"Raise your voice"

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. September, 10.49 Uhr

Gottesdienst mit unseren neuen Konfirmanden, Sonntag, 24. Oktober, 10 Uhr

Herzlich willkommen!

«Nahe bei Gott
nahe bei den Menschen»

Unser Motto

KIRCHE ZUM "MITMACHEN"

Wir suchen dich!

Unsere Kirche ist geöffnet

Beten, zur Ruhe kommen & Kraft schöpfen

Flyer August bis Dezember 2021

11VOR11 GOTTESDIENST

Raise your voice

Es braucht Mut, seine Stimme zu erheben. Es braucht Mut, die Stimme zu erheben für Menschen, die keine Stimme haben oder wo Ungerechtigkeit herrscht. Es braucht Mut, für sich selbst einzustehen. Es braucht aber auch Klugheit, im richtigen Zeitpunkt nichts zu sagen und andere Meinungen stehen zu lassen. Oft schweigen wir aber feige, weil wir die Konsequenzen fürchten. Viele Märtyrer sind gestorben, weil sie ihre Stimme erhoben haben. Jesus hat seine Stimme oft erhoben, aber er hatte immer die Menschen im Blickfeld, nicht die Macht oder das System. Was sind unsere Gründe, die Stimme zu erheben, oder eben nicht? Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst! Für die Kinder gibt es ein eigenes Programm und die Kleinsten werden im Spielzimmer liebevoll betreut.

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. September, 10.49 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Carmen Caviezel | Datum: 16.08.2021

Zur aktuellen Situation

Liebe Horwer Reformierte

In unsere Kirchgemeinde finden Menschen mit den unterschiedlichsten Überzeugungen eine Heimat. Ja, bei uns sollen alle Menschen ohne Ausnahme willkommen und angenommen sein. Dies ist mehr als ein "frommer" Wunsch, es ist Teil unserer Identität als Gemeinschaft von Christusnachfolgern. Durch die Einführung der Zertifikatspflicht ab dem 13. September sind einerseits Anlässe im grösseren Rahmen wieder möglich, andererseits werden wir konfrontiert mit einem Dilemma, welches uns herausfordert. Umso wichtiger wird es in den kommenden Monaten sein, gegenseitige Werte wie Rücksichtnahme, Verständnis und Nächstenliebe praktisch zu leben.

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) hat sich gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Gottesdienste eingesetzt, da Nicht-Geimpfte nur noch mit negativem Testresultat an Veranstaltungen mit über 50 Personen teilnehmen können. Die Beschränkung auf 50 Personen für Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht bedeutet aber auch für Geimpfte einen grossen Einschnitt, da sie aus Platzgründen gar nicht oder nur online am Gottesdienst teilnehmen können. Da Mitwirkende neu auch zu den Teilnehmenden hinzuzurechnen sind, bedeutet dies die tiefste erlaubte Anzahl Gottesdienstbesucher seit dem ersten Lockdown.             

Die Situation in unserer Gesellschaft bis hinein in die Familien ist zurzeit sehr angespannt. Unterschiedliche Haltungen zu den Covid-Massnahmen lassen Freundschaften erkalten und Mitmenschen ziehen sich zurück. Als Kirchgemeinde wollen wir dieser Entwicklung entgegenwirken und uns dabei von unserem Jahresvers in 2.Timotheus 1,7 leiten lassen: "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Ja, wir müssen uns nicht vor unterschiedlichen Ansichten fürchten, solange wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen einander mit Verständnis, Demut und Annahme zu begegnen. Damit können wir in diesen Tagen ein Zeichen der Besonnenheit und Liebe setzen. Beten wir gemeinsam darum, dass Gottes Geist des Friedens und der Einheit uns durch die kommenden Monate tragen wird.     

Wie wirken sich die neuen Massnahmen im Blick auf unser Gemeindeleben aus?

Wir wollen als Kirchgemeinde solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen und werden uns selbstverständlich an alle Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit (BAG) halten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, grösstmögliche "Normalität" zu leben und für die gesamte Horwer Bevölkerung da zu sein. Im Blick auf Veranstaltungen werden wir deshalb - wo immer möglich - auf die Anwendung der Zertifikatspflicht verzichten. Bei grösseren Anlässen, wie z.B. bei Gottesdiensten mit vielen Freiwilligen oder mehreren Tauffamilien wird das Zertifikat zur Anwendung kommen, da wir ansonsten kaum zusätzliche Besucher willkommen heissen können. Bei Gottesdiensten ohne Zertifikat bitten wir um eine vorangehende Anmeldung entweder über das Anmeldeformular auf der Homepage oder telefonisch über das Sekretariat. Bei Gottesdiensten mit Zertifikat braucht es keine Anmeldung, allerdings ist zur Überprüfung des Zertifikats ein zusätzlicher Identifikationsausweis (ID, Pass, Führerausweis, usw.) nötig. Die Zertifikatspflicht gilt ab 16 Jahren. Die Mehrheit der bisherigen Schutzmassnahmen entfallen mit dem Zertifikat, doch das Tragen von Schutzmasken wird bei uns weiterhin begrüsst. Niemand soll wegen der Testkosten für das Zertifikat Zuhause bleiben müssen. Zögert bitte nicht diesbezüglich mit uns Kontakt aufzunehmen! 

Über die Homepage halten wir euch stets auf dem aktuellen Stand und informieren darüber, welche Veranstaltungen ohne bzw. mit Zertifikat durchgeführt werden. In den vergangenen Monaten haben wir unser digitales Angebot ausgebaut, damit auch diejenigen, welche von Zuhause aus mit dabei sein möchten dies tun können. Einzelne Gottesdienste, wie die beliebten 11vor11- und Gäste-Gottesdienste übertragen wir live. In den anderen Gottesdiensten zeichnen wir die Predigten auf, damit diese im Anschluss auf der Homepage angeschaut bzw. angehört werden können.

Die Entscheidung darüber, wie mit den neuen Massnahmen umgegangen werden soll, ist uns nicht leichtgefallen. Wir sind uns bewusst, dass diese nebst neuen Möglichkeiten auch für alle Einschränkungen mit sich bringen werden. Herzlichen Dank für euer Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme!  

Autor: Kirchenvorstand | Datum: 14.09.2021

Ladies go well -SOUL

«Einfach leben – Weil weniger mehr ist!»

«Meine Agenda, mein Kleiderschrank, meine Wohnung, mein CV – alles ist ziemlich voll. Wir packen so viel in unser Leben, sind nonstop geschäftig beschäftigt. Und neben allen «to does» und «must haves» verpassen wir, einfach zu leben. Wir wollen miteinander entdecken, wie viel Fairness, Zeit und Freiheit es uns schenkt, wenn wir einfach leben.»

Herzliche Einladung zum «Ladies go well – soul» am Montag, 18. Oktober 20 Uhr im Kirchgemeindesaal. (Anmeldung aufgrund von Corona erwünscht an elke.damm@reflu.ch)

Referentin: Silke Sieber (*1986) ist verheiratet und Mama von drei Kids (7, 5, 5 Jahre). Sie hat in Basel und Heidelberg Theologie studiert. Heute leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann das Kirchengründungsprojekt precious.ch am Zürichsee und arbeitet beim Bibellesebund Schweiz als Referentin und Redakteurin.

Autor: | Datum: 09.09.2021

Rückblick: Herbst-Chinderfiir vom 13.09.2021

«Das Apfelmännchen»

Die Herbst-Chinderfiir fand bei schönem Wetter draussen vor der reformierten Kirche statt. Die kleinen und grossen Besucher konnten dem Apfelmännchen zuschauen, wie es seinen Apfel hegte und pflegte, bis daraus ein Riesenapfel wurde.

Auf dem Markt wollte aber niemand diesen Apfel kaufen und der Mann wurde traurig. Als dann gefährliche Drachen das Dorf bedrohten, war es den Dienern des Königs dank dem Riesenapfel des Mannes möglich, die Drachen zu vertreiben und alle waren wieder froh und zufrieden.

Die Anwesenden lernten, dass manchmal doch die kleinen Dinge wichtiger sind im Leben und bescheidene Wünsche in Erfüllung gehen können. Auf dem Heimweg oder bei Sonnenschein vor der Kirche konnten dann alle die Feier mit einem Brot-Apfelmännchen, einem Apfel und Schnitzideen für Äpfel ausklingen lassen, bis bald wieder!

Autor: Vorbereitungsteam Chinderfiir | Datum: 13.09.2021

Kirchensplitter

Ertappt und ermutigt

Ich bin auf der Rückreise von einem Anlass, der so gar nicht meinem Gusto entsprach. Elitäres Gehabe und selbstverliebte Voten bringen mich innerlich zum Kochen. Um mich abzulenken, öffne ich die Social-Media-App auf meinem i-Phone. Das alldominierende Thema der vergangenen Monate ist auch hier omnipräsent: Da wird geschimpft, diffamiert, hitzig diskutiert bzw. mit Worten Schlachten ausgetragen. "Wie konnte es nur so weit kommen?" frage ich mich. Trauer und Enttäuschung mischen sich mit Wut, und ja, ich rege mich auf!

Da erhebt David Einspruch, zunächst ganz leise mit einem Gedanken. Ich lese den 37. Psalm, und die Worte treffen mich mitten ins Herz: "Reg dich nicht auf über die Unheilstifter, ereifere dich nicht über Leute, die Unrecht üben", heisst es da. "Vergiss den Zorn! Hör auf dich zu ärgern, sonst tust du Unrecht!" Phu, dieser Einwand sitzt! Ich fühle mich ertappt. Unweigerlich denke ich an zahlreiche Situationen in den vergangenen Wochen zurück, in denen ich mich aufgeregt und aus Frust heraus, im Zorn, schlecht reagiert und Mitmenschen verurteilt habe. "Das war unrecht!" muss ich mir eingestehen und wiederum frage ich mich, wie es so weit kommen konnte. Nur diesmal im Blick auf mich selbst.

Aber es bleibt nicht bei dieser Ermahnung, sondern David hat an diesem Abend auch ermutigende Worte für mich im Köcher: "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau auf ihn", lese ich im Psalm weiter. "Tu das Gute, bleib wohnen im Land und bewahre die Treue. Sei still und harre auf ihn! Er bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht." Und wieder staune ich, wie direkt mich diese Worte treffen. Ja, ich will vertrauen und mich darauf fokussieren, treu in meinem Alltag und meinem Umfeld das Gute zu tun. Nein, auf so viele drängende Fragen dieser Zeit habe ich keine Antworten. Aber ich muss auch nicht ständig derjenige sein, welcher beurteilt, was nun "richtig" bzw. "gerecht" ist und was nicht. Es ist okay, auch einmal einfach still zu sein, auszuharren und den Versuch zu wagen, der Ungewissheit mit Vertrauen zu begegnen.

Irgendwie gelöst schwinge ich mich für das letzte Stück nach Hause auf meine Vespa. Ich geniesse den Fahrtwind und die Ruhe, welche sich in mir breit gemacht hat. Die Hitze des Tages, der Zorn und die Entrüstung sind verflogen. "Danke David, das war genau, was ich gebraucht habe," denke ich und muss dabei über mich selbst lachen.

Autor: Jonas Oesch | Datum: 16.09.2021

Janine's Blog

Narrativ vom Leben

Es war eine laue Sommernacht inmitten von einem ruhigen Quartier in South Lake Tahoe, einem lauschigen Touristenort in Kalifornien. Den gemieteten Camper durften wir über Nacht in die Hauseinfahrt von Freunden von Freunden stellen.

Die Nacht war noch jung.

Da und dort bellten Hunde, in der Ferne vernahmen wir Musik. Durch die grossen Zedern, die überall im Quartier standen, erblickten wir Sterne. Mein Mann und ich sassen in der Einfahrt vor unserem Camper.  Genossen die endlich eingekehrte Ruhe. Wir waren erschöpft. Müde. Und genervt. Brauchten dringend einen Moment für uns, um uns zu sammeln. Der Tag war so gar nicht so verlaufen, wie wir uns das ausgemalt hatten. Lange hatten wir gehofft, dass diese Auszeit von 6 Wochen möglich wird. Wir wollten Freunde und Familie in den USA besuchen. Menschen, die uns wichtig sind, endlich wieder in die Arme schliessen. So genossen wir diese Zeit in vollen Zügen. Waren dankbar, dass es geklappt hat. Tankten auf. Wurden beschenkt. Und nun waren wir zum Abschluss unserer Auszeit auf dem Weg in die Natur. Einige Tage in der Wildnis vom Yosemite Nationalpark standen an. In diesen Ort haben wir uns vor Jahren verliebt und wir freuten uns riesig, dahin zurückzukehren.

Nun wurde aber an eben diesem Tag unsere Freude getrübt:

Als wir am Morgen mit dem gemieteten Camper losfuhren, meldete sich der Gasmelder im Inneren unseres Wohnmobils. Egal was wir unternahmen, um das Ding ruhig zu kriegen, er blieb beständig. Piepste uns während der gesamten Fahrt nervös die Ohren voll. Ausserdem funktionierten plötzlich weder Kühlschrank noch Wasserpumpe. Alles Dinge, die wir in der einsamen Natur nicht missen wollten. Ausserdem ist so ein Kohlendioxidmelder etwas, was man nicht einfach ignorieren sollte, oder? Anstatt wie geplant (und von mir ausdrücklich gewünscht!) den Lake Tahoe zu bewandern, schlugen wir uns nun also ohne nennbares Resultat mit der Hotline des Vermieters rum. Die Kinder sassen seit Stunden brav auf ihren Sitzen und warteten. Schlussendlich gaben wir 200 USD für eine neue Batterie aus, die das Problem aber doch nicht löste. Also wieder zurück zur Hotline. Da Samstag war, vertröstete uns der gute Telefon-Mensch auf den Montag. In einer drei Fahrstunden entfernten Stadt könne dann bestimmt jemand einen Blick auf unser Gefährt werfen... Was bis dahin mit unseren Kühlprodukten und unserem nicht vorhandenen Wasser (hallo WC Spülung!) war, schien ihn nicht zu kümmern. Wir waren auf uns gestellt.

So sassen wir also da.

Und sinnierten darüber, wie es weiter gehen soll. Wird uns dieses Vorkommnis gar unsere Ferien verderben? Denn ganz ehrlich: das Potenzial wäre durchaus vorhanden gewesen. Eltern mit Kindern wissen: Ferien, in denen man 24/7 mit seinen Liebsten auf einen Haufen geworfen ist, die lassen die Nervenstränge ziemlich ausgeleiert zurück. Erholung ist ein weit hergeholter Begriff. Wenn dann dazu noch Dinge schief laufen… Denn der kaputte Camper reihte sich mühelos in andere Ungeplantheiten unserer Reise ein. Da hätten wir zum Beispiel die Mittelohrenentzündung unserer Tochter, die sich genau zwei Tage vor dem geplanten Schnorchel Ausflug meldete. Bäh. Meinen Darm, der das fremde Essen 2 Wochen lang nicht so toll fand (Stichwort: Immodium). Oder die Fähre, die voll besetzt war und uns 4 Stunden Wartezeit in brütender Hitze bescherte. Ein kleiner Unfall, der dazu führte, dass meinem Mann verbal mit dem Einsatz einer Waffe gedroht wurde (hach, Amerika). Der Camper, den wir schon schrottig und schmutzig übernommen haben. Und der turbulente Flug, der dazu führte, dass die grosszügig bereitgestellte Kotztüte der Airline von einem Familienmitglied randvoll gefüllt wurde (die sind im Fall nicht zu gross bemessen, wenn’s dann drauf ankommt!). Wir waren uns einig: Nein, davon lassen wir uns nicht unterkriegen.

Wir machen unser Möglichstes. Gehen weiter.

Wir kamen darauf zu sprechen, wie diese Vorkommnisse unser Erleben der Ferien prägen. Sind das jetzt «schlechte» Ferien? Wie werden wir zuhause wohl von unseren Ferien erzählen? Erwähnen wir, was uns alles widerfahren ist? Was alles nicht nach Plan lief? Denn man könnte durchaus eine Negativ-Geschichte daraus machen. Ich realisierte, wie ich vieles schon wieder in den Hintergrund gedrängt hatte. Und mir gar nicht mehr bewusst war, dass ja tatsächlich schon einiges nicht ganz nach Plan lief. Sind wir dabei unehrlich, wenn wir zuhause nicht diese Dinge in den Vordergrund stellen? Sondern sogar eher darüber schmunzeln? Wenn in unseren Erzählungen eher das Baden beim schönen Wasserfall und die gesichteten Elche zum Zuge kommen und nicht die Panikattake der Tochter, weil sie Angst hatte vor Bären auf dem Campingplatz?

Jeder von uns hat ein Narrativ, wie er sein Leben erzählt.

Wir könnten aus den Ferien zurückkommen und erzählen, was alles nicht gut war. Und es hätte seine Berechtigung. Oder wir kommen zurück und erzählen all das tolle, was wir erleben durften. Davon, dass wir uns überwunden hatten mit einem Camper, ohne Strom und Wasser in die Natur zu fahren. Uns entschlossen, aus den Zitronen, die uns angeworfen wurden, Limonade zu machen und die Einfachheit zu geniessen. Und dabei einen der schönsten Tage unserer gesamten Auszeit erleben durften.

Alles hat seine Zeit

Ich möchte Schwieriges nicht totschweigen, denn es gehört ebenso zum Leben wie das wunderschöne und unbeschwerte. Beides hat seine Zeit, beides darf, ja soll, benannt werden.

"weinen hat seine Zeit,

lachen hat seine Zeit;

klagen hat seine Zeit,

tanzen hat seine Zeit"

(Prediger 3, 4)

Aber ich möchte meine Lebensscheinwerfer nicht auf dem Negativen belassen. Sondern mich umschauen und sagen: «ok, und jetzt?». Anerkennen, dass es Schwieriges gibt. Aushalten. Dann aber das Licht wegnehmen und ihm so gut es geht ein Schattenplätzchen zuweisen. Stattdessen das Schöne zelebrieren und mitnehmen. Feiern. Leben. Das Negativerlebte bleibt. Es gehört dazu. Es existiert neben dem Schönen. Aber es steht nicht im Zentrum. Es hat nicht die Macht, meine Gefühle auf die Dauer zu regieren. Es ist einfach, so etwas über Ferien zu sagen. Das gehört in die Spalte der Luxusprobleme. Vier Tage ohne Strom hat noch niemandem geschadet. Ist mir klar. Aber ich möchte diese Haltung gerne auf mein Leben übertragen. Und das beginnt eben gerade oft im scheinbar Unwichtigen. Im Kleinen.
Wie ist dein Narrativ?
Wie reagiere ich im Alltag auf Dinge, die nicht laufen wie geplant? Lasse ich zu, dass sie mir die Freude am Grossen nehmen? Wie erzähle ich am Abend von meinem Tag? Kommt mir zuerst das in den Sinn, was nicht gut war? Oder gelingt es mir, dieses zwar anzuerkennen, aber es so in meinen Alltag zu integrieren, dass das Narrativ am Ende des Tages nicht negativ ist? Wie reagiere ich auf Unvorhergesehenes, wenn mein Plan durcheinandergewirbelt wird? "Überlass alle deine Sorgen dem Herrn! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht." (Psalm 55:23)

Autor: Janine Oesche | Datum: 09.09.2021

Gottesdienst vom 24. Oktober

Ein Sonntag im Zeichen der Jugend

Im August durften wir mit einer aufgestellten Truppe ins neue Konfjahr starten. Der Gottesdienst bietet Gelegenheit, die neuen Konfirmanden kennenzulernen. Zudem möchten wir gemeinsam auf die Erlebnisse des Konflagers in Südfrankreich zurückschauen und die Gemeinde daran teilhaben lassen. Die Jugendlichen von Nha Fala werden diesen Morgen mit ihrem Gesang musikalisch umrahmen. Alle sind herzlich eingeladen, sich von der Energie und Freude dieser jungen Menschen anstecken zu lassen.

  • Mit Covid-Zertifikat ohne Anmeldung
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen
  • Die Personenzahl ist nicht beschränkt
  • Wir begrüssen weiterhin das Maskentragen
  • Die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden

Gottesdienst modern, Sonntag, 24. Oktober, 10 Uhr, ref. Kirche Horw

Autor: Pfarrer Jonas Oesch | Datum: 09.09.2021

Nächster Gottesdienst

  • Ökum. Gottesdienst klassisch

    19. September 2021 | 10:30 Uhr

    in der kath. Kirche Horw

    mehr erfahren

Aktuelle Anlässe

  • Begegnungscafé

    21. September 2021 | 14:00 Uhr

    im Foyer des Gemeindesaals

    mehr erfahren
  • Laufender Schwatz

    22. September 2021 | 09:00 Uhr

    mit Elke Damm

    mehr erfahren
  • Senioren-Ausflug

    28. September 2021 | 10:00 Uhr

    Fahrt ins Blaue

    mehr erfahren
Gebetsanliegen

Gebetsanliegen

Gebetsanliegen
**Der Name muss nicht angegeben werden.

Anonymität wird selbstverständlich bewahrt.