Ein Café für die Nachbarschaft

Gästegottesdienst mit Lidia & Manuela

Herzlich willkommen!

«Nahe bei Gott
nahe bei den Menschen»

Unser Motto

11vor11 Gottesdienst

"Ja, aber..."

Diese alltägliche und oft benutzte Phrase ist das Thema unseres nächsten 11v11 Gottesdienstes. Alle Menschen benutzen sie, mehr oder weniger häufig. Es werden Bedenken gewälzt, lange Überlegungen angestellt und Entscheidungen somit hinausgezögert. »Ja, aber…» ist aber auch eine weit verbreitete Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung, Stillstand oder sogar Rückschritt. Es wird auch als Rechtfertigung benutzt, etwas nicht zu tun. Ein Beispiel: Wir sollten dringen etwas gegen die Luftverschmutzung tun. Viele Menschen sind der gleichen Meinung und sagen: «Ja, da hast du recht, aber wenn die Anderen nicht mitmachen, nützt es ja doch nichts». Oder: «Der neue Kollege ist sehr nett, aber…» Somit verliert alles, was vor einen aber steht, seine Bedeutung.

Bei Matthäus finden wir den Satz: »Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.» Es soll also gelten, was wir sagen und nicht: Ja, aber, vielleicht oder jein bedeuten. Verbindlichkeit ist gefragt!  Gott ist uns gegenüber stets verbindlich. Er nimmt uns ohne Einschränkung an und ist verlässlich. 

Das Vorbereitungsteam hat sich noch viel mehr Gedanken zu diesem «Ja, aber…» gemacht und möchte Sie einladen, daran teil zu nehmen. Für die Kleinsten gibt es eine Kinderhüeti und die älteren Kinder haben ihr eigenes Programm. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.   Das 11v11 Team Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen friedvollen Jahreswechsel und freut sich, Sie im Jahr 2019 wieder begrüssen zu dürfen! Und zwar ohne «wenn» und «aber».  

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 27. Januar, 10.49 Uhr, Reformierte Kirche  

Autor: 11vor11 Vorbereitungsteam | Datum: 01.01.2019

SCHWARZENBERG/BREGENZER WALD

Musikreise zur Schubertiade 26.-28. August 2019

Das bedeutendste Schubert-Festival weltweit werden wir in der idyllischen Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald besuchen, die seit dem Umbau des Angelika-Kauffmann-Saals 2001 Hauptschauplatz der Schubertiade ist. Ein Festival für Franz Schubert – ihm den gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen, war Idee und Zielsetzung der ersten Schubertiade, die 1976 von Hermann Prey in Hohenems ins Leben gerufen wurde. Schnell avancierte das kleine Städtchen im österreichischen Vorarlberg zu einem der bekanntesten Festspielorte und beliebten Treffpunkt für ein internationales Publikum, welches die Begegnung mit hervorragenden Künstlern in überschaubarem Rahmen sucht und anstelle eines beliebig austauschbaren Festivalprogramms klare Definitionen vorfindet: Das kompromisslose Bekenntnis zu Franz Schubert. Heute ist die Schubertiade mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nirgendwo sonst steht innerhalb kurzer Zeit eine derart große Anzahl von Liederabenden mit den besten Interpreten der Welt auf dem Programm. Kammerkonzerte und Klavierabende bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Orchesterkonzerte, Lesungen und Vorträge sowie Meisterkurse bedeutender Künstlerpersönlichkeiten. Fernab des üblichen Festspielrummels ist es wesentliches Anliegen der Schubertiade, den intimen Charakter zu wahren und alle Energie auf musikalische Darbietungen in höchster Qualität zu konzentrieren. Diesen Anspruch widerspiegelnd, gleicht die Liste der Künstler, die bis heute bei der Schubertiade zu Gast waren, einem „Who-is-Who“ der Lied- und Kammermusikwelt. Daneben bietet die Schubertiade auch jungen Künstlern die Möglichkeit, sich einem gleichermaßen kundigen wie begeisterungsfähigen Publikum vorzustellen. 2012 wurde die Reihe „Referenzen“ ins Programm aufgenommen, in deren Rahmen aufstrebende Sänger und Instrumentalisten aus der Region sowie Schüler etablierter Schubertiade-Künstler auftreten.

Programm
Montag, 26.8.19: Treffpunkt: 13 Uhr Reformierte Kirche Fahrt mit Privatautos nach Schwarzenberg Hotel «Im Kloster Bezau» Konzert 20 Uhr: Schumann Quartett/ Kit Amstrong /Schubert/Franck
Dienstag, 27.8.19: «Umgang Schwarzenberg» Architekturspaziergang Konzert 20 Uhr: Schubert «Die schöne Müllerin» Mittwoch, 28.8.19: Optional kleine Wanderung Konzert 16 Uhr: Francesco Piemontesi/Klavier / Schubert Rückreise ca. 18 Uhr Kosten
Hotel: 3 Nächte Hotel «Im Kloster Bezau» in Bezau / EZ/HP 216 € / DZ/HP 207 € /
Konzertkarten total: 161 €
Fahrt: Ca. 30 € direkt an den Fahrer, zusätzlich Kosten für Mittagessen und Getränke. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden.

Anmeldung bis 30.04.2019 an: Reformierte Kirche Horw, Elke Damm, Schöneggstr. 10, 6048 Horw / elke.damm@lu.ref.ch / Telefon: 041 340 76 22 Sonderwünsche wie z.B. Vegetarier, Allergien bitte angeben. Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Eingang bearbeitet.    

Foto: Schubertiade GmbH

Autor: Elke Damm & Beate Körner | Datum: 01.01.2019

GÄSTEGOTTESDIENST MIT LIDIA & MANUELA

Ein Café für die Nachbarschaft

Vor vier Jahren hatten zwei Frauen aus dem Zürcher Unterland eine Vision – ein Café für Menschen aus der Nachbarschaft in verschiedenen Lebenssituationen, für Jung und Alt, insbesondere für diejenigen, die oft alleine sind und ein offenes Ohr schätzen. Ebenso sollte sich jeder einen Kaffee oder ein Gebäck leisten können, auch diejenigen mit einem kleinen Budget. Dank Unterstützung von zahlreichen Helfern wurde diese Vision Realität. Die Atmosphäre im „Café mit Herz“ ist warm und herzlich und dies liegt nicht allein nur am frisch gemahlenen Kaffee, dem offenfrischen Hausgebäck oder der reizenden Dekoration, sondern vor allem an der Herzlichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Was diese antreibt ist ihre Leidenschaft für Mitmenschen, welche in ihrem Glauben wurzelt. Das Angebot entspricht offensichtlich einem Bedürfnis. Mittlerweile wurde im Nachbardorf ebenfalls ein „Café mit Herz“ gegründet, und das ursprüngliche Café zügelt bald an einen neuen, grösseren Standort, da es aus allen Nähten platzt. Wir freuen uns, dürfen wir Lidia Witkovsky und Manuela Siegle vom Vorstand des Cafés bei uns im Gottesdienst begrüssen und von ihnen mehr erfahren über ihre Arbeit im Café und was sie dabei erleben.  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 01.01.2019

Kirchensplitter

Den Nachbarn nahe sein...

Das diesjährige Jahresmotto unserer Kirchgemeinde ist ein Wortspiel: „Na(c)hbar“. Wir möchten uns Gedanken dazu machen, was es heisst, als Christen und Kirche unseren Mitmenschen nahe zu sein. Nachbarschaft beginnt ja bekanntlich dort, wo unser Territorium endet, also an der Grenze unseres Grundstücks oder an unserer Haustüre. Wie sieht es diesbezüglich bei Ihnen aus? Steht zwischen Ihrem Grundstück und dem Nächsten ein Zaun oder ist der Grenzverlauf von aussen gar nicht sichtbar? Steht an Ihrer Haustüre „Herzlich willkommen“ geschrieben oder wäre ein „Achtung wachsamer Nachbar“-Schild eher passend?

Wenige Monate nach unserem Umzug nach Horw fällten wir eine der Tannen vor dem Haus, um Platz für ein Trampolin zu schaffen. Nach wenigen Wochen fiel mir auf, dass ich nun häufiger als zuvor mit Nachbarn und vorbeiziehenden Passanten ins Gespräch kam. „Eigentlich ein schöner Nebeneffekt“, dachte ich mir, und bis heute geniesse ich den kurzen Schwatz von unserer Terrasse aus. Etwa in derselben Zeit beobachtete ich eines Morgens, wie ein Mädchen aus der Nachbarschaft über die Mauer zwischen ihrem und unserem Grundstück kletterte. Um ihr den Weg zu erleichtern, stellte ich ihr zunächst eine Holzkiste hin, als diese brach, wurde sie durch eine alte, wackelige Leiter ersetzt. Diese verrichtete ihren Dienst, bis im vergangenen Frühjahr eine ganze Familie darauf spätabends versuchte, die Mauer zu überqueren. „Doofe Mauer, warum steht die eigentlich dort?!“, nervte ich mich und errichtete trotzig stabilere Leitern, und zwar gleich auf beiden Seiten der Mauer. Als die Nachbarn von der oberen Strasse mit Chips und Getränken unter den Armen im Sommer über diese Leitern stiegen, um mit uns die Schweizer WM-Spiele im Garten zu schauen, jubilierte ich innerlich.

Wie kommen sie eigentlich zustande, diese Abgrenzungen, welche wir zwischen uns und unsere Nachbarn setzen? Und ich spreche jetzt nicht nur von physischen Mauern, Zäunen und Bäumen, sondern auch von zwischenmenschlichen Abgrenzungen? Wie wichtig ist uns unsere Privatsphäre? Inwieweit sind wir bereit unseren Nachbarn Einblicke in unser Leben zu ermöglichen? Ja, interessieren wir uns überhaupt füreinander? Klar, gewisse Abgrenzungen sind wichtig und hilfreich. So bin ich z.B. dankbar um den Zaun, welcher die Nachbarshunde daran hindert, ihr Geschäft bei uns im Garten zu verrichten. Und doch frage ich mich: Gibt es nicht auch Abgrenzungen, welche eigentlich unnötig sind und leicht überwunden werden könnten? Weshalb z.B. nicht die Mauer der Anonymität überwinden, indem man den unbekannten Nachbarn zum Nachtessen einlädt und erleben, wie schnell ein Fremder (zum) Na(c)hbar werden kann?!  

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.12.2018

Nächster Gottesdienst

  • 11vor11 Gottesdienst modern

    27. Januar 2019 | 10:49 Uhr

    zum Thema "Ja, aber..."

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Aktuelle Anlässe

  • Gemeinsam unterwegs

    31. Januar 2019 | 14:00 Uhr

    im Kirchgemeindesaal

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  • Ökum. Fraue Znüni

    06. Februar 2019 | 09:00 Uhr

    im Kirchgemeindesaal

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  • Trauerraum

    14. Februar 2019 | 17:00 Uhr

    im Atelier 1

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Gebetsanliegen

Gebetsanliegen

Gebetsanliegen
**Der Name muss nicht angegeben werden.

Anonymität wird selbstverständlich bewahrt.

Tageslosung | 20.01.2019

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
Psalm 139,3

Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
Matthäus 10,29