Vater & Kind Abendteuer

20. & 21. Juni 2019

Das kann ins Auge gehen

11vor11 Gottesdienst, Sonntag, 26. Mai, 10.49 Uhr

Flyer

good news

Gospel Workshop - 20. bis 22. September 2019

Herzlich willkommen!

«Nahe bei Gott
nahe bei den Menschen»

Unser Motto

Herzliche Einladung zur

Konfirmation

Am Auffahrtsdonnerstag, 30. Mai dürfen wir mit 8 Jugendlichen aus unserer Kirchgemeinde Konfirmation feiern.

Konfirmiert werden:
Finn Beling, Neumattweg 18, Horw; Valentin Hefti, Brändiweg 4, Horw; Louis Henkel, Stirnrütistrasse 62, Horw; Lana Markutt, Bodenmattstrasse 14, Horw; Nora Müller, Haltenrain 1, Horw; Angela Rölli, Sonnsyterain 31, Horw;Timon Spring, Kastanienbaumstrasse 51a, Horw; Mona Zimmermann, Oberwil, Horw

Autor: Jonas Oesch | Datum: 05.04.2019

Rückblick

Staunen im und über den Ostergarten

Staunen im und über den Ostergarten   Glücklich, überwältigt und zutiefst dankbar dürfen wir auf all das, was im und um den Ostergarten herum geschehen ist, zurückschauen. Ja, Gott hat uns in diesen 10 Tagen – wie es einer der Wegbegleiter passend ausdrückte – „weit über unser Bitten und Verstehen ein riesen Geschenk gemacht!“ Wir können nur staunen...

...staunen darüber, was möglich wird, wenn dutzende Freiwillige ihre Gaben, ihr Herz und ihre Zeit für ein solches Projekt hingeben. Es hat jeden Einzelnen in seiner Einzigartigkeit gebraucht, egal ob als Gastgeber/in im Café, als Dekorateur/in im Garten oder als Wegbegleiter/in. Nur gemeinsam konnten wir Horwer und Horwerinnen dieses einmalige Erlebnis ermöglichen und sie beschenken. Welch ein Ausdruck von gelebter Kirche zum Wohle der Menschen vor Ort!

...staunen über die unzähligen Besucher und wie sie auf den Garten reagiert haben. Niemals hätten wir mit diesem Ansturm gerechnet, welcher uns zeitweise an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Menschen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten durften wir durch den Garten führen und jede/r hatte danach seine eigene Erlebnisgeschichte zu erzählen: „Nie zuvor habe ich die Ostergeschichte so tief erfahren!“, schrieb eine Besucherin. „Auch für nicht sehr Gläubige zugänglich und verständlich gemacht!“, meldete eine andere. „Super Eindrücke! Einfach gesprochen, lebensnah gestaltet und alle Sinne angeregt. Danke! Freude herrscht!“, jubilierte eine dritte Person. Sogar eine Grossmutter aus Deutschland schrieb in einem Brief, wie die Enkel ihr am Telefon begeistert vom Garten erzählt hätten. Eindrücklich waren gerade auch die Führungen mit Schülern, welche gebannt zuhörten und oft spontan reagierten. Ein besonderes Erlebnis waren auch die Begehungen des Gartens mit Schwerstbehinterten. Berührend zu sehen, wie diese Ostern mit einer ganz besonderen, sinnlichen Intensität wahrnahmen.

...staunen darüber, wie das Leben von Jesus heute noch so relevant ist wie vor 2000 Jahren. Im Passions- und Ostergeschehen werden die grundlegenden Sehnsüchte und Themen des Menschseins angesprochen, deshalb hat der Garten viele Besucher auch tief bewegt. Jemand fühlte sich nach der Führung gedrängt, einen Bekannten anzurufen um ein klärendes Gespräch zu führen. Er dürfte nicht der Einzige gewesen sein, welcher im Garten eine Last ablegen durfte. Dies lässt zumindest der grosse Steinhaufen beim Kreuz vermuten. Andere berichteten von Lebens- und Glaubensfragen, welche beim Gang durch den Garten aufgeworfen wurden und sie nun gerne klären würden. Eine Besucherin wollte wissen, wo in der Bibel die Fortsetzung zu finden sei. Spannend auch, wie sich die Besucher jeweils mit unterschiedlichen Personen im Garten identifizierten: Einzelne konnten mit Petrus mitfühlen, welcher über sich selbst enttäuscht ist. Andere fanden sich selbst in Pilatus wieder, welcher sich sträubt Verantwortung zu übernehmen. Und wieder andere kamen mit strahlenden Gesichtern ins Café, weil sie wie die Frauen an Ostern erfüllt wurden von der Zuversicht, dass Jesu Freude, Kraft und Liebe in und durch sie weiterlebt.    

Bildergalerie

Autor: Jonas Oesch | Datum: 25.04.2019

Vater & Kind Abenteuer

Seeüberquerung & Campen am Fusse des Bürgenstock

Einmal aus dem Alltagstrott aussteigen und einfach Zeit haben für die Kinder. Diese zwei Tage voller Abenteuer, guter Gemeinschaft und Spass machen es möglich! Wir paddeln über den See bis zum wunderschönen Campingplatz direkt unterhalb des Bürgenstock. Ein Ort wie geschaffen zum Baden, Spielen, Grillieren und Geniessen. Am nächsten Tag geht’s weiter dem See entlang zum idyllischen Gasthaus Obermatt, bevor wir dann zur Horwer Halbinsel zurückkehren.

Donnerstag 20. bis Freitag 21.Juni (Fronleichnam)

Weitere Infos & Anmeldung

Autor: Jonas Oesch | Datum: 04.04.2019

11vor11 Gottesdienst

Das kann ins Auge gehen

Kennen Sie den Papa-Moll-Effekt? In den bekannten Comics erklärt er jeweils seinen Kindern sehr überzeugt, wie das Leben funktioniert oder er kritisiert Personen im Umfeld für ihr Verhalten. Wenig später geht bei ihm selbst die gleiche oder eine ähnliche Situation völlig daneben. Das Beurteilen oder sogar Verurteilen von anderen Menschen kann „ins Auge gehen.“ Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter. Wenn ein Ritter sein Helmvisier hochklappte, um seinen Gegner besser anpeilen und genauer zielen zu können, dann hatte er Glück, wenn er kein Auge ausgestochen bekam. Er setzte sich einem grossen Risiko aus.  

Irgendwie steckt in uns Menschen ein Trieb, welcher gerne die andern bewertet und dabei das Negative hervorhebt. „Ich bin sicher kein perfekter Mensch, aber so schlimm wie ... bin ich also wirklich nicht.“ Dazu hat der Volksmund auch ein Sprichwort: „Du sollst zuerst vor der eigenen Türe wischen“. Muss ich also zuerst alles bei mir in Ordnung haben, bevor ich jemand andern kritisieren darf? Kann es sein, dass es vor „meiner Türe“ gar nichts zu wischen gibt? Soll ich nichts sagen und alles erdulden? Warum sehe ich das defizitäre Verhalten schneller bei meinen Mitmenschen, als bei mir?

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes vom Sonntag, 26. Mai, 10.49 Uhr, reformierte Kirche steht die Aussage von Matthäus 7,3: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ 

PDF Flyer

Autor: Martin Schelker | Datum: 05.04.2019

Kirchensplitter

Von Wutbürgern & Mutbürgern

Es ist der ruhige Morgen nach dem grossen Wahltrubel. Ich beschliesse, meinen Pfarrsonntag mit einem gemütlichen Kaffee und der Lektüre von Reaktionen auf den Wahltag zu beginnen. Analysen, Stimmen und Artikel sind heutzutage online ja Zuhauf zu finden. Aber nicht nur Experten äussern sich da, nein, in den Kommentarzeilen kann sich auch Otto-Normalbürger spontan von der Leber schreiben, was er oder sie denkt. Bereits beim ersten Artikel einer renommierteren Zeitung in der Region traue ich meinen Augen kaum. Die Kommentarzeilen sind geflutet mit harschen Reaktionen und wütenden Emojis. „Da haben wohl einige den Ausgang der Wahlen schlecht verdaut?!“, denke ich mir – noch relativ entspannt - und gehe schnell weiter. Leider wird der Ton in den Kommentaren des nächsten Artikels nicht versöhnlicher, sondern – im Gegenteil – noch schärfer. Die wütenden Emojis werden durch Kotzende ergänzt und auch mit Kraftausdrücken wird nicht gespart. Man könnte meinen, dass Begriffe wie „grüne Hetze“, „linkes Lumpenpack“ und „rechte Rassisten“ salonfähig geworden sind. Einzelne liefern sich geradezu Wortschlachten, decken sich gegenseitig mit Beleidigungen und Anschuldigungen ein. Angesichts des tiefen Hasses, welcher mir hier entgegenschlägt, schmeckt sogar mein Kaffee plötzlich bitter. „Würden diese Menschen, wenn sie sich in echt gegenüber stehen würden, auch so miteinander sprechen?“, frage ich mich. Ernüchtert klappe ich meinen Laptop zusammen und verlasse das Schlachtfeld der Wutbürger.   

Kurz darauf blättere ich auf der Suche nach Inspiration für die nächste Predigt durch den Philipperbrief. „Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig. Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Dies ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat.“ Was für ein Kontrast zu meiner vorangehenden Lektüre! Was würde der Herrgott wohl denken, wenn er all diese Onlinekommentare lesen würde? Statt in vollkommener Freude würde er wohl in tiefer Trauer versinken. Von Liebe und Eintracht ist da wenig zu spüren, Rechthaberei und Überheblichkeit nehmen dafür den ganzen Platz ein. „Unsere Welt bräuchte weniger Wut- und dafür mehr Mutbürger!“, schiesst es mir durch den Kopf. Menschen, die den Mut haben, sich nicht über andere zu erheben, sich nicht geringschätzig über ihr Gegenüber zu äussern, auch wenn er oder sie eine andere Meinung hat. Menschen, die nicht um jeden Preis recht haben müssen, sondern unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen lassen können. Ja, dies wäre die Haltung, die Jesus uns vorgelebt hat. Dadurch würden wir seine Freude vollkommen machen!        

Autor: Jonas Oesch | Datum: 24.04.2019

Nächster Gottesdienst

  • 11vor11 Gottesdienst modern

    26. Mai 2019 | 10:49 Uhr

    zum Thema "Das kann ins Auge gehen"

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Aktuelle Anlässe

  • ökum. Fraue Znüni

    05. Juni 2019 | 09:00 Uhr

    Gemeindearchiv Horw

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  • Trauerraum

    06. Juni 2019 | 17:00 Uhr

    im Atelier 1

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  • Ökum. Chrabbelfiir

    11. Juni 2019 | 16:00 Uhr

    in der ref. Kirche

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Gebetsanliegen

Gebetsanliegen

Gebetsanliegen
**Der Name muss nicht angegeben werden.

Anonymität wird selbstverständlich bewahrt.

Tageslosung | 21.05.2019

In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.
Psalm 31,6

Das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Römer 8,2