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GÄSTEGOTTESDIENST

Hoffnung im weltweiten Unrecht

„Dein Reich komme“ – beten Christinnen und Christen weltweit und drücken damit ihre Sehnsucht nach einer gerechteren Welt aus. Die weltweite Ungleichheit nimmt zu und viele Menschen leben ausserhalb des Schutzes eines funktionierenden Rechtsstaates. Sie können sich nicht auf die Gewährleistung ihrer grundlegenden Menschenrechte verlassen. Sie sind schutzlos und haben niemanden, an den sie sich wenden können, da die Polizei häufig korrupt ist. Mit unserem Gast, dem Juristen David Ehlebracht, sprechen wir darüber, wie die Welt gerechter werden kann. Was ist konkret möglich, ohne uns in ideologische Streitereien zu verwickeln? David Ehlebracht erzählt aus seinem Erfahrungsschatz von Einsätzen in den Philippinen und Ghana. Er spricht aus der Perspektive eines Juristen – aber auch als Christ, der nach Gottes Herz für Gerechtigkeit fragt.

Gäste-Gottesdienst, Sonntag, 27. Juni, 10 Uhr, in der ref. Kirche Horw

Autor: Benjamin Manig | Datum: 08.06.2021

Kirchensplitter

Von Wüstenwanderungen und Oasen

Es ist alles perfekt vorbereitet: Rucksack, Sonnenschutz, Sandwich und Snacks, vielleicht die Kamera, die geländefesten Schuhe und natürlich genügend Flüssigkeit. Bei strahlendem Wetter kann einer erfolgreichen Wanderung nun eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Die Aussicht sollte herrlich werden, eventuell blühen gar einige besonders schöne Blumen und dank der Höhe sollte auch die Temperatur auszuhalten sein. Na dann – nichts wie losmarschiert!

Schon etliche Male bin ich voller Zuversicht und Vorfreude, etwa so wie beschrieben, in einen Ausflug gestartet. Mit der Familie, in Lagern oder mit einem guten Freund – Abenteuer, schöne Vistas oder einfach etwas frischer Bergluft nachjagend. Doch was, wenn aus der geplanten Glückstour eine Wüstenwanderung wird? Es braucht nicht viel: Ein knapp berechneter Wasservorrat und eine lange Strecke ohne Brunnen oder saubere Quelle können schon ausreichen, um aus einer fröhlichen Wandertruppe einen Haufen Nervensägen zu machen.

Wie vielen von uns geht es momentan so ähnlich, wie einer durstigen Wandergruppe oder wie dem wüstenwandernden Volk Israel? Durstig nach Nähe und Gemeinschaft nimmt der sehnsüchtige Wunsch, der kargen Wüste zu entkommen, überhand: Endlos scheint die Wüste und spärlich gesät die Wasserstellen und Orte der Rast.

Genauso wie frisches Brunnenwasser im ausgetrockneten Mund schmeckt - wie das beste Getränk, das man sich vorstellen kann - so zeigen auch die spärlicher vorhandenen Oasen in Trockenzeiten stärkere Wirkung. Ein Jugendgottesdienst nach einer so langen gesanglosen Zeit, Treffen in Teams, nachdem diese nicht oder nur online möglich waren – Dinge, die vorher oft einfach «waren», werden plötzlich zur persönlichen Oase, Ort der Erfrischung und Ermutigung für die weitere Reise. Ich möchte noch öfter und aktiver Ausschau halten nach diesen Gelegenheiten, bei Gott den Wasserschlauch auffüllen zu lassen, mich zu erfrischen und auszuruhen. Mit einem frisch gefüllten Schlauch und gelöschtem Durst wandert es sich gleich wieder viel leichter, selbst wenn es noch ein Stückchen weiter durch die Wüste geht.

Autor: David Zurbuchen | Datum: 27.05.2021

VORGESTELLT

farbenspiel.family

Die Reformierte Zürcher Landeskirche hat in einer ökumenischen Zusammenarbeit mit anderen Kantonalkirchen eine neue Homepage gestaltet, die sehr modern, ansprechend und benutzerfreundlich daherkommt. Sie richtet sich an Familien mit Kindern von ca. 0-8 Jahren und alle, die mit Kindern in diesem Alter Kontakt haben, auch Gotti/Götti und Grosseltern profitieren. Besonders sind auch katechetisch Tätige angesprochen. Hier einige Auszüge aus dem Pressetext:

„farbenspiel.family ist die Inspirationsquelle für moderne Eltern, die Wert auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder legen. Auf der kunterbunten Webseite finden Sie jede Menge Inspiration und Motivation, wie Sie Ihren Familienalltag mit noch mehr Tiefgang bereichern.

Lassen Sie sich von verschiedenen Denkanstössen motivieren, entdecken Sie moderne Gebete, Lieder und Rituale für Ihre Kinder und profitieren Sie von den Tipps erfahrener Fachpersonen zu den alltäglichen Herausforderungen, die das Familienleben im Jahr 2021 mit sich bringt. Wie erklärt man einem Kind, dass der Grossvater bald stirbt? Wie bringt man einem Kind den konstruktiven Umgang mit Konflikten bei? Wie erleichtert man einem Kind das Einschlafen? Auf diese und viele weitere Fragen liefert farbenspiel.family fundierte Antworten. Die tiefgründigen Texte und Videos ermutigen Eltern, die spirituelle Dimension im Leben mit Kindern zu entdecken und zu gestalten, dem christlichen Glauben einen Platz im Familienleben einzuräumen und Spuren von Gott zu finden.“

Ich bin begeistert von der Homepage und empfehle allen Interessierten, dort einmal etwas herumzustöbern. Den direkten Link zur Online-Eiführung und weitere Informationen finden Sie HIER.

Autor: Sandra Wey-Barth | Datum: 10.05.2021

Janine's Blog

Der grösste Feind

Was beinhaltet für dich das Wort «Freundlichkeit»?

Mir kommen spontan Adjektive wie liebevoll, gütig, fürsorglich, ermutigend, grosszügig, interessiert und verständnisvoll in den Sinn. Eine freundliche Person hat für mich einen wohlwollenden, warmen Blick.

Einmal im Monat fahre ich mit dem Auto in ein Shoppingcenter, 15 Minuten von meinem Wohnort entfernt, um dort meinen Grosseinkauf zu erledigen. Ich habe mir angewöhnt, auf der Fahrt eine Playlist von Spotify zu starten und mich mit Liedern überraschen zu lassen. Nicht selten entdecke ich so neue Songs, die mich noch etwas länger begleiten.

So geschehen vor ein paar Wochen, als ein Lied von Andrew Peterson erklang. Andrew Peterson ist ein US-amerikanischer Sänger. Er hat seiner Tochter ein Lied gewidmet mit dem Titel «be kind to yourself»: Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Der Text stach mir mitten ins Herz

Er erwischte mich auf einer emotionalen Ebene. Der Gedanke, dass ein Vater seiner Tochter ein solches Lied schreibt und vorsingt, berührte mich zutiefst. Ich habe selber drei Töchter. Und es beelendet mich, wenn ich jetzt schon zusehen muss, wie kritisch sie sich manchmal im Spiegel betrachten. Oder wie wenig sie sich teils zutrauen. Ängste haben. Unsicher sind.

Wenn ich ehrlich bin, haben sie da in mir leider auch nicht immer das grösste Vorbild vor Augen. Im Gegensatz zu meinem Mann stehe ich selten vor dem Spiegel und finde mich vorbehaltlos schön. Und oft brauche ich Bestätigung von meinem Umfeld, um Neues zu wagen. Meine Töchter sehen mich nicht oft hinstehen und sagen: «das kann ich gut!». Schnell lasse ich mich verunsichern. Kritik an mir selbst fällt mir um einiges einfacher als Lob.

Aus meiner Arbeit mit Frauen und Jugendlichen weiss ich, dass ich damit nicht alleine bin. Die ganze Social Media Kultur tut uns hier auch nicht gerade einen Gefallen. Stärker denn je ist man fremden Leben ausgesetzt, die gegen aussen erstrebenswert und perfekt wirken.

Be kind to yourself

Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Nein, oft bin ich das nicht. All die Eigenschaften, die ich eingangs erwähnt habe, wende ich zwar Fremden und Freunden gegenüber (hoffentlich) an, aber nicht unbedingt, wenn es um mich selber geht. Viel zu kritisch betrachte ich mein Verhalten. Mein Aussehen. Meinen Charakter.

Einer der bekanntesten Verse in der Bibel ist das Gebot der Nächstenliebe. In verschiedenen Kontexten kommt es in der Bibel immer wieder vor:

«Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!»

(z.B. Lukas 10,27)

Oft wird bei diesem Vers die Liebe zu unseren Mitmenschen betont. Wenn man den Vers aber genauer betrachtet, merkt man, dass er voraussetzt, sich selber zu «lieben». Sich selber wohlgesinnt zu sein. Nur so kann man auch vorbehaltslos Liebe weiter verschenken.

Andrew Peterson fragt in seinem Lied:

«Wie endet es, wenn der Krieg, den du führst, nur gegen dich selber ist? Du musst lernen, deine Feinde zu lieben.»

Wow. Das sitzt irgendwie tief, oder? Wie oft geht es mir so, dass der Feind, gegen den ich ankämpfe, tatsächlich meine eigenen Gedanken sind? Dass ich mir selber im Weg stehe. Dass ich mich selber bekämpfe in einem Kampf, indem es schlussendlich keinen Gewinner geben kann.

Das Kriegsbeil begraben

Für mich persönlich hat dieses «mich selber gerne haben» viel mit Versöhnung zu tun. Versöhnung mit den Seiten an mir, die ich nicht mag. Versöhnung mit meinem Körper. Mit Charakterzügen, die herausfordernd sind. Für mich und andere. Mit Umständen, die ich nicht ändern kann. Das heisst natürlich nicht, dass ich mich nicht mehr verändern möchte und resigniere. Aber es bedeutet, dass ich die Ausgangslage annehme.

Nicht aus Überlegenheit. Auch nicht aus Selbstzentriertheit. Sondern aus Selbstmitgefühl. Oder wie L’Oréal es formulieren würde: «Weil ich es mir wert bin». Liebevoll, gütig, fürsorglich, ermutigend, grosszügig, interessiert und verständnisvoll.

Weil ich weiss, dass ich, wenn ich versöhnt bin mit mir selber, dies auch weitergeben kann. An meine Kinder. An mein Umfeld. Und an mein Herz.

Deshalb meine freundliche Erinnerung an dich heute:

Sei freundlich dir selbst gegenüber.

Andrew Peterson - Be Kind to Yourself (Official Lyric Video)

Autor: Janine Oesch | Datum: 11.05.2021

Neues Angebot

«Laufender Schwatz»

Ein Schwatz beim Corona-tauglichen Spaziergang mit lieben Menschen an der Seite kann so jedes Herz in dieser Zeit erfrischen. Und wir können auf dem Laufenden bleiben.

Wir treffen uns am Mittwoch, 5. / 12. + 26. Mai., um 9 Uhr vor der Reformierten Kirche. Wettertauglich angezogen und mit Ausdauer werden wir verschiedene Wege über die Halbinsel, den Birreggwald oder am See entlanglaufen und Gemeinschaft geniessen – natürlich konform den BAG-Richtlinien. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Versicherung liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer.

Bleiben wir in Bewegung. Ich freue mich auf unseren nächsten Schwatz.

Information bei Elke Damm: 041 340 76 22 / elke.damm@reflu.ch / PDF Flyer zum Drucken

Autor: Elke Damm | Datum: 28.04.2021

Rückblick

Eine Karwoche zum Miterleben

Wer die Ereignisse von Palmsonntag bis Ostern nur mit Worten beschreibt, wird dem Geschehen nicht gerecht. Duzende Freiwillige haben die tiefmenschlichen Erfahrungen von überschwänglicher Freude, erschütterndem Leid und aufkeimender Hoffnung für alle Sinne erfahrbar gemacht. Gemeinsam haben sie ein Gesamtkunstwerk geschaffen, welche uns mit hinein genommen hat in die letzten Tage Jesu und seiner Jünger, ein Kunstwerk, welches je-de/n ganz persönlich angesprochen hat. Der Osterweg hat zahlreiche Besucher angelockt, darunter viele Passanten, welche zunächst spontan stehen geblieben sind und dann die einzelnen Stationen durchgegangen sind. Ja, die genialen Kunstwerke auf dem Kirchenvorplatz haben zu Reden gegeben und die Osterbotschaft buchstäblich auf die Strasse getragen. So erzählte mir eine Nachbarin: "Als ich mit dem Auto vorbeifuhr, haben mich die drei Kreuze beim Kirchturm direkt ins Herz getroffen. Ich habe spontan angehalten und bin ins Grübeln gekommen. Eine Reaktion, welche ich selbst nicht erwartet hätte." 64 Stunden wurde am Osterfeuer ausgetauscht, sinniert, gebetet. Jeder konnte die Zeit auf seine Art nutzen. Auch die Osternachtsfeier, mit den Anspielen der genialen Theatercrew, dem Cello-Spiel und der Möglichkeit zur Taufbunderneuerung wurde zu einer bewegenden Erfahrung. Herzlichen Dank allen, welche diese Karwoche mit viel Herzblut und kreativer Begabung mitgestaltet haben.          

Es wurde gehämmert, gebastelt, gemalt… Irene Gantert und ihr Team haben bei Wind und Wetter und sehr kalten Temperaturen vollen Einsatz gegeben, um diesen wunderbaren Osterweg auf die Beine zu stellen. Einfach grossartig!

Autor: Jonas Oesch | Datum: 15.04.2021

Rückblick

Osterchinderfiir - Palmsonntag, Einzug in Jerusalem

Jonas‘ kleine Lieblingseselin "Sabah" wurde im Stall von 2 Männern losgebunden. Sie sagten, sie brauchen den Esel für den Herrn. Jonas Vater erklärte ihm, dass "Sabah" unser Befreier, unseren Friedenskönig auf ihrem Rücken tragen darf. Vater und Jonas sind den 2 Männern und "Sabah" nach Jerusalem gefolgt und tatsächlich: In Jerusalem versammelte sich das Volk. Die Menschen legten zur Ehre Gottes Kleider und Tücher auf den Boden und winkten mit Palmzweigen Jesus zu. Alle singen Hosanna, Hosanna, gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn! Jonas freute sich riesig, dass ausgerechnet der Friedenskönig, Jesus, auf seiner Eselin "Sabah" reiten durfte.

Autor: Chinderfiir Team | Datum: 15.04.2021

Nächster Gottesdienst

  • Gäste-Gottesdienst modern

    27. Juni 2021 | 10:00 Uhr

    Vikar Benjamin Manig

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Aktuelle Anlässe

  • Laufender Schwatz

    23. Juni 2021 | 09:00 Uhr

    mit Elke Damm

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  • Gemeinsam unterwegs

    24. Juni 2021 | 14:00 Uhr

    im Kirchgemeindesaal

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  • wunderBar

    02. Juli 2021 | 18:00 Uhr

    Treffpunkt für Kinder und Jugendliche

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Gebetsanliegen

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