Licht aus

Predigt 11vor11-Gottesdienst vom 29. Januar (Video)

Worship time

 

Singen & loben, Gemeinschaft geniessen

«Nahe bei Gott
nahe bei den Menschen»

Unser Motto

Gemeindeferien in der Casa Paladina (Tessin)

8.-11.Juni 2023 (Fronleichnam): JETZT ANMELDEN

Predigt zum Jahresvers 2023 (Audio)

Herzlich willkommen!

KIRCHE ZUM "MITMACHEN"

Wir suchen dich!

Unsere Kirche ist geöffnet

Beten, zur Ruhe kommen & Kraft schöpfen

KIRCHENSPLITTER

Aussen fix, innen...?

Vor ein paar Wochen springt mein Sohn beim Morgenessen zum Fenster und ruft mit grossen Augen: "Schaut, da fliegt ein Baum durch die Luft!" Und tatsächlich sieht es auf den ersten Blick so aus. Erst beim genaueren hinschauen bemerke ich den mobilen Kran, welcher den grossen Baum sicher durch die Luft navigiert. Etwas später schaue ich mir die Arbeiten aus der Nähe an und komme mit dem Waldarbeiter ins Gespräch. "Warum fällt ihr diese wunderschönen Bäume, die sehen doch gesund aus?" frage ich, doch die Erklärung folgt sogleich: "Da täuschst du dich. Die faulen von innen! Wenn wir die nicht kontrolliert entfernen, haut der Sturm sie um und richtet Schaden an."

Diese Bäume bringen mich ins Grübeln. Ja, das äussere Erscheinungsbild kann täuschen! Das ist nicht nur bei Bäumen so, sondern auch bei uns Menschen. Mir kommen Personen in den Sinn, welche von aussen zerbrechlich wirken, aber innerlich unheimlich stark und robust sind. Wenn z.B. Senioren mir ihre Lebensgeschichten erzählen, welche oft geprägt sind von heftigen Schicksalsschlägen, dann staune ich über deren Widerstandskraft. Auf der anderen Seite begegnen mir auch immer wieder Mitmenschen, welche alles daran setzen, gegen aussen stark zu wirken, die scheinbar immer alles im Griff haben. Aber dann ziehen Stürme auf - körperliche Beschwerden, Probleme am Arbeitsplatz, Beziehungsstürme, der Coronasturm - und die starke Fassade fällt, oftmals für alle überraschend und plötzlich.

Heutzutage sprechen viele Menschen offener über ihr Innenleben. Vielleicht eine Nachwirkung der Pandemie? Mental health - die mentale Gesundheit - ist zum Thema geworden und ich sehe diese Entwicklung als Chance. Es ist wichtig, dass wir uns nicht mit äusserlichem Smalltalk zufrieden geben, sondern mit Vertrauenspersonen regelmässig darüber austauschen, wie es "innerlich" um uns steht. "Wie geht es dir wirklich?" ist eine Frage, die wir uns gegenseitig öfters stellen sollten; sie kann viel bewirken!

"Ich bete, dass der Vater euch die Kraft gibt, innerlich stark zu werden," schreibt der Apostel Paulus an die Epheser und drückt damit aus, dass wahre, innere Stärke sich aus der Vertrau-ensbeziehung zum himmlischen Vater nährt und mit der Zeit heranwächst. Als Christinnen und Christen müssen wir einander nichts vorspielen - weder äussere, noch innere Stärke - und dieses ehrliche und transparente Miteinander ist befreiend und stärkend zugleich! 

Autor: Jonas Oesch, Pfarrer | Datum: 28.01.2023

Ein Gemeinschaftswerk entsteht

Ausblick Osterprojekt

Im Hinblick auf Ostern haben wir uns bereits im vergangenen Jahr Gedanken gemacht. Die Passionsgeschichte, welche uns immer wieder den Weg vor Augen führt, den Jesus für uns Menschen auf sich genommen hat, wollen wir in diesem Jahr wieder erlebbar machen. Neben der ganzen Tragik, wie ungerecht er verurteilt wurde und auf grausame Weise am Kreuz sterben musste, erfahren wir, dass wir hoffnungsvoll, mit Zuversicht und Freude der Auferstehung entgegensehen dürfen. Diese Zuversicht und Hoffnung soll uns durch unser Osterprojekt in Form eines Ostergartens führen. Hautnah werden die Besucher durch die Ostergeschichte geleitet, mit dem Ziel, am Ende die Auferstehung Jesus‘ zu erleben und parallel dazu auch die kleinen und grossen Auferstehungen im eigenen Leben wahrzunehmen.

Helfer:innen gesucht: Um dieses Projekt zu realisieren, suchen wir freiwillige Helfer:innen für diverse Bereiche. Vom Gastgeber über Handwerkerin zum Teamunterstützer sind wir für jede Mithilfe dankbar. Hast du Lust und etwas Zeit, dich mit einzubringen?

Dann melde dich doch per Email bei Irene Gantert: igantert@bluewin.ch, oder telefonisch im Sekretariat bei Esther Stirnimann: 041 340 76 20.

Das Osterprojekt findet vom 29. März bis am 9. April 2023 statt

Autor: Irène Gantert | Datum: 26.01.2023

GOTTESDIENSTSERIE 2023

Wurzelwärts

Der Pandemie-Sturm hat unsere Verletzlichkeit offengelegt und existenzielle Fragen aufgeworfen: Lebens- und Glaubensentwürfe, Freundschaften und Beziehungen wurden entwurzelt. Dies hat dazu geführt, dass zurzeit viele Menschen sich von Neuem fragen, was ihrem Leben letztlich Halt, Stabilität und Orientierung vermittelt. Als Christen sind wir - wie es in unserem Jahresvers zum Ausdruck kommt - in Gottes Liebe verwurzelt; dieselbe Liebe treibt uns auch im Alltag an. Aber was bedeutet dies konkret? Diesen Fragen möchten wir in unserer Predigtserie zum Jahresthema "wurzelwärts" nachgehen.

5. Februar: "Beständig wurzelwärts" (Janine Oesch)

12. Februar: "Leidenschaftlich wurzelwärts" (Leandra Zeller)

5. März: "Wurzelwärts im Sturm“ (Melanie und Markus Giger)

12. März: "Wurzelwärts ins Herz" (Claude Reifler)

19. März: "Wurzelwärts in die Heimat" (Leandra Zeller)

Autor: Jonas Oesch | Datum: 25.01.2023

Bei den Kleinsten geht die Post ab!

Rückblick Eltern-Kind-Singen

Wenn kleine Kinder hüpfen und stampfen, tanzen und klatschen, singen, lachen und Geräusche machen, dann ist bei uns das ELKI-Singen im Gang! Die Betreuungspersonen machen begeistert mit, da sie wissen, dass die Kinder die Welt auch durch ihre Augen sehen. So entsteht ein fröhlicher Morgen mit viel Abwechslung, Musik, Bewegung und guter Laune!

Danach haben alle Durst und etwas Hunger. Beim gemeinsamen Znüni entstehen wertvolle Gespräche und Beziehungen. Die Kinder spielen im grossen Raum oder kuscheln noch etwas mit Papi, Mami oder einem Grosselternteil.

Alle Betreuungspersonen sind herzlich willkommen, mit Kindern von 0-4 Jahren am ELKI-Singen mitzumachen!

An folgenden Daten findet das Singen um 9:30 bis 10:15/ Znüni bis 11:00 Uhr statt:
9.2., 2.3., 16.3., 30.3., 27.4., 11.5., 25.5., 15.6., 29.6.

Autor: Sandra Wey | Datum: 26.01.2023

ALLIANZGOTTESDIENST

24-7 Gebet der evangelischen Allianz Luzern

„Nun kommt Licht in die Sache“ - erlösende Worte, wenn wir im Dunklen tappen, verwirrt sind oder nicht weiterwissen. Die Bibel spricht oft vom Licht. Gott möchte sein Licht durch uns in diese Welt tragen und das Gebet ist ein Weg wie wir diesem Ruf konkret folgen können. Lasst uns in dieser Woche für die Stadt und unsere Region beten, dass er als Licht durch uns Licht ins Dunkel bringt. Der Gebetsraum und die gemeinsamen Worship-Abende befinden sich wie in den vergangenen Jahren im Dachstock der Markuskirche.

24-7-Gebet der Evangelischen Allianz Luzern, 19. bis 26. Februar, Markuskirche, Haldenstrasse 31, 6006 Luzern, Kontakt: aaron.stutz@glowchurch.ch / 079 475 27 54, Gebetszeit eintragen: allianz-luzern.ch

PDF Flyer

Link: http://allianz-luzern.ch/

Autor: Esther Stirnimann | Datum: 24.01.2023

Mit dem störrischen Kamel nach Betlehem

Rückblick Weihnachtsspiel

Das Kamel im vergangenen Krippenspiel hätte sich viel lieber in einem Fünf-Sterne-Ort einquartiert, als nur einem Stern zu folgen. Unzufrieden und genervt, musste es trotzdem mit den drei Königen den Weg nach Jerusalem auf sich nehmen. Zum Glück traf das Kamel in Bethlehem auf den Esel, welcher mit Freude und grosser Hilfsbereitschaft den Weg mit Maria und Josef unter die Beine genommen hatte. Der Esel hat wohl viel dazu beigetragen, dass das Kamel sich am Schluss überzeugen liess, auf dem bereits wieder angetretenen Nachhauseweg umzukehren, um das Himmelskind durch das Stallfenster doch noch bewundern zu können.

13 motivierte Kinder haben in unserm Weihnachtspiel ihr Bestes gegeben, unterstützt von einer Musikband, Licht- und Tontechnikern. Ein tolles, lustiges und zum Nachdenken anregendes Krippenspiel! Herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben!

Autor: Irène Gantert | Datum: 26.01.2023

KIRCHENSPLITTER

Gesehen werden

«Säg schön Danke» wird schon dem Dreikäsehoch anerzogen. «Schön» meint in diesem Moment: Man soll nett sein, das Gegenüber ansehen und für etwas Erhaltenes Dankbarkeit ausdrücken. Wenn es nicht geschieht, können wir das mit einem verständnisvollen Lächeln akzeptieren. Von Erwachsenen erwarten wir aber deutlich mehr. Was ich gebe, soll geschätzt werden. Meine Leistung soll gesehen werden. Ich erwarte - oder mindestens wünsche mir - eine anerkennende Rückmeldung.

In unserer Kirche wollen wir das leben. Da sind viele Freiwillige, die sich engagieren, von kurzen Einsätzen beim Abwaschen bis zur ganzen Planung und Durchführung eines Weihnachtsspiels mit zappeligen Kindern. Das gemeinsame Wirken macht schon mal Freude, wenn dann jemand noch danke sagt und das Vollbrachte würdigt, tut es einfach gut. Wir saugen das auf, ohne psychologische Erklärungen eines Coaches.   

«Du bist ein Gott, der mich sieht.» das ist die Jahreslosung aus 1. Mose 16,13 der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen. Diese Aussage kommt von einer engagierten, aber verstossenen Frau, der Sklavin Hagar. Als Schwangere ringt sie in der Wüste darum, einen Sinn zu sehen in ihrem Dasein. Sie kommt zum Schluss, dass sie trotz allen Widerwertigkeiten und Verachtung von Gott gesehen wird. Sie fühlt sich wertgeschätzt, sie fühlt sich angesprochen und ihr Dasein steht in einem grösseren Ganzen, das Sinn macht.

Ich wünsche Ihnen in diesem Jahr solche Erfahrungen, dass Sie sich von Gott und Menschen gesehen und wertgeschätzt fühlen. Selbst will ich das mehr tun: Die einzigartigen Menschen um mich sehen und Ihnen Wertschätzung und Dankbarkeit zeigen.  

Autor: Martin Schelker, Diakon | Datum: 28.12.2022

Nächster Gottesdienst

  • Gottesdienst klassisch

    05. Februar 2023 | 10:00 Uhr

    Predigtserie: "Beständig wurzelwärts" mit Janine & Jonas Oesch, Kinderhüeti

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Aktuelle Anlässe

  • Eltern-Kind-Singen

    09. Februar 2023 | 09:30 Uhr

    im Kirchgemeindesaal

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  • Laufender Schwatz

    16. Februar 2023 | 14:00 Uhr

    mit Elke Damm

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  • Begegnungscafé

    17. Februar 2023 | 14:00 Uhr

    Foyer unten

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Gebetsanliegen

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Anonymität wird selbstverständlich bewahrt.