News-Archiv

Täglich inspiriert durch den Advent

24x Weihnachten neu erleben

Jeden Tag im Advent dem Sinn von Weihnachten ein bisschen näherkommen. Das ist die Idee der überkonfessionellen Aktion "24x Weihnachten neu erleben". Jeden Tag wird ein neuer, inspirierender Gedanke (Lesezeit 2 Minuten) auf unserer Homepage veröffentlicht und auf dem weihnachtlich gestalteten Vorplatz der Kirche ausgehängt, damit auch Passanten die Tiefe der Weihnachtsbotschaft neu entdecken können. Die ermutigenden Texte können auch als Adventskalender in einer kreativ gestalteten Box bei uns für 10.- bezogen werden. Darin enthalten sind 24 wunderschöne Klappkarten mit Holzklämmerchen und Schnur, fixfertig vorbereitet für die Gestaltung Zuhause. Mitte Woche wird zudem jeweils ein hoffnungsvoller Video-Impuls auf der Homepage aufgeschaltet. Alle sind herzlich eingeladen, in der für sie passenden Form an der vorweihnachtlichen Freude teilzunehmen: Sei es, indem Sie sich vom täglichen Impuls inspirieren lassen oder einfach auf dem Kirchenvorplatz die Stimmung geniessen.     

Adventskalender zum Drucken und Lesen:

Freitag, 3. Dezember       Donnerstag, 2. Dezember       Mittwoch, 1. Dezember

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.11.2021

8. DEZEMBER

Weihnachtskindertag 2021

Mittwoch, 8. Dezember
9:00 – 12:15 Uhr oder 13:30 bis 16:45 Uhr, in der reformierten Kirche Horw

Gemeinsam stimmen wir uns auf Weihnachten ein:
Wir hören eine funkelnde Weihnachtsgeschichte
Wir singen schöne Weihnachtslieder
Wir basteln tolle Weihnachtsgeschenke
Wir haben zusammen viel Spass
Am Feuer bräteln wir süsse Marshmallows

Der Kindertag ist für alle reformierten Kinder und ihre Freunde ab 6 Jahren. Auch in diesem Jahr werden wir den Tag in 2 Gruppen durchführen. An jedem Halbtag können ca. 30 Kinder teilnehmen, welche in 3 Gruppen aufgeteilt werden. Jede Gruppe wird von zwei aufgestellten Konfirmandinnen oder Konfirmanden begleitet.

Ihr könnt euch entweder für den Morgen oder für den Nachmittag anmelden. Dies gerne bis am 24. November über unsere Homepage. Allfällige Fragen oder Anregungen nehmen wir gerne unter folgender Adresse entgegen: sandra.wey@reflu.ch

Mitnehmen:
Kleider, die schmutzig werden dürfen
CHF 10 Unkostenbeitrag pro Kind

Das Vorbereitungsteam der reformierten Kirche freut sich über dein Mitmachen!

David Zurbuchen, Anja Zimmermann, Kathrin Iselin, Bernhard Kuhn, Hannah Kuhn, Mika Heer, Sebastian Kämpfer, Jan Santschi, Jonas Oesch, Beatrice Ernst, Cornelia Biedermann, Anke Groth, Yael Stäubli, Ruth Mumenthaler, Daniel Mumenthaler, Christel Gysin, René Wey, Rita Widmer, Lidia Weldeghebriel, Timo Stirnimann, Sandra Wey-Barth

PDF Flyer zum Drucken

Zur Online-Anmeldung

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 06.11.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Unter Spannung

Das Leben kann manchmal ganz schön kompliziert und komplex sein. Wir sind oft angespannt, unser Akku ist leer, es ist schwierig, all diese Spannungsfelder auszuhalten. Was oder vielleicht wer ist mein Blitzableiter, wenn es kracht und knallt? Aber langweilig wollen wir es ja auch nicht haben, sondern spannend, spannungsvoll und voller Abenteuer. Wie können wir diese negative und positive Spannung aushalten und einen gesunden, entspannten Ausgleich finden? Oft erleben wir z.B. die Adventszeit unter grosser Anspannung, der Vorweihnachtsstress lässt grüssen. Es sollte aber eine Zeit der freudigen Spannung sein, das Warten auf die Geburt von Jesus.

Auch die Kirche befindet sich in einem grossen christlich-gesellschaftlichen Spannungsfeld. Wie kann die Kirche mit dieser Dynamik arbeiten, statt gegen sie anzukämpfen oder sie gar auflösen zu wollen? Wie wird sie den verschiedensten Menschen darin gerecht? Wir sind «gespannt», wie das 11vor11 Team diese Gedanken für den nächsten Gottesdienst umsetzt. Herzliche Einladung zum Gottedienst mit anschliessendem Mittagessen. Mit Covid-Zertifikat, ohne Anmeldung. Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage (www.refhorw.ch) miterlebt werden.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 28. November, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Zum Livestream

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 26.10.2021

Neu in unserer Kirche

Akustikanlage für Hörgeräte

In unsere Kirche wurde eine Akustikanlage integriert. Diese befindet sich auf der rechten Seite von der hintersten bis zur drittvordersten Bank. Diese Bankreihen sind ausgeschildert. Beim Hörgeräteakustiker können die meisten Hörgeräte durch eine Funktion für die Nachrichtenübermittlung mit der Akustikanlage erweitert werden. Danach braucht es in der Kirche nur noch einen manuellen Knopfdruck am Hörgerät und Sie können unsere Gottesdienste mit einem besseren Klangerlebnis erleben. Alternativ haben wir mobile Kopfhörer, wenn jemand gern den Effekt in einem Gottesdienst ausprobieren möchte. Diese können am Eingang in Empfang genommen werden.

Autor: Elke Damm|Datum: 15.10.2021

Kirchensplitter

Ertappt und ermutigt

Ich bin auf der Rückreise von einem Anlass, der so gar nicht meinem Gusto entsprach. Elitäres Gehabe und selbstverliebte Voten bringen mich innerlich zum Kochen. Um mich abzulenken, öffne ich die Social-Media-App auf meinem i-Phone. Das alldominierende Thema der vergangenen Monate ist auch hier omnipräsent: Da wird geschimpft, diffamiert, hitzig diskutiert bzw. mit Worten Schlachten ausgetragen. "Wie konnte es nur so weit kommen?" frage ich mich. Trauer und Enttäuschung mischen sich mit Wut, und ja, ich rege mich auf!

Da erhebt David Einspruch, zunächst ganz leise mit einem Gedanken. Ich lese den 37. Psalm, und die Worte treffen mich mitten ins Herz: "Reg dich nicht auf über die Unheilstifter, ereifere dich nicht über Leute, die Unrecht üben", heisst es da. "Vergiss den Zorn! Hör auf dich zu ärgern, sonst tust du Unrecht!" Phu, dieser Einwand sitzt! Ich fühle mich ertappt. Unweigerlich denke ich an zahlreiche Situationen in den vergangenen Wochen zurück, in denen ich mich aufgeregt und aus Frust heraus, im Zorn, schlecht reagiert und Mitmenschen verurteilt habe. "Das war unrecht!" muss ich mir eingestehen und wiederum frage ich mich, wie es so weit kommen konnte. Nur diesmal im Blick auf mich selbst.

Aber es bleibt nicht bei dieser Ermahnung, sondern David hat an diesem Abend auch ermutigende Worte für mich im Köcher: "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau auf ihn", lese ich im Psalm weiter. "Tu das Gute, bleib wohnen im Land und bewahre die Treue. Sei still und harre auf ihn! Er bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht." Und wieder staune ich, wie direkt mich diese Worte treffen. Ja, ich will vertrauen und mich darauf fokussieren, treu in meinem Alltag und meinem Umfeld das Gute zu tun. Nein, auf so viele drängende Fragen dieser Zeit habe ich keine Antworten. Aber ich muss auch nicht ständig derjenige sein, welcher beurteilt, was nun "richtig" bzw. "gerecht" ist und was nicht. Es ist okay, auch einmal einfach still zu sein, auszuharren und den Versuch zu wagen, der Ungewissheit mit Vertrauen zu begegnen.

Irgendwie gelöst schwinge ich mich für das letzte Stück nach Hause auf meine Vespa. Ich geniesse den Fahrtwind und die Ruhe, welche sich in mir breit gemacht hat. Die Hitze des Tages, der Zorn und die Entrüstung sind verflogen. "Danke David, das war genau, was ich gebraucht habe," denke ich und muss dabei über mich selbst lachen.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.09.2021

Herzliche Einladung

Kirchgemeindeversammlung, Sonntag, 7. November

11.15 Uhr, im Saal der Ref. Kirche Horw

(im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst)    

Traktanden:

1)         Begrüssung

2)         Wahl der Stimmenzähler

3)         Genehmigung des Protokolls der KG-Versammlung vom 13.06.2021

4)         Genehmigung „Reglement für die Entschädigung von Behördenmitgliedern“ (PDF Reglement zum Drucken)

5)         Aufgaben und Finanzplan 2022-2024 (AFP zum Drucken)

6)         Genehmigung Budget 2022 (Budget zum Drucken)

7)         Genehmigung neue Kirchgemeindeordnung Horw (PDF Kirchenordnung zum Drucken)

8)         Informationen Förderverein

9)         Verschiedenes / Mitteilungen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnnahme

Der Kirchenvorstand 

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 16.09.2021

Zur aktuellen Situation

Liebe Horwer Reformierte

In unsere Kirchgemeinde finden Menschen mit den unterschiedlichsten Überzeugungen eine Heimat. Ja, bei uns sollen alle Menschen ohne Ausnahme willkommen und angenommen sein. Dies ist mehr als ein "frommer" Wunsch, es ist Teil unserer Identität als Gemeinschaft von Christusnachfolgern. Durch die Einführung der Zertifikatspflicht ab dem 13. September sind einerseits Anlässe im grösseren Rahmen wieder möglich, andererseits werden wir konfrontiert mit einem Dilemma, welches uns herausfordert. Umso wichtiger wird es in den kommenden Monaten sein, gegenseitige Werte wie Rücksichtnahme, Verständnis und Nächstenliebe praktisch zu leben.

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) hat sich gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Gottesdienste eingesetzt, da Nicht-Geimpfte nur noch mit negativem Testresultat an Veranstaltungen mit über 50 Personen teilnehmen können. Die Beschränkung auf 50 Personen für Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht bedeutet aber auch für Geimpfte einen grossen Einschnitt, da sie aus Platzgründen gar nicht oder nur online am Gottesdienst teilnehmen können. Da Mitwirkende neu auch zu den Teilnehmenden hinzuzurechnen sind, bedeutet dies die tiefste erlaubte Anzahl Gottesdienstbesucher seit dem ersten Lockdown.             

Die Situation in unserer Gesellschaft bis hinein in die Familien ist zurzeit sehr angespannt. Unterschiedliche Haltungen zu den Covid-Massnahmen lassen Freundschaften erkalten und Mitmenschen ziehen sich zurück. Als Kirchgemeinde wollen wir dieser Entwicklung entgegenwirken und uns dabei von unserem Jahresvers in 2.Timotheus 1,7 leiten lassen: "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Ja, wir müssen uns nicht vor unterschiedlichen Ansichten fürchten, solange wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen einander mit Verständnis, Demut und Annahme zu begegnen. Damit können wir in diesen Tagen ein Zeichen der Besonnenheit und Liebe setzen. Beten wir gemeinsam darum, dass Gottes Geist des Friedens und der Einheit uns durch die kommenden Monate tragen wird.     

Wie wirken sich die neuen Massnahmen im Blick auf unser Gemeindeleben aus?

Wir wollen als Kirchgemeinde solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen und werden uns selbstverständlich an alle Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit (BAG) halten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, grösstmögliche "Normalität" zu leben und für die gesamte Horwer Bevölkerung da zu sein. Im Blick auf Veranstaltungen werden wir deshalb - wo immer möglich - auf die Anwendung der Zertifikatspflicht verzichten. Bei grösseren Anlässen, wie z.B. bei Gottesdiensten mit vielen Freiwilligen oder mehreren Tauffamilien wird das Zertifikat zur Anwendung kommen, da wir ansonsten kaum zusätzliche Besucher willkommen heissen können. Bei Gottesdiensten ohne Zertifikat bitten wir um eine vorangehende Anmeldung entweder über das Anmeldeformular auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Bei Gottesdiensten mit Zertifikat braucht es keine Anmeldung, allerdings ist zur Überprüfung des Zertifikats ein zusätzlicher Identifikationsausweis (ID, Pass, Führerausweis, usw.) nötig. Die Zertifikatspflicht gilt ab 16 Jahren. Die Mehrheit der bisherigen Schutzmassnahmen entfallen mit dem Zertifikat, doch das Tragen von Schutzmasken wird bei uns weiterhin begrüsst. Niemand soll wegen der Testkosten für das Zertifikat Zuhause bleiben müssen. Zögert bitte nicht diesbezüglich mit uns Kontakt aufzunehmen! 

Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand und informieren darüber, welche Veranstaltungen ohne bzw. mit Zertifikat durchgeführt werden. In den vergangenen Monaten haben wir unser digitales Angebot ausgebaut, damit auch diejenigen, welche von Zuhause aus mit dabei sein möchten dies tun können. Einzelne Gottesdienste, wie die beliebten 11vor11- und Gäste-Gottesdienste übertragen wir live. In den anderen Gottesdiensten zeichnen wir die Predigten auf, damit diese im Anschluss auf der Homepage angeschaut bzw. angehört werden können.

Die Entscheidung darüber, wie mit den neuen Massnahmen umgegangen werden soll, ist uns nicht leichtgefallen. Wir sind uns bewusst, dass diese nebst neuen Möglichkeiten auch für alle Einschränkungen mit sich bringen werden. Herzlichen Dank für euer Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme!  

Autor: Kirchenvorstand|Datum: 14.09.2021

Vorschau & Rückblick

Ökum. Latärndlifiir-Chinderfiir

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt!

Herzliche Einladung zur ökumenischen Latärndlifiir am Samstag, 13. November, 17 Uhr auf dem Hofmattschulhausplatz!

Was passiert eigentlich, wenn wir ein Licht in der Dunkelheit teilen? Das werden wir an der diesjährigen Latärndlifiir zusammen hören und sehen. Wir freuen uns auf viele Kinder mit bunten Laternen, die die Latärndlifiir mit uns auf dem Hofmattschulhausplatz feiern. Anschliessend ziehen wir mit den Laternen durch die Strassen des Quartiers. Und eine kleine Stärkung zum Abschluss auf dem Hofmattschulhausplatz darf natürlich auch nicht fehlen. Bitte bringt der Umwelt zuliebe eure eigenen Trinkbecher mit. Vielen Dank!

Sollte es kurz vor dem Umzug noch zu Änderungen der BAG-Vorgaben bez. der Coronasituation geben, bitten wir euch, noch die Homepages der Kirchen, www.kathhorw.ch oder www.refhorw.ch zu konsultieren – Danke!

Rückblick: Herbst-Chinderfiir vom 13.09.2021 «Das Apfelmännchen»
Die Herbst-Chinderfiir fand bei schönem Wetter draussen vor der reformierten Kirche statt. Die kleinen und grossen Besucher konnten dem Apfelmännchen zuschauen, wie es seinen Apfel hegte und pflegte, bis daraus ein Riesenapfel wurde.

Auf dem Markt wollte aber niemand diesen Apfel kaufen und der Mann wurde traurig. Als dann gefährliche Drachen das Dorf bedrohten, war es den Dienern des Königs dank dem Riesenapfel des Mannes möglich, die Drachen zu vertreiben und alle waren wieder froh und zufrieden.

Die Anwesenden lernten, dass manchmal doch die kleinen Dinge wichtiger sind im Leben und bescheidene Wünsche in Erfüllung gehen können. Auf dem Heimweg oder bei Sonnenschein vor der Kirche konnten dann alle die Feier mit einem Brot-Apfelmännchen, einem Apfel und Schnitzideen für Äpfel ausklingen lassen, bis bald wieder!

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 13.09.2021

Action

Men go wild

DATUM: Samstag 11. September 2021 (7 - ca. 21 Uhr)
IDEE: Derart in die Höhe ging noch keine der bisherigen Touren. Aber die Anstrengung wird mit atemberaubenden Aussichten belohnt! Die Idee bleibt dabei dieselbe: Männer aus unserer Gemeinde und ihre Freunde verbringen einen genialen Tag voller Action, Inspiration und guter Gemeinschaft.                
PROGRAMM: Mit ÖV gehts frühmorgens zur Melchsee-Frutt. Von dort erklimmen wir auf einer Höhenrundtour (17.5 km / 1125 Höhenmeter / 6.5 h Wanderzeit) zwei Gipfel, u.a. den Hochstollen (2481 m). Mit Fatbikes und Trottis gehts daraufhin runter zur Stockalp und mit ÖV zurück nach Horw, wo wir den Abend beim gemeinsamen Znacht ausklingen lassen.
KOSTEN: Die Verpflegung sowie die Fatbikes organisieren wir. Die ÖV-Kosten (ca. 20.- mit Halbtax) und das Nachtessen übernimmt jeder selbst.  

Bitte hier bis 4. September anmelden  / PDF Flyer zum Drucken

Autor: Jonas Oesch|Datum: 11.09.2021

Ladies go well -SOUL

«Einfach leben – Weil weniger mehr ist!»

«Meine Agenda, mein Kleiderschrank, meine Wohnung, mein CV – alles ist ziemlich voll. Wir packen so viel in unser Leben, sind nonstop geschäftig beschäftigt. Und neben allen «to does» und «must haves» verpassen wir, einfach zu leben. Wir wollen miteinander entdecken, wie viel Fairness, Zeit und Freiheit es uns schenkt, wenn wir einfach leben.»

Herzliche Einladung zum «Ladies go well – soul» am Montag, 18. Oktober 20 Uhr im Kirchgemeindesaal. (Anmeldung aufgrund von Corona erwünscht an elke.damm@reflu.ch)

Referentin: Silke Sieber (*1986) ist verheiratet und Mama von drei Kids (7, 5, 5 Jahre). Sie hat in Basel und Heidelberg Theologie studiert. Heute leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann das Kirchengründungsprojekt precious.ch am Zürichsee und arbeitet beim Bibellesebund Schweiz als Referentin und Redakteurin.

Autor: |Datum: 09.09.2021

Gottesdienst vom 24. Oktober

Ein Sonntag im Zeichen der Jugend

Im August durften wir mit einer aufgestellten Truppe ins neue Konfjahr starten. Der Gottesdienst bietet Gelegenheit, die neuen Konfirmanden kennenzulernen. Zudem möchten wir gemeinsam auf die Erlebnisse des Konflagers in Südfrankreich zurückschauen und die Gemeinde daran teilhaben lassen. Die Jugendlichen von Nha Fala werden diesen Morgen mit ihrem Gesang musikalisch umrahmen. Alle sind herzlich eingeladen, sich von der Energie und Freude dieser jungen Menschen anstecken zu lassen.

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

Gottesdienst modern, Sonntag, 24. Oktober, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Pfarrer Jonas Oesch|Datum: 09.09.2021

Janine's Blog

Narrativ vom Leben

Es war eine laue Sommernacht inmitten von einem ruhigen Quartier in South Lake Tahoe, einem lauschigen Touristenort in Kalifornien. Den gemieteten Camper durften wir über Nacht in die Hauseinfahrt von Freunden von Freunden stellen.

Die Nacht war noch jung.

Da und dort bellten Hunde, in der Ferne vernahmen wir Musik. Durch die grossen Zedern, die überall im Quartier standen, erblickten wir Sterne. Mein Mann und ich sassen in der Einfahrt vor unserem Camper.  Genossen die endlich eingekehrte Ruhe. Wir waren erschöpft. Müde. Und genervt. Brauchten dringend einen Moment für uns, um uns zu sammeln. Der Tag war so gar nicht so verlaufen, wie wir uns das ausgemalt hatten. Lange hatten wir gehofft, dass diese Auszeit von 6 Wochen möglich wird. Wir wollten Freunde und Familie in den USA besuchen. Menschen, die uns wichtig sind, endlich wieder in die Arme schliessen. So genossen wir diese Zeit in vollen Zügen. Waren dankbar, dass es geklappt hat. Tankten auf. Wurden beschenkt. Und nun waren wir zum Abschluss unserer Auszeit auf dem Weg in die Natur. Einige Tage in der Wildnis vom Yosemite Nationalpark standen an. In diesen Ort haben wir uns vor Jahren verliebt und wir freuten uns riesig, dahin zurückzukehren.

Nun wurde aber an eben diesem Tag unsere Freude getrübt:

Als wir am Morgen mit dem gemieteten Camper losfuhren, meldete sich der Gasmelder im Inneren unseres Wohnmobils. Egal was wir unternahmen, um das Ding ruhig zu kriegen, er blieb beständig. Piepste uns während der gesamten Fahrt nervös die Ohren voll. Ausserdem funktionierten plötzlich weder Kühlschrank noch Wasserpumpe. Alles Dinge, die wir in der einsamen Natur nicht missen wollten. Ausserdem ist so ein Kohlendioxidmelder etwas, was man nicht einfach ignorieren sollte, oder? Anstatt wie geplant (und von mir ausdrücklich gewünscht!) den Lake Tahoe zu bewandern, schlugen wir uns nun also ohne nennbares Resultat mit der Hotline des Vermieters rum. Die Kinder sassen seit Stunden brav auf ihren Sitzen und warteten. Schlussendlich gaben wir 200 USD für eine neue Batterie aus, die das Problem aber doch nicht löste. Also wieder zurück zur Hotline. Da Samstag war, vertröstete uns der gute Telefon-Mensch auf den Montag. In einer drei Fahrstunden entfernten Stadt könne dann bestimmt jemand einen Blick auf unser Gefährt werfen... Was bis dahin mit unseren Kühlprodukten und unserem nicht vorhandenen Wasser (hallo WC Spülung!) war, schien ihn nicht zu kümmern. Wir waren auf uns gestellt.

So sassen wir also da.

Und sinnierten darüber, wie es weiter gehen soll. Wird uns dieses Vorkommnis gar unsere Ferien verderben? Denn ganz ehrlich: das Potenzial wäre durchaus vorhanden gewesen. Eltern mit Kindern wissen: Ferien, in denen man 24/7 mit seinen Liebsten auf einen Haufen geworfen ist, die lassen die Nervenstränge ziemlich ausgeleiert zurück. Erholung ist ein weit hergeholter Begriff. Wenn dann dazu noch Dinge schief laufen… Denn der kaputte Camper reihte sich mühelos in andere Ungeplantheiten unserer Reise ein. Da hätten wir zum Beispiel die Mittelohrenentzündung unserer Tochter, die sich genau zwei Tage vor dem geplanten Schnorchel Ausflug meldete. Bäh. Meinen Darm, der das fremde Essen 2 Wochen lang nicht so toll fand (Stichwort: Immodium). Oder die Fähre, die voll besetzt war und uns 4 Stunden Wartezeit in brütender Hitze bescherte. Ein kleiner Unfall, der dazu führte, dass meinem Mann verbal mit dem Einsatz einer Waffe gedroht wurde (hach, Amerika). Der Camper, den wir schon schrottig und schmutzig übernommen haben. Und der turbulente Flug, der dazu führte, dass die grosszügig bereitgestellte Kotztüte der Airline von einem Familienmitglied randvoll gefüllt wurde (die sind im Fall nicht zu gross bemessen, wenn’s dann drauf ankommt!). Wir waren uns einig: Nein, davon lassen wir uns nicht unterkriegen.

Wir machen unser Möglichstes. Gehen weiter.

Wir kamen darauf zu sprechen, wie diese Vorkommnisse unser Erleben der Ferien prägen. Sind das jetzt «schlechte» Ferien? Wie werden wir zuhause wohl von unseren Ferien erzählen? Erwähnen wir, was uns alles widerfahren ist? Was alles nicht nach Plan lief? Denn man könnte durchaus eine Negativ-Geschichte daraus machen. Ich realisierte, wie ich vieles schon wieder in den Hintergrund gedrängt hatte. Und mir gar nicht mehr bewusst war, dass ja tatsächlich schon einiges nicht ganz nach Plan lief. Sind wir dabei unehrlich, wenn wir zuhause nicht diese Dinge in den Vordergrund stellen? Sondern sogar eher darüber schmunzeln? Wenn in unseren Erzählungen eher das Baden beim schönen Wasserfall und die gesichteten Elche zum Zuge kommen und nicht die Panikattake der Tochter, weil sie Angst hatte vor Bären auf dem Campingplatz?

Jeder von uns hat ein Narrativ, wie er sein Leben erzählt.

Wir könnten aus den Ferien zurückkommen und erzählen, was alles nicht gut war. Und es hätte seine Berechtigung. Oder wir kommen zurück und erzählen all das tolle, was wir erleben durften. Davon, dass wir uns überwunden hatten mit einem Camper, ohne Strom und Wasser in die Natur zu fahren. Uns entschlossen, aus den Zitronen, die uns angeworfen wurden, Limonade zu machen und die Einfachheit zu geniessen. Und dabei einen der schönsten Tage unserer gesamten Auszeit erleben durften.

Alles hat seine Zeit

Ich möchte Schwieriges nicht totschweigen, denn es gehört ebenso zum Leben wie das wunderschöne und unbeschwerte. Beides hat seine Zeit, beides darf, ja soll, benannt werden.

"weinen hat seine Zeit,

lachen hat seine Zeit;

klagen hat seine Zeit,

tanzen hat seine Zeit"

(Prediger 3, 4)

Aber ich möchte meine Lebensscheinwerfer nicht auf dem Negativen belassen. Sondern mich umschauen und sagen: «ok, und jetzt?». Anerkennen, dass es Schwieriges gibt. Aushalten. Dann aber das Licht wegnehmen und ihm so gut es geht ein Schattenplätzchen zuweisen. Stattdessen das Schöne zelebrieren und mitnehmen. Feiern. Leben. Das Negativerlebte bleibt. Es gehört dazu. Es existiert neben dem Schönen. Aber es steht nicht im Zentrum. Es hat nicht die Macht, meine Gefühle auf die Dauer zu regieren. Es ist einfach, so etwas über Ferien zu sagen. Das gehört in die Spalte der Luxusprobleme. Vier Tage ohne Strom hat noch niemandem geschadet. Ist mir klar. Aber ich möchte diese Haltung gerne auf mein Leben übertragen. Und das beginnt eben gerade oft im scheinbar Unwichtigen. Im Kleinen.
Wie ist dein Narrativ?
Wie reagiere ich im Alltag auf Dinge, die nicht laufen wie geplant? Lasse ich zu, dass sie mir die Freude am Grossen nehmen? Wie erzähle ich am Abend von meinem Tag? Kommt mir zuerst das in den Sinn, was nicht gut war? Oder gelingt es mir, dieses zwar anzuerkennen, aber es so in meinen Alltag zu integrieren, dass das Narrativ am Ende des Tages nicht negativ ist? Wie reagiere ich auf Unvorhergesehenes, wenn mein Plan durcheinandergewirbelt wird? "Überlass alle deine Sorgen dem Herrn! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht." (Psalm 55:23)

Autor: Janine Oesche|Datum: 09.09.2021

Kirchensplitter

Ein Architekt, eine Ärztin und ein Pfarrer gehen zusammen in die Berge…

Meine diesjährigen Wanderferien klingen wie der Anfang eines Witzes. Jetzt ist es so weit! Ich habe mein Vikariat abgeschlossen, bin nicht mehr Vikar, sondern Pfarrer. Und das bringt Einiges mit sich. Einige von euch gratulierten mit zum Abschluss des Vikariates (Danke vielmals übrigens) und erwähnten achtungsvoll den Pfarrtitel: „Jetzt bist du Pfarrer!“ Im vertrauten Gespräch verrietet ihr mir dann, was dahintersteckt – auch verschiedene Irritationen: Früher durfte man den Pfarrer nur siezen. Dass man mich immer noch duzen darf, sei ungewohnt. – Wenn ich im T-Shirt dasitze, sähe ich ganz anders aus als in der Kirche. Gut, aber einfach anders. – Ein so junger Pfarrer sei schon ungewöhnlich, aber toll, dass die jungen Leute das noch machen.

Auch ich bin leicht irritiert über den Pfarrtitel. Es klingt komisch zu sagen, ich sei Pfarrer. Das klingt so altbacken. Ein Pfarrer ist distanziert, religiös verklärt und älteren Semesters. Andere Leute haben einen Beruf, ich bin ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Was ich in Horw im letzten Jahr erleben durfte, hatte aber wenig mit diesen Vorstellungen vom Pfarrer zu tun. Ich durfte in einer Kirchgemeinde arbeiten, wo Menschen zusammenkommen, um ihren Glauben zu leben und miteinander unterwegs zu sein. Der Pfarrer Jonas Oesch, mein Vikleiter, ist überhaupt nicht pfäffisch, trieb mir alle pfarrherrlichen Anflüge sofort aus und lehrte mich in Wort und Tat, was es heisst zu dienen und die Menschen hinter den vielen Aufgaben zu sehen. Auch die Mitarbeitenden in Horw habe ich extrem geschätzt, es herrschte eine Teamatmosphäre, die eher zu einem jungen, agilen Startup als zu einer Kirchgemeinde passt. (Das gilt auch für den Kirchenvorstand, obwohl „jung“ nicht das richte Wort ist.)

Ich danke euch allen von Herzen für das letzte Jahr. Ihr habt mich unglaublich viel gelehrt und gezeigt, dass der Pfarrberuf authentisch und frisch gelebt werden kann. Mit dieser Perspektive starte ich gerne in den Beruf. Auch in den Berghütten hatte ich aufgrund meines Berufs super Gespräche über Gott und die Welt – nach der ersten Irritation. Übrigens: Wer den obigen Witz fertig zu schreiben weiss, kann mir ihn sehr gerne schicken. Mir ist noch keine passende Pointe eingefallen.

Autor: Benjamin Manig|Datum: 16.08.2021

WIR SAGEN ADIEU

Verabschiedung Benjamin Manig

Lieber Beni, dein „Pfarrer-Lehrjahr“ – wie du es selbst bezeichnet hast - ist nach mehr als einem Jahr zu Ende. In der ersten Zeit war der Schwerpunkt beim Hineinschauen und Kennenlernen, dann kam das eigene Umsetzen in die Praxis. In den letzten zwei Monaten, während des Urlaubes des Ausbildungspfarrers, warst du „richtiger“ Gemeindepfarrer mit umfassender Verantwortung: Predigten, Seelsorgegespräche, Besuche, Hochzeit, Taufe, Trauerfeier. Du hast die Herausforderungen super gemeistert, und immer spürt man deine Freude an den Aufgaben und dein Interesse für die Menschen.

Du bist jemand, der auch lebt, was er sagt. Dein persönlicher Glaube bildet die Grundlage für das grosse Engagement mit den Menschen und für diese. Deine offene, interessierte und gewinnende Art hat dir viele Türen geöffnet. Bei den jungen Menschen warst du beliebt, aber auch die älteren haben dich sehr geschätzt. Und mehrmals hörte man die Frage: „Können wir ihn nicht behalten?“ Du hast dich entschieden, neben der Arbeit an einer Dissertation in der Studentenarbeit der VBG zu wirken.

Wir danken dir ganz herzlich für dein Engagement, Mitdenken und Mitgestalten in unserer Kirchgemeinde. Für deinen weiteren Weg als Pfarrer und auch privat wünschen wir dir Gottes reichen Segen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unseren (Ausbildungs-) Pfarrer Jonas Oesch, welcher für diese Aufgabe zuvor einen Kurs absolviert und Beni sehr engagiert begleitet hat. Im Namen des Kirchenvorstandes Martin Schelker

Autor: Martin Schelker|Datum: 16.08.2021

VORGESTELLT

Unsere neue Katechetin

«Es gibt Wunder, die auch in ihrer Wiederholung nichts von ihrem Zauber verlieren» - Dies ist ein Satz, den ich sehr liebe und der mich immer wieder daran erinnert, Augen, Ohren und das Herz offen zu halten. Mein Name ist Béatrice von Holzen und ich freue mich sehr, in der reformierten Kirche Horw im Religionsunterricht mitzuarbeiten. Ich wohne seit vielen Jahren in Kriens, bin Mutter von drei jungen Erwachsenen und vor drei Monaten zum ersten Mal Grossmami geworden. Das ist grossartig! Ich liebe die Gartenarbeit sowie das anschliessende Geniessen im Garten mit Freunden. Letzten Sommer ging ich auf Wanderschaft. Ich wanderte von Pier-Pierre-de-Porte nach Santiago. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Seit vielen Jahren gebe ich auf verschiedenen Stufen Religionsunterricht. Mit den Kindern gemeinsam Gottesspuren in der Natur, in der Bibel und in unseren Herzen zu entdecken, ist für mich spannend und bereichernd. Ich freue mich auf neue Begegnungen in Horw, ich freue mich auf die Kinder der 2. Klasse und ich freue mich über die Hilfsbereitschaft, welche ich bereits im Team erleben durfte. Das sind für mich auch kleine Wunder!

Autor: Béatrice von Holzen|Datum: 16.08.2021

WIR STARTEN WIEDER

Ökum. Fraueznüni

Nach langer Pause werden wir wieder mit dem Fraueznüni starten. Am 1. September, um 9 Uhr erwartet uns Otto Hauenreiter mit einem bebilderten Ausflug in ein unbekanntes Land: Burundi, das Land der tausend Hügel, auch die Schweiz Afrikas genannt, am Tanganyikasee gelegen, religiös und abergläubisch, weibliche Dominanz und eine arme Bevölkerung. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Wir freuen uns auf euch.

Eurer Fraueznüni-Team

Autor: Elke Damm|Datum: 16.08.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Raise your voice

Es braucht Mut, seine Stimme zu erheben. Es braucht Mut, die Stimme zu erheben für Menschen, die keine Stimme haben oder wo Ungerechtigkeit herrscht. Es braucht Mut, für sich selbst einzustehen. Es braucht aber auch Klugheit, im richtigen Zeitpunkt nichts zu sagen und andere Meinungen stehen zu lassen. Oft schweigen wir aber feige, weil wir die Konsequenzen fürchten. Viele Märtyrer sind gestorben, weil sie ihre Stimme erhoben haben. Jesus hat seine Stimme oft erhoben, aber er hatte immer die Menschen im Blickfeld, nicht die Macht oder das System. Was sind unsere Gründe, die Stimme zu erheben, oder eben nicht? Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

Zum Livestream

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. September, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 16.08.2021

Rückblick & Vorschau

Ökum. Chinderfiiren

Herbst-Chinderfiir: ,,Das Apfelmännchen"
Montag 13. September 2021, um 16.00 Uhr in der reformierten Kirche Horw

Ein einsamer Mann wünscht sich einen Apfel am Baum. Und tatsächlich wächst und wächst ein riesiger Apfel an seinem Baum. Am Markt will ihn aber niemand kaufen. Als ein Drache das Land bedroht, kann der einsame Mann plötzlich helfen. Wie genau er das macht, hörst du an der Herbst-Chinderfiir, wir freuen uns auf dich! PDF Flyer zum Drucken

Rückblick Sommer-Chinderfiir "Hans im Glück"
Hans bekam vom Bauer einen grossen Klumpen Gold für seine fleissige Arbeit. Da Hans immer das haben wollte, was seine Freunde hatten, die ihm auf seinem Weg begegnet waren, tauschte er seinen Goldklumpen gegen ein Pferd, danach sein Pferd für eine Kuh, dann seine Kuh für ein Schwein, sein Schwein für eine Gans, seine Gans für einen Schleifstein und der fiel ihm in den Brunnen. Nun hatte er nichts mehr. Zuerst war er erschrocken doch schon bald empfand er grosse Glücksgefühle und dankte Gott, dass Er ihn von seiner Last befreite.

Das Chinderfiir-Team

Autor: Chinderfiir-Team|Datum: 14.07.2021

Kirchensplitter

Kirche wie am Anfang?

Wie sieht unsere Kirchgemeinde in 10 Jahren aus? Als Kirchenvorstand machen wir uns in diesem Jahr Gedanken zu dieser Frage. Und wenn man ausblickt, tut es gut, auch zurückzuschauen. Wie war es denn ganz am Anfang, als die Christen angefangen haben, sich zu organisieren? In der Bibel ist dies innerhalb der Apostelgeschichte (Kap. 2,42-47) recht detailliert beschrieben. Es ist eine typische Pionier- und Aufbruch-Situation: Die Menschen sind begeistert und sehr gemeinschaftlich unterwegs. Von aussen hätten wir vielleicht damals gesagt: «Die kommen schon noch auf den Boden der Realität. Sowas kann man nicht über längere Zeit durchhalten.» Und tatsächlich hätten wir mehrheitlich recht gehabt.

Der letzte Satz des vorgenannten Bibel-Abschnittes gibt mir immer wieder zu denken: «Sie wurden vom ganzen Volk geachtet und es kamen täglich weitere Menschen dazu …» Heute würde man die allgemeine Verfassung der Kirchen in unseren Breitengraden eher so beschreiben: «Sie werden von einem Grossteil der Bevölkerung belächelt und täglich gehen Mitglieder weg.»

Auch wenn wir Letzteres in Horw nur wenig zu spüren bekommen, sind wir doch herausgefordert immer wieder neu zu überlegen, wie wir Kirche heute gestalten können. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft von Christen, die eine Ausstrahlung hat, die anziehend wirkt und darum Menschen dabeibleiben oder dazu kommen und sich engagieren. Es ist mir bewusst, dass man das nicht organisieren kann. Wir wollen möglichst gute Rahmenbedingungen schaffen und ein glaubwürdiges, offenes und transparentes Leben miteinander teilen. Es sollen alle ihren Platz finden können, egal ob jemand im Moment viel geben kann oder eher darauf angewiesen ist, getragen zu werden. Ansonsten entspricht das Gemeindeleben wie einem Garten: das Wachsen und Gedeihen ist Geschenk Gottes.       

Autor: Martin Schelker|Datum: 24.06.2021

Abschied

Zwei Herzblut-Katechetinnen sagen Adieu

In den vergangenen 13 Jahren haben sich Dora Burri und Ursula Graf mit viel Herzblut im Relunti engagiert und dabei Kinderherzen geprägt. Wir werden ihre Art, ihre Erfahrung und die tolle Zusammenarbeit vermissen. Ja, der Abschied von unseren beiden "dienstältesten" Katechetinnen fällt uns nicht leicht. Gleichzeitig freuen wir uns mit ihnen, dass sie nun mehr Zeit für ihre Enkel (Dora), bzw. die Blindenseelsorge (Ursi) zur Verfügung haben.

Ursi hat jeweils für den Unti extra den weiten Weg von Zürich nach Horw auf sich genommen. Die Art und Weise wie sie damit umgeht, dass sie nicht sehen kann, hat bei den Kindern mehr bewirkt als viele Worte. Unvergessen bleiben Ursis Leidenschaft für biblische Geschichten und ihre einzigartige Fähigkeit, diese in Wortbildern zu erzählen. Auch ihre Innerlichkeit, sei es im Gesang oder im Gebet, ist berührend und hat den Kindern das Herz des himmlischen Vaters vor Augen geführt.

Doras organisatorisches Talent, ihr dienender und – man könnte schon fast sagen - visionärer Charakter waren für das ganze Katechetikteam ein grosser Segen. Angefangen als Kirchenvorständin, ist Dora früh in den Unti eingestiegen, später hat sie die Ausbildung gemacht und in den letzten Jahren war sie gar als Ausbildungsbegleiterin engagiert. Nein, Dora macht keine halben Sachen! Als absehbar wurde, dass es immer mühsamer wird, den Unterricht an der Schule zu gestalten, wurde unter der Leitung von Dora der Wechsel auf den Mittwochnachmittag gewagt. Statt wöchentlich fand der Unti nun monatlich statt. Alle Kinder zusammen, dafür länger und mit zwei Lehrpersonen. Dieser neue Ansatz brauchte Mut, Beharrlichkeit und kommunikatives Geschick und gerade darin liegen auch Doras Stärken.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 24.06.2021

GÄSTEGOTTESDIENST

Hoffnung im weltweiten Unrecht

„Dein Reich komme“ – beten Christinnen und Christen weltweit und drücken damit ihre Sehnsucht nach einer gerechteren Welt aus. Die weltweite Ungleichheit nimmt zu und viele Menschen leben ausserhalb des Schutzes eines funktionierenden Rechtsstaates. Sie können sich nicht auf die Gewährleistung ihrer grundlegenden Menschenrechte verlassen. Sie sind schutzlos und haben niemanden, an den sie sich wenden können, da die Polizei häufig korrupt ist. Mit unserem Gast, dem Juristen David Ehlebracht, sprechen wir darüber, wie die Welt gerechter werden kann. Was ist konkret möglich, ohne uns in ideologische Streitereien zu verwickeln? David Ehlebracht erzählt aus seinem Erfahrungsschatz von Einsätzen in den Philippinen und Ghana. Er spricht aus der Perspektive eines Juristen – aber auch als Christ, der nach Gottes Herz für Gerechtigkeit fragt.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 27. Juni, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw

Autor: Benjamin Manig|Datum: 08.06.2021

Kirchensplitter

Von Wüstenwanderungen und Oasen

Es ist alles perfekt vorbereitet: Rucksack, Sonnenschutz, Sandwich und Snacks, vielleicht die Kamera, die geländefesten Schuhe und natürlich genügend Flüssigkeit. Bei strahlendem Wetter kann einer erfolgreichen Wanderung nun eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Die Aussicht sollte herrlich werden, eventuell blühen gar einige besonders schöne Blumen und dank der Höhe sollte auch die Temperatur auszuhalten sein. Na dann – nichts wie losmarschiert!

Schon etliche Male bin ich voller Zuversicht und Vorfreude, etwa so wie beschrieben, in einen Ausflug gestartet. Mit der Familie, in Lagern oder mit einem guten Freund – Abenteuer, schöne Vistas oder einfach etwas frischer Bergluft nachjagend. Doch was, wenn aus der geplanten Glückstour eine Wüstenwanderung wird? Es braucht nicht viel: Ein knapp berechneter Wasservorrat und eine lange Strecke ohne Brunnen oder saubere Quelle können schon ausreichen, um aus einer fröhlichen Wandertruppe einen Haufen Nervensägen zu machen.

Wie vielen von uns geht es momentan so ähnlich, wie einer durstigen Wandergruppe oder wie dem wüstenwandernden Volk Israel? Durstig nach Nähe und Gemeinschaft nimmt der sehnsüchtige Wunsch, der kargen Wüste zu entkommen, überhand: Endlos scheint die Wüste und spärlich gesät die Wasserstellen und Orte der Rast.

Genauso wie frisches Brunnenwasser im ausgetrockneten Mund schmeckt - wie das beste Getränk, das man sich vorstellen kann - so zeigen auch die spärlicher vorhandenen Oasen in Trockenzeiten stärkere Wirkung. Ein Jugendgottesdienst nach einer so langen gesanglosen Zeit, Treffen in Teams, nachdem diese nicht oder nur online möglich waren – Dinge, die vorher oft einfach «waren», werden plötzlich zur persönlichen Oase, Ort der Erfrischung und Ermutigung für die weitere Reise. Ich möchte noch öfter und aktiver Ausschau halten nach diesen Gelegenheiten, bei Gott den Wasserschlauch auffüllen zu lassen, mich zu erfrischen und auszuruhen. Mit einem frisch gefüllten Schlauch und gelöschtem Durst wandert es sich gleich wieder viel leichter, selbst wenn es noch ein Stückchen weiter durch die Wüste geht.

Autor: David Zurbuchen|Datum: 27.05.2021

Samstag, 5. Juni

Wanderung um den Lungernsee

mit Abkühlung im See
Ab: 8:48 Uhr Gleis 1 Bahnhof Horw
10 km, 186 m Auf- und Abstieg, Wanderzeit 2:45 h
An: Horw 17:08 Uhr


Anmeldung und Nachfragen bis 2. Juni mit Information über gültiges GA oder Halbtax an:

Elke Damm:  Tel. 041 340 76 22 oder Mail: elke.damm@reflu.ch

Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Ausrüstung / Verpflegung: Der Witterung angepasste Kleidung, Picknick im Rucksack, gute Wanderschuhe, Wanderstöcke von  Vorteil.

PDF Flyer

Autor: Elke Damm|Datum: 27.05.2021

Janine's Blog

Der grösste Feind

Was beinhaltet für dich das Wort «Freundlichkeit»?

Mir kommen spontan Adjektive wie liebevoll, gütig, fürsorglich, ermutigend, grosszügig, interessiert und verständnisvoll in den Sinn. Eine freundliche Person hat für mich einen wohlwollenden, warmen Blick.

Einmal im Monat fahre ich mit dem Auto in ein Shoppingcenter, 15 Minuten von meinem Wohnort entfernt, um dort meinen Grosseinkauf zu erledigen. Ich habe mir angewöhnt, auf der Fahrt eine Playlist von Spotify zu starten und mich mit Liedern überraschen zu lassen. Nicht selten entdecke ich so neue Songs, die mich noch etwas länger begleiten.

So geschehen vor ein paar Wochen, als ein Lied von Andrew Peterson erklang. Andrew Peterson ist ein US-amerikanischer Sänger. Er hat seiner Tochter ein Lied gewidmet mit dem Titel «be kind to yourself»: Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Der Text stach mir mitten ins Herz

Er erwischte mich auf einer emotionalen Ebene. Der Gedanke, dass ein Vater seiner Tochter ein solches Lied schreibt und vorsingt, berührte mich zutiefst. Ich habe selber drei Töchter. Und es beelendet mich, wenn ich jetzt schon zusehen muss, wie kritisch sie sich manchmal im Spiegel betrachten. Oder wie wenig sie sich teils zutrauen. Ängste haben. Unsicher sind.

Wenn ich ehrlich bin, haben sie da in mir leider auch nicht immer das grösste Vorbild vor Augen. Im Gegensatz zu meinem Mann stehe ich selten vor dem Spiegel und finde mich vorbehaltlos schön. Und oft brauche ich Bestätigung von meinem Umfeld, um Neues zu wagen. Meine Töchter sehen mich nicht oft hinstehen und sagen: «das kann ich gut!». Schnell lasse ich mich verunsichern. Kritik an mir selbst fällt mir um einiges einfacher als Lob.

Aus meiner Arbeit mit Frauen und Jugendlichen weiss ich, dass ich damit nicht alleine bin. Die ganze Social Media Kultur tut uns hier auch nicht gerade einen Gefallen. Stärker denn je ist man fremden Leben ausgesetzt, die gegen aussen erstrebenswert und perfekt wirken.

Be kind to yourself

Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Nein, oft bin ich das nicht. All die Eigenschaften, die ich eingangs erwähnt habe, wende ich zwar Fremden und Freunden gegenüber (hoffentlich) an, aber nicht unbedingt, wenn es um mich selber geht. Viel zu kritisch betrachte ich mein Verhalten. Mein Aussehen. Meinen Charakter.

Einer der bekanntesten Verse in der Bibel ist das Gebot der Nächstenliebe. In verschiedenen Kontexten kommt es in der Bibel immer wieder vor:

«Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!»

(z.B. Lukas 10,27)

Oft wird bei diesem Vers die Liebe zu unseren Mitmenschen betont. Wenn man den Vers aber genauer betrachtet, merkt man, dass er voraussetzt, sich selber zu «lieben». Sich selber wohlgesinnt zu sein. Nur so kann man auch vorbehaltslos Liebe weiter verschenken.

Andrew Peterson fragt in seinem Lied:

«Wie endet es, wenn der Krieg, den du führst, nur gegen dich selber ist? Du musst lernen, deine Feinde zu lieben.»

Wow. Das sitzt irgendwie tief, oder? Wie oft geht es mir so, dass der Feind, gegen den ich ankämpfe, tatsächlich meine eigenen Gedanken sind? Dass ich mir selber im Weg stehe. Dass ich mich selber bekämpfe in einem Kampf, indem es schlussendlich keinen Gewinner geben kann.

Das Kriegsbeil begraben

Für mich persönlich hat dieses «mich selber gerne haben» viel mit Versöhnung zu tun. Versöhnung mit den Seiten an mir, die ich nicht mag. Versöhnung mit meinem Körper. Mit Charakterzügen, die herausfordernd sind. Für mich und andere. Mit Umständen, die ich nicht ändern kann. Das heisst natürlich nicht, dass ich mich nicht mehr verändern möchte und resigniere. Aber es bedeutet, dass ich die Ausgangslage annehme.

Nicht aus Überlegenheit. Auch nicht aus Selbstzentriertheit. Sondern aus Selbstmitgefühl. Oder wie L’Oréal es formulieren würde: «Weil ich es mir wert bin». Liebevoll, gütig, fürsorglich, ermutigend, grosszügig, interessiert und verständnisvoll.

Weil ich weiss, dass ich, wenn ich versöhnt bin mit mir selber, dies auch weitergeben kann. An meine Kinder. An mein Umfeld. Und an mein Herz.

Deshalb meine freundliche Erinnerung an dich heute:

Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Andrew Peterson - Be Kind to Yourself (Official Lyric Video)

Autor: Janine Oesch|Datum: 11.05.2021

Herzliche Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung


Sonntag, 13. Juni, um 11.15 Uhr, in der ref. Kirche

(im Anschluss an 10 Uhr-Gottesdienst)    

 

Traktanden:

1.         Begrüssung

2.         Wahl der Stimmenzähler

3.         Genehmigung Protokoll vom 01.11.2020

4.         Jahresbericht 2020

5.         Jahresrechnung 2020  
            - Präsentation der Erfolgsrechnung und Bilanz / PDF Erfolgsrechnung zum Drucken
            - Beschluss über Verwendung des Überschusses
            - Bericht der Rechnungskommission
            - Erteilung der Décharge an den Kirchenvorstand

6.         Wahlen
           - Kirchenvorstand
           - Rechnungskommission
           - Urnenbüro
PDF Liste Wahlvorschläge

7.         Informationen aus dem Förderverein 

8.         Verschiedenes / Mitteilungen

Die Akten liegen ab dem 26. Mai im Sekretariat auf oder können auf der Homepage www.refhorw.ch eingesehen werden. Bitte hier anmelden.
Wir freuen uns über Ihr Mitentscheiden, indem Sie aktiv teilnehmen.

Der Kirchenvorstand 

Autor: Martin Schelker, Pärsident Kirchenvorstand|Datum: 10.05.2021

Sommer-Chinderfiir

Hans im Glück

Hans im Glück wandert mit Stock und Hut durch die Welt und sucht sein Glück. Wenn ihr wissen wollt, wie er sein Glück findet, kommt doch zur Sommer-Chinderfiir. Wir freuen uns sehr auf euch!

Um das Schutzkonzept für die Sommerfiir einhalten zu können, ist eine Anmeldung obligatorisch: Bitte hier anmelden!

Ökumenische Sommer-Chinderfiir, Dienstag, 8. Juni, 16 Uhr, Reformierte Kirche Horw (Aussenbereich)

PDF Flyer

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 10.05.2021

VORGESTELLT

farbenspiel.family

Die Reformierte Zürcher Landeskirche hat in einer ökumenischen Zusammenarbeit mit anderen Kantonalkirchen eine neue Homepage gestaltet, die sehr modern, ansprechend und benutzerfreundlich daherkommt. Sie richtet sich an Familien mit Kindern von ca. 0-8 Jahren und alle, die mit Kindern in diesem Alter Kontakt haben, auch Gotti/Götti und Grosseltern profitieren. Besonders sind auch katechetisch Tätige angesprochen. Hier einige Auszüge aus dem Pressetext:

„farbenspiel.family ist die Inspirationsquelle für moderne Eltern, die Wert auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder legen. Auf der kunterbunten Webseite finden Sie jede Menge Inspiration und Motivation, wie Sie Ihren Familienalltag mit noch mehr Tiefgang bereichern.

Lassen Sie sich von verschiedenen Denkanstössen motivieren, entdecken Sie moderne Gebete, Lieder und Rituale für Ihre Kinder und profitieren Sie von den Tipps erfahrener Fachpersonen zu den alltäglichen Herausforderungen, die das Familienleben im Jahr 2021 mit sich bringt. Wie erklärt man einem Kind, dass der Grossvater bald stirbt? Wie bringt man einem Kind den konstruktiven Umgang mit Konflikten bei? Wie erleichtert man einem Kind das Einschlafen? Auf diese und viele weitere Fragen liefert farbenspiel.family fundierte Antworten. Die tiefgründigen Texte und Videos ermutigen Eltern, die spirituelle Dimension im Leben mit Kindern zu entdecken und zu gestalten, dem christlichen Glauben einen Platz im Familienleben einzuräumen und Spuren von Gott zu finden.“

Ich bin begeistert von der Homepage und empfehle allen Interessierten, dort einmal etwas herumzustöbern. Den direkten Link zur Online-Eiführung und weitere Informationen finden Sie HIER.

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 10.05.2021

LADIES GO WELL

Action – Der Berg ruft!

Am Samstag, 19. Juni heisst es endlich wieder "Ladies go well". Wir wandern gemütlich von der Alp Gschwänd zur Fräckmüntegg und geniessen dort die Aussicht auf dem Baumwipfelpfad, Abenteuerlustige sausen mit der Rodelbahn den Berg runter. Anschliessend geniessen wir ein urchiges Nachtessen auf der Alp Gschwänd. Weitere Infos auf der Homepage.

Anmelden kann man sich bis am 6. Juni: elke.damm@reflu.ch. Da mit den jetzigen Bestimmungen nur 15 Frauen teilnehmen können, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt (Warteliste).

PDF Flyer

Autor: Janine Oesch|Datum: 10.05.2021

Kirchensplitter

Kirche auf Reisen

Im Vikariatsjahr wären wir Vikarinnen und Vikare auf eine Studienreise nach Schottland gereist. Aus bekannten Gründen wurde sie abgesagt, stattdessen informierten wir uns via Internet über die dortige reformierte Kirche. Das war zwar etwas frustrierend, aber durchaus spannend.

Die Kirche in Schottland leidet an einem extremen Mitgliederschwund. Seit den 1950er Jahren verlor sie 80% ihrer Mitglieder, seit 2000 die Hälfte! Die Mitarbeitenden sind überaltert, es herrscht ein grosser Pfarrmangel. Es gilt also zu handeln, sonst gibt es bald keine Kirche mehr: Sie bewilligte 2019 als letzten Ausweg einen Radical Action Plan.

Die Säkularisierung in der Schweiz steht in der Entwicklung etwa 20 Jahre hinter Schottland. Die reformierte Kirche Schweiz hat mehrheitlich noch Geld und Mitglieder, ca. 1’500’000. Der Kurs aber ist eindeutig: Die Mitglieder nehmen stetig ab durch Austritte und Tod.

Im Kanton Luzern waren die Reformierten schon immer eine Minderheit. Wir sind uns die Minderheit gewohnt. Dass es bald eine Minderheit in einer konfessionslosen Umwelt sein wird, aber nicht.

Mir wurde vor ein paar Wochen im Vikariatskurs eröffnet, dass die Finanzierung meines Berufs maximal noch zwanzig Jahre gesichert ist – dann werde ich wohl Zeltmacher (Apg 18,3). Ist das das Ende der Reise?

Der Aktionsplan der Church of Scotland beginnt nicht verzweifelt, sondern mit einer Kirchendefinition in zwei Wörtern: Follow Me (Mk 1,17). Wir sind als Kirche und ChristInnen gerufen, Jesus nachzufolgen. Die Struktur der Kirche ist nicht Hauptsache. Gelassenheit ist angesagt und Fokus auf das Wesentliche. Es ist nicht God’s Church, die eine Mission hat, sondern God’s Mission, die eine Church hat. Lasst uns nicht für das Überleben einer Kirchenstruktur kämpfen, sondern darum, „how we can, with others, share the Good News of Jesus Christ much more effectively.“ (Radical Action Plan, 3.1.5).

Studienreisen können abgesagt, Mitgliedschaften gekündigt, Geld knapp werden. Die Gute Nachricht Jesu Christi klingt unterschiedlich in verschiedenen Zeiten – sie bleibt.

Autor: Benjamin Manig|Datum: 28.04.2021

Neues Angebot

«Laufender Schwatz»

Ein Schwatz beim Corona-tauglichen Spaziergang mit lieben Menschen an der Seite kann so jedes Herz in dieser Zeit erfrischen. Und wir können auf dem Laufenden bleiben.

Wir treffen uns am Mittwoch, 5. / 12. + 26. Mai., um 9 Uhr vor der Reformierten Kirche. Wettertauglich angezogen und mit Ausdauer werden wir verschiedene Wege über die Halbinsel, den Birreggwald oder am See entlanglaufen und Gemeinschaft geniessen – natürlich konform den BAG-Richtlinien. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer.

Bleiben wir in Bewegung. Ich freue mich auf unseren nächsten Schwatz.

Information bei Elke Damm: 041 340 76 22 / elke.damm@reflu.ch / PDF Flyer zum Drucken

Autor: Elke Damm|Datum: 28.04.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Echt jetzt?!

Echt jetzt??? Echt jetzt!!! Ob als Frage oder Feststellung, es ist eine Aussage, ein Staunen, Ausdruck von Verwunderung, vielleicht Unglauben... Kann ich das glauben? Ist das wirklich wahr? Kann nicht sein! In der heutigen schnelllebigen Zeit werden wir mit vielen Informationen bombardiert. Oft muss man abwägen, ob für einem etwas wahr ist oder nicht. Jesus sagte: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben». Darf ich die Wahrheit hinterfragen? Lohnt es sich oder ist es wichtig, die Wahrheit zu suchen? Hat für Sie das Streben nach Wahrheit einen hohen Stellenwert? Um herauszufinden, was wahr bleibt, braucht es vertrauen, denn Wahrheit macht frei, oder? Was ist für Sie Wahrheit? Sind Sie echt? Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Bitte hier anmelden! Der Gottesdienst wird auch live übertragen - hier gehts zum Livestream.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 30. Mai, 10.49 Uhr, in der ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 15.04.2021

Gästegottesdienst mit Oliver Merz

Erfüllt leben trotz Krankheit und Leiden

Wie kann ich sinnerfüllt und hoffnungsvoll leben, auch wenn ich krank bin und leide? Wie gehe ich damit um, wenn Gott nicht heilt? Lohnt es sich denn, an einem Gott festzuhalten, der diese Gebete nicht erhört? Oder kann mir gerade im Leiden der Glaube zur Stütze werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser Gast Oliver Merz bereits über 30 Jahre lang, seit er im 19. Lebensjahr mit der Diagnose "Multiple Sklerose" (MS) konfrontiert wurde. Einfache Antworten auf diese Fragen sind von ihm nicht zu erwarten, aber er wird uns mitnehmen in sein Ringen und seine reichen Lebens- und Glaubenserfahrungen. Seine eigene Geschichte hat Oliver Merz veranlasst genau hinzuschauen, wie unsere Gesellschaft und unsere Kirchen mit Menschen umgehen, welche "anders" sind, sei es aufgrund einer Beeinträchtigung, ihrer sozialer Stellung oder sexueller Orientierung. Es ist ihm ein Herzensanliegen, dass diese "Randständigen" nicht nur "dabei sind", sondern "dazugehören".

Ach ja, und der Mann ist ein künstlerischer Tausendsassa, fotografiert, malt, musiziert und dichtet leidenschaftlich. So hat er während der ersten Corona-Welle innert weniger Wochen einen Gedichtband geschrieben und veröffentlicht.

Herzliche Einladung zu dieser wertvollen Begegnung mit einem spannenden Gast! PDF Flyer zum Drucken

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Der Gottesdienst wird auch live übertragen, Link Livestream via unsere Homepage.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 25. April, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw, bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2021

Hoffnungsvolle Erwartung

Wachen & beten am Feuer

Wie bereits im vergangenen Jahr "wachen & beten" wir wie die Jünger im Garten Getsemane, allein und doch gemeinsam, 64 Stunden am Stück. Auf dem Kirchenvorplatz wird Tag und Nacht ein Feuer brennen. Alle können eine Stunde „Feuerwache“ übernehmen. Als Einzelperson oder Familie ist man eingeladen, eine Zeit lang zu schweigen, zu beten und bei Bedarf ein Holzscheit nachzulegen. Ein besonderes Erlebnis! Wir beginnen am Gründonnerstag mit dem Glockengeläut um 20.00 Uhr und enden am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Als Inspiration liegen Texte und Gebete auf. Es sind auch Sitzgelegenheiten unter dem Vordach vorhanden, der Zugang zum WC ist gewährleistet. Eintragen kann man sich über den Link auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Bitte die aktuellen Corona-Massnahmen beachten!

Hier bitte anmelden für "Wachen & beten am Feuer"

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.03.2021

Die Ostergeschichte für Gross & Chli

Osterweg auf dem Kirchenvorplatz

Was geschah damals an Ostern vor rund 2000 Jahren und was hat das heute noch für eine Bedeutung? Auf einem halbstündigen Rundgang können Sie das Passions- und Ostergeschehen erleben. Dabei können Sie auf eine besondere Art neu entdecken, welche Hoffnung in diesen Ereignissen steckt. Auf dem Kirchenvorplatz der Reformierten Kirche Horw können Sie sich mit Jesus auf den Weg machen – vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung.  Der Osterweg ist täglich geöffnet vom 22. März bis am 5. April zwischen 9 und 17 Uhr, dienstags und freitags jeweils bis 20 Uhr, ausgenommen Karfreitag. Sie haben die Möglichkeit, mit Hilfe von QR-Codes die Geschichte mitzuhören. Für diejenigen, die kein Smartphone oder Tablet haben, liegt ein Text zum Mitlesen bereit. Der Osterweg richtet sich an Kinder und Erwachsene jeden Alters. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Beachten Sie bitte die zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Massnahmen.

Kommen Sie vorbei, staunen und sehen Sie Wir freuen uns auf Ihren Besuch! PDF-Flyer zum Drucken

Osterweg zum Nachlesen

Autor: Irene Gantert & Elke Damm|Datum: 16.03.2021

Es werde Licht

Stimmungsvolle Osternachtsfeier

Statt eines Ostergottesdienstes am Sonntagmorgen feiern wir in diesem Jahr wiederum einen besinnlichen Osternachtsgottesdienst am Samstagabend. Wie die Jünger nach der Kreuzigung harren wir in der dunklen Kirche auf die Auferstehung unseres Herrn, warten darauf, dass sich sein Licht von Neuem in unserer Kirche und unserem Leben ausbreitet. Zusätzlich zum Abendmahl wird die Möglichkeit geboten, die eigene Taufe zu bestätigen und sich Gottes Segen zusprechen zu lassen. Bereits in den ersten christlichen Gemeinden wurde in der Osternacht getauft und noch heute gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt, um uns an unsere eigene Taufe zurückzuerinnern, weil uns im Angesicht der Auferstehung unseres Herrn das neue Leben, zu welchem er uns erweckt hat, bewusst wird. Herzlich möchten wir Sie zu diesem gemeinsamen Osternachtserlebnis einladen, welches musikalisch von Cornelia Biedermann und Yuriko Irisawa (Violoncello) mitgestaltet wird. Auch Kinder im Primarschulalter sind herzlich willkommen, auch wenn kein spezielles Kinderprogramm angeboten wird. 

Osternachtsgottesdienst, Karsamstag, 3. April, 20 Uhr, in der ref. Kirche Horw, bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 09.03.2021

Medienmitteilung

Hinweisen zufolge fand am 3. März vor der reformierten Kirche in Horw ein aussergewöhnliches Ereignis statt:

Eine Gruppe junger Israelitinnen und Israeliten traf sich dort zu einem spontanen Essen. Zeugen bestätigten übereinstimmend eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.

Auffallend war eine Person, die immer wieder zu den Anwesenden sprach. Sie hatte etwas Anziehendes und sehr Beeindruckendes an sich. Die ZuhörerInnen nannten die Person Jesus. Aber was hatte dieser Jesus inmitten dieser Menschen verloren? Warum war er da? Was genau hatte er zu sagen, dass er die Leute so in den Bann zog? Und warum war er in DIESEM Haus zu Gast?

Falls Sie auch Antworten auf diese Fragen möchten und wissen wollen, wer sich da vor der Kirche so rumtreibt, besuchen Sie den Gottesdienst am 28. März, um10 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse wissen mehr! Bitte hier für den Gottesdienst anmelden!

Autor: Sandra Wey-Barth|Datum: 09.03.2021

Für Gross & Chli

Oschter-Chinderfiir

Palmsonntag, Einzug in Jerusalem
Jesus wanderte von Ort zu Ort und die Menschen freuten sich über ihn und jubelten ihm zu. Macht auch ihr euch auf den Weg nach Jerusalem in die ref. Kirche?
Dort feiern wir den Einzug Jesus in Jerusalem. Wir freuen uns sehr auf euch. 

 

Oschter-Chinderfiir, Montag, 22. März, 16 Uhr, Ref. Kirche Horw,bitte hier anmelden

PDF Flyer

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir|Datum: 01.03.2021

Gemeindeaktion 4. März – 8. April

Hoffnung in unsicheren Zeiten

Wir leben in unsicheren Zeiten. Corona prägt unseren Alltag und konfrontiert uns mit unseren Ängsten. Dass wir Angst empfinden, ist zunächst ein Geschenk Gottes. Angst schützt uns, weil sie uns auf Gefahren hinweist und uns zum Handeln bewegt. Doch Angst kann unser Leben auch bestimmen: Wir machen uns Sorgen über die Zukunft, in Zeiten von Corona sicherlich in besonderer Weise über unsere Gesundheit, unsere Freunde und Familie, die Überlastung der Spitäler und des Pflegepersonals und die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise. Zusätzlich geschürt wird unsere Angst durch tägliche Nachrichten in der Zeitung oder den sozialen Medien. Wenn all diese negativen Botschaften und Gedanken in uns zu kreisen beginnen, können sie uns die Freude und Zuversicht rauben. Und doch lesen wir in der Bibel mehr als einhundert Mal: "Hab keine Angst!" Was steckt dahinter?

Anfang März starten wir eine 5-wöchige Gemeindeaktion zum Thema "Gegen die Angst – Hoffnung für unsichere Zeiten". Von Montag bis Samstag lesen wir gemeinsam die täglichen Impulse im entsprechenden Andachtsbuch von Adam Hamilton und auch in den Gottesdiensten am Sonntag beschäftigen wir uns mit dem Thema. Die Tageseinheiten sind kurz und knackig, es dauert nicht länger als 10 Minuten, diese durchzulesen. Anhand von 31 Geschichten aus der Bibel entdecken wir, wie Menschen auch in herausfordernden Situationen Hoffnung aus dem Glauben schöpften.

Thomas Harry, Dozent am TDS Aarau, schreibt in seiner Rezenssion: "Dieses Buch kommt genau richtig! Es ist ein gehaltvolles, tiefgründiges Kraftpaket gegen alles, was uns erschüttert und verunsichert. Es bietet in der Bibel verankerten Zuspruch für Zweifler, sich Sorgende und andere Strauchelnde. Beste Medizin für Zeiten, in denen alles wankt und unser Herz erschrickt. Meine Empfehlung: zugreifen und sich von Hoffnung anstecken lassen!"

Das Buch liegt in unserer Kirche auf. Es kostet nur 5.- und enthält auch einen übersichtlichen Leseplan für die 5 Wochen. Über das Sekretariat könnt ihr das Buch auch nach Hause bestellen. Wer gerne einmal in das Buch hineinschauen möchte, bekommt in der Leseprobe einen Vorgeschmack. Natürlich wäre es toll, in kleinen Gruppen über das Buch und unsere Erfahrungen damit auszutauschen. Aufgrund der aktuellen Schutzmassnahmen ist dies zurzeit eher schwierig, aber der Austausch zu zweit oder über digitale Kanäle ist möglich. Wer Interesse daran hat, kann sich bei uns melden.

"Hoffnungsvoll im Unglück" Gottesdienst vom 7.März (Lesung und Predigt)

Autor: Jonas Oesch|Datum: 22.02.2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Forever young

Ist es nicht der Traum der Menschheit, unsterblich zu sein? Möchten Sie noch einmal jung sein? Fühlt man sich nicht oft jünger als man ist, aber der Körper spielt nicht mit? Und wie alt möchten Sie werden? Haben Sie Angst vor dem Altern? Wieso boomen Botox und kosmetische Operationen zur Verjüngung? Woher kommt die Vorstellung, dass gewisse Alter ideal sind und andere nicht?

Ein Mix von körperlicher und geistiger Fitness, kombiniert mit der Gelassenheit des Alters, wäre doch das «Tüpfli auf dem i», oder? Tatsache ist, dass Altern ein lebenslanger Prozess ist, der mit der Geburt beginnt und dem Tod endet. Die Herausforderung ist nur, wie man das Leben dazwischen erfüllend gestaltet…

Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

WICHTIG: Die Anzahl der Plätze ist beschränkt! Der Gottesdienst wird auch live übertragen. Bitte hier für den Gottesdienst anmelden!

Hier gehts zur Videoübertragung.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 21. März, 10.49 Uhr, in der ref. Kirche Hor

Autor: Carmen Caviezel|Datum: 22.02.2021

Kirchensplitter

Kostbare Offenbarung

Wir leben in einer Zeit der Offenbarung. Nein, ich spiele hier nicht auf die Umstände des letzten Buchs der Bibel an. Auch bin ich kein Endzeitprediger, der Corona dazu missbrauchen möchte, ein apokalyptisches Zeitalter heraufzubeschwören. Wobei das griechische Wort apokalypsis schon passt: Es bedeutet Enthüllung. Und so erlebe ich diese Tage: Vieles wird enthüllt, kommt ans Licht. Unter dem Druck der Pandemie und ihrer Folgen auf unseren Alltag wird uns vieles offenbart, was normalerweise verborgen bleibt.

Viele von uns sind zurzeit "dünnhäutiger", irgendwie sensibler als sonst. Die Routine des Alltags fehlt. Die Planungssicherheit auch. Wer weiss schon, was in zwei Wochen gilt oder ob die Frühlingsferien wie geplant stattfinden können? Ebenso fehlen uns die Möglichkeiten uns abzulenken und zu entspannen: Die Fitnessstudios sind geschlossen, Kinos, Hallenbäder und Restaurants ebenso. Auch das regelmässige Training mit den Kollegen im Verein ist bis auf weiteres abgesagt. Dieser Ausgleich fehlt uns und führt nicht selten, wie könnte es anders sein, zu Unausgeglichenheit. Gleichzeitig verbringen wir viel mehr Zeit zu Hause, sind tagtäglich um dieselben Menschen, welche wir zwar lieben, aber trotzdem fällt manch einem nach Wochen oder gar Monaten die Decke auf den Kopf. Wer kann das schon nicht verstehen?! Ja, der Druck im Dampfkochtopf, genannt Zuhause, nimmt zu. Irgendwann lässt sich nichts mehr verstecken, alles wird offenbar und nicht selten geschieht dies mit einem lauten Knall.

Ich sehe diese dünnhäutige Zeit durchaus auch als enthüllende Chance, uns selbst und unsere Liebsten besser kennenzulernen: Unseren Charakter, die Art und Weise, wie wir Beziehungen führen, was uns im Leben antreibt und wovon wir uns Sinn versprechen…all dies wird uns durch die aktuellen Umstände in einer neuen Tiefe vor Augen geführt. Klar, dies ist nicht nur angenehm, aber kostbar. Wenn wir am Ende dieser Pandemie uns selbst und einander nichts mehr vormachen müssen, stattdessen echter und damit befreiter sein, leben und lieben dürfen, ja, dann können wir gar dankbar auf diese Zeit der Offenbarung zurückschauen.      

"Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Und alles, was vom Licht erleuchtet ist, wird selbst zum Licht." Epheser 5,13-14

 

 

Autor: Joans Oesch|Datum: 22.02.2021

Aktuelle Infos

Schutzmassnahmen & Gemeindeleben

Am Mittwoch, 13. Januar hat der Bundesrat eine Reihe von Massnahmen beschlossen, um der Gefahr eines drohenden Wiederanstiegs der Infektionszahlen aufgrund der neuen Virusvarianten zu begegnen. Für uns als Kirchgemeinde hat die strikte Einhaltung der Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit (BAG) Priorität. Gleichzeitig ist es uns wichtig, gerade in diesen unruhigen Zeiten grösstmögliche "Normalität" und die Pflege von "realen" Kontakten im geschützten Rahmen zu ermöglichen. Wir wollen solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen und gleichzeitig für die Horwer Bevölkerung da sein und erreichbar bleiben.

Wie wirken sich die neuen Schutzmassnahmen im Blick auf unser Gemeindeleben aus? (Stand: 18.1.2021)

Veranstaltungen (vor Ort / Zuhause)
Wir sind dankbar, dürfen wir uns auch weiterhin zum Gottesdienst versammeln. Die Obergrenze von 50 Besuchern plus Mitwirkende bleibt bestehen. Um die Einhaltung dieser Obergrenze zu garantieren, sind wir darauf angewiesen, dass alle Besucher unserer Anlässe sich über die entsprechende Reservationsseite auf unserer Homepage oder telefonisch beim Sekretariat anmelden. Auf der Reservationsseite ist ersichtlich, wie viele Plätze noch zur Verfügung stehen. In den vergangenen Wochen haben wir zudem unser digitales Angebot ausgebaut, damit auch diejenigen, welche lieber von Zuhause aus mit dabei sein möchten, dies tun können. Einzelne Gottesdienste, wie die beliebten 11vor11- und Gäste-Gottesdienste, übertragen wir live. In den anderen Gottesdiensten zeichnen wir die Predigten auf, damit diese im Anschluss auf der Homepage angeschaut werden können.

Maskenpflicht & Abstand
In und um die kirchlichen Räumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Ausgenommen sind Mitarbeitende, wenn sie sich alleine im Büro aufhalten. Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als 5 Personen versammeln. Dies gilt auch rund um unsere kirchlichen Räumlichkeiten. Der Abstand von 1.5m ist auch mit Maske einzuhalten.

Kirchlicher Unterricht & Chinderchile
Hinsichtlich der Durchführung von Angeboten im Kinderbereich sind wir mit dem Kanton und dem Rektorat der Horwer Schulen im Kontakt und halten uns an deren Schutzkonzept und geltenden Regeln. Der kirchliche Unterricht kann weiterhin angeboten werden, ebenso die Kinderprogramme, welche parallel zum Gottesdienst stattfinden. Alle weiteren Angebote im Kinderbereich (z.B. Wunderbar, Cevi-Jungschar, usw.) müssen zurzeit pausieren. Kinder bis 12 Jahren müssen – ausser beim Singen – keine Maske tragen, ältere Kinder/Jugendliche, sowie Unterrichtende und Betreuungspersonen hingegen schon. Auf genügend Abstand wird geachtet und die Räumlichkeiten werden regelmässig gelüftet und desinfiziert.  

Mitarbeiter im Homeoffice, aber erreichbar
Ab Montag 18. Januar gilt die vom Bundesrat verordnete Homeoffice-Pflicht, überall dort wo dies aufgrund der Arbeit möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Auch unsere Mitarbeiter werden fortan vermehrt von zu Hause aus arbeiten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, ansprechbar zu bleiben. Wir sind telefonisch und per Email erreichbar und es können auch Termine im Kirchgemeindehaus vereinbart werden. Bei Gesprächen achten wir auf genügend Abstand, tragen Schutzmasken und halten uns an die Versammlungsbeschränkung von 5 Personen.

Mit Kreativität und Herz nahe bei Gott und den Menschen
Getreu unserem Gemeindemotto "Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen" werden wir auch in den kommenden Wochen kreative Wege suchen, einander im Glauben zu stärken und nahe bei den Bedürfnissen und Nöten der Menschen in Horw zu sein. Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand. Natürlich bleibt die Kirche auch weiterhin tagsüber geöffnet und lädt zum Beten, zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen ein.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 18.01.2021

Ökum. Aktion zur Fastenzeit

Klimagerechtigkeit – jetzt!

Der Aufruf der diesjährigen Kampagne zeigt die Dringlichkeit an. Für uns ist es zurzeit nicht lebensbedrohlich, aber die Folgen der Klimaerwärmung treffen letztlich alle, aber besonders die nachfolgenden Generationen. Aktuell bedroht sie aber wieder – wie so oft – die armen Länder. Vermehrte Stürme und Überschwemmungen, Dürren und ausfallende Ernten machen ihnen schwer zu schaffen. Klimagerechtigkeit heisst, dass nach dem Verursacherprinzip Länder, die die Hauptverantwortung an der Erderwärmung tragen, in der Verantwortung stehen, global für die Folgen und Schäden des Klimawandels einzustehen. Ein aktuelles Thema, das uns nicht kalt lassen kann. Eröffnung der Fastenzeit mit ökumenischen Gottesdiensten: Samstag, 20. Februar um 17 Uhr in der kath. Pfarrkirche in Horw und am Sonntag um 9 Uhr in der kath. Kirche in Kastanienbaum.

Sonntag, 21. Februar, 10.30 Uhr, ökumenischer Brot für alle – Gottesdienst, in der ref. Kirche Horw (mit Anmeldung)

Autor: Martin Schelker|Datum: 13.01.2021

Gäste-Gottesdienst mit Alina Ring

Furchtlos hoch hinaus

Wer im Leben hoch hinaus will, muss lernen mit Furcht und Rückschlägen umzugehen. Was hilft uns, auf den Spitzen des Erfolgs am Boden zu bleiben und gleichzeitig im Tal, wenn Träume platzen, die Hoffnung nicht zu verlieren? Wo schöpfen wir Inspiration und Kraft, wenn die Zukunft ungewiss und furchteinflössend scheint? Als Sportkletterin hat sich unser Gast Alina Ring mit diesen Fragen beschäftigt und manch furcheinflössende Wand durchklettert. In 12 Jahren Leistungssport hat sie sich 200km in die Höhe gekämpft und dabei beachtliche Erfolge gefeiert, aber auch Rückschläge erlitten. Mit gerade mal 17 Jahren kletterte sie sich in den WM Final, im Jahr darauf wurde sie Schweizermeisterin und hatte ambitionierte Ziele für die Olympischen Spiele in Tokio. Nach zahlreichen Verletzungen und Operationen kämpfte sie sich nochmals zurück, bevor sie Ende letzten Jahres den Rücktritt bekannt gab. Steter Begleiter durch die Höhen und Tiefen des Lebens ist Alinas christlicher Glaube, welcher ihr beim Klettern eine Hilfe war und sie nun im Theologiestudium vertieft. Wir freuen uns, Alina bei uns im Gottesdienst begrüssen zu dürfen und hoffen auf viele interessierte Zuhörer – live vor Ort (Bitte anmelden!) oder online via Livestream auf unserer Homepage.   PDF Flyer

Gästegottesdienst, Sonntag, 28. Februar, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw / Bitte hier anmelden

Autor: Jonas Oesch|Datum: 13.01.2021

Vorgestellt & Abschied

Sandra Wey-Barth neu im Team

Mit meinem Mann wohne ich in Kriens und unsere drei jungen Erwachsenen leben in einer immer wieder etwas wechselnden Konstellation mit uns. Wir sind vor gut 20 Jahren in die Innerschweiz gezogen und fühlen uns hier sehr wohl und zuhause. Mit Horw verbinden mich unsere Veloausflüge an den See und in den Bireggwald, die Kindergruppe Buntspecht, wo ich seit Beginn mitwirken darf und unsere gelegentlichen Besuche im Gottesdienst der reformierten Kirche. Schon lange schauen wir mit grosser Begeisterung über unsere Stadtgrenze hinaus dorthin! Vor zwei Jahren bot sich mir dann die Chance, ein Teil dieser lebendigen, inspirierenden und grossherzigen Gemeinde zu werden. Als Katechetin unterrichte ich nun im Teamteaching die 3. und die 4. Klasse. Meiner neuen Aufgabe als «Diakonische Mitarbeiterin Kinder und Familien» schaue ich mit Spannung entgegen. Die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit so motivierten, begeisterten und begeisternden Menschen erfüllt mich mit Dankbarkeit und Vorfreude. Von Yvonne Mummenthaler übernehme ich eine tolle Arbeit und ich danke ihr sehr für ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen. Neben meiner Tätigkeit als Katechetin leite ich eine Waldspielgruppe in Kriens und freue mich darauf, wenn ich auch wieder ELKI-Singen geben darf, das wegen Corona seit vielen Wochen nicht mehr stattfinden kann. Ich singe gerne und viel, lese leidenschaftlich, bin naturverbunden und gerne sportlich unterwegs. Mein Glaube an Gott und Jesus, mein Erleben und auch meine Krisen mit diesem Glauben, die Auseinandersetzung mit Wissenschaft, Bibel und Gesellschaft lassen mich immer wieder neue Wege entdecken und erfahren. Ich freue mich sehr darauf, die Menschen in dieser Gemeinde kennen zu lernen! Sandra Wey-Barth

Abschied Nach 8 Jahren im Bereich Kinder/Familien (inklusive Freiwilligenarbeit) sehne ich mich nach etwas Neuem und freue mich u.a. darauf, an den modernen Gottesdiensten wieder öfters oben in der Kirche zu sein und euch dann dort zu sehen. Ich danke euch herzlich für die bereichernden Begegnungen und vielen positiven Erfahrungen, die ich in dieser Zeit machen durfte. Ich war oft auf die Unterstützung Freiwilliger aller Generationen angewiesen und habe euer Mitwirken sehr geschätzt – DANKE! Besonders in Situationen, wo mein Bestes geben nicht genügt hat, durfte ich auch erfahren, wie Gott oft trotzdem Gelingen oder einen Durchbruch geschenkt hat, grösstenteils auf ganz andere Weise als von mir geplant oder erwartet – GOTT SEI DANK! Sandra wünsche ich an ihrer neuen Arbeitsstelle Gottes Segen, viel Freude, praktische Unterstützung und gutes Gelingen. Yvonne Mumenthaler

Autor: Sandra & Yvonne|Datum: 13.01.2021

Gemeinsam verreisen

Gemeindeferien vom 3. – 6. Juni 2021 (Fronleichnam)

Geduld war angesagt - und nun endlich, ein Jahr später als geplant, soll es wieder soweit sein. Die ganze Kirchgemeinde Horw, Jung und Alt, ein ganzes Wochenende vereint: Unsere Gemeindeferien, dieses Mal auf dem sogenannten «Schäferhügel», machen es möglich. Lass dir diese wunderbare Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen nicht entgehen! Wir freuen uns auf dich! Unsere charmante Unterkunft Crêt-Bérard (www.cret-berard.ch) ist am Waldrand gelegen mit wunderbarem Alpenblick und gehört zur Gemeinde Puidoux im Weinbaugebiet Lavaux am Genfersee. Crêt-Bérard wurde im Jahr 1953 als «Haus der Kirche und der Heimat» von jungen protestantischen Waadtländern im romanischen Stil erbaut. Ein Hauspastor der reformierten Kirche Waadt leitet das alltägliche Leben vor Ort. Zusammen mit rund zwanzig Mitarbeitern sowie einem Hoteldirektor wird rund um die Uhr für das Wohlbefinden der Ferien- oder Tagungsgäste gesorgt. Alle Zimmer sind ruhig gelegen und hübsch eingerichtet, wobei die kleinen Klosterkammern einen ganz besonderen Reiz ausüben. Der blumengeschmückte Park, der Klostergarten, der Meditationsspazierweg und der hoteleigene Sportplatz laden Gross und Klein zum Verweilen ein. Weitere Informationen sowie die Anmeldung findest du auf unserer Homepage oder auf den in der Kirche aufliegenden Flyer. Anmeldeschluss ist anfangs Februar. Die Buchung kann bis einen Monat vor Reisebeginn kostenlos storniert werden.
Bitte hier anmelden

PDF Flyer

Autor: Yvonne Mumenthaler|Datum: 21.12.2020

Verabschiedung

Dank an Yvonne Mumenthaler

Liebe Yvonne, wir danken dir sehr herzlich für dein langjähriges Engagement innerhalb des Kinder- und Familienbereichs. Als freiwillige Mitarbeiterin bist du gestartet und in den letzten etwas mehr als drei Jahren bautest du die 30%-Stelle auf und aus. Wenn du etwas anpackst, dann weiss man: Es kommt gut. Du hast Übersicht und die gesteckten Ziele im Auge. Dabei bist du immer in einem guten Kontakt zu den beteiligten Kindern und Erwachsenen. Unzählige Begegnungen für Kinder und Familien hast du ermöglicht. Da gab es unvergessliche Kindertage und spannende Gruppenaktivitäten innerhalb der Chinderchile. Besonders eindrücklich in Erinnerung ist uns dein ausserordentliches Organisations- und Koordinations-Talent innerhalb des Projektes „Ostergarten 2019“. Du hattest auch eine grosse Offenheit etwas auszuprobieren und neue Wege zu beschreiten. Spürbar war dein Anliegen, ganze Familien in ansprechender Weise mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen. Immer wieder eine Herausforderung war es, für die vielfältigen Aufgaben Freiwillige zu finden. Oft bist du selbst eingesprungen, damit Kinder willkommen geheissen werden konnten.  

Nun verabschieden wir dich per Ende Januar aus diesem Anstellungsverhältnis. Es freut uns aber sehr, dich weiterhin in unserer Kirchgemeinde da und dort als Mitgestalterin zu sehen. 

Ganz herzlichen Dank und viel Freude bei deiner Ausbildung und dem Engagement im Bereich der Begleitung von Erwachsenen. Wir sind guter Hoffnung, im nächsten Kirchenboten eine Nachfolgerin vorstellen zu können.

Im Namen des Kirchenvorstandes Martin Schelker

Autor: Martin Schelker|Datum: 21.12.2020

Kirchensplitter

Wunderbar sind deine Werke

Naturschauspiele üben auf viele Menschen eine Faszination aus. Wir können sie nicht beeinflussen, uns jedoch daran erfreuen: Sonnenauf- und -untergänge sind einzigartig und verwandeln die ganze Landschaft. Manchmal ist der Himmel so wunderbar gefärbt oder unsere schneebedeckten Berge glühen im gleissenden Sonnenlicht, dass sich unmittelbar aus meinem Herzen ein Loblied über meine Lippen bahnt. Voller Freude und Dankbarkeit geniesse ich diese Augenblicke. Es ist, als hätte Gott selbst seinen Pinsel herausgeholt und sich kreativ betätigt.

Ein leuchtender Regenbogen kündigt die Sonne während oder nach einem Gewitter an. Vielleicht erinnert uns der 7-farbige Bogen auch an den Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Auch wenn Sonnenstrahlen wie Finger durch den sich lichtenden Nebel gleiten, entstehen Kunstwerke, die uns immer wieder zum Innehalten und Staunen veranlassen.

Doch was erquickt unsere Seele, wenn wir im Hochnebel feststecken und wir nicht über das Wolkenmeer kommen? Wenn weder Konzert, Theater noch Oper unsere Herzen erfreuen kann, keine Galerie geöffnet ist, keine wohltuenden Menschen um uns herum sind, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen sind? Was für Quellen tun sich für uns auf? Was tut uns wohl?

Erschliesst sich für uns ein Zugang zum lebendigen Gott in Jesus Christus? Können wir in ihm Trost, Halt und Hoffnung finden?

Meine morgendliche Tankstelle ist bei einer Tasse Tee Gottes wunderbares Wort. Immer wieder staune ich, wie Gott mit jedem Menschen persönlich seinen Weg gegangen ist und auch heute noch geht. Die vielen Verheissungen Gottes lassen mich innehalten und meine individuelle Realität über das Leben immer wieder korrigieren. Jesus Christus verspicht uns, dass er jeden Tag bei uns ist und wir zu ihm kommen dürfen mit allem, was uns Mühe und Freude macht. Ich wünsche uns den Mut, uns unserem Schöpfer zu nähern und uns überraschen zu lassen. Möge unser Blick seine wunderbaren Werke erkennen.

Autor: Elke Damm|Datum: 18.12.2020

Corona macht kreativ

Heiligabend Zuhause oder in der Kirche mitfeiern

Kaum eine Feier ist uns Reformierten so heilig wie der Heiligabend. Jung und Alt singen gemeinsam die Weihnachtsklassiker, bestaunen den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und lauschen im Kerzenlicht der Weihnachtsgeschichte. Doch 2020 ist vieles anders. An eine vollgestopfte Kirche ist in Coronazeiten nicht zu denken. Deshalb haben wir einen Weg gesucht, wie wir trotzdem zusammen Heiligabend feiern können mit allem, was uns lieb ist. So ist die Idee einer interaktiven Weihnachtsfeier per Video entstanden, welche im kleineren, persönlichen Rahmen gefeiert werden kann, eine ca. 30-minütige Feier zum Mitsingen und Staunen. Lassen sie sich überraschen!

Wie soll das vor sich gehen?! Jeder kann frei wählen, ob er in diesem Jahr im Familienkreis oder wie gewohnt in der Kirche mitfeiern möchte. Wer von Zuhause aus dabei sein möchte, kann es sich vor der Bescherung auf dem Sofa gemütlich machen und über unsere Homepage die Feier am eigenen Computer abspielen, am besten gleich mit Beamer und Soundanlage. Wenn ihr Zuhause mitfeiert, empfiehlt es sich, eine Kerze zur Hand zu haben. Link zum Video

Ihr könnt aber auch nach dem Festtagsschmaus einen Verdauungsspaziergang in unsere weihnachtlich dekorierte Kirche machen. Dort werdet ihr zwischen 14 und 23 Uhr immer zur vollen Stunde persönlich willkommen geheissen und könnt den Gottesdienst, wenn auch digital, so zumindest vor Ort mitfeiern.

Der Gottesdienst am Weihnachtsmorgen 25. Dezember wird in gewohnter Form um 10 Uhr (mit Kinderhüte) und für alle, die gerne länger schlafen, um 11.15 Uhr (ohne Kinderhüte) gefeiert. Meldet euch für diese zwei Gottesdienste vorgängig über das Anmeldeformular auf der Homepage an.

Autor: Jonas Oesch|Datum: 16.11.2020

Podiumsdiskussion

Konzernverantwortungs-Initiative

Vier Jahre ist es bereits her, seit die Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Menschen und Umwelt" – kurz: Konzernverantwortungs-Initiative – eingereicht wurde. Das Parlament hat sich offensichtlich schwer damit getan: Ein Kompromiss, welcher dem Anliegen der Initiative Rechnung getragen hätte, stand kurz vor der Verabschiedung, letztlich ist es ein Gegenvorschlag geworden.  Am Podium vom 2. November möchten wir über die Initiative informieren, Personen mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort und miteinander ins Gespräch kommen lassen und so den Besuchern des Anlasses eine Orientierungshilfe bieten. Bei der Zusammenstellung des Podiums war es uns wichtig, der kommenden Generation eine Stimme zu geben. Maline Zimmermann (Vorstand Junge Grüne Luzern) tritt für die Initiative ein, Kim Rast (Präsidentin Jungfreisinnige Luzern) dagegen. Darüber hinaus konnten wir mit Prof. Dr. Peter Kirchschläger, dem Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern, einen absoluten Experten auf dem Gebiet gewinnen. Er wird in einem Kurzreferat die Initiative aus christlich-ethischer Perspektive beleuchten. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Abend eingeladen. Es werden auch Fragen aus dem Publikum aufgenommen.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite. Zudem werden wir den Anlass per Livestream übertragen. 

 Montag 2. November, 20 Uhr, Reformierte Kirche Horw

(Foto: Prof. Dr. Peter Kirchschläger, Leiter des Instituts für Sozialethik an der Uni Luzern)

PDF Flyer

Autor: Jonas Oesch|Datum: 15.10.2020

11vor11 Gottesdienst

Kartenhaus

7.71 Meter hoch, 131 Stockwerke, 91'800 Karten… So hoch war das grösste Kartenhaus der Welt, Weltrekord von 1999. Eine kaum vorstellbare Höhe! Wenn ich im 3. Stock unseres Hauses stehe, erreiche ich mit meinen Füssen erst 6.36 Meter…

Wie haben wir es als Kinder geliebt, ganz still und konzentriert eine Jasskarte nach der anderen fein säuberlich aufeinander zu stapeln. Zuerst Häuschen um Häuschen, dann mit einer Karte quer zwei Häuschen verbinden, dann auf die abgedeckten Häuschen weiter aufbauen. Wenn man Glück hatte, schaffte man noch ein drittes oder sogar viertes Stockwerk. Spätestens dann eine Unachtsamkeit, ein kleiner Windstoss, eine zittrige Hand… und das kleine Kunstwerk war nur noch ein Kartenhaufen.

Auch in der Realität kann ein furchtbarer Schicksalsschlag unser Kartenhaus des Lebens innert Sekunden einstürzen lassen. Verlust vom Arbeitsplatz, Beziehung in die Brüche gegangen, erschütternde Krankheitsdiagnose, Naturkatastrophen, Todesfall…  In einem einzigen Moment ist nichts mehr so, wie es einmal war und es reisst einem den Boden unter den Füssen weg. Wieder von vorne anfangen? Vielleicht die Bauart ändern? Auf Felsen statt auf Sand? Mit anderem Material? Seien wir ehrlich! Eigentlich wissen wir im Voraus schon, dass ein Kartenhaus einstürzen wird. Aber merken wir überhaupt, dass wir eins gebaut haben? Wichtig ist, dass wir den Mut nicht verlieren und trotzdem weiter an der Zukunft bauen.

Wir sind gespannt, welche Gedanken sich die verschiedenen 11vor11 Teams zu diesem Thema gemacht haben. Sie sind herzlich zu unserem Gottesdienst eingeladen! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden in der Kinderhüeti liebevoll betreut.

Infolge der Abstandsregeln verzichten wir auf das gemeinsame Mittagessen. Der Gottesdienst kann auch über Livestream auf unserer Homepage (www.refhorw.ch) angesehen werden.

WICHTIG: Aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen ist die Besucherzahl auf 50 Personen beschränkt. Bitte sichert euch euren Platz vorgängig über die entsprechende Reservationsseite.

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 15. November, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  Horw

Autor: Carmen Caviezel (11vor11 Band)|Datum: 15.10.2020