KIRCHENSPLITTER
Neues entsteht
Der Winter geht so langsam dem Ende zu. Geht es dir auch so, dass du den Frühling sehnsüchtig erwartest? Ich freue mich darauf, dass es wieder wärmer wird und die Natur langsam zum Erwachen kommt. Die Winterzeit ist nicht gerade meine Lieblingsjahreszeit und trotzdem ist es gut, dass es den Winter gibt. Danach entsteht wieder neues Leben und neue Hoffnung.
Ist es nicht manchmal in unserem Leben auch so? Es gibt diese schwierigen, kalten Zeiten –diese Winterzeiten in unserem Leben. Wir würden sie am liebsten ganz schnell loswerden. Aber Gott sieht schon den Frühling und das Gute, das daraus entstehen kann. Unser Gott ist ein Gott des Lebens und der Hoffnung auf Erneuerung und Wachstum.
Jesus erzählt in einem Gleichnis von einem Bauern, der die Saat auf sein Feld sät, sich schlafen legt und wieder aufsteht – und das jeden Tag. Währenddessen wächst die Saat ganz von allein. Es braucht nur einen guten Boden, Licht, Wärme und Wasser.
Ist es wirklich so einfach, fragst du dich? Wird sich diese Winterzeit in meinem Leben einfach so auflösen und wieder Hoffnung, Mut, Kraft und Freude heranwachsen? So wie in diesem Gleichnis? Ich würde sagen Ja und Nein. Aber Gott verspricht, dass wenn wir ihm vertrauen, ALLES in unserem Leben zum Guten dienen wird. Die Frage ist nun, kann ich an dieser Hoffnung festhalten und Gott vertrauen?
Dir liebe Leserin, lieber Leser wünsche ich diese Hoffnung und diesen Glauben, dass es nach dem Winter wieder Frühling wird und dass dir deine Winterzeit zum Guten dienen wird. Nicht durch deinen Verdienst, sondern weil Gott es dir zugesagt hat.
Autor: Monika Kempny, Katechetin und Leiterin Bereich Primarschulkinder | Datum: 26.02.2026