schlecht reagiert und Mitmenschen verurteilt habe. "Das war unrecht!" muss ich mir eingestehen und wiederum frage ich mich, wie es so weit kommen konnte. Nur diesmal im Blick auf mich selbst.

Aber es bleibt nicht bei dieser Ermahnung, sondern David hat an diesem Abend auch ermutigende Worte für mich im Köcher: "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau auf ihn", lese ich im Psalm weiter. "Tu das Gute, bleib wohnen im Land und bewahre die Treue. Sei still und harre auf ihn! Er bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht." Und wieder staune ich, wie direkt mich diese Worte treffen. Ja, ich will vertrauen und mich darauf fokussieren, treu in meinem Alltag und meinem Umfeld das Gute zu tun. Nein, auf so viele drängende Fragen dieser Zeit habe ich keine Antworten. Aber ich muss auch nicht ständig derjenige sein, welcher beurteilt, was nun "richtig" bzw. "gerecht" ist und was nicht. Es ist okay, auch einmal einfach still zu sein, auszuharren und den Versuch zu wagen, der Ungewissheit mit Vertrauen zu begegnen.

Irgendwie gelöst schwinge ich mich für das letzte Stück nach Hause auf meine Vespa. Ich geniesse den Fahrtwind und die Ruhe, welche sich in mir breit gemacht hat. Die Hitze des Tages, der Zorn und die Entrüstung sind verflogen. "Danke David, das war genau, was ich gebraucht habe," denke ich und muss dabei über mich selbst lachen.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.09.2021

Herzliche Einladung

Kirchgemeindeversammlung, Sonntag, 7. November

11.15 Uhr, im Saal der Ref. Kirche Horw

(im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst)    

Traktanden:

1)         Begrüssung

2)         Wahl der Stimmenzähler

3)         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 13.06.2021

4)         Genehmigung „Reglement für die Entschädigung von Behördenmitgliedern“ (PDF Reglement zum Drucken)

5)         Aufgaben und Finanzplan 2022-2024 (AFP zum Drucken)

6)         Genehmigung Budget 2022 (Budget zum Drucken)

7)         Genehmigung neue Kirchgemeindeordnung Horw (PDF Kirchenordnung zum Drucken)

8)         Informationen Förderverein

9)         Verschiedenes / Mitteilungen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnnahme

Der Kirchenvorstand 

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 16.09.2021

Zur aktuellen Situation

Liebe Horwer Reformierte

In unsere Kirchgemeinde finden Menschen mit den unterschiedlichsten Überzeugungen eine Heimat. Ja, bei uns sollen alle Menschen ohne Ausnahme willkommen und angenommen sein. Dies ist mehr als ein "frommer" Wunsch, es ist Teil unserer Identität als Gemeinschaft von Christusnachfolgern. Durch die Einführung der Zertifikatspflicht ab dem 13. September sind einerseits Anlässe im grösseren Rahmen wieder möglich, andererseits werden wir konfrontiert mit einem Dilemma, welches uns herausfordert. Umso wichtiger wird es in den kommenden Monaten sein, gegenseitige Werte wie Rücksichtnahme, Verständnis und Nächstenliebe praktisch zu leben.

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) hat sich gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Gottesdienste eingesetzt, da Nicht-Geimpfte nur noch mit negativem Testresultat an Veranstaltungen mit über 50 Personen teilnehmen können. Die Beschränkung auf 50 Personen für Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht bedeutet aber auch für Geimpfte einen grossen Einschnitt, da sie aus Platzgründen gar nicht oder nur online am Gottesdienst teilnehmen können. Da Mitwirkende neu auch zu den Teilnehmenden hinzuzurechnen sind, bedeutet dies die tiefste erlaubte Anzahl Gottesdienstbesucher seit dem ersten Lockdown.             

Die Situation in unserer Gesellschaft bis hinein in die Familien ist zurzeit sehr angespannt. Unterschiedliche Haltungen zu den Covid-Massnahmen lassen Freundschaften erkalten und Mitmenschen ziehen sich zurück. Als Kirchgemeinde wollen wir dieser Entwicklung entgegenwirken und uns dabei von unserem Jahresvers in 2.Timotheus 1,7 leiten lassen: "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Ja, wir müssen uns nicht vor unterschiedlichen Ansichten fürchten, solange wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen einander mit Verständnis, Demut und Annahme zu begegnen. Damit können wir in diesen Tagen ein Zeichen der Besonnenheit und Liebe setzen. Beten wir gemeinsam darum, dass Gottes Geist des Friedens und der Einheit uns durch die kommenden Monate tragen wird.     

Wie wirken sich die neuen Massnahmen im Blick auf unser Gemeindeleben aus?

Wir wollen als Kirchgemeinde solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen und werden uns selbstverständlich an alle Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit (BAG) halten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, grösstmögliche "Normalität" zu leben und für die gesamte Horwer Bevölkerung da zu sein. Im Blick auf Veranstaltungen werden wir deshalb - wo immer möglich - auf die Anwendung der Zertifikatspflicht verzichten. Bei grösseren Anlässen, wie z.B. bei Gottesdiensten mit vielen Freiwilligen oder mehreren Tauffamilien wird das Zertifikat zur Anwendung kommen, da wir ansonsten kaum zusätzliche Besucher willkommen heissen können. Bei Gottesdiensten ohne Zertifikat bitten wir um eine vorangehende Anmeldung entweder über das Anmeldeformular auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Bei Gottesdiensten mit Zertifikat braucht es keine Anmeldung, allerdings ist zur Überprüfung des Zertifikats ein zusätzlicher Identifikationsausweis (ID, Pass, Führerausweis, usw.) nötig. Die Zertifikatspflicht gilt ab 16 Jahren. Die Mehrheit der bisherigen Schutzmassnahmen entfallen mit dem Zertifikat, doch das Tragen von Schutzmasken wird bei uns weiterhin begrüsst. Niemand soll wegen der Testkosten für das Zertifikat Zuhause bleiben müssen. Zögert bitte nicht diesbezüglich mit uns Kontakt aufzunehmen! 

Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand und informieren darüber, welche Veranstaltungen ohne bzw. mit Zertifikat durchgeführt werden. In den vergangenen Monaten haben wir unser digitales Angebot ausgebaut, damit auch diejenigen, welche von Zuhause aus mit dabei sein möchten dies tun können. Einzelne Gottesdienste, wie die beliebten 11vor11- und Gäste-Gottesdienste übertragen wir live. In den anderen Gottesdiensten zeichnen wir die Predigten auf, damit diese im Anschluss auf der Homepage angeschaut bzw. angehört werden können.

Die Entscheidung darüber, wie mit den neuen Massnahmen umgegangen werden soll, ist uns nicht leichtgefallen. Wir sind uns bewusst, dass diese nebst neuen Möglichkeiten auch für alle Einschränkungen mit sich bringen werden. Herzlichen Dank für euer Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme!  

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 14.09.2021

Vorschau & Rückblick

Ökum. Latärndlifiir-Chinderfiir

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt!

Herzliche Einladung zur ökumenischen Latärndlifiir am Samstag, 13. November, 17 Uhr auf dem Hofmattschulhausplatz!

Was passiert eigentlich, wenn wir ein Licht in der Dunkelheit teilen? Das werden wir an der diesjährigen Latärndlifiir zusammen hören und sehen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit bunten Laternen, die die Latärndlifiir mit uns auf dem Hofmattschulhausplatz feiern. Anschliessend ziehen wir mit den Laternen durch die Strassen des Quartiers. Und eine kleine Stärkung zum Abschluss auf dem Hofmattschulhausplatz darf natürlich auch nicht fehlen. Bitte bringt der Umwelt zuliebe eure eigenen Trinkbecher mit. Vielen Dank!

Sollte es kurz vor dem Umzug noch zu Änderungen der BAG-Vorgaben bez. der Coronasituation geben, bitten wir euch, noch die Homepages der Kirchen, www.kathhorw.ch oder www.refhorw.ch zu konsultieren – Danke!

Rückblick: Herbst-Chinderfiir vom 13.09.2021 «Das Apfelmännchen»
Die Herbst-Chinderfiir fand bei schönem Wetter draussen vor der reformierten Kirche statt. Die kleinen und grossen Besucher konnten dem Apfelmännchen zuschauen, wie es seinen Apfel hegte und pflegte, bis daraus ein Riesenapfel wurde.

Auf dem Markt wollte aber niemand diesen Apfel kaufen und der Mann wurde traurig. Als dann gefährliche Drachen das Dorf bedrohten, war es den Dienern des Königs dank dem Riesenapfel des Mannes möglich, die Drachen zu vertreiben und alle waren wieder froh und zufrieden.

Die Anwesenden lernten, dass manchmal doch die kleinen Dinge wichtiger sind im Leben und bescheidene Wünsche in Erfüllung gehen können. Auf dem Heimweg oder bei Sonnenschein vor der Kirche konnten dann alle die Feier mit einem Brot-Apfelmännchen, einem Apfel und Schnitzideen für Äpfel ausklingen lassen, bis bald wieder!

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 13.09.2021

Action

Men go wild

DATUM: Samstag 11. September 2021 (7 - ca. 21 Uhr)
IDEE: Derart in die Höhe ging noch keine der bisherigen Touren. Aber die Anstrengung wird mit atemberaubenden Aussichten belohnt! Die Idee bleibt dabei dieselbe: Männer aus unserer Gemeinde und ihre Freunde verbringen einen genialen Tag voller Action, Inspiration und guter Gemeinschaft.                
PROGRAMM: Mit ÖV gehts frühmorgens zur Melchsee-Frutt. Von dort erklimmen wir auf einer Höhenrundtour (17.5 km / 1125 Höhenmeter / 6.5 h Wanderzeit) zwei Gipfel, u.a. den Hochstollen (2481 m). Mit Fatbikes und Trottis gehts daraufhin runter zur Stockalp und mit ÖV zurück nach Horw, wo wir den Abend beim gemeinsamen Znacht ausklingen lassen.
KOSTEN: Die Verpflegung sowie die Fatbikes organisieren wir. Die ÖV-Kosten (ca. 20.- mit Halbtax) und das Nachtessen übernimmt jeder selbst.  

Bitte hier bis 4. September anmelden  / PDF Flyer zum Drucken

Autor: Jonas Oesch|Datum: 11.09.2021

Ladies go well -SOUL

«Einfach leben – Weil weniger mehr ist!»

«Meine Agenda, mein Kleiderschrank, meine Wohnung, mein CV – alles ist ziemlich voll. Wir packen so viel in unser Leben, sind nonstop geschäftig beschäftigt. Und neben allen «to does» und «must haves» verpassen wir, einfach zu leben. Wir wollen miteinander entdecken, wie viel Fairness, Zeit und Freiheit es uns schenkt, wenn wir einfach leben.»

Herzliche Einladung zum «Ladies go well – soul» am Montag, 18. Oktober 20 Uhr im Kirchgemeindesaal. (Anmeldung aufgrund von Corona erwünscht an elke.damm@reflu.ch)

Referentin: Silke Sieber (*1986) ist verheiratet und Mama von drei Kids (7, 5, 5 Jahre). Sie hat in Basel und Heidelberg Theologie studiert. Heute leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann das Kirchengründungsprojekt precious.ch am Zürichsee und arbeitet beim Bibellesebund Schweiz als Referentin und Redakteurin.

Autor: |Datum: 09.09.2021

Gottesdienst vom 24. Oktober

Ein Sonntag im Zeichen der Jugend

Im August durften wir mit einer aufgestellten Truppe ins neue Konfjahr starten. Der Gottesdienst bietet Gelegenheit, die neuen Konfirmanden kennenzulernen. Zudem möchten wir gemeinsam auf die Erlebnisse des Konflagers in Südfrankreich zurückschauen und die Gemeinde daran teilhaben lassen. Die Jugendlichen von Nha Fala werden diesen Morgen mit ihrem Gesang musikalisch umrahmen. Alle sind herzlich eingeladen, sich von der Energie und Freude dieser jungen Menschen anstecken zu lassen.

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

Gottesdienst modern, Sonntag, 24. Oktober, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Pfarrer Jonas Oesch|Datum: 09.09.2021

Janine's Blog

Narrativ vom Leben

Es war eine laue Sommernacht inmitten von einem ruhigen Quartier in South Lake Tahoe, einem lauschigen Touristenort in Kalifornien. Den gemieteten Camper durften wir über Nacht in die Hauseinfahrt von Freunden von Freunden stellen.

Die Nacht war noch jung.

Da und dort bellten Hunde, in der Ferne vernahmen wir Musik. Durch die grossen Zedern, die überall im Quartier standen, erblickten wir Sterne. Mein Mann und ich sassen in der Einfahrt vor unserem Camper.  Genossen die endlich eingekehrte Ruhe. Wir waren erschöpft. Müde. Und genervt. Brauchten dringend einen Moment für uns, um uns zu sammeln. Der Tag war so gar nicht so verlaufen, wie wir uns das ausgemalt hatten. Lange hatten wir gehofft, dass diese Auszeit von 6 Wochen möglich wird. Wir wollten Freunde und Familie in den USA besuchen. Menschen, die uns wichtig sind, endlich wieder in die Arme schliessen. So genossen wir diese Zeit in vollen Zügen. Waren dankbar, dass es geklappt hat. Tankten auf. Wurden beschenkt. Und nun waren wir zum Abschluss unserer Auszeit auf dem Weg in die Natur. Einige Tage in der Wildnis vom Yosemite Nationalpark standen an. In diesen Ort haben wir uns vor Jahren verliebt und wir freuten uns riesig, dahin zurückzukehren.

Nun wurde aber an eben diesem Tag unsere Freude getrübt:

Als wir am Morgen mit dem gemieteten Camper losfuhren, meldete sich der Gasmelder im Inneren unseres Wohnmobils. Egal was wir unternahmen, um das Ding ruhig zu kriegen, er blieb beständig. Piepste uns während der gesamten Fahrt nervös die Ohren voll. Ausserdem funktionierten plötzlich weder Kühlschrank noch Wasserpumpe. Alles Dinge, die wir in der einsamen Natur nicht missen wollten. Ausserdem ist so ein Kohlendioxidmelder etwas, was man nicht einfach ignorieren sollte, oder? Anstatt wie geplant (und von mir ausdrücklich gewünscht!) den Lake Tahoe zu bewandern, schlugen wir uns nun also ohne nennbares Resultat mit der Hotline des Vermieters rum. Die Kinder sassen seit Stunden brav auf ihren Sitzen und warteten. Schlussendlich gaben wir 200 USD für eine neue Batterie aus, die das Problem aber doch nicht löste. Also wieder zurück zur Hotline. Da Samstag war, vertröstete uns der gute Telefon-Mensch auf den Montag. In einer drei Fahrstunden entfernten Stadt könne dann bestimmt jemand einen Blick auf unser Gefährt werfen... Was bis dahin mit unseren Kühlprodukten und unserem nicht vorhandenen Wasser (hallo WC Spülung!) war, schien ihn nicht zu kümmern. Wir waren auf uns gestellt.

So sassen wir also da.

Und sinnierten darüber, wie es weiter gehen soll. Wird uns dieses Vorkommnis gar unsere Ferien verderben? Denn ganz ehrlich: das Potenzial wäre durchaus vorhanden gewesen. Eltern mit Kindern wissen: Ferien, in denen man 24/7 mit seinen Liebsten auf einen Haufen geworfen ist, die lassen die Nervenstränge ziemlich ausgeleiert zurück. Erholung ist ein weit hergeholter Begriff. Wenn dann dazu noch Dinge schief laufen… Denn der kaputte Camper reihte sich mühelos in andere Ungeplantheiten unserer Reise ein. Da hätten wir zum Beispiel die Mittelohrenentzündung unserer Tochter, die sich genau zwei Tage vor dem geplanten Schnorchel Ausflug meldete. Bäh. Meinen Darm, der das fremde Essen 2 Wochen lang nicht so toll fand (Stichwort: Immodium). Oder die Fähre, die voll besetzt war und uns 4 Stunden Wartezeit in brütender Hitze bescherte. Ein kleiner Unfall, der dazu führte, dass meinem Mann verbal mit dem Einsatz einer Waffe gedroht wurde (hach, Amerika). Der Camper, den wir schon schrottig und schmutzig übernommen haben. Und der turbulente Flug, der dazu führte, dass die grosszügig bereitgestellte Kotztüte der Airline von einem Familienmitglied randvoll gefüllt wurde (die sind im Fall nicht zu gross bemessen, wenn’s dann drauf ankommt!). Wir waren uns einig: Nein, davon lassen wir uns nicht unterkriegen.

Wir machen unser Möglichstes. Gehen weiter.

Wir kamen darauf zu sprechen, wie diese Vorkommnisse unser Erleben der Ferien prägen. Sind das jetzt «schlechte» Ferien? Wie werden wir zuhause wohl von unseren Ferien erzählen? Erwähnen wir, was uns alles widerfahren ist? Was alles nicht nach Plan lief? Denn man könnte durchaus eine Negativ-Geschichte daraus machen. Ich realisierte, wie ich vieles schon wieder in den Hintergrund gedrängt hatte. Und mir gar nicht mehr bewusst war, dass ja tatsächlich schon einiges nicht ganz nach Plan lief. Sind wir dabei unehrlich, wenn wir zuhause nicht diese Dinge in den Vordergrund stellen? Sondern sogar eher darüber schmunzeln? Wenn in unseren Erzählungen eher das Baden beim schönen Wasserfall und die gesichteten Elche zum Zuge kommen und nicht die Panikattake der Tochter, weil sie Angst hatte vor Bären auf dem Campingplatz?

Jeder von uns hat ein Narrativ, wie er sein Leben erzählt.

Wir könnten aus den Ferien zurückkommen und erzählen, was alles nicht gut war. Und es hätte seine Berechtigung. Oder wir kommen zurück und erzählen all das tolle, was wir erleben durften. Davon, dass wir uns überwunden hatten mit einem Camper, ohne Strom und Wasser in die Natur zu fahren. Uns entschlossen, aus den Zitronen, die uns angeworfen wurden, Limonade zu machen und die Einfachheit zu geniessen. Und dabei einen der schönsten Tage unserer gesamten Auszeit erleben durften.

Alles hat seine Zeit

Ich möchte Schwieriges nicht totschweigen, denn es gehört ebenso zum Leben wie das wunderschöne und unbeschwerte. Beides hat seine Zeit, beides darf, ja soll, benannt werden.

"weinen hat seine Zeit,

lachen hat seine Zeit;

klagen hat seine Zeit,

tanzen hat seine Zeit"

(Prediger 3, 4)

Aber ich möchte meine Lebensscheinwerfer nicht auf dem Negativen belassen. Sondern mich umschauen und sagen: «ok, und jetzt?». Anerkennen, dass es Schwieriges gibt. Aushalten. Dann aber das Licht wegnehmen und ihm so gut es geht ein Schattenplätzchen zuweisen. Stattdessen das Schöne zelebrieren und mitnehmen. Feiern. Leben. Das Negativerlebte bleibt. Es gehört dazu. Es existiert neben dem Schönen. Aber es steht nicht im Zentrum. Es hat nicht die Macht, meine Gefühle auf die Dauer zu regieren. Es ist einfach, so etwas über Ferien zu sagen. Das gehört in die Spalte der Luxusprobleme. Vier Tage ohne Strom hat noch niemandem geschadet. Ist mir klar. Aber ich möchte diese Haltung gerne auf mein Leben übertragen. Und das beginnt eben gerade oft im scheinbar Unwichtigen. Im Kleinen.
Wie ist dein Narrativ?
Wie reagiere ich im Alltag auf Dinge, die nicht laufen wie geplant? Lasse ich zu, dass sie mir die Freude am Grossen nehmen? Wie erzähle ich am Abend von meinem Tag? Kommt mir zuerst das in den Sinn, was nicht gut war? Oder gelingt es mir, dieses zwar anzuerkennen, aber es so in meinen Alltag zu integrieren, dass das Narrativ am Ende des Tages nicht negativ ist? Wie reagiere ich auf Unvorhergesehenes, wenn mein Plan durcheinandergewirbelt wird? "Überlass alle deine Sorgen dem Herrn! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht." (Psalm 55:23)

Autor: Janine Oesche|Datum: 09.09.2021

Kirchensplitter

Ein Architekt, eine Ärztin und ein Pfarrer gehen zusammen in die Berge…

Meine diesjährigen Wanderferien klingen wie der Anfang eines Witzes. Jetzt ist es so weit! Ich habe mein Vikariat abgeschlossen, bin nicht mehr Vikar, sondern Pfarrer. Und das bringt Einiges mit sich. Einige von euch gratulierten mit zum Abschluss des Vikariates (Danke vielmals übrigens) und erwähnten achtungsvoll den Pfarrtitel: „Jetzt bist du Pfarrer!“ Im vertrauten Gespräch verrietet ihr mir dann, was dahintersteckt – auch verschiedene Irritationen: Früher durfte man den Pfarrer nur siezen. Dass man mich immer noch duzen darf, sei ungewohnt. – Wenn ich im T-Shirt dasitze, sähe ich ganz anders aus als in der Kirche. Gut, aber einfach anders. – Ein so junger Pfarrer sei schon ungewöhnlich, aber toll, dass die jungen Leute das noch machen.

Auch ich bin leicht irritiert über den Pfarrtitel. Es klingt komisch zu sagen, ich sei Pfarrer. Das klingt so altbacken. Ein Pfarrer ist distanziert, religiös verklärt und älteren Semesters. Andere Leute haben einen Beruf, ich bin ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Was ich in Horw im letzten Jahr erleben durfte, hatte aber wenig mit diesen Vorstellungen vom Pfarrer zu tun. Ich durfte in einer Kirchgemeinde arbeiten, wo Menschen zusammenkommen, um ihren Glauben zu leben und miteinander unterwegs zu sein. Der Pfarrer Jonas Oesch, mein Vikleiter, ist überhaupt nicht pfäffisch, trieb mir alle pfarrherrlichen Anflüge sofort aus und lehrte mich in Wort und Tat, was es heisst zu dienen und die Menschen hinter den vielen Aufgaben zu sehen. Auch die Mitarbeitenden in Horw habe ich extrem geschätzt, es herrschte eine Teamatmosphäre, die eher zu einem jungen, agilen Startup als zu einer Kirchgemeinde passt. (Das gilt auch für den Kirchenvorstand, obwohl „jung“ nicht das richte Wort ist.)

Ich danke euch allen von Herzen für das letzte Jahr. Ihr habt mich unglaublich viel gelehrt und gezeigt, dass der Pfarrberuf authentisch und frisch gelebt werden kann. Mit dieser Perspektive starte ich gerne in den Beruf. Auch in den Berghütten hatte ich aufgrund meines Berufs super Gespräche über Gott und die Welt – nach der ersten Irritation. Übrigens: Wer den obigen Witz fertig zu schreiben weiss, kann mir ihn sehr gerne schicken. Mir ist noch keine passende Pointe eingefallen.

Autor: Benjamin Manig|Datum: 16.08.2021

WIR SAGEN ADIEU

Verabschiedung Benjamin Manig

Lieber Beni, dein „Pfarrer-Lehrjahr“ – wie du es selbst bezeichnet hast - ist nach mehr als einem Jahr zu Ende. In der ersten Zeit war der Schwerpunkt beim Hineinschauen und Kennenlernen, dann kam das eigene Umsetzen in die Praxis. In den letzten zwei Monaten, während des Urlaubes des Ausbildungspfarrers, warst du „richtiger“ Gemeindepfarrer mit umfassender Verantwortung: Predigten, Seelsorgegespräche, Besuche, Hochzeit, Taufe, Trauerfeier. Du hast die Herausforderungen super gemeistert, und immer spürt man deine Freude an den Aufgaben und dein Interesse für die Menschen.

Du bist jemand, der auch lebt, was er sagt. Dein persönlicher Glaube bildet die Grundlage für das grosse Engagement mit den Menschen und für diese. Deine offene, interessierte und gewinnende Art hat dir viele Türen geöffnet. Bei den jungen Menschen warst du beliebt, aber auch die älteren haben dich sehr geschätzt. Und mehrmals hörte man die Frage: „Können wir ihn nicht behalten?“ Du hast dich entschieden, neben der Arbeit an einer Dissertation in der Studentenarbeit der VBG zu wirken.

Wir danken dir ganz herzlich für dein Engagement, Mitdenken und Mitgestalten in unserer Kirchgemeinde. Für deinen weiteren Weg als Pfarrer und auch privat wünschen wir dir Gottes reichen Segen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unseren (Ausbildungs-) Pfarrer Jonas Oesch, welcher für diese Aufgabe zuvor einen Kurs absolviert und Beni sehr engagiert begleitet hat. Im Namen des Kirchenvorstandes Martin Schelker

Autor: Martin Schelker|Datum: 16.08.2021

VORGESTELLT

Unsere neue Katechetin

«Es gibt Wunder, die auch in ihrer Wiederholung nichts von ihrem Zauber verlieren» - Dies ist ein Satz, den ich sehr liebe und der mich immer wieder daran erinnert, Augen, Ohren und das Herz offen zu halten. Mein Name ist Béatrice von Holzen und ich freue mich sehr, in der reformierten Kirche Horw im Religionsunterricht mitzuarbeiten. Ich wohne seit vielen Jahren in Kriens, bin Mutter von drei jungen Erwachsenen und vor drei Monaten zum ersten Mal Grossmami geworden. Das ist grossartig! Ich liebe die Gartenarbeit sowie das anschliessende Geniessen im Garten mit Freunden. Letzten Sommer ging ich auf Wanderschaft. Ich wanderte von Pier-Pierre-de-Porte nach Santiago. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Seit vielen Jahren gebe ich auf verschiedenen Stufen Religionsunterricht. Mit den Kindern gemeinsam Gottesspuren in der Natur, in der Bibel und in unseren Herzen zu entdecken, ist für mich spannend und bereichernd. Ich freue mich auf neue Begegnungen in Horw, ich freue mich auf die Kinder der 2. Klasse und ich freue mich über die Hilfsbereitschaft, welche ich bereits im Team erleben durfte. Das sind für mich auch kleine Wunder!

Autor: Béatrice von Holzen|Datum: 16.08.2021

WIR STARTEN WIEDER

Ökum. Fraueznüni

Nach langer Pause werden wir wieder mit dem Fraueznüni starten. Am 1. September, um 9 Uhr erwartet uns Otto Hauenreiter mit einem bebilderten Ausflug in ein unbekanntes Land: Burundi, das Land der tausend Hügel, auch die Schweiz Afrikas genannt, am Tanganyikasee gelegen, religiös und abergläubisch, weibliche Dominanz und eine arme Bevölkerung. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Wir freuen uns auf euch.

Eurer Fraueznüni-Team

Autor: Elke Damm|Datum: 16.08.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Raise your voice

Es braucht Mut, seine Stimme zu erheben. Es braucht Mut, die Stimme zu erheben für Menschen, die keine Stimme haben oder wo Ungerechtigkeit herrscht. Es braucht Mut, für sich selbst einzustehen. Es braucht aber auch Klugheit, im richtigen Zeitpunkt nichts zu sagen und andere Meinungen stehen zu lassen. Oft schweigen wir aber feige, weil wir die Konsequenzen fürchten. Viele Märtyrer sind gestorben, weil sie ihre Stimme erhoben haben. Jesus hat seine Stimme oft erhoben, aber er hatte immer die Menschen im Blickfeld, nicht die Macht oder das System. Was sind unsere Gründe, die Stimme zu erheben, oder eben nicht? Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

Zum Livestream

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. September, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 16.08.2021

Rückblick & Vorschau

Ökum. Chinderfiiren

Herbst-Chinderfiir: ,,Das Apfelmännchen"
Montag 13. September 2021, um 16.00 Uhr in der reformierten Kirche Horw

Ein einsamer Mann wünscht sich einen Apfel am Baum. Und tatsächlich wächst und wächst ein riesiger Apfel an seinem Baum. Am Markt will ihn aber niemand kaufen. Als ein Drache das Land bedroht, kann der einsame Mann plötzlich helfen. Wie genau er das macht, hörst du an der Herbst-Chinderfiir, wir freuen uns auf dich! PDF Flyer zum Drucken

Rückblick Sommer-Chinderfiir "Hans im Glück"
Hans bekam vom Bauer einen grossen Klumpen Gold für seine fleissige Arbeit. Da Hans immer das haben wollte, was seine Freunde hatten, die ihm auf seinem Weg begegnet waren, tauschte er seinen Goldklumpen gegen ein Pferd, danach sein Pferd für eine Kuh, dann seine Kuh für ein Schwein, sein Schwein für eine Gans, seine Gans für einen Schleifstein und der fiel ihm in den Brunnen. Nun hatte er nichts mehr. Zuerst war er erschrocken doch schon bald empfand er grosse Glücksgefühle und dankte Gott, dass Er ihn von seiner Last befreite.

Das Chinderfiir-Team

Autor: Chinderfiir-Team|Datum: 14.07.2021

Kirchensplitter

Kirche wie am Anfang?

Wie sieht unsere Kirchgemeinde in 10 Jahren aus? Als Kirchenvorstand machen wir uns in diesem Jahr Gedanken zu dieser Frage. Und wenn man ausblickt, tut es gut, auch zurückzuschauen. Wie war es denn ganz am Anfang, als die Christen angefangen haben, sich zu organisieren? In der Bibel ist dies innerhalb der Apostelgeschichte (Kap. 2,42-47) recht detailliert beschrieben. Es ist eine typische Pionier- und Aufbruch-Situation: Die Menschen sind begeistert und sehr gemeinschaftlich unterwegs. Von aussen hätten wir vielleicht damals gesagt: «Die kommen schon noch auf den Boden der Realität. Sowas kann man nicht über längere Zeit durchhalten.» Und tatsächlich hätten wir mehrheitlich recht gehabt.

Der letzte Satz des vorgenannten Bibel-Abschnittes gibt mir immer wieder zu denken: «Sie wurden vom ganzen Volk geachtet und es kamen täglich weitere Menschen dazu …» Heute würde man die allgemeine Verfassung der Kirchen in unseren Breitengraden eher so beschreiben: «Sie werden von einem Grossteil der Bevölkerung belächelt und täglich gehen Mitglieder weg.»

Auch wenn wir Letzteres in Horw nur wenig zu spüren bekommen, sind wir doch herausgefordert immer wieder neu zu überlegen, wie wir Kirche heute gestalten können. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft von Christen, die eine Ausstrahlung hat, die anziehend wirkt und darum Menschen dabeibleiben oder dazu kommen und sich engagieren. Es ist mir bewusst, dass man das nicht organisieren kann. Wir wollen möglichst gute Rahmenbedingungen schaffen und ein glaubwürdiges, offenes und transparentes Leben miteinander teilen. Es sollen alle ihren Platz finden können, egal ob jemand im Moment viel geben kann oder eher darauf angewiesen ist, getragen zu werden. Ansonsten entspricht das Gemeindeleben wie einem Garten: das Wachsen und Gedeihen ist Geschenk Gottes.       

Autor: Martin Schelker|Datum: 24.06.2021

Abschied

Zwei Herzblut-Katechetinnen sagen Adieu

In den vergangenen 13 Jahren haben sich Dora Burri und Ursula Graf mit viel Herzblut im Relunti engagiert und dabei Kinderherzen geprägt. Wir werden ihre Art, ihre Erfahrung und die tolle Zusammenarbeit vermissen. Ja, der Abschied von unseren beiden "dienstältesten" Katechetinnen fällt uns nicht leicht. Gleichzeitig freuen wir uns mit ihnen, dass sie nun mehr Zeit für ihre Enkel (Dora), bzw. die Blindenseelsorge (Ursi) zur Verfügung haben.

Ursi hat jeweils für den Unti extra den weiten Weg von Zürich nach Horw auf sich genommen. Die Art und Weise wie sie damit umgeht, dass sie nicht sehen kann, hat bei den Kindern mehr bewirkt als viele Worte. Unvergessen bleiben Ursis Leidenschaft für biblische Geschichten und ihre einzigartige Fähigkeit, diese in Wortbildern zu erzählen. Auch ihre Innerlichkeit, sei es im Gesang oder im Gebet, ist berührend und hat den Kindern das Herz des himmlischen Vaters vor Augen geführt.

Doras organisatorisches Talent, ihr dienender und – man könnte schon fast sagen - visionärer Charakter waren für das ganze Katechetikteam ein grosser Segen. Angefangen als Kirchenvorständin, ist Dora früh in den Unti eingestiegen, später hat sie die Ausbildung gemacht und in den letzten Jahren war sie gar als Ausbildungsbegleiterin engagiert. Nein, Dora macht keine halben Sachen! Als absehbar wurde, dass es immer mühsamer wird, den Unterricht an der Schule zu gestalten, wurde unter der Leitung von Dora der Wechsel auf den Mittwochnachmittag gewagt. Statt wöchentlich fand der Unti nun monatlich statt. Alle Kinder zusammen, dafür länger und mit zwei Lehrpersonen. Dieser neue Ansatz brauchte Mut, Beharrlichkeit und kommunikatives Geschick und gerade darin liegen auch Doras Stärken.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 24.06.2021

GÄSTEGOTTESDIENST

Hoffnung im weltweiten Unrecht

„Dein Reich komme“ – beten Christinnen und Christen weltweit und drücken damit ihre Sehnsucht nach einer gerechteren Welt aus. Die weltweite Ungleichheit nimmt zu und viele Menschen leben ausserhalb des Schutzes eines funktionierenden Rechtsstaates. Sie können sich nicht auf die Gewährleistung ihrer grundlegenden Menschenrechte verlassen. Sie sind schutzlos und haben niemanden, an den sie sich wenden können, da die Polizei häufig korrupt ist. Mit unserem Gast, dem Juristen David Ehlebracht, sprechen wir darüber, wie die Welt gerechter werden kann. Was ist konkret möglich, ohne uns in ideologische Streitereien zu verwickeln? David Ehlebracht erzählt aus seinem Erfahrungsschatz von Einsätzen in den Philippinen und Ghana. Er spricht aus der Perspektive eines Juristen – aber auch als Christ, der nach Gottes Herz für Gerechtigkeit fragt.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 27. Juni, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw

Autor: Benjamin Manig|Datum: 08.06.2021